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	<title>Elektronisches Musikinstrument - Versionsgeschichte</title>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Elektronisches_Musikinstrument&amp;diff=9412&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;FreibierForFuture: /* Geschichte */ Tippfehler korrigiert: &quot;Clavecin Électrique&quot; wurde gemäß Quelle 1959 entwickelt, im Text stand 1961.</title>
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		<updated>2023-11-18T12:02:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Tippfehler korrigiert: &amp;quot;Clavecin Électrique&amp;quot; wurde gemäß Quelle 1959 entwickelt, im Text stand 1961.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Elektronik|elektronisches]] [[Musikinstrument]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erzeugt mit einem oder mehreren [[Variable Frequency Oscillator|Frequenzgeneratoren]] kontrollierbar definierte [[Frequenz|niederfrequente]] [[Wechselstrom|Wechselströme]], die [[Audio-Verstärker|verstärkt]] über [[Lautsprecher]] hörbar gemacht werden können. Im Unterschied zu [[Elektromechanisches Musikinstrument|elektromechanischen Musikinstrumenten]] mit [[Tonabnehmer]]n (z.&amp;amp;nbsp;B. [[E-Gitarre]]) gibt es bei elektronischen Musikinstrumenten (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Keyboard]]) keine mechanisch beweglichen bzw. schwingenden Elemente zur Tonerzeugung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Teleharmonium1897.jpg|mini|[[Telharmonium]], [[Thaddeus Cahill]] 1897]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mixtur Trautonium.jpg|mini|hochkant|[[Trautonium]], 1928]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im 18. Jahrhundert wurde mit dem Einsatz der Elektrizität im Bereich der Musik experimentiert. Als erstes Instrument dieser Art gilt das &amp;#039;&amp;#039;Denis d’Or&amp;#039;&amp;#039; des mährischen Predigers [[Prokop Diviš|Vaclav Prokop Diviš]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Curt Sachs]] |Titel=Real-Lexikon der Musikinstrumente |Ort=Berlin |Datum=1913 |ISBN=3-487-00205-1 |Seiten=108 |Online={{archive.org|reallexikondermu00sach}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aus dem Jahr 1730. Die Funktionsweise des bald darauf verschollenen Prototyps blieb ungeklärt; eine Vermutung ist, dass die Saiten des [[Clavichord]]-ähnlichen mechanischen Instruments statisch aufgeladen wurden, wohl um den Spieler zu erschrecken.&amp;lt;ref&amp;gt;Peer Sitter: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Das Denis d’or: Urahn der „elektroakustischen“ Musikinstrumente?&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.uni-koeln.de/phil-fak/muwi/fricke/303sitter.pdf |wayback=20160103225303}} (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt; Das erste gut dokumentierte und erhalten gebliebene elektrische Instrument ist das &amp;#039;&amp;#039;Clavecin électrique&amp;#039;&amp;#039; von [[Jean-Baptiste Delaborde]] aus dem Jahr 1759: es nutzte Reibungsenergie zur Signalübertragung. Beide Apparaturen wurden zu ihrer Zeit als &amp;#039;&amp;#039;elektrische Instrumente&amp;#039;&amp;#039; gepriesen, waren nach heutiger Definition aber weder den elektronischen noch elektromechanischen Instrumenten zuzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eines der ersten elektronischen Musikinstrumente wird der Musikalische Telegraph von [[Elisha Gray]] aus dem Jahr 1874 angesehen, welcher bereits einen einfachen elektrischen Oszillator zur Klangerzeugung einsetzte. Die in den Jahrzehnten darauf folgenden Instrumente bedienen sich vorerst [[Analogsignal|analoger]] [[Syntheseform]]en, oft in Kombination mit [[Filter (Elektronik)|elektronischen Filtern]] zur [[Klangfarbe]]ngestaltung. Zu nennen sind hier in historischer Reihenfolge das 1897 von [[Thaddeus Cahill]] entwickelte [[Telharmonium]], das [[1919]] von [[Lev Sergejewitsch Termen]] vorgestellte [[Theremin]] (Russland), 1928 [[Ondes Martenot|Les Ondes Martenot]] von [[Maurice Martenot]] (Frankreich), sowie 1930 das [[Trautonium]] von [[Friedrich Trautwein]] (Deutschland). Spätere Entwicklungen schließen die [[elektronische Orgel]], den [[Synthesizer]] wie beispielsweise das [[Robert Moog|Moog]]’sche Modularsystem, das auf bespielten Tonbändern basierende elektromechanische Tasteninstrument [[Mellotron]] oder das heutige [[Elektronisches Piano|Digital-Piano]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigenständige Gruppe der [[Elektrophon]]e definierte als erster Francis W. Galpin in &amp;#039;&amp;#039;A Textbook of European Musical Instruments&amp;#039;&amp;#039;, 1937. In der [[Hornbostel-Sachs-Systematik]] von 1914 ist diese Gruppe noch nicht enthalten. Curt Sachs verwendete den Begriff „Elektrophone“ erstmals 1940 in &amp;#039;&amp;#039;A History of Musical Instruments.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Cristina Ghirardini (Hrsg.): [https://www.fondazionelevi.it/wp-content/uploads/2020/05/Reflecting-Hornbostel-Sachs.pdf &amp;#039;&amp;#039;Reflecting on Hornbostel-Sachs’s Versuch a century later.&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;Proceedings of the international meeting Venice, 3–4 July 2015&amp;#039;&amp;#039;. Fondazione Levi, Venedig 2020, S. 172&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1980er Jahren erschienen die ersten [[Digitalsignal|digitalen]] Synthesizer, als erstes bezahlbares und weit verbreitetes Instrument ist hier der [[Yamaha Corporation|Yamaha]] [[DX7]] zu nennen, der mittels [[FM-Synthese]] völlig neue Klänge und ausgestattet mit der erst kurz zuvor vorgestellten [[MIDI]]-Schnittstelle völlig neue Möglichkeiten des Musizierens ermöglichte. Durch diese Schnittstelle wurde es möglich, Notenereignisse mit dem Rechner aufzuzeichnen und wiederzugeben. Damit wurde die Produktion beliebig komplexer Musikstücke rein aus dem Rechner heraus möglich. Durch sogenannte Patches können Klangeinstellungen gespeichert und wieder aufgerufen werden. Mit Samplern wurde es auch möglich, aufgenommene Naturklänge digital zu speichern, und über ein [[Masterkeyboard]] in beliebigen Tonhöhen abzurufen. Gesampelte Musikinstrumentenklänge sind heutzutage in den meisten [[Keyboard]]s für Anfänger in großer Auswahl abrufbar, laufen als Instrumentenimitation aber der Idee elektronischer Musikinstrumente mit eigenständigem Klang zuwider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 20. Jahrhunderts werden die [[Personal Computer]] immer leistungsfähiger und zunehmend wird zur Klangverarbeitung und -synthese passende [[Software]] eingesetzt. Im Rechner lassen sich komplette Studios in Software abbilden und ermöglichen es somit auch Musikern mit kleinerem Budget, unter Zuhilfenahme von [[Soundkarte]]n hochqualitative Klänge einfach am heimischen Rechner zu erstellen (siehe [[Computermusik]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Instrumententypen ==&lt;br /&gt;
* [[Drumcomputer]]&lt;br /&gt;
* [[Elektronische Orgel]]n&lt;br /&gt;
* [[Elektronisches Piano]]s/[[Stagepiano]]s&lt;br /&gt;
* [[Groovebox]]&lt;br /&gt;
* [[Keyboard]]&lt;br /&gt;
* [[Modularer Synthesizer]]&lt;br /&gt;
* [[Sampler (Klangerzeuger)|Sampler]]&lt;br /&gt;
* [[Soundmodul]]e&lt;br /&gt;
* [[Synthesizer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Mechanischer Musikautomat]]&lt;br /&gt;
* [[Elektronische Musik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://120years.net/ 120 Years Of Electronic Music.] Sammlung historischer elektronischer Musikinstrumente (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.zem.de/heft/04_emu1.htm Historischer Rückblick mit zeitgenössischen Dokumenten]&lt;br /&gt;
* Leo Merz: [http://www.roglok.net/wp/wp-content/uploads/2008/06/digital_vintage_thesis.pdf &amp;#039;&amp;#039;Digital Vintage&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 1,5&amp;amp;nbsp;MB) Merz Akademie, Stuttgart 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4014362-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrophon| Elektronisches Musikinstrument]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;FreibierForFuture</name></author>
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