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	<title>Francis William Aston - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Francis_William_Aston&amp;diff=1114&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Qcomp: belegt (u Baustein entfernt) v.a. mit Nachruf bei der Royal Society; ausserdem die Ganzzahlregel klarer formuliert (die es schon vor ihm gab) und von der &quot;Isotopenregel&quot; getrennt (jew. mit Beleg); Ehrungen und kats ergänzt (vgl Hevesys Nachruf)</title>
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		<updated>2025-08-08T11:39:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;belegt (u Baustein entfernt) v.a. mit Nachruf bei der Royal Society; ausserdem die Ganzzahlregel klarer formuliert (die es schon vor ihm gab) und von der &amp;quot;Isotopenregel&amp;quot; getrennt (jew. mit Beleg); Ehrungen und kats ergänzt (vgl Hevesys Nachruf)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Portrait of Francis William Aston (1877-1945), Chemist and Physicist (2536015497) (cropped).jpg|miniatur|Francis William Aston]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Francis William Aston&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. September]] [[1877]] in [[Harborne]] (seit 1891 zu [[Birmingham]]); † [[20. November]] [[1945]] in [[Cambridge]]) war ein [[England|englischer]] [[Chemiker]] und [[Physiker]] sowie [[Nobelpreis]]träger (Chemie 1922).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Aston studierte nach Abschluss seiner Schulzeit zunächst [[Chemie]]. Die damaligen Entwicklungen in der Physik bewogen ihn, über ein [[Stipendium]] 1903 ein weiteres [[Studium]] der [[Physik]] an der Universität von Birmingham nahe seinem Geburtsort Harborne aufzunehmen, nach dessen Abschluss er sich auf die Physik der [[Gasentladungsröhre]] konzentrierte. Bei diesen Arbeiten entdeckte er während einer [[Glimmentladung]] direkt an der Kathode vor dem ersten Kathodenlichtsaum eine hauchfeine, dunkle Schicht, die nach ihm der „Astonsche Dunkelraum“ („Aston Dark Space“) benannt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nobel&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nobelprize.org/prizes/chemistry/1922/aston/biographical/ |titel=Francis W. Aston. Biographical |werk=nobelprize.org |sprache=en |abruf=2025-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 folgte er einer Einladung von Sir [[Joseph John Thomson]] an das [[Cavendish-Laboratorium]] in [[Cambridge]] und befasste sich dort mit der Identifizierung der [[Neon]][[isotop]]e. Dazu hielt er Vorlesungen am [[Trinity College (Cambridge)|Trinity College]]. Seine Arbeiten wurden durch den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] unterbrochen, nach dessen Ende er 1919 wieder an seine Arbeiten zurückkehrte. Er entwickelte während seiner Forschung 1901 eine Methode der elektromagnetischen Fokussierung von Partikelstrahlen (elektromagnetischer Massenspektrograph), die zur Entwicklung des ersten [[Massenspektrometer]]s (1918) führte. Mit dessen Hilfe identifizierte er mehr als 200 der 287 natürlich vorkommenden Isotope. Bereits 1919 postulierte er die extrem energiereiche Fusion von Wasserstoff zu Helium.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ob-rs&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Francis William Aston. 1877-1945 |Autor=G. de Hevesy |Sammelwerk=Obituary Notices of Fellows of the Royal Society |Band=5 |Nummer=16 |Datum=1948 |Seiten=634-650 |JSTOR=768761}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt entwickelte Aston drei Generationen von Massenspektrographen, jeder war dabei ungefähr eine [[Größenordnung]] genauer als der Vorgänger.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lindau&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 erhielt er den Nobelpreis in Chemie „für seine Entdeckung von Isotopen, darunter weitgehend die nicht-[[radioaktiv]]er Elemente unter Zuhilfenahme seines Massenspektrographen und für seine Formulierung der ‚Regel der Ganzzahligkeit‘ [&amp;#039;&amp;#039;Whole Number Rule&amp;#039;&amp;#039;].“ Eine Regel, die besagt, dass die atomaren Massen &lt;br /&gt;
aller chemischen Elemente ganzzahlige Vielfache der Masse des Wasserstoffs seien, war schon 1815 von [[William Prout]] formuliert worden. Astons Massenspektroskopieexperimente erlaubten ihm zu zeigen, dass die zahlreichen bis dato gefundenen Abweichungen davon weitgehend durch die Existenz verschiedener [[Isotop]]e der Elemente erklärt werden kann und mit viel größerer Genauigkeit für die atomaren Massen aller Isotope gilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;grayson&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Measuring Mass: From Positive Rays to Proteins |Hrsg=Michael A. Grayson |Verlag=Chemical Heritage Press |Ort=Philadelphia |Datum=2002 |Kapitel=Kap. 1: Origins |Seiten=6ff |Online=https://archive.org/details/measuringmassfro0000unse/page/6/mode/2up}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus technischen Gründen bezog er sich bei der Definition der Einheit der atomaren Masse auf die des Sauerstoffs und formulierte: „Bei definierter Masse des Sauerstoffisotops [&amp;lt;sup&amp;gt;16&amp;lt;/sup&amp;gt;O] haben alle anderen Isotope Massen, die ziemlich nahe ganzer Zahlen liegen.“ Astons Messungen erlaubten ihm auch für Isotope systematische Abweichungen von der Ganzzahlregel festzustellen, die er mit der Bindungsenergie der Bestandteile erklärte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;grayson&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Bakerian Lecture. A new mass-spectrograph and the whole number rule |Sammelwerk=Proc. R. Soc. Lond. A |Datum=1927 |Band=115 |Seiten=487–514 |DOI=10.1098/rspa.1927.0106}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sowohl die Regel als auch die Abweichungen erwiesen sich als bedeutsam für das Verständnis der Struktur des Atoms.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lindau&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lindau-nobel.org/de/blog-wie-man-ein-atom-wiegt-der-massenspektrograph-von-francis-w-aston/ |titel=Wie man ein Atom wiegt: Der Massenspektrograph von Francis W. Aston |autor=Jude Dineley  |datum=2019-10-07 |werk=lindau-nobel.org |abruf=2025-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihm auch die „Astonsche Regel“ oder „(Astonsche) Isotopenregel“ benannt, besagt: [[Chemisches Element|Chemische Elemente]] mit ungerader [[Ordnungszahl]] haben nie mehr als zwei stabile [[Isotop]]e.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Theoretical Physics |Autor=Georg Joos, Ira M. Freeman |Verlag=Dover |Datum=1986 |Seiten=762 |Zitat=elements of odd atomic number have at most two stable isotopes |Online={{Google Buch|BuchID=btrCAgAAQBAJ|Seite=762}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herausragend unter seinen Veröffentlichungen sind die Werke &amp;#039;&amp;#039;Isotopen&amp;#039;&amp;#039; (Isotopes, 1922) und &amp;#039;&amp;#039;Massenspektren und Isotopen&amp;#039;&amp;#039; (Mass-Spectra and Isotopes, 1933). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Bereits vor seiner Nobelpreisverleihung wurde er 1921 in die [[Royal Society]] aufgenommen. Im Jahr 1922 erhielt er die [[Hughes-Medaille]]. Seit Dezember 1924 war er auswärtiges korrespondierendes Mitglied der [[Russische Akademie der Wissenschaften|Russischen Akademie der Wissenschaften]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.ras.ru/win/db/show_per.asp?P=.id-49587.ln-ru| titel=Ausländische Mitglieder der Russischen Akademie der Wissenschaften seit 1724, Aston, Francis William| hrsg=Russische Akademie der Wissenschaften| zugriff=2019-08-29| sprache=ru}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und der [[Accademia dei Lincei]] seit 1927. 1932 erhielt er den [[Liversidge Award]] der [[Royal Society of Chemistry]], 1938 wurde ihm die [[Royal Medal]] der Royal Society verliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ob-rs&amp;quot;/&amp;gt; Zu seinen Ehren wurde der Mondkrater „Aston“ sowie die Version 1.0 der Software [[OpenChrom]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Isotopes.&amp;#039;&amp;#039; Edward Arnold &amp;amp; Co., London 1922 ([https://archive.org/details/in.ernet.dli.2015.162538/mode/1up Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mass-Spectra and Isotopes.&amp;#039;&amp;#039; Edward Arnold &amp;amp; Co., London 1933 [https://ia903407.us.archive.org/28/items/in.ernet.dli.2015.205751/2015.205751.Mass-Spectra_text.pdf Digitalisat der 2. Auflage von 1942]&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Bakerian Lecture. A new mass-spectrograph and the whole number rule |Sammelwerk=Proc. R. Soc. Lond. A |Datum=1927 |Band=115 |Seiten=487–514 |DOI=10.1098/rspa.1927.0106}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Francis William Aston. 1877-1945 |Autor=[[George de Hevesy]] |Sammelwerk=Obituary Notices of Fellows of the Royal Society |Band=5 |Nummer=16 |Datum=1948 |Seiten=634-650 |JSTOR=768761}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117765740}}&lt;br /&gt;
* {{Nobel-ch|1922|Francis William Aston}}&lt;br /&gt;
* {{RoyalSocietyUKArchiv|AuthorizedFormsOfName=Aston; Francis William (1877 - 1945)|Code=NA6125}}&lt;br /&gt;
* {{Academictree|chemistry|51902}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Träger des Nobelpreises in Chemie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117765740|LCCN=nb/2003/99867|VIAF=32095482}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Aston, Francis William}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobelpreisträger für Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Massenspektrometriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Royal Society]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korrespondierendes Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Accademia dei Lincei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der University of Birmingham]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der University of Calcutta]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Mondkrater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der University of Cambridge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Engländer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Aston, Francis William&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=englischer Chemiker und Physiker; Nobelpreis 1922 in Chemie&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. September 1877&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Harborne]], heute Stadtteil von [[Birmingham]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. November 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Cambridge]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Qcomp</name></author>
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