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	<title>Garten - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2025-03-21T07:19:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:2005-11 Bocholt Textilmuseum 09.JPG|mini|Garten einer Arbeiterwohnung, [[Textilmuseum Bocholt]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Melk9.JPG|mini|Barocke Gartenanlage des [[Stift Melk|Stiftes Melk]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:07. Japanese Garden Pano, Cowra, NSW, 22.09.2006.jpg|mini|Japanischer Garten in [[Cowra]], Australien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Garten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein abgegrenztes Stück Land, in dem [[Pflanze]]n oder Tiere in [[Kultur]] genommen und somit gepflegt (kultiviert)&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. „Kultur“ und „Kult“ von lateinisch &amp;#039;&amp;#039;colere&amp;#039;&amp;#039; ‚pflegen‘.&amp;lt;/ref&amp;gt; werden. Im Gegensatz zu [[Park]]s werden Gärten meist privat genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gärten werden nicht nur [[Gartenbau|angelegt]], um einen direkten Ertrag zu ernten ([[Nutzgarten]]), sondern auch um einem [[Gartenkunst|künstlerischen]], [[Spiritualität|spirituellen]] oder therapeutischen Zweck zu dienen, oder auch der Freizeitgestaltung und Erholung, wie [[Ziergarten|Zier-]] und [[Kleingarten|Kleingärten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der deutsche Begriff &amp;#039;&amp;#039;Garten&amp;#039;&amp;#039; leitet sich [[Etymologie|etymologisch]] von &amp;#039;&amp;#039;Gerte&amp;#039;&amp;#039; ([[Indogermanische Ursprache|indogermanisch]] &amp;#039;&amp;#039;gher&amp;#039;&amp;#039; und später &amp;#039;&amp;#039;ghortos&amp;#039;&amp;#039;, womit [[latein]]isch &amp;#039;&amp;#039;hortus&amp;#039;&amp;#039; verwandt ist) ab. Gemeint sind [[Weiden (Botanik)|Weiden]]-, [[Hasel (Botanik)|Haselnussruten]] oder andere Gerten, die früher – ineinander verflochten – den ursprünglich in der Nähe des Hauses gelegenen Garten umfriedeten. Das Wort &amp;#039;&amp;#039;gerd&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;gard&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet über [[Gotische Sprache|gotisch]] &amp;#039;&amp;#039;garde&amp;#039;&amp;#039; „[[Gehege]]“, garda „Pferch“&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Schützeichel: &amp;#039;&amp;#039;‚Dorf‘. Wort und Begriff.&amp;#039;&amp;#039; In: Herbert Jankuhn, Rudolf Schützeichel, Fred Schwind (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Dorf der Eisenzeit und des frühen Mittelalters: Siedlungsform, wirtschaftliche Funktion, soziale Struktur. Bericht über die Kolloquien der Kommission für die Altertumskunde Mittel- und Nordeuropas in den Jahren 1973 und 1974.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Philologisch-Historische Klasse 3.&amp;#039;&amp;#039; Folge Nr. 101 (Göttingen, Vandenhoeck und Ruprecht) 1977, S. 27.&amp;lt;/ref&amp;gt; ursprünglich „das (mit Gerten) umzäunte Gelände“, während die von einem &amp;#039;&amp;#039;lebenden Zaun&amp;#039;&amp;#039; umstandenen Fläche im Wortfeld &amp;#039;&amp;#039;[[Hag]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Hecke]]&amp;#039;&amp;#039; zu finden ist. Das niederländische Wort &amp;#039;&amp;#039;tuin&amp;#039;&amp;#039; für Garten (vgl. Deutsch &amp;#039;&amp;#039;Zaun&amp;#039;&amp;#039;, [[Altnordische Sprache|Altnordisch]] &amp;#039;&amp;#039;tún&amp;#039;&amp;#039;) geht auf eine ähnliche Entwicklung zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Schützeichel: &amp;#039;&amp;#039;‚Dorf‘. Wort und Begriff.&amp;#039;&amp;#039; In: Herbert Jankuhn, Rudolf Schützeichel, Fred Schwind (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Dorf der Eisenzeit und des frühen Mittelalters: Siedlungsform, wirtschaftliche Funktion, soziale Struktur. Bericht über die Kolloquien der Kommission für die Altertumskunde Mittel- und Nordeuropas in den Jahren 1973 und 1974.&amp;#039;&amp;#039; Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Philologisch-Historische Klasse 3. Folge Nr. 101 (Göttingen, Vandenhoeck und Ruprecht 1977) 35.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittelalterliche Darstellungen zeigen auch ummauerte Gärten. In diesem Begriffsfeld steckt eine [[Indogermanische Ursprache|indogermanische]] Wurzel &amp;#039;&amp;#039;cart(o)&amp;#039;&amp;#039; „[[Schutz]]“, das in lateinisch &amp;#039;&amp;#039;hortus&amp;#039;&amp;#039; „Nutzgarten“, [[Französische Sprache|französisch]] &amp;#039;&amp;#039;jardin&amp;#039;&amp;#039; „Garten“ (deutsch aber &amp;#039;&amp;#039;Hort&amp;#039;&amp;#039;), [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;gard&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;gart&amp;#039;&amp;#039;, [[Altnordische Sprache|altnordisch]] &amp;#039;&amp;#039;garðr&amp;#039;&amp;#039; („Hof“, „Herrschaftsgebiet“, vergl. [[Asgard (Mythologie)|Asgard]], [[Midgard]]) in [[Englische Sprache|Englisch]] &amp;#039;&amp;#039;yard&amp;#039;&amp;#039; („Hof“), [[Skandinavische Sprachen|skandinavisch]] &amp;#039;&amp;#039;gaard&amp;#039;&amp;#039; („Hof“, „[[Gehöft]]“) und [[Slawische Sprachen|slawisch]] &amp;#039;&amp;#039;grad&amp;#039;&amp;#039; („[[Burg]]“, „Befestigung“, „[[Umfriedung]]“), indirekt auch der &amp;#039;&amp;#039;[[Garde]]&amp;#039;&amp;#039; („Wache“, „Schutztruppe“) wie auch in [[Eigenname]]n auf -gard/t ([[Luitgard]], [[Irmgard]], [[Eringard]]) erhalten ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Deutsches Wörterbuch |Lemma=garten, m. hortus |Band=4 |Sp=1388–1401 |lemid=GG01292}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dem Wort in der heutigen Form zugrundeliegende Begriff ist „umfriedetes Land zum Zweck des Anbaus von Pflanzen“. Der Garten stand unter besonderem rechtlichem Schutz ([[Gartenfrieden]]). [[Ortsname]]n auf -gard/t(en), -gad(en) leiten sich aus diesem Kontext ab, vermischen sich aber mit dem althochdeutschen Wort &amp;#039;&amp;#039;gadam&amp;#039;&amp;#039; „[[Gadem]]“, „Raum“, „Gemach“, „Scheune“ ([[Berchtesgaden]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konzeption eines Gartens ist jedoch in jeder Kultur unterschiedlich, westliche Garten-Definitionen und Konzepte sollten nicht ungeprüft übertragen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Michel Conan: &amp;#039;&amp;#039;Learning from Middle East Garden Traditions.&amp;#039;&amp;#039; In: Michel Conan (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Middle East Garden Traditions: Unity and Diversity.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!-- Questions, Methods and Ressources in a multicultural perspective. Dumbarton Oaks Research Library and Collection.--&amp;gt; Harvard Press, Washington DC 2007, ISBN 978-0-88402-329-6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Siehe auch [[Garten Eden]] und [[Paradies]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:31-primavera,Taccuino Sanitatis, Casanatense 4182..jpg|mini|Garten (Frühling), Abbildung aus dem [[Tacuinum sanitatis]] aus dem 14. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NLS-Garten 4.JPG|mini|Kleiner Ziergarten ([[Naturlandstiftung Saar]], Saarbrücken)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der heute oftmals anzutreffenden Form eines Mischgartens, der viele (also gemischte) Aspekte in sich vereint, unterscheidet man in Europa je nach Nutzungsschwerpunkt&lt;br /&gt;
* den [[Freiraum (Landschaftsplanung)|Haus-]] oder [[Nutzgarten]],&lt;br /&gt;
* den [[Gemüse]]-, [[Obst]]- (früher auch Baumgarten genannt) und [[Kräutergarten]],&lt;br /&gt;
* den [[Kleingarten]],&lt;br /&gt;
* der [[Urbaner Gartenbau|urbane Garten]],&lt;br /&gt;
* den [[Naturgarten]],&lt;br /&gt;
* den [[Vorgarten]],&lt;br /&gt;
* den [[Bauerngarten]],&lt;br /&gt;
* den [[Botanischer Garten|botanischen Garten]],&lt;br /&gt;
* den Versuchsgarten,&lt;br /&gt;
* den [[Lustgarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ziergarten|Ziergärten]] können öffentlich oder privat sein, eingefriedet oder zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Garten, der nicht (nur) zu Ertragszwecken, sondern als ästhetisches Objekt angelegt und unterhalten wird, ist ein [[Park]], auch wenn sich im Namen solcher Anlagen das Wort „Garten“ erhalten hat, wie beim [[Englischer Landschaftsgarten|Englischen Garten]]. Ästhetisch gestaltete Gärten und Parks erhalten die Bezeichnung nach&lt;br /&gt;
* Bepflanzung: [[Rosarium|Rosengarten]], Kräutergarten, Staudengarten,&lt;br /&gt;
* Umwelt: Wüstengarten, Kiesgarten, [[Steingarten]], Schattengarten, Wassergarten, Tropischer Garten,&lt;br /&gt;
* Stil: [[Persischer Garten]], [[Gartenkunst in China|Chinesischer Garten]], [[Japanischer Garten]], [[Kare-san-sui|Zengarten]], [[Barockgarten]] (Französischer Garten), [[Italienischer Garten]], [[Englischer Landschaftsgarten]], [[Landschaftsgarten]],&lt;br /&gt;
* gestalterischem Thema: [[Bibelgarten]], Künstlergarten,&lt;br /&gt;
* Lage: [[Klostergarten]], Kreuzgarten (Kreuzganggarten), Burggarten,&lt;br /&gt;
* Nutzern: [[Bauerngarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Gartenpflanze}} Bepflanzung ==&lt;br /&gt;
In einem Garten verwendet man [[Nutzpflanze]]n, insbesondere:&lt;br /&gt;
* [[Obst]],&lt;br /&gt;
* [[Gemüse]],&lt;br /&gt;
* [[Küchenkraut|Küchen- und Gewürzkräuter]],&lt;br /&gt;
* [[Heilpflanze]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Gruppe sind die [[Zierpflanze]]n. An Typen lassen sich unterscheiden:&lt;br /&gt;
* Sommer[[blume]]n – [[Einjährige Pflanze|Einjährige]] oder [[Zweijährige Pflanze|Zweijährige]] – blühen im ersten oder zweiten Jahr nach der Aussaat&lt;br /&gt;
* [[Staude]]n – [[Mehrjährige Pflanze|Mehrjährige]] – ziehen im Winter ein und treiben aus [[Wurzel (Pflanze)|Wurzel]], [[Zwiebel (Pflanzenteil)|Zwiebel]] oder [[Pflanzenknolle|Knolle]] wieder neu aus&lt;br /&gt;
* [[Gehölz]]e – [[Halbstrauch|Halbsträucher]], [[Sträucher]], [[Baum|Bäume]] ([[Laubgehölze]] und [[Koniferen]]) – sommergrüne, wintergrüne, immergrüne&lt;br /&gt;
* [[Kübelpflanze]]n – frostempfindliche Pflanzen, die im Haus oder [[Wintergarten]] überwintern müssen&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Die folgenden Ausführungen können zumeist nach [[Park (Gartenkunst)]] verlagert werden; geschehen; das folgende kann nun radikal auf die Gartenaspekte zusammengekürzt werden. Park (Gartenkunst) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Wasserpflanze]]n – für Teiche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|1=Geschichte der Gartenkunst}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Botanische Gärten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Botanischer Garten|Liste der ältesten botanischen Gärten weltweit}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der botanische Gartenbau in Europa kam erst dauerhaft im 16. Jahrhundert, nach der Entdeckung Mexikos, in Schwung und ging zunächst von Spanien aus.&amp;lt;ref&amp;gt;W. H. Prescott: &amp;#039;&amp;#039;History of the Conquest of Mexico, with a preliminary view of the ancient Mexican civilization, and the life of the conqueror, Hernando Cortez.&amp;#039;&amp;#039; London, Routledge, 1857 {{Webarchiv|url=http://xroads.virginia.edu/~HYPER/PRESCOTT/toc.html |wayback=20100611221320 |text=Online-Version |archiv-bot=2025-03-21 07:19:44 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Gaspar de Gabriel]], ein reicher [[Toskana|toskanischer]] Edelmann, gründete 1525 den ersten botanischen Garten, dem bald der von [[Corner (Familie)|Corner]] in Venedig, der von [[Simonetti]] in Mailand, von Pinetta in Neapel und andere folgten. 1545 wurde vom Senat in Venedig die Anlage eines öffentlichen botanischen Gartens in Padua bewilligt, Papst [[Pius V.]] ließ den in [[Bologna]] einrichten, der Großherzog von Toskana den in [[Florenz]], und bald darauf hatte beinahe jede bedeutende Stadt in Italien einen botanischen Garten. Auch in Frankreich wurden 1597 botanische Gärten angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Als Ökosystem ==&lt;br /&gt;
Gärten können für die [[Biodiversität]] eine wichtige Bedeutung haben. Ihre vielfältigen Strukturen wie Hecken, Büsche, Zäune, Asthaufen oder Bäume bieten [[Insekten]], [[Vögel]]n und [[Amphibien]] Unterschlupf und Jagdrevier. Dabei spielt jedoch die Art des Gartens eine große Rolle. Herausgeputzte Privatgärten wirken sich nachteilig auf die Artenvielfalt aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bafu.admin.ch/dam/bafu/de/dokumente/biodiversitaet/uz-umwelt-zustand/Zustand_der_Biodiversitaet_in_der_Schweiz.pdf Koordinationsstelle Biodiversitäts-Monitoring Schweiz 2009: Zustand der Biodiversität in der Schweiz.] Ergebnisse des Biodiversitäts-Monitorings Schweiz (BDM) im Überblick. Stand: Mai 2009. Umwelt-Zustand Nr. 0911. Bundesamt für Umwelt, Bern.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu diesem Schluss kam auch die nationale [[Hummeln]]est-Zählung 2007 in England, bei der 700 Freiwillige im eigenen Garten sämtliche Nester absuchten. Dabei stellte sich heraus, dass Gärten mit vielen unordentlichen Zonen in der Regel mehr Hummeln aufweisen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.eurekalert.org/news-releases/644850 |titel=Bumblebees make bee line for gardens, National Bumblebee Nest Survey finds |sprache=en |abruf=2024-10-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit hängt es direkt vom individuellen ästhetischen Empfinden des Besitzers ab, ob ein Garten als [[ökologische Nische]] dienen kann oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest auf dem Papier hat sich das Wissen um den Nutzen von Strukturreichtum niedergeschlagen. Ein Beispiel sind die Richtlinien für die Besitzer von [[Kleingarten|Kleingärten]] in Zürich. Dort heißt es explizit:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Das Anlegen und Pflegen von naturnahen Lebensräumen für Tiere und Pflanzen (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Wiese (Grünland)|Wiesen]], [[Autochthone Art|standortheimische]] Sträucher, Wildhecken, [[Obstbäume]], Feucht- und Trockenbiotope, Kleinstrukturen wie Trockenmauern, Lesesteinhaufen und anderes) ist erwünscht.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt; {{Toter Link |date=2024-10  | fix-attempted=1 |url=http://www.xn--zri-garte-q9a.ch/Garten/KGO%2001%2012%2008.pdf | text=Bauordnung für die Kleingärten der Stadt Zürich}}, Art. 5/3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA zeigte auf, dass die Bereitschaft zum naturnahen Gartenbau stark vom Aussehen des Gartens des Nachbarn abhänge. Wenn dieser einen sauber geschnittenen Rasen führe, fühle man sich selbst ebenfalls dazu verpflichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexandra Dehnhardt, Malte Welling, Leonie Laug, Desiree [https://www.ioew.de/fileadmin/user_upload/BILDER_und_Downloaddateien/Publikationen/2021/IOEW_DP_73_Biologische_Vielfalt_in_Privatgaerten.pdf Jakubka]:So kamen Befragungen in den USA und in der Schweiz zu dem Ergebnis, dass der gepflegte Eindruck als sehr wichtig eingeschätzt wird, die Erfüllung nachbarschaftlicher Standards jedoch weniger. 2021 (PDF) Biologische Vielfalt in Privatgärten, S. 26/27&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer Studie aus der Schweiz zufolge würden artenarme Gärten generell als ästhetisch nicht ansprechend bewertet.&amp;lt;!--Quelle?--&amp;gt; Die Zustimmung steige jedoch, je farbenfroher, artenreicher und wilder ihr Erscheinungsbild sei. Irgendwann kippt diese Bewertung wieder; gänzlich chaotische Gärten würden selten als schön empfunden. Die Ausnahme bildet der vertikale Garten, bei dem eine bunte Vielfalt erwünscht ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.growland.net/vertikaler-Garten |titel=Vertikaler Garten |abruf=2020-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwerpunktmäßig in Deutschland, Österreich und der Schweiz löste die vermehrte Anlage von [[Schottergarten|Schottergärten]], die im Wesentlichen nur aus dekorativen Steinflächen bestehen und keine oder nur wenig, naturferne Vegetation beinhalten, vermehrt [[Schottergarten#Kritik|Kritik]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Blindengarten]]&lt;br /&gt;
* [[Irrgarten]]&lt;br /&gt;
* [[Vorgarten]]&lt;br /&gt;
{{Index}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- alphabetisch geordnet --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Eva Berger (Kunsthistorikerin)|Eva Berger]]: &amp;#039;&amp;#039;Die neuzeitliche Gartengestaltung faßt den Garten als erweiterte Wohnung auf.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Gartenkunst]]&amp;#039;&amp;#039;. Band&amp;amp;nbsp;20, Nr. 1, 2008, S.&amp;amp;nbsp;47–82.&lt;br /&gt;
* [[Maureen Carroll|Maureen Carroll-Spillecke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Garten von der Antike zum Mittelalter&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kulturgeschichte der antiken Welt]].&amp;#039;&amp;#039; Band 57). 2. Auflage. Von Zabern, Mainz 1995, ISBN 3-8053-1355-1.&lt;br /&gt;
* Friedrich Jakob Dochnahl: &amp;#039;&amp;#039;Bibliotheca Hortensis.&amp;#039;&amp;#039; Nürnberg 1861 ([http://books.google.de/books?id=0YYZAAAAMAAJ Digitalisat]) – Bibliographie der 1750–1860 erschienenen deutschen Gartenliteratur.&lt;br /&gt;
* Anne Marie Fröhlich (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gärten – Texte aus der Weltliteratur&amp;#039;&amp;#039;, Manesse Verlag, Zürich 1993, ISBN 3-7175-1836-4.&lt;br /&gt;
* John Harvey: &amp;#039;&amp;#039;Early gardening catalogues with complete reprints of lists and accounts of the 16th–19th centuries.&amp;#039;&amp;#039; Phillimore/Chichester 1972.&lt;br /&gt;
* John Harvey: &amp;#039;&amp;#039;Medieval gardens.&amp;#039;&amp;#039; Timber Press, Oregon 1981.&lt;br /&gt;
* [[Dieter Hennebo]]: &amp;#039;&amp;#039;Gärten des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; (Hamburg 1962) München / Zürich 1987.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Gärten. Von der Naturbeherrschung zur gesellschaftlichen Utopie |Hrsg=Bettina Hollstein, [[Sandra Tänzer]], [[Alexander Thumfart]] |Verlag=Wallstein |Ort=Göttingen |Jahr=2022 |ISBN=978-3-8353-5271-1}}&lt;br /&gt;
* {{RGA|10|449|462|Gartenbau und Gartenpflanzen|[[Walter Janssen (Prähistoriker)|Walter Janssen]], [[Ulrich Willerding]]}}&lt;br /&gt;
* Walter Jannsen: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Gartenkultur. Nahrung und Rekreation.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Bernd Herrmann (Anthropologe)|Bernd Herrmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mensch und Umwelt im Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1986, S. 224–243.&lt;br /&gt;
* Hans Sarkowicz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Gärten und Parks.&amp;#039;&amp;#039; Insel Verlag, Frankfurt am Main/Leipzig 2001, ISBN 3-458-34423-3.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Teichert: &amp;#039;&amp;#039;Gärten: Paradiesische Kulturen.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1986.&lt;br /&gt;
* Christopher Thacker: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Gärten.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Englischen übertragen von Dieter W. Portmann. Orell Füssli, Zürich 1979.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gardens|Garten}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wikibooks|Mehr wilde Natur durch Gartenrenaturierung}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|7953|Gärten|Autor=Albert Hauser, Hans-Rudolf Heyer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4019286-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biotoptyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Garten| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
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