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	<title>Endemit - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Endemit&amp;diff=948&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-114219: Link ergänzt</title>
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		<updated>2025-07-02T13:00:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Echium wildpretii LC0203.jpg|mini|[[Wildprets Natternkopf]] (&amp;#039;&amp;#039;Echium wildpretii&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Endemit der [[Kanarische Inseln|Kanarischen Inseln]]]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Endemiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{grcS|ἔνδημος|éndēmos}}; {{deS|&amp;#039;&amp;#039;einheimisch&amp;#039;&amp;#039;}};&amp;lt;ref name=&amp;quot;GEMOLL&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Wilhelm Gemoll]] |Titel=Griechisch-Deutsches Schul- und Handwörterbuch |Auflage= |Verlag=G. Freytag Verlag/Hölder-Pichler-Tempsky |Ort=München/Wien |Datum=1965 |ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ungenau oft auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Endemismen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im [[Plural]]) werden in der [[Biologie]] Pflanzen oder Tiere bezeichnet, die im Gegensatz zu den [[Kosmopolit (Biologie)|Kosmopoliten]] nur in einer bestimmten, räumlich abgegrenzten Umgebung vorkommen. Diese sind in diesem Gebiet &amp;#039;&amp;#039;endemisch&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei kann es sich um [[Art (Biologie)|Arten]], [[Gattung (Biologie)|Gattungen]] oder [[Familie (Biologie)|Familien]] von Lebewesen handeln, die ausschließlich auf bestimmten Inseln oder Inselgruppen, Gebirgen, in einzelnen Tälern oder Gewässersystemen heimisch sind. Beispiel: Die [[Darwinfinken]] sind auf den [[Galapagosinseln]] endemisch, da sie weltweit nirgendwo sonst vorkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Festlegung, bis zu welcher Flächengröße dieser Begriff verwendet wird, gibt es nicht. Für einen ganzen [[Kontinent]] endemische Arten, aber auch höhere [[taxon]]omische Einheiten, finden sich etwa für [[Amerika]] („Neuwelt“-Spezies) oder Australien. Kontinentübergreifende Vorkommen finden sich dann beispielsweise in der Pflanzenfamilie der [[Bromeliengewächse]], ursprünglich in Amerika und sonst nur in einer Region Westafrikas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einteilung ==&lt;br /&gt;
Vor allem in der [[Botanik]] ist die Unterscheidung in „Paläoendemiten“ (auch: Reliktendemiten) und „Neoendemiten“ (auch: Entstehungsendemismus) üblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paläoendemiten sind Arten mit ursprünglich vermutlich weiterer Verbreitung, die durch Änderung der Lebensbedingungen oder neue Konkurrenten in ein Reliktareal, meist eine Insel oder ein Gebirge, abgedrängt worden sind. Ein Beispiel wäre der [[Wurzelnder Kettenfarn|Wurzelnde Kettenfarn]] (&amp;#039;&amp;#039;Woodwardia radicans&amp;#039;&amp;#039;), der heute in den Lorbeerwäldern der [[Kanarische Inseln|Kanarischen Inseln]] und in eng begrenzten Gebieten (meist auf den Inseln) am [[Mittelmeer]] mit ähnlich niederschlagsreichem Lokalklima vorkommt. Man nimmt an, dass es sich um das Reliktareal einer im [[Tertiär]] unter wärmeren und feuchteren Lebensbedingungen weiter verbreiteten Art handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neoendemiten sind Arten, die sich erst vor (erdgeschichtlich) kurzer Zeit aus weit verbreiteten Pflanzen[[Taxon|taxa]] unter besonderen Standortbedingungen entwickelt haben. Dies nimmt man zum Beispiel für die zahlreichen Arten der [[Nelken]]&amp;amp;shy;gattung &amp;#039;&amp;#039;Dianthus&amp;#039;&amp;#039; auf Berggipfeln im Mittelmeerraum oder für die zahlreichen [[Tragant]]-(&amp;#039;&amp;#039;Astragalus-&amp;#039;&amp;#039;)Arten in abgegrenzten Regionen [[Zentralanatolien]]s an. Als [[Kuriosum]] kommen sogar sogenannte heimatlose Arten vor. Dies sind [[Neobiota|neophytische]] Neo-Endemiten, die sich (meist durch [[Hybride|Hybridisierung]]) erst seit wenigen hundert Jahren in ihrer neuen Heimat aus ursprünglich vom Menschen aus anderen Erdteilen eingeführten Arten entwickelt haben. Bekannt ist dies etwa von Kleinarten der [[Nachtkerzen]] (&amp;#039;&amp;#039;Oenothera&amp;#039;&amp;#039;) aus dem [[Oenothera biennis#Systematik|&amp;#039;&amp;#039;biennis&amp;#039;&amp;#039;-Artkomplex]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Subendemiten ==&lt;br /&gt;
Arten, deren [[Verbreitungsgebiet]] in einer bestimmten Region ihren absoluten Schwerpunkt besitzt, von dort aus aber wenig in benachbarte Regionen übergreift, werden Subendemiten genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Holub, Václav Jirásek (1967): Zur Vereinheitlichung der Terminologie in der Phytogeographie. Folia Geobotanica &amp;amp; Phytotaxonomica 2 (1): 69-113.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg S. Pfadenhauer, Frank A. Klötzli: Vegetation der Erde: Grundlagen, Ökologie, Verbreitung. Springer-Spektrum, Berlin und Heidelberg 2014, ISBN 978-3-642-41949-2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese können entweder Neoendemiten oder „progressive“ Paläoendemiten sein, das sind solche, die sich sekundär von einem kleinen Reliktareal wieder ein wenig ausbreiten konnten. Es gibt mehr Subendemiten, wenn die Bezugsregion nicht biogeographisch, sondern politisch abgegrenzt worden ist, da Staatsgrenzen auch sehr kleine biogeographische Regionen durchschneiden können. Subendemiten sind für den Naturschutz bedeutsam, wenn es um die Definition nationaler „Verantwortungsarten“ geht, das sind solche bedrohten Arten, für die ein bestimmter Staat eine besondere Verantwortung für ihr Überleben trägt, weil sich der größte Teil ihres Bestands oder ihres Verbreitungsgebiets innerhalb seiner Grenzen befindet. In einer Monographie speziell für Österreich wurden Subendemiten so definiert, dass sich mindestens 75 Prozent der Fundorte (oder der Rasterfelder einer Verbreitungskarte) innerhalb der Staatsgrenzen befinden müssen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rabitsch&amp;quot;&amp;gt;Wolfgang Rabitsch, [[Franz Essl]]: Endemiten. Kostbarkeiten in Österreichs Pflanzen und Tierwelt. Herausgegeben vom Naturwissenschaftlichen Verein für Kärnten und Umweltbundesamt, 2009, ISBN 978-3-85328-049-2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ausschließlich in der Schweiz ist, neben Subendemiten,&amp;lt;ref&amp;gt;A. Szallies, S. Brenneisen: Reliktpopulationen von endemischen Prioritätsarten aus den Schweizer Nordalpen – Schlussbericht der Feldstudie 2012–2015. ZHAW Institut für Umwelt und natürliche Ressourcen, Wädenswil, 2017. 39 S.&amp;lt;/ref&amp;gt; auch der synonyme Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;Teilendemiten&amp;#039;&amp;#039; gebräuchlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Pascal Tschudin, Stefan Eggenberg, Fabien Fivaz, Michael Jutzi, Andreas Sanchez, Norbert Schnyder, Beatrice Senn-Irlet, Yves Gonseth: Endemiten der Schweiz. Methode und Liste 2017. Schlussbericht, im Auftrag des Bundesamts für Umwelt (BAFU), Bern. 37 S. [https://www.bafu.admin.ch/dam/bafu/de/dokumente/biodiversitaet/externe-studien-berichte/endemiten-der-schweiz-methode-und-liste-2017.pdf PDF]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Subendemiten gibt es in zahlreichen taxonomisch unzureichend bekannten oder schlecht erforschten Organismengruppen solche Arten, deren Vorkommen nur aus einem beschränkten Areal, manchmal nur von der [[Typlokalität]], nachgewiesen ist, bei denen man aber annimmt, das sie in Wirklichkeit weiter verbreitet sind. Diese Arten werden gelegentlich &amp;#039;&amp;#039;Pseudoendemiten&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rabitsch&amp;quot; /&amp;gt; Beispielsweise sind in der [[Faunistik|faunistisch]] sehr schlecht erforschten Tiergruppe der [[Rädertierchen]] aus Österreich 760 Arten bekannt, von denen 33 bisher nur in Österreich selbst oder unmittelbaren Nachbarregionen (der Alpen) gefunden worden sind, davon mehr als zwei Drittel nur von der Typlokalität. Nur zwei dieser Arten gelten nach Expertenschätzung tatsächlich als (Sub)-Endemiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Ch. Jersabek: Rotifera (Rädertiere). In: Wolfgang Rabitsch, Franz Essl: Endemiten. Kostbarkeiten in Österreichs Pflanzen und Tierwelt. Herausgegeben vom Naturwissenschaftlichen Verein für Kärnten und Umweltbundesamt, 2009, ISBN 978-3-85328-049-2, S. 299–307.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedrohung ==&lt;br /&gt;
Je kleiner der zur Verfügung stehende Lebensraum ist, desto größer ist meist die Gefährdung der endemischen Taxa. Schon geringe Veränderungen im [[Habitat]] können zum Aussterben des gesamten Taxons führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anwendung des Begriffs „Endemit“ auf politische Grenzen ist nur im Rahmen der [[Rote Liste gefährdeter Arten|Roten Liste gefährdeter Arten]] üblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inselendemiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Darwin&amp;#039;s finches.jpeg|mini|[[Darwinfinken]] – Unterarten bilden sich als Anpassung an Lebensräume und Inseln]]&lt;br /&gt;
Als Inselendemiten bezeichnet man Arten, welche sich an den Lebensraum einer bestimmten [[Insel]] angepasst haben. Als Inselendemit ist ein Tier/eine Pflanze zu bezeichnen, dessen/deren Vorfahren an eine Insel (meist weiter vom Festland entfernt) angetrieben wurden und sich da aufgrund von bestimmten [[Abiotische Umweltfaktoren|abiotischen]] oder [[Biotische Umweltfaktoren|biotischen]] Umweltfaktoren der selbigen verändert haben, so dass diese Tiere bzw. Pflanzen infolgedessen nur auf dieser Insel heimisch sind. Interessant unter diesen ist unter anderem auch, dass sich bei einigen Arten besonders [[Evolutionäre Anpassung|angepasste]] [[Unterart]]en gebildet haben, die jeweils verschiedene [[Habitat|Lebensräume]] der Insel bewohnen. Die meisten dieser Unterarten gehen allerdings auf eine Art zurück, welche die Insel erreichte. Interessante Beispiele hierfür sind unter anderem auch die Anolis-Echsen auf den [[Westindische Inseln|Westindischen Inseln]], die Finken auf einigen Pazifikinseln ([[Galapagosinseln|Galapagos]], [[Hawaii]]) oder die [[Galápagos-Riesenschildkröte|Riesenschildkröten]] auf den Galapagosinseln. Eine weitere Besonderheit unter Inselendemiten ist ein langsamer Fortpflanzungszyklus, durch den die Individuenzahl der jeweiligen Arten nur langsam oder nicht ansteigen kann. So können viele endemische Vögel nur ein Ei pro Jahr legen, was sich so auswirkt wie eine „Bevölkerungsregulierung“ in der [[Evolution]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Beispiele für Inselendemiten:&lt;br /&gt;
* die [[Kleidervögel]] Hawaiis&lt;br /&gt;
* die [[Atlantisralle]] auf der Atlantikinsel [[Inaccessible]]&lt;br /&gt;
* die [[Darwinfinken]] der Galapagosinseln&lt;br /&gt;
* die [[Kiwis]] auf [[Neuseeland]]&lt;br /&gt;
* die [[Anolis]] Kubas&lt;br /&gt;
* die [[Krontaube]] auf [[Neuguinea]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inselgigantismus und Inselverzwergung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Galapagos Geochelone nigra porteri.jpg|mini|[[Galápagos-Riesenschildkröte]] (&amp;#039;&amp;#039;Chelonoidis nigra porteri&amp;#039;&amp;#039;), ein Beispiel für Inselgigantismus]]&lt;br /&gt;
Bei einigen Endemiten ist es aufgrund des Nichtvorhandenseins von [[Prädator|Fressfeinden]] wie [[Raubtiere]]n oder anderen Bedrohungen zum [[Inselgigantismus]] gekommen. Inselgigantismus kann auftreten, wenn eine bestimmte Art auf eine Insel gelangt ist, auf der für sie kaum Gefahr besteht und auf der sie einen idealen Lebensraum vorfindet. Infolgedessen sind auf einigen Inseln zum Teil riesige Arten entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Beispiele:&lt;br /&gt;
* die [[Moas]] auf Neuseeland (ausgestorben)&lt;br /&gt;
* die [[Komodowaran]]e auf Komodo und den umliegenden Inseln&lt;br /&gt;
* die [[Galápagos-Riesenschildkröte]]n&lt;br /&gt;
* die [[Dodo]]s auf La Réunion und Mauritius (ausgestorben)&lt;br /&gt;
* die [[Seychellen-Riesenschildkröten]]&lt;br /&gt;
* der [[St.-Helena-Riesenohrwurm]] (möglicherweise ausgestorben)&lt;br /&gt;
* die [[Elefantenvögel]] auf Madagaskar (ausgestorben).&lt;br /&gt;
[[Datei:Urocyon littoralis full figure.jpg|mini|[[Insel-Graufuchs]] (&amp;#039;&amp;#039;Urocyon littoralis&amp;#039;&amp;#039;), ein Beispiel für Inselverzwergung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Inselverzwergung]] jedoch tritt ein, wenn innerhalb einer Art aufgrund eines geringeren Nahrungsangebotes die kleineren Exemplare durch ihren geringeren Nahrungsbedarf besser angepasst sind oder wenn bei [[Selektion (Evolution)|Selektion]] durch Raubtiere kleinere Exemplare bessere Möglichkeiten haben, sich den [[Prädatoren|Beutegreifern]] zu entziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Beispiele:&lt;br /&gt;
* der &amp;#039;&amp;#039;[[Homo floresiensis]]&amp;#039;&amp;#039; auf der Insel [[Flores (Indonesien)|Flores]] (ausgestorben)&lt;br /&gt;
* der [[Insel-Graufuchs]] auf den kalifornischen Kanalinseln&lt;br /&gt;
* [[Madagassische Flusspferde]] (ausgestorben)&lt;br /&gt;
* [[Sizilianischer Zwergelefant]] (ausgestorben)&lt;br /&gt;
* das [[Zwergfaultier]] auf der Insel Isla escudo de veraguas vor Panama.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele endemitenreicher Regionen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Anteil der endemischen Familien terrestrischer Säugetiere nach geoökologischen Räumen&amp;lt;ref&amp;gt;C. Barry Cox, Peter D. Moore (2010): Biogeograpy. An Ecological and Evoluntionary Approach. John Wiley and Sons, Seite 334&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!Region&lt;br /&gt;
!Endemische &lt;br /&gt;
Landsäuger&lt;br /&gt;
!Gesamtzahl&lt;br /&gt;
Landsäuger&lt;br /&gt;
!Prozentsatz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Australien&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;91&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Südamerika&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|32&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;47&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Afrika&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|44&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;36&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Holarktis|Holeartik]]&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|37&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;19&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Noramerika&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;13&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Orient&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|31&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;13&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Eurasien&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|30&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Inseln ===&lt;br /&gt;
* [[Neukaledonien]]&lt;br /&gt;
* [[Hawaii-Emperor-Kette]]&lt;br /&gt;
* [[Galapagosinseln]]&lt;br /&gt;
* [[Kuba]]&lt;br /&gt;
* [[Sokotra (Insel)|Sokotra]]&lt;br /&gt;
* der [[Malaiischer Archipel|Malaiische Archipel]]&lt;br /&gt;
* [[Sumatra]] und [[Borneo]]&lt;br /&gt;
* [[Madagaskar]]&lt;br /&gt;
* [[Neuguinea]] und [[Sulawesi]]&lt;br /&gt;
* der [[Fiordland-Nationalpark]] in [[Neuseeland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gebirge und Gewässer ===&lt;br /&gt;
* das [[Hochland von Abessinien]]&lt;br /&gt;
* die [[Usambara-Berge]] in Tansania&lt;br /&gt;
* [[Baikalsee]]&lt;br /&gt;
* [[Malawisee]]&lt;br /&gt;
* [[Tanganjikasee]]&lt;br /&gt;
* [[Victoriasee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Endemiten in Deutschland ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch: [[:Kategorie:Endemische Pflanze Deutschlands|Endemische Pflanzen Deutschlands]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch: [[:Kategorie:Endemisches Tier Deutschlands|Endemisches Tier Deutschlands]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele endemischer Arten in Deutschland ===&lt;br /&gt;
* Die [[Rhönquellschnecke]] (&amp;#039;&amp;#039;Bythinella compressa&amp;#039;&amp;#039;) kommt nur in der Rhön und im Vogelsberg (Hessen) vor.&lt;br /&gt;
* Der [[Badischer Riesenregenwurm|Badische Riesenregenwurm]] (&amp;#039;&amp;#039;Lumbricus badensis&amp;#039;&amp;#039;) ist die größte &amp;#039;&amp;#039;Lumbricus&amp;#039;&amp;#039;-Art Europas und bewohnt ein kleines Areal im Südschwarzwald.&lt;br /&gt;
* Das [[Bayerisches Löffelkraut|Bayerische Löffelkraut]] (&amp;#039;&amp;#039;Cochlearia bavarica&amp;#039;&amp;#039;) ist ein nur im südlichen Teil Bayerns endemisch vorkommender Angehöriger der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae).&lt;br /&gt;
* Das [[Violettes Galmei-Stiefmütterchen|Violette Galmei-Stiefmütterchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Viola guestphalica&amp;#039;&amp;#039;) kommt weltweit ausschließlich an einem Wuchsort im Grenzgebiet der Kreise Paderborn, Höxter und Hochsauerlandkreis vor.&lt;br /&gt;
* Das [[Gelbes Galmei-Veilchen|Gelbe Galmei-Veilchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Viola calaminaria&amp;#039;&amp;#039;) wächst ausschließlich auf schwermetallhaltigen Böden in der Umgebung von Aachen.&lt;br /&gt;
* Der [[Ammersee-Kilch]] (&amp;#039;&amp;#039;Coregonus bavaricus&amp;#039;&amp;#039;) ist eine seltene Fischart aus der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Coregonus&amp;#039;&amp;#039;. Er ist im bayerischen Ammersee entlang der Ortschaften Dießen, Utting und Schondorf endemisch.&lt;br /&gt;
* Der [[Schierlings-Wasserfenchel]] (&amp;#039;&amp;#039;Oenanthe conioides&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Wasser- und Sumpfpflanzenart aus der Familie der [[Doldenblütler]], die endemisch im [[Gezeiten|tidebeeinflussten]] Bereich der [[Unterelbe]] vorkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Endemiten in Österreich und der Schweiz ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Endemiten der Schweiz}}&lt;br /&gt;
In Österreich gibt es mit 741 Endemiten, davon 575 Tier- und 150 Pflanzenarten, den höchsten Anteil endemischer Arten in Mitteleuropa.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tiroler-umweltanwaltschaft.gv.at/en/jaenner-2016/jaenner-2016-text-2/ |titel=Jänner 2016 - Text 2 |werk=tiroler-umweltanwaltschaft.gv.at |sprache=de |abruf=2023-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.data.gv.at/katalog/dataset/117e4fd1-03c4-4026-ad69-0c3f2768cf5b |titel=Endemiten in Österreich |werk=data.gv.at |sprache=de |abruf=2023-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das einzige endemische Säugetier Österreichs ist die [[Bayerische Kurzohrmaus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch: [[:Kategorie:Endemische Pflanze Österreichs|Endemische Pflanzen Österreichs]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz gibt es 39 Endemiten: 33 Tier- und 6 Pflanzenarten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/thema-biodiversitaet/biodiversitaet--fachinformationen/zustand-der-biodiversitaet-in-der-schweiz/zustand-der-artenvielfalt-in-der-schweiz.html |titel=Zustand der Artenvielfalt in der Schweiz |werk=bafu.admin.ch |sprache=de |abruf=2019-02-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Pascal Tschudin, Stefan Eggenberg, Fabien Fivaz, Michael Jutzi, Andreas Sanchez, Norbert Schnyder, Beatrice Senn-Irlet, Yves Gonseth |Titel=Endemiten der Schweiz – Methode und Liste 2017 |Datum=2017 |Online=https://www.bafu.admin.ch/dam/bafu/de/dokumente/biodiversitaet/externe-studien-berichte/endemiten-der-schweiz-methode-und-liste-2017.pdf.download.pdf/endemiten-der-schweiz-methode-und-liste-2017.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[autochthone Art]] (im aktuellen Verbreitungsgebiet entstandene Lebewesen)&lt;br /&gt;
* [[indigene Pflanzen]] (einheimisch – in Abgrenzung zu eingewanderten [[Neobiota|Neophyten]] und ferner [[Archäophyt]]en)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Biologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 5, Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2004, ISBN 3-8274-0330-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|endemisch}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lwl.org/LWL/Kultur/Westfalen_Regional/Naturraum/Endemiten Westfalen regional] – Endemiten in Westfalen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biogeographie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Endemit| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-114219</name></author>
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