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	<title>Emden (Altenhausen) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Emden_(Altenhausen)&amp;diff=13306&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Heiner Martin: /* Kultur und Sehenswürdigkeiten */ untergliedert</title>
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		<updated>2024-05-25T11:55:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kultur und Sehenswürdigkeiten: &lt;/span&gt; untergliedert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Emden&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Altenhausen&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/14/23/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/16/59/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 107 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 16.43&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 336&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2019-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Carina Bosse |url=https://www.volksstimme.de/lokal/haldensleben/bulstringen-zieht-an-beendorf-vorbei-1041620 |titel=Bülstringen zieht an Beendorf vorbei |werk=Volksstimme.de |abruf=2021-11-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2010-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 39343&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 039052&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Emden Hööftstraat.jpg|mini|Emden, Hauptstraße, 2014]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Altenhausen]] im [[Landkreis Börde]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Emden gehört zur [[Magdeburger Börde]] und verfügt somit über einen der fruchtbarsten Böden Deutschlands. Sowohl im Osten als auch von Westen und Norden her ist das Dorf von Naturschutzgebiet umgeben. An die ausgedehnten Wälder im Norden, dem [[Flechtinger Höhenzug]], schließt sich die [[Altmark]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort liegt im Tal des in Emden „Bever“ genannten Gewässers [[Beber (Ohre)|Beber]], das drei Quellen hat. Auf ihrem insgesamt 13&amp;amp;nbsp;Kilometer langen Weg bis zu ihrer Mündung in die [[Ohre]] wird sie auf der Emdener Flur zunächst vom Krumbeek und von der Riehe gespeist, bevor sie sich von Westen an der südlichen Ortslage Emdens vorbeischlängelt. Sie setzt ihren Weg zum Papenteich fort, bevor sie auf Alvensleber Flur gen [[Bebertal]] fließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort wurde [[1022]] erstmals (als &amp;#039;&amp;#039;Emmode&amp;#039;&amp;#039;) urkundlich erwähnt. Der Name änderte sich einige Male (Emmedha, Emede, Embden), bis er seine heutige Fassung erhielt. Nach [[Peter Wilhelm Behrends]] ist der Ort eine der ältesten sächsischen Siedlungen in der Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Region um Emden ist nachweislich schon vor über 5.000&amp;amp;nbsp;Jahren besiedelt worden. Zahlreiche Funde (Hünengräber, Siedlungsreste und ein [[Hockergrab]]) deuten auf das damalige Leben in diesem Landstrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich gab es zwei Dörfer: Groß Emden und Klein Emden. Letzteres fiel durch Abwanderung etwa im 13. Jahrhundert und einen Zehnt als Lehen an Billinc von Emden [[Wüstung|wüst]]. Die genauen Ursachen der Abwanderung sind unbekannt. Man geht davon aus, dass die Bewohner ins nahe Groß Emden (d.&amp;amp;nbsp;h. heutiges Emden) zogen, um Brandschatzungen oder Krankheiten zu entgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rittergut Emden Sammlung Duncker.jpg|mini|Rittergut Emden um 1860, Sammlung [[Alexander Duncker]]]]&lt;br /&gt;
Vom 11. bis 14. Jahrhundert war Emden überwiegend im Besitz des [[St. Michael (Hildesheim)|Michaelisklosters Hildesheim]] und des [[Kloster Althaldensleben|Klosters Alt-Haldensleben]]. Die Edelherren [[Meinersen (Adelsgeschlecht)|von Meinersen]] waren in &amp;#039;&amp;#039;Emmede&amp;#039;&amp;#039; reich begütert. Sie gaben aus ihrem Eigenbesitz 8 [[Hufe]]n und 1 Hof, auf dem sie wohnt, als [[Lehnswesen|Lehen]] um 1220 an Adelheid von Emden; ½ Hufe und einen [[Zehnt]] als Lehen an Billinc von Emden. 1293 verkauften sie 7 Hufen, 12 Hofstellen, 1 [[Vorwerk (Befestigung)|Vorwerk]] an Ulrich von [[Eichenbarleben]], [[Burgmann]] zu [[Bebertal|Alvensleben]], zu Händen und zum Nutzen des Klosters Alt-Haldensleben. Das [[Kirchenpatronat]] St. Georg wurde von Bernhard&amp;amp;nbsp;II. von Meinersen, [[Domherr]] von [[Magdeburg]] und [[Hildesheim]], dem Kloster Alt-Haldensleben 1365 geschenkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Przybilla: &amp;#039;&amp;#039;Die Edelherren von Meinersen&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg.: Uwe Ohainski und Gerhard Streich. Hahnsche Buchhandlung, Hannover 2007, S.&amp;amp;nbsp;483.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1485 gelangte Emden in den Besitz der [[Schulenburg (Adelsgeschlecht)|Grafen von der Schulenburg]] auf [[Schloss Altenhausen|Altenhausen]], die bis zur Enteignung im September 1945 das [[Rittergut Emden]] bewohnten und bewirtschafteten. Seit 1485 bildete sich mehrmals eine Linie Schulenburg-Emden, die jedoch dreimal im [[Mannesstamm]]e erlosch, womit Emden zurück an die Linie Schulenburg-Altenhausen fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. September 1928 wurde der Hauptteil vom [[Gutsbezirk]] Emden mit der Landgemeinde Emden und der kleinere Teil mit der Landgemeinde Altenhausen vereinigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AB-RB-Magdeburg&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Regierungsbezirk Magdeburg |Titel=Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg |Ort=Magdeburg |Datum=1928 |Seiten=226 |ZDB=3766-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute befindet sich das Rittergut in Privatbesitz. Ein Nutzungskonzept für das historische Gebäude ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Emdener Kantor, Lehrer und Heimatforscher &amp;#039;&amp;#039;Franz Bock&amp;#039;&amp;#039; (1879–1951) sammelte in der Chronik „Emmode“ heimat- und familiengeschichtliche Daten. Sie beschreibt die erste Besiedlung der Region vor der christlichen Zeitrechnung bis hin zu den einzelnen Hofstellen und deren Besitzern bis zum Jahr 1937. Die Chronik wird fortgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Tradition führte die Gemeinde kein Wappen, sondern ein Siegel. Dieses ist dem aus der Chronik überlieferten entlehnt. Das Ortssiegel zeigt eine Frau in bäuerlicher Tracht. Sie hat in einer Hand eine [[Harke (Werkzeug)|Harke]]. Die Ähren deuten auf die Landwirtschaft hin, die auch heute noch in Emden eine große Rolle spielt. Die Binsen erinnern an den heute nicht mehr existenten Dorfweiher im Oberdorf. Ferner ist im Siegel eine Blume zu sehen, die an die enge Verbundenheit mit derer von der Schulenburg auf Emden hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2010 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Emden und [[Ivenrode]] mit der Gemeinde Altenhausen zur neuen Gemeinde [[Altenhausen]] zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2010.html StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund der zentralen Lage und der historischen Verbindung aller drei Ortsteile wurde Altenhausen zum neuen Ortsnamen für die neu entstandene Gemeinde gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Entgegen der Einwohnerzahlen vom Statistischen Landesamt betrug die tatsächliche Einwohnerzahl (Einwohner nur mit Hauptwohnung) zum 31. Dezember 2008 370. Nachforschungen ergaben, dass die Einwohner fälschlich [[Emden]] in [[Ostfriesland]] zugeordnet wurden, weshalb dieser Einwohnerschwund nur in der Statistik auftaucht. Es wird zurzeit versucht, die Statistik zu bereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Das Dorf hat im Wesentlichen vier Straßen in Nord-Süd-Richtung und vier in Ost-West-Richtung. Die Kreisstraße 1149 verbindet im Süden die [[Bundesstraße 245]] mit der im Norden von Emden liegenden Landstraße 42. Innerhalb der Ortslage trägt diese Straße den Namen Hauptstraße (früher: Breite Straße).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas mehr als die Hälfte des Dorfes ist an das zentrale Abwassernetz angeschlossen, die restlichen Grundstücke entsorgen dezentral. Der Abwasserzweckverband Nördliche Börde beabsichtigt, den Ort innerhalb der nächsten Jahre vollständig an das zentrale Abwassernetz anzuschließen. Aufgrund dieser beabsichtigten Maßnahme wartet die Gemeinde mit der Erneuerung der Straßen und Gehwege, um nicht doppelte Kosten tragen zu müssen.&lt;br /&gt;
Die größten Teile dieser Arbeit sind 2009 realisiert worden. Das Abwassernetz wurde vervollständigt und die Hauptstraße mit Nebenanlagen gänzlich neu gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Wirtschaftsunternehmen sind neben einigen Landwirten die Agrargenossenschaft Emden, der Stahlbau Emden sowie eine Schenke zu nennen: das Café Emmode. Der alte Beverkrug mit über dreihundertjähriger Geschichte wird nicht mehr betrieben. Die Inhaber des Café Emmode betreiben auch einen kleinen Lebensmittelladen, wo die Einwohner Grundnahrungsmittel kaufen können. Das Gros der Einwohner arbeitet jedoch außerhalb der Gemarkungsgrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund gesunkener Einwohnerzahlen und struktureller Anpassungen werden die Kinder in der [[Grundschule]] [[Bregenstedt]] eingeschult und können dann wählen, ob sie die Sekundarschule in [[Erxleben (Landkreis Börde)|Erxleben]] oder das Gymnasium in [[Haldensleben]] besuchen wollen. Mehrmals täglich wird der Ort von Schul- und Linienbussen angefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner idyllischen Lage setzt die Gemeinde eher auf den Schutz der Landschaft und den sanften Tourismus als auf die Schaffung von Gewerbegebieten. Damit bewahrt sich der Ort sein historisch gewachsenes Antlitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emden (Altenhausen) liegt an der ausschließlich im [[Güterzug|Güterverkehr]] befahrenen [[Bahnstrecke Haldensleben–Weferlingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Profanbauten ===&lt;br /&gt;
Besonders sehenswert sind die alten vierseitigen Bauernhöfe, die zum Teil noch über sandsteinüberspannte Toreinfahrten verfügen. Man unterscheidet in Emden zwei Arten: den Thüringer Hof und den Fränkischen Hof.&lt;br /&gt;
[[Datei:Emden Gut 2021-2.jpg|mini|Gutshaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Emden Allianzwappen.jpg|mini|Allianzwappen am Gutshaus]]&lt;br /&gt;
Von außen zu besichtigen ist das Herrenhaus des [[Rittergut Emden|Rittergutes Emden]], in dem 1661 [[Matthias Johann von der Schulenburg]] geboren wurde. Es wurde um 1530 errichtet und 1676 durch [[Gustav Adolf von der Schulenburg]] in die heutige Gestalt umgebaut. Über dem Eingang des schlichten zweistöckigen Bauwerkes mit zehn mal fünf Achsen befindet sich das [[Allianzwappen]] derer von der Schulenburg/[[Stammer (Adelsgeschlecht)|von Stammer]]. Es erinnert an Gustav Adolf von der Schulenburg und seine zweite Ehefrau Anna Elisabeth geb. von Stammer. Im Inneren sind die ursprünglichen Räume für die Nutzung als Kreis-Feierabendheim (Altenpflegeheim) verkleinert worden. Derzeit hat das Gutshaus 22 Räume. Die variantenreichen [[Stuck]]arbeiten sind noch gut erhalten. Im Untergeschoss wurden in einigen Räumen üppige Blumen- und Frucht[[stuckatur]]en angebracht. In zwei Räumen haben sich wohl noch die Deckengestaltungen aus dem 17. Jahrhundert erhalten; im Obergeschoss sind noch zwei Räume mit klassizistischen Stuckarbeiten ausgeschmückt.&lt;br /&gt;
Der Garten des Gutshauses war ursprünglich im Stil eines englischen Landschaftsgartens angelegt und erstreckt sich bis ans Ufer der [[Beber (Ohre)|Beber]] (oder &amp;#039;&amp;#039;Bever&amp;#039;&amp;#039;). Teilweise erhalten sind ebenso die alten Wirtschaftsgebäude, die nach einem Brand 1793 sämtlich in rotem Sandstein wiedererrichtet wurden. Das Gutshaus gehört zu den Schlössern [[Ostfalen]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Emden Kirche.jpg|mini|Kirche St. Georg in Emden]]&lt;br /&gt;
Als einzige Kirche im Kreise hat die [[Georg (Heiliger)|St.-Georg]]-Kirche in Emden ihren mittelalterlichen Grundriss erhalten. Die Pfarrkirche war in frühester Zeit [[Allod|Eigentum]] und [[Kirchenpatronat|Patrozinium]] der [[Reichsunmittelbarkeit|reichsfreien]] Edelherren [[Meinersen (Adelsgeschlecht)|von Meinersen]]. Bernhard&amp;amp;nbsp;II. von Meinersen, Domherr von [[Magdeburg]] und [[Hildesheim]], schenkte sie 1365 dem Kloster Alt-Haldensleben.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Przybilla: &amp;#039;&amp;#039;Die Edelherren von Meinersen&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg.: Uwe Ohainski und Gerhard Streich, Hahnsche Buchhandlung Hannover 2007, S.&amp;amp;nbsp;483&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kirche steht heute unter Denkmalschutz; an ihrer Nordseite befindet sich die so genannte Prieche, ein Fachwerkanbau, dessen Gefache noch mittelalterliche [[Backstein]]ausfachungen erkennen lassen. Diese besondere Art der [[Gefach|Ausfachung]] sollte nach altem Glauben vor Unheil und bösen Geistern schützen. Die [[Wetterfahne]]n auf dem Kirchturm von 1911 erinnern noch heute an Matthias von der Schulenburg, den damaligen Gutsbesitzer. Die Familiengruft derer von der Schulenburg unter der Apsis ist nicht mehr zugänglich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dem Kirchhof befand sich eine sehr alte Kastanie, deren riesige Krone zur Blütezeit im Mai besonders hübsch anzusehen war. Beim Sturm zu Pfingsten 2007 wurde sie stark beschädigt und fachgerecht zurückgeschnitten. Dadurch verlor sie an Größe und Schönheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Naturschutzgebiete mit Papenteich, Busch, Finken- und Lindenberg sowie Missionsplatz bieten gute Ausflugsmöglichkeiten für Tagesreisende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emden ist eine Station am [[Elbe-Aller-Radweg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Im Unterschied zu den benachbarten Orten, die zum Osterfeuer laden, findet in Emden in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai das traditionelle Maifeuer statt. Zunächst treffen sich die Bewohner im Dorfzentrum am gerade errichteten Maibaum, um anschließend mit einem Fackelumzug durch das Dorf zum Festplatz zu ziehen und das aufgeschichtete Holz zu entzünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jährlich zu [[Christi Himmelfahrt]] wird das traditionelle Missionsfest auf dem Missionsplatz im Wald unter alten Eichen gefeiert (mit Unterbrechung seit 1863). Dazu kommen aus der ganzen Region die Menschen zusammen, um bei einem Gottesdienst unter freiem Himmel erbaulichen Worten und den Berichten der Missionare zu lauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem alten Sportplatz an der Beber, der etwa 1&amp;amp;nbsp;km stromaufwärts von Emden liegt, ist aus einer Jubiläumsfeier mit einer Musikkapelle unter einer Eiche zwischen Pappeln ein Festival elektronischer Tanzkultur gewachsen, unabhängig von den vielen anderen Festivalen mit gleichem Hintergedanken.&lt;br /&gt;
„Krach am Bach“, entsteht nun jährlich ein Wochenende lang Mitte August das Klangspektakel, welches viele lokale, nationale und internationale Künstler und Musiker, Tanzbegeisterte und Schaulustige zusammenkommen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
Herausragendste Persönlichkeit von Emden ist [[Matthias Johann von der Schulenburg|Matthias Johann Graf von der Schulenburg]] (1661–1747). Im Auftrag der [[Republik Venedig]] verteidigte er die Feste [[Korfu]] und hat somit Mitteleuropa vor dem Einfall der Türken bewahrt. [[Werner von der Schulenburg (Autor)|Werner von der Schulenburg]] schrieb den historischen Roman &amp;#039;&amp;#039;Der König von Korfu&amp;#039;&amp;#039; über seinen berühmten Vorfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Schwester [[Ehrengard Melusine von der Schulenburg]] (1667–1743) war die Mätresse des englischen Königs Georg&amp;amp;nbsp;I. Sein Bruder [[Daniel Bodo von der Schulenburg]] war kursächsischer Generalleutnant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der preußische Generalleutnant [[Hermann von der Schulenburg (General)|Hermann von der Schulenburg]] (1794–1860) wurde ebenso wie sein Sohn, der preußische Offizier und spätere [[Kapuziner]]pater [[Hermann von der Schulenburg (Geistlicher)|Hermann von der Schulenburg]] (1829–1865), ebenfalls hier geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kantor Franz Bock (1879–1951) war in Emden Lehrer, Kantor, Küster und Organist. Einen überregionalen Namen machte er sich in seiner Funktion als Heimatforscher. Zu seinen Verdiensten zählen neben einer detaillierten Erforschung der Regionalgeschichte auch seine Werke &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des [[Landkreis Neuhaldensleben|Kreises Neu-Haldensleben]]&amp;#039;&amp;#039; (1920) und das Buch &amp;#039;&amp;#039;Emmode – Geschichte eines Dorfes&amp;#039;&amp;#039; (1937), das in der Region eine Orientierung zur Erstellung anderer Ortschroniken gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kurt Bartels: &amp;#039;&amp;#039;Familienbuch Emden (Landkreis Börde), 1684 bis 1800.&amp;#039;&amp;#039; [[Arbeitsgemeinschaft für mitteldeutsche Familienforschung|AMF]], Leipzig 2008 (= Mitteldeutsche [[Ortsfamilienbuch|Ortsfamilienbücher]] der AMF, 43).&lt;br /&gt;
* Peter Wilhelm Behrends: &amp;#039;&amp;#039;Neuhaldenslebische Kreis-Chronik.&amp;#039;&amp;#039; 1. und 2. Teil. 1824 und 1826&lt;br /&gt;
* Franz Bock: &amp;#039;&amp;#039;Emmode – Geschichte eines Dorfes.&amp;#039;&amp;#039; 1937&lt;br /&gt;
* Mathias Weiß (amtierender Ortschronist für die Gemeinde Emden): &amp;#039;&amp;#039;Sammlung zur Ortsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; (begonnen 1995, seither fortlaufend geführt und ständig erweitert)&lt;br /&gt;
* Kurt Bartels, &amp;#039;&amp;#039;Familienbuch Emden 1684–1800 (Landkreis Börde). 1684 bis 1800.&amp;#039;&amp;#039; Mitteldeutsche Ortsfamilienbücher der AMF, Leipzig 2008.&lt;br /&gt;
* Mathias Weiß: &amp;#039;&amp;#039;Von Emmode zu Emden – Hausbuch&amp;#039;&amp;#039; (Weihnachten 2022)&lt;br /&gt;
* {{SammlungDunckerGrafik |Titel=Emden |Blatt=896 |zlb=233}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.die-schloesser-ostfalens.de/schloss/Emden Herrenhaus Emden.] die-schloesser-ostfalens.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Altenhausen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7631769-9|LCCN=no2009188297|VIAF=143477371}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Börde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Börde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2010]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Heiner Martin</name></author>
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