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	<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Dimorphismus</id>
	<title>Dimorphismus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-14T23:11:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Dimorphismus&amp;diff=811&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gerbil: + Lit.</title>
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		<updated>2025-01-04T15:01:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Lit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:The ABC and XYZ of bee culture (Page 363) BHL9454649.jpg|mini|Dimorphismen bei der [[Westliche Honigbiene|Biene]]. V.l.n.r: Arbeiterin, Königin, Drohne]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dimorphismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[Altgriechische Sprache|altgriechisch]] {{lang|grc|δίμορφος}} &amp;#039;&amp;#039;dímorphos&amp;#039;&amp;#039; ‚zweigestaltig‘)&amp;lt;ref name=&amp;quot;GEMOLL&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Wilhelm Gemoll]] |Titel=Griechisch-Deutsches Schul- und Handwörterbuch |Verlag=G. Freytag, Hölder-Pichler-Tempsky |Ort=München/Wien |Datum=1965 |ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet man in der [[Biologie]] das Auftreten von zwei deutlich verschiedenen Erscheinungsvorkommen bei derselben Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sexualdimorphismus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Sexualdimorphismus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekannteste Form des Dimorphismus ist der Sexual- oder Geschlechtsdimorphismus, bei dem sich männliche und weibliche Individuen deutlich voneinander unterscheiden. Der Unterschied kann, wie häufig bei [[Webspinnen|Spinnen]] und bei einigen Fischen, in der Größe liegen. Die Geschlechter können aber auch unterschiedliche Färbungen aufweisen, wie bei vielen Vogelarten, bei denen das Weibchen zur Tarnung oft unscheinbar gefärbt ist, während das Männchen leuchtende Farben besitzt. Bei [[Walross]]en ist der Sexualdimorphismus durch die [[Stoßzahn|Stoßzähne]] des Männchens gegeben, die den Weibchen fehlen. Bei Pflanzen die [[Zweihäusigkeit]] sowie einige Formen der [[Subdiözie]] und [[Gynodiözie]] sowie [[Pleogamie]] (Auftreten eingeschlechtlicher Blüten neben den Zwitterblüten in wechselnder Verteilung auf den Individuen derselben Art).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Formen des biologischen Dimorphismus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Illustration Hedera helix0.jpg|mini|Am [[Efeu (Gattung)|Efeu]] (&amp;#039;&amp;#039;Hedera helix&amp;#039;&amp;#039;) lässt sich der &amp;#039;&amp;#039;Sprossdimorphismus&amp;#039;&amp;#039; – es gibt Rank- und Blütensprosse, sowie der Blattdimorphismus an derselben Pflanze beobachten.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bei Honigbienen sind zwei verschiedene Dimorphismen zu beobachten: zum einen ein Sexualdimorphismus zwischen Männchen (Drohnen) und Weibchen, zum anderen gibt es einen durch [[Pheromone]] gesteuerten Dimorphismus bei den Weibchen in Königin und Arbeiterinnen.&lt;br /&gt;
* [[Saisondimorphismus]], Beispiel: viele [[Zwergstrauch|Zwergsträucher]] der [[Phrygana]] bilden in der niederschlagsreichen Jahreshälfte (Winter) größere Blätter, in der trockenen Jahreshälfte (Sommer) kleinere Blätter.&lt;br /&gt;
* Bestimmte Hefepilzarten können, abhängig vom [[pH-Wert]], verschiedene Formen annehmen.&lt;br /&gt;
* [[Blattdimorphismus]] ist die Ausprägung unterschiedlich ausgeprägter Blätter bei ein und demselben Individuum. Er kann im Zusammenhang stehen mit dem Alter der Blätter (z.&amp;amp;nbsp;B. bei [[Sumpfkrüge]]n) oder der Position an der Pflanze selbst (Kannendimorphismus bei [[Kannenpflanzen]]).&lt;br /&gt;
* Männliche [[Kuckuck|Kuckucke]] treten in zwei [[Morphe|Farbmorphen]] auf, ebenso [[Waldkauz|Waldkäuze]], unabhängig vom Geschlecht.&lt;br /&gt;
* Bei Pflanzen das Phänomen der [[Heteromesogamie]], das Vorkommen von Blüten, die sich durch die Art der Bestäubung unterscheiden, bei verschiedenen Exemplaren derselben Art. Individuen derselben Art besitzen verschiedene Bestäubungseinrichtungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Linsbauer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handwörterbuch der Botanik.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Engelmann, 1917, S.&amp;amp;nbsp;306, {{archive.org|illustrierteshan00schn#page/306}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Beim Kastendimorphismus unterscheiden sich Ameisen-Arbeiterinnen verschiedener Kasten in ihrer Morphologie. Bei der [[Stöpselkopfameise]] (&amp;#039;&amp;#039;Colobopsis truncata&amp;#039;&amp;#039;) besitzen major-Arbeiterinnen mit einer Türschließermorphe eine Kopfform, mit der sie den Nesteingang im Holz verschließen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Außerbiologischer Gebrauch ==&lt;br /&gt;
Der Begriff wurde inzwischen im allgemeinen Sinne von Zweigestaltigkeit bzw. Nebeneinander verschiedener Formen allerdings auch auf andere Wissenschaftsbereiche übertragen, wo er zwei verschiedene Erscheinungsformen einer Grundform bezeichnet, etwa in der [[Archäologie]] beim &amp;#039;&amp;#039;Siedlungsdimorphismus&amp;#039;&amp;#039;, der unterschiedliche Formen einer grundlegenden Siedlungsart (etwa beim Dorf) anzeigt. Auch [[Urgeschichte|urgeschichtliche]] Werkzeugkategorien werden so mitunter differenziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem eher unspezifischen Gebrauch ist die Grenze zum [[Polymorphismus]] jedoch mitunter fließend, da man vor allem ein Auseinanderdriften von zunächst zwei, später aber auch mehr, nicht immer genau abgrenzbaren Varianten beschreiben möchte, etwa in der [[Paläoanthropologie]] der umweltbedingte Dimorphismus beim [[Australopithecus]] in grazile und robuste Formen &amp;#039;&amp;#039;([[Australopithecus robustus|A. robustus]]&amp;#039;&amp;#039; vs. &amp;#039;&amp;#039;[[Australopithecus africanus|A. africanus]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Mineralogie]] bezeichnet Dimorphismus [[Mineral]]e, wenn sie in zwei verschiedenen [[Kristallsystem]]en auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Morphe]]&lt;br /&gt;
* [[Polymorphismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Katharine L. Balolia und [[Bernard Wood]]: &amp;#039;&amp;#039;Comparative Context of Hard-Tissue Sexual Dimorphism in Early Hominins: Implications for Alpha Taxonomy.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Evolutionary Anthropology.&amp;#039;&amp;#039; Band 34, Nr. 1, 2025, e22052, [[doi:10.1002/evan.22052]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genetik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Morphologie (Biologie)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[uk:Диморфізм кристалів]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gerbil</name></author>
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