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	<title>Burg Falkenstein (Harz) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<updated>2025-09-25T18:22:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Falkenstein&lt;br /&gt;
|Bild = Burg Falkenstein Luftbild 2.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Burg Falkenstein im Luftbild&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1120–1180&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Erhalten oder wesentliche Teile erhalten&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Falkenstein/Harz]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 51/40/54/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 11/15/54/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-ST&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &amp;lt;!--ca.--&amp;gt;320&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg-Falkenstein.jpg|mini|Blick von Nordwesten aus dem Tal der [[Selke]] zur Burg Falkenstein]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Falkenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[hochmittelalter]]liche [[Höhenburg]] im [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]]. Sie gehört zum Ortsteil [[Pansfelde]] der Stadt [[Falkenstein/Harz]], [[Landkreis Harz]] in [[Sachsen-Anhalt]], Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundanlage wurde um die Mitte des 12. Jahrhunderts errichtet. In den nachfolgenden Jahrhunderten kam es immer wieder zu baulichen Veränderungen. Seit 1946 gibt es das Museum Burg Falkenstein. Mit Errichtung der Stiftung Schlösser, Burgen und Gärten des Landes Sachsen-Anhalt (heute [[Kulturstiftung Sachsen-Anhalt]]) im Jahr 1996 ging der Falkenstein in das Vermögen der Stiftung ein. 1998 übernahm die Stiftung den Betrieb des Museums.&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Breitenborn, Ralf Lindemann, Claus Rokahr (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wir gehen jetzt mal stiften. Gedanken und Erinnerungen zur Geschichte der Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt und ihrer Liegenschaften.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Janos Stekovics, Wettin-Löbejün 2015, ISBN 978-3-89923-335-3, S.&amp;amp;nbsp;129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Burg Falkenstein steht im [[Unterharz]] im [[Naturpark Harz/Sachsen-Anhalt|Naturpark Harz]]. Sie befindet sich zwischen [[Mägdesprung (Harzgerode)|Mägdesprung]] (nördlicher Ortsteil von Harzgerode) und [[Meisdorf]] (südwestlicher Ortsteil von Falkenstein/Harz) auf einem Felsrücken (ca.&amp;amp;nbsp;{{Höhe|320|DE-NHN|link=1}}){{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} südlich und oberhalb der im Tal der [[Selke]] stehenden &amp;#039;&amp;#039;Thalmühle&amp;#039;&amp;#039;. In bewaldeter Landschaft ist sie umgeben vom Naturschutzgebiet [[Selketal]] etwa 1,3&amp;amp;nbsp;km westnordwestlich des zwischen den Ortschaften Meisdorf und [[Pansfelde]] an der [[Liste der Landesstraßen in Sachsen-Anhalt#L 230|Landesstraße&amp;amp;nbsp;230]] gelegenen Falkensteiner Weilers &amp;#039;&amp;#039;Gartenhaus&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 1,8&amp;amp;nbsp;km westsüdwestlich befindet sich der [[Burgstall]] der [[Burg Alter Falkenstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Anlage wurde zwischen 1120 und 1180 erbaut und seitdem vielfach verändert, hat jedoch den Charakter einer [[mittelalter]]lichen Burganlage bewahrt. Aufgrund der günstigen Lage konnte sie niemals erobert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Entstehung verdankt Burg Falkenstein der Sage nach einem Mordfall: Im Streit hatte [[Egeno II. von Konradsburg]] um die Zeit 1080 den Grafen [[Adalbert II. (Ballenstedt)|Adalbert&amp;amp;nbsp;II. von Ballenstedt]] erschlagen, woraufhin der Stammsitz des Mörders in ein [[Kloster]] umgewandelt werden sollte. Der Sohn Egenos, Burchard von Konradsburg, ließ daraufhin die neue Burg Falkenstein errichten. Auf der [[Konradsburg]] wurde nach 1120 ein [[Benediktinerkloster]] gegründet. Die Konradsburger nannten sich nun [[Falkenstein (Harzgrafen)|Grafen von Falkenstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit der Regierung von Fürst [[Heinrich I. (Anhalt)|Heinrich von Anhalt]] verfasste der anhaltische [[Ministeriale]] [[Eike von Repgow]] aus [[Reppichau]] hier nach 1220 den [[Sachsenspiegel]], das erste deutsche [[Rechtsbuch]]. Das Buch ist dem Auftraggeber [[Falkenstein (Harzgrafen)|Hoyer von Falkenstein]] zugeeignet. 1437 gelangte die Burg als [[Lehen]] des [[Hochstift Halberstadt|Hochstifts Halberstadt]] an die Gebrüder Busso und Bernd IV. aus dem Geschlecht der [[Asseburg (Adelsgeschlecht)|Asseburg]], in dessen Besitz die Burg und [[Schloss Meisdorf]] bis zur Enteignung nach dem Zweiten Weltkrieg blieb. Bekanntester Vertreter wurde [[Ludwig von der Asseburg|Ludwig Graf von der Asseburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herren von der Asseburg entwickelten im 15. und 16. Jahrhundert eine rege Bautätigkeit. Als einer der bedeutendsten Falkensteiner Bauherren gilt Graf Bernd VI. von der Asseburg-Falkenstein (ca. 1451–1518/1524?), der seinerzeit den Südflügel der Burg vollkommen neu errichten ließ. Ein noch heute erhaltener Wappenstein verweist auf ihn: ‚Bernt van der Asseborch 1491‘. Bernd VI. gilt als düstere Persönlichkeit, ihm werden unter anderem Bruch des Landfriedens und Meuchelmord nachgesagt. Mit ihm verknüpft sich die Harzer Sage vom Tidian, in der Bernd aus Goldgier einen armen Schäfer blenden lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Baumaßnahmen erfolgten unter Augustus von der Asseburg im Jahr 1592, etwa hundert Jahre nach Bernds Zeit. In diesem Jahr wurde im darunter liegenden Selketal befindliche [[Thalmühle (Meisdorf)|Thalmühle]] errichtet. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] lag von Oktober 1642 bis Februar 1643 eine schwedische Besatzung in der Burg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem sie 1943 Teile des Familienschatzes auf der Tormannswiese vergruben und im Frühjahr 1945 in der Spinndiele auf Burg Falkenstein weitere Teile in einer fensterlosen Zwischenetage versteckten, sicherten die beiden Brüder und Grafen Lothar&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hans Friedrich von Ehrenkrook]], [[Friedrich Wilhelm Euler (Genealoge)|Friedrich Wilhelm Euler]], Jürgen Thiedicke von Flotow-Stuer, [[Walter von Hueck]] |Hrsg=[[Deutsches Adelsarchiv|Dt. Adelsarchiv]] |Titel=Genealogisches Handbuch der Gräflichen Häuser 1955 |TitelErg=A (Uradel) |Sammelwerk=[[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]] |Band=II |Nummer=Band 10 der Gesamtreihe |Verlag=C.&amp;amp;nbsp;A. Starke |Ort=Glücksburg/Ostsee |Datum=1955 |Seiten=23&amp;amp;nbsp;f. |ISSN=0435-2408 |DNB=451802659}}&amp;lt;/ref&amp;gt; von Asseburg-Falkenstein-Rothkirch (1914–1984) und Karl-Christoph von Rothkirch (1920–2006), Söhne der Oda von der Asseburg und des Leonhard&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser 1942. A (Uradel)&amp;#039;&amp;#039;. Zugleich Adelsmatrikel der [[Deutsche Adelsgenossenschaft|Deutschen Adelsgenossenschaft]]. In: GGT „[[Gothaischer Hofkalender|Der Gotha]]“, &amp;#039;&amp;#039;Band Rothkirch und Trach&amp;#039;&amp;#039;, Linie B, 115. Auflage, Verlag Justus Perthes, Gotha 1941, [https://www.google.de/books/edition/Gothaisches_genealogisches_Taschenbuch_d/_BIaAAAAIAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Woycecho+von+Rothkirche&amp;amp;pg=PA442&amp;amp;printsec=frontcover S. 445–446.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Graf von Rothkirch, Freiherr von Trach (1882–1945), wichtige Bestandteile des Familienschatzes, darunter auch den [[Hedwigsbecher|Asseburger Becher]].&amp;lt;ref&amp;gt;Leihgabe in New York, [[Metropolitan Museum of Art]] L.2004.31.1; Lierke, &amp;#039;&amp;#039;Hedwigsbecher&amp;#039;&amp;#039; S. 96 Abb. 30 Taf. 1, 2; Timothy B. Husband: &amp;#039;&amp;#039;The Asseburg-Hedwig Glass Re-emerges.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The four modes of seeing. Approaches to medieval imagery in honor of Madeline Harrison Caviness.&amp;#039;&amp;#039; Aldershot 2009, S. 44–62; [https://st.museum-digital.de/index.php?t=objekt&amp;amp;oges=88682&amp;amp;navlang=de Abbildung].&amp;lt;/ref&amp;gt; Der vergrabene Schatz wurde 1990 gefunden und die Zwischenetage 1992 geöffnet. Alleine in dem Versteck auf Burg Falkenstein konnten rund 3000 Stücke gesichert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Petra Korn |url=https://www.mz.de/lokal/quedlinburg/dreharbeiten-spannung-um-magdeburger-2132726 |titel=&amp;#039;&amp;#039;Dreharbeiten: Spannung um Magdeburger&amp;#039;&amp;#039; |hrsg=[[Mitteldeutsche Zeitung#Online|MZ Online]] |datum=2013-10-01 |abruf=2022-09-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einem langen Rechtsstreit wurde ein Großteil der Stücke der Familie zuerkannt und anschließend veräußert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Lars Geipel]] |url=https://www.mz.de/lokal/aschersleben/schatz-der-burg-falkenstein-wein-und-geschirr-unter-dem-hammer-2942928 |titel=Schatz der Burg Falkenstein: Wein und Geschirr unter dem Hammer |hrsg=[[Mitteldeutsche Zeitung#Online|MZ Online]] |datum=2002-10-29 |abruf=2022-09-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein kleinerer Teil verblieb als Dauerleihgabe auf der Burg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.werkblende.de/produktionen/das-geheimnis-der-burg-falkenstein/ |titel=Das Geheimnis der Burg Falkenstein. Ein Burgherr auf geheimnisvoller Mission |hrsg=Werkblende.de |abruf=2022-09-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
2017 wurde bei Bauarbeiten ein Hohlraum mit weiteren wertvollen Stücken [[Meissener Porzellan]]s gefunden. Sie werden als Leihgabe der Besitzer im Burgmuseum gezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Antje Schneider |url=https://www.3sat.de/dokumentation/geschichte/burg-falkenstein-geheimaktion-abenteuer-100.html |titel=Burg Falkenstein – Geheimaktion für einen Schatz |hrsg=[[3Sat]] |datum=2024-08-04 |abruf=2024-10-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Mitte Januar 2025 ist die Burg für Besucher wegen umfangreicher [[Sanierung (Bauwesen)|Sanierungsarbeiten]] geschlossen. Geplant ist eine [[Denkmal|denkmalgerechte]] Modernisierung, die Sicherung der originalen Bausubstanz und eine Weiterentwicklung des Denkmals.&lt;br /&gt;
Ein Sonderinvestitionsprogramm vom [[Bundesebene (Deutschland)|Bund]] und [[Sachsen-Anhalt]]s umfasst insgesamt 200 Millionen Euro. Das Geld soll für die Sanierung von insgesamt elf Standorten und Projekten der [[Kulturstiftung Sachsen-Anhalt]] verwendet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Deutsche Presse-Agentur|dpa]]: &amp;#039;&amp;#039;Burg Falkenstein schließt für einige Monate&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Harz Kurier]]&amp;#039;&amp;#039; vom 7. Januar 2025, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wiedereröffnung ist für Ende März 2026 geplant.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kulturstiftung-st.de/fileadmin/user_upload/05_Presse/PDF/PDF_2025/2025_07_03_pm_falkenstein_verlaengerung_der_schliessung_erforderlich.pdf |titel=Kultur lädt ein - Kulturstiftung Sachsen-Anhalt |abruf=2025-08-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Nutzung ==&lt;br /&gt;
Heute zählt die Burg mit dem Museum zu den beliebtesten Ausflugszielen im [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]]. Sie ist Bestandteil der [[Straße der Romanik]]. Hier befinden sich unter anderem auch eine [[Falknerei]] und eine Gastronomie, die auch traditionelle [[Ritteressen]] anbietet. Seit 2006 findet alljährlich auf der Burg im Sommer ein „Minneturnier“ in Tradition eines mittelalterlichen Sängerwettstreits statt, bei dem bekannte Sänger aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien zu hören sind. Anfang Oktober findet jährlich das „Burgfest“ statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ausgeschilderter Wanderweg, auf dem auch eine [[Wegebahn]] verkehrt, führt von einem zwei Kilometer entfernten Parkplatz zur Burg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg Falkenstein ist als Nr.&amp;amp;nbsp;200&amp;lt;ref name=&amp;quot;SteSteHWN&amp;quot; /&amp;gt; in das System der Stempelstellen der [[Harzer Wandernadel]] einbezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;centered&amp;quot; heights=&amp;quot;130&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Falkenstein-Burg-Falkenstein-Innenhof-vW-IMG 9934+17-157Gx106G-PanoZ-04-08-2022.jpg|Innenhof mit Blick zum [[Bergfried]]&lt;br /&gt;
 Falkenstein-Burg-Falkenstein-Innenhof-vO-IMG 0001+23-196Gx106G-PanoZ-04-08-2022.jpg|Innenhof mit Blick zum Westflügel&lt;br /&gt;
 Falkenstein-Burg-Falkenstein-vonSüdOst-IMG 0040+14-245Gx75G-PanoZ-04-08-2022.jpg|Panorama von Südosten, rechts die Ostbastion und Tor 1, unterhalb des Bergfriedes Tor 2 und der Südzwinger&lt;br /&gt;
 Kueche Burg Falkenstein.jpg|Die alte Küche der Burg Falkenstein&lt;br /&gt;
 BurgFalkenstein(innen).JPG|Innenraum (Speisezimmer)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burganlage ist etwa 310&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;90&amp;amp;nbsp;m groß. Ihre [[Kernburg]], der Tor- und [[Zwinger (Architektur)|Zwingeranlagen]] sowie drei [[Vorburg]]en vorgelagert sind, ist etwa 40&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;40&amp;amp;nbsp;m groß. Die Zisterne ist 20&amp;amp;nbsp;m tief. Im Zentrum der Kernburg steht der 31&amp;amp;nbsp;m hohe [[Bergfried]], der 8,5&amp;amp;nbsp;m Durchmesser bei 2&amp;amp;nbsp;m Mauerstärke hat und als [[Aussichtsturm]] mit Rundblick über das Selketal zugänglich ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AusflHarzFalk&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den Bergfried zeichnet ein tropfenförmiger Grundriss aus. Seine zugespitzte Seite ist ein massiver, keilförmig ausgebildeter Anbau und nach Osten gewandt, der Richtung, aus der feindliche Angriffe zu erwarten waren. Sie sollte Wurfgeschosse ablenken und die Schadenswirkung einschlagender Ladungen mildern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FStolberg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Die Burg war Filmkulisse in ca. 30 Film- und Fernsehproduktionen, unter anderem in der siebenteiligen Kinderserie des [[Deutscher Fernsehfunk|DDR-Fernsehens]] &amp;#039;&amp;#039;[[Spuk unterm Riesenrad]]&amp;#039;&amp;#039; von 1979, für den [[DEFA]]-Märchenfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Schneeweißchen und Rosenrot (1979)|Schneeweißchen und Rosenrot]]&amp;#039;&amp;#039; von 1979, für den Märchenfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Die Gänsehirtin am Brunnen (1979)|Die Gänsehirtin am Brunnen]]&amp;#039;&amp;#039; von 1979 und den DDR-Fernsehfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Polizeiruf 110: Die Entdeckung]]&amp;#039;&amp;#039; von 1980, der wiederum auf den Sachsenspiegel anspielt.&lt;br /&gt;
2011 wurde das Märchen &amp;#039;&amp;#039;[[Jorinde und Joringel (2011)|Jorinde und Joringel]]&amp;#039;&amp;#039; verfilmt. 2016 diente die Burg erneut als Kulisse für die Dreharbeiten zu der Märchenverfilmung von &amp;#039;&amp;#039;Prinz Himmelblau und Fee Lupine&amp;#039;&amp;#039; von [[Christoph Martin Wieland]].&lt;br /&gt;
Der Roman des Schriftstellers [[C. U. Wiesner]] &amp;#039;&amp;#039;Lebwohl Rapunzel&amp;#039;&amp;#039; nutzt für das Kapitel „Wie ich zu meinem Burgentick kam“ die Burg Falkenstein, hier im Pseudonym „Eulenstein“.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;centered&amp;quot; heights=&amp;quot;130&amp;quot; widths=&amp;quot;160&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Burg Falkenstein Sammlung Duncker.jpg|Burg Falkenstein (1857 und 1883), Sammlung [[Alexander Duncker]]&lt;br /&gt;
 Castle Falkenstein, Ballenstedt, Hartz, Germany-LCCN2002720620.jpg|Burg Falkenstein (1890–1900)&lt;br /&gt;
 Burg Falkenstein (Harz) 008.JPG|Burg Falkenstein aus nördlicher Richtung, Luftaufnahme (2015)&lt;br /&gt;
 Burg Falkenstein (Harz) 019.JPG|Burg Falkenstein aus südwestlicher Richtung, Luftaufnahme (2015)&lt;br /&gt;
 Burg Falkenstein (Harz) 005.JPG|Detailansicht, Luftaufnahme (2015)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Asseburg’sches Erbbegräbnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen ==&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Bechstein]]: &amp;#039;&amp;#039;Falkenstein und Tidian&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Bechstein: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Märchen und Sagen&amp;#039;&amp;#039;, Aufbau-Verlag, Berlin / Weimar 1980, DDR, Sage &amp;#039;&amp;#039;Falkenstein und Tidian&amp;#039;&amp;#039; S. 292–294.&amp;lt;/ref&amp;gt; (Sage zu Burg Falkenstein/Harz, Wald Tidian mit Tidianshöhle.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Burg Falkenstein&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. [[Boje Schmuhl|Boje E. Hans Schmuhl]], in Verbindung m. [[Konrad Breitenborn]]. In: &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe der Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt&amp;#039;&amp;#039;, Band 4, Verlag Janos Stekovics, Dößel 2006, ISBN 978-3-89923-131-1.&lt;br /&gt;
* [[Sven Frotscher]]: &amp;#039;&amp;#039;Burg Falkenstein und Schloss Meisdorf&amp;#039;&amp;#039;. Edition Leipzig, Leipzig 1995, ISBN 3-361-00434-9.&lt;br /&gt;
* Christian Gildhoff: &amp;#039;&amp;#039;Konradsburg, Falkenstein und die Kaltenborner Fälschungen. Anmerkungen zu den Anfängen der Burg Falkenstein&amp;#039;&amp;#039;. In: Harz-Zeitschrift für den Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde, Hrsg. [[Christof Römer]], [[Bernd Feicke]], 60. Jahrgang 2008 (141. Jahrgang der Zeitschrift des Harzvereins für Geschichte und Altertumskunde), Lukas Verlag, Berlin/Wernigerode 2008, ISBN 978-3-86732-042-9, S.&amp;amp;nbsp;41–91.&lt;br /&gt;
* [[Handbuch der historischen Stätten Deutschlands]]. Band 11: &amp;#039;&amp;#039;Provinz Sachsen-Anhalt&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. [[Berent Schwineköper]]. 2. Auflage. Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 1987, ISBN 3-520-31402-9, S.&amp;amp;nbsp;117–118.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Konradsburg. Burg – Abtei – Kloster – Domäne – Förderkreis.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Förderkreis Konradsburg e.&amp;amp;nbsp;V., Verlag Janos Stekovics, Wettin-Löbejün, OT Dößel, 2022, ISBN 978-3-89923-443-5.&lt;br /&gt;
* Ilse und Winfried Korf: &amp;#039;&amp;#039;Burg Falkenstein. Geschichte, Baugeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Museum, Burg Falkenstein 1985.&lt;br /&gt;
* Winfried Korf: &amp;#039;&amp;#039;Burg Falkenstein&amp;#039;&amp;#039;. In: Kunstführer Nr. 21. Verlag Janos Stekovics, Wettin 1997, ISBN 3-929330-79-2.&lt;br /&gt;
* Heiner Lück: &amp;#039;&amp;#039;Über den Sachsenspiegel. Entstehung, Inhalt und Wirkung des Rechtsbuches&amp;#039;&amp;#039;. In: Veröffentlichungen der Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt, Hrsg. Boje E. Hans Schmuhl i.&amp;amp;nbsp;Verbindung m.&amp;amp;nbsp;Konrad Breitenborn, Heft 1, 3. Auflage. Verlag Janos Stekovics, Wettin-Löbejün, OT Dößel, 2013, ISBN 978-3-89923-093-2.&lt;br /&gt;
* Joachim Schymalla: &amp;#039;&amp;#039;Burg Falkenstein.&amp;#039;&amp;#039; 4. aktualisierte Auflage. Verlag Janos Stekovics, Wettin-Löbejün, OT Dößel, 2024, ISBN 978-3-89923-458-9.&lt;br /&gt;
* Joachim Schymalla: &amp;#039;&amp;#039;Von Geistern, Schätzen und verborgenen Räumen. Eine nicht ganz gewöhnliche Sicht auf die Burg Falkenstein im Harz&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Sagen im Harz&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e.&amp;amp;nbsp;V. in Verbindung mit der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt. Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2020, ISBN 978-3-96311-363-5, S.&amp;amp;nbsp;128–174.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Stolberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Befestigungsanlagen im und am Harz von der Frühgeschichte bis zur Neuzeit. Ein Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Lax Verlag, Hildesheim 1983, ISBN 3-7848-1002-0.&lt;br /&gt;
* Max Trippenbach: &amp;#039;&amp;#039;Asseburger Familiengeschichte. Nachrichten über das Geschlecht Wolfenbüttel-Asseburg und seine Besitzungen&amp;#039;&amp;#039;. Verfaßt im Auftrage von Friedrich Grafen von der Asseburg-Falkenstein von Max Trippenbach, Hahn’sche Buchhandlung, Hannover 1915 ([https://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/pageview/7003628 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Burg Falkenstein – Geheimaktion für einen Schatz.&amp;#039;&amp;#039; Der Osten, [[MDR Fernsehen]] vom 16. September 2023.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=Po1m8s0GMog Burg Falkenstein - Geheimaktion für einen Schatz] Der Osten, [[MDR Fernsehen]] auf [[YouTube]] (45 Min.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Burg Falkenstein (Harz)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.burg-falkenstein.de/ Offizielle Homepage der Burg Falkenstein]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4016355-6}}&lt;br /&gt;
* [https://st.museum-digital.de/index.php?t=objekt&amp;amp;oges=88682&amp;amp;navlang=de Motiv Asseburger Becher], in [[Museum-digital|MD]]&lt;br /&gt;
* [https://www.burgrekonstruktion.de/rekonstruktionen/sachsen-anhalt/#&amp;amp;gid=1&amp;amp;pid=12 &amp;#039;&amp;#039;Burg Falkenstein&amp;#039;&amp;#039;], in &amp;#039;&amp;#039;Rekonstruktionszeichnung Deutscher Burgen&amp;#039;&amp;#039;, auf burgrekonstruktion.de&lt;br /&gt;
* [http://recherche.landesarchiv.sachsen-anhalt.de/Query/detail.aspx?ID=4686 Herrschaftsarchiv Falkenstein-Meisdorf im Landesarchiv Sachsen-Anhalt] mit Verweis auf den privaten Teil &amp;#039;&amp;#039;P 83 Archiv Graf von Bocholtz-Asseburg zu Hinnenburg, A Hinnenburg&amp;#039;&amp;#039;, benutzbar über LWL-Archivamt für Westfalen in [[Münster]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;SteSteHWN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Harzer Wandernadel: [http://www.harzer-wandernadel.de/stempelstellen/uebersichtskarte/stempelstelle-200-burg-%20falkenstein/ &amp;#039;&amp;#039;Stempelstelle 200 / Burg Falkenstein&amp;#039;&amp;#039;], auf harzer-wandernadel.de&lt;br /&gt;
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&amp;lt;ref name=&amp;quot;AusflHarzFalk&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.burgen.ausflugsziele-harz.de/ausflugsziele-sehenswertes/burg-schloss/burg-falkenstein.htm &amp;#039;&amp;#039;Burg Falkenstein&amp;#039;&amp;#039;] mit Karte &amp;#039;&amp;#039;Grundriss der Kernburg Falkenstein&amp;#039;&amp;#039;, auf ausflugsziele-harz.de&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FStolberg&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Friedrich Stolberg: &amp;#039;&amp;#039;Befestigungsanlagen im und am Harz von der Frühgeschichte bis zur Neuzeit: Ein Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Lax, Hildesheim 1983, ISBN 3-7848-1002-X, S.&amp;amp;nbsp;211.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4016355-6|LCCN=sh2009000872|VIAF=236339837}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Harz|Falkenstein (Harz)]]&lt;br /&gt;
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