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	<title>Europäischer Aal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Europ%C3%A4ischer_Aal&amp;diff=12907&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lämpel: /* Wanderung */ Verlinkungskorrektur</title>
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		<updated>2025-09-27T15:38:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wanderung: &lt;/span&gt; Verlinkungskorrektur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Europäischer Aal&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Anguilla anguilla&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Aale&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Anguilla&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_LinkName  = Aale&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Anguillidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Aalartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Anguilliformes&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Elopomorpha&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Kohorte&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Echte Knochenfische&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Teleostei&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Teilklasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Anguilla anguilla.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Europäischer Aal (&amp;#039;&amp;#039;Anguilla anguilla&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eel inEurope.png|mini|Verbreitungsgebiet in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfansicht.jpg|mini|Kopf des Aals]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Europäische Aal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Anguilla anguilla&amp;#039;&amp;#039;) ist eine vom Aussterben bedrohte Art der [[Aale]] und in ganz [[Europa]], [[Kleinasien]] und [[Nordafrika]] beheimatet. Er hat einen schlangenförmigen, langgestreckten, drehrunden Körper. Die Rücken-, Schwanz- und Afterflosse bilden einen durchgängigen Flossensaum. In der dicken Haut sind sehr kleine Rund[[Schuppe (Morphologie)|schuppen]] eingebettet. Der europäische Aal hat ein oberständiges Maul, das heißt, der Unterkiefer ist etwas länger als der Oberkiefer. Die Färbung der Oberseite kann zwischen schwarz und dunkelgrün, die der Unterseite zwischen gelb (junger, sog. &amp;#039;&amp;#039;Gelbaal&amp;#039;&amp;#039;) und weiß (erwachsener, sog. &amp;#039;&amp;#039;Blankaal&amp;#039;&amp;#039;) variieren. Erwachsene Weibchen können bis zu 150&amp;amp;nbsp;cm lang und 6&amp;amp;nbsp;kg schwer werden, Männchen erreichen nur 60&amp;amp;nbsp;cm Länge. Solche Größen werden aber extrem selten erreicht, und schon ein Weibchen von einem Meter Länge ist ausgesprochen groß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Europäische Aal ist in Deutschland 1995, 2009 und 2025 sowie in der Schweiz 2018 zum &amp;#039;&amp;#039;Fisch des Jahres&amp;#039;&amp;#039; ernannt worden. Seit den 1970er Jahren ist der Bestand in Europa um 98 Prozent zurückgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenszyklus und Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aal-Lebenslauf.svg|mini|hochkant=1.5|Lebenslauf der Aale]]&lt;br /&gt;
[[Datei:LeptocephalusConger.jpg|mini|Eine Weidenblattlarve]]&lt;br /&gt;
Aale schlüpfen im Atlantik, in der [[Sargassosee]]. Wegen ihrer Form heißen die Aallarven [[Weidenblattlarve]]n (&amp;#039;&amp;#039;Leptocephalus&amp;#039;&amp;#039;-Larve). Etwa drei Jahre brauchen diese Larven, um von der Sargassosee an die europäischen Küsten zu gelangen. Während man früher annahm, dass sie sich dabei passiv vom [[Golfstrom]] tragen lassen, weiß man heute, dass die Larven zusätzlich aktiv schwimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 100&amp;amp;nbsp;km vor der europäischen Küste beginnt die Metamorphose der Weidenblattlarven zu den ca. 7&amp;amp;nbsp;cm langen &amp;#039;&amp;#039;[[Glasaal]]en&amp;#039;&amp;#039;. Im Frühjahr schwimmen sie in zum Teil großen Schwärmen von den europäischen Küsten flussaufwärts in die Binnengewässer des Landesinneren. Während dieser Zeit heißen sie „&amp;#039;&amp;#039;Steigaale&amp;#039;&amp;#039;“, wegen ihrer gelblichen Bauchfärbung auch „&amp;#039;&amp;#039;Gelbaale&amp;#039;&amp;#039;“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Süßwasser wachsen sie über mehrere Jahre zur vollen Größe heran, bei weiblichen Aalen können es 12 bis 15 Jahre sein, bei männlichen Tieren etwa 6 bis 9 Jahre. Wenn sie danach keine Möglichkeit zum Abwandern haben, können sie ein Alter von 50 bis 80 Jahren, in Einzelfällen auch deutlich über 100 Jahren erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF-Arten-Portraet-Europaeischer-Flussaal_01.pdf |wayback=20141112113231 |text=Hintergrundinformation: Europäischer Flussaal (Anguilla anguilla) |archiv-bot=2024-12-12 11:55:32 InternetArchiveBot }}, [[WWF Deutschland]] und TRAFFIC Germany, Frankfurt am Main 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Österreichischer Rundfunk|ORF.at]]: [http://orf.at/#/stories/2241035/ Mutmaßlich ältester Aal der Welt verendet] vom 8. August 2014, geladen am 13. Mai 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenn sie das Wanderalter erreicht haben, besteht ihre Körpermasse bis zu 30 % aus Fett. Da Aale mit Beginn der Wanderung keine Nahrung mehr aufnehmen, wird die Energie sowohl für alle körperlichen Veränderungen als auch für die gesamte Fortbewegung bis zum Laichort ausschließlich aus Speicherfett bereitgestellt, welches zuvor über mehrere Jahre angelegt wurde. Das Fettreservoir wird in den Eingeweiden und unter der Haut gebildet, Aale werden daher in der Gastronomie auch [[Fettfisch]]e genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Spätsommer vor der Rückwanderung stellen die Tiere ihre Nahrungsaufnahme ein und ihre Körper verändert sich. Die äußere Färbung wechselt von grün-braun zu silbrig-grau, die Verdauungsorgane bilden sich zurück und der After zieht sich ein. Zudem vergrößern sich die Augen. Dieser Umwandlungsprozess dauert etwa vier Wochen, dann beginnen die &amp;#039;&amp;#039;Silberaale&amp;#039;&amp;#039; im September oder Oktober ihre Wanderung aus den Binnengewässern in die Flüsse und von dort in die Sargassosee. Aale sind in der Lage, bei fehlenden Wasserverbindungen erhebliche Strecken über feuchtes Land zurückzulegen, den dazu notwendigen Sauerstoff können sie über die Haut aufnehmen. Die Wanderstrecke ist oft länger als 5000 Kilometer und dauert etwa ein Jahr. Mit dem Erreichen der [[Flussmündung]] ändert sich durch den Wechsel vom Süß- zum [[Salzwasser]] die Umgebungs[[osmolarität]] erheblich, daher kommt es dort zu Umwandlungen in den Kiemen[[epithel]]ien der Tiere. Dieser Prozess wird vermutlich durch das Hormon [[Prolaktin]] gesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch [[Satellitentelemetrie]] weiß man, dass die Tiere auch während der Wanderung ihren [[Circadiane Rhythmik|Tagesrhythmus]] beibehalten: tagsüber halten sie sich in kühlem Tiefenwasser zwischen 200 und 1000 Metern Tiefe auf, nachts bewegen sie sich in wärmeren Oberflächenbereichen Richtung Sargassosee. Dabei legen sie zwischen [[Irland]] und den [[Bahamas]] auf den ersten 1300 Kilometern nur 5–25 Kilometer pro Tag zurück, weniger als die durchschnittlich 35 Kilometer, die nötig wären, um innerhalb eines Jahres die Strecke zu bewältigen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aarestrup_2009&amp;quot;&amp;gt;K. Aarestrup, F. Okland, M.M. Hansen, D. Righton, P. Gargan, M. Castonguay, L. Bernatchez, P. Howey, H. Sparholt, M. Pedersen, R.S. McKinley: &amp;#039;&amp;#039;Oceanic spawning migration of the European Eal (Anguilla anguilla)&amp;#039;&amp;#039;. Science, Sep 25, 2009;325:1660.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im späteren Verlauf der Wanderung schwimmen die Aale in Meeresströmungen, die eine überdurchschnittliche Tagesstrecke ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich entwickeln sich die Geschlechtsorgane, bis sie die gesamte Leibeshöhle einnehmen. In der Sargassosee paaren sich die Tiere und sterben nach dem Ablaichen, diese Art der Fortpflanzung bezeichnet man als [[Semelparität]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bund-sh.de/tiere-pflanzen/aale/ &amp;#039;&amp;#039;Der Europäische Aal (Anguilla anguilla)&amp;#039;&amp;#039;] [[Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland|BUND]], abgerufen am 13. Oktober 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom [[Amerikanischer Aal|Amerikanischen Aal]] ist der Europäische Aal äußerlich kaum zu unterscheiden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Melanie Reckordt, Inge Kronberg |Titel=Isolation und Hybridisierung beim Europäischen und Amerikanischen Aal: Artbildung |Sammelwerk=Biologie in unserer Zeit |Band=47 |Nummer=5 |Datum=2017-10 |ISSN=0045-205X |DOI=10.1002/biuz.201770507 |Seiten=284–285 |Online=https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/biuz.201770507 |Abruf=2024-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dennoch ist eine Hybridisierung – aufgrund von prä- und postzygotischen Barrieren –&amp;amp;nbsp;kaum zu beobachten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Melanie Reckordt, Inge Kronberg |Titel=Isolation und Hybridisierung beim Europäischen und Amerikanischen Aal: Artbildung |Sammelwerk=Biologie in unserer Zeit |Band=47 |Nummer=5 |Datum=2017-10 |ISSN=0045-205X |DOI=10.1002/biuz.201770507 |Seiten=284–285 |Online=https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/biuz.201770507 |Abruf=2024-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Europäische und der Amerikanische Aal laichen in der Sargassosee südlich der [[Bermuda-Inseln]] zwischen 20° und 30° nördlicher Breite und 80° und 50° westlicher Länge, der [[Japanische Aal]] im westlichen Nordpazifik südlich von [[Japan]] nahe [[Guam]] und der australische [[Kurzflossen-Aal]] und der [[Neuseeland-Aal]] im zentralen [[Pazifik]] zwischen dem [[Bismarck-Archipel]] und [[Fidschi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Aale sind insbesondere in der Dämmerung und in der Nacht aktiv. Sie ernähren sich vorwiegend von Würmern, (Klein-)Krebsen, Insektenlarven etc., aber auch von Fischlaich und Fischen. Kleinfische werden aktiv im Mittelwasser und an der Wasseroberfläche gejagt. Dabei erweist sich der Aal als geschickter Jäger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Europäische Aal kommt im Süßwasser in zwei Ernährungsvarianten vor: Die eine ist der Spitzkopfaal, mit schmalem Kopf und spitz zulaufender Schnauze, der sich vorwiegend von Krebsen und anderen Wirbellosen ernährt. Die andere Variante ist der Breitkopfaal, mit breitem Kopf und breiter Schnauze, ein Fischjäger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Formen existieren auch nebeneinander in den gleichen Gewässern, wobei die prozentuale Verteilung auf die beiden Formen ausschließlich von dem vorherrschenden Nahrungsangebot abhängt. So wird man in Gewässern mit großem Bestand an kleinen Fischen und geringem Bestand an Krebsen bis zu 90 % Breitmaulaale im Verhältnis zu Spitzmaulaalen finden und umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die oft verbreitete Aussage, Aale seien Aasfresser, resultiert aus ihrem Versteckverhalten, das früher durch das Auslegen von Tierschädeln zum Fang genutzt wurde. Diese Fangmethode wurde in der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Blechtrommel|Blechtrommel]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Günter Grass]] – fachlich falsch – beschrieben. Fischer wissen, dass Aale bestenfalls frisch getötete Köder fressen, niemals aber verweste. Das liegt nicht zuletzt in dem extrem fein ausgebildeten Geruchssinn des Aales begründet. Er ist in der Lage, einzelne Geruchs- oder Geschmacksmoleküle wahrzunehmen. Seine röhrenartig ausgebildeten Nasenlöcher befähigen ihn zudem, eine Geruchsspur in allen drei Dimensionen wahrzunehmen und zu verfolgen ([[stereoskop]]isches Riechen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wanderung ==&lt;br /&gt;
Aale sind [[Wanderfisch#Katadrome_Fische|katadrome Wanderfische]], was bedeutet, dass die geschlechtsreifen Tiere zum Laichen vom Süßwasser ins Meer ziehen. Die Reise in die Sargassosee dauert ein bis anderthalb Jahre, und sie beginnt in den Wohngewässern der Aale. Im Oktober und November, bei mildem Wetter auch noch im Dezember, werden die Aale unruhig und ziehen in den Abend- und Nachtstunden los, besonders wenn es stürmt und regnet. Anfangs ziehen sie noch sehr aktiv, schlängeln aus den kleinsten Gräben in größere Bäche oder auch aus stehenden, abgeschlossenen Gewässern durch feuchtes Gras in den nächsten Bach oder Fluss. In den großen Strömen wie Rhein, Weser, Ems, Elbe und Oder bewegen sie sich dagegen weitgehend passiv und lassen sich von der Strömung treiben. Dabei schweben sie, S-förmig gekrümmt, im Mittelwasser. In der Mündung angekommen schwimmen sie wieder aktiv und begeben sich sofort in tiefgelegene Wasserschichten.&lt;br /&gt;
Während ihrer Wanderung im Meer führen die &amp;#039;&amp;#039;Blankaale&amp;#039;&amp;#039; tagesperiodische Vertikalwanderungen aus, d.&amp;amp;nbsp;h. tagsüber schwimmen sie in Tiefen bis zu 1000&amp;amp;nbsp;m und steigen nachts fast bis an die Wasseroberfläche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aarestrup_2009&amp;quot; /&amp;gt; Im folgenden Jahr treffen sie dann in der Sargassosee ein, wo sie vermutlich in Tiefen bis zu 2000&amp;amp;nbsp;m laichen. Nach Paarung und Abgabe der Geschlechtsprodukte sterben sie. Die Paarung und das Ablaichen von Aalen konnte bisher nie beobachtet werden und ist daher noch unerforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftsgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Édouard Manet - Rouget et Anguille.jpg|mini|[[Édouard Manet]], 1864]]&lt;br /&gt;
Der Lebenszyklus des Europäischen Aales gab den Menschen über viele Jahrhunderte Rätsel auf. [[Aristoteles]] war noch davon überzeugt, dass Aale entweder spontan im Schlamm entstünden, sich aus Staub bildeten oder von Erdwürmern geboren werden. Auch die lebendgebärende [[Aalmuttern|Aalmutter]] (&amp;#039;&amp;#039;Zoarces viviparus&amp;#039;&amp;#039;), ein kleiner bis mittelgroßer Meeresfisch mit langgestrecktem Körper, erhielt ihren Namen, weil ihr nachgesagt wurde, sie gebäre kleine Aale. Im Mittelalter wurde der Aal häufig den Schlangen zugeordnet oder zumindest behauptet, dass Aale und Schlangen sich paaren würden. Zahlreichen Bestandteilen des Aals wurden in der [[Volksmedizin]] heilende Kräfte zugesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts erkannte [[Giovanni Battista Grassi]] die durchsichtigen und weidenblattähnlich geformten Fischchen, die bis dahin als &amp;#039;&amp;#039;Leptocephalus brevirostris&amp;#039;&amp;#039; wissenschaftlich beschrieben worden waren, als [[Larve]]nform der Aale. Da die Jungaale in der Straße von Messina gefangen wurden, vermutete man den Laichgrund der Aale im Mittelmeer. 1904 befand sich der dänische Zoologe [[Johannes Schmidt (Biologe)|Johannes Schmidt]] auf dem Forschungsschiff Thor, als er bei den [[Färöer]] [[Weidenblattlarve]]n fand. Als er 1912 die Ergebnisse seiner Forschungsreisen publizierte stieß er auf Unglauben. Aber 1922 entdeckte er die bis heute kleinsten Larven nördlich der [[Bermuda]]s. In den 1970er Jahren begann man Aale mit Transpondern auszustatten, was die Hinweise auf die Sargassosee verstärkte. 2017 konnte man die Azoren als wichtigen Wegpunkt identifizieren und seit etwa 2020 weiß man, dass die Wanderung der Aale von den Azoren zur Sargassosee ca. 1 Jahr dauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der genaue Paarungsprozess konnte bisher nie in freier Wildbahn beobachtet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Kathrin Passig, Aleks Scholz: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Unwissens.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, 2007, ISBN 3-87134-569-5, S. 19–24.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2013 und 2017 wurden experimentelle Nachweise publiziert, denen zufolge Europäische Aale sich im [[Erdmagnetfeld]] orientieren können und folglich einen [[Magnetsinn]] besitzen.&amp;lt;ref&amp;gt; Caroline M. F. Durif et al.: &amp;#039;&amp;#039;Magnetic Compass Orientation in the European Eel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;PLoS ONE.&amp;#039;&amp;#039; Band 8, Nr. 3, 2013, e59212, [[doi:10.1371/journal.pone.0059212]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Lewis C. Naisbett-Jones, Nathan F. Putman et al.: &amp;#039;&amp;#039;A Magnetic Map Leads Juvenile European Eels to the Gulf Stream.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Current Biology.&amp;#039;&amp;#039; Band 27, Nr. 8, 2017, S. 1236–1240, [[doi:10.1016/j.cub.2017.03.015]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem beim [[Japanischer Aal|Japanischen Aal]] das bei einer Bindung an [[Bilirubin]] grünlich [[Fluoreszenz|fluoreszierende]] Protein &amp;#039;&amp;#039;UnaG&amp;#039;&amp;#039; entdeckt wurde, gelang dessen Nachweis auch beim Europäischen Aal.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web|title=First Fluorescent Protein Identified in a Vertebrate Animal|url=https://www.scientificamerican.com/article/first-fluorescent-protein-identified-in-a-vertebrate-animal/|last=Baker|first=Monya|date=2013|website=Scientific American|language=en|url-status=live|archive-url=https://web.archive.org/web/20191120114723/https://www.scientificamerican.com/article/first-fluorescent-protein-identified-in-a-vertebrate-animal/|archive-date=2019-11-20|access-date=2020-11-29|archivebot=2023-12-20 14:18:15 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung ==&lt;br /&gt;
Der Europäische Aal gilt inzwischen als stark gefährdet, die [[IUCN]] listet die Art als &amp;#039;&amp;#039;Critically Endangered&amp;#039;&amp;#039; (vom Aussterben bedroht),&amp;lt;ref&amp;gt;{{IUCN|Year=2015.4|ID=60344|ScientificName=Anguilla anguilla|YearAssessed=2013|Assessor=Jacoby, D. &amp;amp; Gollock, M.|Download=1. März 2016}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die Vertragsstaaten des [[Washingtoner Artenschutzübereinkommen]]s (CITES) haben 2007 die Aufnahme des Europäischen Aals in den Anhang II (schutzbedürftige Arten) des Übereinkommens beschlossen, was von der Europäischen Union 2009 umgesetzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.bfn.de/themen/cites/arteninfos/ein-und-ausfuhr-von-aal.html |titel=Ein- und Ausfuhr des Europäischen Aals (Anguilla anguilla) und seiner Produkte |werk= |hrsg=Bundesamt für Naturschutz |datum= |zugriff=2018-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fischfang ===&lt;br /&gt;
[[Glasaal]]e werden in großen Mengen vor den europäischen Küsten gefangen, um direkt verzehrt oder in Aquakulturen, beispielsweise in Asien&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nationalgeographic.de/tiere/das-geheime-leben-der-aale James Prosek: &amp;#039;&amp;#039;Das geheime Leben der Aale&amp;#039;&amp;#039;], in [[National Geographic]] Heft 11 / 2010, Seiten 82 bis 99, abgerufen am 29. Jan. 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;, gemästet zu werden. In den letzten Jahren gingen die Fangzahlen dramatisch zurück (laut Greenpeace in den letzten 20 Jahren um 99 %).&amp;lt;ref&amp;gt;Greenpeace-Studie 2006. [https://www.greenpeace.de/themen/endlager-umwelt/swimming-chemikals-greenpeace-studie-zur-schadstoffbelastung-von-aalen Zusammenfassung] und {{Webarchiv |url=https://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/greenpeace_chemie_im_aal_0.pdf |wayback=20170824222150 |text=Sekundärinformation ohne Hinweis auf die Originalstudie zum Populationsrückgang |archiv-bot=2023-12-20 14:18:15 InternetArchiveBot }}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem werden durch öffentlich geförderte Aal-[[Besatz (Fischerei)|Besatzmaßnahmen]] Glasaale in Mündungsbereichen großer Flüsse gefangen und in Binnengewässer eingesetzt, um die Aalbestände zu verbessern. Vom Fischereiökologen Reinhold Hanel wird diese Praxis kritisiert, da viele Tiere (nach einer französischen Studie 40 %) beim Fang und Transport sterben.&amp;lt;ref&amp;gt;Weser-Kurier vom Dienstag, den 21. April 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Inzwischen ist ein lukrativer [[Handel mit Wildtieren|illegaler Handel]] mit Glasaalen von Europa nach Asien entstanden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.blv.admin.ch/dam/blv/de/dokumente/das-blv/kooperationen/information-glasaale.pdf.download.pdf/Der%20Europaeische%20Aal%20%E2%80%93%20eine%20vom%20Aussterben%20bedrohte%20Fischart_DE.pdf |titel=Der Europäische Aal – eine vom Aussterben bedrohte Fischart |hrsg=[[Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen]] |format=PDF; 286 KB |datum=2019-02-06 |zugriff=2019-12-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwimmblasenwurm ===&lt;br /&gt;
Der aus dem asiatischen Raum eingeschleppte [[Schwimmblasenwurm]] lebt als Larve obligat in [[Hüpferling]]en und wird mit ihnen vom fressenden Aal aufgenommen. Im Aal entwickelt sich der Wurm und wandert in die [[Schwimmblase]], wo er von Epithel- und auch Blutzellen lebt. Die Schwimmblase wird durch den Wurm geschädigt und kann ihre Funktion, das Austarieren des Fisches im Freiwasser, nicht mehr erfüllen. Solange der Aal im Süßwasser lebt, ist er ein Bodenfisch, der nur wenig auf seine Schwimmblase angewiesen ist. Sobald er aber als Blankaal ins Meer wandert, wird die Schwimmblase zu seinem wichtigsten Druckausgleichsorgan. Eine geschädigte Schwimmblase kann aber dem Aal kein freies Schweben im Wasser mehr ermöglichen, so dass der Aal vermehrt Energie ins Schwimmen stecken muss. Diese Energie, die er ausschließlich aus seinen Fettreserven bezieht, reicht dann evtl. nicht mehr für die gesamte Reise aus bzw. fehlt beim späteren Laichgeschäft. Das heißt, dass der Aal während der Reise verhungert bzw. später nicht mehr laicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;angel-fische.de&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umweltverschmutzung ===&lt;br /&gt;
Viele Giftstoffe, die in die Flüsse gelangt sind, sind fettlöslich. Der Aal nimmt sie mit seiner Nahrung auf und reichert sie dadurch in seinen Fettvorräten an. Beim Umbau seines Körpers – Abbau der Verdauungsorgane, dafür Aufbau der Geschlechtsorgane – gelangen diese Giftstoffe in die [[Gonaden]] und können eine erfolgreiche Reproduktion verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wasserkraftwerke ===&lt;br /&gt;
Zwar zeichnet sich der Aal durch ein extrem zähes Wanderverhalten aus, das ihn zu Landgängen befähigt oder ihn sogar glatte Betonwehre überwinden lässt, doch bei der Abwanderung werden die Blankaale in großer Zahl Opfer der [[Wasserkraftwerk]]e. Sie folgen der Strömung und gelangen dadurch in die Turbinen der Kraftwerke.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.srf.ch/play/tv/schweiz-aktuell/video/todesfalle-wasserkraftwerk?id=e22c8be2-3156-429c-b668-a9ed07ac4309 &amp;#039;&amp;#039;Todesfalle Wasserkraftwerk&amp;#039;&amp;#039;] In: [[srf.ch]], 31. Januar 2018, abgerufen am 1. Februar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.srf.ch/sendungen/kassensturz-espresso/wasserwerk-turbinen-zerfetzen-tausende-aale &amp;#039;&amp;#039;Wasserwerk-Turbinen zerfetzen Tausende Aale&amp;#039;&amp;#039;] In: [[srf.ch]], 31. Januar 2017, abgerufen am 1. Februar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Europäische Aal hat den Status &amp;#039;&amp;#039;vom Aussterben bedroht&amp;#039;&amp;#039;. Schätzungen gehen davon aus, dass es diesen Fisch in 20 bis 30 Jahren in europäischen Gewässern nicht mehr geben wird. Diese Einschätzung basiert auf dem starken Rückgang des Glasaalaufkommens an europäischen Küsten seit Ende der 1970er Jahre (Moriarty &amp;amp; Dekker 1997).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz kommen Aale daher beispielsweise nur noch durch Fischbesatz vor.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.zoo.ch/de/naturschutz-tiere/tier-pflanzenlexikon/europaeischer-aal Tierlexikon zum europäischen Aal, [[Zoo Zürich]], abgerufen am 29. Jan. 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fisch des Jahres ===&lt;br /&gt;
Der [[Verband Deutscher Sportfischer]] (VDSF), das [[Österreichisches Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz|Österreichische Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz]] (ÖKF), das [[Bundesamt für Naturschutz]] (BfN), der [[Verband Deutscher Sporttaucher]] (VDST) und der [[Schweizerischer Fischerei-Verband|Schweizerische Fischerei-Verband]] (SFV) haben den Aal zum [[Fisch des Jahres (Deutschland)|Fisch des Jahres in Deutschland]] 1995, 2009&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.dafv.de/projekte/fisch-des-jahres/fisch-des-jahres-2009-aal-anguilla-anguilla |titel=DAFV-Pressemitteilung: Fisch des Jahres 2009: Aal (Anguilla anguilla) |werk= |hrsg=Deutscher Angelfischerverband |datum= |sprache=de |zugriff=2024-11-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 2025&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.dafv.de/projekte/fisch-des-jahres/der-europaeische-aal-ist-fisch-des-jahres-2025 |titel=DAFV-Pressemitteilung: Der Europäische Aal ist „Fisch des Jahres 2025“ |werk= |hrsg=Deutscher Angelfischerverband |datum= |sprache=de |zugriff=2024-11-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie zum [[Fisch des Jahres (Österreich)|Fisch des Jahres in Österreich]] 2009 und zum [[Fisch des Jahres (Schweiz)|Fisch des Jahres in der Schweiz]] 2018&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.sfv-fsp.ch/fisch-des-jahres/fisch-des-jahres-2018.html |titel=Fisch des Jahres 2018 in der Schweiz |werk=web.archive.org |hrsg=Schweizerischer Fischerei-Verband |datum=2018 |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180227034420/http://www.sfv-fsp.ch/fisch-des-jahres/fisch-des-jahres-2017.html |archiv-datum=2018-02-27 |zugriff=2018-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gewählt. Mit diesen Wahlen soll auf die Gefährdung hingewiesen und für verbesserten Schutz geworben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aalfang und Bedeutung in der Küche ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Aalfang}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aalwanderung in der Ostsee durch die dänischen Belte war die Basis für eine bedeutende traditionelle Fischerei mit charakteristischen Netzen (Bundgarn). Meist werden Aale aber in [[Aalreuse]]n gefangen, die besondere Fallenkonstruktionen darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aal ist ein beliebter [[Speisefisch]], der sich durch sein extrem fettreiches Fleisch auszeichnet. Aufgrund seines Fettgehaltes eignet er sich besonders zum Räuchern. Er wird aber auch gebraten oder gekocht. Darreichungsformen sind neben [[Räucheraal]] der [[Aalspieß (Rezept)|Aalspieß]] und die [[Aalsuppe]]. Als Spezialität im Hannöverschen Raum wird vor allen Dingen [[Steinhuder Meer|Steinhuder]] Rauchaal auch als „Aal in Gelee“ und „Aal grün“ zubereitet. Die Hamburger Aalsuppe enthält als Zutat Räucheraal. Das Fleisch des Aals besteht größtenteils aus Fett (ca. 70 % ungesättigte Fettsäuren) und ist reich an [[Protein]]en.  Wie die meisten Fischarten ist der Aal reich an Vitamin B12 und Vitamin D. Daneben kommen auch Vitamin A, Vitamin B3 und Vitamin E in nennenswerten Mengen vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vitamingehalt Speiseaal&amp;quot;&amp;gt;[https://www.food-compare.com/datapanel/?item=188;0;999_150;10;vitamindata;dct;075035175031000;02000000 &amp;#039;&amp;#039;Vitamingehalt Speiseaal&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Blut des Aals enthält ein [[Hämolyse|hämolytisches]] Gift ([[Ichthyotoxin]]),&amp;lt;ref&amp;gt;A. C. G. Ross: &amp;#039;&amp;#039;Eel serum or Serum Anguillae Ichthyotoxin&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;British Homeopathic Journal&amp;#039;&amp;#039;, Band 68, Nr. 04, 1979, S. 227–229.&amp;lt;/ref&amp;gt; welches allerdings beim Kochen, Braten oder Räuchern neutralisiert wird. Aalblut sollte daher nicht mit den Augen oder Schleimhäuten in Berührung kommen. Es kann zu Lähmungserscheinungen oder Erbrechen führen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;angel-fische.de&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Aalbricken&amp;#039;&amp;#039; sind kleine Aale, welche zu [[Marinieren|Bratmarinaden]] verarbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;10&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 100 g Aal (roh) enthalten durchschnittlich:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Inhaltsstoffe Speiseaal&amp;quot;&amp;gt;[https://www.food-compare.com/datapanel?item=188;0;999_150;10;basedata;dtb;075035175031000;10010000 &amp;#039;&amp;#039;Inhaltsstoffe und Nährwert Speiseaal&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Physiologischer Brennwert|Energie]] || [[Wasser]] || [[Fette|Fett]] || [[Protein|Eiweiß]] || [[Vitamin A]] || [[Vitamin B3]] || [[Vitamin B12]] || [[Vitamin D]] || [[Vitamin E]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 770 [[Kilojoule|kJ]] (184 [[kcal]]) || 68,3 g || 11,7 g || 18,4 g || 1,04 mg || 3,5 mg || 3 µg || 23 µg || 4 mg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Aalesser waren wohl die Skandinavier, denn in deren Küchenabfällen aus der Zeit zwischen dem [[Spätpaläolithikum]] und der Eisenzeit wurden Aalskelette gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Anguilla anguilla|Europäischer Aal}}&lt;br /&gt;
* {{Fishbase|g=Anguilla|s=anguilla}}&lt;br /&gt;
* [https://biodiv-atlas.de/fische/#!/species/40056/details Fischartenatlas der Deutschen Ichthyologischen Gesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V. – &amp;#039;&amp;#039;Anguilla anguilla&amp;#039;&amp;#039; – (Verbreitungsdaten aus Deutschland und Österreich sowie angrenzender Meeresgebiete (NL, D, DK), weitere Informationen)]&lt;br /&gt;
* Ergänzung zur [http://www.meeresbuerger.de/meer-schuetzen/nachhaltigkeit/fisch/aal/aal-wanderung.html Aal-Wanderung]&lt;br /&gt;
* Europäischer Aal  auf [https://www.pivi.de/arten/fische/flussaale/europaeischer-aal/ Pivi.de]&lt;br /&gt;
* Bernhard Kastner: [https://www.br.de/mediathek/podcast/radiowissen/der-aal-ein-fisch-voller-raetsel/78905 &amp;#039;&amp;#039;Der Aal - Ein Fisch voller Rätsel&amp;#039;&amp;#039;] [[Bayern 2]] [[Radiowissen]]. Ausstrahlung am 29. Oktober 2021 (Podcast)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;angel-fische.de&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://angel-fische.de/fischarten/aal/ |titel=Aal |werk=angel-fische.de |sprache=de-DE |abruf=2021-08-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4130636-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Europaischer Aal}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aalartige]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speisefisch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lämpel</name></author>
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