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	<title>Eberhard Diepgen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<title>imported&gt;Pallaskatz1 am 10. März 2025 um 17:29 Uhr</title>
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		<updated>2025-03-10T17:29:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:2023-04-27 Sitzung des Abgeordnetenhauses von Berlin by Sandro Halank–013.jpg|mini|Eberhard Diepgen, 2023&lt;br /&gt;
[[Datei:Signatur Eberhard Diepgen 1994-01-10 by Denis Apel.png|rahmenlos|rechts|Signatur von Eberhard Diepgen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eberhard Erik Diepgen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Berlin: Junge Wilde vor 30 Jahren. Als Diepgen und Landowsky den Generationswechsel vollzogen |Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/berlin/junge-wilde-vor-30-jahren-als-diepgen-und-landowsky-den-generationswechsel-vollzogen-627217.html |Abruf=2023-01-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (* [[13. November]] [[1941]] in [[Berlin]]) ist ein ehemaliger [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]). Er war ab 1971 Mitglied des [[Abgeordnetenhaus von Berlin|Berliner Abgeordnetenhauses]], Landes- und Fraktionsvorsitzender der [[CDU Berlin]] und von 1984 bis 1989 sowie von 1991 bis 2001 [[Regierender Bürgermeister von Berlin]]. Zudem ist er Namensgeber und Schirmherr des [[Eberhard-Diepgen-Preis]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Eberhard Diepgen wurde als Sohn des Juristen und Rechtsanwalts Erik August Diepgen (1907–1985) und dessen Frau Erika Diepgen, geborene Krüger, im [[Berlin-Pankow|Pankower]] Krankenhaus „Maria Heimsuchung“ geboren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;Who’s who in Germany.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 1983, S. 323.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Gynäkologe und Medizinhistoriker [[Paul Diepgen]] (1878–1966) war sein Großvater.&amp;lt;ref name=&amp;quot;munzinger&amp;quot;&amp;gt;{{Munzinger|00000016655|Abruf=2023-01-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Kommunalpolitiker [[Martin Diepgen]] ist ein 15 Jahre jüngerer Halbbruder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kriegsjahre verlebte Diepgen wegen der [[Kinderlandverschickung|Mutter-und-Kind-Verschickung]] in [[Klingenthal]] im [[Vogtland]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reich&amp;quot;&amp;gt;Anja Reich: &amp;#039;&amp;#039;In Berlin ist es eben überall ganz anders&amp;#039;&amp;#039; (Interview mit Eberhard Diepgen). In: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 25./26.&amp;amp;nbsp;April 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wuchs in West-Berlin ohne seinen leiblichen Vater auf, zunächst in [[Berlin-Gatow]] und ab 1951 in der [[Gartenstadt Atlantic]] in [[Berlin-Gesundbrunnen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Mathias Stengel, Sabine Flatau: [https://www.welt.de/print-welt/article173405/Gartenstadt-Atlantic-so-schoen-wie-einst.html &amp;#039;&amp;#039;Gartenstadt Atlantic so schön wie einst.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, 26. Oktober 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.youtube.com/watch?v=2huWVtnh6GA |titel=Gregor Gysi &amp;amp; Eberhard Diepgen |abruf=2023-04-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;munzinger&amp;quot; /&amp;gt; Nachdem er 1960 das Abitur am [[Diesterweg-Gymnasium (Berlin)|Diesterweg-Gymnasium]] abgelegt hatte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reich&amp;quot; /&amp;gt; studierte Diepgen [[Rechtswissenschaft]] an der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]] (FU). Im Rahmen der [[Juristenausbildung in Deutschland]] legte er das erste Staatsexamen 1967 ab, das zweite 1972. Seither war er in Berlin als Rechtsanwalt zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diepgen war Mitglied der [[Junge Union|Jungen Union]] und trat 1962 der CDU bei, nicht jedoch dem [[Ring Christlich-Demokratischer Studenten]] (RCDS).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=2huWVtnh6GA Eberhard Diepgen im Interview mit Gregor Gysi, 5. Februar 2023, ab Minute 26:30]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende Januar 1963 wählte ihn der [[Studierendenparlament|14. Konvent der FU]] zum Sprecher und Vorsitzenden des [[Allgemeiner Studierendenausschuss|Allgemeiner Studentenausschusses]] (AStA). Die Wahl rief das Missfallen des Ältestenrats des Konvents hervor, da Diepgen Mitglied einer [[Mensur (Studentenverbindung)|schlagenden]] Verbindung war, der [[Burschenschaft]] &amp;#039;&amp;#039;Saravia zu Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Mit der Begründung: „Die Ältesten halten es für unvereinbar mit dem Geist der Freien Universität und den Vorstellungen einer modernen Universität …, daß ein Mitglied einer schlagenden Verbindung die Gesamtheit aller Studenten der Freien Universität vertritt“, setzte der Ältestenrat eine Urabstimmung über die Gültigkeit der Wahl durch. Daraufhin wählte am 15.&amp;amp;nbsp;Februar&amp;amp;nbsp;1963 die Studentenschaft der FU Diepgen bei hoher Wahlbeteiligung mit deutlicher Mehrheit ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Elker: &amp;#039;&amp;#039;Diepgen und die Folgen&amp;#039;&amp;#039;. In: Josef Fendt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Fu60. Gegendarstellungen&amp;#039;&amp;#039;. AStA FU, Berlin 2008, ISBN 978-3-926522-31-3, S. 12–15. {{Webarchiv |url=https://www.astafu.de/sites/default/files/publikationen/fu60.pdf |text=PDF |wayback=20190511223753  }}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwei Jahre später wurde Diepgen zum stellvertretenden Vorsitzenden des AStA-Dachverbands [[Verband Deutscher Studentenschaften]] (VDS) gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit Freunden aus der Zeit seines Jurastudiums gründete Diepgen eine Gruppe, die man bezogen auf einen der Köpfe, [[Peter Kittelmann]], auch ironisch „[[K-Gruppe#Assoziative Abwandlungen in Bezug zur CDU|K-Gruppe]]“ nannte. Seit seiner Studienzeit an der juristischen Fakultät der FU Berlin ist Diepgen eng mit [[Klaus-Rüdiger Landowsky]] bekannt, dem späteren Fraktionsvorsitzenden und der „[[Graue Eminenz|grauen Eminenz]]“ der CDU im Abgeordnetenhaus während Diepgens Bürgermeisterschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EberhardDiepgen.jpg|mini|Eberhard Diepgen bei einer Wahlkampfveranstaltung in den 1980er Jahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1967 bis 1971 war Diepgen [[Bürgerdeputierter]] im [[Bezirk Tiergarten]]. Die [[CDU Berlin]] nahm ihn 1971 in den Landesvorstand auf, wählte ihn 1981 zum stellvertretenden und 1983 zum Landesvorsitzenden. In dieser Zeit gehörte er mehrfach dem Präsidium der Bundes-CDU an. Bei der [[Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 1971]] gewann Diepgen ein Mandat im [[Abgeordnetenhaus von Berlin]]. Von 1980 bis zu seiner Wahl zum Regierenden Bürgermeister 1984 und von 1989 bis 1991 war er dort Vorsitzender der CDU-Fraktion. Im Jahr 1980 wählte das Abgeordnetenhaus Diepgen als einen [[Berliner Bundestagsabgeordneter|Berliner Vertreter]] in den [[9. Deutscher Bundestag|9. Deutschen Bundestag]], doch legte er sein Mandat bereits am 3.&amp;amp;nbsp;Februar 1981 nieder. Nachdem er 2001 aus dem Abgeordnetenhaus ausgeschieden war, zog Diepgen 2002 mit seiner Ehefrau Monika Diepgen von [[Berlin-Zehlendorf]] nach [[Berlin-Wilmersdorf]] und war seitdem bis 2011 als [[Rechtsanwalt]] tätig. &amp;lt;!-- Das Ehepaar? --&amp;gt;Diepgen hat einen Sohn und eine Tochter und spielt aktiv Fußball.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diepgen als Regierender Bürgermeister ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F077589-0017, Bonn, Sitzung Bundesrat, Scholz, Diepgen.jpg|mini|Diepgen mit [[Rupert Scholz]] im [[Bundesrat (Deutschland)|Bundesrat]], 1988]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eberhard-diepgen.jpg|mini|Eberhard Diepgen bei der Eröffnung einer S-Bahn-Strecke, 1998]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Februar 1984 wählte das Abgeordnetenhaus Diepgen als Nachfolger von [[Richard von Weizsäcker]], der für das Amt des [[Bundespräsident (Deutschland)|Bundespräsidenten]] kandidierte, zum Regierenden Bürgermeister von Berlin. Innerhalb der Berliner CDU hatte sich Diepgen zuvor gegen die Gegenkandidatin [[Hanna-Renate Laurien]] durchgesetzt. Bei den [[Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 1985|Wahlen zum Abgeordnetenhaus 1985]] konnte sich die CDU unter seiner Führung trotz leichter Verluste (46,4 % der Stimmen) klar als stärkste Fraktion behaupten. Diepgens Gegenkandidat war der langjährige Bundesfinanz- und Verteidigungsminister [[Hans Apel]]  von der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der „[[Antes-Skandal|Antes-Affäre]]“ von 1985/86 wurde aufgedeckt, dass Diepgen mindestens 75.000&amp;amp;nbsp;[[Deutsche Mark|Mark]] als „Spende“ vom Bauunternehmer Kurt Franke erhalten hatte. Auf dessen Spenderliste standen zahlreiche Personen aus der Berliner Politik und Verwaltung. Bei der [[Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 1989]] erlitt die CDU Verluste in Höhe von 8,7&amp;amp;nbsp;Prozentpunkten. Da außerdem sein [[Koalition (Politik)|Koalitionspartner]] [[Freie Demokratische Partei|FDP]] an der [[Fünf-Prozent-Hürde]] scheiterte, musste er zugunsten von [[Walter Momper]], der einen rot-grünen [[Senat]] bildete, aus dem Amt ausscheiden. Nach den [[Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 1990|ersten Gesamt-Berliner Wahlen am 2. Dezember 1990]] war die CDU wieder deutlich stärkste Fraktion. Diepgen wurde am 24. Januar 1991 von einer Großen Koalition aus CDU und SPD erneut zum Regierenden Bürgermeister von Berlin gewählt. Damit wurde Diepgen zum einzigen Regierenden Bürgermeister, dem nach Ausscheiden aus dem Amt eine Rückkehr gelang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den [[Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 1995|Wahlen zum Abgeordnetenhaus von Berlin 1995]] und [[Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 1999|1999]] wurde er jeweils als Chef einer großen Koalition wiedergewählt, wobei sich Diepgen 1995 trotz eigener Stimmenverluste gegen [[Ingrid Stahmer]] und 1999 erneut gegen Walter Momper behaupten konnte. 1999 übernahm Diepgen auch das Justizressort, da sich die Koalitionsparteien nicht auf die Zahl der Kabinettsposten einigen konnten. Die fehlende Eigenständigkeit des Ressorts wurde von Richter-, Staatsanwalts- und Rechtsanwaltsvereinigungen kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Anett Seidler. [https://www.welt.de/print-wams/article608463/Diepgen-als-Justizsenator-ueberfordert.html &amp;#039;&amp;#039;Diepgen als Justizsenator überfordert&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, 14. Januar 2001&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Sabine Deckwerth: [https://www.berliner-zeitung.de/regierender-und-senator-diepgen-verhandelt-mit-sich-selbst-li.7453 Regierender und Senator: Diepgen verhandelt mit sich selbst.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 23. Februar 2001&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Berliner Bankenskandal]] kam es im Frühsommer 2001 zum Bruch der Großen Koalition. Am 16.&amp;amp;nbsp;Juni 2001 schließlich wurde Diepgen mit den Stimmen von SPD, [[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]] und [[Bündnis 90/Die Grünen]] mittels eines Misstrauensvotums abgewählt. Zu seinem Nachfolger wurde der SPD-Fraktionsvorsitzende [[Klaus Wowereit]] gewählt. Diepgen war mit seinen zwei Amtszeiten von insgesamt 15 Jahren und fünf Monaten der am längsten amtierende Regierende Bürgermeister Berlins. In seine „Regierungspause“ von 1989 bis 1991 fiel die Phase vom [[Berliner Mauer#Mauerfall|Mauerfall]] (am 9.&amp;amp;nbsp;November 1989) bis zur [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] (am 3. Oktober 1990) – in diesen knapp zwei Jahren musste er das Amt des Stadtoberhaupts seinem SPD-Rivalen Momper überlassen. Zudem schaffte Diepgen es nicht ins Amt des Bundesratspräsidenten, da das Land Berlin die [[Präsident des Bundesrates (Deutschland)|Bundesratspräsidentschaft]] ebenfalls in Mompers Amtszeit (1. November 1989 bis 31. Oktober 1990) innehatte, um sie dann ein halbes Jahr nach Diepgens erneutem Ausscheiden (1. November 2001) wieder zu übernehmen. Sein Nachfolger Klaus Wowereit wiederum hält den Rekord für die längste ununterbrochene Amtszeit als Regierender Bürgermeister von Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Zeit nach der Bürgermeisterschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2015 Eberhard Diepgen 03b.JPG|mini|hochkant|Eberhard Diepgen (2015)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur vorgezogenen [[Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 2001|Abgeordnetenhauswahl im Oktober 2001]] verzichtete Diepgen auf eine Kandidatur. Spitzenkandidat der CDU wurde [[Frank Steffel]]. Nachdem ihm seine eigene Partei den Listenplatz&amp;amp;nbsp;1 für die [[Bundestagswahl 2002]] verweigert hatte, gab Diepgen das Amt des Landesvorsitzenden der Berliner CDU an den ehemaligen Kultursenator [[Christoph Stölzl]] ab. Daraufhin begann Diepgen noch 2001 eine Tätigkeit als Anwalt in der internationalen Kanzlei für Wirtschaftsrecht Thümmel, Schütze &amp;amp; Partner, die er bis zu seinem Ausscheiden im Alter von 70 Jahren Ende 2011 ausübte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2004 wählte die Berliner CDU Eberhard Diepgen zu ihrem Ehrenvorsitzenden. Bei der [[Bundestagswahl 2005|Wahl zum 16. Deutschen Bundestag 2005]] kandidierte er als Direktkandidat im [[Bundestagswahlkreis Berlin-Neukölln|Wahlkreis Berlin-Neukölln]], unterlag jedoch dem Gegenkandidaten [[Ditmar Staffelt]] von der SPD. Auf einen Listenplatz hatte er nach den Erfahrungen aus dem Jahr 2002 verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2007 wurde Diepgen auf Vorschlag seines Nachfolgers, des Regierenden Bürgermeisters [[Klaus Wowereit]], mit dem [[Verdienstorden des Landes Berlin]] ausgezeichnet. 2014 erhielt er schließlich die [[Stadtältester von Berlin|Stadtältestenwürde]] Berlins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist Namensgeber und Schirmherr des 2018 von der CDU Berlin ausgerufenen [[Eberhard-Diepgen-Preis]]es, der an Personen oder Organisationen vergeben wird, die sich in herausragender Weise für den sozialen Zusammenhalt in Berlin engagiert und verdient gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Vorschlag der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin war Diepgen am 13. Februar 2022 [[Wahlmann]] in der [[Liste der Mitglieder der 17. Bundesversammlung (Deutschland)|17. Bundesversammlung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenamtliches Engagement ==&lt;br /&gt;
* Stellvertretender Vorsitzender der Vereinigung [[Gegen Vergessen – Für Demokratie]]&lt;br /&gt;
* Kuratoriumsmitglied der [[Stiftung Synanon]], Berlin&lt;br /&gt;
* Kuratoriumsvorsitzender der [[Otto Benecke Stiftung]]&lt;br /&gt;
* Kuratoriumsmitglied in der [[Stiftung Ernst-Reuter-Archiv]]&lt;br /&gt;
* Vorsitzender des Trägervereins „Käthe-Kollwitz-Museum und grafische Sammlung Hans Pels-Leusden e.&amp;amp;nbsp;V.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Silbernes Ehrenschild vom Reichsbund der Kriegsopfer, Behinderten, Sozialrentner und Hinterbliebenen (1985)&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Italienischen Republik|Großkreuz des Verdienstordens der Italienischen Republik]] (1986)&lt;br /&gt;
* Großkreuz des [[Orden des Infanten Dom Henrique|Ordens des Infanten Dom Henrique]] (1989)&lt;br /&gt;
* Großes [[Bundesverdienstkreuz]] (1987) mit Stern (1994) und Schulterband (1999)&lt;br /&gt;
* [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Großes Goldenes Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/AB/AB_10542/imfname_251156.pdf Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952] (PDF; 6,9&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; (1993)&lt;br /&gt;
* Honorary Knight Commander of the [[Order of the British Empire]] (1994)&lt;br /&gt;
* [[Orden für Verdienst (Portugal)|Orden für Verdienst]] (1998)&lt;br /&gt;
* [[Orden des Marienland-Kreuzes]] (II. Klasse) (2000)&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden des Landes Berlin]] (2007)&lt;br /&gt;
* Komtur des [[Verdienstorden der Republik Ungarn|Verdienstordens der Republik Ungarn]] (2011)&lt;br /&gt;
* [[Stadtältester von Berlin]] (2014)&lt;br /&gt;
* Namensgeber des [[Eberhard-Diepgen-Preis]]es (ab 2018)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Senate ==&lt;br /&gt;
* [[Senat Diepgen I]] – [[Senat Diepgen II]] – [[Senat Diepgen III]] – [[Senat Diepgen IV]] – [[Senat Diepgen V]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
* In der 6. Folge von &amp;#039;&amp;#039;[[Drei Damen vom Grill]]&amp;#039;&amp;#039; stehen Ulli und Otto vor dem Haus mit der Praxis von Dr. Oswald. Im selben Haus hat auch ein Rechtsanwalt mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Eberhard Diepgen&amp;#039;&amp;#039; seine Kanzlei.&lt;br /&gt;
* 2001 hatte Diepgen einen Gastauftritt in der [[ZDF]]-Serie &amp;#039;&amp;#039;[[Unser Charly]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ralf Georg Reuth |url=https://www.welt.de/print-wams/article612270/Was-macht-ein-Affe-an-Diepgens-Schreibtisch.html |titel=Was macht ein Affe an Diepgens Schreibtisch? |werk=Welt am Sonntag |datum=2001-05-27 |abruf=2023-06-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Diepgen ist in der im Jahr 1963 produzierten Filmreihe &amp;#039;&amp;#039;[[Mondo di notte – Welt ohne Scham|Mondo ni Note]]&amp;#039;&amp;#039; zu sehen, eine Szene handelt vom rituellen Biertrinken (Salamander), in einer anderen Szene sind er und seine Kommilitonen Klaus-Rüdiger Landowsky und Peter Kittelmann (alle CDU) bei einer Mensur zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwischen den Mächten. Von der besetzten Stadt zur Hauptstadt.&amp;#039;&amp;#039; Edition Q, Berlin 2004, ISBN 3-86124-582-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Breunig]], [[Andreas Herbst]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biografisches Handbuch der Berliner Abgeordneten 1963–1995 und Stadtverordneten 1990/1991&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Landesarchivs Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Band 19). Landesarchiv Berlin, Berlin 2016, ISBN 978-3-9803303-5-0, S. 117 f.&lt;br /&gt;
* Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 222.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=1}}&lt;br /&gt;
{{Wikinews|Kategorie:Eberhard Diepgen|Eberhard Diepgen}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120800535}}&lt;br /&gt;
* [https://www.chronikderwende.de/lexikon/biografien/biographie_jsp/key=diepgen_eberhard.html Biografie von Eberhard Diepgen]&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000016655}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kas.de/de/web/geschichte-der-cdu/personen/biogramm-detail/-/content/eberhard-diepgen Eberhard Diepgen. Jurist, Regierender Bürgermeister. 13. November 1941 Berlin]. Biografie bei der [[Konrad-Adenauer-Stiftung]]&lt;br /&gt;
* [https://www.berlin.de/rbmskzl/politik/senat/buergermeistergalerie/artikel.4635.php Eberhard Diepgen] in der &amp;#039;&amp;#039;Bürgermeistergalerie&amp;#039;&amp;#039; der [[Senatskanzlei (Berlin)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vereinigung 17. Juni 1953]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Diepgen, Eberhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Diepgen, Eberhard Erik&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU), MdA, MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. November 1941&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pallaskatz1</name></author>
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