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	<title>Friedrich Mohs - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Friedrich_Mohs&amp;diff=9965&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herbert Ortner: /* Leben und Wirken */ + Grazer Denkmal</title>
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		<updated>2025-04-13T08:35:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken: &lt;/span&gt; + Grazer Denkmal&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Friedrich Mohs.jpg|mini|hochkant|Friedrich Mohs, Lithographie von [[Joseph Kriehuber]], 1832]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Friedrich Christian Mohs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Januar]] [[1773]] in [[Stadt Gernrode|Gernrode (Harz)]]; † [[29. September]] [[1839]] in [[Agordo]], [[Italien]]) war ein [[Deutschland|deutsch]]-[[österreich]]ischer [[Mineralogie|Mineraloge]]. Zur Bestimmung des Härtegrads von [[Mineralien]] entwickelte er die nach ihm benannte [[Härte#Härteprüfung nach Mohs|Mohshärteskala]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien Friedrich Mohs.jpg|mini|hochkant|class=notpageimage|Gedenktafel in [[Wien]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab von Friedrich Mohs auf dem Wiener Zentralfriedhof.JPG|mini|hochkant|Grab von Friedrich Mohs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mohs studierte [[Mathematik]], [[Physik]] und [[Chemie]] an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Universität]] in [[Halle (Saale)]]. An der [[Technische Universität Bergakademie Freiberg|Bergakademie]] [[Freiberg]] komplettierte er seine Studien mit dem zusätzlichen Fach [[Mechanik]]. Einer seiner Lehrer in Freiberg war der Mineraloge und Geognostiker [[Abraham Gottlob Werner]], der Mohs in seine Fächer einführte. 1801 wurde Mohs Grubenvorarbeiter in [[Neudorf (Harzgerode)|Neudorf]] im [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]]. 1802 kam er zum ersten Mal nach [[Wien]], um die Gesteinskollektion des Bankiers J. F. van der Nüll zu sortieren und annotieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1812 wurde Mohs zum Professor der Mineralogie am [[Technische Universität Graz|Joanneum]] in [[Graz]] berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|hsk|00|00|1812|570|Fortgesetzte Wirksamkeit des Johanneums in Grätz|anno-plus=ja}} („Die Mineralogie wird Herr Friedrich Mohs in dem Zeitraume vom 1. November dieses bis letzten May kommenden Jahres an allen gewöhnlichen Schultagen, den Dienstag mitgerechnet, von 9 bis 10 Uhr in dem Johanneum lehren.“)&amp;lt;/ref&amp;gt; Den von ihm gehaltenen Vorlesungen lag sein Werk „Versuch einer Elementarmethode zur naturhistorischen Bestimmung und Erkenntniß der Fossilien“ zugrunde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|hsk|00|00|1813|63|Fortgesetzte Wirksamkeit des Johanneums in Grätz. Erster Jahresbericht 1812|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Graz entwickelte er die nach ihm benannte [[Härte#Härteprüfung nach Mohs|Mohshärteskala]]. Mit seiner Klassifikation der [[Mineral]]ien, die vor allem auf die physikalischen Eigenschaften (Form, Härte, Sprödigkeit, [[Wichte|spezifisches Gewicht]]) seiner Objekte abhob, befand sich Mohs in Opposition zu den meisten seiner Kollegen, die das Hauptgewicht auf die chemische Zusammensetzung legten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Oktober 1818 ernannte ihn der sächsische König [[Friedrich August I. (Sachsen)|Friedrich August I.]] zum „Professor der Mineralogie an der [[Technische Universität Bergakademie Freiberg|Berg-Academie zu Freyberg]] mit dem Character eines Berg-Commissionsraths“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|lzg|13|10|1818|1|Dresden, den 9ten Oct}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit war er Nachfolger auf dem Lehrstuhls seines Lehrers Werner. Mohs entwickelte etwa gleichzeitig, aber nach eigenen Angaben unabhängig von [[Christian Samuel Weiss]] ein Konzept der [[Kristallsystem]]e, das er 1822 veröffentlichte. 1826 folgte eine Berufung nach Wien. Seine Vorlesungen dazu hielt er aber am Mineralien-Cabinet. 1834 erhielt er hier neben seiner Professur auch eine der Kustodenstellen. 1835 wurde Mohs vom Mineralien-Cabinet abgezogen und als wirklicher [[Bergvogt (Bergbau)|Bergrat]] mit der Errichtung eines Montanistischen Museums in Wien beauftragt, dessen Leitung er von 1835 bis 1839 innehatte. 1849 ging daraus die k. k. Geologische Reichsanstalt (heute [[Geologische Bundesanstalt]]) hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1812 war er korrespondierendes Mitglied der [[Königlich Preußische Akademie der Wissenschaften zu Berlin|Preußischen Akademie der Wissenschaften]]. Im Jahr 1822 wurde er zum Mitglied der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Leopoldina]] sowie zum Ehrenmitglied (&amp;#039;&amp;#039;Honorary Fellow&amp;#039;&amp;#039;) der [[Royal Society of Edinburgh]] gewählt. Im Juni 1825 wurde er mit dem Ritterkreuz des [[Zivilverdienstorden (Sachsen)| sächsischen Zivilverdienstordens]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|lzg|14|06|1825|1|Den 11. Juny}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mohs starb 1839 auf einer Italienreise. Er wurde zuerst in Agordo begraben, 1865 nach Wien überführt und im [[Evangelischer Friedhof Matzleinsdorf|evangelischen Friedhof in Matzleinsdorf]] begraben. Im Jahr 1888 wurde er in ein [[Ehrengrab]] auf dem [[Wiener Zentralfriedhof]] überführt. Im dritten [[Wiener Gemeindebezirke|Wiener Gemeindebezirk]] [[Landstraße (Wien)|Landstraße]] sowie im vierten Grazer Stadtbezirk [[Lend (Graz)|Lend]] sind jeweils die &amp;#039;&amp;#039;Mohsgasse&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt. Sein Geburtsort Gernrode hat ihm zu Ehren das [[Mohs-Denkmal]] errichtet. Ein weiteres Denkmal befindet sich im Hof des [[Altes Joanneum|alten Joanneums]] in Graz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= |Titel=Versuch einer Elementarmethode zur naturhistorischen Bestimmung und Erkenntniß der Fossilien |Verlag= |Ort=Wien |Datum=1812}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= |Titel=Die Charaktere der Classen, Ordnungen, Geschlechter und Arten |TitelErg=Oder die Charakteristik des naturhistorischen Mineral-Systems |Verlag= |Ort=Dresden |Datum=1820}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wrz|14|09|1820|4|Kunst und Literatur (Verlagsanzeige)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= |Titel=Terminologie, Systematik, Nomenclatur, Charakteristik |Sammelwerk=Grundriß der Mineralogie |Band=1 |Verlag= |Ort=Dresden |Datum=1822 }}&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wrz|25|11|1822|12|(Verlagsanzeige)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= |Titel=Physiographie |Sammelwerk=Grundriß der Mineralogie |Band=2 |Verlag=Arnold |Ort=Dresden |Datum=1824 }}&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|elw|30|10|1824|6|Deutsche Bibliographie}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Haltmeyer]] und [[Franz Leydolt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Mohs und sein Wirken in wissenschaftlicher Hinsicht – Ein biographischer Versuch, entworfen, und zur Enthüllungsfeier seines Monumentes im st. Johanneums-Garten zu Grätz&amp;#039;&amp;#039;, Kaulfuss &amp;amp; Prandel, Wien 1843.&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Mohs, Friedrich|18|443|448|}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|22|76|79|Mohs, Friedrich|[[Carl Wilhelm von Gümbel|Wilhelm von Gümbel]]|ADB:Mohs, Friedrich}}&lt;br /&gt;
* C.Schiffner, &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Leben alter Freiberger Bergstudenten&amp;#039;&amp;#039;. E. Maukisch, Freiberg 1935, S. 20–23.&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|6|345|345|Mohs Friedrich, Montanist, Mineraloge und Kristallograph|Josef Zemann}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|17|715|716|Mohs, Friedrich|Werner Kroker|11907835X}}&lt;br /&gt;
* Johannes Uray: &amp;#039;&amp;#039;Chemische Theorie und mineralogische Klassifikationssysteme von der chemischen Revolution bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. In: Bernhard Hubmann, Elmar Schübl, Johannes Seidl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Anfänge geologischer Forschung in Österreich&amp;#039;&amp;#039;. Beiträge zur Tagung „10 Jahre Arbeitsgruppe Geschichte der Erdwissenschaften Österreichs“ von 24. bis 26. April 2009 in Graz. Graz 2010, S. 107–125.&lt;br /&gt;
* {{DictSciBiogr |Autor=John G. Burke |Lemma=Mohs, Friedrich |Band=9 |Seiten=447–449 |Kommentar=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11907835X}}&lt;br /&gt;
* {{SächsBib|GND=11907835X}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Mohs,_Friedrich}}&lt;br /&gt;
* {{Leopoldina|IDName=friedrich-mohs|Name=Friedrich Mohs|Weblink=1|Datum=9. August 2022}}&lt;br /&gt;
* [https://www.a-m.de/deutsch/lexikon/mohs-haerte.htm Mohs’sche Härteskala]&lt;br /&gt;
* {{Academictree|chemistry|52025}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Angewandte Geowissenschaften in Graz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11907835X|LCCN=n88271041|VIAF=59115850}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mohs, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mineraloge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kristallograph]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Bergakademie Freiberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Royal Society of Edinburgh]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sächsischen Zivilverdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1773]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1839]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mohs, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mohs, Carl Friedrich Christian&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-österreichischer Mineraloge&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Januar 1773&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stadt Gernrode|Gernrode]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. September 1839&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Agordo]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herbert Ortner</name></author>
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