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	<title>Doldenblütler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Doldenbl%C3%BCtler&amp;diff=847&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 10. Juli 2025 um 04:12 Uhr</title>
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		<updated>2025-07-10T04:12:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Doldenblütler&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Apiaceae&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[John Lindley (Botaniker)|Lindl.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Doldenblütlerartige&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Apiales&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Euasteriden II&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Asteriden&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Kerneudikotyledonen&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Eudikotyledonen&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Illustration Daucus carota0.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Wilde Möhre (&amp;#039;&amp;#039;Daucus carota&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;carota&amp;#039;&amp;#039;), Illustration&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Doldenblütler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Doldengewächse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Apiaceae oder Umbelliferae bzw. deutsch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Umbelliferen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) sind eine [[Familie (Biologie)|Pflanzenfamilie]] in der [[Ordnung (Biologie)|Ordnung]] der [[Doldenblütlerartige]]n (Apiales). Die meisten Arten sind [[krautige Pflanze]]n mit mehrfach geteilten Blättern und [[Dolde#Doppeldolde|Doppeldolden]] als [[Blütenstand]], wodurch sie leicht der Familie zuzuordnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie enthält etwa 434 [[Gattung (Biologie)|Gattungen]] mit etwa 3780 [[Art (Biologie)|Arten]] und ist weltweit in den [[Gemäßigte Zone|gemäßigten Gebieten]] vertreten. Zu den Doldenblütlern zählen viele [[Gewürz]]pflanzen und [[Nutzpflanze|Nahrungspflanzen]], aber auch einige sehr giftige Pflanzenarten, beispielsweise der [[Wasserschierling]] und der [[Gefleckter Schierling|Gefleckte Schierling]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung und Ökologie ==&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Vertreter der Doldenblütler sind fast ausschließlich [[Ausdauernde Pflanze|ausdauernde]] [[krautige Pflanze]]n. Einige wenige Taxa, wie etwa in der Unterfamilie Mackinlayoideae, sind [[Verholzung|verholzt]]. Die [[Sprossachse]] ist in der Regel hohl und [[Knoten (Botanik)|knotig]]. Die Wuchshöhen reichen von mehreren Meter hohen Pflanzen in den Steppen [[Zentralasien]]s (&amp;#039;&amp;#039;[[Steckenkräuter|Ferula]]&amp;#039;&amp;#039;) bis zu wenigen Zentimeter hohen [[Polsterpflanze]]n der Antarktis (&amp;#039;&amp;#039;[[Azorella]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Arten bilden eine [[Pfahlwurzel]] aus. Die [[Wurzel (Pflanze)#Seitenwurzel|Seitenwurzeln]] entstehen an beiden Seiten der Xylempole, da an der Spitze des Xylempols ein Harzgang verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Phyllotaxis|wechselständigen]] [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind [[Blattform|einfach oder mehrfach gefiedert]]. Nur in Ausnahmen besitzen sie einfache Blätter (&amp;#039;&amp;#039;[[Hasenohren|Bupleurum]]&amp;#039;&amp;#039;). Die Blätter besitzen eine [[Blattscheide]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blütenstände ===&lt;br /&gt;
[[Datei:AngelicaSylvestrisInflorescence.jpg|miniatur|Blütenstand (Doppeldolde) bei der [[Wald-Engelwurz]] – deutlich zu erkennen die einzelnen Döldchen]]&lt;br /&gt;
Der [[Blütenstand]] ist meist eine vielstrahlige [[Dolde#Doppeldolde|Doppeldolde]], eine [[Dolde]] aus meist vielen Döldchen. Dieser Bau der Blütenstände ist sehr charakteristisch für die Doldenblütler und hat ihnen auch ihren alten wissenschaftlichen Namen Umbelliferae (Schirm-Träger) eingebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tragblätter der Dolden sind dicht zusammengedrängt und bilden die Hülle (Involucrum), häufig sind sie auch nur schwach ausgeprägt oder fehlen. Hier entspringen die Döldchenstiele = Doldenstrahlen. Die Döldchen (Umbellulae) sind wiederum von einem (oft auch fehlenden) Hüllchen (Involucellum) umgeben. Die Blütenstiele werden nicht „Döldchenstrahlen“ genannt. Häufig bildet der Blütenstand eine Kuppel oder sogar eine Fläche, auf der häufig Insekten anzutreffen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seltener sind einfache Dolden. Es gibt auch Arten mit Einzelblüten (&amp;#039;&amp;#039;Azorella&amp;#039;&amp;#039;). Bei sehr großen Arten können auch mehrere Doppeldolden zu einem noch größeren Blütenstand zusammengefasst sein ([[Riesen-Bärenklau]], &amp;#039;&amp;#039;Heracleum mantegazzianum&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blüten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Siler flowerdiagram.png|mini|130px|links|[[Blütendiagramm]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Laserkräuter|Laserpitium]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Die meist unscheinbaren [[Blüte]]n sind mit Ausnahme des [[Gynoeceum]]s fünfzählig und in der Regel [[Radiärsymmetrie|radiärsymmetrisch]]. Bei einigen Arten sind insbesondere die Randblüten aber auch asymmetrisch und dadurch [[zygomorph]]. [[Kelchblatt|Kelchblätter]] sind ursprünglich fünf vorhanden, jedoch sind sie oft verkümmert oder fehlen ganz. Die fünf [[Kronblatt|Kronblätter]] sind frei und sind meist weiß, seltener gelb, rosa bis violett. Die Kronblätter besitzen häufig an der Spitze ein eingeschlagenes Läppchen (Lobulum inflexum). Seine Gestalt sowie die Gestalt der Vorderkante des Kronblattes (Flexurkante) sind wichtige Bestimmungsmerkmale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt nur einen Kreis mit fünf freien, [[Fruchtbarkeit|fertilen]] [[Staubblatt|Staubblättern]], die in der Knospe gekrümmt sind. Zwei [[Fruchtblatt|Fruchtblätter]] sind zu einem unterständigen [[Fruchtknoten]] verwachsen. Die zwei [[Griffel (Botanik)|Griffel]] (auch als Schnabel bezeichnet) sitzen auf einem scheiben- bis kegelförmigen, glänzenden, Griffelpolster (Stylopodium). Dieses dient als [[Nektarium]], d.&amp;amp;nbsp;h., es scheidet [[Nektar (Botanik)|Nektar]] aus. In jedem der zwei Fruchtknotenfächer befindet sich eine hängende anatrope [[Samenanlage]]. Eine zweite verkümmert sehr früh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufbau der Blüte kann in folgender [[Blütenformel]] zusammengefasst werden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\star K_{5-0} \; C_5 \; A_5 \; G_{\overline{(2)}}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blüten sind meist [[Dichogamie|protandrisch]]. Die [[Bestäubung]] erfolgt in der Regel über [[Fliegen]], [[Käfer]] und andere kurzrüsselige Insekten ([[Entomophilie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Athamanta cretensis1.jpg|miniatur|Ausschnitt aus einem Fruchtstand mit jungen Früchten der [[Alpen-Augenwurz]] (&amp;#039;&amp;#039;Athamanta cretensis&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Früchte und Samen ===&lt;br /&gt;
Die [[Frucht]] ist eine trockene, zweiteilige [[Spaltfrucht]], auch Doppelachäne genannt. Die Gestalt ist häufig zylindrisch mit rundem bis elliptischem Querschnitt. Seltener sind kugelige (&amp;#039;&amp;#039;[[Koriander (Gattung)|Coriandrum]]&amp;#039;&amp;#039;) und doppelkugelige Gestalt (&amp;#039;&amp;#039;[[Bifora]]&amp;#039;&amp;#039;). Die zwei Teilfrüchte (Mericarpien oder Carpiden) bleiben zunächst meist noch mit der Oberseite an einem Fruchthalter ([[Karpophor]]) hängen, der sich in der Mitte befindet. Dieser kann aber auch fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Teilfrucht hat an ihrer freien Seite fünf Längsrippen oder Hauptrippen (juga primaria) mit je einem Gefäßbündel. Dazwischen liegen Tälchen (valleculae), in deren Wand sich je ein meist dunkler [[schizogen]]er (durch das Auseinanderweichen von Zellen entstehender) Ölgang (hier als Ölstrieme bezeichnet) befindet. Bei manchen Arten besitzt jedes Tälchen noch eine Nebenrippe (jugum secundarium, etwa die Karotte mit stacheligen Nebenrippen). Die Ölgänge können auch vermehrt (&amp;#039;&amp;#039;[[Bibernellen|Pimpinella]]&amp;#039;&amp;#039;) oder reduziert (&amp;#039;&amp;#039;Coriandrum&amp;#039;&amp;#039;) sein oder ganz fehlen (&amp;#039;&amp;#039;[[Conium]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Same (Pflanze)|Samen]] besteht aus einem sehr kleinen [[Embryo (Botanik)|Embryo]] in einem großen, fett- und proteinreichen [[Endosperm]]. Der Embryo liegt am oberen Ende des Samens mit nach oben gerichtetem [[Hypokotyl]]. Die Samenschale ist mit der Fruchtwand verklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ausbreitungsmechanismen von Pflanzen|Ausbreitung]] erfolgt durch Tiere (Epi[[zoochorie]]), den Wind ([[Anemochorie]]), Wasser ([[Hydrochorie]]), durch Selbstausbreitung ([[Autochorie]]) und teilweise durch den Menschen ([[Hemerochorie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chemische Merkmale ===&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Die Hauptbestandteile der [[Ätherisches Öl|ätherischen Öle]] können je nach Art überwiegend aus [[Terpene]]n oder aus [[Phenylpropanoide]]n gebildet werden. Beim [[Echter Koriander|Koriander]] ist es überwiegend (+)-[[Linalool]] (Terpen), beim [[Echter Kümmel|Kümmel]] (+)-[[Carvon]] (Terpen), bei [[Fenchel]] und [[Anis]] [[Anethol]] (Phenylpropanoid).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; width=&amp;quot;20%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center; font-size:90%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Inhaltsstoffe (Auswahl)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:(S)-(+)-Carvone Structural Formula V.svg|115px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
(&amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039;)-(+)-Carvon&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:7H-furo(3,2-g)chromen-7-one 200.svg|185px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Psoralen]], ein lineares Furanocumarin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Cis-Anethole &amp;amp; trans-Anethole.png|255px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;cis&amp;#039;&amp;#039;-Anethol (oben) und &amp;#039;&amp;#039;trans&amp;#039;&amp;#039;-Anethol (unten)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Falcarinol Structural Formula V1.svg|255px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Falcarinol]], ein Polyacetylen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Doldenblütler sind die Familie mit dem größten Spektrum an [[Cumarin]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;verbindungen. Neben einfachen Cumarinen und Hydroxycumarinen (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Umbelliferon]]) treten auch eine Vielzahl an prenylierten, geranylierten und farnesylierten Cumarinderivaten auf. Dazu zählen auch die [[Furocumarine|Furano-]] und Pyranocumarine. Erstere können linear oder angulär sein. Hydroxy- und Furanocumarine wirken abschreckend auf Herbivoren (deterrent), als [[Phytoalexine]] und als Keimungsinhibitoren. Dabei steigt die Toxizität von Hydroxy- über lineare zu angulären Furanocumarinen an. Die Furanocumarine sind [[Phototoxie|phototoxisch]]: Bei Einwirkung von UV-Licht wird die [[Desoxyribonukleinsäure|DNA]] inaktiviert (Photosensibilisierung). Anguläre Furanocumarine sind stärker toxisch als lineare, obwohl ihre Phototoxizität geringer ist. Die meisten der holarktisch verbreiteten, artenreichen Gattungen der Familie enthalten Furanocumarine (etwa &amp;#039;&amp;#039;Bupleurum&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Pimpinella&amp;#039;&amp;#039; mit je 150 Arten), während viele monotypische Gattungen mit eingeschränkter geographischer Verbreitung keine Furanocumarine enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Terpene#Sesquiterpene|Sesquiterpenlactone]] sind mit über 100 Verbindungen in der Familie vertreten. Es treten die gleichen Grundstrukturen (z.&amp;amp;nbsp;B. Germacranolide, Eudesmanolide, Eremophilanolide und Elemanolide) auf wie bei den Korbblütlern, jedoch stereochemisch unterschiedlich. Außerdem sind sie häufiger hydroxyliert und verestert, insbesondere am C11.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Doldenblütlern wurden über 150 [[Polyine|Polyacetylen]]-Verbindungen nachgewiesen. Am häufigsten sind die C&amp;lt;sub&amp;gt;17&amp;lt;/sub&amp;gt;-Diin-diene der [[Falcarinol]]-Gruppe. Die Giftigkeit des [[Wasserschierling]]s (&amp;#039;&amp;#039;Cicuta virosa&amp;#039;&amp;#039;) und der [[Safranrebendolde]] (&amp;#039;&amp;#039;Oenanthe crocata&amp;#039;&amp;#039;) beruht auf Polyacetylenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alkaloide]] sind selten. [[Coniin]] und ähnliche [[Piperidin]]-Derivate kommen im [[Gefleckter Schierling|Gefleckten Schierling]] (&amp;#039;&amp;#039;Conium maculatum&amp;#039;&amp;#039;) vor. In der Unterfamilie Saniculoideae treten häufig [[Triterpensaponine]] auf. Typische Kohlenhydrate sind das Trisaccharid [[Umbelliferose]] und der Zuckeralkohol [[Mannit]]ol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vorkommen von [[Petroselinsäure]] als Hauptfettsäure bezeugt die enge Verbindung zwischen den Apiaceae und den [[Araliaceae]].&amp;lt;ref&amp;gt;T. Stuhlfauth, H. Fock, H. Huber, K. Klug: &amp;#039;&amp;#039;The distribution of fatty acids including petroselinic and tariric acids in the fruit and seed oils of the Pittosporaceae, Araliaceae, Umbelliferae, Simarubaceae and Rutaceae.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Biochemical Systematics and Ecology.&amp;#039;&amp;#039; 13, 1985, S.&amp;amp;nbsp;447–453, {{DOI|10.1016/0305-1978(85)90091-2}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Aufgrund der ätherischen Öle werden viele Arten als Gewürz-, Gemüse- und Heilpflanzen verwendet. Verwendung finden dabei die Früchte, Blätter und Wurzeln. Beispiele sind [[Echter Kümmel|Kümmel]] (&amp;#039;&amp;#039;Carum carvi&amp;#039;&amp;#039;), [[Anis]] (&amp;#039;&amp;#039;Pimpinella anisum&amp;#039;&amp;#039;), [[Echter Koriander|Koriander]] (&amp;#039;&amp;#039;Coriandrum sativum&amp;#039;&amp;#039;), [[Dill (Pflanze)|Dill]] (&amp;#039;&amp;#039;Anethum graveolens&amp;#039;&amp;#039;), [[Liebstöckel]] (&amp;#039;&amp;#039;Levisticum officinale&amp;#039;&amp;#039;), [[Fenchel]] (&amp;#039;&amp;#039;Foeniculum vulgare&amp;#039;&amp;#039;), [[Petersilie]] (&amp;#039;&amp;#039;Petroselinum crispum&amp;#039;&amp;#039;), und [[Echter Sellerie|Sellerie]] (&amp;#039;&amp;#039;Apium graveolens&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gewisse Ausnahme bilden die [[Karotte]] (&amp;#039;&amp;#039;Daucus carota&amp;#039;&amp;#039;) und der [[Pastinak]] (&amp;#039;&amp;#039;Pastinaca sativa&amp;#039;&amp;#039;), die vor allem aufgrund ihres [[Kohlenhydrate|Kohlenhydrat]]-Gehaltes angebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Arten sind sehr giftig. Der [[Gefleckter Schierling|Gefleckte Schierling]] (&amp;#039;&amp;#039;Conium maculatum&amp;#039;&amp;#039;) lieferte das Gift für den [[Sokrates#Prozess und Tod|zum Tod verurteilten Sokrates]] und kann mit [[Wilde Möhre|Wilder Möhre]], [[Echter Kümmel|Kümmel]], [[Koriander]] und [[Kerbel]] verwechselt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Liesa Rechenburg: Buch [https://books.google.de/books?id=r86PDwAAQBAJ&amp;amp;lpg=PT226 &amp;#039;&amp;#039;Dort oben sehe ich euch wachsen: Heilkräuter aus den Bergen - finden und anwenden&amp;#039;&amp;#039;], Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Kümmel&amp;#039;&amp;#039;, Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Erkennen mit allen Sinnen&amp;#039;&amp;#039;, Juni 2019, Löwenzahn Verlag.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls sehr giftig ist der [[Wasserschierling]] (&amp;#039;&amp;#039;Cicuta virosa&amp;#039;&amp;#039;). Weniger giftig ist die [[Hundspetersilie]] (&amp;#039;&amp;#039;Aethusa cynapium&amp;#039;&amp;#039;), die jedoch oft mit der [[Petersilie]] verwechselt wird, wodurch es häufig zu Vergiftungen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterscheidungsmerkmale zu den als [[Wildkräuter]] genutzten Doldenblütlern:&lt;br /&gt;
* Der gefleckte Schierling riecht nach Mäuse-Urin, der Wasserschierling nach Sellerie und die Hundspetersilie unangenehm und entfernt nach Knoblauch.&amp;lt;ref&amp;gt;Gesa Labahn: [https://blog.wwf.de/wildkraeuter-doppelgaenger/ &amp;#039;&amp;#039;Wildkräuter und giftige Doppelgänger: nicht verwechseln!&amp;#039;&amp;#039;], 8. Mai 2018. In: Blog.WWF.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Stengel von geflecktem Schierling und Hundspetersilie sind stellenweise (beim Schierling fleckig) rötlich gefärbt. (Die [[Kerbelrübe]] trägt ebenfalls rote Flecken am Stängel, hat aber  im Gegensatz zu den giftigen Arten eine unterirdisch verdickte Knolle.)&amp;lt;ref&amp;gt;Ronald Kirnbauer: [https://www.abenteuer-am-wegesrand.at/botanisches-zur-kerbelruebe-knolliger-kaelberkropf/ &amp;#039;&amp;#039;Botanisches zur Kerbelrübe&amp;#039;&amp;#039;], 8. November 2021. In: Abenteuer-am-Wegesrand.at&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Arten sind aufgrund ihrer Furanocumarine [[Wiesengräserdermatitis|photosensibilisierend]] und [[Phototoxie|phototoxisch]]. Zu erwähnen ist hier besonders der [[Riesen-Bärenklau]] (&amp;#039;&amp;#039;Heracleum mantegazzianum&amp;#039;&amp;#039;). Das in den phototoxischen Arten enthaltene [[Psoralen]] wird jedoch in der Medizin im Rahmen der [[PUVA]]-Therapie zur Behandlung von Hauterkrankungen eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Die Familie ist weltweit verbreitet, jedoch liegt der Schwerpunkt in den nördlichen [[Gemäßigte Zone|gemäßigten Zonen]]. In den [[Tropen]] sind die Doldenblütler besonders in den [[Höhenstufe (Ökologie)|montanen Höhenstufen]] verbreitet. Die Doldenblütler-Arten wachsen vorwiegend in Steppen, Sümpfen, Wiesen und Wäldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Flannel Flower Henry Head2 email.jpg|mini|Unterfamilie Mackinlayoideae: &amp;#039;&amp;#039;[[Actinotus helianthi]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Centella asiatica 1.jpg|mini|Unterfamilie Mackinlayoideae: [[Indischer Wassernabel]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Centella asiatica]]&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Synonym (Taxonomie)|Synonyme]] für Apiaceae {{Person|Lindl.}} nom. cons. sind: Umbelliferae {{Person|Juss.}} nom. cons., Actinotaceae {{Person|A.I.Konstant. &amp;amp; Melikyan}}, Ammiaceae {{Person|Bercht. &amp;amp; J.Presl}}, Angelicaceae {{Person|Martinov}}, Daucaceae {{Person|Martinov}}, Ferulaceae {{Person|Sacc.}}, Saniculaceae {{Person|Bercht. &amp;amp; J.Presl}}.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schwestertaxon der Doldenblütler innerhalb der Ordnung [[Apiales]] ist die Gruppe aus [[Klebsamengewächse|Pittosporaceae]], [[Araliaceae]] und [[Myodocarpaceae]].&amp;lt;ref name =&amp;quot;APG&amp;quot;&amp;gt;[http://www.mobot.org/MOBOT/Research/APweb/orders/apialesweb.htm#Apiales APG-Seite zu Apiales]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie selbst enthält etwa 434 [[Gattung (Biologie)|Gattungen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot;/&amp;gt; mit etwa 3780 [[Art (Biologie)|Arten]]. Sie wird seit 2010 nur noch in drei Unterfamilien gegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Magee et al. 2010&amp;quot;&amp;gt;Anthony R. Magee, Carolina I. Calviño, Mei (Rebecca) Liu, Stephen R. Downie, Patricia M. Tilney &amp;amp; Ben-Erik van Wyk: &amp;#039;&amp;#039;New tribal delimitations for the early diverging lineages of Apiaceae subfamily Apioideae.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Taxon&amp;#039;&amp;#039;, Volume 59, Issue 2, 2010, S. 567–580: [http://www.life.illinois.edu/downie/Tribal_Delimitations.pdf PDF-Online.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die [[Mackinlayoideae]] {{Person|Plunkett &amp;amp; Lowry}} sind meist verholzende Pflanzen. Die meisten Arten wachsen in den Gebieten um den Südpazifik, die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Centella&amp;#039;&amp;#039; vor allem in [[Südafrika]]. Es gibt etwa sechs Gattungen mit etwa 67 Arten:&amp;lt;ref name=&amp;quot;PlunkettEtAl2004&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Actinotus]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Labill.}}: Alle 15 Arten sind in [[Australien]] verbreitet und eine davon kommt auch in [[Neuseeland]] vor.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Apiopetalum]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Baill.}}: Die etwa vier Arten kommen in [[Neukaledonien]] vor.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Centella]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}} (Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Trisanthus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lour.}}): Die etwa 40 Arten sind hauptsächlich auf der [[Südhalbkugel]] verbreitet, beispielsweise:&lt;br /&gt;
*** [[Indischer Wassernabel]] (&amp;#039;&amp;#039;Centella asiatica&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.) Urb.}})&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Mackinlaya]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|F.Muell.}} (Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Anomopanax&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Harms}}): Die etwa zehn Arten kommen in [[Sulawesi]], auf den [[Philippinen]], in [[Neuguinea]], auf den [[Salomonen]] und im nordöstlichen Australien vor.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Micropleura]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lag.}}: Die etwa zwei Arten kommen in [[Kolumbien]] und [[Chile]] vor.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Platysace]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Bunge}}: Die etwa 26 Arten sind in Australien weitverbreitet, aber keine kommt in [[Tasmanien]] vor.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Xanthosia]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Rudge}}: Die etwa 20 Arten sind im gemäßigten Australien weitverbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yareta Peru.jpg|mini|Unterfamilie Azorelloideae: [[Yareta]] (&amp;#039;&amp;#039;Azorella yareta&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bolax gummifera closeup.jpg|miniatur|Unterfamilie Azorelloideae: &amp;#039;&amp;#039;[[Bolax gummifera]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mulinum spinosum 1.jpg|miniatur|Unterfamilie Azorelloideae: &amp;#039;&amp;#039;[[Mulinum spinosum]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
* Die [[Azorelloideae]] {{Person|Plunkett &amp;amp; Lowry}}: Die 18 bis 23 Gattungen mit etwa 155 Arten kommen in Südamerika, Australien und der Antarktis vor. Sie besitzen einen großen Nucellus, einen tetrasporigen Embryosack. Die Früchte haben ein [[Lignin|lignifiziertes]] Perisperm:&amp;lt;ref name=&amp;quot;LuiEtAl2009&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Asteriscium&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Cham. &amp;amp; Schltdl.}}: Sie enthält nur eine Art:&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;[[Asteriscium novarae]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Constance &amp;amp; Charpin}}: Sie kommt in Chile und [[Argentinien]] vor.&lt;br /&gt;
** Andenpolster (&amp;#039;&amp;#039;[[Azorella]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lam.}}, Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Huanaca&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Cav.}},  &amp;#039;&amp;#039;Laretia&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Gillies &amp;amp; Hook.}}, &amp;#039;&amp;#039;Mulinum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Pers.}}, &amp;#039;&amp;#039;Schizeilema&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Hook. f.) Domin}}, &amp;#039;&amp;#039;Stilbocarpa&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Hook. f.) Decne. &amp;amp; Planch.}}):&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fernández2020&amp;quot; /&amp;gt; Die seit 2017 und bestätigt 2020 etwa 58 (früher bis zu 70 Arten) sind von [[Costa Rica]] bis zum südlichen Südamerika, auf einigen Inseln im [[Südlicher Ozean|Südlichen Ozean]] und in Australien sowie Neuseeland verbreitet, darunter:&lt;br /&gt;
*** [[Yareta]] (&amp;#039;&amp;#039;Azorella compacta&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Phil.}})&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Bolax]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Comm. ex Juss.}}: Die vier bis fünf Arten kommen im gemäßigten südlichen Südamerika in Argentinien und Chile vor.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Bowlesia]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Ruiz &amp;amp; Pav.}}: Die etwa 16 Arten sind in der Neotropis verbreitet.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Dichosciadium&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Domin}}: Sie enthält nur eine Art:&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;[[Dichosciadium ranunculaceum]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(F.Muell.) Domin}} (Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Azorella ranunculacea&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(F.Muell.) Druce}}, &amp;#039;&amp;#039;Dichopetalum ranunculaceum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|F.Muell.}}, &amp;#039;&amp;#039;Azorella dichopetala&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Benth.}} nom. illeg., &amp;#039;&amp;#039;Pozoa ranunculacea&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(F.Muell.) Drude}}): Sie kommt mit zwei Varietäten nur in den australischen Bundesstaaten [[New South Wales]], Victoria und [[Tasmanien]] vor.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Dickinsia&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Franch.}} (Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Cotylonia&amp;#039;&amp;#039; {{Person|C.Norman}}): Sie enthält nur einer Art:&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;[[Dickinsia hydrocotyloides]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Franch.}} (Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Cotylonia bracteata&amp;#039;&amp;#039; {{Person|C.Norman}}): Sie gedeiht in schattigen, feuchten Wäldern und Ufern von Fließgewässern in Höhenlagen zwischen 1500 und 3200 Meter in den chinesischen Provinzen [[Guizhou]], [[Hubei]], [[Hunan]], [[Sichuan]] sowie [[Yunnan]].&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Diplaspis]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Hook. f.}}: Die nur zwei Arten kommen nur in den australischen Bundesstaaten New South Wales, Victoria und Tasmanien vor.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Diposis]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|DC.}}: Die zwei oder drei Arten kommen in [[Uruguay]] und Chile vor.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Domeykoa]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Phil.}}: Die etwa vier Arten kommen in Peru und Chile vor.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Drusa&amp;#039;&amp;#039; {{Person|DC.}}: Sie enthält nur eine Art:&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;[[Drusa glandulosa]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Poir.) H.Wolff ex Engl.}}: Sie kommt auf den [[Kanaren]], [[Madeira]], [[Marokko]] und auch in [[Somalia]] vor.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Eremocharis]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Phil.}}: Die etwa neun Arten kommen in Peru und Chile vor.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Gymnophyton]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Clos}}: Die etwa sechs Arten gedeihen in den Anden Chiles und Argentiniens.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Hermas (Gattung)|Hermas]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}}: Sie etwa sieben Arten sind im südlichen Afrika verbreitet.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Homalocarpus]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Hook. &amp;amp; Arn.}}: Die vier bis sechs Arten kommen in Chile vor.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Oschatzia]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Walp.}}: Die nur zwei Arten kommen nur in den australischen Bundesstaaten New South Wales, Victoria und Tasmanien vor.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Pozoa]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lag.}}: Die etwa zwei Arten gedeihen in den Anden Chiles und Argentiniens.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Spananthe&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Jacq.}}: Sie enthält nur eine Art:&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;[[Spananthe paniculata]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Jacq.}}: Sie kommt in den Anden vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Opopanax chironium0.jpg|mini|Unterfamilie Apioideae: &amp;#039;&amp;#039;[[Opopanax chironium]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
* Die [[Apioideae]] {{Person|Drude}}, inklusive der Taxa der ehemaligen Saniculoideae {{Person|Burnett}}.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Magee et al. 2010&amp;quot;/&amp;gt; Diese Unterfamilie besitzt keine Nebenblätter. Die Samenanlagen sind tenuinucellat, das Endokarp besteht aus einer Zellschicht und ist nicht lignifiziert. Die Blätter sind meist mehrfach geteilt oder ungeteilt. Die Blütenstände sind in der Regel Doppeldolden. Die Teilfrüchte können einen Fruchthalter (Karpophor) haben und besitzen mehr oder weniger ausgeprägte Ölgänge. Sie besitzen Terpenoide des Kauren-Typs. Es gibt nun mit den Taxa der ehemaligen Saniculoideae über 400 Gattungen mit etwa 3500 Arten. Sie sind weltweit verbreitet, jedoch mit Schwerpunkt in den nördlichen temperaten Zonen. Einige wenige Taxa verholzen, beispielsweise einige &amp;#039;&amp;#039;Bupleurum&amp;#039;&amp;#039;- und &amp;#039;&amp;#039;Myrrhidendron&amp;#039;&amp;#039;-Arten. Die [[Chromosom]]engrundzahl beträgt x = 11 (8, 9, 12). Zur inneren Systematik dieser Unterfamilie siehe [[Apioideae|Hauptartikel: Apioideae]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mobot.org/MOBOT/Research/APweb/orders/apialesweb.htm#Apiaceae Die Familie der Apiaceae] bei der [http://www.mobot.org/MOBOT/Research/APweb/welcome.html &amp;#039;&amp;#039;APWebsite&amp;#039;&amp;#039;]. (Abschnitte Beschreibung und Systematik)&lt;br /&gt;
* [http://delta-intkey.com/angio/www/umbellif.htm Die Familie der Apiaceae bei &amp;#039;&amp;#039;DELTA&amp;#039;&amp;#039;.] (Abschnitt Beschreibung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* Menglan She, Fading Pu, Zehui Pan, Mark Watson, John F. M. Cannon, Ingrid Holmes-Smith, Eugene V. Kljuykov, Loy R. Phillippe &amp;amp; Michael G. Pimenov: [http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=2&amp;amp;taxon_id=10052 &amp;#039;&amp;#039;Apiaceae.&amp;#039;&amp;#039; S. 1 - textgleich online wie gedrucktes Werk], In: Wu Zheng-yi &amp;amp; Peter H. Raven (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Flora of China&amp;#039;&amp;#039;, Volume 14 - &amp;#039;&amp;#039;Apiaceae through Ericaceae&amp;#039;&amp;#039;, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 2005. ISBN 1-930723-41-5 (Abschnitte Beschreibung und Systematik)&lt;br /&gt;
* J. M. Powell: [http://plantnet.rbgsyd.nsw.gov.au/cgi-bin/NSWfl.pl?page=nswfl&amp;amp;lvl=fm&amp;amp;name=Apiaceae Apiaceae bei der &amp;#039;&amp;#039;New South Wales Flora Online&amp;#039;&amp;#039;.] (Abschnitte Beschreibung und Verbreitung)&lt;br /&gt;
* Anthony R. Magee, Carolina I. Calviño, Mei (Rebecca) Liu, Stephen R. Downie, Patricia M. Tilney &amp;amp; Ben-Erik van Wyk: &amp;#039;&amp;#039;New tribal delimitations for the early diverging lineages of Apiaceae subfamily Apioideae&amp;#039;&amp;#039;, In: &amp;#039;&amp;#039;Taxon&amp;#039;&amp;#039;, Volume 59, Issue 2, 2010, S. 567–580: [http://www.life.illinois.edu/downie/Tribal_Delimitations.pdf PDF-Online.] (Abschnitt Systematik)&lt;br /&gt;
* [[Andreas Bresinsky]], [[Christian Körner (Botaniker)|Christian Körner]], [[Joachim W. Kadereit]], [[Gunther Neuhaus]], [[Uwe Sonnewald]]: &amp;#039;&amp;#039;Strasburger – Lehrbuch der Botanik.&amp;#039;&amp;#039; Begründet von E. Strasburger. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2008 (36. Aufl.) ISBN 978-3-8274-1455-7.&lt;br /&gt;
* Andreas Herde: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchung der Cumarinmuster in Früchten ausgewählter Apiaceae.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation Universität Hamburg, 2005 ([http://www.chemie.uni-hamburg.de/bibliothek/2005/DissertationHerde.pdf Volltext pdf 2,3 MB]). (Abschnitte Chemische Merkmale und Verwendung)&lt;br /&gt;
* Gregory M. Plunkett, Antoine N. Nicolas: &amp;#039;&amp;#039;Assessing Azorella (Apiaceae) and its allies: phylogenetics and a new classification.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Brittonia&amp;#039;&amp;#039;, Volume 69, 2017, S. 31–61. [[doi:10.1007/s12228-016-9446-0]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{GRIN|ID=77|Rang=family|WissName=Apiaceae}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;PlunkettEtAl2004&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Gregory M. Plunkett, G. T. Chandler, P. P. Lowry II, S. M. Pinney &amp;amp; T. S. Sprenkle: &amp;#039;&amp;#039;Recent advances in understanding Apiales and a revised classification&amp;#039;&amp;#039;, In: &amp;#039;&amp;#039;South African Journal of Botany&amp;#039;&amp;#039;, Volume 70, Nr. 3, 2004, S. 371–381.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;LuiEtAl2009&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
M. Liu, B.-E. Van Wyk, P. M. Tilney, Gregory M. Plunkett, P. P. Lowry II: &amp;#039;&amp;#039;Evidence from fruit structure supports in general the circumscription of Apiaceae subfamily Azorelloideae&amp;#039;&amp;#039;, In: &amp;#039;&amp;#039;Plant Systematics and Evolution&amp;#039;&amp;#039;, Volume 280, 2009, S. 1–13.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fernández2020&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Martina Fernández, Susana Martínez, Carolina Calviño, Isabel Calviño: &amp;#039;&amp;#039;Typifications of 31 names in Azorella (Azorelloideae, Apiaceae) from South America.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Phytotaxa&amp;#039;&amp;#039;, Volume 433, Issue 2, Februar 2020, S. 135–144. [[doi:10.11646/phytotaxa.433.2.4]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergänzende Literatur ===&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3437204866}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3494013276}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Apiaceae|Doldenblütler (Apiaceae)}}&lt;br /&gt;
* [http://rbg-web2.rbge.org.uk/URC/frames.html?http://rbg-web2.rbge.org.uk/URC/urchomepage.html Vielseitige Informationen des Umbellifer Resource Centre.] (engl.)&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Theodor C. H. Cole |titel=Apiaceae Phylogenie Poster – Stammbaum der Doldenblütler |url=https://www.researchgate.net/publication/353828140_APIACEAE_Phylogenie_Poster_-_Stammbaum_der_Doldenblutler |abruf=2022-09-11 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4150388-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Doldenblütler| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
	</entry>
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