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	<title>Fibrin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-16T00:38:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Fibrin&amp;diff=7570&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;T. Wirbitzki: lk uniprot.org (Vorlage)</title>
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		<updated>2024-06-29T07:43:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lk uniprot.org (Vorlage)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stabilisation de la fibrine par le factor XIII.png|mini|Vernetzung durch Thrombin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fibrin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{laS|&amp;#039;&amp;#039;fibra&amp;#039;&amp;#039;}} „Faser“), der Faktor Ia der Blutgerinnungskaskade, ist der aktivierte, vernetzte „Klebstoff“ der [[Blutplasma|plasmatischen]] [[Blutgerinnung]]. Es handelt sich um ein [[Protein]], das durch die Einwirkung des [[Enzym]]s [[Thrombin]] (Faktor IIa der Gerinnungskaskade) aus der fadenförmigen löslichen Vorstufe, dem [[Fibrinogen]] (Faktor I der Gerinnungskaskade), gebildet wird. Das Fibrin [[Polymerisation|polymerisiert]] anschließend und bildet ein Netz, das [[Blutgerinnsel]] („weißer Thrombus“), das die Wunde verschließt. Erst später wird durch Quervernetzung mithilfe des [[Faktor XIII|Faktors XIIIa]] der weiche Thrombus zu einer harten Kruste. Fibrin kann in Gegenwart von reinem Sauerstoff oder speziellen oxidativen Wundspüllösungen die Wundheilung beschleunigen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID20207618&amp;quot;&amp;gt;A. Piaggesi, C. Goretti u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;A randomized controlled trial to examine the efficacy and safety of a new super-oxidized solution for the management of wide postsurgical lesions of the diabetic foot.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[The International Journal of Lower Extremity Wounds]].&amp;#039;&amp;#039; Band 9, Nummer 1, März 2010, S.&amp;amp;nbsp;10–15. {{DOI|10.1177/1534734610361945}}. PMID 20207618.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei vielen [[Chronische Wunde|chronischen Wunden]] entwickelt sich Fibrin allerdings aufgrund einer beständigen Entzündungsreaktion oft im Übermaß und bildet großflächige Beläge, die eine Abheilung behindern und mittels [[Débridement]] entfernt werden müssen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kerstin Protz]]: &amp;#039;&amp;#039;Moderne Wundversorgung&amp;#039;&amp;#039;, 8. Auflage, Elsevier Verlag Urban &amp;amp; Fischer, München 2016, ISBN (Print) 978-3-437-27885-3, (E-Book) 978-3-437-17302-8, Seite 30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details der Fibrinbildung ==&lt;br /&gt;
Bei der Bildung des weißen Thrombus wird zunächst durch Thrombin von der α-Kette des Fibrinogens das 16 [[Aminosäuren]] lange &amp;#039;&amp;#039;Fibrinopeptid A&amp;#039;&amp;#039; und von der β-Kette das 14 Aminosäuren lange &amp;#039;&amp;#039;Fibrinopeptid B&amp;#039;&amp;#039; abgespalten. Hierdurch wird die N-terminale Position an den Peptiden freigelegt und diese binden damit an der γ-Kette des Fibrinogens und lagern sich dort zu so genannten &amp;#039;&amp;#039;Protofibrillen&amp;#039;&amp;#039; zusammen. Im nächsten Schritt treten nun Protofibrillen zu mehr oder weniger dicken Fibrinfasern in einem Prozess zusammen, der als &amp;#039;&amp;#039;Lateralassoziation&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wird. Dabei kommt es auch zu Verzweigungen, so dass ein dreidimensionales Gebilde entsteht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{UniProt|P02671}} FGA.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=M. Meyer |url=http://haemo.schattauer.de/de/issue/special/manuscript/1712/download.html |titel=Molekularbiologie der Gerinnung: Fibrinogen, Faktor VIII Hämostaseologie |seiten=108–115 |format=PDF |archiv-url=https://web.archive.org/web/20151205175618/http://haemo.schattauer.de/de/issue/special/manuscript/1712/download.html- |archiv-datum=2015-12-05 |abruf=2024-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pathologie der Fibrinbildung ==&lt;br /&gt;
Die [[Gen]]e FGA, FGB und FGG, welche die Unterketten des Fibrinogens [[Genetischer Code|codieren]], können verschiedene [[Mutation]]en aufweisen, welche die Bildung von Fibrinogen und damit der Fibrinopeptide beeinträchtigen können.&lt;br /&gt;
So sind [[Afibrinogenämie]]n (kein Fibrinogen), [[Hypofibrinogenämie]]n (verringerter Fibrinogengehalt des Blutes) und [[Dysfibrinogenämie]]n (abnorme Fibrinogenmoleküle) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strukturveränderungen am Fibrinogen können verschiedene Defekte bei der Gerinnselbildung zur Folge haben:&lt;br /&gt;
* Störung der Freisetzung der Fibrinopeptide;&lt;br /&gt;
* veränderte Aggregation der Monomere;&lt;br /&gt;
* veränderte Lateralassoziation der Protofibrillen;&lt;br /&gt;
* Störung der späteren Vernetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 60 Prozent der Defekte sind asymptomatisch. Bei den Symptomen dominieren [[Blutung]]sneigungen, in 15 Prozent gibt es eine [[Thrombose]]neigung. Erwähnenswert ist eine Gruppe von Defekten mit Einlagerung von Proteinaggregaten in [[Niere]]n und [[Milz]] (renale [[Amyloidose]]), wo die Nierenfunktionsstörung das Bild dominiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;m&amp;quot;&amp;gt;M. Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Molekularbiologie der Gerinnung: Fibrinogen, Faktor VIII&amp;#039;&amp;#039; Hämostaseologie 24/-/&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2004&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; S. 108–115 [http://www.schattauer.de/de/magazine/uebersicht/zeitschriften-a-z/haemostaseologie/issue/special/manuscript/1712/download.html Artikel als PDF]{{Toter Link |url=http://www.schattauer.de/de/magazine/uebersicht/zeitschriften-a-z/haemostaseologie/issue/special/manuscript/1712/download.html |date=2023-12 |archivebot=}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gerinnungsfaktor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Protein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;T. Wirbitzki</name></author>
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