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	<title>Darß - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wilske am 13. September 2025 um 01:32 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit der Halbinsel Darß. Ein Ortsteil der mecklenburgischen Gemeinde [[Gehlsbach]] trägt ebenfalls den Namen Darß.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Darß-1761.jpg|mini|Fischland, Darß und Zingst 1761 mit Darß und Zingst als Inseln]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aus dem Darßwald zur Ostsee 1.jpg|mini|Übergang aus dem Darßwald an den Weststrand]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Darß&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der mittlere Teil der Halbinsel [[Fischland-Darß-Zingst]], die an der südlichen [[Ostsee]]küste bei [[Ribnitz-Damgarten]] in [[Mecklenburg-Vorpommern]], [[Deutschland]], liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Darß gehört zu [[Vorpommern]], während [[Fischland]] historisch dem Landesteil [[Mecklenburg]] angehört. Die Grenze verläuft am &amp;#039;&amp;#039;Grenzweg&amp;#039;&amp;#039; in [[Ahrenshoop]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Der Name Darß leitet sich vom altslawischen Wort &amp;#039;&amp;#039;dračĭ&amp;#039;&amp;#039; für Dornenstrauch ab und bedeutet also &amp;#039;&amp;#039;Dornort&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Kühnel: &amp;#039;&amp;#039;Die slavischen Ortsnamen in Meklenburg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 46, 1881, {{ISSN|0259-7772}}, S. 3–168, hier S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage und Beschaffenheit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DuneAtDarsz BalticSea.jpg|mini|Düne im Naturschutzgebiet [[Darßer Ort]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Darss Küste.jpg|mini|Westküste des Darßes mit den charakteristischen [[Windflüchter]]n]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Darß.jpg|mini|Nördliche Spitze des Darßes aus 600&amp;amp;nbsp;m Höhe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Darsser ort 1835-2007.gif|mini|Küstenveränderung am &amp;#039;&amp;#039;Darßer Ort&amp;#039;&amp;#039; 1835–2007]]&lt;br /&gt;
Der Darß schließt sich nordöstlich an das [[Fischland]] an und geht seinerseits im Osten in die Halbinsel [[Zingst]] über, die Grenze bildet hier der [[Prerower Strom]]. Im Norden wird er von der [[Ostsee]] und im Süden vom [[Saaler Bodden]] und vom [[Bodstedter Bodden]] begrenzt, die zur [[Darß-Zingster Boddenkette]] gehören. Der Darß hat eine Nord-Süd-Ausdehnung und eine West-Ost-Ausdehnung von jeweils zehn bis zwölf Kilometern und umfasst die [[Dorf|Dörfer]] [[Born a. Darß]], [[Prerow]] und [[Wieck a. Darß|Wieck]]. Der Ortsteil Ahrenshoop der Gemeinde [[Ahrenshoop]] gehört zum Vordarß, während die südlicheren Ortsteile Ahrenshoops, [[Althagen]] und [[Niehagen]], zum Fischland gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Teil des Darßes ist von Wald bedeckt, dem 5800&amp;amp;nbsp;ha großen [[Darßwald]]. An der Nordspitze des Darßes, am [[Darßer Ort]], steht der gleichnamige [[Leuchtturm]]. Über die geologische Entwicklung sowie die Flora und Fauna des [[Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft|Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft]] informiert die Nationalparkausstellung in Wieck a. Darß und das dem [[Leuchtturm Darßer Ort]] angegliederte [[Natureum Darßer Ort|Natureum]] als Außenstelle des [[Deutsches Meeresmuseum|Meeresmuseums Stralsund]]. Dem Darßer Ort ist eine ausgedehnte Kette von Sandbänken in nordöstlicher Richtung vorgelagert. Der gesamte Bereich um den Darßer Ort sowie der Nordwestteil des Darßwaldes gehören zur Schutzzone I des Nationalparks und dürfen nur auf ausgeschilderten Wegen begangen werden. Auch der Rest des Waldgebietes ist Teil des Nationalparks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Der Darß war ursprünglich eine Insel, die aus einem eiszeitlichen Inselkern entstand. Er ist eine geologisch sehr junge Landschaft. Der Entstehungsprozess begann mit dem Ende der [[Weichseleiszeit]] vor zirka 12.000 Jahren. Diese hinterließ hier eine [[Alt- und Jungmoräne|Jungmoränenlandschaft]]. Durch das abtauende Inlandeis hob sich das darunter liegende Land, und die Senken wurden mit Wasser gefüllt, der Vorgänger der späteren Ostsee, der [[Ancylussee]], entstand. So blieben nur noch die herausragenden Höhenrücken als Inseln bestehen. Die Großformen der Küsten im südlichen Bereich der Ostsee formten sich durch die [[Littorina-Transgression]] vor etwa 7000 bis 2500 Jahren. Vor zirka 5000 Jahren erreichte der Meeresspiegel sein heutiges Niveau, die Kerne des heutigen Darß und Zingst wurden zu Inseln. Vor 4500 Jahren wurde der Salzwasserzustrom aus der Nordsee stark eingeschränkt. Die Ostsee süßt seitdem langsam aus. Durch die [[Küstenerosion]] (Landabtragung, Verdriftung und Ablagerung) erlangten die damaligen Inseln im Laufe der Zeit ihre heutige Gestalt. Vor etwa 1500 Jahren kam es durch die immer länger werdenden [[Nehrung]]en zur Abschnürung der dahinter liegenden Buchten, so dass die Darß-Zingster Boddenkette entstand. Am Ende des 14. Jahrhunderts wurde der Darß mit zeitweisen Unterbrechungen zur Halbinsel, als südlich und nördlich des Fischlands bis dahin bestehende Meeresarme geschlossen wurden. Im Jahr 1874 schließlich wurde der Prerower Strom zwischen dem Darß und dem Zingst künstlich geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Prozess der Landbildung geht im Osten der Halbinsel auch heute weiter. Noch heute kann man weit im Inneren des Darßes ehemalige Strandwälle in West-Ost-Richtung wahrnehmen. Am Darßer Ort befindet sich heute der Scheitelpunkt der für den Darß typischen dynamischen Küstenbildung: Südlich dieses Punktes wird Land vom Fischland und dem Darßer Weststrand abgetragen, nordöstlich wird Land angespült. Folgen dieser Veränderungen sind die ausgedehnten Sandstrände an der Nordküste des Darßes und der Halbinsel Zingst und eine permanente Entstehung neuen Landes am Darßer Ort. Am Weststrand des Darß befinden sich die {{Höhe|7|DE-NHN|link=1}} hohen Rehberge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Historisch gehören Darß und Zingst zu [[Vorpommern]]. Der Darß grenzte mit dem Vordarß am südlichen Ende des heutigen Ortsteiles Ahrenshoop an [[Mecklenburg]]. Die Grenze zwischen Pommern und Mecklenburg lag am [[Loop (Meeresarm)|Loop]], der als Verbindung zwischen Ostsee und [[Saaler Bodden]] am heutigen &amp;#039;&amp;#039;Grenzweg&amp;#039;&amp;#039; noch bis ins Mittelalter den Darß zu einer Insel machte. 1392 oder 1393 zerstörten 1000 Mann aus Rostock, deren Patrizier vor allem ihre Handelsprivilegien durch einen Seehafen am Darß beeinträchtigt sahen, den Hafen von Ahrenshoop und „verdämmten“ den Loop.&amp;lt;ref&amp;gt;Barthold 3, S. 539 ([https://books.google.de/books?id=YNkAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA539 Google Books])&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit wurde der Darß erstmals mit dem Fischland zur Halbinsel verbunden. Zwischenzeitlich gab es immer wieder Durchbrüche, die aber nicht lange Bestand hatten, so 1625 (Sturmflut), 1761 (künstliche Öffnung lt. Karte) und 1872/1874 (Sturmhochwasser). Der inzwischen versandete, 1872 und 1874 entstandene &amp;#039;&amp;#039;Strom&amp;#039;&amp;#039; wie auch der Grenzweg tragen noch heute diese Wegbezeichnungen im Ortsteil Ahrenshoop. Nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] bis 1815 war der Darß wie ganz Vorpommern schwedisch bzw. von 1715 bis 1720 für kurze Zeit dänisch. Die am ehemaligen Loop befindliche Grenze bestand lange Zeit nur aus einer Zollstation, durch die sich erst im 18. Jahrhundert der Ort zur Ansiedlung von Schiffern und Fischern sowie im 19. Jahrhundert zu dem Bade- und Pensionistenort Ahrenshoop entwickelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1872 und schließlich endgültig 1874 wurden durch die Sturmhochwasser der Prerow-Strom mit seinen zwei Ausflussarmen erst zugespült und dann auch künstlich abgedichtet. Zwischen 1880 und 1920 wurden lt. den jeweiligen Messtischblättern massive Deiche und Vordünen angelegt. Damit war Zingst keine Insel mehr und die heutige Halbinsel Fischland-Darß-Zingst wurde endgültig gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für kurze Zeit unterhielt die [[SS]] 1941 das [[KZ Darß-Wieck]], ein [[Liste der Außenlager des KZ Neuengamme|Außenlager]] des [[KZ Neuengamme]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Wirtschaftliche Entwicklung/Holzwirtschaft, Jagdgebiet etc.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wald, Forst, Jagd und Naturschutz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20170717 Versunkener Baum des Darßwalds am Weststrand, Born am Darß (08828).jpg|mini|Die Ostsee holt sich regelmäßig Bäume am Weststrand nördlich Ahrenshoop.]]&lt;br /&gt;
Auf dem Darß befand sich einer der berühmtesten sogenannten [[Urwald|Urwälder]] des [[Deutsches Reich|Deutschen Reiches]]. Er ist allerdings nicht als tatsächlicher Urwald anzusehen, da er seit dem Mittelalter mit verschiedener Intensität forstlich genutzt wurde. Erst seit Gründung des [[Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft|Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft]] wurde gemäß dem Nationalparkmotto „Natur Natur sein lassen“ zumindest in der Kernzone im Nordwesten des Darßwaldes die forstliche Nutzung beendet. Die Spuren der Waldnutzung sind in dem zu den größten zusammenhängenden Wäldern Mecklenburg-Vorpommerns zählenden Darßwald allerdings auch heute noch deutlich ablesbar. Der Darßwald war ehemals ein [[Hutewald|Weidewald]]. Aus dieser Zeit sind die zahlreichen, zum Teil weit auseinander stehenden und skurril gewachsenen [[Weidbuche]]n übrig geblieben. Besonders von den dänischen und französischen Besatzern wurde im Darßwald [[Raubbau (Natur)|Raubbau]] betrieben. Der kurzen dänischen Zeit beispielsweise fielen sämtliche alten [[Europäische Eibe|Eiben]] zum Opfer. Sie dienten zur Innenraumvertäfelung der Schlösser [[Schloss Rosenborg|Rosenborg]] und [[Schloss Amalienborg|Amalienborg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zurückgelassene Heidelandschaft mit meist lockerem Baumbestand wurde von den preußischen Forstleuten schrittweise wieder aufgeforstet. Dabei kamen schnellwüchsige Nadelholzarten zum Einsatz. Die heute noch im Darßwald verbreitete [[Fichten|Fichte]], [[Europäische Lärche]] und [[Douglasie]] kommen dort aber von Natur aus nicht vor. Auch der Anteil, der heute von der [[Waldkiefer]] eingenommen wird, ist als zu hoch anzusehen. Natürliche Waldkiefernwälder bestehen auf den jüngeren Reffs, den ehemaligen Strandwällen, im Norden. In den Dünentälern, den Riegen, haben sich mittlerweile naturnahe [[Schwarzerle|Roterlen]]-Bruchwälder herausgebildet. Auf den älteren Reffs sind von Natur aus [[Rotbuche]]nwälder bodensaurer Standorte zu erwarten. Die natürliche [[Waldgrenze]] am Weststrand des Darß wird auch von der Roterle gebildet. Auffällig ist auch der starke [[Königsfarn]]-Bewuchs des Unterholzes im gesamten Darßwald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Indiz für die intensive forstliche Nutzung sind die Harzlachten an vielen alten Kiefernstämmen. Sie wurden schräg in den Stamm geritzt, um Harz zu gewinnen. Auch zu DDR-Zeiten wurden damit Grundstoffe für die chemische Industrie gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1945 lebten im Darßwald in den 1930er Jahren angesiedelte [[Wisent]]e. [[Hermann Göring]] und später [[Erich Honecker]] hielten hier [[Jagd]]en ab. Bekannte [[Förster|Forstmänner]], die auf dem Darß wirkten, waren [[Ferdinand von Raesfeld]] (von 1890 bis 1913) und [[Franz Mueller-Darß]] (1925 bis 1945). Eine Attraktion des Darßwaldes ist besonders zur Brunftzeit im Spätsommer und Herbst auch die starke [[Rothirsch|Rotwild]]-Population.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Darßer Schwelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Darßer Schwelle ist ein Engpass, der die Ostsee in einen salzhaltigeren Westteil und den salzärmeren Ostteil unterteilt.&lt;br /&gt;
Diese Schwelle liegt ungefähr bei&lt;br /&gt;
Geogr. Lage: {{Coordinate|NS=54/42|EW=12/42|type=waterbody|region=DE-MV|dim=50000|elevation=-25|name=Darßer Schwelle|text=/}}&lt;br /&gt;
zwischen Darß und [[Falster]]/[[Møn]],&lt;br /&gt;
und beherbergt dort seit 1980 eine Messbake mit mehreren Sensoren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.baken-net.de/darsserschwelle.htm |titel=Meßmast Darsser Schwelle (DARSS SILL) |werk=baken-net.de |hrsg=baken-net.de |sprache=de |abruf=2023-06-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nordmeerforscher.de/cms/nc/forscherdatenbank/eintrag/darsser-schwelle.html |titel=Ostsee &amp;gt; Schwellen |werk=nordmeerforscher.de |hrsg=nordmeerforscher.de |sprache=de |abruf=2023-06-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.io-warnemuende.de/marnet-darsser-schwelle.html |titel=Daten der autonomen Messstationen (MARNET) |werk=Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde |hrsg=Leibniz-Institut |sprache=de |abruf=2023-06-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus und Mobilität ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:KVG Setra Bicycle trailer bus NVP-KV 27, Dierhagen Sept 2009 - Flickr - sludgegulper.jpg|mini|Linienbus mit Fahrradanhänger von Ribnitz-Damgarten auf den Darß]]&lt;br /&gt;
Der [[Tourismus]] spielt auf dem Darß eine sehr große Rolle und ist der bedeutendste wirtschaftliche Faktor. Den Großteil der touristischen Unterkünfte bilden Ferienhäuser und -wohnungen sowie Campingplätze. Es gibt nur ein größeres Hotel, mehrere mittlere und kleinere Hotels und Pensionen. Die vier Orte auf dem Darß sind alle Kurorte und ziehen daher Kurtaxe von den Besuchern ein. Die Kurtaxe ist neben gewerbesteuerlichen Einnahmen die zweite große Einnahmequelle der Gemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Darß ist nicht mehr direkt mit der Bahn zu erreichen. Die [[Usedomer Bäderbahn]] fährt jede Stunde von Velgast (direkter Anschluss von Rostock und Stralsund) über Saatel und Kenz nach [[Barth]]. Von Barth und [[Ribnitz-Damgarten]] fahren täglich die Busse der [[Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen]] über die Halbinsel&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vvr-bus.de/bediengebiete/nordvorpommern/fahrplan/ Busfahrpläne der Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die westliche Abbruchkante mit den [[Windflüchter]]n (&amp;#039;&amp;#039;Weststrand&amp;#039;&amp;#039;) und die feinsandigen [[Strand|Strände]] von Prerow (&amp;#039;&amp;#039;Nordstrand&amp;#039;&amp;#039;) werden gerne besucht. Ein Anlaufpunkt ist auch der Leuchtturm am Darßer Ort mit dem Informationszentrum &amp;#039;&amp;#039;Natureum&amp;#039;&amp;#039; des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. Der weitläufige Darßwald ist für motorisierten Verkehr gesperrt und am besten mit Fahrrädern zu erschließen, die in den Ferienorten auch ausgeliehen werden können. Ein Wanderweg führt am Weststrand entlang. Ein Rundwanderweg führt zum Teil auf Holzbohlen über [[Kiefern]]wald, [[Röhricht|Schilfgebiete]] und [[Düne]]n durch die jüngeren Anlandungsgebiete am Darßer Ort. Zwei massive Eichenbohlentürme ermöglichen auch die Beobachtung von [[Zugvögel]]n in den vorgelagerten Strandseen sowie von Schwarz- und Rotwild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 2. Mai 2011 ist 16 Kilometer nördlich der Halbinsel Darß der erste deutsche Offshore-Windpark [[Baltic 1]] in Betrieb, der mit 21 Windkraftanlagen knapp 50 Megawatt Strom erzeugt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.enbw.com/erneuerbare-energien/windenergie/unsere-windparks-auf-see/baltic-1/ |titel=10 Jahre EnBW Baltic 1 |werk=enbw.com |hrsg=EnBW |sprache=de |abruf=2022-06-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Darß-Festspiele ===&lt;br /&gt;
[[Datei:&amp;quot;Scheithauer face&amp;quot; with ears on a ticket - Scheithauer shorthand version 1896 - &amp;quot;Scheithauersches Gesicht&amp;quot; mit Ohren auf Eintrittskarte - System von 1896.jpg|mini|links|Eintrittskarte zu &amp;#039;&amp;#039;Der geflügelte Griffel&amp;#039;&amp;#039; von 2023 mit [[Karl Friedrich Scheithauer#Scheithauersches Gesicht|&amp;#039;&amp;#039;Scheithauerschem Gesicht&amp;#039;&amp;#039;]]; Wörter der Teile des Gesichts und der Ohren (Erweiterung aus Welks Roman) mit [[Stenografie]]zeichen von [[Karl Friedrich Scheithauer#Wirken auf stenografischem Gebiet|Scheithauer]] (1896er System) gebildet.]]&lt;br /&gt;
Jährlich besuchen bis zu 11.000 Menschen die seit 2003 stattfindenden Darß-Festspiele. Seit dem Jahr 2013 werden pro Spielsaison jeweils eine Episode nach den Romanen &amp;#039;&amp;#039;[[Die Heiden von Kummerow]]&amp;#039;&amp;#039; und/oder &amp;#039;&amp;#039;[[Die Gerechten von Kummerow]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Ehm Welk]] auf der Freilichtbühne [[Born a. Darß|Born]] aufgeführt. Eine Besonderheit der Theatervorstellungen ist, dass ein Teil der Vorstellungen auf [[Plattdeutsch]] gespielt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.darss-festspiele.de/ Netzseite der Darß-Festspiele]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.darss-festspiele.de/pressemitteilung/ Pressemitteilung der Darß-Festspiele e. V.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der jährlichen Theatereigenproduktion gehören auch Gastspiele und Events zu den Darß-Festspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
; Geschichte und Kultur&lt;br /&gt;
* Doris Pagel, Jörg Pagel, Holger Becker: &amp;#039;&amp;#039;Der Darß&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bilder aus der DDR&amp;#039;&amp;#039;). Sutton, Erfurt 2006, ISBN 3-89702-952-9.&lt;br /&gt;
* Gerta Anders: &amp;#039;&amp;#039;Die Halbinsel Darß und Zingst. Ein Heimatbuch.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von [[Käthe Miethe]]. Neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Hinstorff, Rostock 1956 (Photomechanischer Nachdruck. ebenda 2000, ISBN 3-356-00860-9).&lt;br /&gt;
* Gustav Berg: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte des Darßes und des Zingstes.&amp;#039;&amp;#039; Wielandhaus, Prerow (Darß) 1934 (2., verbesserte und vermehrte Auflage. (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Vereins zur Förderung der Heimatpflege und des Darß-Museums e. V..&amp;#039;&amp;#039; Nr. 1). Scheunen Verlag, Kückenshagen 1999, ISBN 3-929370-83-2).&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Frank (Schriftsteller)|Wolfgang Frank]]: &amp;#039;&amp;#039;Verklungen Horn und Geläut. Die Chronik des Forstmeisters [[Franz Mueller-Darß]].&amp;#039;&amp;#039; 17. Auflage. blv, München u. a. 2001, ISBN 3-405-13176-6.&lt;br /&gt;
* Waldemar Martens: &amp;#039;&amp;#039;Wo Adler noch und Stürme jagen … Drei Jahrzehnte Forstmann und Jäger auf dem Darß.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. Neumann-Neudamm, Melsungen 2004, ISBN 3-7888-1012-2.&lt;br /&gt;
* Antje Hückstädt, Klaus-Dieter Hoppe: &amp;#039;&amp;#039;Das Darß-Museum Prerow. Ein Begleiter durch Geschichte und Ausstellungen.&amp;#039;&amp;#039; Darß-Museum, Prerow 2003, ISBN 3-00-012662-7.&lt;br /&gt;
* [[Johannes Segebarth]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Darßer Schmuggler&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Niederdeutschen von Dieter Karow. 2. Auflage. Scheunen-Verlag, Kückenshagen 2002, ISBN 3-934301-44-4.&lt;br /&gt;
* Konrad Billwitz, Haik Thomas Porada (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und das Barther Land. Eine landeskundliche Bestandsaufnahme im Raum Wustrow, Prerow, Zingst und Barth&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Landschaften in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 71). Böhlau, Köln u. a. 2009, ISBN 978-3-412-09806-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Karten&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rad- und Wanderkarte. Fischland, Darss, Zingst. Dierhagen, Wustrow, Ahrenshoop, Born, Wieck, Prerow, Zingst, Barth.&amp;#039;&amp;#039; 1:30.000. 8., aktualisierte Auflage. Grünes Herz, Ilmenau 2007, ISBN 978-3-929993-33-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Natur&lt;br /&gt;
* [[Harald Benke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Darß-Zingster Bodden. Monographie einer einzigartigen Küstenlandschaft&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Meer und Museum.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 16, {{ISSN|0863-1131}}). Deutsches Meeresmuseum, Stralsund 2001.&lt;br /&gt;
* Günter Schlungbaum, Henning Baudler, Mathias Krech, Bernd Kwiatkowski: &amp;#039;&amp;#039;Die Darß-Zingster Bodden. Eine Studie&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern.&amp;#039;&amp;#039; H. 2001, 1, {{ISSN|0944-0836}}). Korrigierte 2. Fassung vom August/September 2000. Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern, Güstrow 2001.&lt;br /&gt;
* Walther Förster: Naturschutzpark Darß-Sundische Wiese&amp;quot;, In &amp;#039;&amp;#039;Reclams Universum&amp;#039;&amp;#039; 51 (1934/35), Heft 15 vom 10. Januar 1935, S. 532–533 (mit 5 Abb.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Reiseführer und Bildbände&lt;br /&gt;
* Frank Thamm: &amp;#039;&amp;#039;Darß, Fischland und Zingst.&amp;#039;&amp;#039; 6., aktualisierte Auflage. Ellert und Richter, Hamburg 2013, ISBN 978-3-89234-815-3.&lt;br /&gt;
* Roland Buchwald: &amp;#039;&amp;#039;Fischland, Darß und Zingst. Reise- und Landschaftsführer.&amp;#039;&amp;#039; 4., vollständig überarbeitete, erweiterte und neu gestaltete Auflage. Grünes Herz, Ilmenau u. a. 2010, ISBN 978-3-929993-52-3.&lt;br /&gt;
* Waldemar Martens, Ralf Hausmann, Uwe Martens: &amp;#039;&amp;#039;Natur-Wanderführer Darß. Mit dem Forstmeister durch Wald und Flur. Die schönsten Fuß- und Radwanderungen auf dem Darß im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft.&amp;#039;&amp;#039; Bjoern-Verlag, Krefeld 2000, ISBN 3-922348-06-8.&lt;br /&gt;
* Horst Prignitz, Thomas Grundner: &amp;#039;&amp;#039;Fischland, Darß, Zingst.&amp;#039;&amp;#039; 2., leicht überarbeitete Auflage. Carl Hinstorff, Rostock 2004, ISBN 3-356-01056-5.&lt;br /&gt;
* Abenteuer Darß – Reisereportage, rbb Fernsehen vom 3. April 2015 – http://www.rbb-online.de/doku/a/abenteuer-darss/abenteuer-darss.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=54/25/00/N |EW=12/32/00/E |type=landmark |region=DE-MV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Wilske</name></author>
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