<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=D%C3%B6mitz</id>
	<title>Dömitz - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=D%C3%B6mitz"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=D%C3%B6mitz&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-06T06:10:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=D%C3%B6mitz&amp;diff=13152&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fice: /* Wirtschaft und Infrastruktur */ akt.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=D%C3%B6mitz&amp;diff=13152&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-07T13:09:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wirtschaft und Infrastruktur: &lt;/span&gt; akt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Doemitz.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 53/08/18/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 11/15/48/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Dömitz in LUP.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Ludwigslust-Parchim&lt;br /&gt;
|Amt               = Dömitz-Malliß&lt;br /&gt;
|Höhe              = 15&lt;br /&gt;
|PLZ               = 19303&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 038758&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 13076034&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE DTZ&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 6 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Rathausplatz 1&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.doemitz.de/ www.doemitz.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Christian Lochow&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dömitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[plattdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;Döms&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Landstadt]] im [[Landkreis Ludwigslust-Parchim]] des Landes [[Mecklenburg-Vorpommern]] (Deutschland). Sie ist Verwaltungssitz des Amtes [[Amt Dömitz-Malliß|Dömitz-Malliß]], dem weitere sechs Gemeinden angehören. Die Stadt ist ein [[Unterzentrum|Grundzentrum]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.westmecklenburg-schwerin.de/de/downloads/regionales-raumentwicklungs-programm-westmecklenburg/ Regionales Raumentwicklungsprogramm Westmecklenburg (2011)], Regionaler Planungsverband, abgerufen am 12. Juli 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; und Teil der [[Metropolregion Hamburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dünen bei Dömitz.JPG|mini|Binnendüne bei Klein Schmölen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Doemitz Schleuse 2011-09-11.jpg|mini|Schleuse der Müritz-Elde-Wasserstraße in Dömitz]]&lt;br /&gt;
Die Stadt Dömitz liegt im Südwesten [[Mecklenburg-Vorpommern]]s an der [[Elbe]]. Sie ist die südlichste Gemeinde des Landes und liegt im [[UNESCO]]-[[Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Mecklenburg-Vorpommern]] in der Nähe des Dreiländerecks von Mecklenburg-Vorpommern, [[Niedersachsen]] und [[Brandenburg]] sowie am südlichen Rand der [[Griese Gegend|Griesen Gegend]]. Dömitz ist der Endpunkt der [[Müritz-Elde-Wasserstraße]] (MEW), die die Elbe mit der oberen [[Havel]] verbindet. Innerhalb des Stadtgebiets überquert der Eldekanal als letztes Teilstück der MEW die kanalisierte und umverlegte [[Löcknitz (Elbe)|Löcknitz]]. Die Stadt liegt in einer weitgehend naturbelassenen Umgebung. Bemerkenswert ist die Binnenwanderdüne im Ortsteil Klein Schmölen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
Die Stadt besteht aus folgenden Ortsteilen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptsatzung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.amtdoemitz-malliss.de/export/sites/amtdoemitz-malliss/.galleries/Satzungen-Stadt-Doemitz/Hauptsatzung.pdf |titel=Hauptsatzung der Stadt Dömitz |hrsg=Stadt Dömitz |datum=2014-12-18 |format=PDF; 175 kB |abruf=2016-02-01 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160201155443/http://www.amtdoemitz-malliss.de/export/sites/amtdoemitz-malliss/.galleries/Satzungen-Stadt-Doemitz/Hauptsatzung.pdf |archiv-datum=2016-02-01 |offline=ja |archiv-bot=2023-04-17 17:57:28 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* Dömitz&lt;br /&gt;
* [[Groß Schmölen]]&lt;br /&gt;
* [[Heidhof (Dömitz)|Heidhof]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Klein Schmölen]]&lt;br /&gt;
* [[Polz]]&lt;br /&gt;
* [[Rüterberg]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem zählt der [[Wohnplatz]] [[Ausbau (Dömitz)|Ausbau]] bei Klein Schmölen zum Stadtgebiet.{{GeoQuelle|DE-MV|GDV}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Dömitz Hafen Panorama.jpg|mini|hochkant=2|ohne|Dömitz vom Hafen aus gesehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Name ===&lt;br /&gt;
Der Name Dömitz stammt vom [[Polabische Sprache|altpolabischen]] Domalici und lässt auf erste [[Slawen|slawische]] Siedler schließen. Erst 1230 gibt es eine erste Erwähnung eines Priesters Heinrich von Dömitz.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]] und Werner Mühlmer: &amp;#039;&amp;#039;Die Namen der Städte in Mecklenburg-Vorpommern.&amp;#039;&amp;#039; Ingo Koch Verlag, Rostock 2002, ISBN 3-935319-23-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dömitz (Merian).jpg|mini|links|Stadtansicht um 1650]]&lt;br /&gt;
Wegen der häufigen Überschwemmungen durch die Elbe und der schlechten Böden wurde die Gegend erst spät besiedelt. Aus dem Jahr 1235 gibt es Belege für eine westlich des Ortes auf einer Elbinsel gelegene Burg. Ihre kreisrunde Anlage lässt vermuten, dass hier schon eine Befestigung aus slawischer Zeit vorhanden war. 1237 gab es eine Elbzollstelle des [[Grafschaft Dannenberg|Grafen von Dannenberg]]. Eine erste Erwähnung von Dömitz als Stadt (&amp;#039;&amp;#039;civitas&amp;#039;&amp;#039;) existiert aus dem Jahre 1259. Das Stadtrecht wurde von den Grafen von Dannenberg verliehen. Beleg dafür ist eine Urkunde von 1505. Ab 1291 wechselten die Besitzer der Stadt mehrmals, bis Dömitz 1376 endgültig an [[Mecklenburg]] fiel. Die Burg wurde wegen der von ihr ausgehenden Raubzüge 1353 gebrochen, bestimmte aber weiterhin die Bedeutung der Stadt. Dömitz wurde eine [[Landstadt in Mecklenburg]] und war bis 1918 als Teil der Städte des [[Mecklenburgischer Kreis|Mecklenburgischen Kreises]] auf Landtagen vertreten. Die Landesherren verpfändeten Dömitz 1391 an den Ritter [[Heinrich von Bülow gen. Grotekop]] und seine Brüder. 1554 bis 1565 wurde die ehemalige Burg unter Herzog [[Johann Albrecht I. (Mecklenburg)|Johann Albrecht I.]] zur [[Festung Dömitz|Festung]] ausgebaut. Wegen oder trotz der Festung litt Dömitz in der Folgezeit mehrfach unter kriegerischen Auseinandersetzungen. So kamen 1620 im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] englische Truppen in die Stadt, und 1627 wurde sie von [[Wallenstein]] besetzt. Während des weiteren Kriegsverlaufes wurde Dömitz abwechselnd von schwedischen und kaiserlichen Truppen eingenommen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== 18. bis 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Baudenkmal Fachwerkwohnhaus Torstraße 2 in Dömitz IMG 8840.jpg|mini|Innenstadt, Torstraße/Ecke Fritz-Reuter-Straße]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1719 verlegte [[Karl Leopold (Mecklenburg)|Herzog Karl Leopold]], kurz bevor er durch die [[Reichsexekution]] das Land verlassen musste, seinen Regierungssitz nach Dömitz. Hier verstarb er nach seiner Rückkehr nach Mecklenburg im Jahr 1747. Danach verloren die Stadt und die Festung an Bedeutung, bis am 15. Mai 1809 [[Ferdinand von Schill]] auf seinem Marsch nach [[Stralsund]], verfolgt von holländischen und französischen Truppen, die Festung einnahm. Bei der Einnahme der Festung nach Abzug Schills wurde die Stadt in Brand geschossen. 1813 zog das [[Lützowsches Freikorps|Lützowsche Korps]] in Dömitz ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1838 bis 1840 verbüßte der Dichter [[Fritz Reuter]] hier die letzte Zeit seiner [[Festungshaft]]. Er beschrieb diese in seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Ut mine Festungstid]]&amp;#039;&amp;#039; („Aus meiner Festungszeit“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1870 bis 1872 wurde im Zuge des Eisenbahnbaus zwischen [[Wittenberge]] und [[Lüneburg]] eine [[Elbbrücke Dömitz (Eisenbahn)|Elbbrücke]] errichtet. Später folgte der Bau einer Strecke nach [[Ludwigslust]]. Dömitz wurde damit Eisenbahnknotenpunkt. 1888 erlitt die Stadt durch ein Elbhochwasser schwere Schäden. 1894 erfolgte die Aufhebung der Festung. Die Bahnstation hieß noch 1939 &amp;#039;&amp;#039;Festung Dömitz&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Sprengstoffwerke Dr. R. Nahnsen &amp;amp; Co. KG&amp;#039;&amp;#039; (1905 in eine AG umgewandelt) errichtete ab Herbst 1892 ein Werk zur Herstellung von [[Trinitrotoluol|TNT]], [[Pikrinsäure]], [[Tetryl]] und [[Nitroglycerin]]. Das Unternehmen wurde 1912 von der &amp;#039;&amp;#039;[[Dynamit Nobel|Dynamit AG]], vormals [[Alfred Nobel]] &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; (kurz DAG) übernommen. Nach Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurde das Dömitzer Werk zum größten Rüstungsbetrieb Mecklenburgs, und die Mitarbeiterzahl verzehnfachte sich auf 3000. Nach dem Krieg wurde ein Teil stillgelegt; nur das Werk für [[Sprengkapsel]]n bestand bis 1926.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuere Zeit ===&lt;br /&gt;
Um 1900 hatte sich der Hafen zu einem der wichtigsten Umschlagplätze an der Elbe zwischen [[Hamburg]] und [[Magdeburg]] entwickelt&amp;lt;!--(Eldekanal bereits aus dem Jahr 1568, bitte prüfen, nur Schleuse neu errichtet?) ebenfalls wurde die Müritz-Elde-Wasserstraße mit Schleusenanlage zum Elbhafen errichtet--&amp;gt;. Die guten Verkehrsanbindungen führten zu größeren Industrieansiedlungen. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde hier die Automarke [[Foth (Automarke)|Foth]] hergestellt. 1932 übernahm [[Wilhelm Timmermann]] von der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] das Amt des Bürgermeisters. 1934 bis 1936 wurde eine [[Elbebrücke Dömitz (Straße)|Straßenbrücke]] über die Elbe gebaut, die Dömitz mit [[Dannenberg (Elbe)|Dannenberg]] verband. 1934 wurde der Stadt Dömitz die Bezeichnung „Festung Dömitz“ verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das stillgelegte Sprengstoffwerk wurde im Zuge der [[Aufrüstung der Wehrmacht]] Mitte der 1930er Jahre von der „[[Verwertchemie]]“, einer Tochterfirma der Dynamit AG, reaktiviert, und 2000 Frauen und Männer aus von der [[Wehrmacht]] besetzten Ländern mussten während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] dort [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeit]] verrichten. Dazu kamen weitere 400 Frauen, die in einem [[Liste der Außenlager des KZ Neuengamme|Außenlager]] des [[KZ Neuengamme]] interniert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dömitz Grenzzaun.JPG|mini|Grenzzaun an der Elbe bei Dömitz (1989)&amp;lt;ref&amp;gt;Schautafel Stadtmuseum&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1990-0529-009, Dorfrepublik&amp;quot; Rüterberg.jpg|mini|Dorfrepublik Rüterberg]]&lt;br /&gt;
Die Stadt und ihre Umgebung waren gegen [[Kriegsende in Südmecklenburg (1945)|Kriegsende]] mit Flüchtlingen und mit Wehrmachtsoldaten überfüllt, die über die Elbe nach Westen wollten. Am 20. April 1945 zerstörten amerikanische [[Jagdbomber]] die Straßen- und die Eisenbahnbrücke. Vom 22.&amp;amp;nbsp;April bis 1. Mai wurde Dömitz dann von US-[[Artillerie]] beschossen&amp;lt;ref&amp;gt;Schautafel im Stadtmuseum&amp;lt;/ref&amp;gt;. Am 2. Mai erfolgte die Übergabe der Stadt an die [[Streitkräfte der Vereinigten Staaten|US-Armee]], die schon tags darauf größtenteils durch die [[Rote Armee]] abgelöst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1945 wurden in Dömitz sieben Jugendliche vom [[NKWD]] verhaftet und wahrscheinlich im sowjetischen [[Speziallager Nr. 9 Fünfeichen]] interniert. Über ihr weiteres Schicksal ist nichts bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Benno Prieß: &amp;#039;&amp;#039;Erschossen im Morgengrauen&amp;#039;&amp;#039;, Eigenverlag, Calw 2002 (Mitherausgeber: Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der DDR), ISBN 3-926802-36-7, S. 218.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1952 bis 2011 gehörte Dömitz zum [[Kreis Ludwigslust]] (bis 1990 im DDR-[[Bezirk Schwerin]], 1990–2011 im Land [[Mecklenburg-Vorpommern]]). Seit der [[Kreisgebietsreform Mecklenburg-Vorpommern 2011|Kreisgebietsreform 2011]] liegt die Stadt im [[Landkreis Ludwigslust-Parchim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Zeit der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] litt Dömitz unter seiner Lage im [[Sperrgebiet]] an der [[Innerdeutsche Grenze|innerdeutschen Grenze]]. In Dömitz waren mit der Umstrukturierung 1971 zwei Bataillone des [[Grenzkommando Nord#Geschichte|Grenzregiments 8]] der [[Grenztruppen der DDR|Grenztruppen]] stationiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.archivportal-d.de/item/UU2KPCZB45MLEZQBORWFIU5VJRNKWB65 |titel=Grenzregiment 8 |hrsg=Archivportal-D |abruf=2021-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst ab September 1973 wurden einige Restriktionen für die Bevölkerung nach umfangreichem Ausbau der Grenzsicherungsanlagen gelockert und die Stadt durfte ohne Passierschein betreten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Industriebetriebe wurden in Dömitz ab 1971 angesiedelt, so der Betriebsteil Dömitz des &amp;#039;&amp;#039;[[Kombinat]]s Elektronische Bauelemente [[Teltow]]&amp;#039;&amp;#039;. Aus einem privaten Kleinbetrieb entstand durch Verstaatlichung der [[Volkseigener Betrieb|VEB]] Rundstab- und Sportgerätewerk, der u.&amp;amp;nbsp;a. Kinderschlitten herstellte. Bis zur [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] blieb der heutige Ortsteil [[Rüterberg]] vom Rest des Landes durch einen zusätzlichen, sonst unüblichen Grenzzaun, abgeschnitten; seine Bewohner riefen aus Protest gegen die Isolierung am 8.&amp;amp;nbsp;November 1989 die [[Rüterberg#Dorfrepublik Rüterberg|&amp;quot;Dorfrepublik Rüterberg&amp;quot;]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der politischen Wende wurde 1991/92 eine neue [[Elbbrücke Dömitz (Straße)|Straßenbrücke]] über die Elbe errichtet und ab 1991 der [[Historischer Stadtkern|historische Stadtkern]] saniert. Die Festung Dömitz wurde auch nach 1990 nur notdürftig repariert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thorsten Meier |url=https://www.svz.de/lokales/ludwigsluster-tageblatt/Sperrung-von-Festung-Doemitz-sorgt-vielerorts-fuer-Entsetzen-id32318442.html |titel=Nur Kultusministerium schweigt: Sperrung von Festung Dömitz sorgt vielerorts für Entsetzen {{!}} svz.de |abruf=2022-01-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Klein Schmölen eingegliedert. Am 13. Juni 2004 kamen Heidhof, [[Polz]] und [[Rüterberg]] hinzu.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2004]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 3251&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 2876&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 2613&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 3347&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 3177&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 3069&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 2990&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 2991&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 2981&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 2967&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Stand: 31. Dezember des jeweiligen Jahres&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.laiv-mv.de/Statistik/Ver%C3%B6ffentlichungen/Statistische-Berichte/A Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern: Statistischer Bericht. Bevölkerungsstand. Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der starke Anstieg der Einwohnerzahl 2005 ist auf die Eingemeindung von drei Orten im Jahr 2004 zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rathaus Dömitz.JPG|mini|Rathaus]]&lt;br /&gt;
=== Stadtvertretung ===&lt;br /&gt;
Die Stadtvertretung von Dömitz besteht aus 12 Mitgliedern. Sie setzt sich seit der [[Kommunalwahlen in Mecklenburg-Vorpommern 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] wie folgt zusammen:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/wahlenmv2024/ergebnis372_wahlid-6067.html Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe || Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2019&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.amtdoemitz-malliss.de/export/sites/amtdoemitz-malliss/.galleries/Bekanntmachungen-Aktuell/Ergebnis-der-Kommunalwahl-Stadtvertretung-Doemitz.pdf |wayback=20210305172305 |text=Ergebnis der Wahl zur Stadtvertretung am 26. Mai 2019 |archiv-bot=2023-12-15 08:09:58 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2019 || || Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2024 || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 30,0 % || 4 || || 33,1 % || 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) || 31,9 % || 4 || || 23,9 % || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Freie Wählergemeinschaft Polz (FWP) || 12,3 % || 2 || || 10,5 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Heimat und Identität || – || – || || {{0}}9,8 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Die Linke]] || 11,1 % || 2 || || {{0}}7,9 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Bündnis Elbregion Dömitz || – || – || || {{0}}6,7 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Wählergemeinschaft Miteinander (WGM) || – || – || || {{0}}6,5 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Michael Porep || {{0}}3,9 % || 1 || || {{0}}1,5 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || {{0}}4,7 % || 1 || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Thomas Schwarze || {{0}}3,4 % || – || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Egon Weber || {{0}}2,8 % || – || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Insgesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;14&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1999–2014: Renate Vollbrecht&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ein Ruhesitz für Renate Vollbrecht.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schweriner Volkszeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 4. Juli 2014 ([https://www.svz.de/lokales/ludwigsluster-tageblatt/ein-ruhesitz-fuer-renate-vollbrecht-id7053871.html svz.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2014–2019: Helmut Bode (CDU)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Mehr Kultur auf der Festung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schweriner Volkszeitung.&amp;#039;&amp;#039; 28. Mai 2014 ([https://www.svz.de/lokales/ludwigsluster-tageblatt/mehr-kultur-auf-der-festung-id6677266.html svz.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2019–2024: Reinhold Suhrau (Unabhängige Wählergemeinschaft)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://votemanager.kdo.de/20190526/130765654/html5/BuergermeisterStichwahl_Mitgliedsgemeinde_MecklenburgVorpommern_111_Gemeinde_Amt_DoemitzMalliss.html Ergebnis der Bürgermeisterstichwahl am 16. Juni 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2024: Christian Lochow (CDU)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lochow wurde in der Bürgermeisterstichwahl am 23. Juni 2024 mit 50,2 Prozent der gültigen Stimmen gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/wahlenmv2024/ergebnis372_wahlid-6067.html Ergebnis der Bürgermeisterstichwahl am 23. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Amtszeit beträgt fünf Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landesrecht-mv.de/bsmv/document/jlr-KVMV2024pP37 Kommunalverfassung für das Land Mecklenburg-Vorpommern § 37 (3)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Titel          = &lt;br /&gt;
|Wappenbild     = Wappen Doemitz.svg&lt;br /&gt;
|Größe          = 150&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen der Stadt Dömitz&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In Silber ein sechsfach gezinntes rotes Stadttor mit geschlossenen nägelbeschlagenen silbernen Torflügeln, überragt von einem Turm mit einer fünffach gezinnten und beiderseits abgestrebten Platte.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = Das Wappen wurde am 10.&amp;amp;nbsp;April 1858 vom Großherzog [[Friedrich Franz II. (Mecklenburg)|Friedrich Franz II.]] von [[Mecklenburg-Schwerin]] festgelegt, 1996 im Zuge der Flaggengenehmigung neu gezeichnet und unter der Nr.&amp;amp;nbsp;55 der Wappenrolle des Landes Mecklenburg-Vorpommern registriert.&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{Literatur |Autor=Hans-Heinz Schütt |Hrsg=produktionsbüro TINUS; Schwerin |Titel=Auf Schild und Flagge – Die Wappen und Flaggen des Landes Mecklenburg-Vorpommern und seiner Kommunen |Verlag= |Ort= |Datum=2011 |ISBN=978-3-9814380-0-0 |Seiten=119–121}}&lt;br /&gt;
|ref            = Wappenbuch&lt;br /&gt;
|Begründung     = Das nach dem Siegelbild des ältesten Stadtsiegels – als Abdruck 1297 erstmals mit fast fehlender Umschrift überliefert – gestaltete und im April 1858 in der jetzigen Form festgelegte Wappen zeigt ein Stadttor als typisches Symbol für eine befestigte Stadt. Möglicherweise fand diese Symbolik Aufnahme im Siegel und Wappen unter Bezug auf die die Stadt schützende Burg.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Flagge Dömitz.svg|links|mini|hochkant|[[Datei:FIAV 100000.svg|20px]] Flagge der Stadt Dömitz]]&lt;br /&gt;
Die Flagge wurde von dem Schweriner [[Heraldiker]] [[Heinz Kippnick]] gestaltet und am 2.&amp;amp;nbsp;August 1996 durch das Ministerium des Innern genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flagge ist Rot - Weiß (1:1) längs gestreift. In der Mitte des Flaggentuchs liegt, auf jeweils zwei Drittel der Höhe des roten und des weißen Streifens übergreifend, das Stadtwappen. Die Höhe des Flaggentuchs verhält sich zur Länge wie 3:5.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;[https://www.amtdoemitz-malliss.de/downloads/datei/MTlmZjlkZjliMzBhNWQyMjZiRFUxZWFZRGZvZkhiTDZ2MnNjN1NHS21oalc5cEdURm0waGJteUZxSFhwYkQrek1TRGNndUpRMGMwLyswSWk3TzY4V2dKUThZNXJLTGpkQkQ4dkZOU2ViNS8rWWgvUXRkNlNWdFRhVm5pb1V1dEtnSkhCNHpMRnJia3U5QmV5c1gzYldrZnBOSXc4TVVUeWFWalEybEJnWHB6ajhRQmxXTHZGNE1kUTlBaFlZU2dXVnlVaytvMUtzWEtUYWM2RGhmNU41MXNrS1J3WGxHYkNqdVloanc9PQ §&amp;amp;nbsp;1 der Hauptsatzung der Stadt] (PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dienstsiegel ===&lt;br /&gt;
Das [[Dienstsiegel]] zeigt das Wappen der Stadt mit der Umschrift {{Inschrift|Text=STADT DÖMITZ}}.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Kultur ==&lt;br /&gt;
→ &amp;#039;&amp;#039;Siehe auch [[Liste der Baudenkmale in Dömitz]]&amp;#039;&amp;#039;[[Datei:Dömitz Eisenbahnbrücke ReiKi.jpg|mini|Ruine der Dömitzer Eisenbahnbrücke (um 1990)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Doemitz Festungsmauer.jpg|mini|Festungsmauer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Church of Doemitz.jpg|mini|hochkant|Johanneskirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Church(cath) Doemitz.jpg|mini|Katholische Kirche, 2025 profaniert]]&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
Die Altstadt in Nachbarschaft zur Festung und zur Elbe bietet ein geschlossenes Stadtbild mit zahlreichen [[Fachwerkhaus|Fachwerkhäusern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Festung Dömitz]], Flachlandfestung aus dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, zwischen 1559 und 1565 zu Zeiten des mecklenburgischen Herzogs [[Johann Albrecht I. (Mecklenburg)|Johann Albrecht&amp;amp;nbsp;I.]] erbaut, um die Südwestgrenze Mecklenburgs und die Übergänge über die Elbe zu sichern. Die Festung ist in Form eines Fünfecks angelegt und mit [[Bastion]]en und [[Kasematte]]ngewölben versehen. Sie beherbergt seit 1953 ein Museum zur Region und Stadt und steht seit 1975 unter Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
* Zweigeschossiges Rathaus von 1820 in Fachwerkbauweise mit einem [[Mansarddach]]&lt;br /&gt;
* [[Elbebrücke Dömitz (Eisenbahn)|Eisenbahnbrücke Dömitz]], 1870 bis 1873 für die [[Bahnstrecke Wittenberge–Lüneburg|Wendlandbahn]] der [[Berlin-Hamburger Bahn]] errichtet und bis zum Zweiten Weltkrieg befahren. Nach ihrer Zerstörung am 20. April 1945 wurde sie nicht wieder aufgebaut, da die Elbe hier Teil der innerdeutschen Grenze war. Die Abbildung zeigt die erhaltenen Reste auf der Dömitz gegenüberliegenden Elbseite.&lt;br /&gt;
* [[Johanneskirche (Dömitz)|Johanneskirche]], [[Neugotik|neugotische]] [[Hallenkirche]] mit kreuzförmigem Zeltdach, von 1869 bis 1872 aus [[Backstein]] errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Fachwerkhäuser&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doemitz Rathausplatz 2.jpg|Rathausplatz&amp;amp;nbsp;2&lt;br /&gt;
Doemitz Rathausplatz 4.jpg|Rathausplatz&amp;amp;nbsp;4&lt;br /&gt;
Doemitz Wall 9.jpg|Am Wall&amp;amp;nbsp;9&lt;br /&gt;
Doemitz Elbstr 7.jpg|Elbstraße&amp;amp;nbsp;7&lt;br /&gt;
Doemitz Elbstr 13.jpg|Elbstraße&amp;amp;nbsp;13&lt;br /&gt;
Doemitz Torstr 29.jpg|Torstraße&amp;amp;nbsp;29&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichtsdenkmale ===&lt;br /&gt;
* [[Jüdischer Friedhof (Dömitz)|Jüdischer Friedhof]] mit Gedenkstein&lt;br /&gt;
* [[VVN]]-Gedenktafel von 1950 in der Goethestraße 25 für Anna Wolfenstein, die letzte [[Judentum|jüdische]] Einwohnerin von Dömitz, die 1942 von der [[Gestapo]] in das [[KZ Theresienstadt]] deportiert wurde und dort ums Leben kam&lt;br /&gt;
* Gedenkstein von 1949 auf dem Slüterplatz (zu DDR-Zeiten Ernst-Thälmann-Platz) für den 1944 im [[KZ Buchenwald]] ermordeten kommunistischen Politiker [[Ernst Thälmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Doemitz Bahnhof 3874.jpg|mini|Bahnhofsgebäude Dömitz (2007); nach einem Brand 2011 verfiel das Gebäude zusehends und soll abgerissen werden&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kiebitz-online.de/aufmacher/zum-doemitzer-bahnhof-kommt-die-abrissbirne-11324/ Zeitungsbericht (Elbe-Jeetzel-Kiebitz): „Zum Dömitzer Bahnhof kommt die Abrissbirne“ (vom 12. Januar 2022)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!--Notiz: im Sept. 2025 war die Ruine immer noch vorhanden--&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Durch Dömitz führen die Bundesstraßen [[Bundesstraße 191|B 191]] ([[Ludwigslust]]–[[Dannenberg (Elbe)|Dannenberg]]) und [[Bundesstraße 195|B 195]] ([[Boizenburg/Elbe|Boizenburg]]–Wittenberge). Westlich der Stadt liegt die [[Elbebrücke Dömitz (Straße)|Straßenbrücke Dömitz]], auf der die B&amp;amp;nbsp;191 die Elbe überquert; es ist die einzige Brücke zwischen [[Lauenburg/Elbe|Lauenburg]] und [[Wittenberge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1945 wurde die [[Elbbrücke Dömitz (Eisenbahn)|Eisenbahnbrücke über die Elbe]] an der [[Bahnstrecke Wittenberge–Buchholz]] durch einen Luftangriff zerstört und damit die Verbindung zwischen den Knotenpunkten [[Bahnhof Uelzen|Uelzen]] und [[Bahnhof Ludwigslust|Ludwigslust]] unterbrochen. Ab diesem Zeitpunkt war der [[Bahnhof Dömitz]] lediglich noch Endpunkt der Verbindung [[Bahnstrecke Ludwigslust–Dömitz|nach Ludwigslust]]. Völlig eingestellt wurde der Personenverkehr auf dieser [[Stichstrecke]] im Mai 2000. Die nächsten Bahnhöfe liegen jetzt im 14&amp;amp;nbsp;Kilometer entfernten niedersächsischen [[Bahnhof Dannenberg Ost|Dannenberg]] und im 34&amp;amp;nbsp;Kilometer entfernten Ludwigslust.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Elberadweg (D10)|Elberadweg]] und der [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] führen durch Dömitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
* Gymnasiales Schulzentrum „Fritz Reuter“ mit Grundschule, Förderschule, [[Produktives Lernen|Produktivem Lernen]], [[Regionale Schule|Regionaler Schule]] und Gymnasium&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://schulzentrum-doemitz.de |titel=Gymnasiales Schulzentrum Dömitz |werk=schulzentrum-doemitz.de |abruf=2021-10-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort findet auch Sprachunterricht in Niederdeutsch (Platt) statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=KATT |url=https://www.svz.de/lokales/ludwigsluster-tageblatt/platt-lernen-bis-zum-abitur-id18629556.html |titel=Dömitz: Platt lernen bis zum Abitur {{!}} svz.de |abruf=2021-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Der [[Dömitzer SV 06]] bietet Fußball, Sportgymnastik, Tischtennis und Volleyball an. Die Fußballmannschaft spielt in der Saison 2024/25 in der Kreisliga Westmecklenburg West.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Joachim Slüter]] (um 1490–1532), Geistlicher und Reformator&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Carl Meinig]] (1736–1812), hanseatischer Gesandter in Kopenhagen&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Plener]] (1798–1864), Eisenbahn- und Wasserbauingenieur&lt;br /&gt;
* [[Karl von Waldow und Reitzenstein (Politiker, 1818)|Karl von Waldow und Reitzenstein]] (1818–1888), Politiker (Konservative Partei)&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Kreutzer]] (1833–1902), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Paul Bard]] (1839–1927), evangelisch-lutherischer Geistlicher&lt;br /&gt;
* [[Hermann Koch (Maler)|Hermann Koch]] (1856–1939), Maler&lt;br /&gt;
* [[Johannes von Karpf]] (1867–1941), Konteradmiral&lt;br /&gt;
* [[August Schlettwein (Amtmann)|August Schlettwein]] (1868–1916), Verwaltungsjurist&lt;br /&gt;
* [[Adolf Schlettwein]] (1872–1939), Staatsbeamter&lt;br /&gt;
* [[Gustav Spangenberg (Jurist)|Gustav Spangenberg]] (1884–1972), Jurist und Oberkirchenratspräsident&lt;br /&gt;
* [[Karl Müller (Politiker, 1896)|Karl Müller]] (1896–1966), Politiker (Deutsche Partei)&lt;br /&gt;
* [[Paul Reichert]] (1902–1978), Politiker, Landtagsabgeordneter (Deutsche Demokratische Partei, CDU)&lt;br /&gt;
* [[Arthur Lange (Parteifunktionär)|Arthur Lange]] (1906–1972), Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
* [[Hans Sixtus]] (1907–1975), Brauereimanager und Verbandsfunktionär&lt;br /&gt;
* [[Dietrich Spangenberg]] (1922–1990), Politiker (SPD)&lt;br /&gt;
* [[Ilse-Maria Dorfstecher]] (1932–2020), Galeristin und Kuratorin&lt;br /&gt;
* [[Hartmut Brun]] (* 1950), Publizist und Literaturforscher&lt;br /&gt;
* [[Henry Gawlick]] (* 1958), Museumsdirektor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Dömitz verbundene Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Joachim Christoph Janisch]] (1747–1808), Stadthauptmann und Ratsherr in Dömitz&lt;br /&gt;
* [[Fritz Reuter]] (1810–1874), Schriftsteller, auf der Festung Dömitz inhaftiert&lt;br /&gt;
* [[Johann Heinrich Runge]] (1811–1885), Orgelbauer, errichtete die Orgel in der Johanneskirche&lt;br /&gt;
* [[Adolf Heinrich Friedrich Schwarz]] (1812–nach 1859), Arzt in Dömitz&lt;br /&gt;
* [[Eduard Paschen]] (1815–1910), Arzt in Dömitz&lt;br /&gt;
* [[Theodor Krüger]] (1818–1885), Architekt, Erbauer der Johanneskirche&lt;br /&gt;
* [[Hans Werner Ohse]] (1898–1991), Pfarrer in Dömitz&lt;br /&gt;
* [[Otto Karsten]] (1899–1967), Politiker (CDU), lebte in Dömitz&lt;br /&gt;
* [[Georg Thomalla]] (1915–1999), Schauspieler, debütierte in Dömitz&lt;br /&gt;
* [[Heinz Kägebein]] (1924–2018), Heimatforscher, Lehrer in Dömitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Dömitz |Band=14 |Seite=76–77}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Ludwigslust-Parchim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4356019-2|VIAF=242268971}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Domitz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Ludwigslust-Parchim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Elbe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dömitz| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Ortsname slawischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fice</name></author>
	</entry>
</feed>