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	<title>Falsifikation - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Falsifikation&amp;diff=11216&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Xqt: Revert auf Version von :Benutzer:TenWhile6 (22. Apr. 2025, 12:35). Eigentlich unsinnig</title>
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		<updated>2025-05-03T13:10:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Revert auf Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:TenWhile6&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:TenWhile6 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Benutzer:TenWhile6&lt;/a&gt; (22. Apr. 2025, 12:35). Eigentlich unsinnig&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Falsifikation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Falsifizierung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[latein|lat.]] &amp;#039;&amp;#039;falsificare&amp;#039;&amp;#039; „als falsch erkennen“) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Widerlegung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist der Nachweis der Ungültigkeit einer [[Aussage]], [[Methode (Erkenntnistheorie)|Methode]], [[These]], [[Hypothese]] oder [[Theorie]]. Aussagen oder Sachverhalte, z.&amp;amp;nbsp;B. experimentelle Ergebnisse, die eine solche Ungültigkeit nachweisen können, heißen „Falsifikatoren“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Falsifikation besteht aus dem Nachweis von Unvereinbarkeiten ([[Inkonsistenz]]en) bzw. [[Kontradiktion|Widersprüchen]] zwischen verschiedenen Annahmen einer falsifizierten Theorie oder mit unabhängig davon als [[Wahrheit|wahr]] akzeptierten Annahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Falsifikationismus ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Falsifikationismus}}&lt;br /&gt;
Eine Grundfrage der [[Wissenschaftstheorie]] ist, inwieweit und wodurch wissenschaftliche Theorien überprüft werden können. Die Vorstellung, dass durch einzelne Experimente die Wahrheit einer Theorie feststellbar wäre (sog. [[Verifizierung]]), trifft in vielen Fällen nicht zu. Die wissenschaftstheoretische Annahme, dass solche Prüfungen die Grundlage der Gütebewertung von Theorien darstellen, ein sogenannter [[Verifikationismus]], sieht daher beispielsweise [[Karl Popper]] als gescheitert an. Dagegen setzt er seine Auffassung eines sogenannten [[Falsifikationismus]], wonach zumindest umgekehrt Theorien durch ihr Scheitern in Überprüfungen als falsch auszumachen sind – und wonach sich [[Validität|valide]] wissenschaftliche Theorien dadurch auszeichnen, dass eine solche Falsifikation überhaupt möglich ist. Insoweit können theoretische Aussagen auch dann, wenn sie nicht beweisbar sind, grundsätzlich als „vorläufig akzeptabel“ gelten, bis sie widerlegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falsifizierte Theorien sind nach dieser Auffassung dann zu verwerfen und nur mehr in einer [[Wissenschaftsgeschichte|wissenschaftsgeschichtlichen]] Betrachtung von Interesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem klassischen Falsifikationismus wird entgegen gehalten, dass sich methodologisch nicht zwingend ergibt, dass die Falsifizierung einer Aussage die Verwerfung der zugrundeliegenden Theorie zur Folge haben muss. Beispielsweise kann auch der Gegenstandsbereich der Theorie eingeschränkt werden oder können Einzelannahmen der Theorie angepasst werden (siehe auch [[Paradigma]] sowie [[Duhem-Quine-These]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussagenlogik ==&lt;br /&gt;
In der klassischen [[Aussagenlogik]] ist Falsifikation die Zuordnung des Wahrheitswertes &amp;#039;&amp;#039;falsch&amp;#039;&amp;#039; zu einer Aussage im Rahmen des [[Prinzip der Zweiwertigkeit|Prinzips der Zweiwertigkeit]], desgleichen im Kalkül der [[Boolesche Algebra|Booleschen Algebra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beweistheorie ==&lt;br /&gt;
Eine zentrale Rolle spielt die Widerlegung in der [[Beweistheorie]] der [[Mathematik]], zum Beispiel für den &amp;#039;&amp;#039;Beweis durch Widerspruch ([[reductio ad absurdum]])&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswertung experimentell gewonnener Daten ==&lt;br /&gt;
Auch die Auswertung von durch [[Experiment]]e gewonnenen Daten dient der Falsifikation, in der [[Empirie|empirischen]] [[Stochastik]] etwa im Rahmen eines [[Stichprobenplan]]es, um Ergebnisse von Beobachtungen zu bezeichnen, die einer angenommenen Wahrscheinlichkeit nicht entsprechen, oder um [[Kausalität]]en zu beurteilen &amp;#039;&amp;#039;(Nullhypothese)&amp;#039;&amp;#039;. Siehe ausführlich [[Hypothese (Statistik)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Informatik ==&lt;br /&gt;
In der Informatik bestimmt man mit &amp;#039;&amp;#039;falsifizierenden Verfahren&amp;#039;&amp;#039; die Anwesenheit von Fehlern in einer Software, etwa durch [[statische Code-Analyse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Informationsgehalt ==&lt;br /&gt;
Nach einer bestimmten Lesart von [[Information]] ist der (empirische) [[Informationsgehalt (Wissenschaftstheorie)|Informationsgehalt]] einer Aussage umso höher, je mehr potentielle Falsifikatoren sie hat.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerard Radnitzky]], [[Gunnar Andersson (Wissenschaftstheoretiker)|Gunnar Andersson]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Voraussetzungen und Grenzen der Wissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Tübingen 1981, S. 63 ([http://books.google.de/books?id=kpWkgqlSYlkC&amp;amp;lpg=PA63&amp;amp;ots=VD_LHABREo&amp;amp;pg=PA63#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=true online in der Google-Buchsuche]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* M. Kranz: [http://www.hwph.ch/inhalt/artikelbeispiel_8.html &amp;#039;&amp;#039;Widerlegung.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Historisches Wörterbuch der Philosophie]].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4197286-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftstheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematische Logik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Empirie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Xqt</name></author>
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