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	<title>Friedrich Weinbrenner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Friedrich_Weinbrenner&amp;diff=11140&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Longino: Ergänzung einer Ehrung</title>
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		<updated>2025-04-14T15:41:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ergänzung einer Ehrung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Feodor_Iwanowitsch_Kalm%C3%BCck_-_Bildnis_des_Architekten_Friedrich_Weinbrenner_-_2373_-_Staatliche_Kunsthalle_Karlsruhe.jpg|mini|Friedrich Weinbrenner [[Datei:Unterschrift Johann Jakob Friedrich Weinbrenner (1766-1826).png|rechts|rahmenlos|Unterschrift Johann Jakob Friedrich Weinbrenner (1766–1826)]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Jakob Friedrich Weinbrenner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. November]] [[1766]] in [[Karlsruhe]]; † [[1. März]] [[1826]] ebenda) war ein deutscher [[Architekt]], [[Stadtplanung|Stadtplaner]] und [[Baumeister]] des [[Klassizismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Karlsruhe Markgräfliches Palais.jpg|mini|hochkant|Markgräfliches Palais Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Weinbrenner - Rathaus Karlsruhe.jpg|mini|hochkant|Rathaus von Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karlsruhe - Portikus Stadtkirche.jpg|mini|hochkant|Portikus der evangelischen Stadtkirche Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karlsruher Pyramide.JPG|mini|Karlsruher Marktplatz mit Pyramide, evangelischer Stadtkirche und Rathaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karlsruhe - Sankt Stephan - Bild 2.jpg|mini|Katholische Stadtkirche Sankt Stephan, Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Weinbrenner - Münze Karlsruhe.jpg|mini|hochkant|Münze Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gotischer Turm, Lithographie um 1840.jpg|mini|Gotischer Turm, Lithographie um 1840]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karlsruhe - Promenadenhaus.jpg|mini|Ehemaliges Promenadenhaus, Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baden-Baden - Villa Hamilton.jpg|mini|Villa Hamilton, Baden-Baden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baden-Baden Kurhaus.JPG|mini|Kurhaus Baden-Baden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Renchens Weinbrenner-Kirche.jpg|mini|hochkant|Renchens Weinbrenner-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinsteinbach - Kirche im Weinbrenner-Stil.jpg|mini|hochkant|Kirche in Kleinsteinbach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Scherzheim-Kreuzkirche-22-von Empore zum Altar-gje.jpg|mini|Kirche in Scherzheim]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad Rotenfels - Schloss.jpg|mini|Schloss Bad Rotenfels]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Weinbrenner war der Sohn des Hofzimmermeisters Johann Ludwig Weinbrenner in Karlsruhe und der Enkel des regional bekannten [[Hohenlohe]]r Zimmermeisters Johann Friedrich Weinbrenner.&amp;lt;ref&amp;gt;Luigi Monzo: Baumeister einer neuen Epoche. Architekt des Klassizismus: Friedrich Weinbrenner hatte Wurzeln in Hohenlohe. In: Haller Tagblatt, 1. Oktober 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1780 absolvierte er eine Zimmermannslehre im väterlichen Zimmereibetrieb. Gleichzeitig besuchte er das [[Bismarck-Gymnasium Karlsruhe|Karlsruher Lyzeum]] und nahm Unterricht im technischen und im künstlerischen Zeichnen sowie im Spiel verschiedener Musikinstrumente. Ab 1788 arbeitete Weinbrenner als [[Bauführer]] in [[Zürich]] und [[Lausanne]]. 1790 kam er nach [[Wien]] und entschloss sich zum Architekturstudium, das er weitgehend autodidaktisch absolvierte. 1790/91 studierte er an den Akademien in Wien und [[Dresden]], 1791/92 folgte ein mehrmonatiger Studienaufenthalt in [[Berlin]], der Weinbrenners Aufmerksamkeit auf die antike Baukunst und den englischen [[Palladianismus]] lenkte. Prägend wurden die Bekanntschaften mit Architekten wie [[Carl Gotthard Langhans]] (1732–1808), [[David Gilly]] (1748–1808) und [[Hans Christian Genelli]] (1763–1823). An der Akademie besuchte er die Vorlesungen von [[Karl Philipp Moritz]] (1756–1793) in [[Ästhetik]] und von [[Friedrich Becherer|Friedrich Christian Becherer]] (1747–1823) in Baukonstruktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine intensiven Studien gewidmete Italienreise zwischen 1792 und 1797 wurde zum Höhepunkt der Ausbildungsjahre. In Rom fand Weinbrenner Anschluss an den Künstlerkreis um [[Carl Ludwig Fernow]] (1763–1808), der ihm später seine „Römischen Studien“ widmete. (&amp;#039;&amp;#039;Römische Studien&amp;#039;&amp;#039;, 3 Bände, Zürich 1806–1808) Er betrieb archäologische Studien in [[Rom]], [[Pompeji]] und [[Herculaneum]], reiste nach [[Paestum]] und zeichnete Ansichten und Details antiker Bauten wie auch [[Veduten]] der italienischen Kulturlandschaft. Er schloss hier zahlreiche Freund- und Bekanntschaften, zu denen [[Friedrich Bury]] (1763–1823), [[Asmus Carstens|Asmus Jakob Carstens]] (1754–1798), [[Johann Erdmann Hummel]] (1769–1852), [[Jacob Philipp Hackert]] (1737–1807), [[Aloys Hirt]] (1759–1837), [[Angelika Kauffmann]] (1741–1807), [[Christoph Heinrich Kniep]] (1755–1825), [[Joseph Anton Koch]] (1768–1839), [[Heinrich Meyer (Maler)|Heinrich Meyer]] (1760–1832), [[Johann Christian Reinhart]] (1761–1847), [[Bertel Thorvaldsen]] (1770–1844), [[Nikolaus Friedrich von Thouret]] (1767–1845) und [[Alexander Trippel]] (1744–1793) gehörten. Vor allem seine Rekonstruktionen von Bauten aus antiken Textquellen machten ihn in der römischen Künstlergemeinde und darüber hinaus bekannt. Wie schon in Berlin beschäftigten Weinbrenner auch in Rom Entwürfe für den Ausbau seiner Vaterstadt, der barocken Idealstadt Karlsruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr aus Italien arbeitete er zunächst in [[Karlsruhe]], dann in [[Straßburg]] und [[Hannover]], wo er mit der Leitung des Bauwesens beauftragt wurde. In Straßburg heiratete Weinbrenner am 29.&amp;amp;nbsp;Juli&amp;amp;nbsp;1798 (11. Thermidor, Jahr 6 der Republik) die 23-jährige &amp;#039;&amp;#039;Margaretha Salome Arnold&amp;#039;&amp;#039; (* 28. September 1774 in Straßburg, Tochter des Straßburger Stadtbaumeisters &amp;#039;&amp;#039;Philipp Jacob Paul Arnold&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Margaretha Salome Zimmer&amp;#039;&amp;#039;) und wurde damit französischer Staatsbürger. Im Sommer 1800 kehrte Weinbrenner endgültig nach Karlsruhe zurück, wo er schnell Karriere machte. Ab 1801 lenkte er als Badischer Baudirektor das gesamte staatliche Bauwesen, seine Entwürfe bedienten öffentliche wie private Bauherren. 1800 wurde er Leiter einer staatlich geförderten privaten Bauschule, sie ging 1825 in der neu gegründeten Polytechnischen Schule Karlsruhe auf, der Vorgängerin der Universität Karlsruhe bzw. des heutigen [[Karlsruher Institut für Technologie|Karlsruher Instituts für Technologie]]. Er bildete mehr als einhundert Schüler aus und damit mehr als jeder andere Architekt seiner Zeit. Seine Lehrtätigkeit prägte mehrere Architektengenerationen und verbreitete den schulbildenden &amp;#039;&amp;#039;Weinbrenner-Stil&amp;#039;&amp;#039; in zahlreiche andere Länder, unterstützt durch die Publikation seiner architektonischen Grundvorstellungen und eigener Entwürfe. Darüber hinaus verfasste und veröffentlichte er viel beachtete Artikel über verschiedene, nicht nur architektonische und archäologische Themen, beispielsweise über die „Entstehung der Planeten und die Ausbildung der Erde“ und die „Durchsichtigkeit des Glases“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Worte und Werke&amp;#039;&amp;#039;, S. 87–92&amp;lt;/ref&amp;gt; Hilfreich war ihm dabei der enge Kontakt zu seinem Verleger [[Johann Friedrich Cotta]] (1764–1832).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben setzte er sich wirkungsvoll für den Erhalt historischer Baudenkmäler ein. Er intervenierte 1802 erfolgreich gegen die Niederlegung der spätgotischen Stadtkirche in [[Emmendingen]] und 1808 der frühklassizistischen [[Dom St. Blasien|Klosterkirche in Sankt Blasien]]. Aus Anlass der geplanten Abrisse von mittelalterlichen [[Torturm|Tortürmen]] in [[Durlach]], [[Kuppenheim]] und [[Baden-Baden]] schrieb er für das Land Baden im März 1812 die erste deutsche Denkmalschutzverordnung, die im April erlassen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Worte und Werke&amp;#039;&amp;#039;, S. 14/15&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gestaltete einige der frühesten Restaurierungsprojekte, z.&amp;amp;nbsp;B. 1803 den Wiederaufbau von [[Schloss Eberstein (Gernsbach)|Schloss Eberstein]] im [[Murg (Nordschwarzwald)|Murgtal]] und 1803 die Umnutzung der [[Paulinerkirche (Göttingen)|Göttinger Paulinerkirche]] zur Universitätsbibliothek (ausgeführt 1808 bis 1812 durch [[Justus Heinrich Müller]])&amp;lt;ref&amp;gt;Maike Kamp, Christian Scholl: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Weinbrenner. Entwürfe zum Umbau der Göttinger Paulinerkirche zur Universitätsbibliothek (1803)&amp;#039;&amp;#039;. In: Marion Hilliges und Christian Scholl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gilly, Weinbrenner, Schinkel. Baukunst auf Papier zwischen Gotik und Klassizismus&amp;#039;&amp;#039;. Universitätsverlag Göttingen, Göttingen 2016, ISBN 978-3-86395-264-8, S. 123–136. ([https://univerlag.uni-goettingen.de/handle/3/isbn-978-3-86395-264-8?locale-attribute=en Digitalisat auf univerlag.uni-goettingen.de], abgerufen am 21. Juni 2024)&amp;lt;/ref&amp;gt;, 1804 die Sicherung der [[Kloster Allerheiligen (Schwarzwald)|Klosterruine Allerheiligen]] bei [[Oppenau]] im Schwarzwald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Betätigungsfeld als Architekt war vielfältig. Am umfangreichsten konnte er sich in den beiden badischen Städten Karlsruhe und Baden-Baden beweisen, wo er die großen Züge der Stadtplanung entwickelte, das Straßennetz ausbaute und sich sogar an der Gestaltung der Grünanlagen und Wasserläufe beteiligte. Dort entwarf er öffentliche und private Bauten, gab Aufträge aber auch an Mitarbeiter seiner Bauverwaltung oder lokale Baumeister weiter. Ausgehend von einem 1797 vorgelegten Generalbauplan, arbeitete Weinbrenner in Karlsruhe über Jahrzehnte hinweg am Ausbau der barocken Stadtanlage. Der [[Marktplatz (Karlsruhe)|Markt]] mit [[Evangelische Stadtkirche (Karlsruhe)|evangelischer Stadtkirche]] (1807–15) und [[Rathaus (Karlsruhe)|Rathaus]] (1821–25) an der zur [[Via Triumphalis (Karlsruhe)|Via Triumphalis]] ausgebauten Nord-Süd-Mittelachse zählt zu den markantesten klassizistischen Platzanlagen in Europa. Sie wurde nach Kriegszerstörungen ab 1950 teilweise rekonstruiert. Es entstanden weitere Bebauungs- und Erweiterungspläne sowie Musterhausentwürfe für die badische Residenz; die frühe Idee einer gartenstadtähnlichen Ansiedlung südlich des [[Ettlinger Tor]]es kam nicht zur Ausführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich groß ist seine Bedeutung für Baden-Baden, wo er nicht nur mit dem [[Kurhaus Baden-Baden|Konversationshaus]] das weltbekannte Wahrzeichen der Stadt entwarf, sondern auch zahlreiche weitere öffentliche und private Bauten. Darüber hinaus entwickelte er den Quell- und Bäderbezirk sowie wichtige neue Wege- und Straßenverbindungen, darunter die Promenade, die er zu einem Ring um die Altstadt legen wollte, was bis auf eine kurze Strecke unterhalb des Schlosses gelang.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Promenade der Klassik&amp;#039;&amp;#039;, S. 89&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke in Karlsruhe ===&lt;br /&gt;
Friedrich Weinbrenners Hauptaufgabe bestand in der Umwandlung der kleinen markgräflichen Residenz [[Karlsruhe]] in die Hauptstadt des Landes Baden – ab 1806 ein [[Großherzogtum Baden|Großherzogtum]] und deutscher Mittelstaat. Sie bedurfte, neben einer geregelten Stadtplanung, einer Vielzahl neuer, öffentlicher und privater Bauwerke. Viele seiner Bauten wurden während des Zweiten Weltkriegs zerstört, einige davon wurden in den Nachkriegsjahren – zumindest in ihrer äußeren Form – rekonstruiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wichtige Einzelbauten:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Synagoge Karlsruhe|Synagoge]] (1798–1800, abgebrannt 1871)&lt;br /&gt;
* [[Markgräfliches Palais]] am Rondellplatz (1803–14, Teilrekonstruktion 1960–63)&lt;br /&gt;
* [[Badisches Staatstheater Karlsruhe|Karlsruher Hoftheater]] (1804–08, abgebrannt 1847)&lt;br /&gt;
* Haus des Generals Beck (1805, im Zweiten Weltkrieg zerstört)&lt;br /&gt;
* [[Rathaus (Karlsruhe)|Rathaus]] (1805/06 und 1821–25, weitgehender Wiederaufbau der Fassaden, Inneres stark verändert)&lt;br /&gt;
* [[Evangelische Stadtkirche (Karlsruhe)|Evangelische Stadtkirche]], (1807–16, Wiederaufbau nach dem Krieg mit einem zeitgenössischen Innenraum)&lt;br /&gt;
* [[St. Stephan (Karlsruhe)|Katholische Stadtkirche St. Stephan]] („Weinbrenners Pantheon“ 1808–14, Wiederaufbau ohne Rekonstruktion des Innenraums 1951–55)&lt;br /&gt;
* [[Ettlinger Tor]] (südliches Stadttor, Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts abgerissen)&lt;br /&gt;
* [[Stephanienbad]] in Karlsruhe-Beiertheim (1811, heute als Kirche genutzt)&lt;br /&gt;
* Museum (1813–14, abgebrannt 1918)&lt;br /&gt;
* [[Mühlburger Tor]] (1817–21, westliches Stadttor, im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört, später abgerissen)&lt;br /&gt;
* [[Ständehaus (Karlsruhe)|Ständehaus]] (1820–22, 1944 zerstört)&lt;br /&gt;
* [[Karlsruher Pyramide]] (1823–25; Mausoleum des Markgrafen [[Karl III. Wilhelm (Baden-Durlach)|Karl Wilhelm von Baden-Durlach]] und [[Wahrzeichen]] der Stadt), darin [[Stadtplanrelief in der Karlsruher Pyramide|Weinbrenners Stadtplan-Relief]]&lt;br /&gt;
* [[Staatliche Münze Karlsruhe|Münze]] (1826–27)&lt;br /&gt;
* [[Weinbrenner-Tempel]] (1802–03)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weitere Bauten:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Amalienschlösschen (Karlsruhe)|Amalienschlösschen]] (1801–03, im Zweiten Weltkrieg zerstört)&lt;br /&gt;
* Haus des Staatsrats Wohnlich (1799–1800, im Zweiten Weltkrieg zerstört)&lt;br /&gt;
* [[Gotischer Turm]] und Badekabinett für [[Amalie von Hessen-Darmstadt]] (1802, im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert abgetragen)&lt;br /&gt;
* Alte Kanzlei (1805–16, starke Abänderung von Weinbrenners Entwurf)&lt;br /&gt;
* [[Marktplatz (Karlsruhe)|Marktplatz]] (ab 1809 – nördliche Hälfte, im Zweiten Weltkrieg zerstört, teilweise veränderter Wiederaufbau der Fassaden)&lt;br /&gt;
* Haus des Apothekers Sommerschuh (1814, im Zweiten Weltkrieg zerstört)&lt;br /&gt;
* Haus des Säcklers Schnabel (1815–16, im Zweiten Weltkrieg zerstört)&lt;br /&gt;
* Altes Promenadenhaus (1815, später verändert, heute Kegelbahn)&lt;br /&gt;
* Haus des Einnehmers Bodmer (1815, im Zweiten Weltkrieg zerstört)&lt;br /&gt;
* Palais der Markgräfin Friedrich, mit Orangerie (Ende 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert abgerissen)&lt;br /&gt;
* Stadtpalais am [[Zirkel (Karlsruhe)|Inneren Zirkel]] (1816, Weinbrenner zugeschrieben)&lt;br /&gt;
* Haus [[Karl Weltzien|Weltzien]] (1822–23, Weinbrenner zugeschrieben)&lt;br /&gt;
* [[Brunnenhaus (Karlsruhe)|Brunnenhaus]] in Karlsruhe-Durlach (1822–24)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke in Baden-Baden ===&lt;br /&gt;
[[Baden-Baden]] erlebte mit Beginn des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts einen neuerlichen Aufschwung als Kurort. Die dadurch neu benötigten Bauten führten dazu, dass die Stadt zum zweiten Zentrum des Wirkens Weinbrenners – neben Karlsruhe – wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Promenade der Klassik&amp;#039;&amp;#039;, S. 9&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch Um- und Anbauten in der zweiten Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts befindet sich keines der von ihm gebauten Gebäude heute noch im Originalzustand. Allein die Vorderseite des Mittelbaus des [[Kurhaus Baden-Baden|Kurhauses]] und Teile der Villa Hamilton sind noch in einem originalgetreuen Zustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Antiquitätenhalle]] (1804, Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts durch [[Heinrich Hübsch]]s [[Altes Dampfbad|Dampfbad]] ersetzt)&lt;br /&gt;
* [[Hotel Badischer Hof (Baden-Baden)|Hotel Badischer Hof]] (1807–1809, durch neoklassizistische An- und Umbauten verändert)&lt;br /&gt;
* [[Villa Hamilton (Baden-Baden)|Villa Hamilton]] (1809, ehemals Stadtpalais der großherzoglichen Familie)&lt;br /&gt;
* Erstes Konversationshaus im [[Jesuitenkolleg Baden-Baden|Jesuitenkolleg]] (1810–1812, heute Rathaus, durch An- und Umbauten verändert)&lt;br /&gt;
* Neues [[Kurhaus Baden-Baden|Konversationshaus]] (1821–25, durch An- und Umbauten verändert)&lt;br /&gt;
* Alte Trinkhalle (1822–24, Standort hinter der [[Stiftskirche (Baden-Baden)|Stiftskirche]]. Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts durch einen [[Trinkhalle Baden-Baden|Bau an anderer Stelle]] von Heinrich Hübsch abgelöst; nicht erhalten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Bauwerke ===&lt;br /&gt;
Friedrich Weinbrenners Schaffen als badischer Oberbaudirektor galt mit Ausnahme der Theaterentwürfe für [[Altes Theater (Leipzig)|Leipzig]] (realisiert, aber zerstört) und Düsseldorf (nicht realisiert) alleine der [[Großherzogtum Baden|badischen]] Hauptstadt Karlsruhe und ihrer Umgebung. Sein nördlichstes Werk findet man in Heidelberg, sein südlichstes in Badenweiler. Dieser relativ kleine Wirkungsradius erklärt sich aus der Tatsache, dass Weinbrenner die beiden nach Karlsruhe wichtigsten Bezirke Mannheim und Freiburg im Breisgau in die Hände von ihm ausgebildeter Schüler gab. Friedrich Weinbrenner selbst arbeitete nur in Karlsruhe und dem Umland, der Weinbrenner-Stil verbreitete sich über das Großherzogtum Baden hinaus aus. Weitere Bauten und Planungen von ihm und seinen Schülern:&lt;br /&gt;
* Wiederaufbauplanung (1798) sowie Kornhaus (1798–1804) und Forstamt (1803) in [[Gernsbach]]&lt;br /&gt;
* Kirche in [[Herbolzheim#Kultur und Sehenswürdigkeiten|Herbolzheim]]-Tutschfelden (1806)&lt;br /&gt;
* Kirche [[St. Martin (Urloffen)|St. Martin]] in [[Appenweier#Kultur und Sehenswürdigkeiten|Appenweier-Urloffen]]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Bauschlott]] (vollendet 1809)&lt;br /&gt;
* [[Badenweiler#Belvedere|Belvedere]] in [[Badenweiler]] (1813)&lt;br /&gt;
* Kirche in [[Ettenheim#Windpark mit Aussichtsturm|Ettenheim-Münchweier]]&lt;br /&gt;
* Erbpachthof Katharinental&lt;br /&gt;
* Marstall-Kaserne in [[Heidelberg]] (1806), 1966 abgerissen&lt;br /&gt;
* Kirche in [[Vogtsburg im Kaiserstuhl|Altvogtsburg]] (1820–1835)&lt;br /&gt;
* Evangelische Kirche in [[Friedrichstal (Stutensee)]] (1830)&lt;br /&gt;
* Kirche in [[Kehl]]&lt;br /&gt;
* [[Thomaskirche (Kleinsteinbach)|Kirche]] in [[Kleinsteinbach (Pfinztal)|Kleinsteinbach]]&lt;br /&gt;
* Kirche in [[Lichtenau (Baden)|Scherzheim]]&lt;br /&gt;
* [[Simultankirche]] &amp;#039;&amp;#039;St. Laurentius&amp;#039;&amp;#039; in [[Meißenheim#Bauwerke|Meißenheim-Kürzell]] (1829–1830)&lt;br /&gt;
* Kirche in [[Neuried (Baden)|Neuried-Altenheim]] (1813/22)&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Sandhaus, Architekt der Sanierung 2004/06, nennt als Erbauer den Weinbrenner-Schüler Frommel und als Erbauungsjahr 1830, siehe {{Webarchiv|url=https://www.esp-schoenau.de/downloads/altenheim_friedenskirche_dez_2006.pdf |wayback=20201025225956 |text=Die Friedenskirche in Altenheim, Innenrenovierung 2004–2006. |archiv-bot=2025-02-19 00:38:25 InternetArchiveBot }} (PDF) Evangelische Stiftung Pflege Schönau.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kirche [[St. Bartholomäus (Ortenberg)|St. Bartholomäus]] in [[Ortenberg (Baden)|Ortenberg]]&lt;br /&gt;
* [[Heilig-Kreuz-Kirche (Renchen)|Heilig-Kreuz-Kirche]] in [[Renchen]] (1817)&lt;br /&gt;
* Rathaus in [[Muggensturm]]&lt;br /&gt;
* [[Schopfheim#Bauwerke|Rathaus]] in [[Schopfheim]] (1826)&lt;br /&gt;
* [[Schloss Rotenfels]] (1827)&lt;br /&gt;
* [[Schloss Rohrbach (Heidelberg)|Schloss Rohrbach]] (erb. um 1770, überarbeitet), [[Heidelberg-Rohrbach]]&lt;br /&gt;
* Kirche in [[Teningen#Kirchen|Teningen]] (1826–28)&lt;br /&gt;
* [[Evangelische Kirche (Vörstetten)|Kirche]] in [[Vörstetten#Museen|Vörstetten]] (1803)&lt;br /&gt;
* Festsaal im [[Schloss Donaueschingen]] (1826)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung ==&lt;br /&gt;
Der Bau des [[Badisches Staatstheater Karlsruhe|Karlsruher Hoftheaters]] und die Publikation seiner Planung begründeten Weinbrenners Ruf als Fachmann auf diesem Gebiet. Er bekam Folgeaufträge von außerhalb der Landesgrenzen, u.&amp;amp;nbsp;a. aus Leipzig und Düsseldorf. Weinbrenners Architektursprache, deren [[Formenkanon]] er sich im Wesentlichen während der römischen Jahre erarbeitet hatte, fand im Verlauf seiner fast 30-jährigen aktiven Laufbahn im badischen Staatsdienst in vielfältigen Bauaufgaben praktische Gestalt. Fast alle Projekte Weinbrenners wurden unter dem von äußeren Umständen diktierten Zwang zur Sparsamkeit verwirklicht, die Ökonomie der Bauausführung war eine prägende Größe seiner Architektur. Seinem schweren, in den Binnenformen meist reduzierten Vokabular haftet eine zum Teil spröde wirkende Variantenarmut an, die Weinbrenners Bauten noch zu dessen Lebzeiten der Kritik der nachfolgenden, schon historistisch orientierten Architekten aussetzte. [[Georg Dehio]] fasste 1911 Sprödigkeit und Sparsamkeit einerseits sowie visionären Idealismus andererseits in seiner Charakterisierung Weinbrenners so zusammen: „ein Vertreter der neuklassischen Simplizität in ihrer rigorosesten Form, anmutlos aber niemals kleinlich, durch eine karge Zeit in seinem monumentalen Idealismus nie wankend gemacht, ein Meister sinnreicher und mannigfaltiger Grundrisse“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=[[Georg Dehio]] | Titel=Südwestdeutschland | Reihe=[[Dehio-Handbuch|Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler]] | BandReihe=4 | Auflage=1 | Verlag=Ernst Wasmuth A.-G. | Ort=Berlin | Datum=1911 | DNB=365490695 | Online=https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/dehio1911bd4 | Seiten=170 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine erste Neubewertung seines Werks fand mit dem 1926 veröffentlichten Buch „Friedrich Weinbrenner: Sein Leben und seine Bauten“ durch [[Arthur Valdenaire]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Einfluss Weinbrenners lässt sich in [[Philadelphia]] feststellen; dorthin gelangte 1859 die Sammlung von Zeichnungen Weinbrenners und einiger seiner Schüler aus dem Besitz von Wilhelm Thierry, Baudirektor in Rudolstadt. Theodore Thierry († 1870), ein Sohn des Weinbrennerschülers Ferdinand Thierry, arbeitete seit 1833 in Philadelphia im Büro von [[John Haviland]].&amp;lt;ref&amp;gt;David. B. Brownlee (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Weinbrenner, Architect of Karlsruhe. A Catalogue of the Drawings in the Architectural Archives of the University of Pennsylvania&amp;#039;&amp;#039;. University of Pennsylvania Press, 1986, S. 9 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
1933 wurde der Weinbrennerweg in [[Berlin-Wittenau]] nach ihm benannt. Seit 2016 würdigt am [[KIT Karlsruhe]] die Fakultät für Architektur herausragende Abschlussarbeiten mit dem Friedrich-Weinbrenner-Preis.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.arch.kit.edu/fakultaet/Weinbrenner-Preis.php Friedrich-Weinbrenner-Preis.] KIT-Fakultät für Architektur, abgerufen am 13. März 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schüler Weinbrenners ==&lt;br /&gt;
1800 wurde Weinbrenner Leiter einer staatlich geförderten privaten Bauschule, sie ging 1825 in der neu gegründeten Polytechnischen Schule Karlsruhe auf, der Vorgängerin der Universität Karlsruhe bzw. des heutigen [[Karlsruher Institut für Technologie|Karlsruher Instituts für Technologie]]. Aus der Bauschule Weinbrenners gingen zahlreiche Schüler hervor. Sie vor allem sorgten im Großherzogtum Baden für die landesweite Verbreitung des Weinbrenner-Stils.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Christoph Arnold (Architekt)|Christoph Arnold]], ein Neffe Weinbrenners, Bruder von Friedrich Arnold, als Kreisbaumeister im Raum Freiburg tätig&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Arnold (Baumeister)|Friedrich Arnold]], ein Neffe Weinbrenners, Bruder von Christoph Arnold&lt;br /&gt;
* [[Josef Berckmüller]], [[Großherzogtum Baden|Großherzoglich badischer]] [[Baubeamter]]&lt;br /&gt;
* [[Carl Boos]], [[Herzogtum Nassau|nassauischer]] [[Baubeamter]], in [[Wiesbaden]] tätig&lt;br /&gt;
* [[Karl Brenner (Architekt)|Karl Brenner]], in Nordbaden tätig&lt;br /&gt;
* [[Jacob Friedrich Dyckerhoff]], im Raum Mannheim tätig&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Eisenlohr (Architekt)|Friedrich Eisenlohr]], Schüler von Arnold und späterer Assistent von Hübsch&lt;br /&gt;
* [[Hermann Peter Fersenfeldt]], Architekt und Hochschullehrer in Hamburg&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Theodor Fischer]], in Karlsruhe und Umland tätig&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Frommel]], im Raum Mannheim tätig&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Hübsch]], Weinbrenners direkter Nachfolger als Leiter der badischen Baudirektion&lt;br /&gt;
* [[Gottlieb Lumpp]], im Raum Kaiserstuhl, Breisgau und Schwarzwald tätig&lt;br /&gt;
* [[Johann Philipp Mattlener]] († 1857), Architekt in der [[Pfalz (Region)|Pfalz]] und in Bayern&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Caspary: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler: Rheinland-Pfalz, Saarland&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Kunstverlag, 1984, S. 284; [https://books.google.de/books?id=pt9IAQAAIAAJ&amp;amp;q=Mattlener+Weinbrenner&amp;amp;dq=Mattlener+Weinbrenner&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=R0k7U5uVLcuRswac4YHgAg&amp;amp;ved=0CCsQ6AEwAQ books.google.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Georg Moller]], Oberbaurat und Hofbaudirektor des [[Großherzogtum Hessen-Darmstadt|Großherzogtums Hessen-Darmstadt]]&lt;br /&gt;
* [[Ignaz Opfermann]], Provinzialbaumeister der [[Provinz Rheinhessen]] im Großherzogtum Hessen-Darmstadt&amp;lt;ref&amp;gt;Regine Dölling: &amp;#039;&amp;#039;Zu den Instandsetzungsarbeiten am Herrnsheimer Schloß. Die Tätigkeit des Mainzer Architekten Ignaz Opfermann&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Denkmalpflege in Rheinland-Pfalz 1979–1981&amp;#039;&amp;#039;. [[Wernersche Verlagsgesellschaft]] Worms 1982, S. 63–67 (64).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Karl August Schwarz]], in der Region Bruchsal tätig&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Thierry]], in Heidelberg und Umgebung tätig&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Thierry]], in Rudolstadt tätig&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Vierordt]], im Raum Rastatt tätig&lt;br /&gt;
* [[Hans Voß (Architekt)|Hans Voß]], Sohn von [[Johann Heinrich Voß]], zuerst im Raum Lahr tätig, dann in den Bezirken Offenburg und Freiburg&lt;br /&gt;
* [[Johann Ludwig Weinbrenner]], ein Neffe Weinbrenners&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über Theater in architectonischer Hinsicht&amp;#039;&amp;#039;. Tübingen 1809.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Architektonisches Lehrbuch&amp;#039;&amp;#039;. Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Geometrische Zeichnungslehre, Licht- und Schattenlehre&amp;#039;&amp;#039;, Tübingen 1810[–1811]; Teil 2: &amp;#039;&amp;#039;Perspectivische Zeichnungslehre&amp;#039;&amp;#039;. Tübingen 1817 [-1824] [http://ebooks.ethbib.ethz.ch/fulltext/Rara/A659-1.pdf Teil 1 und 2 (PDF; 27,1&amp;amp;nbsp;MB)]; Teil 3: Über die Höhere Baukunst. Karlsruhe 1819 [–1825], [http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/weinbrenner1819bd3 Digitalisat Heidelberg], [http://ebooks.ethbib.ethz.ch/fulltext/Rara/A659-2.pdf (PDF; 22,3&amp;amp;nbsp;MB)]; [http://ebooks.ethbib.ethz.ch/fulltext/Rara/A659-3.pdf Tafeln Band 1–3, unvollständig] (PDF; 33,4&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ausgeführte und projectirte Gebäude&amp;#039;&amp;#039;. Carlsruhe [u.&amp;amp;nbsp;a.]: Marx, 4 Hefte erschienen Karlsruhe 1822–35. [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:1-28064 Digitalisierte Ausgabe] der [[Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
** (Reprint mit einem Kommentar von [[Wulf Schirmer]], C. F. Müller, Heidelberg 1978)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kurzgefaßte Geschichte meiner künstlerischen Bildung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitgenossen&amp;#039;&amp;#039;, 3. Reihe, 1. Band, Heft 4, Leipzig 1829, S. 65–74&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Denkwürdigkeiten aus seinem Leben, von ihm selbst geschrieben&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. v. [[Aloys Schreiber]]. Heidelberg 1829. ({{Google Buch |BuchID=9Uo6AAAAcAAJ |Seite= |Linktext=Volltext}})&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Architektonisches Lehrbuch&amp;#039;&amp;#039;, bearbeitet von Ulrich Maximilian Schumann (= &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Weinbrenner und die Weinbrenner-Schule&amp;#039;&amp;#039;, Band 7). Triglyph-Verlag, Bad Saulgau 2015, ISBN 978-3-944258-03-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Worte und Werke&amp;#039;&amp;#039;, bearbeitet von Ulrich Maximilian Schumann (= &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Weinbrenner und die Weinbrenner-Schule&amp;#039;&amp;#039;, Band 8). Triglyph-Verlag, Bad Saulgau 2017, ISBN 978-3-944258-05-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sammlung von Grundplänen, entworfen durch Friedrich Weinbrenner&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. v. mehreren seiner Schüler. Frankfurt am Main 1847 (Neuausgabe 1858).&lt;br /&gt;
* {{ADB|41|500|502|Weinbrenner, Friedrich|Louis Katzenstein|ADB:Weinbrenner, Friedrich}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|27|632|634|Weinbrenner, Friedrich|[[Ulrich Maximilian Schumann]]|118630229}}&lt;br /&gt;
* {{ZeitschrBauwesen |Autor=[[Leopold Oelenheinz]] |Titel=Alt-Karlsruhe und Friedrich Weinbrenner |Jahr=1913 |Heft=10 |Spalten=567–602 |zlb=285}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * A.D.B.: Strassburg M. An VI - 1798 II 296-608 (125/180)  Was soll das bedeuten? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Arthur Valdenaire]]: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Weinbrenner. Sein Leben und seine Bauten&amp;#039;&amp;#039;. Braun, Karlsruhe 1919; {{archive.org |friedrichweinbre00vald |Blatt=}}.&lt;br /&gt;
* Arthur Valdenaire (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Weinbrenner. Briefe und Aufsätze&amp;#039;&amp;#039;. Braun, Karlsruhe 1926.&lt;br /&gt;
* Arthur von Schneider (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Denkwürdigkeiten&amp;#039;&amp;#039;. Braun, Karlsruhe 1958.&lt;br /&gt;
* [[Dieter Dolgner]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Architektur des Klassizismus in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Kunst, Dresden 1971, S. 48–53.&lt;br /&gt;
* Stefan Sinos: &amp;#039;&amp;#039;Entwurfsgrundlagen im Werk Friedrich Weinbrenners&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Staatlichen Kunstsammlungen Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039;, 1971, 8, S. 195–216.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Lankheit]]: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Weinbrenner und der Denkmalskult um 1800&amp;#039;&amp;#039;. Basel/Stuttgart 1979.&lt;br /&gt;
* David B. Brownlee (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Weinbrenner, Architect of Karlsruhe. A Catalogue of the Drawings in the Architectural Archives of the University of Pennsylvania&amp;#039;&amp;#039;. University of Pennsylvania Press, 1986 ({{Google Buch |BuchID=aljOMwZM6IUC}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Weinbrenner und seine Schule&amp;#039;&amp;#039;. Ausstellungskatalog, Karlsruhe 1987.&lt;br /&gt;
* Claudia Elbert: &amp;#039;&amp;#039;Die Theater Friedrich Weinbrenners – Bauten und Entwürfe&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Weinbrenner und die Weinbrenner-Schule&amp;#039;&amp;#039;, Band 1). Karlsruhe 1988.&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Leiber]]: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Weinbrenners städtebauliches Schaffen für Karlsruhe&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Weinbrenner und die Weinbrenner-Schule&amp;#039;&amp;#039;, Band 2).&lt;br /&gt;
** Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Die barocke Stadtplanung und die ersten klassizistischen Entwürfe Weinbrenners.&amp;#039;&amp;#039; Braun, Karlsruhe 1996, ISBN 3-7650-9041-7.&lt;br /&gt;
** Teil 2: &amp;#039;&amp;#039;Der Stadtausbau und die Stadterweiterungsplanungen 1801–1826.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Philipp von Zabern, Mainz 2002, ISBN 3-8053-2903-2.&lt;br /&gt;
* Ulrich Coenen: &amp;#039;&amp;#039;Klassizismus in der nördlichen Ortenau – Friedrich Weinbrenner als Architekt des Bades Hub und der Pfarrkirche in Scherzheim&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch Landkreis Rastatt&amp;#039;&amp;#039;, 2002, 41. Jahrgang, S. 221–228.&lt;br /&gt;
* Ulrich Coenen: &amp;#039;&amp;#039;Das Kurhaus Hub von Friedrich Weinbrenner und sein Beitrag zur klassizistischen Kurarchitektur&amp;#039;&amp;#039;. In: Martin Walter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Hub – Geschichte und Gegenwart einer einzigartigen Einrichtung&amp;#039;&amp;#039;. Gernsbach 2012, S. 51–64.&lt;br /&gt;
* Ulrich Coenen: &amp;#039;&amp;#039;Die Kurhäuser in Baden-Baden und Wiesbaden – Ein neuer klassizistischer Bautyp innerhalb der Bäder- und Kurarchitektur und seine Einbindung in die Landschaft&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortenau – Jahrbuch des Historischen Vereins für Mittelbaden&amp;#039;&amp;#039;, 2021, Band 101, S. 231–260.&lt;br /&gt;
* Hea-Jee Im: &amp;#039;&amp;#039;Karlsruher Bürgerhäuser zur Zeit Friedrich Weinbrenners&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Weinbrenner und die Weinbrenner-Schule&amp;#039;&amp;#039;, Band 4). Verlag Philipp von Zabern, Mainz 2004, ISBN 3-8053-3332-3.&lt;br /&gt;
* Friedemann Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Stadtspaziergänge in Karlsruhe – Klassizismus&amp;#039;&amp;#039;. Karlsruhe 2008.&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Maximilian Schumann]]: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Weinbrenner: Klassizismus und »praktische Ästhetik«&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Kunstverlag, Berlin / München 2010, ISBN 978-3-422-06969-5.&lt;br /&gt;
* Ulrich Maximilian Schumann: &amp;#039;&amp;#039;Bauten Friedrich Weinbrenners und seiner Schule in der TechnologieRegion Karlsruhe.&amp;#039;&amp;#039; Karlsruhe 2016; [https://www.karlsruhe.de/b1/kultur/kunst_ausstellungen/HF_sections/rightColumn/1304490056205/ZZmLIDZviKwSeZ/Brosch%C3%BCre%209%2C8x21%20160705.pdf karlsruhe.de] (PDF; 1,1 MB).&lt;br /&gt;
* Ulrich Maximilian Schumann: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Weinbrenners Weg nach Rom. Bauten, Bilder und Begegnungen&amp;#039;&amp;#039;. Lindemanns Bibliothek, Karlsruhe 2008, ISBN 978-3-88190-503-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Promenade der Klassik. Friedrich Weinbrenner in Baden-Baden&amp;#039;&amp;#039;. Triglyph-Verlag, Bad Saulgau 2015, ISBN 978-3-944258-04-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Weinbrenner (1766–1826). Architektur und Städtebau des Klassizismus&amp;#039;&amp;#039;. Imhof-Verlag, Petersberg, 2015, ISBN 978-3-7319-0224-9.&lt;br /&gt;
* Marion Hilliges, Christian Scholl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gilly – Weinbrenner – Schinkel. Baukunst auf Papier zwischen Gotik und Klassizismus.&amp;#039;&amp;#039; Universitätsverlag Göttingen 2016, ISBN 978-3-86395-264-8 ([https://www.univerlag.uni-goettingen.de/bitstream/handle/3/isbn-978-3-86395-264-8/scholl_baukunst.pdf?sequence=1&amp;amp;isAllowed=y PDF; 7,8 MB]).&lt;br /&gt;
* Ulrich Feldhahn: &amp;#039;&amp;#039;„Ein Prunk-Saal im Schlosse zu Donaueschingen“ – Anmerkungen zum bislang unbekannten letzten Werk des Architekten Friedrich Weinbrenner.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins&amp;#039;&amp;#039;, 2016, 164. Band, S. 423–432, hrsg. von der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* [http://weinbrenner-gesellschaft.de/ Friedrich-Weinbrenner-Gesellschaft]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118630229}}&lt;br /&gt;
* {{archINFORM|arch|1275}}&lt;br /&gt;
* [https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php/De:Lexikon:bio-0241 Friedrich Weinbrenner] im [[Stadtlexikon Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
* Peter Thoma: [https://stadtgeschichte.karlsruhe.de/stadtarchiv/blick-in-die-geschichte/ausgaben/blick-111/weinbrennerbauten &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Weinbrenner. Bauten und Projekte in Karlsruhe.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Blick in die Geschichte&amp;#039;&amp;#039; Nr. 111 vom 17. Juni 2016, Karlsruhe.de&lt;br /&gt;
* [https://digital.blb-karlsruhe.de/blb/name/view/5505194 Werke von und über Friedrich Weinbrenner] in den Digitalen Sammlungen der [[Badische Landesbibliothek|Badischen Landesbibliothek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118630229|LCCN=n81091789|VIAF=73928379}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weinbrenner, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedrich Weinbrenner| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Karlsruher Institut für Technologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt des Klassizismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtplaner (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Karlsruhe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Badener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1766]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1826]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Weinbrenner, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Weinbrenner, Johann Jacob Friedrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt, Stadtplaner und Baumeister des Klassizismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. November 1766&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. März 1826&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Longino</name></author>
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