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	<title>Elbe-Havel-Kanal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Elbe-Havel-Kanal&amp;diff=10634&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gerd Fahrenhorst: /* Einleitung */ Länge mit Einheit</title>
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		<updated>2025-05-04T12:39:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; Länge mit Einheit&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schifffahrtskanal&lt;br /&gt;
|NAME = Elbe-Havel-Kanal&lt;br /&gt;
|BILD = Wasserstraßen zwischen Elbe und Elbe-Havel-Kanal.svg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Verlauf des Elbe-Havel-Kanals und seiner Nebenwasserstraßen&lt;br /&gt;
|ABKÜRZUNG = EHK&lt;br /&gt;
|LAGE = Deutschland: Sachsen-Anhalt, Brandenburg&lt;br /&gt;
|GKZ = DE/5874&lt;br /&gt;
|LÄNGE = 55 km&lt;br /&gt;
|ERBAUT = &lt;br /&gt;
|AUSGEBAUT = &lt;br /&gt;
|KLASSE = IV, auf ausgebauten Strecken Vb&lt;br /&gt;
|BEGINN = Übergang vom [[Mittellandkanal]] bei Hohenwarthe&lt;br /&gt;
|ENDE = Einmündung in die [[Untere Havel-Wasserstraße]]&lt;br /&gt;
|ABSTIEGSBAUWERKE = [[Schleuse Zerben|Zerben]], [[Schleuse Wusterwitz|Wusterwitz]]&lt;br /&gt;
|HÄFEN = &lt;br /&gt;
|ABZWEIGUNGEN KREUZUNGEN = &lt;br /&gt;
|HISTORISCHE VORLÄUFER = Plauer Kanal, Ihlekanal&lt;br /&gt;
|GENUTZTER FLUSS = &lt;br /&gt;
|HERAUSRAGENDE BAUWERKE = &lt;br /&gt;
|INFOZENTRUM MUSEUM = &lt;br /&gt;
|KILOMETRIERUNG = Richtung Havel aufsteigend (der Elbe-Havel-Kanal führt die Kilometrierung des Mittellandkanals weiter bis zur Havel)&lt;br /&gt;
|BERGFAHRT = Richtung [[Untere Havel-Wasserstraße|UHW]]&lt;br /&gt;
|ZUSTÄNDIGE BEHÖRDE = [[WSA Magdeburg]] bis km 326,67, anschließend [[Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Spree-Havel|WSA Spree-Havel]]&lt;br /&gt;
|ANMERKUNGEN = &lt;br /&gt;
|BILD1 = Elb-Havel-Kanal (Genthin).jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-BESCHREIBUNG = Elbe-Havel-Kanal in [[Genthin]] gen Osten&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elbe-Havel-Kanal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (EHK) ist eine 55&amp;amp;nbsp;Kilometer lange [[Bundeswasserstraße]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;wsv10&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.wsv.de/wasserstrassen/chronik/index.html |text=Verzeichnis E, Lfd.Nr. 10 der Chronik |wayback=20160722140340}}, Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes&amp;lt;/ref&amp;gt; in den Bundesländern [[Sachsen-Anhalt]] und [[Brandenburg]]. Er beginnt, übergehend aus dem [[Mittellandkanal]], mit dem Kilometer 325,70 ({{Coordinate|simple=y|NS=52.244575|EW=11.745433|type=waterbody|region=DE-BB|name=Anfang des Elbe-Havel-Kanals am Unterwasser der Schleuse Hohenwarthe|text=DMS}}) am Ende des unteren Schleusenvorhafens der [[Schleuse Hohenwarthe]] östlich der [[Elbe]] bei [[Magdeburg]] und führt in nordöstlicher, dann östlicher Richtung bis zum [[Plauer See (Brandenburg)|Plauer See]] bei [[Brandenburg an der Havel]]. Dort endet er mit dem Kilometer 380,90 an der [[Untere Havel-Wasserstraße|Unteren Havel-Wasserstraße]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;laenge&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.wsv.de/wasserstrassen/anlagen/laenge_gesamt_summen.pdf |text=Längen (in km) der Hauptschifffahrtswege (Hauptstrecken und bestimmte Nebenstrecken) der Binnenwasserstraßen des Bundes. |format=PDF; 81&amp;amp;nbsp;kB |wayback=20120303161116}} Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes&amp;lt;/ref&amp;gt; ({{Coordinate|simple=y|NS=52.400489|EW=12.419481|type=waterbody|region=DE-BB|name=Ende des Elbe-Havel-Kanals im Plauer See|text=DMS}}). Er schafft zusammen mit dem [[Rhein-Herne-Kanal]], dem [[Wesel-Datteln-Kanal]], dem [[Dortmund-Ems-Kanal]], dem Mittellandkanal und der [[Havel]] und [[Spree]] und ihren Kanälen eine durchgehende Wasserstraßenverbindung zwischen den drei großen, jeder in ein Meer mündenden Flüssen  [[Rhein]], Elbe und [[Oder]]. Der EHK wird bis km 326,67 vom [[Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Magdeburg]], anschließend vom [[Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Spree-Havel]] verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Name ==&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Elbe-Havel-Kanal&amp;#039;&amp;#039;, mit dem heute die Wasserstraße zwischen der Elbe bei [[Hohenwarthe]] und der Havel bei [[Plaue (Brandenburg an der Havel)|Plaue]] bezeichnet wird, hat sich seit der Aufnahme der Bauarbeiten am Mittellandkanal Anfang der 1920er Jahre eingebürgert und wurde 1938 vom Reichsverkehrsministerium amtlich eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Reichsverkehrsblatt&amp;#039;&amp;#039; A vom 23.&amp;amp;nbsp;Dezember 1938, S. 191.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kilometrierung des Mittellandkanals, der in [[Nordrhein-Westfalen]] mit km&amp;amp;nbsp;0,0 am km&amp;amp;nbsp;108,35 des [[Dortmund-Ems-Kanal]]s in der Nähe von [[Bergeshöveder Berg|Bergeshövede]] abzweigt, wurde bei derjenigen des Elbe-Havel-Kanals fortgeführt. Wenn beide Teilstrecken (Mittellandkanal und Elbe-Havel-Kanal) auch unterschiedliche Namen tragen, zeigt sich an dieser einheitlichen Kilometrierung, dass sie Teile eines Projektes sind, nämlich der Verbindung Ruhrgebiet – Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zugehörende Wasserstraßen ==&lt;br /&gt;
Rechtlich gehören zum EHK auch die Bundeswasserstraßen [[Niegripper Verbindungskanal]], Einmündungsstrecke des [[Niegripper Altkanal]]s (ehem. Ihlekanal), [[Pareyer Verbindungskanal]] (ehem. Plauer Kanal) mit [[Baggerelbe]], Einmündungsstrecke des [[Bergzower Altkanal]]s (ehem. Ihlekanal), [[Altenplathower Altkanal]] (ehem. Plauer Kanal), [[Roßdorfer Altkanal]] (ehem. Plauer Kanal), [[Woltersdorfer Altkanal]] (ehem. Plauer Kanal), Wasserstraße [[Kleiner Wendsee]] – [[Wusterwitzer See]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;wsv10&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;laenge2&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.wsv.de/wasserstrassen/gliederung_bundeswasserstrassen/index.html |text=Längen der Hauptschifffahrtswege der Binnenwasserstraßen des Bundes |wayback=20160121184556}}, Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.wsv.de/wasserstrassen/chronik/index.html |text=Verzeichnis F der Chronik |wayback=20160722140340}}, Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der heutige Elbe-Havel-Kanal entstand durch den Ausbau und die Nutzung historischer Wasserstraßen zwischen der Havel und der Elbe. Die Ursprünge des Plauer Kanals und des Ihlekanals reichen bis in das 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Plauer Kanal ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Plauer Kanal}}&lt;br /&gt;
Der Plauer Kanal wurde von 1743 bis 1745 gebaut und verband zunächst die Havel bei Plaue über eine Strecke von 15&amp;amp;nbsp;Kilometern mit den Flüssen [[Stremme (Havel, Milow)|Stremme]] und [[Ihle]]. Beide Flussläufe wurden zusätzlich für die Schifffahrt ausgebaut. Ein weiterer Durchstich über fünf Kilometer stellte dann eine Verbindung mit einem Altarm der Elbe bei [[Parey (Elbe-Parey)|Parey]] her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ihlekanal ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Ihlekanal}}&lt;br /&gt;
Der Ihlekanal wurde im Anschluss an eine Erweiterung des Plauer Kanals in den Jahren 1865 bis 1872 erbaut. Dieser verband den Plauer Kanal 1,5&amp;amp;nbsp;Kilometer nördlich von [[Bergzow]] mit [[Burg (bei Magdeburg)|Burg]] und mündete einige Kilometer nördlich von Magdeburg mit einer Schleuse bei [[Niegripp]] in die Elbe ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Zeit zwischen den Weltkriegen ===&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wurden die Überlegungen für den Ausbau der beiden Kanäle zu einer leistungsfähigeren Wasserstraße als Teil der Verbindung der Industriegebiete an Rhein und Ruhr mit den Industriestandorten um Berlin wieder aufgenommen. Erste Bautätigkeiten begannen. Die Vorgaben einer Verbindung der von Süd nach Nord fließenden großen deutschen Ströme und Flüsse hatten sich konkretisiert in Form des durchgängigen Mittellandkanals. Diese Vorgaben wurden im Dezember 1920 zum Gesetz erklärt. Erste Verträge für Baumaßnahmen wurden 1926 abgeschlossen. Damals ging man von einer zu erwartenden Gütermenge von fünf Millionen Tonnen transportierter Ladung pro Jahr auf dieser Wasserstraße aus. Der Kanal sollte ausgebaut werden für Schiffe mit maximalen Abmessungen von 80,00&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;× 9,00&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;× 2,00&amp;amp;nbsp;m bzw. 80,00&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;× 10,50&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;× 1,60&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bauarbeiten am Plauer Kanal und Ihlekanal zogen sich mit zeitweiligen Unterbrechungen bis 1938 hin. Baubeginn am westlichen Ende des Kanals war 1936. Teile des ehemaligen Ihlekanals wurden vertieft, verbreitert und begradigt. Angestrebt wurde eine Wasserspiegelbreite von etwa 35&amp;amp;nbsp;Meter und eine Sohlenbreite von 25&amp;amp;nbsp;Meter. Die Wassertiefe sollte nicht geringer als 3,50&amp;amp;nbsp;Meter sein. Damit war die problemlose Begegnung von Schiffen mit einer Breite von bis zu 10,50&amp;amp;nbsp;m im gesamten Kanal gewährleistet. Die Linienführung des Kanals sollte einen Krümmungsradius von 1000&amp;amp;nbsp;m nicht unterschreiten. Es kam zur Anlage einiger Durchstiche, was auch zur Verkürzung der Strecke führte. Die wichtigsten waren der Durchstich bei Parey mit 2,5&amp;amp;nbsp;km Länge, der bei [[Genthin]] von 4,6&amp;amp;nbsp;km Länge sowie ein Kanalabschnitt bei Großwusterwitz mit 2,7&amp;amp;nbsp;km Länge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingt durch die neue Routenführung konnten die bisherigen vier [[Kanalstufe]]n mit der [[Schleuse Ihleburg]] und der [[Schleuse Bergzow]] im Ihlekanal sowie der [[Schleuse Kade]] und der [[Schleuse Plaue]] im Plauerkanal zusammengefasst werden, die Schleusen hätten im Zuge des Ausbaues sowieso vergrößert werden müssen. Mit der Reduzierung auf die Kanalstufen in [[Zerben]] und Großwusterwitz konnten Bau-, Betriebs- und Unterhaltungskosten gespart werden, Wartezeiten der Schifffahrt an den Schleusen entfielen. Die [[Alte Schleuse Niegripp]] im ehemaligen Ihlekanal wurde geschlossen und etwa 2,5&amp;amp;nbsp;Kilometer stromaufwärts ein neuer Durchstich, der [[Niegripper Verbindungskanal]], mit einer Schleuse zur Elbe geschaffen, die &amp;#039;&amp;#039;Neue&amp;#039;&amp;#039; [[Schleuse Niegripp]], wie man sie damals nannte, wurde nach zweijähriger Bauzeit 1938 dem Verkehr übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg und DDR-Zeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-R67005, Schleuse Zerben, Dampfschiff fährt in Schleuse.jpg|mini|hochkant|Dampfer beim Einfahren in die Schleuse Zerben 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1947]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-R67003, Schiffe in der Schleuse Grosswusterwitz.jpg|mini|Fahrzeuge in der Schleuse Großwusterwitz 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1947]]&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurden die Bauarbeiten zur Fertigstellung des Mittellandkanals und damit auch des Elbe-Havel-Kanals eingeschränkt bzw. eingestellt. Nicht fertiggestellt wurde auch die zum Mittellandkanal gehörende Kanalstrecke in unmittelbarer Nähe des geplanten Doppelschiffshebewerkes [[Hohenwarthe]], wie auch das Hebewerk selber und die Kanalbrücke über die Elbe. 1942 mussten die Bauarbeiten wegen des Krieges endgültig eingestellt werden. Stattdessen mussten in der Folge der Abstiegskanal [[Rothensee]] zur Elbe und die Schleuse Niegripp benutzt werden, was einen Umweg von 12&amp;amp;nbsp;km bedeutete. (&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch:&amp;#039;&amp;#039; [[Wasserstraßenkreuz Magdeburg]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges waren von den damals 25 über den Kanal führenden Brücken 13 zerstört. Die meisten Brückentrümmer wurden entfernt und da die Schleusen im Kanal alle nahezu unversehrt blieben, konnte bereits im Sommer 1945 der Schiffsverkehr wiederaufgenommen werden. Die während der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-Zeit einsetzenden Instandhaltungen des Kanals konnten oft gerade die notwendigen Tauchtiefen gewährleisten und die Fahrwasserverhältnisse auf dem Mindestniveau halten. Durch die ständige Zunahme des Schiffsverkehrs und die Vergrößerung des Schiffsraumes und deren Antriebsleistung kam es in Teilbereichen des Kanals zu Beschädigungen mit Unterspülungen der Uferbefestigungen und regelrechten Böschungsabbrüchen. Der Elbe-Havel-Kanal entwickelte sich zu der am stärksten befahrenen Wasserstraße in der DDR. Dies war auch dem Umstand geschuldet, dass sie die wichtigste Verbindung auf der Wasserstraße zwischen der damaligen Bundesrepublik Deutschland und [[West-Berlin]] war, in der DDR als [[Transitverkehr durch die DDR|Transitstrecke]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1973 wurde begonnen, Teilabschnitte des Kanals auszubauen, zu verbreitern und Uferabbrüche zu beseitigen. Er wurde ausgebaggert, um eine Sollsohlenbreite und -tiefe zu gewährleisten. In der Zeit von 1979 bis 1981 stellte die Bundesrepublik finanzielle Mittel für diese Bauarbeiten zur Verfügung, da, wie es damals hieß, „…&amp;amp;nbsp;deren Fahrzeuge an der Verursachung der … Schäden maßgeblich mitbeteiligt sind“. Modern ausgebaut wurde ein Abschnitt des Kanals zwischen Seedorf und Genthin mit Querschnittsflächen bis 170&amp;amp;nbsp;m² und Steinschüttungen bis zur Kanalsohle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach der Wiedervereinigung ===&lt;br /&gt;
Mit der Wiedervereinigung Deutschlands wurde Anfang der 1990er Jahre ein als [[Verkehrsprojekte Deutsche Einheit|Verkehrsprojekt Deutsche Einheit]] Nr. 17 bezeichnetes Projekt zum Ausbau der Wasserstraße von [[Hannover]] über [[Magdeburg]] nach [[Berlin]] in Angriff genommen. Dieses impliziert auch einen Ausbau der [[Untere Havel-Wasserstraße|Unteren Havel-Wasserstraße]] und des [[Mittellandkanal]]es, einschließlich des Elbe-Havel-Kanals.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wna-magdeburg.wsv.de/kanal/ehk/index.html |wayback=20081208030448 |text=Wasserstraßen-Neubauamt }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schleusen ==&lt;br /&gt;
Im Elbe-Havel-Kanal gibt es zwei Kanalstufen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wna-magdeburg.wsv.de/schleusen/index.html |wayback=20090122220908 |text=Schleusen }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schleuse Zerben (Nordkammer) ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schleuse Zerben}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Schleuse Zerben (EHK) Sommer 1998.jpg|mini|Schleuse Zerben, alte Schleuse, heutige Nordkammer, Blickrichtung Westen]]&lt;br /&gt;
Die Schleuse Zerben ({{Coordinate|simple=y|NS=52.346542|EW=11.964178|type=waterbody|region=DE-BB|name=Die Schleuse Zerben|text=DMS}}) wurde von Dezember 1934 bis Ende 1938 gebaut. Errichtet wurde eine Schleppzugschleuse mit einer Länge von 225&amp;amp;nbsp;Metern und einer Breite von 12&amp;amp;nbsp;Metern. Die Häupter und Kammerwände der Schleuse bestehen aus Stahlbeton, die Sohle ist gepflastert. Das Oberhaupt der Schleuse wird verschlossen durch ein [[Klapptor (Wasserbau)|Klapptor]], das Unterhaupt durch ein [[Stemmtor]]. Über das Unterhaupt führt eine Brücke. Unter der Brücke befindet sich eine höhenverstellbare Stoßschutzeinrichtung. Am Unterhaupt steht auch das Bedienungsgebäude der Schleuse. Die maximale Fallhöhe beträgt 5,82&amp;amp;nbsp;Meter, die minimale 3,76&amp;amp;nbsp;Meter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schleuse Zerben (Südkammer) ===&lt;br /&gt;
Südlich, unmittelbar neben der Schleusenanlage Zerben wurde bereits in den 1930er Jahren das Grundstück für den Bau einer zweiten Schleuse reserviert. Die Auftragserteilung für die Südschleuse Zerben erfolgte im März 2013 durch das [[Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung]]. Die Kosten des Projekts betragen rund 14,2 Millionen [[Euro]] und werden zu 10 Prozent aus dem EU-Verkehrsinfrastruktur-Budget ([[Transeuropäische Netze|TEN-T]]) gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue [[Schleusenkammer]] wurde am 19. März 2018 für den Verkehr freigegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://binnenschifffahrt-online.de/2018/03/haefen-wasserstrassen/2619/zweite-schleuse-zerben-fuer-den-verkehr-freigegeben/ Verkehrsfreigabe für die Südkammer Schleuse Zerben], abgerufen am 20. März 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anrufkanal für die Schifffahrt ist UKW Kanal 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schleuse Wusterwitz ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schleuse Wusterwitz}}&lt;br /&gt;
Die Schleuse Wusterwitz, früher auch Großwusterwitz &amp;lt;small&amp;gt;({{Coordinate|simple=y|NS=52.392764|EW=12.361131|type=waterbody|region=DE-BB|name=Die Schleuse Wusterwitz|text=DMS}})&amp;lt;/small&amp;gt; genannt, wurde erbaut in der Zeit von 1927 bis Juli 1930. Errichtet wurde eine Schleppzugschleuse mit einer Länge von 225&amp;amp;nbsp;Metern und einer Breite von 12&amp;amp;nbsp;Metern.&lt;br /&gt;
Unmittelbar neben der Schleusenanlage wurde bereits in den 1930er Jahren ein Grundstück für den Bau einer zweiten Schleuse reserviert,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wna-magdeburg.wsv.de/schleusen/zerben/index.html |wayback=20131114073915 |text=Schleuse Zerben }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wna-magdeburg.wsv.de/schleusen/wusterwitz/index.html |wayback=20081208134845 |text=Schleuse Wusterwitz }}&amp;lt;/ref&amp;gt; diese neue Schleuse wurde im Rahmen des [[Verkehrsprojekte Deutsche Einheit|Verkehrsprojektes]] Nr. 17 realisiert. Mit dem Bau der zweiten Schleuse an der Kanalstufe Wusterwitz wurde 2009 begonnen, die Verkehrsfreigabe war ursprünglich für das Jahr 2012 geplant. Durch Verzögerungen bei den Bauarbeiten und festgestellte Baumängel wurde sie erst  im August 2022 in Betrieb genommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://binnenschifffahrt-online.de/2020/07/haefen-wasserstrassen/15535/2-schleuse-wusterwitz-wird-instandgesetzt &amp;#039;&amp;#039;Neue Schleuse wird instandgesetzt&amp;#039;&amp;#039;.] binnenschifffahrt-online.de, Stand 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jens Schmidt |url=https://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/landespolitik/schleuse-wusterwitz-ab-dieser-woche-frei-fur-schwere-potte-3417961 |titel=Schleuse Wusterwitz ab dieser Woche frei für schwere Pötte |sprache=de |abruf=2023-02-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besonderheiten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schubverband in der Schleuse Zerben (EHK) Sommer 1998.jpg|mini|Schubverband in der Schleuse Zerben, Blickrichtung Osten]]&lt;br /&gt;
Neben beiden Schleusen wurde je eine [[Umflut|Freiarche]] zur Ableitung des aus den Zuflüssen stammenden, beim Betrieb im Kanal übrig bleibenden Wassers gebaut. Zur Überwindung von Wasserknappheit in Trockenzeiten erbaute man neben den Schleusen Pumpenanlagen. Sie sollten eine Befüllung der jeweils oberen Haltung mit Wasser aus den unteren Haltungen und der Havel gewährleisten. Ende 1938 war der Kanal durchgängig für 80-Meter-Schiffe befahrbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1956 bis 1958 wurden, neben den ständigen vorbeugenden Wartungsmaßnahmen, erstmals umfangreiche Instandsetzungsarbeiten an beiden Schleusen durchgeführt. So wurden die Rollkeilschütze durch Zylinderschütze ersetzt und die elektrischen Anlagen rekonstruiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brücken ==&lt;br /&gt;
Über den Elbe-Havel-Kanal führen 18 Brücken, die nach der Wiedervereinigung fast alle erneuert wurden.&lt;br /&gt;
* [[Liste der Brücken über den Elbe-Havel-Kanal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Radweg ==&lt;br /&gt;
Der Elbe-Havel-Radweg verbindet seit 2017 Magdeburg mit Berlin&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sachsen-anhalt-tourismus.de/fileadmin/bilder/Pressemitteilungen/Auf_zu_neuen_Ufern_Seit_diesem_Jahr_fuehrt_der_Elbe-Havel-Radweg_von_Magdeburg_Richtung_Berlin.pdf www.sachsen-anhalt-tourismus.de] (PDF; 0,1&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; und führt am Elbe-Havel-Kanal entlang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Elb-Havel-Kanal 2 (Genthin).jpg|mini|Elbe-Havel-Kanal im nichtausgebauten Zustand (2006) in [[Genthin]] gen Westen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kanäle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Provinz Sachsen in Wort und Bild&amp;#039;&amp;#039;. I. Band, Pestalozziverein der Provinz Sachsen. Verlag von Julius Klinkhardt, 1902, S. 95 ff.&amp;lt;!-- ohne ISBN --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Hans-J. Uhlemann: &amp;#039;&amp;#039;Berlin und die Märkischen Wasserstraßen&amp;#039;&amp;#039; transpress Verlag, Berlin div. Jahrgänge, ISBN 3-344-00115-9.&lt;br /&gt;
* Herbert Sterz: &amp;#039;&amp;#039;Havelschifffahrt unterm Segel&amp;#039;&amp;#039;. Verlag MEDIA@VICE, Pritzwalk 2005, ISBN 3-00-016065-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Vereins für europäische Binnenschifffahrt und Wasserstraßen e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; div. Jahrgänge. Westeuropäischer Schifffahrts- und Hafenkalender Binnenschifffahrts-Verlag, Duisburg-Ruhrort&amp;lt;!-- ohne ISBN --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Folke Stender (Redaktion)&lt;br /&gt;
   |Titel=Berlin &amp;amp; Märkische Gewässer&lt;br /&gt;
   |Reihe=Sportschiffahrtskarten Binnen&lt;br /&gt;
   |BandReihe=Teil 1&lt;br /&gt;
   |Verlag=Nautische Veröffentlichung Verlagsges.&lt;br /&gt;
   |Ort=Arnis&lt;br /&gt;
   |Datum=1993&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-926376-10-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1067465634}}&lt;br /&gt;
* [http://www.elwis.de/mvc/main.php?modul=schleuseninfo&amp;amp;choice=1&amp;amp;specialcontacts=70#w_70 Informationen zur Schleuse Wusterwitz]&lt;br /&gt;
* [http://www.elwis.de/mvc/main.php?modul=schleuseninfo&amp;amp;choice=1&amp;amp;specialcontacts=70#w_70 Informationen zur Schleuse Zerben]&lt;br /&gt;
* [http://www.wasserstrassenkreuz.de/elbe_havel_kanal.html Elbe-Havel-Kanal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Wasserstraßenkreuz Magdeburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1067465634|VIAF=314867462}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Elbehavelkanal}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Gerd Fahrenhorst</name></author>
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