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	<title>Erfundenes Mittelalter - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-08T04:27:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Erfundenes_Mittelalter&amp;diff=994&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;CRolker: Änderung 259846665 von Schn77 rückgängig gemacht; die EN sprechen von &quot;Komplott&quot;, &quot;Verschwörung&quot; usw, nicht nur Lüge, und belegen nicht nur akademische, sondern allgemeinere Rezeption.</title>
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		<updated>2025-09-18T14:05:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php?title=Spezial:Diff/259846665&quot; title=&quot;Spezial:Diff/259846665&quot;&gt;259846665&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Spezial:Beitr%C3%A4ge/Schn77&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Schn77&quot;&gt;Schn77&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; die EN sprechen von &amp;quot;Komplott&amp;quot;, &amp;quot;Verschwörung&amp;quot; usw, nicht nur Lüge, und belegen nicht nur akademische, sondern allgemeinere Rezeption.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erfundene Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Phantomzeit-Theorie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Phantomzeit-These&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Geschichtsfälschung|pseudohistorische]] [[Verschwörungstheorie]], gemäß der fast 300 Jahre des [[Mittelalter]]s erfunden wurden. So soll auf das Jahr 614 in Wahrheit direkt das Jahr 911 gefolgt sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche Publizist, [[Germanistik|Germanist]] und Verleger [[Heribert Illig]] stellte 1991 die These auf, man könne durch die Entfernung erfundener Jahre die seines Erachtens falsche [[Chronologie]] des Mittelalters korrigieren. Der Ingenieur und Technikhistoriker [[Hans-Ulrich Niemitz]], der sich dieser Vorstellung anschloss, nannte den Zeitraum dann &amp;#039;&amp;#039;Phantomzeit,&amp;#039;&amp;#039; weil das [[Fränkisches Reich|Fränkische Reich]] nach [[Chlothar II.]] ein Produkt der Fantasie und der Täuschung gewesen sei. Insbesondere hätten laut dieser These Personen wie [[Karl der Große]] und die anderen [[Karolinger]] vor [[Karl III. (Frankreich)|Karl III. dem Einfältigen]] in Wahrheit entweder überhaupt nicht existiert oder sie seien vor 614 beziehungsweise nach 911 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der breiteren Öffentlichkeit hat diese These ein gewisses Interesse gefunden; bis heute veröffentlichen ihre Verfechter insbesondere im Internet immer neue Ergänzungen und Zusatzargumente. Von [[Geschichtswissenschaft]]lern und [[Mediävistik|Mediävisten]] wird sie hingegen fast einhellig als [[Pseudowissenschaft]] zurückgewiesen, da die Hypothese auf nachgewiesenen Irrtümern und [[Methodik|methodischen]] Fehlern beruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen der These und Gegenbelege ==&lt;br /&gt;
Die These des &amp;#039;&amp;#039;erfundenen&amp;#039;&amp;#039; Mittelalters gehört zum Themenkomplex der [[Chronologiekritik]] und betrifft [[Kalender]]kunde, [[Astronomie]], [[Numismatik]], [[Diplomatik]], [[Textüberlieferung]], [[Archäologie]], [[Architekturgeschichte]] und [[historische Geographie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Illig geht davon aus, dass innerhalb der [[Chronologie]] der Historischen Wissenschaften eine [[Zirkelbezug|Zirkelreferenz]] vorliege: Moderne [[absolute Datierung]]en wie die [[Radiokarbonmethode]] oder die [[Dendrochronologie]] seien an der als korrekt angenommenen Chronologie ausgerichtet und dürften daher nicht als Beleg für deren Richtigkeit angesehen werden. Eine neue Chronologie würde vielmehr zu einer Neufestlegung absoluter Datierungen und dadurch zu einer Neujustierung dieser Datierungsmethoden führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kalenderkunde ===&lt;br /&gt;
[[Datei:CompareTropicalYears.png|mini|Länge des [[Tropisches Jahr|Tropischen Jahres]] nach unterschiedlichen Definitionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heribert Illig nimmt an, dass die bei der [[Kalenderreform]] durch Papst [[Gregor XIII.]] im Jahr 1582 vorgenommene Berichtigung des [[Julianischer Kalender|julianischen Kalenders]] (mittlere Jahreslänge = 365,25 Tage) von zehn Tagen um drei Tage zu kurz ausgefallen sei. Die tatsächliche Jahreslänge beträgt ca. 365,2422 Tage. Die Gesamtabweichung seit Einführung des julianischen Kalenders im Jahr 46 v. Chr. hätte sich bis 1582 auf insgesamt 12,70&amp;amp;nbsp;Tage (0,0078 Tage × 1628) summiert. Aufgrund der Tatsache, dass 1582 diese drei Tage nicht korrigiert werden mussten, leitete Illig die &amp;#039;&amp;#039;fehlenden drei Jahrhunderte&amp;#039;&amp;#039; ab, die er in der Ausgabe &amp;#039;&amp;#039;Zeitensprünge,&amp;#039;&amp;#039; Heft 3/1993, auf genau 297 Jahre berechnete und den in Frage kommenden Zeitraum auf September 614 bis August 911 eingrenzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritiker entgegnen, Illig habe übersehen, dass das Datum der [[Äquinoktium|Tag-und-Nacht-Gleiche]] zur Einführung des julianischen Kalenders nicht überliefert ist und der 21. März als Frühlingsbeginn erst beim [[Erstes Konzil von Nicäa|ersten Konzil in Nicäa]] im Jahr 325 für die weiteren Berechnungen des [[Osterdatum]]s festgelegt wurde. Dieses Jahr, und nicht die Einführung des julianischen Kalenders, müsse daher der Ausgangspunkt der Chronologie sein. Bis zur Kalenderreform im Jahre 1582 hatte sich in den folgenden 1257 Jahren der astronomische Frühlingsbeginn vom 21. März um 9,73 Tage auf den 11. März verschoben,&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Jean Meeus: &amp;#039;&amp;#039;Astronomical Tables of the Sun, Moon and Planets.&amp;#039;&amp;#039; Willmann-Bell, Richmond 1995, ISBN 0-943396-45-X, S. 140: März-Äquinoktium am 10. März 1582, 23:57:54 [[Terrestrische Zeit|Terrestrischer Zeit]], also im Gebiet der heutigen [[Mitteleuropäische Zeit|Mitteleuropäischen Zeitzone]] und östlich davon am 11. März.&amp;lt;/ref&amp;gt; weshalb Papst Gregor XIII. die Kalenderreform im Jahr 1582 in der maßgeblichen [[Päpstliche Bulle|päpstlichen Bulle]] &amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|[[Inter gravissimas]]}}&amp;#039;&amp;#039; verfügte und den 11. März mit der zehntägigen Korrektur nach vorne auf den 21. März verlegte. Somit widerspricht die Kalenderkorrektur um 10 Tage keineswegs der bestehenden Jahreszählung.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Mütz: &amp;#039;&amp;#039;Die „Phantomzeit“ 614 bis 911 von Heribert Illig. Kalendertechnische und kalenderhistorische Einwände.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Württembergische Landesgeschichte]].&amp;#039;&amp;#039; Band 60, 2001, S. 11–23.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diplomatik ===&lt;br /&gt;
Illig behauptet, dass [[Urkunde|Originalurkunden]] aus dem besagten Zeitraum sehr spärlich seien und von Personen meist nur sehr unspezifisch sprächen. Überdies seien vom 10. Jahrhundert bis in die Zeit von [[Friedrich II. (HRR)|Friedrich II.]] (Anfang 13. Jahrhundert) anlässlich der Umstellung von [[Majuskelschrift]] auf [[Minuskelschrift]] zahlreiche Urkunden neu geschrieben und die alten Urkunden vernichtet worden. Eine Verfälschung um rund 300 Jahre sei dabei möglich gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kenntnisstand der historischen Wissenschaften existieren jedoch aus dem fraglichen Zeitraum etwa 7000 Originaldokumente.&amp;lt;ref&amp;gt;Arno Borst: &amp;#039;&amp;#039;Die karolingische Kalenderreform.&amp;#039;&amp;#039; Hannover 1998, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die [[Klosterliteratur|monastische Literatur]] sei das 9. Jahrhundert an Autoren und Manuskripten sogar das reichste des gesamten frühen Mittelalters. Das Abschreiben war für die mittelalterlichen Zeitgenossen die einzige Möglichkeit, Texte zu kopieren. Eine pauschale Abwertung der Texte des Frühmittelalters als Fälschungen, wie sie bei Illig zu finden ist,&amp;lt;ref&amp;gt;Heribert Illig: &amp;#039;&amp;#039;Wer hat an der Uhr gedreht? Wie 300 Jahre Mittelalter erfunden wurden.&amp;#039;&amp;#039; München 2001, S. 234.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist wissenschaftlich nicht haltbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Archäologie ===&lt;br /&gt;
Die dritte Grundlage der Hypothese ist die Archäologiekritik. Sie basiert auf der Behauptung, dass es nur wenige archäologische Denkmäler aus dem Frühmittelalter gebe und dass diese falsch in die Zeit zwischen dem 7. und 10. Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr. datiert worden seien. Hierzu wurden von Illig insbesondere Beispiele aus Bayern angeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Heribert Illig, Gerhard Anwander: &amp;#039;&amp;#039;Bayern und die Phantomzeit. Archäologie widerlegt Urkunden des frühen Mittelalters. Eine systematische Studie.&amp;#039;&amp;#039; Mantis-Verlag, Gräfelfing 2000, ISBN 3-928852-21-3 (2 Bände).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fachwissenschaftlichen Publikationen kann dagegen entnommen werden, dass es für die fragliche Epoche eine große Zahl von archäologischen Funden gibt. In diversen Museen sind einige davon für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Schichten zur [[Karolinger]]zeit lassen sich (etwa in Paderborn) eindeutig nachweisen. Auch die Ergebnisse der [[Dendrochronologie]] sprechen gegen Illigs Thesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Amalie Fößel]]: &amp;#039;&amp;#039;Karl der Fiktive?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Damals]]&amp;#039;&amp;#039; Nr. 8, 1999, S. 20 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Astronomie ===&lt;br /&gt;
Obwohl sie nicht zu den Ursprungs- und Kernelementen der These Illigs gehören, sind auch astronomische Kritikpunkte mittlerweile widerlegt, unter anderem durch astronomische Untersuchungen selbst. Als Gegenargument führt Illig an, dass seine Thesen durch astronomische Rückrechnungen „nicht streng widerlegbar seien“, weil diese seiner Meinung nach für den betreffenden Zeitraum auf zu „unsicheren Quellen“ beruhten. Er erklärt, dass es zwar Belege in Form astronomischer Beobachtungen gegen seine These gebe, beruft sich aber auf ein Zitat des Astronomen [[Dieter B. Herrmann]], das sich nur auf [[Sonnenfinsternis]]se bezieht. Das Zitat ist allerdings aus dem Zusammenhang gerissen, Herrmann selbst verwahrt sich gegen die Benutzung seiner Worte durch Illig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Astronomische Ereignisse der Vergangenheit sind zwar im Einzelfall nur schwer eindeutig einem Datum zuzuordnen, die Betrachtung vieler historischer Beobachtungen ergibt aber ein konsistentes Bild. Wie Dieter B. Herrmann anführt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dieter Herrmann |Titel=Nochmals: Gab es eine Phantomzeit in unserer Geschichte? |Sammelwerk=Beiträge zur Astronomiegeschichte&amp;amp;nbsp;3 |Jahr=2000 |Seiten=211–214 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; sind die Berichte von [[Hydatius von Aquae Flaviae]] über die zwei [[Sonnenfinsternis#Totale Sonnenfinsternis|totalen Sonnenfinsternisse]] vom [[Sonnenfinsternis vom 19. Juli 418|19. Juli 418]] und [[Sonnenfinsternis vom 23. Dezember 447|23. Dezember 447]], die in [[Chaves (Portugal)|Aquae Flaviae]] (heute [[Portugal]]) innerhalb eines Abstands von 29,5 Jahren auftraten,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://eclipse.gsfc.nasa.gov/5MCSEmap/0401-0500/418-07-19.gif Sonnenfinsternis vom 19. Juli 418] und [http://eclipse.gsfc.nasa.gov/5MCSEmap/0401-0500/447-12-23.gif Sonnenfinsternis vom 23. Dezember 447].&amp;lt;/ref&amp;gt; durch astronomische Berechnungen sehr genau. Das Gleiche gilt für eine [[Sonnenfinsternis vom 30. April 59|Sonnenfinsternis im Jahr 59 n. Chr.]] und mehrere Beschreibungen des Halleyschen Kometen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dirk Lorenzen]]: [http://www.deutschlandfunk.de/abstruse-idee-der-verschwundenen-jahrhunderte-phantom.732.de.html?dram:article_id=386069 &amp;#039;&amp;#039;Phantom-Zeitalter astronomisch widerlegt.&amp;#039;&amp;#039;] In: Deutschlandfunk, 14. Mai 2017, abgerufen am 15. Mai 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie sind eindeutig einem Zeitpunkt zuzuordnen und widerlegen somit Illigs These.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mögliche Urheber und Motive ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es sich nach Illig bei der Phantomzeit um eine bewusste Täuschung handelt, stellt sich die Frage nach den Urhebern. Nur ein kleiner Kreis bedeutender und gut zusammenarbeitender Machthaber habe eine Fälschungsaktion dieses Umfangs inszenieren können. Illig zog daher den Schluss, dass es sich dabei nur um den römisch-deutschen sowie den byzantinischen Kaiser und den Papst handeln konnte. Im Jahr 2005 stellte er die These auf, dass die Fälscher [[Otto III. (HRR)|Otto III.]], [[Konstantin VII.]] und [[Silvester II.]] gewesen seien. Nur in der kurzen Zeit zwischen 990 und 1009 seien sich diese Herrscher einig genug gewesen, um eine solche Täuschung zu entwerfen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heribert Illig]]: [http://www.bearfabrique.org/Catastrophism/illig_paper.htm &amp;#039;&amp;#039;The Invented Middle Ages.&amp;#039;&amp;#039;] Toronto 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Motiv sei das Bedürfnis gewesen, selbst im Jahr 1000 zu leben. Otto III. habe sich überdies in der Gestalt Karls des Großen einen ruhmreichen Vorgänger auf dem Thron ausgedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere chronologiekritische Thesen ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Chronologiekritik#Thesen|titel1=„Thesen“ im Artikel Chronologiekritik}}&lt;br /&gt;
Vorwürfe großangelegter Urkundenfälschungen in Europa wurden immer wieder erhoben. [[Wilhelm Kammeier]] beschrieb in den 1920er und 1930er Jahren angebliche groß angelegte Urkundenfälschungen, die er zeitlich im 15. Jahrhundert ansiedelte. Ihm ging es aber weniger um Chronologiekritik als um Ideologiekritik. Einzelne Aussagen und gar Quellenangaben von Illig lassen aber erkennen, dass er sie offenbar von Kammeier übernommen hat, ohne dass dies den Lesern von Anfang an deutlich gemacht wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chladek;Lehmann 2005&amp;quot;&amp;gt;Tilmann Chladek, Dieter Lehmann: [http://home.snafu.de/tilmann.chladek/Seiten/Illig_Zitate11.html &amp;#039;&amp;#039;Illig bleibt sich selber treu.&amp;#039;&amp;#039;] 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hartmut Boockmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Editorial.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte in Wissenschaft und Unterricht (GWU).&amp;#039;&amp;#039; 1997, Heft 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verschwörungstheorie ==&lt;br /&gt;
In der Öffentlichkeit wurde die These vom erfundenen Mittelalter wiederholt als [[Verschwörungstheorie]] bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Lukas Wiegelmann: &amp;#039;&amp;#039;Wie man Karl den Großen aus der Geschichte tilgt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039; vom 16. November 2009 ([https://www.welt.de/kultur/article5229635/Wie-man-Karl-den-Grossen-aus-der-Geschichte-tilgt.html online], Zugriff am 18. Mai 2016); [[Johannes Saltzwedel]]: &amp;#039;&amp;#039;Gestrichene Jahrhunderte. Die abstruse These vom „erfundenen Mittelalter“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel Geschichte (Zeitschrift)|Spiegel Geschichte]]&amp;#039;&amp;#039; 6 (2012) ([http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelgeschichte/d-89662035.html online], Zugriff am 18. Mai 2016); [[Tillmann Bendikowski]], Arnd Hoffmann und Diethard Sawicki: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtslügen. Vom Lügen und Fälschen im Umgang mit der Vergangenheit.&amp;#039;&amp;#039; Westfälisches Dampfboot, Münster 2003, S. 92–95.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der deutsche Philosoph Karl Hepfer führt sie als Beispiel dafür an, dass typischerweise Verschwörungstheoretiker großen Wert auf die [[Zweckrationalität]] der angenommenen Verschwörer legen, die Rationalität der unterstellten [[Zweck]]e der Verschwörung – hier der Erfindung von 300 Jahren Mittelalter – aber nicht hinterfragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Hepfer: &amp;#039;&amp;#039;Verschwörungstheorien. Eine philosophische Kritik der Unvernunft.&amp;#039;&amp;#039; transcript, Bielefeld 2015, S. 107.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heribert Illig]]: &amp;#039;&amp;#039;Das erfundene Mittelalter. Die größte Zeitfälschung der Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein, Berlin 2005, ISBN 3-548-36429-2.&lt;br /&gt;
* Franz Krojer: &amp;#039;&amp;#039;Die Präzision der Präzession. Illigs mittelalterliche Phantomzeit aus astronomischer Sicht.&amp;#039;&amp;#039; Differenz-Verlag, München 2003, ISBN 3-00-009853-4.&lt;br /&gt;
* Ralf Molkenthin: &amp;#039;&amp;#039;Die Phantomzeit und das Mittelalter – oder: Wie Heribert Illig eine Erfindung erfand. Eine mediävistische Erläuterung.&amp;#039;&amp;#039; In: Ralf Molkenthin, Bodo Gundelach (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;De Ludo Kegelorum. (Über das Kegelspiel. Beiträge zur Ernennung Dieter Schelers zum Honorar-Professor).&amp;#039;&amp;#039; Skriptorium-Verlag, Morschen 2008, ISBN 978-3-938199-16-9, S. 19–35.&lt;br /&gt;
* Diethard Sawicki: &amp;#039;&amp;#039;Lügenkaiser Karl der Große? Ein kritischer Blick auf Heribert Illigs These vom erfundenen Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Tillmann Bendikowski]], Arnd Hoffmann, Diethard Sawicki: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtslügen. Vom Lügen und Fälschen im Umgang mit der Vergangenheit.&amp;#039;&amp;#039; Westfälisches Dampfboot, Münster 2001, ISBN 3-89691-499-5, S. 75–104.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Schieffer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Mittelalter ohne Karl den Großen, oder: Die Antworten sind jetzt einfach.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Geschichte in Wissenschaft und Unterricht]]&amp;#039;&amp;#039; 48, 1997, S. 611–617 ([https://www.mgh-bibliothek.de/dokumente/a/a101853.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
* Gerard Serrade: &amp;#039;&amp;#039;Leere Zeiten oder das abstrakte Geschichtsbild.&amp;#039;&amp;#039; Logos, Berlin 1998, ISBN 3-89722-016-4.&lt;br /&gt;
* [[Amalie Fößel]]: &amp;#039;&amp;#039;„Karl der Fiktive, genannt Karl der Große“. Zur Diskussion um die Eliminierung der Jahre 614 bis 911 aus der Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Mittelalter|Das Mittelalter. Perspektiven mediävistischer Forschung. Zeitschrift des Mediävistenverbandes]],&amp;#039;&amp;#039; Jg. 4, 1999, S. 65–74.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20121218041400/http://www.stephan-matthiesen.de/texte-blog/geschichte/31-erfundenes-mittelalter-illig.html Stephan Matthiesen: &amp;#039;&amp;#039;Wurde das Mittelalter erfunden? Kommentar zu Heribert Illig.&amp;#039;&amp;#039;] Ursprünglich erschienen in &amp;#039;&amp;#039;Skeptiker&amp;#039;&amp;#039; (2/2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verschwörungstheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chronologiekritik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichtsfälschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CRolker</name></author>
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