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	<title>Enzyklika - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Enzyklika&amp;diff=6130&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Melchior2006: besser belegt</title>
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		<updated>2025-05-16T11:54:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;besser belegt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Enzyklika&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Plural: &amp;#039;&amp;#039;Enzykliken&amp;#039;&amp;#039;; veraltet auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Encyclica&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[Latein|lat.]] &amp;#039;&amp;#039;epistula encyclica&amp;#039;&amp;#039;, von &amp;#039;&amp;#039;encyclicus&amp;#039;&amp;#039; „einen Kreis bildend“ und &amp;#039;&amp;#039;epistula&amp;#039;&amp;#039; „Brief“, dieses von [[Altgriechische Sprache|altgriechisch]] {{lang|grc|ἐγκύκλιος}} &amp;#039;&amp;#039;enkýklios&amp;#039;&amp;#039; „was im Kreis herumgeht“ und {{lang|grc|ἐπιστολή}} &amp;#039;&amp;#039;epistolḗ&amp;#039;&amp;#039; „Brief“) bezeichnet man ein belehrendes, ermutigendes oder ermahnendes [[Rundschreiben]] der [[Römisch-deutscher Kaiser|römisch-deutschen Kaiser]] oder der [[Papst|Päpste]] an ihre Untertanen und Getreuen. Kaiserliche Enzykliken waren in der Regel [[Krönung]]sberichte. Päpstliche Enzykliken sind bis heute eine wichtige Verlautbarungsform des [[Kirchliches Lehramt|kirchlichen Lehramtes]] der [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen Kirche]]. Sie werden gewöhnlich nach den ersten Worten des lateinischen Textes benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Päpstliche Enzykliken ==&lt;br /&gt;
Die päpstliche Enzyklika ist als [[Rundschreiben]] an die Bischöfe des [[Urbi et orbi|Erdkreises]] charakterisiert und wendet sich an die ganze Kirche. Manche Enzykliken, beginnend mit der Friedensenzyklika Papst [[Johannes XXIII.]] von 1963 &amp;#039;&amp;#039;[[Pacem in terris (Enzyklika)|Pacem in terris]]&amp;#039;&amp;#039;, sind nicht nur an die Gläubigen, sondern „an alle Menschen, die guten Willens sind“, gerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebräuchlich sind Enzykliken in der [[Lateinische Kirche|Lateinischen Kirche]] seit Papst [[Benedikt XIV. (Papst)|Benedikt XIV.]], der die moderne Form dieser [[Gattung (Literatur)|Briefgattung]] als [[Lehrschreiben]] 1740 mit der Enzyklika &amp;#039;&amp;#039;[[Ubi primum (Benedikt XIV.)|Ubi primum]]&amp;#039;&amp;#039; etabliert hat. Bekannt ist auch seine Enzyklika &amp;#039;&amp;#039;[[Vix pervenit]]&amp;#039;&amp;#039; (1745), in der er massiv gegen [[Zins]] und [[Wucher]] Stellung bezieht. Papst [[Leo XII.]] verurteilte 1824 in seiner ebenfalls mit &amp;#039;&amp;#039;[[Ubi primum (Leo XII.)|Ubi primum]]&amp;#039;&amp;#039; beginnenden Enzyklika den religiösen [[Indifferentismus]]; [[Pius VIII.]] wehrte sich in seinem kurzen Pontifikat mit &amp;#039;&amp;#039;[[Traditi humilitati nostrae]]&amp;#039;&amp;#039; gegen angebliche Geheimgesellschaften, insbesondere die [[Freimaurerei|Freimaurer]], die er als Gefahr für den Kirchenstaat ansah. Die intransigente Richtung setzte [[Gregor XVI.]] fort, der mit &amp;#039;&amp;#039;[[Mirari vos]]&amp;#039;&amp;#039; 1832 den Indifferentismus und [[Rationalismus]] verurteilte und 1834 den [[Liberalismus]] verwarf (gegen [[Félicité de Lamennais|Lamennais]]). Wenn auch zunächst in defensiver Haltung, so beginnt unter Gregor XVI. doch das Ringen der katholischen Kirche um die angemessene Distanz von der Staatspolitik, zunächst noch restaurativ als Abwehr gegen jedweden politischen [[Naturalismus (Philosophie)|Naturalismus]] formuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Gregor XVI. (1831–1846) haben die Päpste regelmäßig Enzykliken herausgegeben. Ihren bis heute anhaltenden Aufschwung nahm die päpstliche Lehrtätigkeit mit [[Pius IX.]] seit dem [[Erstes Vatikanisches Konzil|I. Vatikanum]] von 1870. [[Leo XIII.]] (1878–1903) verfasste insgesamt fast 90, [[Pius XI.]] genau 30, [[Pius XII.]] 41 Enzykliken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[Paul VI.]] werden päpstliche Lehrschreiben häufiger als zuvor auch in weniger feierlicher Form abgefasst. Die [[Exhortatio|Exhortatio apostolica]] etwa ist formal kein Rundschreiben, sondern ein [[offener Brief]] des Papstes an alle oder eine bestimmte Gruppe von Gläubigen. Ein solches Mahnschreiben kann zum Beispiel im Anschluss an eine [[Bischofssynode]] in Form eines nachsynodalen [[Apostolisches Schreiben|Apostolischen Schreibens]] verfasst werden. Die noch kürzere Form des päpstlichen Briefes, das [[Breve (Schriftstück)|Breve]], ist für Lehraussagen allerdings ungebräuchlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enzykliken können grundsätzlichen Themen der [[Verkündigung|Glaubensverkündigung]] gewidmet sein oder auch spezielle [[pastoral]]e Fragen aufgreifen. Ihnen kommt typischerweise eine disziplinäre Lehrautorität zu, ohne dass sie die päpstliche [[Unfehlbarkeit]] in Anspruch nehmen. Daraus ergibt sich, dass sie Lehrmeinungen der Päpste wiedergeben, die im geschichtlichen Kontext der jeweiligen religiösen und gesellschaftlichen Situation zu verstehen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Päpstliche Enzykliken werden mit dem sogenannten [[Incipit]] zitiert, den ersten zwei oder drei Anfangsworten des ersten Satzes (seltener auch nur das erste Wort, z.&amp;amp;nbsp;B. bei der Enzyklika &amp;#039;&amp;#039;[[Libertas praestantissimum donum|Libertas]]&amp;#039;&amp;#039; Papst Leos XIII. von 1888, oder mit mehr als drei Worten wie &amp;#039;&amp;#039;[[Graves de communi re]]&amp;#039;&amp;#039; Leos XIII. von 1901).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispielhaft sei die (im Original auf Deutsch veröffentlichte) Enzyklika &amp;#039;&amp;#039;[[Mit brennender Sorge]]&amp;#039;&amp;#039; (lat.: &amp;#039;&amp;#039;Ardenti cura&amp;#039;&amp;#039;) genannt, die Papst Pius XI. angesichts der Situation im [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reich]] am 14. März 1937 herausgab und die sich gegen die [[Nationalsozialismus|nationalsozialistische]] Ideologie richtete. Am 19. März desselben Jahres erschien auch eine Enzyklika, die den Kommunismus verurteilte (&amp;#039;&amp;#039;[[Divini redemptoris]]&amp;#039;&amp;#039;), und wenig später eine Enzyklika zur Lage in Mexiko (&amp;#039;&amp;#039;[[Nos es muy conocida]]&amp;#039;&amp;#039;). Drei Enzykliken innerhalb zweier Wochen blieb der Rekord in der gesamten Geschichte des Papsttums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veröffentlichung der Enzykliken erfolgt normalerweise auf [[Latein]] im [[Acta Apostolicae Sedis|Amtsblatt des Heiligen Stuhls]]. Häufig ist zugleich eine amtliche Übersetzung in anderer Sprache beigegeben. Die beiden Enzykliken Pius’ XI. &amp;#039;&amp;#039;Mit brennender Sorge&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Nos es muy conocida&amp;#039;&amp;#039; wurden ausnahmsweise unmittelbar in der Zielsprache Deutsch bzw. [[Spanische Sprache|Spanisch]] veröffentlicht und werden auch so zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der päpstlichen Enzykliken}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besondere Enzykliken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Antrittsenzyklika ===&lt;br /&gt;
Mit der ersten Enzyklika des [[Seligsprechung|seligen]] Papstes Pius IX. (&amp;#039;&amp;#039;[[Qui pluribus]]&amp;#039;&amp;#039; von 1846), die ähnlich wie eine [[Thronrede]] oder [[Regierungserklärung]] programmatische Aussagen über die Ziele und Vorhaben des beginnenden Pontifikats enthielt, wurde ein neuer Typ Enzyklika begründet. Seitdem nennt man die erste Enzyklika eines Papstes nach seinem Amtsantritt &amp;#039;&amp;#039;Antrittsenzyklika&amp;#039;&amp;#039;. So veröffentlichte Papst [[Johannes Paul II.]] zum Beginn seines päpstlichen Amtes 1979 die Enzyklika &amp;#039;&amp;#039;[[Redemptor Hominis]]&amp;#039;&amp;#039; („Erlöser des Menschen“), in der er sein theologisches Programm der Rückbesinnung auf Christus als Zentrum des Glaubens darlegte, und Papst [[Benedikt XVI.]] überschrieb seine im Januar 2006 veröffentlichte Antrittsenzyklika &amp;#039;&amp;#039;[[Deus caritas est]]&amp;#039;&amp;#039; („Gott ist Liebe“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen ungewöhnlichen Sonderfall stellt die erste Enzyklika von [[Papst Franziskus]] dar, die unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Lumen fidei]]&amp;#039;&amp;#039; („Licht des Glaubens“) am 29. Juni 2013 veröffentlicht wurde. Sie basierte auf einem Entwurf seines Vorgängers Papst Benedikt XVI. Franziskus bezeichnete sie deshalb als „Lehrschreiben der vier Hände“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.katholisch.de/de/katholisch/themen/kirche_2/130705_franziskus_benedikt_enzyklika.php | titel=„Lehrschreiben der vier Hände“ |autor=KNA |datum=2013-07-05 |zugriff=2014-03-18 |werk=katholisch.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marianische Enzyklika ===&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Marianische Enzyklika&amp;#039;&amp;#039; werden Enzykliken bezeichnet, die schwerpunktmäßig der [[Marienverehrung]] gewidmet sind. Die Erneuerung der Marienverehrung wurde besonders durch Papst Pius IX. angestoßen, der am 8. Dezember 1854 mit der [[Päpstliche Bulle|päpstlichen Bulle]] &amp;#039;&amp;#039;[[Ineffabilis Deus]]&amp;#039;&amp;#039; das [[Dogma]] über die [[Unbefleckte Empfängnis]] verkündete. Auf den Höhepunkt gelangte die Marienverehrung mit dem am 1. November 1950 durch Papst Pius XII. verkündeten [[Leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel|Dogma über die Aufnahme Mariens in den Himmel]]. Von den Päpsten des 20. Jahrhunderts, die sich als eifrige Marienverehrer erwiesen, stammen eine Reihe von Enzykliken zu marianischen Themen, zuletzt &amp;#039;&amp;#039;[[Redemptoris mater (Enzyklika)|Redemptoris Mater]]&amp;#039;&amp;#039; (1987) von Johannes Paul II.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Missionsenzyklika ===&lt;br /&gt;
Im kirchlichen Sprachgebrauch umfasst der Begriff [[Mission (Christentum)|Mission]] nicht allein die „Weltmission“ im Sinne der Missionierung Nichtgläubiger in fernen Ländern (Erstevangelisierung), sondern die [[Evangelisierung]] (Verkündigung und Verbreitung des Evangeliums) als Ganzes, was auch die etwa in Form der [[Volksmission]] betriebene Verkündigungs- und Evangelisierungsarbeit unter getauften Christen einschließt ([[Neuevangelisierung]]). Beginnend mit der ersten bekannten Missionsenzyklika &amp;#039;&amp;#039;[[Sancta Dei civitas]]&amp;#039;&amp;#039; (1880) von Papst Leo XIII. haben die Päpste im vergangenen Jahrhundert diverse Lehrschreiben zum Thema Mission und Evangelisierung veröffentlicht; sie alle befassen sich mit dem Missionsauftrag der Kirche und dem christlichen Verständnis der Missionsarbeit. Mit dem Konzildekret &amp;#039;&amp;#039;[[Ad gentes]]&amp;#039;&amp;#039; (1965) hat auch das [[Zweites Vatikanisches Konzil|2. Vatikanische Konzil]] eine eigene Verordnung über die Missionstätigkeit der Kirche verabschiedet. Das Apostolische Schreiben &amp;#039;&amp;#039;[[Evangelii nuntiandi]]&amp;#039;&amp;#039; (1974) von Papst Paul VI. gilt als &amp;#039;&amp;#039;Magna Charta&amp;#039;&amp;#039; der missionarischen Tätigkeit der Kirche und wird deshalb oft mit unter den Begriff &amp;#039;&amp;#039;Missionsenzykliken&amp;#039;&amp;#039; gerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rosenkranzenzyklika ===&lt;br /&gt;
Die Praxis, im Monat Oktober den [[Rosenkranz]] zu beten, entwickelte sich gegen Ende des 18. Jahrhunderts. Der für seine Marienfrömmigkeit bekannte Papst Leo XIII. förderte die Verehrung der [[Gottesmutter]], indem er die Gläubigen zum ständigen Gebrauch des Rosenkranzes anregte und alleine sieben Enzykliken zum Thema des Rosenkranzgebetes verfasste, darunter &amp;#039;&amp;#039;[[Supremi apostolatus officio]]&amp;#039;&amp;#039; (1883), &amp;#039;&amp;#039;[[Superiore anno]]&amp;#039;&amp;#039; (1884), &amp;#039;&amp;#039;[[Magnae Dei matris]]&amp;#039;&amp;#039; (1892), &amp;#039;&amp;#039;[[Laetitiae sanctae]]&amp;#039;&amp;#039; (1893) und &amp;#039;&amp;#039;[[Iucunda semper expectatione]]&amp;#039;&amp;#039; (1894). Diese von Leo XIII. und seinen Nachfolgern veröffentlichten Lehrschreiben, darunter in neuerer Zeit &amp;#039;&amp;#039;[[Ingravescentibus malis]]&amp;#039;&amp;#039; (1937) von Papst Pius XI., &amp;#039;&amp;#039;[[Il religioso convegno|Marialis rosarii]]&amp;#039;&amp;#039; (1961) von Papst Johannes XXIII. und &amp;#039;&amp;#039;[[Christi matri rosarii]]&amp;#039;&amp;#039; (1966) von Papst Paul VI., werden oft unter dem Begriff „Rosenkranz-Enzykliken“ zusammengefasst. Zuletzt erschien 2002 das Apostolische Schreiben &amp;#039;&amp;#039;[[Rosarium Virginis Mariae]]&amp;#039;&amp;#039; von Papst Johannes Paul II.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sozialenzyklika ===&lt;br /&gt;
Die gesellschaftlichen Umbrüche der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts waren Anlass für die [[römisch-katholische Kirche]] und ihre Päpste, zu den drängenden [[Soziale Frage|sozialen Problemen ihrer Zeit]] Stellung zu nehmen. Dabei ging es ihnen besonders darum, das christliche [[Menschenbild]] und die soziale Verantwortung des Einzelnen im Kontext der durch die [[Industrialisierung]] bedingten sozialen Veränderungen zu unterstreichen. Die Lehrschriften der Päpste zu diesen Themen (&amp;#039;&amp;#039;Sozialenzykliken&amp;#039;&amp;#039;) spielten eine gewichtige Rolle für die Entwicklung der katholischen [[Christliche Soziallehre|Soziallehre]]. Zu nennen sind hier insbesondere die Enzyklika &amp;#039;&amp;#039;[[Rerum Novarum]]&amp;#039;&amp;#039; (1891) von Papst Leo XIII. und deren zu runden Jahrestagen herausgegebenen Folgeenzykliken &amp;#039;&amp;#039;[[Quadragesimo anno]]&amp;#039;&amp;#039; (1931) von Papst Pius XI., &amp;#039;&amp;#039;[[Mater et magistra]]&amp;#039;&amp;#039; (1961) von Papst Johannes XXIII. und &amp;#039;&amp;#039;[[Laborem exercens]]&amp;#039;&amp;#039; (1981) sowie &amp;#039;&amp;#039;[[Centesimus annus]]&amp;#039;&amp;#039; (1991) von Papst Johannes Paul II. Darüber hinaus werden zu den Sozialenzykliken auch &amp;#039;&amp;#039;Pacem in terris&amp;#039;&amp;#039; (1963), die die Bedeutung der [[Menschenrechte]] unterstreicht, sowie &amp;#039;&amp;#039;[[Populorum progressio]]&amp;#039;&amp;#039; (1967), &amp;#039;&amp;#039;[[Sollicitudo rei socialis]]&amp;#039;&amp;#039; (1987), &amp;#039;&amp;#039;[[Caritas in veritate|Caritas in Veritate]]&amp;#039;&amp;#039; (2009) und &amp;#039;&amp;#039;[[Fratelli tutti]]&amp;#039;&amp;#039; (2020) gezählt. Papst Franziskus bezeichnete auch seine Enzyklika &amp;#039;&amp;#039;[[Laudato si’]]&amp;#039;&amp;#039; (2015) nicht nur als Umweltenzyklika, sondern darüber hinaus auch als Sozialenzyklika, mit der er für eine „ganzheitliche Ökologie“ aus Sicht der Ärmsten werbe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.domradio.de/themen/papst-franziskus/2021-08-24/die-gesamte-tragweite-erkennen-papst-franziskus-sieht-laudato-si-auch-als-sozialenzyklika?_gb_c=2D7968F29CCD4CAB82F4E7978BF34EB3&amp;amp;gb_clk=9-20210824185408-18410012-0-61833 |titel=Die gesamte Tragweite erkennen. Papst Franziskus sieht &amp;quot;Laudato si&amp;quot; auch als Sozialenzyklika   |werk=[[domradio.de]] |hrsg= |datum=2021-08-24 |abruf=2021-08-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht alle diese Enzykliken hatten einen ausgesprochenen sozialpolitischen Charakter, weshalb sich eine Einteilung in „große“ und „kleine“ Sozialenzykliken etabliert hat. Darüber hinaus gibt es auch wichtige Apostolische Schreiben, die inhaltlich und wirkungsgeschichtlich eine den Sozialenzykliken vergleichbare Bedeutung besitzen (etwa &amp;#039;&amp;#039;[[Octogesima adveniens]]&amp;#039;&amp;#039; (1971) von Papst Paul VI.) und die deshalb zumeist mit unter diesen Begriff gerechnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erziehungs-Enzyklika ===&lt;br /&gt;
Papst [[Pius XI.]] stellte in &amp;#039;&amp;#039;[[Divini illius magistri]]&amp;#039;&amp;#039; (1929) wichtige Voraussetzungen und Forderungen für die christliche [[Erziehung]] der Jugend dar. Dabei forderte er unter anderem, der Staat müsse das Recht der Familien auf christliche Erziehung schützen und notfalls das Recht der Kinder auf angemessene Erziehung sicherstellen, wenn die Eltern moralisch oder physisch versagen sollten. Gegen den Willen der Eltern dürfe jedoch die [[Schulpflicht]] nicht durchgesetzt werden. Die [[Sexualerziehung]] und die [[Koedukation]] bezeichnete er als gefährlich und forderte katholischen Religionsunterricht sowie [[Katholische Schule]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Pius XI. |url=https://www.vatican.va/content/pius-xi/en/encyclicals/documents/hf_p-xi_enc_31121929_divini-illius-magistri.html |titel=Divini Illius Magistri |datum=1929-12-31 |sprache=en |abruf=2025-05-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umweltenzyklika ===&lt;br /&gt;
Mit &amp;#039;&amp;#039;[[Laudato si’|Laudato si]]&amp;#039;&amp;#039; („Gelobt seist du“) vom 24. Mai 2015 veröffentlichte Papst [[Franziskus (Papst)|Franziskus]] am 18. Juni 2015 eine Enzyklika, welche gänzlich unter seiner Feder erarbeitet wurde. Erstmals ist hier das Thema Umwelt in einer Enzyklika zentral. Franziskus entwickelt in dem in der kirchlichen und säkularen Öffentlichkeit als „Umweltenzyklika“&amp;lt;ref&amp;gt;So [https://www.misereor.de/mitmachen/gemeinden-und-gruppen/umweltenzyklika/ Misereor], [https://www.kath.ch/umweltenzyklika-laudato-si/ kath.ch], [http://www.cicero.de/salon/umweltenzyklika-von-papst-franziskus-umweltenzyklia-von-papst-franziskus/59420 Cicero-Magazin], {{Webarchiv |url=https://www.herder.de/religion-theologie-shop/laudato-si-gebundene-ausgabe/c-25/p-4085/ |text=Herder-Verlag |wayback=20161012215244 |archiv-bot=2023-12-18 15:17:48 InternetArchiveBot}} u.&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;a.; alle Links abgerufen am 11. Oktober 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.katholisch.de/artikel/5464-die-sorge-fuer-das-gemeinsame-haus |titel=Die Sorge für das gemeinsame Haus |sprache=de |abruf=2025-05-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder auch „Ökologieenzyklika“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://web.archive.org/web/20161012215248/http://www.emk-bildung.de/studientag-laudato-si.html |titel=Studientag »Laudato Si« |datum=2016-10-12 |abruf=2025-05-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichneten Schreiben einen ganzheitlichen Ansatz der [[Ökologie]]. Diesem Rundschreiben wird das Potenzial eines enormen Impulses für die ökologische Bewegung in der Kirche zugeschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Radio Vatikan]]: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Österreich: Kardinal Schönborn würdigt Laudato Si’ &amp;#039;&amp;#039;|url=http://de.radiovaticana.va/news/2015/06/18/%C3%B6sterreich_kardinal_sch%C3%B6nborn_w%C3%BCrdigt_laudato_si%E2%80%99_/1152424 |wayback=20150618205936 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der päpstlichen Enzykliken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Päpstlicher Rat für Gerechtigkeit und Frieden: &amp;#039;&amp;#039;Kompendium der Soziallehre der Kirche &amp;#039;&amp;#039;. Verlag Herder, Freiburg im Breisgau, 2006. ISBN 3-451-29078-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Enzyklika}}&lt;br /&gt;
* [http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/encyclicals/index_ge.htm Enzykliken Papst Johannes Pauls II.]&lt;br /&gt;
* [http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/encyclicals/index_ge.htm Enzykliken Papst Benedikt XVI.]&lt;br /&gt;
* [http://www.vatican.va/content/francesco/de/encyclicals.html Enzykliken Papst Franziskus] &lt;br /&gt;
* [http://www.vatican.va/holy_father/index_ge.htm weitere Enzykliken und Päpstliche Schreiben]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4136528-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Päpstliche Enzyklika| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Melchior2006</name></author>
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