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	<title>Carl Loewe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Carl_Loewe&amp;diff=11503&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Ehrungen */</title>
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		<updated>2025-09-08T03:36:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ehrungen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Komponisten Carl Loewe. Zu anderen Personen siehe [[Karl Löwe]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Carl Loewe.jpg|mini|hochkant=1.2|Carl Loewe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Carl Gottfried Loewe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. November]] [[1796]] in [[Löbejün]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdoerfer&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor = Eckhard Oberdörfer |url = https://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Greifswald/Udo-Juergens-war-sein-Fan-Der-Balladenkoenig-Carl-Loewe |titel = Udo Jürgens war Fan: Carl Loewe – der pommersche König der Balladen |werk = [[Ostsee-Zeitung]] |datum = 2019-04-18 |abruf = 2019-04-18 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[20. April]] [[1869]] in [[Kiel]]) war ein deutscher [[Kantor]], [[Organist]] und [[Komponist]], der über 400 [[Ballade (Gedicht)|Balladen]], 17 [[Oratorium|Oratorien]], 6&amp;amp;nbsp;[[Oper]]n und 2&amp;amp;nbsp;[[Sinfonie]]n schrieb. Da er 46 Jahre seines Lebens in [[Stettin]] lebte, wo er als Organist, [[Musikdirektor]] und Komponist wirkte sowie den Pommerschen Chorverband gründete, gilt er gemeinhin als „pommerscher Balladenkönig“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdoerfer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:LöbejünLoewehaus2.JPG|mini|Gedenktafel in Loewes Geburtsort Löbejün]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Carl-Loewe-Denkmal Stettin.jpg|mini|Denkmal vor der Jakobikirche in Stettin (mutmaßlich im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zerstört)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl Loewe wurde als zwölftes Kind des Kantors und Organisten Andreas Loewe (1747–1826) und dessen Frau Marie (1752–1826), geb. Leopold, in [[Löbejün]] im damaligen preußischen [[Herzogtum Magdeburg]] geboren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Familie_ICLS&amp;quot;&amp;gt;Internationale Carl-Loewe-Gesellschaft: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.carl-loewe-gesellschaft.de/sites/default/files/2018-06/familiecarlloewes.pdf Familie – Carl Loewe]&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 20. Mai 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ndb&amp;quot;&amp;gt;{{NDB|15|84|85|Löwe, Karl|Wilhelm Pfannkuch|118573934}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von seinen Eltern erhielt er früh eine kunstsinnige Erziehung. Während seiner ersten Schuljahre in [[Köthen (Anhalt)|Köthen]] sang er von 1807 bis 1809 im Köthener Knabenchor und wechselte anschließend während der Zeit des [[Königreich Westphalen|Königreichs Westphalen]] dank eines Stipendiums des Königs [[Jérôme Bonaparte]] auf die [[Latina (Schule)|Latina]] der [[Franckesche Stiftungen|Franckeschen Stiftungen]] in [[Halle (Saale)|Halle]]. In dieser Zeit erhielt er Kompositionsunterricht bei [[Daniel Gottlob Türk]], für den er als [[Sopran]]sänger im [[Stadtsingechor zu Halle]] und als [[Solist]] bei Konzerten auftrat. Musikalisch gefördert wurde er auf Empfehlung seines Lehrers auch durch [[Johann Friedrich Reichardt]], der in [[Giebichenstein]] bei Halle lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich Loewe 1816 bei seiner Bewerbung um die Stelle als [[Organist]] an der [[Marktkirche Unser Lieben Frauen]] nicht gegen seinen Konkurrenten [[Johann Friedrich Naue]] durchsetzen konnte, schrieb er sich gleich ein Jahr später, nach Abschluss der Reifeprüfung, als Student der [[Evangelische Theologie|Evangelischen Theologie]] an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Friedrichs-Universität Halle]] ein. Während seines Studiums wurde er 1817 Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaft]] Teutonia Halle&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band II: &amp;#039;&amp;#039;Künstler.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2018, ISBN 978-3-8253-6813-5, S. 461–463.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im öffentlichen Musikleben Halles bewährte sich Loewe als ein hervorragender [[Tenor]] bei Aufführungen der [[Singakademie Halle|Singakademie]] unter der Leitung Johann Friedrich Naues und vielen anderen Gelegenheiten. In den halleschen Jahren schrieb er fast fünfzig Kompositionen sowie [[Ballade (Gedicht)|Balladen]] wie &amp;#039;&amp;#039;Erlkönig&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Edward&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium ließ sich Loewe 1820 in Berlin von [[Carl Friedrich Zelter]] hinsichtlich seiner Befähigung zum Kirchen- und Schulmusiker prüfen. Er bestand mit Auszeichnung und wurde [[Kantor]] und [[Organist]] an der [[Jakobskathedrale (Stettin)|Jakobikirche]] in Stettin. Hier war Loewe 46 Jahre lang tätig, auch als Gymnasiallehrer am [[Marienstiftsgymnasium]], als Ausbilder am Seminar für Lehrerbildung und als städtischer Musikdirektor. Er gründete den &amp;#039;&amp;#039;Pommerschen Chorverband&amp;#039;&amp;#039; und veranstaltete in dessen Namen bis 1857 zahlreiche Musikfeste. Eng befreundet war er mit dem Mathematiker [[Justus Günther Graßmann]] sowie dessen Sohn [[Hermann Graßmann|Hermann]] (ebenfalls ein Mathematiker) und mit dem Dichter [[Ludwig Giesebrecht]], dessen Texte er vertonte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1829 wurde Carl Loewe in den Bund der [[Freimaurer]] aufgenommen, seine [[Freimaurerloge|Loge]] &amp;#039;&amp;#039;Zu den drei Zirkeln&amp;#039;&amp;#039; war in Stettin ansässig. Er komponierte in seinen Gesangsquartetten u.&amp;amp;nbsp;a. eine &amp;#039;&amp;#039;Komposition für Freimaurer.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Eugen Lennhoff, Oskar Posner, [[Dieter-Anton Binder|Dieter A. Binder]]: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Freimaurerlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Überarbeitete und erweiterte Neuauflage der Ausgabe von 1932, München 2003, ISBN 3-7766-2161-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Loewe hatte in seiner Zeit einen guten Ruf als Dirigent, Pianist und auch als Konzertsänger. Er wurde 1832 [[Ehrendoktor]] der [[Universität Greifswald]] und 1837 Mitglied der Berliner [[Preußische Akademie der Künste|Akademie der Künste]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1821 heiratete Carl Loewe in Halle/Saale Julia von Jakob (1796–1823), eine Tochter des Halleschen Universitätskanzlers [[Ludwig Heinrich von Jakob]]. Sie starb am 7. März 1823, einige Tage nach der Geburt des Sohnes Julian, der dann bei Verwandten aufgezogen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Familie_ICLS&amp;quot; /&amp;gt; 1825 heiratete Carl Loewe die Kaufmannstochter Auguste Lange (1806–1895). Aus dieser Ehe entstammten vier Töchter: Julie (1826–1920), Adele (1827–1851), Helene (1833–1869?) und Anna (1840–1895).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Familie_ICLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Loewe von einem schweren Schlaganfall 1864 wieder genesen war, musste er 1866 nach Aufforderung des Stettiner Magistrats seinen Abschied nehmen. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er in Kiel bei seiner ältesten Tochter [[Julie von Bothwell|Julie, verheiratete v. Bothwell]]. Diese bemühte sich, die Werke ihres Vaters der Nachwelt zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Grabmal befindet sich auf dem [[Parkfriedhof Eichhof]] bei Kiel. Das Herz ist in der Jakobikirche in Stettin beigesetzt worden, und zwar in einer vergoldeten Kapsel in der Höhlung einer großen [[Orgelpfeife]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Carl Ludwig Schleich]]: &amp;#039;&amp;#039;Besonnte Vergangenheit. Lebenserinnerungen eines Arztes&amp;#039;&amp;#039;. Ernst Rowohlt Verlag, Berlin 1930, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Carl Loewe hat die [[Ballade (Gedicht)|Ballade]], als besondere erweiterte Form des Sololiedes im 19. Jahrhundert, bekannt gemacht – als Komponist und auch als Sänger. Loewe hat, sechs Jahre vor [[Robert Schumann]], auch den Gedichtzyklus &amp;#039;&amp;#039;Frauenliebe und -leben&amp;#039;&amp;#039; von [[Adelbert von Chamisso]] vertont (1834). In den Balladen kommt seine Fähigkeit der anschaulichen Schilderung, der bildhaften Tonmalerei und eindringlichen Charakterisierung von Gestalten, Schauplätzen und Vorgängen am besten zum Ausdruck. Seine Themenvielfalt ist weit gespannt. Neben den bevorzugten Bereichen der Historie, der Sage und dem Märchen hat er Alltags- und Genrebilder geschaffen, Idyllen und moralische Fabeln; Großes steht neben Kleinem, Schlichtes neben Phantastischem, Unheimliches neben Verspielt-Humoristischem. Loewe galt mit seiner schönen Tenorstimme als [[Eloquenz|eloquenter]], intensiver Vortragskünstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Balladen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Szczecin katedra tablica 3.jpg|mini|Gedenktafel in der Jakobikirche in Stettin]]&lt;br /&gt;
Zu den bekanntesten der über 400 Balladen zählen:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;3 Balladen op. 1&amp;#039;&amp;#039; (Entstehungsjahr 1824)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Edward&amp;#039;&amp;#039; (nach [[Johann Gottfried Herder]])&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Der Wirtin Töchterlein&amp;#039;&amp;#039; (nach [[Ludwig Uhland]])&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Erlkönig&amp;#039;&amp;#039; (nach [[Johann Wolfgang von Goethe]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Herr Oluf]] op. 2, Nr. 2&amp;#039;&amp;#039; (1821, dänische Ballade, Übersetzung: Johann Gottfried Herder)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;3 Balladen op. 20&amp;#039;&amp;#039; (1832, nach Johann Wolfgang von Goethe):&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Hochzeitlied&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Der Zauberlehrling&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{YouTube |id=SurHrW4ySkk |titel=Josef Greindl singt „Der Zauberlehrling“ |link=0}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Die wandelnde Glocke&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Heinrich I. (Ostfrankenreich)|Heinrich der Vogler]] op. 56, Nr. 1&amp;#039;&amp;#039; (1836, nach [[Johann Nepomuk Vogl]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Glocken zu Speyer&amp;#039;&amp;#039; (1838, nach [[Maximilian von Oer]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Prinz Eugen, der edle Ritter op. 92&amp;#039;&amp;#039; (1844, nach [[Ferdinand Freiligrath]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Mönch zu Pisa op. 114&amp;#039;&amp;#039; (1846, nach Johann Nepomuk Vogl)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Odins Meeresritt oder Der Schmied auf Helgoland op. 118&amp;#039;&amp;#039; (1851, nach [[Aloys Schreiber]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Uhr&amp;#039;&amp;#039; (aus op. 123, 1852, nach [[Johann Gabriel Seidl]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{YouTube |id=AhQHVUSMwMg |titel=„Die Uhr“ mit Hermann Prey |link=0}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{YouTube |id=stPBK2qaX5U |titel=„Die Uhr“ mit Dietrich Fischer-Dieskau |link=0}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Archibald Douglas op. 128&amp;#039;&amp;#039; (1857, nach [[Theodor Fontane]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Nöck op. 129, 2&amp;#039;&amp;#039; (1860/1, nach [[August Kopisch]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tom der Reimer. Schottische Ballade op. 135a&amp;#039;&amp;#039; (ca. 1860 nach Theodor Fontane)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Werke ===&lt;br /&gt;
* 17 [[Oratorium|Oratorien]], darunter&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Die Zerstörung von Jerusalem&amp;#039;&amp;#039; (1830, nach einem Text von [[Gustav Nicolai]]),&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Johann Huß&amp;#039;&amp;#039; (1840, nach einem Text von [[Johann August Zeune]]),&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Palestrina&amp;#039;&amp;#039; (1843, nach einem Text von [[Ludwig Giesebrecht]]),&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Das Sühnopfer des neuen Bundes]]&amp;#039;&amp;#039; (1847, nach [[Wilhelm Telschow]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.br-klassik.de/programm/radio/ausstrahlung-1722236.html |titel=Carl Loewe: „Das Sühnopfer des neuen Bundes“ – Passions-Oratorium in drei Teilen |hrsg=[[Bayerischer Rundfunk]] |werk=BR-Klassik |datum=2019-04-19 |abruf=2019-05-11 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190511194101/https://www.br-klassik.de/programm/radio/ausstrahlung-1722236.html |archiv-datum=2019-05-11 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 6 [[Oper]]n u.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rudolph&amp;#039;&amp;#039; (1826)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Malekadhel&amp;#039;&amp;#039; (1832)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die drei Wünsche&amp;#039;&amp;#039;, op. 42 (1832, Komisches Singspiel in 3 Akten nach einem orientalischen Märchen von Ernst Raupach)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neckereien&amp;#039;&amp;#039; (1833)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Emmy&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2 [[Sinfonie]]n (d-Moll und e-Moll, je 1832)&lt;br /&gt;
* 2 [[Klavierkonzert]]e&lt;br /&gt;
* Kleine Passionsmusik für Soli, Chor, Streicher und Orgel&lt;br /&gt;
* Kantaten, Kammermusik und Klaviersonaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nikolaikirche Kiel, Grabplatte für Carl Loewe.jpg|mini|Gedenkstein in St. Nikolai Kiel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1832 Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Greifswald&lt;br /&gt;
* 1837 Ernennung zum ordentlichen Mitglied der Königlichen Akademie der Künste&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://geschichtsverein.unkel.info/termine/carl-loewe-musiktage/carl-loewe.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Carl Loewe, Komponist&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20141202230637}}. Geschichtsverein Unkel e.&amp;amp;nbsp;V., 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gedenktafeln in der Kieler [[Nikolaikirche (Kiel)|Nikolaikirche]] und der Stettiner Jakobikirche, in der auch sein Herz in einer Kapsel in einem der beiden Orgelpfeiler beigesetzt ist, erinnern an Loewe.&lt;br /&gt;
* Im [[Düsternbrooker Gehölz]] in Kiel findet sich eine 1896 geschaffene Büste Loewes von [[Fritz Schaper (Bildhauer)|Fritz Schaper]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=|url=https://www.kiel.de/de/kultur_freizeit/kiel_erkunden/kulturspuren/KulturSpuren_Duesternbrook/carl_loewe.php |titel=KulturSpuren Düsternbrook: Carl Loewe |werk=kiel.de |datum= |abruf=2023-05-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; dort wurde auch eine Straße nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kiel-wiki.de/Carl-Loewe-Weg Carl-Loewe-Weg im Kiel-Wiki]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1938 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Karl-Löwe-Gasse&amp;#039;&amp;#039; in [[Wien]]-[[Meidling]] nach dem Komponisten benannt.&lt;br /&gt;
* Im rheinland-pfälzischen [[Unkel]], wo seine Witwe für sich und zwei ihrer Töchter 1874 ein Haus gekauft hatte, wird seit 1995 mit den jährlich stattfindenden Carl-Loewe-Musiktagen an ihn erinnert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ga.de/region/siebengebirge/kreis-neuwied/so-wird-der-saengerwettstreit-auf-burg-unkel_aid-44060093 |autor=Horst-Dieter Küsters |titel=Im Gedenken an Carl Loewe: So wird der Sängerwettstreit auf Burg Unkel |datum=2019-06-18 |abruf=2022-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die 1992 gegründete Internationale Carl-Loewe-Gesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V. setzt die Traditionen der 1882 in Berlin und 1888 in Löbejün gegründeten Loewe-Vereine fort und hat ihren Sitz in der Geburtsstadt des Komponisten. Dort werden seit 2002 regelmäßig die Carl-Loewe-Festtage ausgerichtet.&lt;br /&gt;
* Freunde und Verehrer in Stettin sammelten für die Errichtung eines Denkmals, das am 30. November 1898 neben der dortigen Jacobikirche feierlich enthüllt wurde. Den Entwurf hatte der Bildhauer [[Hans Weddo von Glümer]] geschaffen, in einer der Gladenbeck-Gießereien in Friedrichshagen wurde das Standbild in Bronze gegossen. Das Standbild wurde nach 1945 durch eine polnische [[Marienstatue]] ersetzt.&lt;br /&gt;
* Ein um 1809 gegründetes Konservatorium in Stettin wurde nach Carl Loewe benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Mecke: &amp;#039;&amp;#039;40 Jahre Loewe-Konservatorium zu Stettin.&amp;#039;&amp;#039; 1939.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In seiner Geburtsstadt steht auf dem oberen Markt eine [[Carl-Loewe-Denkmal|Carl-Loewe-Büste]] aus Löbejüner Porphyr. Diese ist eine Kopie (1947) der 1896 von [[Fritz Schaper (Bildhauer)|Fritz Schaper]] geschaffenen Büste, die 1942 als „[[Metallspende des deutschen Volkes]]“ eingeschmolzen worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;Denkmalverzeichnis Saalkreis, S. 85.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Zudem gibt es in Löbejün eine Gedenktafel am Nachfolgebau des Geburtshauses Loewes am Kirchhof.&lt;br /&gt;
* 1999 wurde der [[Asteroid]] [[(10095) Carlloewe]] nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesamtaufnahme der Lieder und Balladen ==&lt;br /&gt;
* [[Cord Garben]] (Pianist): &amp;#039;&amp;#039;Carl Loewe: Lieder &amp;amp; Balladen (Complete Edition)&amp;#039;&amp;#039;, Vol. 1–18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
in der Reihenfolge des Erscheinens&lt;br /&gt;
* [[Carl Hermann Bitter]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dr. Carl Loewe’s Selbstbiographie.&amp;#039;&amp;#039; Wilhelm Müller, Berlin 1870, {{URN|nbn:de:bvb:12-bsb10999265-8}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|19|300|311|Löwe, Johann Carl Gottfried|[[Max Runze]]|ADB:Löwe, Karl}}&lt;br /&gt;
* Heinrich Bulthaupt: &amp;#039;&amp;#039;Carl Loewe. Deutschlands Balladencomponist&amp;#039;&amp;#039;. (= Berühmte Musiker. Band 4.) Harmonie – Verlagsgesellschaft für Literatur und Kunst, Berlin 1898, {{URN|nbn:de:bsz:14-db-id18440992537}}.&lt;br /&gt;
* [[Otto Altenburg]]: &amp;#039;&amp;#039;Carl Loewe. Beiträge zur Kenntnis seines Lebens und Schaffens.&amp;#039;&amp;#039; Stettin 1924. ([http://bibliotekacyfrowa.eu/dlibra/publication/870/edition/763/content?&amp;amp;meta-lang=de Digitalisat], PDF, 3,6&amp;amp;nbsp;MB; Baltic Digital Library)&lt;br /&gt;
* {{NDB|15|84|85|Löwe, Karl|[[Wilhelm Pfannkuch (Musikwissenschaftler)|Wilhelm Pfannkuch]]|118573934}}&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Dallmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Carl Loewe, ein Leben für die Musik. Lebensskizze eines romantischen Musikers&amp;#039;&amp;#039;, Ginkgo-Park, Gützkow 1996, ISBN 3-9804189-3-6.&lt;br /&gt;
* Reinhold Dusella: &amp;#039;&amp;#039;Die Oratorien Carl Loewes&amp;#039;&amp;#039;. Schroeder, Bonn 1991, ISBN 3-926196-12-2.&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Konrad]]: &amp;#039;&amp;#039;Klassische Vokalpolyphonie in den Oratorien Carl Loewes&amp;#039;&amp;#039;. In: Martina Janitzek, Winfried Kirsch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Palestrina und die Klassische Vokalpolyphonie als Vorbild kirchenmusikalischer Kompositionen im 19. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, Kassel 1995 (= Palestrina und die Kirchenmusik im 19. Jahrhundert, Band 3), S. 81–100.&lt;br /&gt;
* Till Gerrit Waidelich: &amp;#039;&amp;#039;[[Bernhard Anselm Weber|B. A. Weber]]s Melodram „Der Gang nach dem Eisenhammer“ und seine kompositorische Aneignung durch Carl Loewe in der zeitgenössischen Rezeption&amp;#039;&amp;#039;. In: Michael Kube, Werner Aderhold, [[Walburga Litschauer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schubert und das Biedermeier. Beiträge zur Musik des frühen 19. Jahrhunderts. Festschrift [[Walther Dürr]] zum 70. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. Bärenreiter, Kassel 2002, ISBN 3-7618-1523-9, S. 185–207.&lt;br /&gt;
* {{OeML|Loewe_Carl|Loewe, Carl|RH}}&lt;br /&gt;
* [[Dietrich Fischer-Dieskau]]: &amp;#039;&amp;#039;Carl Loewe&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Udo Bermbach]], [[Hans Rudolf Vaget]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Getauft auf Musik. Festschrift für [[Dieter Borchmeyer]]&amp;#039;&amp;#039;. Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 2006, ISBN 3-8260-3398-1, S. 229 ff.&lt;br /&gt;
* Mikołaj Szczęsny: &amp;#039;&amp;#039;Carl Loewe&amp;#039;&amp;#039;, Zamek Książąt Pomorskich w Szczecinie, Szczecin 2007. ISBN 978-83-60816-06-6 (polnisch).&lt;br /&gt;
* Peter Tenhaef: &amp;#039;&amp;#039;Loewe, Carl (1796–1869)&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Dirk Alvermann (Historiker)|Dirk Alvermann]], [[Nils Jörn]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon für Pommern.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2 (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Pommern. Reihe V: Forschungen zur Pommerschen Geschichte. Bd. 48,2). Böhlau, Köln u. a. 2015, ISBN 978-3-412-22541-4, S. 160–166.&lt;br /&gt;
* Christian Kuhlmann: &amp;#039;&amp;#039;[https://journal.lhbsa.de/cpt-articles/der-loebejuener-tondichter-carl-gottfried-loewe-1796%e2%80%8a-%e2%80%8a1869/ Der Löbejüner Tondichter Carl Gottfried Loewe (1796–1869) – Ein Kürzestporträt aus Anlass des 150. Todestages]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Sachsen-Anhalt Journal&amp;#039;&amp;#039;. 29 (2019), H. 3, S. 17–18.&lt;br /&gt;
* Andreas Porsche: &amp;#039;&amp;#039;[https://journal.lhbsa.de/cpt-articles/carl-loewe-erbepflege-in-loebejuen-seit-1888/ Carl-Loewe-Erbepflege in Löbejün seit 1888].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sachsen-Anhalt Journal.&amp;#039;&amp;#039; 29 (2019), H. 3, S. 19.&lt;br /&gt;
* [[Friedhelm Brusniak]], Franz Josef Ratte, Burkhard Sauerwald (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Carl Loewe und der Männerchor&amp;#039;&amp;#039;. Zwei Teile (= Veröffentlichungen der Internationalen Carl-Loewe-Gesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V. 6/1 und 6/2). Janos Stekovics, Wettin-Löbejün OT Dößel 2022/2023, ISBN 978-3-89923-436-7 und ISBN 978-3-89923-452-7.&lt;br /&gt;
* [[Cord Garben]]: &amp;#039;&amp;#039;Carl Loewe, das Werk. Chronologisch-bibliographische Werkbiographie&amp;#039;&amp;#039;. Florian Noetzel Verlag &amp;quot;Ars Musica&amp;quot;, Wilhelmshaven 2024, ISBN 978-3-7959-1058-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118573934|TEXT=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118573934}}&lt;br /&gt;
* [https://www.klassika.info/Komponisten/Loewe/wv_abc.html Werkeverzeichnis von Carl Loewe] auf &amp;#039;&amp;#039;Klassika.info&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{IMSLP|id=Loewe,_Carl}}&lt;br /&gt;
* {{ChoralWiki}}&lt;br /&gt;
* [https://www.carl-loewe-gesellschaft.de Webpräsenz der Carl-Loewe-Gesellschaft]&lt;br /&gt;
* [https://st.museum-digital.de/institution/130 Carl-Loewe-Museum Löbejün]&lt;br /&gt;
* [https://www.lieder.net/lieder/get_settings.html?ComposerId=1674 The Lied and Art Song Texts Page]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hörbeispiele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Thomas Quasthoff]], [[Norman Shetler]]: {{YouTube |id=VFe9yasObqk |titel=Erlkönig op. 1, Nr. 3}}&lt;br /&gt;
* [[Josef Greindl]], [[Michael Raucheisen]]: {{YouTube |id=6AlTdRx6A3M |titel=Der späte Gast op. 7, Nr. 2 |link=0}}&lt;br /&gt;
* [[Hans Hotter]], Michael Raucheisen: {{YouTube |id=SjTLKvqO4_o |titel=Die Heinzelmännchen op. 83 |link=0}}&lt;br /&gt;
* [[Dietrich Fischer-Dieskau]], [[Jörg Demus]]: {{YouTube |id=FbkR3WRoaVE |titel=Die Uhr op. 123, Nr. 3 |link=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118573934|LCCN=n50077310|NDL=00549571|VIAF=32183840}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Loewe, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Romantik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Chor)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Organist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tenor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Stettin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1796]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1869]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Loewe, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Loewe, Johann Carl Gottfried (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kantor, Organist und Komponist in Stettin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. November 1796&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Löbejün]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. April 1869&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kiel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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