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	<title>Durst - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-21T09:22:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Durst&amp;diff=7498&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;JanTH: /* Physiologie */ Durstlöschung basierend auf enwiki</title>
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		<updated>2024-07-04T13:30:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Physiologie: &lt;/span&gt; Durstlöschung basierend auf enwiki&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert das biologische Grundbedürfnis; zu anderen Bedeutungen siehe [[Durst (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:William-Adolphe Bouguereau (1825-1905) - Thirst (1886).jpg|mini|hochkant|Durst (Gemälde von [[William-Adolphe Bouguereau]], 1886)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Durst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[althochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;durst&amp;#039;&amp;#039;, ursprünglich „Trockenheit [in der Kehle]“, {{laS|sitis}}) ist ein Signal des gesunden Körpers, das bei einem Flüssigkeitsdefizit oder bei einem Salzüberschuss verspürt wird. Es meldet damit ein [[Existenzbedürfnis|existentielles Bedürfnis]]. Ihm folgt im Regelfall die [[Handlungsbereitschaft]], zu [[trinken]], um damit das Bedürfnis zu stillen. Mit entsprechender Flüssigkeitszufuhr wird eine [[Exsikkose|Austrocknung]] verhindert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flüssigkeitsbedarf ==&lt;br /&gt;
Der tägliche Flüssigkeitsbedarf eines Menschen hängt von seinem [[Volumenhaushalt]] ab. Bei Erwachsenen beträgt der tägliche Bedarf je nach Lebensalter zwischen 2,25 bis 2,7 Liter.&amp;lt;ref&amp;gt;Referenzwerte der D-A-CH-Gesellschaften für Ernährung bzw. Ernährungsforschung (2000). In: &amp;#039;&amp;#039;PflegeFakten.&amp;#039;&amp;#039; Urban &amp;amp; Fischer, München 2009, S. 214.&amp;lt;/ref&amp;gt; Davon wird ein Teil über die Nahrung aufgenommen. Empfohlen wird derzeit häufig eine tägliche Trinkmenge von etwa 1,5 Litern, die aber abhängig von individuellen Bedingungen schwanken kann (Wetterlage, physische Anstrengung etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Physiologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df n-06 0000274.jpg|mini|Durstlöschen bei Arbeit in der Sonne (Facharbeiter für Straßenbautechnik in Dresden 1973)]]&lt;br /&gt;
Der Körper verliert durch die normalen Ausscheidungsfunktionen, die Atmung, Verdunstung und Schwitzen regelmäßig Flüssigkeit. Bei körperlicher Anstrengung, Fieber, bestimmten Krankheiten oder durch akuten Blutverlust erhöht sich der Flüssigkeitsverlust entsprechend. Durst tritt dann auf, wenn diese Verluste nicht ausreichend ausgeglichen werden, z.&amp;amp;nbsp;B. bei fehlender Flüssigkeitszufuhr oder wenn ernährungs- bzw. erkrankungsbedingt ein Salzüberschuss besteht. Sinkt der [[Wasser]]anteil im Körper um circa 0,5 %, wird dies im [[Gehirn]] (von [[Osmorezeptor]]en im [[Nucleus supraopticus]] des [[Hypothalamus]] und Durstrezeptoren [[Lamina terminalis]]  im Vorderhirn) registriert und das Verlangen nach Flüssigkeit ausgelöst.&lt;br /&gt;
Ab einem Verlust von circa 10 % Flüssigkeit wird weniger Speichel produziert; es kommt zu einem Trockenheitsgefühl im [[Mund]] und zu [[Sprachstörung]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;S. Jochum et al.: &amp;#039;&amp;#039;ATL Essen und Trinken.&amp;#039;&amp;#039; In: Susanne Schewior-Popp (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Thiemes Pflege. Das Lehrbuch für Pflegende in Ausbildung.&amp;#039;&amp;#039; 11. Auflage. Thieme Verlag, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-13-500011-4, S. 352.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Vineet Augustine et al. |Titel=Neural Control and Modulation of Thirst, Sodium Appetite, and Hunger |Sammelwerk=Cell |Band=180 |Nummer=1 |Datum=2020 |DOI=10.1016/j.cell.2019.11.040}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterer Flüssigkeitsverlust wird durch Produktion des [[Antidiuretisches Hormon|Antidiuretischen Hormons]] (ADH bzw. Vasopressin) weitgehend eingeschränkt, da es – ausgeschüttet in der [[Neurohypophyse]] – die Wasserrückresorption in der [[Niere]] steigert. In der Niere befinden sich ebenfalls Osmorezeptoren, welche über das [[Renin-Angiotensin-Aldosteron-System]] induzieren, wodurch die [[Nebennierenrinde]] vermehrt das Hormon [[Aldosteron]] ausschüttet. Auch dieses steigert die Wasserrückresorption durch gesteigerte [[Natrium|Na&amp;lt;sup&amp;gt;+&amp;lt;/sup&amp;gt;]]-Rückresorption.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es nach erfolgter Flüssigkeitsaufnahme mehrere dutzend Minuten bis zur tatsächlichen Resorption der Flüssigkeit in den Kreislauf dauert, erfolgt nach dem vorläufigen Stand der Forschung die Durstlöschung mittels zweier neuronaler Phasen: eine &amp;quot;präabsorptive&amp;quot; Phase, welches basierend auf Sinnesreizen von Mund, Rachen, Speiseröhre und oberem Gastrointestinaltrakt die aufgenommene Flüssigkeitsmenge abschätzt und die sofortige Durstlöschung signalisiert, und eine langsamer reagierende &amp;quot;postabsorptive&amp;quot; Phase, welche analog zum Durstmechanismus auf Blutvolumen und osmotische Zusammensetzung reagiert, und bei ausreichendem Flüssigkeitshaushalt oder gar Flüssigkeitsüberschuss den Durst unterdrückt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal|pmc=6014472|year=2018|last1=Ryan|first1=P. J|title=The neurocircuitry of fluid satiation|journal=Physiological Reports|volume=6|issue=12|pages=e13744|pmid=29932494|doi=10.14814/phy2.13744|language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durst bei älteren Personen ==&lt;br /&gt;
Das körpereigene Durstgefühl nimmt ab dem 50. Lebensjahr mit zunehmendem Alter ab. Dadurch entsteht ein höheres Risiko für [[Dehydratation (Medizin)|Dehydratation]].&amp;lt;ref&amp;gt;L. C. Fisch, K. L. Minaker, J. W. Rowe: &amp;#039;&amp;#039;Altered thirst threshold during hypertonic stress in aging man.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gerontologist.&amp;#039;&amp;#039; 25, 1985, S. A1189.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehrere Studien haben gezeigt, dass ältere Menschen niedrigere Gesamtwasserfassungen als jüngere Erwachsene haben, und dies sei besonders bei Frauen der Fall.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Ferry, I. Hininger-Favier, B. Sidobre, M. F. Mathey: &amp;#039;&amp;#039;Food and fluid intake of the SENECA population residing in Romans, France.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;J. Nutr. Health Aging&amp;#039;&amp;#039;, 5, 2001, S. 235–237.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durstgefühl ==&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Durstgefühl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Pleonasmus]], der verdeutlichen soll, dass ein Gefühl gemeint ist, dem nicht zwingend die Handlung des Trinkens folgt. Das Fehlen des Durstgefühls wird als [[Adipsie]] bezeichnet. Ein gesteigertes Durstgefühl wird als [[Polydipsie]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 wurde das Kunstwort &amp;#039;&amp;#039;[[sitt]]&amp;#039;&amp;#039; erfunden, das analog zu [[Sättigung (Physiologie)|satt]] den gestillten Durst bezeichnen sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Winter: [https://www.ata-divisions.org/GLD/docs/inter_archive/2000_03.pdf#page=8 &amp;#039;&amp;#039;Sitt und satt!&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 194&amp;amp;nbsp;kB) Interaktiv, März 2000; abgerufen am 11. Oktober 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Es hat sich im allgemeinen Sprachgebrauch aber nicht durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Tanha]] – Durst, [[Begierde|Gier]], Ursache des Leidens. Terminus des Buddhismus.&lt;br /&gt;
* [[Verdursten]]&lt;br /&gt;
* [[Durstversuch]] zwecks Abgrenzung der [[Polyurie]] von der [[Polydipsie]] bei Verdacht auf [[Diabetes insipidus]].&lt;br /&gt;
* [[Durststrecke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/warum-der-winter-keine-durststrecke-ist/ &amp;#039;&amp;#039;Warum der Winter keine Durststrecke ist&amp;#039;&amp;#039;.] wissenschaft.de, 2. Februar 2005. Bericht über einen im Fachmagazin &amp;#039;&amp;#039;Medicine &amp;amp; Science in Sports &amp;amp; Exercise&amp;#039;&amp;#039; publizierten Artikel&lt;br /&gt;
* [https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/was-zu-viel-ist-ist-auch-nicht-gesund/ &amp;#039;&amp;#039;Was zu viel ist, ist auch nicht gesund&amp;#039;&amp;#039;.] wissenschaft.de, 15. April 2005. Bericht über einen im Fachmagazin &amp;#039;&amp;#039;New England Journal of Medicine&amp;#039;&amp;#039; (Band 352, 2005, S. 1550) publizierten Artikel&lt;br /&gt;
* [http://www.vias.org/kas/de/thirst.html Durst] – ein Thema aus Kids &amp;amp; Science&lt;br /&gt;
* [https://www.trinken-im-unterricht.de/gesundes-trinken/wasserhaushalt-der-koerpers/ &amp;#039;&amp;#039;Wasserhaushalt des Körpers.&amp;#039;&amp;#039;] trinken-im-unterricht.de; abgerufen am 8. September 2019&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4150909-2|LCCN=sh/85/134902}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verhaltensbiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motivation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährungsphysiologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JanTH</name></author>
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