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	<title>Franz Scholz (Theologe) - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Zweioeltanks: Die letzte Textänderung von 2003:DF:E73E:6800:AD2C:AED1:16AF:4052 wurde verworfen und die Version 238354411 von M Huhn wiederhergestellt.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Spezial:Beitr%C3%A4ge/2003:DF:E73E:6800:AD2C:AED1:16AF:4052&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/2003:DF:E73E:6800:AD2C:AED1:16AF:4052&quot;&gt;2003:DF:E73E:6800:AD2C:AED1:16AF:4052&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php?title=Spezial:Permanenter_Link/238354411&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/238354411&quot;&gt;238354411&lt;/a&gt; von M Huhn wiederhergestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Scholz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Dezember]] [[1909]] in [[Breslau]]; [[Schlesien]]; † [[1. September]] [[1998]] in [[Groß-Umstadt]] bei [[Darmstadt]]) war ein [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischer]] [[Priester (Christentum)#Orthodoxe, katholische und anglikanische Theologie|Priester]] und [[Theologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Franz Scholz war Schüler des Breslauer [[Matthias-Gymnasium]]s, nach dem Abitur studierte er in [[Freiburg im Breisgau]]. In [[Krakau]] und [[Lublin]] lernte er die polnische Sprache. 1934 empfing er die [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]] und bekam eine Pfarrstelle an der [[Kreuzkirche (Breslau)|Heilig-Kreuz-Kirche in Breslau]], wo er für die polnischen [[Saisonarbeiter]] sorgte. Er [[Promotion (Doktor)|promovierte]] an der Katholisch-Theologischen Fakultät der [[Universität Breslau]], wurde zeitweilig [[Repetent|Repetitor]] am Erzbischöflichen Theologenkonvikt Breslau und ging dann zur [[Bonifatiuskirche (Zgorzelec)|St.-Bonifatius-Kirche]] nach [[Görlitz]]. Der östliche Teil der Stadt Görlitz wurde 1945 durch die [[Oder-Neiße-Grenze|Oder-Neiße-Linie]] abgetrennt und polnisch [[Zgorzelec]] benannt. Als 1946 die verbliebenen Deutschen polnisch werden sollten, verließ er die Stadt Richtung [[Cottbus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Gründung der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] ging er 1949 nach [[Westdeutschland]]. Er wurde Dozent für [[Moraltheologie]] an der [[Philosophisch-theologische Hochschule|Philosophisch-theologischen Hochschule]] in [[Königstein im Taunus]]. 1955 [[Habilitation|habilitierte]] er sich bei dem Moraltheologen [[Theodor Müncker]] in [[Freiburg im Breisgau]]. Im Jahr 1956 lehrte Franz Scholz am Lehrstuhl für Moraltheologie, Ethik und christliche Gesellschaftslehre an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in [[Fulda]]. Er erhielt zusätzliche Lehraufträge an den Universitäten Marburg und Frankfurt am Main, wo er auch zum [[Honorarprofessor]] ernannt wurde. Das [[Bistum Fulda]] ernannte ihn 1962 zum [[Kapitular|Ehrendomkapitular]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1972 wurde Franz Scholz [[Lehrstuhl|Ordinarius]] für Moraltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der [[Universität Augsburg]]. Nach seiner [[Emeritierung]] 1976 war er im [[Bistum Mainz]] noch als Pfarrer in [[Klein Zimmern]] im [[Landkreis Darmstadt-Dieburg|Kreis Darmstadt-Dieburg]] tätig. Er wirkte als Seelsorger an der katholischen Pfarrkirche Sankt Bartholomäus in Klein-Zimmern. Für diese Kirche weihte er 1977 zwei Glocken. Im Jahr 1985 schied Franz Scholz aus der Pfarrseelsorge aus. Er verlebte seine letzten Lebensjahre in [[Dieburg]]. Dort wurde er auch beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Franz Scholz war ein Theologe mit reicher praktischer Erfahrung in seiner Kirchengemeinde wie in der Strafgefangenenseelsorge. Ebenso war er mit polnischen Menschen und deren Lebensart vertraut. Scholz hinterließ einen reichen schriftlichen Nachlass. Franz Scholz veröffentlichte auch mehrere Publikationen zum Thema „Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus Schlesien“. Besonders gab er seiner Opposition gegen die [[Seligsprechung]] des ehemaligen Primas von Polen Kardinal [[August Hlond]] Ausdruck. Ein Antrag auf Seligsprechung Hlonds liegt im Vatikan seit Januar 1992 „auf Eis“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Heiliger Stuhl|Heilige Stuhl]] würdigte die Verdienste von Franz Scholz 1966 mit der Ernennung zum [[Päpstliche Ehrentitel|Päpstlichen Ehrenkaplan]] und 1995 mit der Würde eines Päpstlichen [[Prälat|Ehrenprälaten]]. Die [[Landsmannschaft Schlesien]] verlieh ihm im Jahr 1989 den [[Schlesierschild]]. 1991 wurden ihm die [[Ehrenbürger]]rechte der Stadt Görlitz verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Görlitzer Tagebuch 1945/46&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Johann Wilh. Naumann, Würzburg 1975.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Staatsräson und Evangelium. Kardinal Hlond und die Tragödie der ostdeutschen Diözesen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag [[Josef Knecht]], Frankfurt am Main 1988, ISBN 3-7820-0571-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kollektivschuld und Vertreibung. Kritische Bemerkungen eines Zeitzeugen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Josef Knecht, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-7820-0711-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Hlondheft&amp;#039;&amp;#039;. Zentralstelle Grafschaft Glatz e. V., Lüdenscheid 1996, ISBN 3-931019-07-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|23|456|457||[[Christof Dahm]]|11861035X}}&lt;br /&gt;
* [[Hans-Jürgen Karp]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://his.ermlandfamilie.de/index.php/zeitschrift-fuer-die-geschichte-und-altertumskunde-ermlands.html?file=files/his/HIS%20content/HVE/ZGAE/ZGAE%20digital/ZGAE_45_1989.pdf Kardinal Hlond und das schwierige deutsch-polnische Verhältnis. Zu den Anfängen von Franz Scholz]&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für die Geschichte und Altertumskunde Ermlands&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 45). 1989, S. 145–164, {{ISSN|0342-3344}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1989: [[Schlesierschild]] der [[Landsmannschaft Schlesien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11861035X}}&lt;br /&gt;
* [https://kulturstiftung.org/biographien/scholz-franz-2 Scholz, Franz bei Kulturportal West–Ost]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11861035X|LCCN=n/84/128006|VIAF=108958142}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Scholz, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moraltheologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenhistoriker (Theologe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Theologische Fakultät Fulda)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Goethe-Universität Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Augsburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Görlitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1998]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Schlesierschildes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Scholz, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher katholischer Theologe und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Dezember 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]], [[Schlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. September 1998&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Groß-Umstadt]] bei [[Darmstadt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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