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	<title>Endmoräne - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-07T20:30:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Endmor%C3%A4ne&amp;diff=10090&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Serols: Änderungen von 2A02:8109:F08:1F00:FCE9:9B92:2F0D:A66 (Diskussion) rückgängig gemacht (HG) (3.4.12)</title>
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		<updated>2025-03-18T15:29:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Spezial:Beitr%C3%A4ge/2A02:8109:F08:1F00:FCE9:9B92:2F0D:A66&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/2A02:8109:F08:1F00:FCE9:9B92:2F0D:A66&quot;&gt;2A02:8109:F08:1F00:FCE9:9B92:2F0D:A66&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:2A02:8109:F08:1F00:FCE9:9B92:2F0D:A66&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:2A02:8109:F08:1F00:FCE9:9B92:2F0D:A66 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) rückgängig gemacht (&lt;a href=&quot;https://en.wikipedia.org/wiki/Huggle&quot; class=&quot;extiw&quot; title=&quot;wikipedia:Huggle&quot;&gt;HG&lt;/a&gt;) (3.4.12)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bylot Island Glacier (cropped).jpg|mini|Dieser Gletscher auf der [[Bylot-Insel]] schiebt am Eisrand Gestein zu einer Endmoräne auf]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endmoräne Schwiggerow.JPG|mini|Endmoräne in Mecklenburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Endmoräne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Stirnmoräne&amp;#039;&amp;#039; ist eine wallartige Aufschüttung ([[Moräne]]) von Gesteinsmaterial am Ende von glazialem [[Inlandeis]] oder eines [[Gletscher]]s. Eine Endmoräne kennzeichnet die Linie des maximalen Gletschervorstoßes oder eines Gletscherstillstandes. Sie ist Bestandteil der [[Glaziale Serie|Glazialen Serie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Endmoränen entstehen, wenn sich am Ende eines Gletschers Abschmelzen und Eisnachschub die Waage halten. Der Eisrand bleibt dann über längere Zeit stabil; das Eis selbst bewegt sich aber nach wie vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Eisrand nicht gerade verläuft, sondern in einzelne Loben ([[Gletscherzunge]]n) zerfällt, haben auch Endmoränen einen solchen lobenartigen Verlauf. (Zum Begriff &amp;#039;&amp;#039;Gletscherlobus&amp;#039;&amp;#039; siehe [[Vorlandgletscher]].) Die Berührungsstelle zwischen zwei Loben nennt man auch Endmoränengabel. Dort befinden sich meist besonders kräftig ausgeprägte Endmoränen und große [[Gletschertor]]e, von denen aus die [[Sander]] geschüttet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Satzendmoränen ===&lt;br /&gt;
Aus dem Gletscher ausschmelzendes Material lagert sich am Eisrand ab und baut nach und nach die Endmoräne als Satzendmoräne auf. Durch das austretende Schmelzwasser wird Feinmaterial meist weggespült, so dass die Ablagerungen von Satzendmoränen für gewöhnlich grob sind ([[Kies]], [[Stein]]e, [[Findling]]e). Zwischengeschaltet findet sich aber auch feineres Material ([[Sand]]) oder [[Geschiebemergel]]. Sehr grobes Endmoränenmaterial bezeichnet man als Blockpackung. Im Stirnbereich einer Gletscherzunge abgelagertes Material bildet normalerweise Satzendmoränen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stauchendmoränen und Stauchmoränen {{Anker|Stauchmoräne}} ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Fuchsberg.JPG|mini|Stauchmoräne (Brohmer Berge)]]&lt;br /&gt;
Kleinere Stauchendmoränen entstehen, wenn durch den Druck eines vorstoßenden Gletschers älteres Material, das vor der Gletscherfront abgelagert wurde, unter horizontalen und vertikalen Druck gerät und dabei gestaucht und aufgeworfen wird. Je nach der Beschaffenheit des älteren Materials bestehen diese Stauchendmoränen aus verschiedensten Sedimenten. Meist handelt es sich um ältere glaziale Ablagerungen wie [[Sand]], [[Eisstausee]]&amp;amp;shy;sedimente oder älteren [[Geschiebemergel]].&lt;br /&gt;
Die Stauchung des Untergrundes ist allerdings nicht an den Eisrand und damit an eine Endmoräne gebunden. Auch unterhalb eines aktiven Gletschers, innerhalb der späteren [[Grundmoräne]]n&amp;amp;shy;landschaft, kann durch den ausgeübten Druck Material intensiv gestört werden. Teilweise wird in der Fachsprache der neutrale Begriff &amp;#039;&amp;#039;Stauchmoräne&amp;#039;&amp;#039; für all diese verschiedenartigen Stauchungen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arktische Stauchmoränen ===&lt;br /&gt;
Eine andere Größenordnung mit anderem Bildungsmechanismus zeigen Stauchendmoränen, die sich durch sehr hohe [[Reliefenergie]] auszeichnen. Sie entstanden im eiszeitlichen Klima Mitteleuropas, wenn polare Gletscher in den damals mehrere hundert Meter mächtigen [[Permafrostboden]] vorstießen. Dabei konnten große gefrorene Sedimentpakete auf bis zu 100 m Höhe übereinander gestapelt werden. In der [[Geomorphologie]] wird dafür der Begriff &amp;#039;&amp;#039;glaziale Tektonik&amp;#039;&amp;#039; verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt; Van der Wateren, Dick M.: Processes of glaciotectonism. - In: J. Menzies, Modern and Past Glacial Environments, S. 417–443, 2002. https://www.sciencedirect.com/book/9780750642262/modern-and-past-glacial-environments &amp;lt;/ref&amp;gt; Altmoränen mit hoher Reliefenergie finden sich zahlreich in [[Polen]] und [[Norddeutschland]]. Radarmessungen in Altmoränen zeigten, dass der Untergrund dieser Hügelzüge aus sehr großen, schiefgestellten Blöcken besteht, ein Beleg für die beschriebene Bildung unter Permafrostbedingungen. In den Niederlanden ist der bis 110 m hohe Höhenzug der [[Veluwe]] ein gut untersuchtes Altmoränengebiet.&amp;lt;ref&amp;gt; Bakker, M.A.J. und Van der Meer, J.J.M.: Strukture of a Pleistocene push moraine revealed by GPR: the eastern Veluwe Ridge, The Netherlands. – In: C.S.Bristow and H.M.Jol (eds.), Ground Penetrating Radar in Sediments, Geological Society, London, Special Publications 211, S. 143–151, 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arktische Stauchmoränen kommen noch heute zahlreich in den vergletscherten [[Permafrostboden|Permafrostgebieten]] des Territoriums [[Nunavut]] der kanadischen [[Hocharktis]] vor. Allein auf [[Ellesmere Island]] werden sechzehn Arktische Stauchmoränen beschrieben, auf [[Axel Heiberg Island]] weitere neunzehn.&amp;lt;ref&amp;gt; Kälin, M.: The active push moraine of the Thompson Glacier, Axel Heiberg Island, Canadian Arctic Archipelago. – Axel Heiberg Island Research Reports, McGill University, Montreal. Glaciology Nr. 4, 68 Seiten, 1971. &amp;lt;/ref&amp;gt; Die Entstehung großer Arktischer Stauchmoränen konnte hier über Jahrzehnte hinweg beobachtet und gemessen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Lehmann: Arctic push moraines, a case study of the Thompson Glacier Moraine, Axel Heiberg Island, N.W.T., Canada. - Zs. für Geomorphologie N.F., Suppl.-Bd. 86, S. 161–171, 1992.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Vorstoß von großen Eiskappen oder polaren Gletschern können sogar mehrere hundert Meter breite und kilometerlange, gefrorene Sedimentpakete der Stauchmoräne als Ganzes horizontal durch das vorstoßende Eis verschoben werden.&amp;lt;ref&amp;gt; Hell, G.: Geodätische und photogrammetrische Arbeiten an der Oobloyah Bay, N-Ellesmere Island, N.W.T., Kanada, im Rahmen der Heidelberg Ellesmere Island Expedition 1978. - Heidelberger Geographische Arbeiten 69, S. 35–46, 1981.  ISBN 3-88570-069-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eisrandlagen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kallner Berge.jpg|mini|Endmoräne in Ostpreußen]]&lt;br /&gt;
Da vor allem im nördlichen Mitteleuropa die Endmoränenzüge regelmäßig Lücken aufweisen, hat sich dort in der Fachsprache der Begriff [[Eisrandlage]] eingebürgert, der sowohl Endmoränen als auch andere Landformen umfasst, aus denen sich der ehemalige Eisrand rekonstruieren lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Norddeutschland ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hornheim (Adolph Burmester).jpg|mini|Hornheimer Riegel]]&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine Endmoränenlandschaft der [[Weichsel-Kaltzeit]] befindet sich bei [[Chorin]] in [[Brandenburg]]. Die &amp;#039;&amp;#039;Osthannoversche Endmoräne&amp;#039;&amp;#039; der [[Saale-Komplex|Saale-Kaltzeit]] erstreckt sich zwischen [[Drawehn]] in der [[Lüneburger Heide]] und [[Göhrde]] im [[Wendland]]. Ein weiteres Relikt der Saale-[[Kaltzeit]] ist die [[Ankumer Höhe]] im [[Landkreis Osnabrück]]. Jene Eisrandlage nannte man hier &amp;#039;&amp;#039;Rehburger Phase&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.geodz.com/deu/d/Rehburger_Phase Rehburger Phase]&amp;lt;/ref&amp;gt; Viele Endmoränen prägen das [[Norddeutsches Tiefland|Norddeutsche Tiefland]]. In [[Schleswig-Holstein]] und [[Mecklenburg-Vorpommern]] geben [[Ahrensbök]], [[Kiel]] und [[Strasburg (Uckermark)]] markante Beispiele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Brohmer Berge|Hornheimer Riegel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Voralpen ===&lt;br /&gt;
Der gesamte Übergangsbereich von den Alpen in die [[Alpenvorland|Alpenvorländer]] ist von den Randmoränen der großen Gletschervorstöße geprägt. Bei [[Otterfing]] südlich von München findet man gut ausgebildete Endmoränen. Der [[Hausruck]] in Oberösterreich, ein markanter Hügelzug, ist die bis knapp 400&amp;amp;nbsp;m hohe Endmoräne des [[Hallstätter Gletscher]]s in seiner größten Ausdehnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein eindrucksvolles Beispiel hochalpiner Endmoränen findet sich am Talende des [[Fornogletscher]]s in Graubünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Urstromtal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4152165-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Endmorane}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glaziale Landform]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moräne|!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[da:Randmoræne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Serols</name></author>
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