<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Douglas_Sirk</id>
	<title>Douglas Sirk - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Douglas_Sirk"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Douglas_Sirk&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-07T07:28:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Douglas_Sirk&amp;diff=843&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Runologe: Schmales geschütztes Leerzeichen eingefügt.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Douglas_Sirk&amp;diff=843&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-02T22:45:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schmales geschütztes Leerzeichen eingefügt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Detlef Sierck.jpg|mini|Douglas Sirk, 1929]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Douglas Sirk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Geburtsname: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Detlef Sierck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; * [[26. April]] [[1897]] in [[Hamburg-Eimsbüttel]]; † [[14. Januar]] [[1987]] in [[Lugano]], [[Schweiz]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] Film- und Bühnen[[regisseur]]. Sierck arbeitete zunächst in Deutschland als Theater- und Filmregisseur. Wegen seiner jüdischen Ehefrau und politischen Gegnerschaft zum [[Nationalsozialismus]] flüchtete Sierck Ende 1937 aus Deutschland. Nach seinem ersten amerikanischen Film 1943 konnte er sich dort erfolgreich unter dem Namen Douglas Sirk als Regisseur etablieren. Sirk drehte in den 1950er-Jahren [[Melodram (Film)|Film-Melodramen]], die stilbildend für das Genre wirkten und zahlreiche positive Rezensionen und Analysen in der Fachpresse erhielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Leben bis zur Machtergreifung 1933 ===&lt;br /&gt;
Detlef Sierck verbrachte als Sohn eines [[Volksschule|Volksschullehrers]] und späteren Schul[[rektor]]s seine Jugend in Hamburg. Ferienreisen mit den Großeltern gingen häufig nach [[Skagen]] in [[Jütland]] ([[Dänemark]]). Sierck war an [[Kunst]] und Kultur interessiert und wurde darin von seinem Vater gefördert. Seine Großmutter mütterlicherseits ging mit ihm regelmäßig ins Kino. Nach dem [[Abitur]] wurde er zum Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] noch eingezogen und war [[Seekadett]] bei der [[Kaiserliche Marine|Kaiserlichen Marine]]. Von 1918 an studierte er [[Rechtswissenschaft]] in [[München]], dann kurze Zeit in [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]], ohne das Studium zu beenden. Er wechselte die [[Fakultät (Hochschule)|Fakultät]] und studierte danach zunächst in [[Jena]], ab 1920 bei [[Ernst Cassirer]] in Hamburg [[Philosophie]]. Außerdem hörte er [[Kunstgeschichte|kunstgeschichtliche]] [[Vorlesung]]en bei [[Erwin Panofsky]] und arbeitete nebenher als [[Redakteur]] bei der &amp;#039;&amp;#039;Neuen Hamburger Zeitung&amp;#039;&amp;#039;. Er besuchte regelmäßig Theater, Kinos, Oper, Konzerte und Ausstellungen und malte auch selbst. 1922 gab Sierck sein Studium auf. Im selben Jahr erschien seine Übersetzung von Shakespeare-Sonetten in Buchform.&amp;lt;ref&amp;gt;William Shakespeare, Sonette an den geliebten Knaben, Dt. Nachdichtungen, 1922.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920/21 wurde Sierck auf Vermittlung [[Richard Dehmel]]s Hilfs[[dramaturg]] am [[Deutsches Schauspielhaus|Deutschen Schauspielhaus]] in Hamburg, 1921/22 wurde er zum Dramaturgen befördert. 1922 führte er dort erstmals Regie. Da Sierck in Hamburg keine Stücke von Shakespeare aufführen durfte, ging er nach 1922/23 nach Chemnitz. Als das Theater in Chemnitz in finanzielle Probleme geriet, bildeten die Schauspieler und übrigen Mitarbeiter ein Kollektiv, dessen Direktor Sierck wurde. Gespielt wurden populäre [[Komödie]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit wurde das [[Theater Bremen|Bremer Schauspielhaus]] auf Sierck aufmerksam und lud ihn als Gast[[regisseur]] ein. 1923 inszenierte er dort u.&amp;amp;#8239;a. [[Henrik Ibsen]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Stützen der Gesellschaft (Theaterstück)|Stützen der Gesellschaft]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Albert Bassermann]] in der Hauptrolle. Seine Arbeit fand Anerkennung, und er wurde von 1923/24 bis 1929 [[Regisseur|Oberspielleiter]] am Bremer Theater.&amp;lt;ref&amp;gt;Frithjof Trapp; Werner Mittenzwei; Henning Rischbieter; Hansjörg Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des deutschsprachigen Exiltheaters 1933–1945 / Biographisches Lexikon der Theaterkünstler&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, München 1999, ISBN 3-598-11375-7, S. 869f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Schümann: &amp;#039;&amp;#039;Bremer Theater 1913–2007.&amp;#039;&amp;#039; Schünemann Verlag, Bremen 2007, ISBN 978-3-7961-1903-3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort inszenierte er Stücke von [[Arthur Schnitzler]], darunter [[Anatol (Schauspiel)#Anatols Hochzeitsmorgen|&amp;#039;&amp;#039;Anatols Hochzeitsmorgen&amp;#039;&amp;#039;]], sowie &amp;#039;&amp;#039;[[Der Turm (Hofmannsthal)|Der Turm]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Hugo von Hofmannsthal]]. 1930 inszenierte er [[Bertolt Brecht|Brechts]] &amp;#039;&amp;#039;[[Dreigroschenoper]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sierck war in erster Ehe vom 19. Mai 1926 an&amp;lt;ref&amp;gt; Heiratsurkunde vom 19.5.1926, Standesamt Charlottenburg II Nr. 273/1926 (Landesarchiv Berlin)&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der Theaterschauspielerin [[Lydia Brincken]] verheiratet, die auch nach der Trennung seinen Namen behielt. Mit ihr hatte er einen 1925 geborenen Sohn, den Schauspieler [[Klaus Detlef Sierck]]. Die Ehe wurde am 15. Dezember 1928 in Bremen geschieden. Am 27. Februar 1929 heiratete Sierck in Berlin-Schöneberg&amp;lt;ref&amp;gt; Heiratsurkunde vom 27.2.1929, Standesamt Schöneberg II Nr. 92/1929 (Landesarchiv Berlin)&amp;lt;/ref&amp;gt; die Schauspielerin [[Hilde Jary]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben nach der Machtergreifung ===&lt;br /&gt;
Im Herbst 1929 war Sierck zum [[Intendant]]en des [[Altes Theater (Leipzig)|Alten Theaters]] in Leipzig ernannt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Musik. Monatsschrift für eine geistige Erneuerung der deutschen Musik.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 102. Heft 11, S. 1296+1296 ([http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=nzm&amp;amp;datum=1935&amp;amp;qid=LWUB259DZUL4R7H9I2ESO55S870BLU&amp;amp;size=45&amp;amp;page=1462 online] bei ANNO).&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort inszenierte er unter anderem das Stück &amp;#039;&amp;#039;Der Sacco-Vanzetti-Prozeß&amp;#039;&amp;#039;. Kurz nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialisten]] im Jahr 1933 stand das von Kurt Weill und [[Georg Kaiser]] verfasste antinazistische musikalische Bühnenspiel &amp;#039;&amp;#039;[[Der Silbersee]]&amp;#039;&amp;#039; vor der Uraufführung. Die Premiere wurde verschoben und fand am 19. Februar gleichzeitig in Leipzig, Erfurt und Magdeburg statt. Aufführungen des Stückes wurden zuerst in Magdeburg durch Schlägertrupps der [[Sturmabteilung|SA]] gestört. In Leipzig fanden noch mehrere Aufführungen statt, über die die örtlichen Zeitungen wohlwollend berichteten, ehe sich die Nazis durchsetzten und das Stück absetzten. Der jüdische Generalmusikdirektor, [[Gustav Brecher]], musste bei der Aufführung am 4. März 1933 vor nationalsozialistischen Schlägern aus dem Konzertsaal flüchten und ging daraufhin mit seiner Frau ins Exil. Auch Kurt Weill verließ kurze Zeit später mit seiner Frau Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin verlegte sich Sierck einige Zeit auf Gastinszenierungen im Ausland. 1934 wich er zum Film aus. Von der [[UFA]], der nach der durch die Nationalsozialisten erzwungenen Flucht namhafter Künstler gute Regisseure fehlten, erhielt er einen Vertrag als Regisseur.&amp;lt;ref&amp;gt;Frithjof Trapp; Werner Mittenzwei; Henning Rischbieter; Hansjörg Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des deutschsprachigen Exiltheaters 1933–1945 / Biographisches Lexikon der Theaterkünstler&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, München 1999, ISBN 3-598-11375-7, S. 869f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende 1935 wurde Sierck durch [[Hans Schüler (Intendant)|Hans Schüler]] als (zunächst [[Kommissar#Kommissarische Amtsausübung|kommissarischer]]) Leiter des Alten Theaters ersetzt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=nzm&amp;amp;datum=1935&amp;amp;page=1461&amp;amp;size=45 |titel=ÖNB-ANNO - Neue Zeitschrift für Musik |abruf=2022-12-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; woraufhin er sich ganz dem Film zuwandte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 1934 inszenierte er seinen ersten Kurzfilm, im Jahr darauf seinen ersten abendfüllenden Film, &amp;#039;&amp;#039;[[Stützen der Gesellschaft]]&amp;#039;&amp;#039;, und war in den darauffolgenden Jahren verantwortlich für große Erfolge wie den Film &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!-- sic --&amp;gt;[[Schlußakkord (1936)|Schlußakkord]]&amp;#039;&amp;#039; von 1936. 1937 war er maßgeblich am Erfolg von [[Zarah Leander]] beteiligt, die er 1937 als Regisseur der Filme &amp;#039;&amp;#039;[[Zu neuen Ufern]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[La Habanera]]&amp;#039;&amp;#039; in Deutschland zum Star machte. Wegen seines Erfolges mit Zarah Leander erhielt Sierck 1937 seinen Reisepass zurück, den man ihm aufgrund einer Denunziation vorläufig entzogen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Frithjof Trapp; u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des deutschsprachigen Exiltheaters 1933–1945 / Biographisches Lexikon der Theaterkünstler&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, München 1999, S. 869f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Gelegenheit nutzten Sierck und seine Ehefrau Hilde Jary, die jüdischer Herkunft war. Das Paar verließ Deutschland 1937 und ging über die [[Niederlande]] zunächst nach [[Frankreich]], dann in die [[Vereinigte Staaten|USA]]. Grund für die hastige Flucht waren offenbar auch Denunziationsversuche dieser Ehe durch Siercks erste Ehefrau. Sierck sah nach der Flucht sein einziges Kind nicht wieder, da Klaus Detlef Sierck 1944 an der Ostfront fiel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Tom Ryan |url=https://www.sensesofcinema.com/2004/great-directors/sirk/ |titel=Sirk, Douglas – Senses of Cinema |sprache=en-US |abruf=2022-04-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere in Hollywood ===&lt;br /&gt;
In den USA nannte sich Sierck &amp;#039;&amp;#039;Douglas Sirk&amp;#039;&amp;#039; und betrieb mit seiner Ehefrau eine Hühnerfarm, was er im Nachhinein als die glücklichste Zeit seines Lebens beschrieb. Zu anderen deutschen Exilanten in [[Hollywood]] pflegte er nur wenig Kontakt, da diese bei gemeinsamen Treffen nur herabwürdigend und hasserfüllt über Amerika gesprochen hätten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.filmcomment.com/article/sirkumstantial-evidence/ |titel=Douglas Sirk Interview {{!}} James Harvey |sprache=en |abruf=2022-04-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er knüpfte erste Kontakte in die Filmindustrie und versuchte sich auch als [[Drehbuchautor]]. Eine Chance für ihn als Regisseur ergab sich 1942 nach dem [[Attentat auf Heydrich]] und dem Massaker von [[Lidice]]. Die US-Regierung wollte die Bereitschaft der amerikanischen Bevölkerung, in den Zweiten Weltkrieg einzutreten, verstärken und einen Antinazifilm drehen lassen. 1942 gab die kleine Produktionsfirma [[Producers Releasing Corporation|PRC]] Sirk einen ersten Regieauftrag für einen Film mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Hitler’s Madman]]&amp;#039;&amp;#039; über Heydrich und Lidice.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Stuhlmann, Exilograph 20/2013: [https://www.exilforschung.uni-hamburg.de/de/forschung/publikationen/exilograph/pdf/ .pdf &amp;#039;&amp;#039;Desiderate der Exilforschung. Das Beispiel Hitlers Madman von Douglas Sirk&amp;#039;&amp;#039;]{{Toter Link|url=https://www.exilforschung.uni-hamburg.de/de/forschung/publikationen/exilograph/pdf/ |date=2023-12 |archivebot=2023-12-14 11:01:41 InternetArchiveBot }}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Film wurde von [[Metro-Goldwyn-Mayer]] (MGM) angekauft und bedeutete Sirks Durchbruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1944 folgte das elegant inszenierte Melodram &amp;#039;&amp;#039;[[Sommerstürme]]&amp;#039;&amp;#039; nach dem Stück &amp;#039;&amp;#039;[[Ein Drama auf der Jagd]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Anton Tschechow]]. Die Kritiker lobten die intelligente Umsetzung der Vorlage, insbesondere die sensible Führung der Schauspieler, darunter [[Linda Darnell]]. In den folgenden Jahren inszenierte Sirk Filme in unterschiedlichen Genres. 1948 wurde Sirk von [[Claudette Colbert]] persönlich ausgewählt, Regie bei dem [[Film Noir|Film noir]] &amp;#039;&amp;#039;[[Schlingen der Angst]]&amp;#039;&amp;#039; zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges versuchte Sirk 1949 erneut, in Deutschland Fuß zu fassen, doch kehrte er bald zurück nach Hollywood, wo er bei [[Universal Pictures]] seine neue künstlerische Heimat fand. In den 1950er Jahren wurde Sirk einer der erfolgreichsten Regisseure, deren Markenzeichen das [[Melodram (Film)|Melodram]] war. Gemeinsam mit dem Produzenten [[Ross Hunter]] drehte er von 1953 an einige der stilvollsten Filme dieses Genres, oft Neuverfilmungen älterer Produktionen von Universal Pictures. Im Film &amp;#039;&amp;#039;[[All meine Sehnsucht]]&amp;#039;&amp;#039;, der das Schicksal einer von [[Barbara Stanwyck]] gespielten Frau mit zweifelhafter Vergangenheit schildert, fand Sirk zu seiner endgültigen Formensprache. In seinen Filmen kämpft stets das Individuum gegen die konformistischen, restriktiven [[Verhaltenskodex|Verhaltenskodizes]] der Gesellschaft um einen Platz für seine Gefühle. In [[Jane Wyman]] fand Sirk seine ideale Darstellerin für gefühlvoll geschilderte Frauenschicksale. Die beiden Filme &amp;#039;&amp;#039;[[Die wunderbare Macht]]&amp;#039;&amp;#039; von 1954 und &amp;#039;&amp;#039;[[Was der Himmel erlaubt]]&amp;#039;&amp;#039; von 1955 waren an der Kinokasse erfolgreich, fanden aber bei Kritikern nur ein geteiltes Echo. Zugleich sorgten sie für den Aufstieg des Schauspielers [[Rock Hudson]] zum Topstar von Universal Pictures. In den folgenden Jahren drehte Sirk Filme, die als einige der besten Melodramen der Kinogeschichte gelten: &amp;#039;&amp;#039;[[In den Wind geschrieben]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Es gibt immer ein Morgen]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Duell in den Wolken]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Zeit zu leben und Zeit zu sterben (Film)|Zeit zu leben und Zeit zu sterben]]&amp;#039;&amp;#039;. Besonders durch Letzteren, eine Adaption des gleichnamigen Romans von [[Erich Maria Remarque]] (mit [[Liselotte Pulver]]), gewann Sirk den Respekt der Begründer der [[Nouvelle Vague]], [[Jean-Luc Godard]] und [[François Truffaut]], die sich begeistert zeigten vom innovativen Einsatz neuer Techniken wie [[Cinemascope]] und [[Technicolor (Verfahren)|Technicolor]] für die Schilderung auch sensibler, intimer Momente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 drehte Sirk mit &amp;#039;&amp;#039;[[Solange es Menschen gibt]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Lana Turner]] und [[Sandra Dee]] in den Hauptrollen seinen letzten und finanziell erfolgreichsten Film. Der Streifen bot eine zurückhaltende Studie über Rassenvorurteile und die Unfähigkeit, Gefühle und Karriere zu vereinen. [[Juanita Moore]] wurde für ihre Darstellung einer aufopfernden Mutter für einen Oscar als beste Nebendarstellerin nominiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr nach Europa ===&lt;br /&gt;
Auf diesem Höhepunkt seines Erfolges in Hollywood verabschiedete sich Sirk aus den USA, wo er nach eigenen Angaben nie viele Freundschaften geschlossen hatte, und suchte nach größerer Freiheit bei der Themenwahl seiner Filme. Sirk plante in Frankreich einen Film über das Leben des Malers [[Maurice Utrillo]], erkrankte aber und entschied sich nach seiner Genesung, kein anstrengendes Filmprojekt mehr beginnen zu wollen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.filmcomment.com/article/sirkumstantial-evidence/ |titel=Douglas Sirk Interview {{!}} James Harvey |sprache=en |abruf=2022-04-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Angebote, wieder bei Filmen Regie zu führen, lehnte er ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;3SAT&amp;quot;&amp;gt;[http://www.3sat.de/page/?source=/ard/158790/index.html &amp;#039;&amp;#039;Douglas Sirk und das imitierte Leben&amp;#039;&amp;#039;] bei 3Sat.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ehepaar Sirk kehrte nicht nach Deutschland zurück, sondern zog nach [[Lugano]] in der [[italienisch]]sprachigen [[Schweiz]]. Dort verbrachte das Paar den Rest seines Lebens. In den 1960er Jahren führte Sirk sporadisch Regie an Theatern in Deutschland, vor allem am Hamburger [[Thalia Theater (Hamburg)|Thalia-Theater]] und am [[Residenztheater (München)|Münchener Residenztheater]]. Von 1974 bis 1978 war er Gast[[dozent]] an der [[Hochschule für Fernsehen und Film München]]; [[Rainer Werner Fassbinder]] besuchte einen seiner Kurse. Daneben war Sirk an einigen studentischen Kurzfilmen beteiligt. 1978 erhielt Sirk für sein Lebenswerk den [[Deutscher Filmpreis|Deutschen Filmpreis]] und 1986 den [[Bayerischer Filmpreis|Bayerischen Filmpreis]]. Er starb 1987 im Alter von 89 Jahren in Lugano.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigung ==&lt;br /&gt;
Sirk gehört zu den heute meistgeschätzten Regisseuren der 1950er Jahre. Damals war dies jedoch anders: Zwar waren seine Filme beim Publikum beliebte Kassenerfolge, doch die meisten Kritiker verachteten sie als „schnulzig und kitschig“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;3SAT&amp;quot; /&amp;gt; Nachdem er von den Filmemachern der [[Nouvelle Vague]] in den 1960er-Jahren als Beispiel für einen [[Autorenfilm]]er gelobt wurde, gilt Sirk inzwischen als einer der angesehensten Filmemacher aus dem Hollywood der [[Studiosystem]]-Ära. Seine Melodramen aus den 1950er-Jahren erhielten dabei die größte Aufmerksamkeit, Inszenierungen in anderen Genres von ihm sind noch weniger untersucht oder werden als schwächer angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch andere Aspekte in Sirks Werk fanden Würdigung, darunter die hervorragende Kameraarbeit sowie die vielen [[Symbol]]e, die er oft in seine [[Mise en Scène (Film)|&amp;#039;&amp;#039;Mise en Scène&amp;#039;&amp;#039;]] eingebaut hatte: Beispielhaft setzt er in &amp;#039;&amp;#039;Was der Himmel erlaubt&amp;#039;&amp;#039; immer wieder vergitterte Fenster ein, um die Gefangenheit der Figuren in ihren Konventionen auszudrücken, und mehrmals lässt er im Film ein Reh als Symbol auftreten. Auch sein Einsatz von Farbe wird oft kommentiert – die meisten seiner Technicolor-Filme zeichnen sich durch ansprechende, allerdings fast übertrieben wirkende Farben aus. Die Farben unterstrichen die Künstlichkeit der amerikanischen Gesellschaft, vergrößern aber zugleich durch ihre Farbdramaturgie den emotionalen Aspekt der Filmhandlung. So übte Sirk in seinen Werken immer wieder unterschwellig Kritik am repressiven Lebensstil und den strengen Gesellschaftsregeln in Amerika: „Sirks Melodramen handeln von Menschen, die in ihren Häusern und gesellschaftlichen Moralvorstellungen gefangen sind.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;3SAT&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Werner Fassbinder äußerte sich teilweise ekstatisch über die filmischen Qualitäten von Sirk und gab stets unumwunden zu, von seinem Werk beeinflusst worden zu sein. Auch [[Pedro Almodóvar]] und [[Kathryn Bigelow]] zählen ihn zu ihren Vorbildern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2013-06/action-und-sie-wird-zum-napoleon-die-weltwoche-ausgabe-062013.html |titel=Action! und sie wird zum Napoleon {{!}} Die Weltwoche, Ausgabe 06/2013 {{!}} Weltwoche Online – www.weltwoche.ch |datum=2015-02-10 |abruf=2022-12-26 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150210010003/http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2013-06/action-und-sie-wird-zum-napoleon-die-weltwoche-ausgabe-062013.html |archiv-datum=2015-02-10   }}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Todd Haynes]] drehte im Jahr 2002 mit &amp;#039;&amp;#039;[[Dem Himmel so fern]]&amp;#039;&amp;#039; ein erfolgreiches und in den 1950er-Jahren spielendes Melodram, das thematisch wie visuell an Sirks Filme angelehnt ist. [[Wim Wenders]] nannte Sirk einen „[[Dante]] der [[Seifenoper|Soap Operas]]“, der meisterhaft in der Lage gewesen sei, die mit dem [[American Dream]] verbundenen Schattenseiten in dramatischen Bildern zu vermitteln.&amp;lt;ref&amp;gt;Wim Wenders: [http://derstandard.at/2805502/Douglas-Sirk-In-den-Wind-geschrieben &amp;#039;&amp;#039;Douglas Sirk: „In den Wind geschrieben“.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Der Standard.&amp;#039;&amp;#039; vom 15. März 2007, abgerufen am 12. September 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Quentin Tarantino]] äußerte, gerne einmal einen Film im Stile von Sirks Melodramen drehen zu wollen, allerdings fürchte er, dass dieser vom Publikum höchstens noch ironisch verstanden werden könne.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Condé Nast |url=http://www.newyorker.com/magazine/2003/10/20/the-movie-lover-2 |titel=The Movie Lover |datum=2003-10-13 |sprache=en-US |abruf=2022-04-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Tarantinos &amp;#039;&amp;#039;[[Pulp Fiction]]&amp;#039;&amp;#039; wird in einer Szene ein sogenanntes „Douglas-Sirk-Steak“ bestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://schlemmerkino.de/Pulp_Fiction,rezept,-,610 |titel=Schlemmerkino-Rezept aus Pulp Fiction: Douglas Sirk Steak |abruf=2022-04-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch [[Guillermo del Toro]] benannte Sirk 2018 in seiner Oscar-Dankesrede als Einfluss auf sein filmisches Schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Douglas-Sirk-Preis ===&lt;br /&gt;
Das [[Filmfest Hamburg]] vergibt seit 1995 den [[Douglas-Sirk-Preis]] jährlich an eine Persönlichkeit, die sich um die Filmkultur und die Filmbranche verdient gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=30em |anzahl=2 |abstand=1em|&lt;br /&gt;
* 1935: [[April, April!]] (und niederländische Fassung als T’was één &amp;lt;!-- sic --&amp;gt;april (Co-Regie mit Jaques van Tol) 1936)&lt;br /&gt;
* 1935: [[Stützen der Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
* 1935: [[Das Mädchen vom Moorhof (1935)|Das Mädchen vom Moorhof]]&lt;br /&gt;
* 1936: [[Schlußakkord (1936)|Schlußakkord]]&lt;br /&gt;
* 1936: [[Das Hofkonzert]]&lt;br /&gt;
* 1937: [[Zu neuen Ufern]]&lt;br /&gt;
* 1937: [[La Habanera]]&lt;br /&gt;
* 1939: [[Boefje (Film)|Boefje]]&lt;br /&gt;
* 1943: [[Hitler’s Madman]]&lt;br /&gt;
* 1944: [[Sommerstürme]] &amp;#039;&amp;#039;(Summer Storm)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1946: [[Ein eleganter Gauner]] &amp;#039;&amp;#039;(A Scandal in Paris)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1947: [[Angelockt]] &amp;#039;&amp;#039;(Lured)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1948: [[Schlingen der Angst]] &amp;#039;&amp;#039;(Sleep, My Love)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1949: [[Unerschütterliche Liebe]] &amp;#039;&amp;#039;(Shockproof)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1949: [[Leicht französisch]] &amp;#039;&amp;#039;(Slightly French)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1950: Mystery Submarine&lt;br /&gt;
* 1951: [[Beichte eines Arztes – Die erste Legion]] &amp;#039;&amp;#039;(The First Legion)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1951: [[Schwester Maria Bonaventura]] &amp;#039;&amp;#039;(Thunder on the Hill)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1951: [[Spielschulden]] &amp;#039;&amp;#039;(The Lady Pays Off)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1951: [[Ein Wochenende mit Papa]] &amp;#039;&amp;#039;(Week-End with Father)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1952: [[Hat jemand meine Braut gesehen?]] &amp;#039;&amp;#039;(Has Anybody Seen My Gal)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1952: No Room for the Groom&lt;br /&gt;
* 1953: Meet Me at the Fair&lt;br /&gt;
* 1953: Eine abenteuerliche Frau &amp;#039;&amp;#039;(Take me to Town)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1953: [[All meine Sehnsucht]] &amp;#039;&amp;#039;(All I Desire)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1954: Taza, der Sohn des Cochise &amp;#039;&amp;#039;(Taza, Son of Cochise)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1954: [[Die wunderbare Macht]] &amp;#039;&amp;#039;(Magnificent Obsession)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1954: [[Attila, der Hunnenkönig]] &amp;#039;&amp;#039;(Sign of the Pagan)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1955: Wenn die Ketten brechen &amp;#039;&amp;#039;(Captain Lightfoot)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1955: [[Was der Himmel erlaubt]] &amp;#039;&amp;#039;(All that Heaven Allows)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1956: [[Es gibt immer ein Morgen]] &amp;#039;&amp;#039;(There’s Always Tomorrow)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1956: Nur Du allein &amp;#039;&amp;#039;(Never Say Goodbye)&amp;#039;&amp;#039; (ungenannte Regie-Mitarbeit)&lt;br /&gt;
* 1956: [[In den Wind geschrieben]] &amp;#039;&amp;#039;(Written on the Wind)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1957: [[Der letzte Akkord]] &amp;#039;&amp;#039;(Interlude)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1957: [[Der Engel mit den blutigen Flügeln]] &amp;#039;&amp;#039;(Battle Hymn)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1957: [[Duell in den Wolken]] &amp;#039;&amp;#039;(The Tarnished Angels&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1958: [[Zeit zu leben und Zeit zu sterben (Film)|Zeit zu leben und Zeit zu sterben]] &amp;#039;&amp;#039;(A Time to Love and a Time to Die)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1959: [[Solange es Menschen gibt]] &amp;#039;&amp;#039;(Imitation of Life)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1976: Sprich zu mir wie der Regen (Kurzfilm, Co-Regie)&lt;br /&gt;
* 1978: Silvesternacht – Ein Dialog (Kurzfilm, Co-Regie)&lt;br /&gt;
* 1979: Bourbon Street Blues (Kurzfilm, Co-Regie)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentarfilme ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Douglas Sirk – Hope as in Despair&amp;#039;&amp;#039;. Dokumentarfilm, Schweiz, Frankreich, Deutschland, 2022, 76 Min., Regie: Roman Hüben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.filmpodium.ch/film/170953/douglas-sirk-hope-as-in-despair Douglas Sirk – Hope as in Despair], auf filmpodium.ch&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Hans-Michael Bock]], [[Michael Töteberg]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Douglas Sirk – Imitation of Life. Ein Gespräch mit Jon Halliday&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag der Autoren&lt;br /&gt;
   |Ort=Frankfurt/Main&lt;br /&gt;
   |Datum=1997&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-88661-176-0&lt;br /&gt;
   |Originaltitel=Sirk on Sirk&lt;br /&gt;
   |Originalsprache=en&lt;br /&gt;
   |Übersetzer=[[Robert Wohlleben]]}} (Interview Hallidays mit Douglas Sirk) Mit einer von Bock und Töteberg verfassten Biografie sowie einer Filmografie.&lt;br /&gt;
* Hans-Michael Bock: &amp;#039;&amp;#039;Detlef Sierck / Douglas Sirk – Regisseur.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[CineGraph – Lexikon zum deutschsprachigen Film]]&amp;#039;&amp;#039;, Lieferung 8, 1987.&lt;br /&gt;
* Thomas Brandlmeier: &amp;#039;&amp;#039;Douglas Sirk und das ironisierte Melodram&amp;#039;&amp;#039;. edition text + kritik, München 2022, ISBN  978-3-96707-610-3.&lt;br /&gt;
* {{NDB|24|385|386|Sierck, Hans Detlef|[[Wolfgang Jacobsen]]|11883181X}}&lt;br /&gt;
* Corinna Kirschstein: &amp;#039;&amp;#039;Detlef Sierck.&amp;#039;&amp;#039; In Sächsische Biografie, hrsg. vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.&amp;amp;nbsp;V. 2005. Online-Ausgabe: http://www.isgv.de/saebi/ (eingesehen am 29. Februar 2020)&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000016026|Douglas Sirk||Internationales Biographisches Archiv 09/1987 vom 16. Februar 1987}}&lt;br /&gt;
* Anke Sterneborg: &amp;#039;&amp;#039;Douglas Sirk. 1897–1987&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Thomas Koebner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien.&amp;#039;&amp;#039; 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-15-010662-4, S. 693–696.&lt;br /&gt;
* [[Frithjof Trapp]]; [[Werner Mittenzwei]]; [[Henning Rischbieter]]; [[Hansjörg Schneider (Theaterwissenschaftler)|Hansjörg Schneider]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des deutschsprachigen Exiltheaters 1933–1945 / Biographisches Lexikon der Theaterkünstler&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, München 1999, ISBN 3-598-11375-7, S. 869f.&lt;br /&gt;
* [[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das große Personenlexikon des Films]]. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Band 7: &amp;#039;&amp;#039;R – T. Robert Ryan – Lily Tomlin.&amp;#039;&amp;#039; Schwarzkopf &amp;amp; Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S.&amp;amp;nbsp;344 f.&lt;br /&gt;
* Kay Weniger: &amp;#039;&amp;#039;‘Es wird im Leben dir mehr genommen als gegeben …’. Lexikon der aus Deutschland und Österreich emigrierten Filmschaffenden 1933 bis 1945. Eine Gesamtübersicht.&amp;#039;&amp;#039; ACABUS-Verlag, Hamburg 2011, ISBN 978-3-86282-049-8, S.&amp;amp;nbsp;644–648.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0802862}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|7f98d7814916479e9f3c76e8b26858c1}}&lt;br /&gt;
* [http://brightlightsfilm.com/48/sirkinterview.php#.UjHbZhwrdGk Bericht über Jane und Michael Sterns mehrere Tage währenden Besuch beim Ehepaar Sirk in Lugano], erschienen in der Nr. 6/1977 der Filmzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Bright Lights&amp;#039;&amp;#039; (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://sensesofcinema.com/2004/great-directors/sirk/ Tom Ryan in der Reihe Great Directors: &amp;#039;&amp;#039;Douglas Sirk - kurzer Biografie, Filmografie und Bibliografie&amp;#039;&amp;#039;] in dem australischen Online-Filmjournal &amp;#039;&amp;#039;Senses of Cinema&amp;#039;&amp;#039;, Februar 2004. (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.imagesjournal.com/issue10/reviews/sirk/text.htm Garry Morris: &amp;#039;&amp;#039;DVD-Review der Filme »All that Heaven allows« und »Written with the wind« mit einer kurzen Einführung in das Leben Sirks.&amp;#039;&amp;#039;] (englisch)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.henrysheehan.com/essays/stuv/sirk-1.html | wayback=20130930 | text=Kurzes Porträt von Henry Sheehan aus dem Jahre 2002 (englisch)}}&lt;br /&gt;
* Martina Müller: [https://www.deutschlandfunkkultur.de/melodramen-von-douglas-sirk-traenen-im-kino.1024.de.html?dram:article_id=496025 &amp;#039;&amp;#039;Tränen im Kino. Melodramen von Douglas Sirk&amp;#039;&amp;#039;] Deutschlandradio, 24. April 2021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11883181X|LCCN=n79063051|NDL=01040279|VIAF=14911756}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sirk, Douglas}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Filmpreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellende Kunst (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Lugano)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sirk, Douglas&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sierck, Hans Detlef (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Bühnen- und Filmregisseur deutscher Herkunft&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. April 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]], [[Deutsches Reich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Januar 1987&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lugano]], [[Schweiz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Runologe</name></author>
	</entry>
</feed>