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	<title>Cytoplasma - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Cytoplasma&amp;diff=13645&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pockensupperl am 22. September 2025 um 17:45 Uhr</title>
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		<updated>2025-09-22T17:45:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Diagramm Organellen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox GO-Terminus&lt;br /&gt;
| Typ = C&lt;br /&gt;
| GO = 0005737&lt;br /&gt;
| Eltern = [[Zelle (Biologie)|Zelle]]&lt;br /&gt;
| Kinder = [[Cytosol]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Organelle]]n&amp;lt;br /&amp;gt;[[Proteinkomplex]]e&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cytoplasma&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zytoplasma&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{grcS|κύτος|kýtos|de=Gefäß}}, ‚Höhlung‘ sowie {{lang|grc|πλάσμα|plásma|de=Gebilde}};&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Gemoll]]: &amp;#039;&amp;#039;Griechisch-Deutsches Schul- und Handwörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; München 1965.&amp;lt;/ref&amp;gt; auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zellplasma&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Konradin Medien GmbH |url=https://www.wissen.de/fremdwort/zytoplasma |titel=Was bedeutet Zytoplasma {{!}} Fremdwörter für Zytoplasma {{!}} wissen.de |hrsg= |sprache=de |abruf=2024-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) wird die Grundstruktur bezeichnet, die eine [[Zelle (Biologie)|Zelle]] innerhalb der äußeren [[Zellmembran]] (Plasmalemma) ausfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Cytoplasma besteht aus  dem [[Cytosol]] als der flüssigen [[Phase_(Materie)|Phase]] samt den darin gelösten Stoffen und Proteinen sowie dem festeren [[Cytoskelett]]. Im Cytoplasma liegen weiterhin verschiedene [[Organell]]en, die durch Membranen abgegrenzt sein können und gelegentlich dazugezählt werden. Bei [[Eukaryoten|eukaryotischen]] Zellen ([[Eucyte]]n) wird der von Cytoplasma umgebene [[Zellkern]] (Nucleus) aber zumeist gesondert betrachtet und sein von der [[Kernmembran]] umschlossener Inhalt als [[Karyoplasma]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingeführt wurde das Wort „Cytoplasma“ von dem deutschen [[Anatomie]]-Professor [[Albert von Kölliker]] 1863 als Synonym für „[[Protoplasma]]“. Erst ab 1882 wurde auf Vorschlag von [[Eduard Strasburger]] das Zellplasma ohne Kern und [[Plastid]]en als &amp;#039;&amp;#039;Cytoplasma&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Helga Güttler: &amp;#039;&amp;#039;Die Begriffe Plasma und Protoplasma: ihre Entwicklung und Wandlung in der Biologie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rete.&amp;#039;&amp;#039; 1, Nr.&amp;amp;nbsp;3/4, 1972, S.&amp;amp;nbsp;365–375, insbesondere S.&amp;amp;nbsp;374.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffe ==&lt;br /&gt;
Das Cytoplasma ist die Grundsubstanz der Zelle. Die gesamte Grundsubstanz zusammen mit den Zellorganellen wird als [[Protoplasma]] bezeichnet. Werden die Zellorganellen durch Zentrifugation entfernt, bezeichnet man das Produkt als Cytosol. Während das Cytoplasma an den Zellrändern viskoser ist und als [[Ektoplasma]] bezeichnet wird, ist es im Inneren flüssiger und nennt sich [[Endoplasma]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mendel33&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ralf-Rainer Mendel |Titel=Zellbiologie der Pflanzen |Verlag=Ulmer |Ort=Stuttgart |Datum=2010 |ISBN=978-3-8252-3423-2 |Seiten=33 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Undifferenziertere Plasmaeinlagerungen werden auch [[Paraplasma]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prokaryoten und Endosymbionten ==&lt;br /&gt;
Wenn von Cytoplasma die Rede ist, wird oft – so wie hier – eine eukaryotische Zelle (Eucyte) vorausgesetzt. Für das Cytoplasma der [[Prokaryoten|prokaryotischen]] Zellen ([[Protocyte|Procyten]], auch Protocyten), insbesondere bei [[Bakterien]], ist der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Stroma&amp;#039;&amp;#039; gebräuchlicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Endosymbiontentheorie]] stammen eine Reihe von Organellen der Eucyten von Bakterien ab,  die Plastiden ([[Chloroplast]]en, [[Leukoplasten]], [[Rhodoplast]]en etc.) einerseits und die [[Mitochondrium|Mitochondrien]], [[Hydrogenosom]]en und [[Mitosom]]en andererseits. Das Innere (Plasma) dieser Organellen, oft &amp;#039;&amp;#039;Matrix&amp;#039;&amp;#039; genannt, leitet sich daher ab vom Stroma der bakteriellen Vorfahren, es ist zu diesem [[Homologie (Biologie)|homolog]]. Diese Organellen haben meist ihre eigene [[DNA]], soweit sie nicht durch &amp;#039;&amp;#039;endosymbiotischen&amp;#039;&amp;#039; [[Horizontaler Gentransfer|Gentransfer]] völlig auf den Zellkern übertragen wurde. Diese ist wie bei den Bakterien innerhalb der Stroma in einer Kernsphäre (Kernäquivalent, [[Nucleoid]]) verdichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion ==&lt;br /&gt;
Innerhalb des Cytoplasmas laufen viele verschiedene chemische [[Stoffwechsel]]prozesse der [[Zelle (Biologie)|Zelle]] ab, die durch [[Enzym]]e gesteuert werden. Hier muss bei allen Zellen Energie für alle Prozesse bereitgestellt werden. Hinzu kommen zellspezifische Aufgaben wie die Bildung von zusätzlichen Zellbestandteilen beim [[Wachstum (Biologie)|Wachstum]], Abbau von unerwünschten und Aufbau von zu speichernden oder abzugebenden Substanzen sowie der [[Transport (Biologie)|Transport]] von Molekülen durch die Membranen und durch die Zelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Biomembran]]en dienen im Cytoplasma dazu, zusätzliche unterschiedlich geformte Räume zu umschließen und gegeneinander abzugrenzen. Solche membranbegrenzten Räume innerhalb des Cytoplasmas nennt man Kompartimente oder auch [[Zellorganell]]en, da sie gleichsam als „Organe der Zelle“ bestimmte Funktionen im [[Zellstoffwechsel]] erfüllen. Durch die so entstandenen verschiedenen Reaktionsräume können innerhalb des Cytoplasmas auch gegenläufige Stoffwechselvorgänge wie [[Kohlenhydrat]]abbau neben [[Assimilation (Biologie)#Kohlenstoff-Assimilation|Kohlenhydrataufbau]] oder [[Oxidation]]s- neben [[Reduktion (Chemie)|Reduktionsvorgängen]] gleichzeitig ablaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konsistenz des Cytoplasmas kann zwischen [[Gel]] und [[Kolloid|Sol]] wechseln, wodurch eine Bewegung aller im Cytoplasma eingeschlossenen Teilchen möglich ist. Diese Konsistenz ergibt sich daraus, dass das meiste Wasser in [[Hydrathülle]]n gebunden ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mendel33&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Zusammensetzung des Cytoplasmas ==&lt;br /&gt;
In chemischer Hinsicht besteht das Cytoplasma aus zahlreichen [[Organische Chemie|organischen]], aber auch aus [[anorganisch]]en Stoffen. Mit 80 bis 85 Prozent Wasseranteil ist der Wassergehalt hoch. Die folgende Auflistung gibt die durchschnittliche Zusammensetzung bei tierischen Zellen an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wasser 80,5–85 %&lt;br /&gt;
* [[Protein]]e 10–15 %&lt;br /&gt;
* [[Lipid]]e 2–4 %&lt;br /&gt;
* [[Polysaccharid]]e 0,1–1,5 %&lt;br /&gt;
* [[DNA]] 0,4 %&lt;br /&gt;
* [[RNA]] 0,7 %&lt;br /&gt;
* kleine organische Moleküle 0,4 %&lt;br /&gt;
* anorganische Moleküle und Ionen 1,5 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[pH-Wert]] des Cytoplasmas liegt meist im neutralen Bereich. Da allerdings bei Stoffwechselreaktionen häufig [[Proton (Chemie)|Protonen]] gebunden oder frei werden, ist das Cytoplasma [[Puffer (Chemie)|gepuffert]]. Verändert werden kann der pH-Wert außerdem durch Ionenpumpen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Cytoplasma liegt das [[Cytoskelett]], welches dynamisch auf- und abgebaut wird. Dieses stabilisiert die Zelle, bietet feste Bahnen für [[Intrazellulärer Transport#Vesikulärer intrazellulärer Transport|Vesikeltransport]] und verursacht intrazelluläre Bewegungen wie die Cytoplasmaströmung, Organellen- und Chromosomentransport. Die Cytoplasmaströmung findet nur im Endoplasma statt, sie trägt zum Durchmischen bei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mendel33&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Plasmaströmung]]&lt;br /&gt;
* [[Syncytium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Werner Buselmaier |Titel=Biologie für Mediziner |Auflage=10. |Verlag=Springer |Ort=Heidelberg |Datum=2007 |ISBN=978-3-540-29374-3 }}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Neil A. Campbell |Titel=Biologie |Verlag=Spektrum |Ort=Heidelberg |Datum=1998 |ISBN=3-8274-0032-5 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Zellplasma}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Zytoplasma}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4129692-8}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pockensupperl</name></author>
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