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	<title>Ereignis - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Ereignis&amp;diff=6719&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dk1909: Klammern korrigiert</title>
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		<updated>2025-06-28T13:10:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammern korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ereignis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (aus [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;{{lang|goh|irougen}}&amp;#039;&amp;#039;, [[Neuhochdeutsche Sprache|neuhochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;eräugen&amp;#039;&amp;#039; („vor Augen stellen, zeigen“))&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kluge. Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache.&amp;#039;&amp;#039; 23. Auflage. De Gruyter, Berlin 1999, ISBN 3-11-016392-6. Eintrag: „ereignen“, S.&amp;amp;nbsp;229.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist im allgemeinen Sinn eine [[Situation]], die durch Dynamik oder Veränderung gekennzeichnet ist. Das Gegenteil eines Ereignisses ist ein „Zustand“: eine Situation ohne Veränderung oder Dynamik. Eine klassische Definition ist, dass ein Ereignis (minimal) darin besteht, dass ein Übergang von einem Zustand in einen anderen Zustand stattfindet.&amp;lt;ref&amp;gt;Lawrence Lombard: &amp;#039;&amp;#039;Events. A Metaphysical Study.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, London 1986. Siehe v.&amp;amp;nbsp;a. Kapitel 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten|grund=Wirre Aufzählung, kein enzyklopädischer Artikel}}&lt;br /&gt;
== Fachgebiete ==&lt;br /&gt;
Je nach Zweck eines Fachgebiets unterscheiden sich die Definitionen des Ereignisses in [[Begriffsinhalt]] und [[Begriffsumfang]]. Dabei wird manchmal unterschieden zwischen positiven und negativen Ereignissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Astronomie ===&lt;br /&gt;
Ein [[astronomisches Ereignis]] ist beispielsweise die [[Sonnenfinsternis|Sonnen-]] oder [[Mondfinsternis]], die wegen der [[Periodizität]] der [[Umlaufbahn]]en präzise vorhersehbar sind. Mit der Sonnenfinsternis wurde oft der Tod von Herrschern in Verbindung gebracht so wie bei Kaiserin [[Theophanu (HRR)|Theophanu]], die am 15. Juni 991 verstarb und deren Tod am 21. Oktober 990 eine Sonnenfinsternis vorausging.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Naturereignisse_im_fr%C3%BChen_Mittelalter/sBTzDwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=ereignis+sonnenfinsternis&amp;amp;pg=PA228&amp;amp;printsec=frontcover Thomas Wozniak, &amp;#039;&amp;#039;Naturereignisse im frühen Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;, 2020, S. 228]&amp;lt;/ref&amp;gt; In Deutschland wird eine [[totale Sonnenfinsternis]] erst am 3. September 2081 stattfinden. Manche Ereignisse wie der [[Impakt]] von [[Meteorit]]en sind dagegen nicht oder nur bedingt vorhersehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Februar 1987 konnten Astronomen ein Ereignis beobachten, bei dem der Stern [[Sanduleak -69.202]] – ein [[Blauer Überriese]] – in der [[Große Magellansche Wolke|Großen Magellanschen Wolke]] explodierte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Entdeckungsgeschichte_n_der_Astronomie/8Qz5DwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=ereignis+astronomie&amp;amp;pg=PT168&amp;amp;printsec=frontcover Michael Wächter, &amp;#039;&amp;#039;Entdeckungsgeschichte(n) der Astronomie&amp;#039;&amp;#039;, 2020, S. 168]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chemie ===&lt;br /&gt;
In der [[Chemie]] ist die [[Entdeckung]] einer [[Chemische Reaktion|chemischen Reaktion]] im Rahmen von labortechnischen Versuchsserien ein Ereignis, bei dem [[chemische Verbindung]]en ein bisher nicht existentes, neues [[Produkt (Chemie)|Produkt]] hervorrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eisenbahnverkehr ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|gefährliches Ereignis}}&lt;br /&gt;
Als [[gefährliches Ereignis]] im Sinne des {{§|2|aeg_1994|juris}} Abs. 21 [[Allgemeines Eisenbahngesetz|AEG]] gelten [[Eisenbahnunfall|Eisenbahnunfälle]] und [[Betriebsstörung]]en im [[Eisenbahnbetrieb]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichtswissenschaft ===&lt;br /&gt;
Die [[Geschichtswissenschaft]] spricht von einem Ereignis als „einer Begebenheit, die eine geschichtliche Veränderung herbeiführt […] und sinnbildend an der Entstehung einer Geschichte mitwirkt“.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Jordan (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Grundbegriffe der Geschichtswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, 2002, S. 72 f.; ISBN 978-3-15-019609-0&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Historische Ereignisse&amp;#039;&amp;#039; besitzen oft das Merkmal der Einzigartigkeit und Unwiederholbarkeit. „Jedes Ereignis ist eine [[Tatsache]], aber nicht jede Tatsache ist ein Ereignis“.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Demandt, &amp;#039;&amp;#039;Was ist ein historisches Ereignis?&amp;#039;&amp;#039;, in: Nikolaus Müller-Schöll (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Ereignis: Eine fundamentale Kategorie der Zeiterfahrung&amp;#039;&amp;#039;, 2003, S. 68; ISBN 978-3-89942-169-9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Höhere Gewalt ===&lt;br /&gt;
[[Höhere Gewalt]] liegt vor, wenn ein unabwendbarer [[Zufall]] als [[schaden]]verursachendes Ereignis einwirkt (&amp;#039;&amp;#039;objektive Voraussetzung&amp;#039;&amp;#039;) und das Ereignis auch durch die äußerste, in vernünftiger Weise noch zu erwartende [[Sorgfalt]] nicht hätte vermieden werden können (&amp;#039;&amp;#039;subjektive Voraussetzung&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;BAG, Urteil vom 7. November 2002, Az.: 2 AZR 297/01 = {{Rspr|BAGE 103, 290}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur höheren Gewalt zählt die [[Rechtsprechung]] und [[Fachliteratur]] unabwendbare Ereignisse wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Naturkatastrophe]]n jeder Art (insbesondere [[Erdbeben]], [[Überschwemmung]]en, [[Unwetter]], [[Vulkan]]ausbrüche, [[Pandemie]]n), aber auch niederer [[Zufall#Zufall im Recht|Zufall]] ({{laS|&amp;#039;&amp;#039;casus fortuitus&amp;#039;&amp;#039;}}) wie [[Aufruhr]], [[Blockade (Militär)|Blockade]], [[Boykott]], [[Brand]], [[Bürgerkrieg]], [[Embargo]], [[Geiselnahme]]n, [[Krieg]], [[Revolution]], [[Sabotage]], [[Streik]]s (sofern diese bei einem [[Dritter|Dritten]] stattfinden; Beispiel: Vertrag zwischen [[Verbraucher]] und [[Fluggesellschaft]] und Streik bei [[Fluglotse]]n, auch bei einem Streik bei der Fluggesellschaft&amp;lt;ref&amp;gt;[http://lexetius.com/2012,4178 BGH, Urteil vom 21. August 2012, Az.: X ZR 146/11]&amp;lt;/ref&amp;gt;), [[Terrorismus]], [[Verkehrsunfall|Verkehrsunfälle]] oder im industriellen Sinne [[Betriebsstörung|Produktionsstörungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Informatik ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Ereignis (Programmierung)}}&lt;br /&gt;
Unter einem Ereignis versteht man in der ereignisorientierten [[Programmierung]] eine Begebenheit, die – über ein [[Event-Handler]]-Programm – eine &amp;#039;&amp;#039;Aktion&amp;#039;&amp;#039; und (in deren Folge) ggf. eine Zustandsveränderung auslöst. Diese Ereignisse können [[Eingabe (Computer)|Benutzereingaben]] ([[Mausklick]], [[Tastatur]], [[Spracheingabe]], [[Gerät]]eanschluss usw.) oder Systemereignisse (Zeitpunkt, Fehler, Datenveränderung, Sensor usw.) sein. Ein Ereignis kann ein einzelnes Element der [[Grafische Benutzeroberfläche|Benutzeroberfläche]] oder sogar ein [[HTML-Dokument]] sein. Ein Ereignis ist ein Element von Anwendungsinformationen aus einer zugrunde liegenden [[Programmbibliothek]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.techtarget.com/searchapparchitecture/definition/event-handler TechTarget: What is an event handler?]&amp;lt;/ref&amp;gt; Aktionen oder Zustandsänderungen sind Ereignisse, die bestimmte Folgen auslösen. Das kann ein Mausklick sein oder die Statusmeldung eines Geräts wie etwa ein empfangsbereites [[Modem]].&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Greulich (Red.), &amp;#039;&amp;#039;Der Brockhaus: Computer- und Informationstechnologie&amp;#039;&amp;#039;, 2003, S. 320; ISBN 978-3-7653-0251-0&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Katastrophen ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Katastrophe}}&lt;br /&gt;
Katastrophen sind folgenschwere [[Unglück]]sereignisse. Sie betreffen entweder den Menschen alleine wie [[Hungersnot]] oder [[Völkermord]] oder das [[Mensch-Maschine-System]] wie die [[Nuklearkatastrophe von Tschernobyl]] vom 26. April 1986 oder der [[Eisenbahnunfall von Eschede]] am 3. Juni 1998.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritisches Lebensereignis ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kritisches Lebensereignis}}&lt;br /&gt;
Das kritische Lebensereignis verändert die bestehende [[Lebenssituationen|Lebenssituation]] einer oder mehrerer [[Person]]en und zwingt sie zu Maßnahmen der Bewältigung und Anpassung. Hierzu gehören [[Arbeitslosigkeit]], [[Hochzeit|Heirat]], [[Scheidung]], Tod von Partner oder Kind, schwere eigene [[Erkrankung]]/[[Unfall]] bzw. von Familienmitgliedern usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medienwissenschaft ===&lt;br /&gt;
In der [[Medienwissenschaft]] wird das Ereignis als ein „zeitlich und räumlich begrenzter Realitätsausschnitt“ definiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Günter Bentele]] (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Kommunikations- und Medienwissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, 2006, S. 54 f.; ISBN 978-3-531-93431-0&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei wird unterschieden zwischen &amp;#039;&amp;#039;genuinen Ereignissen&amp;#039;&amp;#039; (entweder ein [[Naturereignis]] wie ein [[Erdbeben]] oder soziale Ereignisse wie eine [[Veranstaltung#Event (engl.)|Veranstaltung]]) und &amp;#039;&amp;#039;medialen Ereignissen&amp;#039;&amp;#039; (wie [[Olympische Spiele]] oder eine [[Pressekonferenz]]). Beide binden [[Aufmerksamkeit]] und wecken [[Emotion]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naturereignisse wie das [[Polarlicht]] müssen spektakulär sein, um als (mediales) Ereignis zu gelten. Die [[Jahreszeit]]en sind zwar auch Naturereignisse, werden jedoch als normal eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medizin ===&lt;br /&gt;
Ein [[Critical Incident Reporting System|kritisches Ereignis]] ({{enS|critical incident}}) ist in der [[Medizin]] ein Ereignis, das zu einem unerwünschten Ereignis führen könnte oder dessen Wahrscheinlichkeit deutlich erhöht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Qualit%C3%A4tsmanagement_und_Qualit%C3%A4tssiche/YS63BgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=unerw%C3%BCnschtes+ereignis+medizin&amp;amp;pg=PA166&amp;amp;printsec=frontcover Josefa Schreiner-Hecheltjen, &amp;#039;&amp;#039;Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung in der Medizin&amp;#039;&amp;#039;, 2015, S. 166 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das &amp;#039;&amp;#039;unerwünschte Ereignis&amp;#039;&amp;#039; (UE; {{enS|adverse event}}) beruht auf einer [[Therapie|Behandlung]], kann zu einer Schädigung der [[Gesundheit]] führen und kann vermeidbar oder auch nicht vermeidbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Unerwünschte Ereignisse&amp;#039;&amp;#039; werden in der Regel entsprechend [[Medical Dictionary for Regulatory Activities]] (MedDRA) klassifiziert. Insbesondere bei [[Onkologie|onkologischen]] Studien wird der Schweregrad unerwünschter Ereignisse oft nach den [[Common Terminology Criteria for Adverse Events]] (CTCAE) eingeteilt. Der Begriff des unerwünschten Ereignisses wird in zwei Bereichen der Medizin, der [[Qualitätssicherung in der Medizin]] und der [[Pharmaforschung|Arzneimittelforschung]], unterschiedlich definiert:&lt;br /&gt;
* In der Qualitätssicherung ist ein UE ein schädliches Geschehen, das eher auf der Behandlung als auf der [[Erkrankung]] beruht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ÄZQ&amp;quot;&amp;gt;Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin:  {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Glossar Patientensicherheit.&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.forum-patientensicherheit.de/glossar_faqs/index_html |wayback=20090713225107 }} 2006, abgerufen am 27. September 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Es kann vermeidbar oder unvermeidbar sein. Die Vermeidung und Verringerung von vermeidbaren unerwünschten Ereignissen (VUE) ist zentraler Bestandteil der Verbesserung der [[Patientensicherheit]]. UEs in der Qualitätssicherung können sowohl Patienten als auch Beschäftigte im Gesundheitswesen betreffen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wcd.coe.int/ViewDoc.jsp?id=1005439&amp;amp;BackColorInternet=9999CC&amp;amp;BackColorIntranet=FFBB55&amp;amp;BackColorLogged=FFAC75 Europarat (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Recommendation on management of patient safety and prevention of adverse events in health care&amp;#039;&amp;#039;, 2006], abgerufen am 27. September 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein &amp;#039;&amp;#039;kritisches Ereignis&amp;#039;&amp;#039; ist in der Qualitätssicherung in der Medizin als ein Ereignis definiert, das zu einem unerwünschten Ereignis führen könnte oder dessen Wahrscheinlichkeit deutlich erhöht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ÄZQ&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In der Arzneimittelforschung werden alle UE während der Teilnahme an einer [[Klinische Studie|klinischen Studie]], unabhängig von ihrem möglichen ursächlichen Zusammenhang oder dem Ausmaß ihres Schadens, aufgezeichnet. UEs werden nur für [[Proband]]en oder [[Patient]]en erfasst. Der Erfassungszeitraum beschränkt sich nicht auf die Dauer der eigentlichen Behandlung; er umfasst auch eventuelle Vorbereitungs- und Nachbeobachtungsperioden. Die Aufzeichnung enthält u.&amp;amp;nbsp;a. eine Einschätzung des behandelnden [[Arzt]]es zum Zusammenhang mit der Behandlung sowie zur Ausprägung des UE. {{§|3|gcp-v|buzer}} Abs. 8 GCP-V legt fest, was ein schwerwiegendes UE ist (siehe auch: [[schwerwiegendes unerwünschtes Ereignis]] (SUE)). Die rechtliche Definition eines schwerwiegenden Ereignisses im Zusammenhang mit einem Medizinprodukt wurde in {{§|2|mpsv|buzer}} der Medizinprodukte-Sicherheitsplanverordnung (MPSV) aufgenommen.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Unerwünschtes Arzneimittelereignis|Critical Incident Reporting System}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meteorologie ===&lt;br /&gt;
In der [[Meteorologie]] spielen vor allem [[Wetterereignis]]se eine wesentliche Rolle. Darunter werden als &amp;#039;&amp;#039;extreme Wetterereignisse&amp;#039;&amp;#039; die an einem bestimmten [[Ortschaft|Ort]] oder in einer bestimmten [[Region]] zu einer bestimmten [[Jahreszeit]] seltenen und deshalb außergewöhnlichen [[Wetterlage]]n verstanden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/W%C3%B6rterbuch_Umweltuntersuchung/BkIc-DBgarsC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=wetterereignis&amp;amp;pg=PA100&amp;amp;printsec=frontcover Andreas Paetz, &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch Umweltuntersuchung&amp;#039;&amp;#039;, 2011, S. 100]&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierzu gehören insbesondere [[Dürre]], [[Graupel]], [[Hagel]], [[Hitzewelle]], [[Kältewelle]], [[Starkregen]], [[Sturm]], [[Sturmflut]] oder [[Überschwemmung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturkatastrophen ===&lt;br /&gt;
Seit jeher gelten [[Naturkatastrophe]]n als negative Ereignisse. Der [[Vulkanausbruch]] auf [[Krakatau#Der große Ausbruch von 1883|Krakatau]] am 22. August 1883 führte weltweit zu einer partiellen Verdunkelung von Sonne und Mond. Das [[Erdbeben von San Francisco 1906]] zerstörte am 18. April 1906 weite Teile der Stadt und gilt als eine der schlimmsten Naturkatastrophen in der [[Geschichte der USA]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Flutkatastrophe von 1953]] ab 31. Januar 1953 überschwemmte große Teile der [[Niederlande]] und [[Flandern]]s. Ihr folgte die [[Sturmflut 1962]] ab dem 16. Februar 1962 an der deutschen [[Nordseeküste]]. Das [[Rheinhochwasser 1993]] vom Dezember 1993 wird medial als [[Jahrhunderthochwasser]] oder als „Jahrhundertereignis“ präsentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Inszenierung_und_Ereignis/7ZhLCgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=ereignis+astronomie&amp;amp;pg=PA208&amp;amp;printsec=frontcover Heiner Wilharm/Ralf Bohn, &amp;#039;&amp;#039;Inszenierung und Ereignis&amp;#039;&amp;#039;, 2009, S. 208]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Erdbeben im [[Indischer Ozean|Indischen Ozean]] löste den [[Tsunami vom 26. Dezember 2004]] aus, dessen Flutwellen Indonesien, Sri Lanka, Indien und Ostafrika trafen. Am 11. März 2011 löste ein [[Seebeben]] die [[Nuklearkatastrophe von Fukushima]] aus, deren Tsunami auch weite Teile des Nordostens der Hauptinsel [[Honshū]] verwüstete. Es folgte am 22. Dezember 2018 der [[Tsunami auf Java und Sumatra 2018]]. Im Juli 2021 breitete sich das [[Hochwasser in West- und Mitteleuropa 2021]] aus, das große Schäden in Gebieten mit hoher Wohndichte anrichtete. Die größten Schäden entstanden in Deutschland beim [[Hochwasser in West- und Mitteleuropa 2021#Rheinland-Pfalz|Ahrhochwasser]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Netzplantechnik ===&lt;br /&gt;
In der [[Netzplantechnik]] ist nach [[DIN 69900]] ein Ereignis der Eintritt eines definierten Zustandes im [[Arbeitsablauf]].&amp;lt;ref&amp;gt;Verlag Th. Gabler (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Gablers Wirtschafts-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, 1984,  Sp. 1331; ISBN 3-409-30333-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ontologie ===&lt;br /&gt;
In der modernen [[Philosophie]] wird zumeist in zwei verschiedenen Kontexten von „Ereignis“ gesprochen:&lt;br /&gt;
* Im Kontext der [[Kontinentalphilosophie]] bei [[Existentialismus|Existentialisten]] und [[Phänomenologie|Phänomenologen]], darunter z.&amp;amp;nbsp;B. [[Martin Heidegger]] und diverse französische Philosophen, ebenso im [[Poststrukturalismus]]. In dieser Verwendung meint Ereignis, Ereignishaftigkeit u.&amp;amp;nbsp;ä. einen singulären und instantanen Akt, der für [[Sein]], [[Handeln]], [[Moral]] oder [[Erkenntnis|Erkennen]] konstitutiv ist. In [[Alain Badiou]]s Werk ist Ereignis der Schlüsselbegriff.&amp;lt;ref&amp;gt;Alain Badiou/Heinz Jatho, &amp;#039;&amp;#039;Das Sein und das Ereignis&amp;#039;&amp;#039;, 2010, ISBN 978-3-03734-023-3&amp;lt;/ref&amp;gt; Ereignis wird hier begriffen als das Unberechenbare, Unvorhersehbare, dasjenige, was sich in keiner Weise einer bereits bestehenden Ordnung einfügen oder sich aus ihr ableiten lässt. Es ist kein Element der Menge von Elementen, die eine gegebene Situation ausmachen; es ist nicht benennbar, nicht präsentierbar. Es ist eine Singularität, die die jeweilige Situation und alle darauf folgenden in ihrer Bedeutung grundsätzlich ändert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.peter-zeillinger.at/download/05_Zeillinger_Badiou+Paulus_Ereignis_als_Norm.pdf Peter Zeillinger, &amp;#039;&amp;#039;Badiou und Paulus. Das Ereignis als Norm?&amp;#039;&amp;#039;, in: IWK-Mitteilungen 3-4, 2006, S. 6 ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In einem zweiten Kontext der systematischen Ontologie, wie sie vor allem im Anschluss an Klassiker der [[Analytische Ontologie|analytischen Ontologie]] betrieben wird, ist damit ein Objekt gemeint, das sich nicht wie ein Gegenstand, sondern wie ein Prozess verhält. Ereignisse in diesem Sinne werden meist nicht als instantan, sondern als zeitlich ausgedehnt verstanden.&lt;br /&gt;
Von einigen Theoretikern wird dabei vertreten, dass im Grunde die gesamte Ontologie nicht auf Gegenständen, sondern auf Ereignissen fußen sollte. Beispielsweise indem argumentiert wird, dass eine wechselseitige Reduzierbarkeit besteht, man aber Ereignisse ohnehin für eine funktionierende Ontologie benötigt und also ohne Gegenstände auskommt, oder, indem argumentiert wird, dass damit ontologische Probleme des qualitativen Wandels bei Objektpersistenz besser zu behandeln sind. Ein klassischer Vertreter einer solchen Ereignisontologie ist beispielsweise [[Alfred North Whitehead]], ein jüngerer Klassiker [[Donald Davidson]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die philosophische Konzeption von Ereignissen als eigener Sorte von [[Entität]]en in der Welt, insbesondere nach Donald Davidson, hat einen starken Einfluss auf [[Linguistik|linguistische]] Darstellungen der [[Verb #Verbbedeutung|Semantik von Verben]] genommen und führte zum Entstehen der so genannten [[Ereignissemantik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Psychologie ===&lt;br /&gt;
In der [[Psychologie]] wird das Ereignis als „ein herausragendes, das [[Erleben]] tief berührendes Vorkommnis“ beschrieben, das „[[Gedenken]] stiftet“ und damit einen Gegensatz zu [[Struktur]] und [[Prozess]] ausbildet.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Birner, &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Psychologie&amp;#039;&amp;#039;, 1995, S. 90; ISBN 978-3-577-10579-8&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Ereignis ist zwar der Gegensatz zu Struktur und Prozess, wird aber nur deshalb beobachtbar und zum Ereignis, weil es sich von einem Prozess als einem kontrastierenden Hintergrund abheben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das psychologische Ereignis ist die [[Erfahrung]] als das im [[Gedächtnis]] registrierte und fortan verfügbare Geschehen einer Situation, in der ein Individuum lebt. Die Speicherung des Ereignisses ist subjektiv und damit im Gedächtnis die Grundlage für [[Lernprozess]]e, wie überhaupt für die menschliche Entwicklung grundlegend. Diese [[Entwicklung]] (siehe [[Entwicklungspsychologie]]) ist ohne Erfahrung(en) (bzw. Ereignisse) nicht denkbar bzw. nicht möglich. Ein menschlicher Organismus ist davon abhängig, Erfahrungen zu machen, insbesondere in der frühen Kindheit; andernfalls erleidet er (Existenz gefährdende) Schädigungen (siehe dazu [[René A. Spitz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Recht ===&lt;br /&gt;
Im [[Recht Deutschlands|Recht]] ist das Ereignis ein [[unbestimmter Rechtsbegriff]], für den die Gesetze keine [[Legaldefinition]] anbieten, sondern ihn als bekannt voraussetzen. Bei der Berechnung einer [[Frist]] hängt deren Anfang oder Ende entweder von einem Ereignis oder einem [[Zeitpunkt]] ab ({{§|187|bgb|juris}}, {{§|188|bgb|juris}} [[Bürgerliches Gesetzbuch|BGB]]). Im [[Zahlungsdiensterecht]] ist nach {{§|676c|bgb|juris}} BGB ein [[Haftungsausschluss]] vorgesehen, wenn eingetretene Umstände auf einem ungewöhnlichen und unvorhersehbaren Ereignis beruhen (höhere Gewalt), auf das diejenige [[Vertragspartei]], die sich auf dieses Ereignis beruft, keinen Einfluss hat, und dessen Folgen trotz Anwendung der gebotenen [[Sorgfalt]] nicht hätten vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Anspruch (Recht)|Ansprüche]] können erlöschen, weil ein bestimmtes Ereignis eingetreten ist. Dazu gehören die [[Bedingung (Recht)|auflösende Bedingung]] nach {{§|158|bgb|juris}} Abs. 2 BGB und der Endtermin bei Vereinbarung einer [[Zeitbestimmung (Recht)|Zeitbestimmung]] im Sinne von {{§|163|bgb|juris}} BGB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch der [[Tod]] einer Person bei [[Höchstpersönliches Recht|höchstpersönlichen Ansprüchen]] ist der rechtlich relevante Eintritt eines bestimmten Ereignisses. Dazu gehören etwa das Erlöschen eines Rechtsversprechens nach {{§|520|bgb|juris}} BGB, die Beendigung einer persönlichen [[Dienstvertrag (Deutschland)|Dienstverpflichtung]] wegen Unübertragbarkeit derselben gemäß {{§|613|bgb|juris}} BGB und die Beendigung eines [[Auftrag]]sverhältnisses nach Auflösung einer [[Gesellschaft bürgerlichen Rechts (Deutschland)|Gesellschaft]] wegen Todes eines [[Gesellschafter]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Relativitätstheorie ===&lt;br /&gt;
In der [[Relativitätstheorie]] wird ein durch Ort und Zeit festgelegter Punkt der [[Raumzeit]] als Ereignis bezeichnet. Die gesamte Beschreibung der Realität fußt auf diesen Ereignissen – was für einige Interpreten eine Ereignis[[ontologie]] begünstigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Systemtheorie ===&lt;br /&gt;
In der [[Systemtheorie (Luhmann)|soziologischen Systemtheorie]] bezeichnet Ereignis die zeitpunktbezogene, nicht bestandsfähige Einheit der Differenz von Vorher/Nachher in [[Autopoiesis|autopoietischen Systemen]]. Nach dem Ereignis ist etwas anderes möglich als vorher. Genau dieser Unterschied verleiht den Systemelementen trotz fehlender Dauerhaftigkeit ihre operative [[Anschlussfähigkeit]] im Zeitablauf.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudio Baraldi/Giancarlo Corsi/Elena Esposito, &amp;#039;&amp;#039;GLU. Glossar zu Niklas Luhmanns Theorie sozialer Systeme&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main, 1997, S. 42 f.; ISBN 978-3-518-28826-9&amp;lt;/ref&amp;gt; Beispielsweise bestehen mündliche Äußerungen nur zum Zeitpunkt des Sprechens und sind danach sofort wieder vergangen. Haben nacheinander gesprochene Worte eine Anschlussfähigkeit, dann ergeben sie einen zusammenhängenden Satz. Der Satz kann nur dann entstehen, wenn die einzelnen Ereignisse (hier: Worte) keine dauerhafte Existenz haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Technik ===&lt;br /&gt;
(Spektakuläre) [[Erfindung]]en sind positive Ereignisse, weil [[technischer Fortschritt]] Veränderungen des [[Verhalten (Psychologie)|menschlichen Verhaltens]] bewirkt und sie mindestens zur Verbesserung des menschlichen [[Komfort]]s beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Negative Ereignisse wie der Untergang der [[Titanic (Schiff)|Titanic]] am 15. April 1912 oder die [[Terroranschläge am 11. September 2001]] sind derart einschneidend, dass sie bei Betroffenen zu [[Trauma (Psychologie)|traumatischen]] Erlebnissen führen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahrscheinlichkeitstheorie ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Ereignis (Wahrscheinlichkeitstheorie)}}&lt;br /&gt;
In der [[Wahrscheinlichkeitstheorie]] wird ein [[Zufallsereignis]] auch kurz &amp;#039;&amp;#039;Ereignis&amp;#039;&amp;#039; genannt und wird in Bezug auf die möglichen Ausgänge oder [[Ergebnis (Stochastik)|Ergebnisse]] eines [[Zufallsexperiment]]s definiert. Als Ereignis wird eine Zusammenfassung von Ergebnissen bezeichnet, die eine [[Teilmenge]] der [[Ergebnismenge]] ist und der eine bestimmte [[Wahrscheinlichkeit]] zwischen &amp;lt;math&amp;gt;0&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;1&amp;lt;/math&amp;gt; zugeordnet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ereignisrisiko ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Ereignisrisiko}}&lt;br /&gt;
Der Begriff wurde von Paul B Thompson 1987 eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul B. Thompson, &amp;#039;&amp;#039;Collective action and the analysis of risk&amp;#039;&amp;#039;, in: Public Affairs Quarterly 1 (3), 1987, S. 23–42&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Begriffsinhalt wird in den einzelnen Fachgebieten modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Ereignisrisiko ({{enS|event risk}}) versteht man im Bankwesen das Risiko, dass sich der [[Börsenkurs]] eines [[Finanzinstrument]]s oder eines [[Finanzprodukt]]s im Vergleich zur generellen [[Marktentwicklung]] abrupt ändert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Risikomanagement_im_Leasing/GSVhDwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Ereignisrisiko&amp;amp;pg=PA36&amp;amp;printsec=frontcover Christian Glaser, &amp;#039;&amp;#039;Risikomanagement im Leasing&amp;#039;&amp;#039;, 2018, S. 36]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Ereignisrisiko wirkt sich daher direkt auf das [[Marktpreisrisiko]] (etwa [[Preisrisiko]], [[Kursrisiko]] oder [[Zinsänderungsrisiko]]) aus. Der [[Ausschuss der Europäischen Aufsichtsbehörden für das Wertpapierwesen]] (CESR) definiert das Ereignisrisiko als „Risiko, dass sich der Wert eines Finanzinstruments abrupt und plötzlich ändert, während im Vergleich die Marktentwicklung kaum [[Volatilität]]en aufweist“.&amp;lt;ref&amp;gt;Committee of European Securities Regulations (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;CESR/10-788, Kapitel 6: Terms of Glossary&amp;#039;&amp;#039;, Juli 2010, S. 41&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/91_213_KAGB/qEXCDwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Ereignisrisiko&amp;amp;pg=PT1317&amp;amp;printsec=frontcover Caspar Behme/Elnaz Mehrkhah/Falko Tappen/Jürgen Baur, &amp;#039;&amp;#039;Großkommentar KAGB&amp;#039;&amp;#039;, 2020, S. 175]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ereignisrisiko wird im Versicherungswesen die [[Eintrittswahrscheinlichkeit]] eines Schadensereignisses bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Schadenderivate/OMvPBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Ereignisrisiko&amp;amp;pg=PA58&amp;amp;printsec=frontcover Ferdinand Rust, &amp;#039;&amp;#039;Schadenderivate&amp;#039;&amp;#039;, 1998, S. 58]&amp;lt;/ref&amp;gt; Versicherer müssen bei jeder [[Versicherungsart]] abschätzen, ob und inwieweit ein Personen-, Sach- oder Vermögensschaden auftreten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Ereignis (UML)]]&lt;br /&gt;
* [[Hospitalismus]]&lt;br /&gt;
* [[Kausalität]]&lt;br /&gt;
* [[Wahrnehmung]]&lt;br /&gt;
* [[Zeitgeschehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
;Philosophische Ontologie&lt;br /&gt;
* [[Martin Heidegger]]: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Philosophie (Vom Ereignis).&amp;#039;&amp;#039; Gesamtausgabe III. Abt. &amp;#039;&amp;#039;Unveröffentlichte Abhandlungen Vorträge – Gedachtes.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 65. 3. Auflage. Klostermann-Verlag, 2003, ISBN 3-465-03281-0.&lt;br /&gt;
* Frank Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Metaphysik der Tatsachen.&amp;#039;&amp;#039; mentis 2008, ISBN 978-3-89785-610-3.&lt;br /&gt;
* [[Kuno Lorenz]]: &amp;#039;&amp;#039;Ereignis.&amp;#039;&amp;#039; In: Mittelstraß (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Philosophie und [[Wissenschaftstheorie]].&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. 2005, ISBN 3-476-02012-6, S. 358ff.&lt;br /&gt;
* [[Uwe Meixner]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ersetzung der Substanzontologie durch die Ereignisontologie und deren Folgen für das Selbstverständnis des Menschen.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Rafael Hüntelmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wirklichkeit und Sinnerfahrung – Grundfragen der Philosophie im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Verlag J.H. Röll, Dettelbach 1998, S. 86–103. [https://opus.bibliothek.uni-augsburg.de/opus4/files/66765/Ersetzung_der_Substanz.pdf Manuskriptversion online].&lt;br /&gt;
* Marc Rölli (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ereignis auf Französisch. Von Bergson zu Deleuze.&amp;#039;&amp;#039; Wilhelm Fink Verlag, München 2004, ISBN 3-7705-3939-7.&lt;br /&gt;
* Dieter Sinn: &amp;#039;&amp;#039;Ereignis.&amp;#039;&amp;#039; In: Ritter, Joachim (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Historisches Wörterbuch der Philosophie [HWPh].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2. Schwabe, Basel 1972, Sp. 608–609 (Etymologie, Leibniz, Nietzsche, Heidegger).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Analytische Philosophie und Ereignissemantik&lt;br /&gt;
* [[Donald Davidson]]: &amp;#039;&amp;#039;The Logical Form of Action Sentences.&amp;#039;&amp;#039; In: Nicholas Rescher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Logic of Decision and Action.&amp;#039;&amp;#039; University of Pittsburgh Press, Pittsburgh 1967.&lt;br /&gt;
* Terence Parsons: &amp;#039;&amp;#039;Events in the Semantics of English.&amp;#039;&amp;#039; MIT Press, Cambridge (MA) 1990, ISBN 0-262-16120-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Psychologie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[René A. Spitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Hospitalismus I und II.&amp;#039;&amp;#039; In: Günther Bittner, Edda Harms: &amp;#039;&amp;#039;Erziehung in früher Kindheit.&amp;#039;&amp;#039; München 1985, S. 89–122.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kunst&lt;br /&gt;
* Dominic E. Delarue, Johann Schulz und Laura Sobez (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Bild als Ereignis. Zur Lesbarkeit spätmittelalterlicher Kunst mit Hans-Georg Gadamer&amp;#039;&amp;#039;. Winter Verlag, Heidelberg 2012, ISBN 978-3-8253-6036-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{SEP|http://plato.stanford.edu/entries/events/ || Roberto Casati und [[Achille Varzi (Philosoph)|Achille Varzi]]}}&lt;br /&gt;
* {{IEP|http://www.iep.utm.edu/e/events.htm |Events| Susan Schneider}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4152718-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abstraktum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ereignis| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astronomie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankwesen]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Medizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meteorologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Risikomanagement]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Versicherungswesen]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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