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	<title>Deutsches Alphabet - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-08T04:06:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Deutsches_Alphabet&amp;diff=736&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Benennung der Buchstaben */ Abkürzung korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Deutsches_Alphabet&amp;diff=736&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-29T13:01:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Benennung der Buchstaben: &lt;/span&gt; Abkürzung korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;deutsche Alphabet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das [[Alphabet]], das zur Schreibung der [[Deutsche Sprache|deutschen Sprache]] verwendet wird. Es ist in [[Deutschland]], [[Österreich]], der [[Schweiz]] sowie in [[Liechtenstein]] und [[Luxemburg]] in Gebrauch, darüber hinaus in Ländern mit [[Deutschsprachige Minderheiten|deutschsprachigen Minderheiten]] wie [[Belgien]] ([[Ostbelgien|Eupen und Malmedy]]), Dänemark ([[Nordschleswig]]), Italien ([[Südtirol]]), Polen ([[Oberschlesien]]) und in [[Namibia]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das deutsche Alphabet ist eine Erweiterung des [[Lateinisches Alphabet|lateinischen Alphabets]]. Im heutigen standardisierten Gebrauch umfasst es die 26 Grund[[buchstabe]]n des lateinischen Alphabets, die drei [[Umlaut]]e (Ä, Ö, Ü) sowie das [[ß|Eszett (ß)]]. In der Schweiz und in Liechtenstein wird das ß jedoch heute nicht mehr verwendet (stattdessen wird ss geschrieben). Das [[Großes ß|große Eszett (ẞ)]] wurde erst 2017 Bestandteil der amtlichen deutschen Rechtschreibung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable center&amp;quot; style=&amp;quot;border:none&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Großbuchstaben&lt;br /&gt;
|| [[A]] || [[B]] || [[C]] || [[D]] || [[E]] || [[F]] || [[G]] || [[H]] || [[I]] || [[J]] || [[K]] || [[L]] || [[M]] || [[N]] || [[O]] || [[P]] || [[Q]] || [[R]] || [[S]] || [[T]] || [[U]] || [[V]] || [[W]] || [[X]] || [[Y]] || [[Z]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe-basis&amp;quot; style=&amp;quot;border:none;padding:0.1em&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ä]] || [[Ö]] || [[Ü]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe-basis&amp;quot; style=&amp;quot;border:none;padding:0.1em&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Großes ß|ẞ]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kleinbuchstaben&lt;br /&gt;
|| a || b || c || d || e || f || g || h || i || j || k || l || m || n || o || p || q || r || s || t || u || v || w || x || y || z&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe-basis&amp;quot; style=&amp;quot;border:none;padding:0.1em&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ä || ö || ü&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe-basis&amp;quot; style=&amp;quot;border:none;padding:0.1em&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[ß]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnungen der einzelnen Buchstaben haben neutrales [[Genus]] (sächliches Geschlecht): „das A“, „das B“ usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl in der Schreibung von [[Mundart]]en wie in historischen [[Schriftstück|Dokumenten]] werden und wurden darüber hinaus zahlreiche Buchstabenvarianten und auch weitere Buchstaben gebraucht. Das Gleiche gilt für die Schreibung von [[Fremdwort|Fremdwörtern]], z.&amp;amp;nbsp;B. kommen é und è mit [[Akzent (Schrift)|Akzent]] in französischen Fremdwörtern häufig vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ordentlich eingerichtetes ABC-Buch ca. 1750.jpg|mini|Buchstaben des deutschen Alphabets in [[Fraktur (Schrift)|Fraktur]] (mit Varianten und [[Ligatur (Typografie)|Ligaturen]]), etwa 1750. J wurde seinerzeit noch nicht als vom I verschiedener Buchstabe angesehen (anders als beispielsweise im [[Englische Sprache|englischsprachigen]] Bereich&amp;lt;ref&amp;gt;James Hoy: &amp;#039;&amp;#039;The Irish Spelling-Book; or Instruction for the Reading of English, fitted for the Young of Ireland.&amp;#039;&amp;#039; Dublin 1740, S.&amp;amp;nbsp;1/2, {{Google Buch|BuchID=-U5gAAAAcAAJ|Linktext=Ansicht|Seite=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung aus dem lateinischen Alphabet ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft der Umlautbuchstaben ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Umlautpunkte.png|mini|Entstehung der Umlautpunkte am Beispiel des ä]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Plakatpreussen1807.jpg|mini|Auf diesem Plakat von 1806 wurde der Umlaut noch mit kleinem &amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039; über dem Vokal geschrieben (siehe die Wörter &amp;#039;&amp;#039;König, Bürgerpflicht, Brüder&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Umlautformen-Reisen.png|mini|Eine Titelseite aus dem Jahr 1843 mit neuen und alten Umlautformen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Umlautbuchstaben&amp;#039;&amp;#039; (ä, ö und ü) entstanden aus der Kombination des jeweiligen lateinischen Buchstabens (also a, o und u) mit einem den [[Umlaut]] anzeigenden &amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;. Sie sind in dieser Form erst seit dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert in allgemeinem Gebrauch. Umlautbuchstaben werden heute auch in zahlreichen anderen Sprachen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[althochdeutsch]]en Handschriften sind Umlaute nur dort bezeichnet, wo ein geeigneter Buchstabe zur Verfügung stand, nämlich &amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039; für kurzes &amp;#039;&amp;#039;ä&amp;#039;&amp;#039; und später &amp;#039;&amp;#039;iu&amp;#039;&amp;#039; für langes &amp;#039;&amp;#039;ü&amp;#039;&amp;#039;, nachdem der [[Diphthong]] zum &amp;#039;&amp;#039;ü&amp;#039;&amp;#039; [[Monophthongierung|monophthongiert]] war. Die Buchstaben &amp;#039;&amp;#039;o&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;u&amp;#039;&amp;#039; konnten also in alt- und [[mittelhochdeutsch]]en Schriften sowohl &amp;#039;&amp;#039;o&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;u&amp;#039;&amp;#039; wie auch &amp;#039;&amp;#039;ö&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;ü&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;üe&amp;#039;&amp;#039; bedeuten.&amp;lt;ref&amp;gt;H.&amp;amp;nbsp;Paul, H.&amp;amp;nbsp;Moser, I.&amp;amp;nbsp;Schröbler: &amp;#039;&amp;#039;Mittelhochdeutsche Grammatik.&amp;#039;&amp;#039; Tübingen 1975, ISBN 3-484-10233-0; §&amp;amp;nbsp;6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit etwa dem 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde in manchen Handschriften die [[Ligatur (Typografie)|Ligatur]] &amp;#039;&amp;#039;æ&amp;#039;&amp;#039; für langes oder offen gesprochenes &amp;#039;&amp;#039;ä&amp;#039;&amp;#039; verwendet oder ein &amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;i&amp;#039;&amp;#039; zur Unterscheidung über den umgelauteten Buchstaben gesetzt, seltener auch hinter ihn. In der [[Deutsche Kurrentschrift|deutschen Kurrentschrift]], die etwa seit dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert immer mehr in Gebrauch kam, sieht dieses kleine &amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039; wie zwei senkrechte Striche aus, aus denen schließlich die zwei heute häufig verwendeten Punkte wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Albert Derolez |Titel=The Palaeography of Gothic Manuscript Books: From the Twelfth to the Early Sixteenth Century |Verlag=Cambridge University Press |Datum=2003 |ISBN=978-0-521-80315-1 |Seiten=188 |Online=[https://books.google.de/books?id=t_KoaIkzUqEC&amp;amp;pg=PA188#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false books.google.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Bernhard Bischoff]] |Titel=Latin Palaeography: Antiquity and the Middle Ages |Verlag=Cambridge University Press |Datum=1990 |ISBN=978-0-521-36726-4 |Seiten=135 |Online=[https://books.google.de/books?id=eEmsSZ054L8C&amp;amp;pg=PA135#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false books.google.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Schriftarten verwenden immer noch die senkrechten Striche für die Umlautbuchstaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herkunft der Umlautbuchstaben ist im heutigen Schreibgebrauch noch erkennbar, insbesondere bei Familiennamen wie &amp;#039;&amp;#039;Baedeker&amp;#039;&amp;#039; und bei Ortsnamen wie [[Uerdingen]] oder [[Oerlikon]]. Wenn die Umlautbuchstaben auf einer Tastatur nicht zur Verfügung stehen, wird regelmäßig ae, oe, ue geschrieben. In [[Kreuzworträtsel]]n wird zumeist AE, OE, UE anstelle von Ä, Ö, Ü geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft des Eszett ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|ß}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Eszett (ß), das auch als &amp;#039;&amp;#039;scharfes s&amp;#039;&amp;#039; bekannt ist, ist ursprünglich eine [[Ligatur (Typografie)|Ligatur]] aus dem [[Langes s|langen]] ſ (s) und entweder dem runden s oder dem z in den spätmittelalterlichen [[Bastarda|Bastarden]] und der neuzeitlichen [[Fraktur (Schrift)|Frakturschrift]]. Ab etwa dem Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die [[Antiqua]] auch in deutschsprachigen Ländern gebräuchlicher. Damals enthielten die meisten Antiqua-Schriften keine Buchstaben für das &amp;#039;&amp;#039;ß&amp;#039;&amp;#039;, Drucke aus dem 19. Jahrhundert sind daher oftmals ohne ß gesetzt. Bei der [[Orthographische Konferenz von 1901|Orthographischen Konferenz von 1901]] wurde festgelegt, dass die Schriftgießereien in Zukunft ihre Antiqua-Schriften mit der Letter ß zu liefern hätten und für vorhandene Schriften ein ß nachzuliefern sei. Das lange s (ſ) wurde auch in der Antiqua gelegentlich gesetzt, es findet sich beispielsweise noch im Leipziger [[Duden]] von 1951.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung des großen Eszett ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Großes ß}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Versalien|Versalschrift]] wird für ß meist SS geschrieben, früher auch SZ. In amtlichen Dokumenten wurde das ß auch innerhalb von Versalschrift verwendet, zum Beispiel beim Familiennamen &amp;#039;&amp;#039;WEIß&amp;#039;&amp;#039;, um die Unterscheidung zwischen &amp;#039;&amp;#039;Weiß&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Weiss&amp;#039;&amp;#039; auch bei Versalschreibung zu ermöglichen. Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Schaffung eines Großbuchstabens diskutiert, von den Entwürfen hat sich aber keiner durchgesetzt. Das „große ß“ (Versal-Eszett) wurde schließlich am 4. April 2008 in die Version 5.1 des [[Unicode]]-Standards als U+1E9E {{Kapitälchen|latin capital letter sharp s}} (ẞ) aufgenommen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.unicode.org/versions/Unicode5.1.0/ Specification for the Unicode Standard, Version 5.1.0]&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 24. Juni 2008 auch in die Norm [[ISO/IEC 10646]]. Die Verwendung des Versal-Eszett ist für die amtliche Schreibung geografischer Namen verbindlich.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ständiger Ausschuss für geographische Namen|StAGN]]: &amp;#039;&amp;#039;Empfehlungen und Hinweise für die Schreibweise geographischer Namen&amp;#039;&amp;#039;, 5. Ausgabe 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29.&amp;amp;nbsp;Juni 2017 hat der [[Rat für deutsche Rechtschreibung]] das große ß in das amtliche Regelwerk aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rp-online.de/panorama/deutschland/grosses-ss-in-deutschland-offiziell-grossbuchstabe_aid-19391129 &amp;#039;&amp;#039;Neue Rechtschreibregel: Im Deutschen gibt es jetzt ein großes Eszett&amp;#039;&amp;#039;] rp-online.de, 29. Juni 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Statt &amp;#039;&amp;#039;STRASSE&amp;#039;&amp;#039; kann man nun &amp;#039;&amp;#039;STRAẞE&amp;#039;&amp;#039; mit großem ß schreiben. Üblich ist nach wie vor die Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;STRASSE&amp;#039;&amp;#039;. Dies wird auch im amtlichen Regelwerk so dargestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtliches Regelwerk, [https://grammis.ids-mannheim.de/rechtschreibung/6180 § 25 E3]: „Bei Schreibung mit Großbuchstaben schreibt man &amp;#039;&amp;#039;SS&amp;#039;&amp;#039;. Daneben ist auch die Verwendung des Großbuchstabens &amp;#039;&amp;#039;ẞ&amp;#039;&amp;#039; möglich. Beispiel: &amp;#039;&amp;#039;Straße – STRASSE – STRAẞE&amp;#039;&amp;#039;.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Benennung der Buchstaben ==&lt;br /&gt;
Ein bloßer [[Konsonant]] ist akustisch relativ schwierig von anderen seiner Art zu unterscheiden. Daher weicht die Benennung der Konsonantenbuchstaben von der üblichen [[Laut-Buchstaben-Zuordnung]] ab. Im Folgenden wird angegeben, wie die Buchstaben normalerweise benannt werden (Aussprache nach [[Internationales Phonetisches Alphabet|IPA]]):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=15em |liste=&lt;br /&gt;
* [[A]]/a: [aː]&lt;br /&gt;
* [[Ä]]/ä: [ɛː]&lt;br /&gt;
* [[B]]/b: [beː]&lt;br /&gt;
* [[C]]/c: [t͡seː]&lt;br /&gt;
* [[D]]/d: [deː]&lt;br /&gt;
* [[E]]/e: [eː]&lt;br /&gt;
* [[F]]/f: [ɛf]&lt;br /&gt;
* [[G]]/g: [geː]&lt;br /&gt;
* [[H]]/h: [haː]&lt;br /&gt;
* [[I]]/i: [iː]&lt;br /&gt;
* [[J]]/j: [jɔt], in Österreich auch [jeː]&lt;br /&gt;
* [[K]]/k: [kaː]&lt;br /&gt;
* [[L]]/l: [ɛl]&lt;br /&gt;
* [[M]]/m: [ɛm]&lt;br /&gt;
* [[N]]/n: [ɛn]&lt;br /&gt;
* [[O]]/o: [oː]&lt;br /&gt;
* [[Ö]]/ö: [øː]&lt;br /&gt;
* [[P]]/p: [peː]&lt;br /&gt;
* [[Q]]/q: [kuː], in Österreich [kveː] (außer in der Mathematik)&lt;br /&gt;
* [[R]]/r: [ɛʁ]&lt;br /&gt;
* [[S]]/s: [ɛs]&lt;br /&gt;
* [[ẞ]]/[[ß]]: regional unterschiedlich, u.&amp;amp;nbsp;a. [ɛs&amp;#039;t͡sɛt]&lt;br /&gt;
* [[T]]/t: [teː]&lt;br /&gt;
* [[U]]/u: [uː]&lt;br /&gt;
* [[Ü]]/ü: [yː]&lt;br /&gt;
* [[V]]/v: [faʊ]&lt;br /&gt;
* [[W]]/w: [veː]&lt;br /&gt;
* [[X]]/x: [ɪks]&lt;br /&gt;
* [[Y]]/y: [&amp;#039;ʏpsilɔn]&lt;br /&gt;
* [[Z]]/z: [t͡sɛt]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders beim [[Buchstabieren]] ist es hilfreich, statt des Buchstabens ein festgelegtes Wort mit dem entsprechenden Anfangsbuchstaben auszusprechen, zum Beispiel „Friedrich“ für F. Siehe dazu [[Buchstabiertafel#Deutscher Sprachraum|Deutschsprachige Buchstabiertafeln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schrift werden Buchstaben meistens als solche notiert, zum Beispiel: „Vogel schreibt sich mit V, nicht mit F.“ Für einige wenige Buchstaben gibt es darüber hinaus verdeutlichende Schreibweisen, die gelegentlich verwendet werden. Laut Duden sind dies:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* für J/j: &amp;#039;&amp;#039;Jot&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* für Y/y: &amp;#039;&amp;#039;Ypsilon&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* für Z/z: &amp;#039;&amp;#039;Zet&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Zett&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* für ẞ/ß: &amp;#039;&amp;#039;Eszett&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;scharfes S&amp;#039;&amp;#039; (weitere Namen siehe [[ß]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reihenfolge und Sortierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reihenfolge der Buchstaben ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lateinische Ausgangsschrift - Übersicht.jpg|mini|hochkant=1.2|Vorlage zur [[Lateinische Ausgangsschrift|Lateinischen Ausgangsschrift]]. Die Umlaute wurden hier separat angeordnet, das ß als letzter Kleinbuchstabe.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausgangsschrift der DDR 1958.png|mini|[[Schreibschrift]]-Vorlage der DDR (1958): Hier steht das ß nach s.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 26 Grundbuchstaben (ohne Umlaute und ẞ) haben folgende Reihenfolge im Alphabet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=15em |liste=&lt;br /&gt;
#[[A]]/a&lt;br /&gt;
#[[B]]/b&lt;br /&gt;
#[[C]]/c&lt;br /&gt;
#[[D]]/d&lt;br /&gt;
#[[E]]/e&lt;br /&gt;
#[[F]]/f&lt;br /&gt;
#[[G]]/g&lt;br /&gt;
#[[H]]/h&lt;br /&gt;
#[[I]]/i&lt;br /&gt;
#[[J]]/j&lt;br /&gt;
#[[K]]/k&lt;br /&gt;
#[[L]]/l&lt;br /&gt;
#[[M]]/m&lt;br /&gt;
#[[N]]/n&lt;br /&gt;
#[[O]]/o&lt;br /&gt;
#[[P]]/p&lt;br /&gt;
#[[Q]]/q&lt;br /&gt;
#[[R]]/r&lt;br /&gt;
#[[S]]/s&lt;br /&gt;
#[[T]]/t&lt;br /&gt;
#[[U]]/u&lt;br /&gt;
#[[V]]/v&lt;br /&gt;
#[[W]]/w&lt;br /&gt;
#[[X]]/x&lt;br /&gt;
#[[Y]]/y&lt;br /&gt;
#[[Z]]/z&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Auflistung des kompletten Alphabets werden die Umlaute meist am Ende angefügt, das ß entweder nach s oder zusammen mit den Umlauten am Ende der Kleinbuchstaben. Beispielsweise werden im amtlichen Regelwerk zur Rechtschreibreform die Zeichen wie folgt in zwei Zeilen vorgeführt und mit größeren Abständen gruppiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: &amp;#039;&amp;#039;a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z &amp;amp;nbsp; ä ö ü &amp;amp;nbsp; ß&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:: &amp;#039;&amp;#039;A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z &amp;amp;nbsp; Ä Ö Ü &amp;amp;nbsp; ẞ&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der alphabetischen Sortierung von ganzen Wörtern werden die Umlaute und ẞ anders behandelt (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alphabetische Sortierung ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Alphabetische Sortierung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alphabetische Sortierung von Wörtern oder Namen richtet sich grundsätzlich nach der Reihenfolge der Buchstaben im Alphabet. Bei Umlautbuchstaben und beim Eszett (ß) sowie beim Vorkommen von Ziffern und Sonderzeichen kann es jedoch Abweichungen geben, die vom genauen Anwendungsbereich abhängen. Beispielsweise beschreibt die Norm DIN 5007:1991 zwei Varianten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bei der Wörterbuch-Sortierung (betrifft gewöhnliche Wörter) werden die Umlautbuchstaben Ä, Ö, Ü wie A, O und U behandelt („Alter, älter, Altes“), ß wie ss.&lt;br /&gt;
* Die Telefonbuch-Sortierung (betrifft Namen von Personen) behandelt Umlautbuchstaben hingegen wie Ae, Oe und Ue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich werden teilweise andere Normen angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selten verwendete Variationen von Buchstaben ==&lt;br /&gt;
Folgende Variationen von Buchstaben werden im Deutschen – wenn auch selten – noch in [[Eigenname]]n verwendet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[ë]] und [[ï]]: Die aktuellen [[Reform der deutschen Rechtschreibung von 1996/Neuerungen|Regeln der Rechtschreibreform von 1996]] befassen sich nicht mehr mit dem [[Trema]]. Jedoch findet sich das Trema auf einem e oder i – das ë und ï – noch in manchen Eigennamen wie z.&amp;amp;nbsp;B. aë in [[Aëtius]], ië in [[Piëch]], oë in [[Loë]], uë in [[Niue|Niuë]], ëu in [[Aleuten|Alëuten]] (Inselkette) und [[Aleuten (Volk)|Alëuten]] (Ureinwohner), sowie aï in [[Aïr]].&lt;br /&gt;
* [[ÿ]]: Als &amp;#039;&amp;#039;Ligatur ij&amp;#039;&amp;#039; in Familiennamen, wie z.&amp;amp;nbsp;B. in Meÿer oder [[Christa-Mette Mumm von Schwarzenstein|Lohmeÿer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Häufigkeit der Buchstaben im Deutschen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alphabet haufigkeit.svg|mini|Monogramm-Häufigkeitsgebirge: die Häufigkeitsverteilung der Zeichen in einem längeren deutschen Text]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Buchstabenhäufigkeit}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der häufigste Buchstabe ist das E, gefolgt vom N. Der seltenste Buchstabe ist das Q. Die Art der Texte (Lyrik, Prosa, Bedienungsanleitungen usw.) hat keinen Einfluss auf die Buchstabenverteilung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Buchstabenpaaren (Bigrammen) sind ER und EN am häufigsten vertreten, und zwar hauptsächlich am Wortende. Die häufigsten Dreiergruppen (Trigramme) sind SCH und DER.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zahl der Buchstaben im Alphabet ==&lt;br /&gt;
Bei der Frage, wie viele Buchstaben das deutsche Alphabet enthält, ist zunächst die Konvention festzuhalten, dass Groß- und Kleinbuchstaben nicht separat gezählt werden. Zum Beispiel gelten A und a nicht als verschiedene Buchstaben, sondern als zwei Formen desselben Buchstabens.&amp;lt;ref&amp;gt;Duden definiert [https://www.duden.de/rechtschreibung/a_Buchstabe_Ton a, A] gemeinsam als „erster Buchstabe des Alphabets“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Entsprechend werden auch Buchstabenformen wie das ſ („[[langes s]]“) und das ʒ („[[z mit Unterschlinge]]“) sowie [[Ligatur (Typografie)|Ligaturen]] – die verschmolzene Schreibweise zweier Buchstaben – nicht als zusätzliche Buchstaben gewertet, sondern als besondere Gestaltungsformen von Buchstaben (siehe dazu [[Glyphe]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist dennoch nicht eindeutig, wie viele verschiedene Buchstaben Bestandteile des deutschen Alphabets sind. Abhängig vom Verständnis des Begriffs „[[Alphabet]]“&amp;lt;!-- und abhängig von der Bewertung der Umlaute sowie des ß --&amp;gt; werden meist 26 oder (seltener) 30 Buchstaben zum Alphabet gerechnet, manchmal auch 27 Buchstaben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 26 Buchstaben – ä, ö, ü und ß werden nicht mitgezählt.&lt;br /&gt;
* 30 Buchstaben – ä, ö, ü und ß werden mitgezählt.&lt;br /&gt;
* 27 Buchstaben – ß wird als Buchstabe mitgezählt, ä, ö, ü nicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schindler&amp;quot;&amp;gt;Beispiel für die Zählung von 27 Buchstaben: Wolfgang Schindler, Skript zur Vorlesung &amp;#039;&amp;#039;Das deutsche Schriftsystem&amp;#039;&amp;#039; an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|LMU München]], Version 03-20, S.&amp;amp;nbsp;25 ({{Webarchiv|url=http://wolfgang-schindler.userweb.mwn.de/skripte/vl-ortho-16.pdf |wayback=20220817125851 |text=PDF-Download}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit dem Vergleich der zahlreichen [[Liste lateinischer Alphabete|lateinischen Alphabete]] und der Frage, wie viele Buchstaben diese enthalten, ist das Verständnis naheliegend, dass mit dem jeweiligen Alphabet die Gesamtheit der Buchstaben gemeint ist, die zum Schreiben von Wörtern der jeweiligen Sprache gebraucht werden – im Deutschen also nicht nur die 26 Buchstaben von A bis Z, sondern auch die Umlautbuchstaben und das ß. Entsprechende Definitionen finden sich in der Fachliteratur.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helmut Glück]] definiert im &amp;#039;&amp;#039;Metzler Lexikon Sprache&amp;#039;&amp;#039; (2., erweiterte Auflage, Metzler, 2000) das Alphabet als „Inventar der Schriftzeichen eines alphabetischen Schriftsystems“. Danach heißt es: „Viele A[lphabete] enthalten eine größere Anzahl an Buchstaben als ihre Alphabetliste (im Dt. z.&amp;amp;nbsp;B. ä, ö, ü, ß).“ Somit werden hier die Umlautbuchstaben und ß ausdrücklich zum deutschen Alphabet gerechnet.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daraus ergibt sich die Zählung von 30 Buchstaben im deutschen Alphabet.&amp;lt;ref&amp;gt;So Diana Šileikaitė-Kaishauri ([[Universität Vilnius]]): &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Phonetik und Phonologie des Deutschen&amp;#039;&amp;#039; ([http://web.vu.lt/flf/d.sileikaite/files/2015/06/Sileikaite-Kaishauri_2015_Phonetik_VU.pdf PDF]), S.&amp;amp;nbsp;45: „Das deutsche Alphabet besteht aus 30 Buchstaben.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten wird „Alphabet“ üblicherweise definiert als die Gesamtheit der Buchstaben einer Schrift, die in einer festgelegten Reihenfolge angeordnet sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Duden Standardwörterbuch DaF&amp;quot;&amp;gt;Duden, &amp;#039;&amp;#039;Standardwörterbuch Deutsch als Fremdsprache&amp;#039;&amp;#039; (2018), Stichwort &amp;#039;&amp;#039;Alphabet&amp;#039;&amp;#039;: „in einer festgelegten Reihenfolge angeordnete Buchstaben einer Schrift“, mit dem Beispielsatz: „das deutsche Alphabet hat 26 Buchstaben“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [https://www.dwds.de/wb/Alphabet &amp;#039;&amp;#039;Alphabet&amp;#039;&amp;#039;] im [[Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache|Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache]], Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Etymologie&amp;#039;&amp;#039;: „festgelegte Abfolge der Buchstaben einer Sprache“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Reihenfolge der Buchstaben ist im deutschen Alphabet bei den 26 Buchstaben von A bis Z festgelegt, nicht aber bei den Umlautbuchstaben und ß (siehe oben zur [[#Reihenfolge der Buchstaben|Reihenfolge der Buchstaben]]). Aus diesem Grund wird meist gesagt, das deutsche Alphabet enthalte 26 Buchstaben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Duden Standardwörterbuch DaF&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nese Kilinc&amp;quot;&amp;gt;Nese Kilinc: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Sprache, schwere Sprache: Ursachen für die Problematik beim Erwerb der Zweitsprache Deutsch bei türkischen Kindern&amp;#039;&amp;#039;. Diplomica Verlag, 2015, S.&amp;amp;nbsp;31 ([https://books.google.de/books?id=UNoxBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA31&amp;amp;lpg=PA31&amp;amp;dq=deutsche+alphabet+26+Buchstaben&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=cay_6k89Kf&amp;amp;sig=ACfU3U1qCzSEW6t7-kLb2foGNwmIRpX-xQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwj3j97MkbvqAhUR7KYKHViCB_YQ6AEwDHoECGUQAQ#v=onepage&amp;amp;q=deutsche%20alphabet%2026%20Buchstaben&amp;amp;f=false online] bei Google Books): „Das deutsche Alphabet besteht aus 26 Buchstaben. Zusätzlich kommen die Umlaute ä, ü, ö und das ß […] hinzu.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cornelsen&amp;quot;&amp;gt;[https://www.dw.com/downloads/26294183/lektion1-lerner-aussprache.pdf &amp;#039;&amp;#039;Das Alphabet&amp;#039;&amp;#039;] (PDF, Cornelsen Verlag, 2006)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;deutsch-als-fremdsprache-lernen.de&amp;quot;&amp;gt;[https://www.deutsch-als-fremdsprache-lernen.de/wissenswertes-ueber-das-deutsche-alphabet-lernen/ &amp;#039;&amp;#039;Wissenswertes über das deutsche Alphabet&amp;#039;&amp;#039;] deutsch-als-fremdsprache-lernen.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei dieser Perspektive werden die Umlautbuchstaben und ß zum Beispiel mit der Formulierung berücksichtigt, dass sie „dazukommen“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nese Kilinc&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cornelsen&amp;quot; /&amp;gt; oder dass es außerdem vier zusätzliche „Sonderbuchstaben“ gebe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;deutsch-als-fremdsprache-lernen.de&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Motiv für die Zählung von nur 26 Buchstaben im Alphabet kann darin liegen, dass die Umlautbuchstaben und ß nicht im selben Maß als „eigenständige“ Buchstaben bewertet werden wie die 26 Buchstaben von A bis Z. Sie haben sich aus Kombinationen anderer Buchstaben entwickelt ([[#Entwicklung aus dem lateinischen Alphabet|siehe oben]] zur Herkunft) und lassen sich noch heute durch Buchstabenkombinationen ersetzen (z.&amp;amp;nbsp;B. ae für ä oder ss für ß). Außerdem werden die Umlautbuchstaben ä, ö, ü als die Vokalbuchstaben a, o, u mit [[Diakritisches Zeichen#Diakritische Zeichen im Deutschen|diakritischem Zeichen]] geschrieben und erscheinen insofern als Varianten anderer Buchstaben. Das ß erscheint im Vergleich dazu eigenständiger, weil es sich nicht als Schreibvariante eines anderen Buchstabens interpretieren lässt. Auf diesem Hintergrund ist auch die Ansicht vertretbar, dass das deutsche Alphabet 27 Buchstaben umfasse (a bis z und ß), während ä, ö, ü als die Buchstaben a, o, u mit diakritischem Zeichen anzusehen seien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schindler&amp;quot; /&amp;gt; Im Zusammenhang mit der Einführung des großen ß wurde das ß als der 27. Buchstabe des Alphabets bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Stötzner: &amp;#039;&amp;#039;Der 27. Buchstabe. Logik und Formung des versalen Eszetts.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Signa&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe Nr. 9, 2006, S.&amp;amp;nbsp;39–61.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.merkur.de/kultur/buchstabe-grosse-esszett-295719.html &amp;#039;&amp;#039;Buchstabe Nr. 27: Das große Esszett&amp;#039;&amp;#039;], merkur.de, 11. Mai 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personennamen mit Sonderzeichen ==&lt;br /&gt;
Personen mit Umlauten und/oder ß im Namen haben häufig Probleme, da viele elektronische Systeme diese Buchstaben nicht verarbeiten können und man auf Umschreibungen (ae, oe, ue, ss) ausweichen muss. Gerade in Personalausweisen und Reisepässen ist der Name dann in zweierlei Weise geschrieben, einmal richtig und in der maschinenlesbaren Zone (MRZ) in Umschrift (z.&amp;amp;nbsp;B. Schr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ö&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;der / SCHR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;OE&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DER, Wei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ß&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; / WEI&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;). In verschiedenen Dokumenten (Kreditkarten, Krankenversicherungskarte, BahnCard) kann derselbe Name unterschiedlich geschrieben sein, was besonders im Ausland für Verwirrung und Verdacht auf Dokumentenfälschung sorgen kann. Österreichische Ausweisdokumente können (müssen aber nicht) eine Erklärung der deutschen Sonderzeichen (auf Deutsch, Englisch und Französisch, z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;ö&amp;#039; entspricht / is equal to / correspond à &amp;#039;OE&amp;#039;) beinhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon vor Einführung des [[Großes ß|großen ẞ]] wurde empfohlen, ß bei Familiennamen in Dokumenten aus Gründen der Eindeutigkeit auch als Großbuchstaben zu benutzen (z.&amp;amp;nbsp;B. HEINZ GRO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ß&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;E).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das deutsche Namensrecht erkennt Sonderzeichen im Familiennamen als Grund für eine [[Namensänderung]] an (Nr. 38 NamÄndVwV). Auch eine bloße Änderung der Schreibweise, z.&amp;amp;nbsp;B. von Schr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ö&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;der zu Schr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;oe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;der oder von Wei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ß&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu Wei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, gilt als solche. Am 1. Oktober 1980 stellte das Bundesverwaltungsgericht noch einmal fest, dass die technisch bedingte fehlerhafte Wiedergabe von Sonderzeichen auf elektronischen Systemen ein wichtiger Grund für die Änderung des Familiennamens sein kann (der Kläger wollte die Schreibweise seines Namens von G&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ö&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;tz in G&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;oe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;tz ändern, war damit aber zunächst beim Standesamt gescheitert; Aktenzeichen: 7 C 21/78).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Regeln und Wörterverzeichnis. Überarbeitete Fassung des amtlichen Regelwerks 2004.&amp;#039;&amp;#039; [http://rechtschreibrat.ids-mannheim.de/aktuell/ Rat für deutsche Rechtschreibung], München / Mannheim 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Audio|German alphabet.ogg|Deutsches Alphabet}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alphabet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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