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	<title>Ethologie - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Sailorsfriend: Die letzte Textänderung von 2001:16B8:AE50:8200:F1EB:9921:EA6E:F6D1 wurde verworfen und die Version 253014150 von Gerbil wiederhergestellt.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Spezial:Beitr%C3%A4ge/2001:16B8:AE50:8200:F1EB:9921:EA6E:F6D1&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/2001:16B8:AE50:8200:F1EB:9921:EA6E:F6D1&quot;&gt;2001:16B8:AE50:8200:F1EB:9921:EA6E:F6D1&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php?title=Spezial:Permanenter_Link/253014150&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/253014150&quot;&gt;253014150&lt;/a&gt; von Gerbil wiederhergestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ethologie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird im deutschen Sprachraum traditionell die „klassische“ vergleichende Verhaltensforschung bezeichnet, die sich ab den 1930er-Jahren als eigenständige Forschungsrichtung etablierte, gelegentlich aber auch ganz generell die [[Verhaltensbiologie]]. Die Ethologie ist folglich ein Teilgebiet der [[Zoologie]] und eine Nachbardisziplin der [[Psychologie]], aber innerhalb der Zoologie auch eine Ergänzung zu den &amp;#039;&amp;#039;vergleichenden&amp;#039;&amp;#039; Ansätzen von [[Morphologie (Biologie)|Morphologie]], [[Anatomie]] und [[Physiologie]] im Dienst einer [[Systematik (Biologie)|systematischen]] Verwandtschaftsforschung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wortbedeutung ==&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Ethologie&amp;#039;&amp;#039; ist abgeleitet von {{grcS|ἔθος|ethos}} ([{{IPA|ˈɛtʰɔs}}]; „Gewohnheit, Sitte, Brauch“) oder dessen Ableitung {{lang|grc|ἦθος|ēthos}} ([{{IPA|ˈɛːtʰɔs}}]; „Charakter, Sinnesart, Brauch, Sitte, Gewohnheit“; siehe auch [[Ethos]]) und {{lang|grc|λόγος|[[Logos|lógos]]}} (unter anderem „philosophischer Lehrsatz“, im Plural auch „Wissenschaften“, vergleiche [[-logie]]). &amp;#039;&amp;#039;Ethologie&amp;#039;&amp;#039; bedeutet dem Wortsinne nach „die Wissenschaft von den [[Gewohnheit]]en“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{&amp;quot; |Sprache=en |its usage in the sense of habit, manners, etc.&amp;amp;nbsp;[…] expresses what we mean by animal behavior}}. [[William Morton Wheeler]]: &amp;#039;&amp;#039;Natural history, ‚oecology‘ or ‚ethology‘?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Science]].&amp;#039;&amp;#039; Band 15, Nr. 390, 1902, S. 975, [[doi:10.1126/science.15.390.971]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Neologismus]] &amp;#039;&amp;#039;Ethologie&amp;#039;&amp;#039; wurde Mitte des 19. Jahrhunderts in Frankreich von [[Isidore Geoffroy Saint-Hilaire]] geprägt,&amp;lt;ref&amp;gt;Isidore Geoffroy Saint-Hilaire: &amp;#039;&amp;#039;Histoire naturelle des règnes organiques.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, 1854, S. 285, [http://gateway-bayern.de/BV023283220 Zugangsseite zum Volltext.]&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Friedrich Dahl]] hatte bereits 1898 vorgeschlagen, das französische Wort für die Lebensgewohnheiten der Tiere ins Deutsche zu übernehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Dahl]]: &amp;#039;&amp;#039;Experimentelle statistische Ethologie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Verhandlungen der Deutschen Zoologischen Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; 1898, S. 121–1131. Zur Abgrenzung von &amp;#039;&amp;#039;Biologie&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ökologie&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ethologie&amp;#039;&amp;#039; um 1900 siehe: Ulrich Sucker: &amp;#039;&amp;#039;Das Kaiser-Wilhelm-Institut für Biologie. Seine Gründungsgeschichte, seine problemgeschichtlichen und wissenschaftstheoretischen Voraussetzungen (1911–1916).&amp;#039;&amp;#039; Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2002, S. 59 ff., ISBN 3-515-07912-2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch erst nachdem [[William Morton Wheeler]] 1902 &amp;#039;&amp;#039;ethology&amp;#039;&amp;#039; in den englischen Sprachraum eingeführt&amp;lt;ref&amp;gt;William Morton Wheeler: &amp;#039;&amp;#039;Natural history, ‚oecology‘ or ‚ethology‘?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Science]].&amp;#039;&amp;#039; Band 15, Nr. 390, 1902, S. 971–976, [[doi:10.1126/science.15.390.971]].&amp;lt;/ref&amp;gt; und sich diese Bezeichnung dort durchgesetzt hatte, gelangte sie über diesen Umweg wieder zurück nach Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die klassische ethologische Instinktforschung ==&lt;br /&gt;
Die ethologische Forschung ist eng verbunden mit den Arbeiten von [[Oskar Heinroth]], [[Erich von Holst]], [[Konrad Lorenz]], [[Günter Tembrock]], [[Nikolaas Tinbergen]] und [[Irenäus Eibl-Eibesfeldt]], dem Entwurf einer [[Instinkttheorie]] sowie mit dem ehemaligen [[Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie]]. Als bedeutender Vorläufer kann [[Jean-Henri Fabre]] betrachtet werden, der den [[Instinkt]] bei den Insekten untersuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fachgebiet der Ethologie integrierte Elemente aus mehreren Disziplinen. [[Ilse Jahn]] und Ulrich Sucker zufolge übernahmen die Ethologen zunächst „Elemente aus der naturwissenschaftlich orientierten Humanpsychologie von [[Wilhelm Wundt]]“, ferner Anregungen „aus der evolutionistischen vergleichenden [[Morphologie (Biologie)|Morphologie]] und Entwicklungsgeschichte“, und sie integrierten schließlich „Methoden der experimentellen Tierphysiologie sowie der [[Taxonomie|taxonomischen]] [[Feldforschung]].“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ilse Jahn]] und Ulrich Sucker: &amp;#039;&amp;#039;Die Herausbildung der Verhaltensbiologie.&amp;#039;&amp;#039; In: Ilse Jahn (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Biologie.&amp;#039;&amp;#039; 2., korrigierte Ausgabe der 3. Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg und Berlin 2002, S. 593, ISBN 3-8274-1023-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historischer Hintergrund ===&lt;br /&gt;
Schon [[Hermann Samuel Reimarus]] (1694–1768) hatte 1760 in seiner Schrift &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Betrachtungen über die Triebe der Thiere&amp;#039;&amp;#039; „Instincte, Triebe, Künste“ beschrieben, die „ohne und vor aller Erfahrung, gleich nach ihrer Geburt“ dazu geeignet sind, ihrer „Selbsterhaltung“ zu dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Samuel Reimarus]]: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Betrachtungen über die Triebe der Thiere, hauptsächlich über ihre Kunsttriebe. Zum Erkenntniss des Zusammenhanges der Welt, des Schöpfers und unser selbst.&amp;#039;&amp;#039; Johann Carl Bohn, Hamburg 1760, S. 92 und 96, [https://books.google.de/books?id=c3FRAAAAMAAJ&amp;amp;pg=PAPP5#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Volltext.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Hundert Jahre später konnte [[Charles Darwin]] aufgrund jahrelanger eigener Zuchtexperimente (u.&amp;amp;nbsp;a. an [[Haustaube]]n) plausibel machen,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Charles Darwin]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Entstehung der Arten|On the origin of species by means of natural selection, or the preservation of favoured races in the struggle for life]].&amp;#039;&amp;#039; John Murray, London 1859, Kapitel 1; {{Biolib|1=darwin/origin/origin.html|2=digitalisierte Fassung}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; dass die häufig sehr komplexen [[Verhaltensmuster|Verhaltensweisen]] der Tiere aufgrund der gleichen Gesetzmäßigkeiten entstanden sein müssen wie ihre [[Anatomie|anatomischen]] Merkmale: also aufgrund von zufälliger [[Genetische Variabilität|Variabilität]] der einzelnen Merkmale und deren Bedeutung im „Überlebenskampf“ ihrer Träger. [[William James]], der als Begründer der Psychologie in den [[Vereinigte Staaten|USA]] und als prominenter Vertreter der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Instinktpsychologie&amp;#039;&amp;#039; gilt, ging 1890 in seinem Hauptwerk &amp;#039;&amp;#039;The Principles of Psychology&amp;#039;&amp;#039; aus evolutionsbiologischen Vermutungen beispielsweise davon aus, dass der Mensch mehrere Dutzend Instinkte besitze,&amp;lt;ref&amp;gt;[[William James]]: &amp;#039;&amp;#039;The Principles of Psychology.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Henry Holt and Company, New York 1890.&amp;lt;/ref&amp;gt; und auch [[William McDougall (Psychologe)|William McDougall]], der Mitbegründer der &amp;#039;&amp;#039;British Psychological Society&amp;#039;&amp;#039;, schrieb 1908 dem Menschen zahlreiche „primäre Instinkte“ zu, u.&amp;amp;nbsp;a. Fluchtinstinkt, Ekelinstinkt, Neugierinstinkt, Aggressionsinstinkt, Selbstbehauptungsinstinkt, Sexualinstinkt, Elterninstinkt sowie je einen Instinkt für die Selbsterniedrigung durch Sich-selbst-Zurschaustellen und für die Geselligkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;[[William McDougall (Psychologe)|William McDougall]]: &amp;#039;&amp;#039;The Principal Instincts and the Primary Emotions.&amp;#039;&amp;#039; Kapitel 3 in: Derselbe: &amp;#039;&amp;#039;An Introduction to Social Psychology.&amp;#039;&amp;#039; Methuen &amp;amp; Co. Ltd., London 1919, [https://socialsciences.mcmaster.ca/econ/ugcm/3ll3/mcdougall/socialpsych.pdf Volltext.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch bis ins frühe 20. Jahrhundert hinein hielten sich aber auch sogenannte [[Vitalismus|vitalistische]] Anschauungen, die angeborenes [[Instinktverhalten]] zwar nicht leugneten und sogar dessen Zweckmäßigkeit aufzeigten, jedoch die Frage nach dem Entstehen dieser Zweckmäßigkeit mit der Annahme einer &amp;#039;&amp;#039;Lebenskraft&amp;#039;&amp;#039; (lateinisch &amp;#039;&amp;#039;vis vitalis&amp;#039;&amp;#039;, daher: Vitalismus), einer &amp;#039;&amp;#039;Naturkraft&amp;#039;&amp;#039; oder der &amp;#039;&amp;#039;göttlichen Lenkung&amp;#039;&amp;#039; beantworteten. Diese Unterstellung letztlich übernatürlicher Kräfte blockierte lange Zeit jede naturwissenschaftliche Ursachenforschung. Ein prominenter Vertreter des Vitalismus war [[Alfred Russel Wallace]]. Obwohl Wallace neben Darwin als der Begründer der modernen [[Evolutionstheorie]] gilt, hielt er das Entstehen der [[Instinkt|Instinkte]] nicht für evolutionsbiologisch erklärbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In scharfem Gegensatz zu den vitalistischen Richtungen standen die sogenannten [[Mechanizismus|Mechanisten]], die alles Verhalten als das gleichsam passive Reagieren auf Außenreize deuteten, als eine Kette von Reflexen („[[Reflexkettentheorie]]“). Ihre Anschauungen fußten vor allem auf den Forschungsergebnissen des Nobelpreisträgers [[Iwan Petrowitsch Pawlow|Iwan Pawlow]] und verneinten innere Antriebe bzw. schlossen sie mangels Zugänglichkeit als Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchung aus. Prominente Vertreter dieser Richtung waren neben Pawlow die US-amerikanischen Psychologen [[John B. Watson]], der Begründer des klassischen [[Behaviorismus]], sowie [[B. F. Skinner]].&lt;br /&gt;
Im deutschen Sprachraum entwickelte sich nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] eine eigenständige Forschungsrichtung. Zum einen betonte sie – im Unterschied zum Behaviorismus – das spontane Auftreten von angeborenem Verhalten aufgrund innerer, [[Zentralnervensystem|zentralnervöser]] Ursachen („Triebe“). Zum anderen verglichen ihre Vertreter – aufgrund der unterstellten [[Vererbbarkeit]] solcher Verhaltensweisen – das Verhalten verwandter Arten in ähnlicher Weise miteinander, wie [[Anatomie|Anatomen]] anatomische Merkmale miteinander vergleichen (daher auch &amp;#039;&amp;#039;vergleichende Verhaltensforschung&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Zwei frühe Studien sind:&amp;lt;br /&amp;gt; [[Günther Schlesinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Ethologie der [[Nilhechte|Mormyriden]].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Annalen des Naturhistorischen Museums in Wien.&amp;#039;&amp;#039; Band 23, Nr. 3/4, 1909, S. 282–311 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/ANNA_23_0282-0311.pdf}}&amp;lt;!--[https://www.jstor.org/stable/41768067 Einleitung]--&amp;gt;).&amp;lt;br /&amp;gt; [[Oskar Heinroth]]: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Biologie, namentlich Ethologie und Psychologie der Anatiden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Verhandlungen des V. Internationalen Ornithologen-Kongresses in Berlin, 30. Mai bis 4. Juni 1910&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Ornithologische Gesellschaft, Berlin 1911, S. 559–702, [https://www.zobodat.at/pdf/Umwelt-SchrReiheOek-Eth_16_0001-0147.pdf Volltext.]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1937 schuf sich diese Forschungsrichtung mittels der &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Tierpsychologie]]&amp;#039;&amp;#039; ein eigenes Publikationsorgan. Erst nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde die Bezeichnung [[Tierpsychologie]] durch die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Ethologie&amp;#039;&amp;#039; abgelöst, da die &amp;#039;&amp;#039;Tierpsychologie&amp;#039;&amp;#039; inzwischen im Ruf einer bloßen Liebhaberei stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch in den 1970er-Jahren wurden die Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Ethologie&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Instinktforschung&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;vergleichende Verhaltensforschung&amp;#039;&amp;#039; von den Forschern dieses Fachgebiets als [[Synonym]]e verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heinroth&amp;quot;&amp;gt;Siehe z.&amp;amp;nbsp;B. Katharina Heinroth in &amp;#039;&amp;#039;Grzimeks Tierleben&amp;#039;&amp;#039;, Ergänzungsband Verhaltensforschung, Kap. 1, Kindler Verlag, Zürich 1974.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Maße, in dem die aus der „klassischen“ vergleichenden Verhaltensforschung hervorgegangene [[Instinkttheorie]] aufgrund von neueren [[Verhaltensökologie|verhaltensökologischen]] sowie [[Neurobiologie|neurobiologischen]] Befunden als überholt angesehen wurde, benutzten viele Verhaltensforscher seit den frühen 1980er-Jahren auch die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Ethologie&amp;#039;&amp;#039; immer weniger und ersetzten sie durch die als neutraler empfundene Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;[[Verhaltensbiologie]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Schurig: &amp;#039;&amp;#039;Hundert Jahre Wissenschaftsbegriff ‚Ethologie‘: eine kritische Bilanz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Biologie in unserer Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 2 / 2011, S. 92. Hier heißt es wörtlich: „Der Wissenschaftsbegriff ‚Ethologie‘ verschwindet seit 1980 zunehmend aus dem wissenschaftlichen Sprachgebrauch.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb des deutschen Sprachraums hingegen stehen heute beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;ethology&amp;#039;&amp;#039; (engl.), &amp;#039;&amp;#039;éthologie&amp;#039;&amp;#039; (französ.), etología (spanisch), etologia (italienisch), etoloji (türkisch) und etologi (dänisch) ganz allgemein für &amp;#039;&amp;#039;Verhaltensbiologie&amp;#039;&amp;#039;. Deshalb wurde die 1937 von Konrad Lorenz mitbegründete &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Tierpsychologie&amp;#039;&amp;#039;, neben &amp;#039;&amp;#039;Behaviour&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Animal Behaviour&amp;#039;&amp;#039; jahrzehntelang die bedeutendste verhaltensbiologische Fachpublikation, ab 1986 von [[Wolfgang Wickler]] – dem internationalen Sprachgebrauch folgend – in &amp;#039;&amp;#039;Ethology&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Instinktkonzept ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Instinktverhalten|Instinkttheorie}}&lt;br /&gt;
Eine grundlegende Wendung nahm die Verhaltensforschung durch [[Oskar Heinroth]], in dessen 1911 publiziertem Vortrag vor dem 5. Internationalen Ornithologen-Kongress das Wort &amp;#039;&amp;#039;Ethologie&amp;#039;&amp;#039; erstmals im heutigen, in Deutschland gebräuchlichen Sinne auch vor großem Fachpublikum verwendet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Oskar Heinroth: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Biologie, namentlich Ethologie und Psychologie der Anatiden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berichte des V. Int. Ornithologen Kongresses.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1910, S. 559 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinroth hatte zunächst das [[Verhalten (Biologie)|Verhalten]] von diversen Gänse- und Entenarten studiert und dabei festgestellt, dass bestimmte Bewegungsweisen (beispielsweise bei der Balz) von Tieren gleichen Geschlechts und gleicher Art mit immer denselben Gesten und Körperhaltungen ausgeführt werden. Heinroth nannte solche formkonstanten Bewegungen &amp;#039;&amp;#039;arteigene Triebhandlungen&amp;#039;&amp;#039; und konnte aufzeigen, dass verwandte Arten mehr oder weniger starke Abwandlungen solcher Verhaltensweisen besitzen. Von diesen genauen Verhaltensbeobachtungen zu einer evolutionären Deutung ihres Entstehens war es dann weder für Heinroth noch für dessen späteren Schüler [[Konrad Lorenz]] ein großer Schritt. Lorenz griff 1931 die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Ethologie&amp;#039;&amp;#039; erstmals auf, als er einen umfangreichen Aufsatz über die „Ethologie sozialer [[Rabenvögel|Corviden]]“ veröffentlichte.&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Lorenz: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Ethologie sozialer Corviden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal für Ornithologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 79, Nr. 1, 1931, S. 67–127, [http://www.klha.at/papers/1931-Corviden.pdf Volltext (PDF).]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ethologische Instinkttheorie besagt, dass Instinktverhalten im Erbgut verankert ist und durch [[Schlüsselreiz]]e ausgelöst werden kann, solange eine innere aktionsspezifische Energie vorhanden ist. Die Zweckmäßigkeit dieses Ineinandergreifens von äußerem Auslöser, [[Handlungsbereitschaft]] und spezifischer Verhaltensweise habe sich im Prozess der [[Evolution]] entwickelt und diene letztlich der Weitergabe der [[Gen]]e an die jeweils nächste Generation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein häufig zitiertes Beispiel für eine solche Instinktbewegung ist die &amp;#039;&amp;#039;Eirollbewegung der Graugans&amp;#039;&amp;#039;:&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Lorenz, Nikolaas Tinbergen: &amp;#039;&amp;#039;Taxis und Instinkthandlung in der Eirollbewegung der Graugans.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Tierpsychologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Nr. 1–3, S. 1–29, 1939, [[doi:10.1111/j.1439-0310.1939.tb01558.x]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenn ein Ei (der Schlüsselreiz) außerhalb des Nestes gerät, reckt die Gans ihren Schnabel über das Ei hinweg und rollt das Ei mit Hilfe ihres Schnabels zurück ins Nest. Diese Bewegung läuft immer auf die gleiche Weise ab und wird selbst dann zu Ende geführt, wenn das Ei während des Vorgangs von einem Versuchsleiter entfernt wird. Diese starre, angeborene Form des Verhaltens gilt als eine &amp;#039;&amp;#039;arteigene Triebhandlung&amp;#039;&amp;#039; im Sinne von Oskar Heinroth und wurde von Konrad Lorenz als [[Instinktverhalten|Erbkoordination]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fachbegriffe der Instinkttheorie sind u.&amp;amp;nbsp;a. [[Angeborener Auslösemechanismus]], [[Appetenz]], [[Leerlaufhandlung]] und [[Übersprungbewegung]] sowie das [[Prägung (Verhalten)|Prägungskonzept]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennzeichnend für die ethologische Instinktforschung ist zum einen die Betonung der Freilandforschung, also das Beobachten und Erklären des [[Verhalten (Biologie)|Verhaltens]] unter natürlichen Umweltbedingungen,&amp;lt;ref&amp;gt;Gerard Baerends: &amp;#039;&amp;#039;Aufbau des tierischen Verhaltens.&amp;#039;&amp;#039; In: J.-G. Helmcke, H. von Lengerken und D. Starck (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Zoologie. Band VIII: Mammalia, 10. Teil, 1. Hälfte.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter, Berlin 1956, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; zum anderen sogenannte [[Ethogramm]]e: Das sind exakte Beschreibungen aller bei einer Tierart beobachtbaren Verhaltensweisen. Anhand dieser Ethogramme können &amp;#039;&amp;#039;Verhaltensprotokolle&amp;#039;&amp;#039; erstellt werden, in denen die Häufigkeit der Verhaltensweisen und ihre zeitliche Abfolge aufgelistet werden (z. B.: Nahrungsaufnahme, Schlafen, Sich-Putzen, schnelles Weglaufen, [[Eintrageverhalten|Eintragen]] von Jungtieren zum Nest). Hierdurch wird es möglich, sowohl die Häufigkeit als auch das Aufeinanderfolgen von Verhaltensweisen qualitativ und quantitativ zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritik ===&lt;br /&gt;
Mit der Bezeichnung [[Instinktverhalten|Instinktbewegung]] oder Erbkoordination war bis Ende der 1960er-Jahre die Auffassung verbunden, es handele sich bei den so gedeuteten Verhaltensweisen um rein angeborene Aktivitäten, die zwar „durch Außenreize ausgelöst und in ihrer Intensität und Orientierung beeinflußt“ werden; ihr Ablauf hingegen, „d.h. die Art der Bewegung, ist von Außenreizen unabhängig und jeweils artspezifisch festgelegt.“&amp;lt;ref&amp;gt;Eintrag &amp;#039;&amp;#039;Erbkoordination&amp;#039;&amp;#039; in: [[Klaus Immelmann]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Grzimeks Tierleben]], Ergänzungsband Verhaltensforschung.&amp;#039;&amp;#039; Kindler Verlag, Zürich 1974, S. 626.&amp;lt;/ref&amp;gt; Inzwischen hat die Forschung aber immer mehr Anhaltspunkte dafür gefunden, dass solche starren Reaktionen auf externe Reize ein &amp;#039;&amp;#039;Ausnahmefall&amp;#039;&amp;#039; sind, dass Erbe und Umwelt auch in Bezug auf einzelne Verhaltensweisen eng miteinander verzahnt sind (siehe [[Reaktionsnorm]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentrale Konzepte der klassischen Ethologie wurden 1990 von [[Wolfgang Wickler]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wickler90&amp;quot;&amp;gt;[[Wolfgang Wickler]]: &amp;#039;&amp;#039;Von der Ethologie zur Soziobiologie.&amp;#039;&amp;#039; In: Jost Herbig, Rainer Hohlfeld (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die zweite Schöpfung. Geist und Ungeist in der Biologie des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Carl Hanser, München 1990, S. 176, ISBN 978-3-446-15293-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; einem Schüler von [[Konrad Lorenz]], und 1992 von [[Hanna-Maria Zippelius]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hanna-Maria Zippelius]]: &amp;#039;&amp;#039;Die vermessene Theorie. Eine kritische Auseinandersetzung mit der Instinkttheorie von Konrad Lorenz und verhaltenskundlicher Forschungspraxis.&amp;#039;&amp;#039; Vieweg, Braunschweig 1992, ISBN 3-528-06458-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; einer Schülerin von [[Karl von Frisch]], kritisiert (vergleiche hierzu unter anderem [[Übersprunghandlung]] und [[Leerlaufhandlung]]). Ihrer Kritik vorausgegangen war allerdings bereits fast 30 Jahre zuvor in den USA eine ausführliche Analyse in einem [[Systematische Übersichtsarbeit|Review-Artikel]], in dem die Instinkt-basierte Ethologie als „[[Präformationslehre|präformationistisch]]“ und „voreingenommen“ bezüglich ihrer „starren Konzepte“ zu angeborenem Verhalten und Reifung – durch Vervollkommnung im Verlauf der [[Ontogenese|Individualentwicklung]] ohne Übung – bezeichnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Daniel S. Lehrman]]: &amp;#039;&amp;#039;A Critique of Konrad Lorenz&amp;#039;s Theory of Instinctive Behavior.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The Quarterly Review of Biology.&amp;#039;&amp;#039; Band 28, Nr. 4, 1953, S. 337–363, [[doi:10.1086/399858]], [http://klha.at/additional/Lehrman1953.pdf Volltext (PDF).]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am deutlichsten wurde die Abkehr von der Instinkttheorie 1990 von Wolfgang Wickler am Beispiel von [[Übersprungbewegung]] und [[Leerlaufhandlung]] formuliert: „Die aktionsspezifische Energie erwies sich als modernes [[Phlogiston]] und das [[Instinkttheorie#Das psychohydraulische Instinktmodell|psychohydraulische Modell]] trotz raffinierter Veränderungen als untauglich, die Bereitschafts- und Zustandsänderungen im Tier adäquat abzubilden.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wickler90&amp;quot; /&amp;gt; Modellbildend wurden u.&amp;amp;nbsp;a. junge Teilgebiete der [[Ökologie]] wie die [[Populationsökologie]] und die [[Verhaltensökologie]], die beispielsweise die Nahrungssuche und andere Entscheidungsfindungen in Konfliktsituationen mit Hilfe des Konzepts der [[Kosten-Nutzen-Analyse]] als [[Optimal foraging]] beschreiben. Für die Untersuchung von [[Sozialverhalten]] haben sich die [[Soziobiologie]] und die [[Bioakustik]] als eigenständige Fachrichtungen etabliert, und für die Untersuchung der Evolution von Verhalten liefern ferner die [[Spieltheorie]], die [[Biolinguistik]] und die [[Evolutionäre Psychologie]] fruchtbare Ansätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutztierethologie ==&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nutztierethologie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird ein Teilgebiet der [[Agrarwissenschaften]] bezeichnet, das sich mit der Erforschung des Verhaltens von [[Nutztier]]en befasst. Angestrebt wird eine Optimierung der Haltungsbedingungen in der [[Nutztierhaltung]] im Sinne einer annähernd [[Artgerechte Haltung|tiergerechten Haltung]].&amp;lt;ref&amp;gt;Steffen Hoy: &amp;#039;&amp;#039;Nutztierethologie.&amp;#039;&amp;#039; Eugen Ulmer, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-8252-3312-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.uni-kassel.de/fb11agrar/fachgebiete-einrichtungen/nutztierethologie-und-tierhaltung/startseite.html &amp;#039;&amp;#039;Fachgebiet Nutztierethologie und Tierhaltung&amp;#039;&amp;#039; am Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften der Universität Kassel.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Humanethologie]]&lt;br /&gt;
* [[Kognitive Ethologie]]&lt;br /&gt;
* [[Tiersoziologie]]&lt;br /&gt;
* [[Ethohydraulik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Irenäus Eibl-Eibesfeldt]]: &amp;#039;&amp;#039;Grundriss der vergleichenden Verhaltensforschung.&amp;#039;&amp;#039; 7., völlig überarbeitete und erweiterte Auflage. Piper, München 1987.&lt;br /&gt;
* Sophia Gräfe, Georg Toepfer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wissensgeschichte des Verhaltens. Interdisziplinäre Perspektiven.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin/Boston 2025, ISBN 978-3-1107-4069-1, [[doi:10.1515/9783110740813]].&lt;br /&gt;
* [[Ilse Jahn]], Ulrich Sucker: &amp;#039;&amp;#039;Die Herausbildung der Verhaltensbiologie.&amp;#039;&amp;#039; In: Ilse Jahn (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Biologie.&amp;#039;&amp;#039; 2., korrigierte Ausgabe der 3.&amp;amp;nbsp;Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg / Berlin 2002, ISBN 3-8274-1023-1, S.&amp;amp;nbsp;580–600.&lt;br /&gt;
* [[Konrad Lorenz]]: &amp;#039;&amp;#039;Über tierisches und menschliches Verhalten. Aus dem Werdegang der Verhaltenslehre. Gesammelte Abhandlungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 1 und 2. Piper, München 1965.&lt;br /&gt;
* Konrad Lorenz: &amp;#039;&amp;#039;Vergleichende Verhaltensforschung. Grundlagen der Ethologie.&amp;#039;&amp;#039; Springer Verlag, Wien 1978.&lt;br /&gt;
* Konrad Lorenz: &amp;#039;&amp;#039;Die Naturwissenschaft vom Menschen. Eine Einführung in die vergleichende Verhaltensforschung. Das „Russische Manuskript“.&amp;#039;&amp;#039; Piper, München 1992.&lt;br /&gt;
* [[Volker Schurig (Psychologe)|Volker Schurig]]: &amp;#039;&amp;#039;Hundert Jahre Wissenschaftsbegriff ‚Ethologie‘: eine kritische Bilanz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Biologie in unserer Zeit.&amp;#039;&amp;#039; 41. Jahrgang, Nr. 2, 2011, S. 92–94.&lt;br /&gt;
* Uta Seibt, [[Wolfgang Wickler]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Verhaltensforschung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Biologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 10, 1992, S. 353–358.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Ethologie}}&lt;br /&gt;
* [http://www.biological-concepts.com/views/search.php?term=438&amp;amp;listed=y Stichwort &amp;#039;&amp;#039;ethology&amp;#039;&amp;#039;] auf &amp;#039;&amp;#039;biological-concepts.com&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Sailorsfriend</name></author>
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