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	<title>Bundesstraße - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Bundesstra%C3%9Fe&amp;diff=14098&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;JFH-52: /* Einzelnachweise */ ggf. zweispaltig</title>
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		<updated>2025-06-28T15:55:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; ggf. zweispaltig&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt einen Typ von bedeutender Straße. Die Rotte der Gemeinde [[Neumarkt in der Steiermark]] ist in [[Bundesstraße (Gemeinde Neumarkt)]] beschrieben.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Starenkasten B191 9413.jpg|mini|Verlauf einer zweistreifigen Bundesstraße im Freiland]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bundesstraßen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden bezeichnet:&lt;br /&gt;
* In [[#Deutschland|Deutschland]] [[Fernstraße]]n (Überlandstraßen) im Eigentum des Bundes, die in erster Linie dem überregionalen [[Verkehr]] dienen. Im Unterschied zu [[Autobahn]]en dienen Bundesstraßen (sofern sie nicht als [[Kraftfahrstraße]] beschildert sind) nicht ausschließlich dem Schnellverkehr mit [[Kraftfahrzeug]]en.&lt;br /&gt;
* In [[#Österreich|Österreich]]:&lt;br /&gt;
** historisch die länderüberspannenden Fernstraßen in Verwaltung des Bundes. Der Straßentyp existiert nicht mehr, die früher „[[Bundesstraßen in Österreich|Bundesstraße]]“ genannten Straßen heißen heute „[[Straße mit Vorrang]]“, die Kennzeichnung &amp;amp;nbsp;„B“ hat sich erhalten in den Landesstraßen&amp;amp;nbsp;„B“.&lt;br /&gt;
** heute allgemein Straßen, deren Erhalt dem [[Bundesebene|Bund]] obliegt („Straßen des Bundes“), also meist Straßen von überragender Bedeutung für den nationalen Verkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Länder mit Bundesstraßen ==&lt;br /&gt;
Die meisten föderal organisierten Länder verfügen über ein Netz von Bundesstraßen. In einigen Ländern werden diese anders bezeichnet, beispielsweise als Nationalstraßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stuttgart-pragsatteltunnel-2006-06-05-bigcat.jpg|mini|Zwei vierstreifige Bundesstraßen miteinander verflochten (hier: Pragsattel in Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Bundesstraßen in Deutschland}}&lt;br /&gt;
Im Jahr 2019 betrug die Gesamtlänge der Bundesstraßen knapp 38.000&amp;amp;nbsp;km.&amp;lt;ref&amp;gt;BMVI: [https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/StB/laengenstatistik-2019.pdf?__blob=publicationFile Längenstatistik]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bundesstraßen können je nach Verkehrsaufkommen entweder zwei-, drei- (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Bundesstraße 27|B&amp;amp;nbsp;27]] zwischen [[Hünfeld]] und [[Fulda]]), vier- oder sechsstreifig ([[Rheinbrücken Maxau|Rheinbrücke Maxau]] im Zuge der B&amp;amp;nbsp;10 zwischen Wörth am Rhein und Karlsruhe) mit getrennten [[Richtungsfahrbahn]]en ausgebaut werden. Letztere besitzen dann ein autobahnähnliches Aussehen. Zusammen mit den Autobahnen, [[Landesstraße]]n und [[Kreisstraße]]n bilden die Bundesstraßen das übergeordnete Straßennetz, wie es beispielsweise [[Übergeordnetes Straßennetz von Berlin|im Land Berlin]] definiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Eigenschaften ====&lt;br /&gt;
Die Kurzbezeichnung besteht aus einer fortlaufenden Nummer und dem vorangestellten Großbuchstaben „B“ (zum Beispiel [[Bundesstraße 35|B&amp;amp;nbsp;35]]). Die Kennzeichnung im Straßenverkehr erfolgt gemäß [[Straßenverkehrs-Ordnung (Deutschland)|Straßenverkehrs-Ordnung]] durch kleine, schwarzumrandete, gelbe Tafeln mit der Nummer in schwarzer Schrift. Bis zur Novellierung der Straßenverkehrs-Ordnung von 1970 bedeutete dieses Schild als [[Verkehrszeichen]] eine [[Vorfahrtstraße]]. Die [[Kilometrierung]] erfolgt mit kleinen Schildern am Straßenrand, die in Deutschland als [[Stationszeichen]] bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] wurden die entsprechenden Straßen [[Straßen in der DDR|Fernverkehrsstraßen]] genannt und waren mit einem „F“ gekennzeichnet. Die Nummerierung von Reichs-, Fernverkehrs- und Bundesstraßen wurde beibehalten, nur einzelne Straßen wurden zurückgestuft (beispielsweise solche, die durch parallel verlaufende Autobahnen ergänzt wurden). Die Bezeichnungen im nicht mehr zu Deutschland gehörenden ehemaligen Reichsgebiet gelten nicht mehr, sie wurden nach 1945 von den dortigen Verwaltungen durch andere Namen ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die üblichen Geschwindigkeitsbegrenzungen für motorisierte Fahrzeuge auf Bundesstraßen betragen, sofern nicht explizit abweichend beschildert:&lt;br /&gt;
* außerhalb [[Geschlossene Ortschaft|geschlossener Ortschaften]] 100&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
* innerhalb geschlossener Ortschaften 50&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
* auf autobahnähnlichen Bundesstraßen (mit mindestens zwei Fahrstreifen für eine Fahrtrichtung oder wenn die Richtungsfahrbahnen baulich getrennt sind) gilt in Deutschland eine [[Richtgeschwindigkeit]] von 130&amp;amp;nbsp;km/h. (eine „[[Autobahnähnliche Straße|Gelbe Autobahn]]“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Straßenbaulast]] liegt bei der Bundesrepublik Deutschland, die die [[Auftragsverwaltung]] jedoch an die einzelnen Bundesländer abgibt. Das bedeutet, dass die Straßenbauverwaltung eines jeden Bundeslandes für den Bau und den Betrieb der Bundesstraßen in ihrem Verwaltungsgebiet verantwortlich ist. Bei Ortsdurchfahrten im Zuge von Bundesstraßen auf dem Gebiet von Städten mit mehr als 80.000 Einwohnern liegt die Baulast bei der Kommune. Bei Städten zwischen 50.000 und 80.000 Einwohnern kann auf Verlangen der Kommune die Baulast bei Zustimmung der obersten Kommunalaufsichtsbehörde auf die jeweilige Gemeinde übertragen werden ({{§|5|fstrg|juris}} [[Bundesfernstraßengesetz|FStrG]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland umfasst das [[Straßennetz|Bundesstraßennetz]] etwa 37.800 Kilometer (Stand 2021).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Transport-Verkehr/Unternehmen-Infrastruktur-Fahrzeugbestand/Tabellen/verkehrsinfrastruktur.html Angabe des Statistischen Bundesamts auf destatis.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Systematik und Geschichte ====&lt;br /&gt;
[[Datei:SH 1930er.jpg|mini|hochkant=2|Fernverkehrs- und Provinzialstraßen am Beispiel der preußischen Provinz Schleswig-Holstein, Reichsamt für Landesaufnahme (1930)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Reichsstrassen 1-10 1937-1945.png|mini|hochkant=2|Grundnetz der Reichsstraßen 1–10 (1937 einschließlich der Erweiterungen bis 1941)]]&lt;br /&gt;
Gegen Ende der [[Weimarer Republik]] nahm man angesichts der allmählich zunehmenden [[Motorisierung]] und des damit einhergehenden Neu- und Ausbaus mehrerer Fernstraßen die Planung einer einheitlichen Nummerierung der Fernstraßen in Deutschland in Angriff. In stärker motorisierten Ländern wie [[Nationalstraße (Frankreich)|Frankreich]] oder den [[Vereinigte Staaten|USA]] war eine solche Nummerierung zu diesem Zeitpunkt bereits realisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] beauftragte am 10. Mai 1926 die Regierung, {{&amp;quot;|ein einheitliches Netz wichtiger Landstraßen}} zu erarbeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Patricia Clough: &amp;#039;&amp;#039;Aachen – Berlin – Königsberg: Eine Zeitreise entlang der alten Reichsstraße&amp;amp;nbsp;1&amp;#039;&amp;#039;; S.&amp;amp;nbsp;12&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dieser Sitzung nahm er einen von dem SPD-Abgeordneten [[Georg Simon (Politiker)|Georg Simon]] vorgetragenen Entschließungsantrag des Verkehrsausschusses an, den dieser anlässlich der Diskussion über eine anstehende Erhöhung der [[Kraftfahrzeugsteuer]] entwickelt hatte: {{&amp;quot;|In Anbetracht des Umstandes, daß die Bedeutung der Straßen und Wege für den Durchgangsverkehr der Kraftfahrzeuge ständig wächst, in der Erkenntnis der Notwendigkeit, das Straßennetz im Reiche nach einheitlichen großen Gesichtspunkten auszubauen und zu verwalten, wenn nicht die Gesamtwirtschaft auf Dauer schweren Schaden leiden soll, [sei es erforderlich,] das Straßen- und Wegebaurecht im Rahmen der Reichsverfassung reichsgesetzlich}} zu regeln.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.reichstagsprotokolle.de/Blatt2_w3_bsb00000074_00413.html Sitzungsprotokoll, S.&amp;amp;nbsp;7115], Reichstag, 198.&amp;amp;nbsp;Sitzung, 10. Mai 1926&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund dieses Anstoßes wurde 1930 vom [[Reichsamt für Landesaufnahme]] nach Vorgaben des Reichsverkehrsministeriums eine Karte der Fernverkehrsstraßen (mit rotem Fernverkehrsstraßennetz) herausgegeben&amp;lt;ref&amp;gt;PDF mit Eigendarstellung „Das Reichsamt für Landesaufnahme und seine Kartenwerke“ von 1931, S.&amp;amp;nbsp;268; digitalisiert als {{Webarchiv|url=http://www.luftfahrt-bibliothek.de/reichsamt-landesaufnahme-messtischblatt-generalstabskarte-kreiskarte.htm |wayback=20171231103229 |text=in der Digitalen Luftfahrt Bibliothek}}; PDF mit Text „Ausgangspunkt der Fernverkehrsstraßen-Messungen“ von Herbert Liman unter {{Webarchiv|url=https://www.geobasis-bb.de/verm_bb/pdf/1_10_Mitt_Liman_151-153.pdf |wayback=20171230225735 |text=von der Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und dann am 17.&amp;amp;nbsp;Januar 1932, zur {{&amp;quot;|Verbesserung der Orientierung im Deutschen Reich}} das neue System der &amp;#039;&amp;#039;Fernverkehrsstraßen&amp;#039;&amp;#039; mit der Abkürzung&amp;amp;nbsp;„F“ eingeführt. Angesichts der föderalen Aufgabenverteilung in der [[Weimarer Verfassung]], in der die Straßen den Ländern, nicht dem Reich gehörten, beschränkte sich das neue Netz auf eine Auszeichnung von Routen für den Fernverkehr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kurt Kodal 2010&amp;quot;&amp;gt;Kurt Kodal: &amp;#039;&amp;#039;Straßenrecht&amp;#039;&amp;#039;, 7.&amp;amp;nbsp;Auflage, München 2010, S.&amp;amp;nbsp;459&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ersten neun Nummern – die einstelligen Zahlen – wurden denjenigen Straßen zugewiesen, die Deutschland ganz durchliefen. Sie bildeten das &amp;#039;&amp;#039;Grundnetz&amp;#039;&amp;#039;. Die zwei- und dreistelligen Nummern wurden systematisch von Süd nach Nord und weiter von West nach Ost vergeben. Mit der Nummer&amp;amp;nbsp;138 war diese erste Phase der Nummerierung abgeschlossen. Da die letzten dieser so nummerierten Straßen alle im Osten des damaligen Deutschen Reiches lagen ([[Schlesien]], [[Provinz Pommern|Pommern]], östliches [[Provinz Brandenburg|Brandenburg]] sowie [[Neumark (Landschaft)|Neumark]] und [[Ostpreußen]]) und diese Ostgebiete nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] an [[Polen]] und die [[Sowjetunion]] fielen, klafft in der jetzigen Systematik der Bundesstraßen eine Lücke von Nummer&amp;amp;nbsp;114 bis zur Nummer&amp;amp;nbsp;165 (in verkürzter Form sind allerdings die Straßen&amp;amp;nbsp;[[Bundesstraße 115|115]], [[Bundesstraße 156|156]] und&amp;amp;nbsp;[[Bundesstraße 158|158]] in Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern noch vertreten). Auch die Straße mit der Nummer&amp;amp;nbsp;122 (nach 1945 F&amp;amp;nbsp;122 und später B&amp;amp;nbsp;122 genannt) gehörte dazu, bis sie umgewidmet wurde und eine neue [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;122]] (B&amp;amp;nbsp;122) im Norden Brandenburgs und im Süden Mecklenburgs ausgewiesen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem „Gesetz über die einstweilige Neuregelung des Straßenwesens und der Straßenverwaltung“ vom 26. März 1934 wurden die übernommenen &amp;#039;&amp;#039;Fernverkehrsstraßen&amp;#039;&amp;#039; in [[Reichsstraße (Deutsches Reich)|&amp;#039;&amp;#039;Reichsstraßen&amp;#039;&amp;#039;]] umbenannt und mit der neuen Straßenverkehrs-Ordnung erstmals das noch heute übliche kleine gelbe Schild mit der Straßennummer eingeführt. &amp;#039;&amp;#039;Reichsstraßen&amp;#039;&amp;#039; waren mit einem „R“ und einer Nummer kenntlich gemacht. Als weitere Ordnungsklassen wurden &amp;#039;&amp;#039;Landstraßen I.&amp;amp;nbsp;Ordnung&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Landstraßen II.&amp;amp;nbsp;Ordnung&amp;#039;&amp;#039; eingeführt. In einer ersten Phase wurden die bisherigen Fernverkehrsstraßen und die neu hinzugekommenen Reichsstraßen mit ihren bisherigen Bezeichnungen geführt. Ein Beispiel findet sich in einer amtlichen Kreisbeschreibung des preußischen, heute rheinland-pfälzischen [[Landkreis Ahrweiler|Kreises Ahrweiler]], in dem die Reichs- und heutigen Bundesstraßen&amp;amp;nbsp;9, 257, 266, 267 und&amp;amp;nbsp;258 wie folgt beschrieben werden:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Erschlossen ist der Kreis durch folgende Straßen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
A. Reichsstraßen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Straße F&amp;amp;nbsp;9 Köln-Mainz (Rheinstraße).&lt;br /&gt;
# Straße Nr. 312 Bonn-Trier über die sogenannte Grafschaft.&lt;br /&gt;
# Straße Nr. 310 Euskirchen-Linz über die sogenannte Grafschaft bis zur Ahr.&lt;br /&gt;
# Straße Nr. 322 Bad Neuenahr-Altenahr.&lt;br /&gt;
# Straße Nr. 313 Aachen-Nürburgring-Mayen-Koblenz.&lt;br /&gt;
B. Straßen I. Ordnung (Provinzialstraßen)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[…] &amp;#039;&amp;#039;(es folgen 13&amp;amp;nbsp;Straßen mit dreistelligen, mit&amp;amp;nbsp;5, 8 oder&amp;amp;nbsp;9 beginnenden Nummern)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
C. Straßen II. Ordnung (Kreisstraßen)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
in einer Gesamtlänge von 182,973&amp;amp;nbsp;km. […]&amp;lt;ref&amp;gt;Walther Hubatsch (Hrsg.): Grundriß zur deutschen Verwaltungsgeschichte, Reihe&amp;amp;nbsp;A Preußen Bd.&amp;amp;nbsp;7 (Rheinland), Marburg 1978, S.&amp;amp;nbsp;101&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Phase der Nummerierung begann 1936, nachdem ein Erlass des Generalinspekteurs für das deutsche Straßenwesen vom 27. Februar 1936 die Nummerierung aller Reichsstraßen angeordnet hatte, und erfolgte auf der Grundlage der Fernverkehrsstraßen-Nummerierung&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kurt Kodal 2010&amp;quot;/&amp;gt;, die aber an manchen Stellen auch abgeändert wurde. Die neuen Nummern setzten sich ab der Nr.&amp;amp;nbsp;139 in Ostpreußen fort und wanderten in umgekehrter Richtung nach Westen und dann wieder von Nord nach Süd. In dieser Phase erteilte Nummern waren die 139 bis&amp;amp;nbsp;327. Die Nummern&amp;amp;nbsp;328 bis&amp;amp;nbsp;432 wurden von 1938 bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Krieges]] vergeben, und zwar ausschließlich für die vor dem Krieg ([[Anschluss Österreichs|Anschluss]] [[Österreich]]s und [[Annexion]] des [[Sudetenland]]es und Besetzung der so genannten „[[Zerschlagung der Rest-Tschechei|Rest-Tschechei]]“) und im Krieg (in [[Zweite Polnische Republik|Polen]], [[Frankreich]], [[Luxemburg]] und [[Belgien]]) angegliederten oder unter deutsche Zivilverwaltung gestellten Gebiete sowie wichtige Verbindungswege dorthin. Viele dieser Nummern von 328 bis&amp;amp;nbsp;[[Reichsstraße 432|432]] existieren nicht mehr oder wurden neu vergeben. Einige Nummern wie die [[Bundesstraße 400|400]] widmete man im Lauf der Zeit sogar mehrmals neu. Bis heute existieren noch kurze Teilstücke der [[Bundesstraße 378|B&amp;amp;nbsp;378]] und der [[Bundesstraße 399|B&amp;amp;nbsp;399]], während die [[Bundesstraße 388|B&amp;amp;nbsp;388]] eine erhebliche Verlängerung nach Westen erfuhr.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesstraße96a-schoenhauser.JPG|mini|Wegweiser in der Wisbyer Straße östlich der Schönhauser Allee – Hinweis B&amp;amp;nbsp;96a]]&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg galt die Nummerierung weiter, zunächst noch mit der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Reichsstraßen&amp;#039;&amp;#039;. Nach Gründung der [[Bundesrepublik Deutschland]], am 24.&amp;amp;nbsp;Mai 1949, erhielten die westdeutschen Straßen anstatt des alten „R“ ein „B“ für den neuen Begriff &amp;#039;&amp;#039;Bundesstraße&amp;#039;&amp;#039; vor ihrer Nummer,&amp;lt;ref&amp;gt;§ 3 des Gesetzes über die vermögensrechtlichen Verhältnisse der Bundesautobahnen und sonstigen Bundesstraßen des Fernverkehrs vom 2. März 1951 ({{BGBl|1951n I S. 157}})&amp;lt;/ref&amp;gt; in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] wurden der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Fernverkehrsstraßen&amp;#039;&amp;#039; – jetzt mit dem Kürzel „F“ – wieder eingeführt. Aus der R&amp;amp;nbsp;1 von Aachen bis Ostpreußen wurde so im Westen die [[Bundesstraße 1|B&amp;amp;nbsp;1]] von [[Aachen]] bis [[Helmstedt]] und weiter von [[Berlin-Wannsee]] bis zum [[Potsdamer Platz]], und in der DDR die F&amp;amp;nbsp;1 von [[Morsleben]] bis [[Potsdam]] sowie von [[Berlin-Mitte]] bis [[Küstriner Vorland|Kietz]]. Da die DDR, trotz F-Kürzel, bis auf wenige Ausnahmen (F&amp;amp;nbsp;96a, eine 1964 und 1967 gebaute breitere Parallelstrecke zur F&amp;amp;nbsp;96 im heutigen [[Mecklenburg-Vorpommern]] sowie die Umgehung von [[West-Berlin]]) die Nummerierung der Reichsstraßen weitgehend beibehielt, konnten mit dem [[Deutsche Wiedervereinigung|Beitritt der DDR zur Bundesrepublik]] am 3. Oktober 1990 aus den F-Straßen durch einfache Umbezeichnung die entsprechenden B-Straßen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1949 wurden in Westdeutschland die Nummern ab 399 vergeben. Die Vergabe erfolgte im Wesentlichen ab 1960 durch die Aufstufung zahlreicher Landesstraßen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.bundesrechnungshof.de/de/veroeffentlichungen/gutachten-berichte-bwv/berichte/langfassungen/2004-bwv-gutachten-neuordnung-der-verwaltung-im-bundesfernstrassenbau |wayback=20151208142726 |text=Gutachten des Bundesbeauftragten für die Wirtschaftlichkeit der Verwaltung im Bundesfernstraßenbau}} vom 11. Oktober 2004 (PDF; 1,1&amp;amp;nbsp;MB, abgerufen am 27. November 2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;, wobei auch viele Bundesstraßen mit schon bestehender Nummer verlängert wurden. Ab 526 bis zur höchsten Nummer&amp;amp;nbsp;588 ist die Reihe sehr lückenhaft und könnte weiter aufgefüllt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bretten Silcherweg Wegweiser.jpg|mini|Abweichende Beschriftung]]&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit sind die Bundesstraßen mit gleicher Nummerierung: So existiert die [[Bundesstraße 199|B&amp;amp;nbsp;199]] zum einen in Mecklenburg-Vorpommern ([[Butzow]] – [[Anklam]]), zum anderen in Schleswig-Holstein ([[Niebüll]] – [[Flensburg]] – [[Kappeln]]). Auch die [[Bundesstraße 250|B&amp;amp;nbsp;250]] gibt es zweimal, einerseits die ursprüngliche Reichsstraße&amp;amp;nbsp;250 (Wanfried – Treffurt – Creuzburg) und andererseits die in der DDR neu gebildete Fernstraße&amp;amp;nbsp;250 (Querfurt – Nebra – Bad Bibra – Eckartsberga).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzige zweistellige Bundesstraßennummer, die in der Bundesrepublik Deutschland nicht vergeben wurde, ist die 78. Die ehemalige [[Reichsstraße 78]] von Trzebnica bis Ostróda liegt heute komplett in Polen. In Österreich gibt es die [[Obdacher Straße|Obdacher Straße B&amp;amp;nbsp;78]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Abzweige von Bundesstraßen werden manchmal mit der Bundesstraßennummer und einem nachgestellten „a“ bezeichnet (zum Beispiel Bundesstraße&amp;amp;nbsp;7a ([[Creuzburg]] – [[Herleshausen]])). Daneben ist es auch gebräuchlich, für neu ausgebaute Bundesstraßen hinter die Nummer ein „n“ zu stellen (wie [[Bundesstraße 27#Jüngere Entwicklung|B&amp;amp;nbsp;27n]] für die [[Kraftfahrstraße|Schnellstraße]] Stuttgart-Degerloch – Kirchentellinsfurt bis Mitte der 1990er Jahre). Es handelt sich dabei um sogenannte Ersatzbundesstraßen (kurz&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;EB&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den mittleren &amp;#039;&amp;#039;Ring&amp;#039;&amp;#039; in München wurde die [[Bundesstraße 2 R|Bundesstraßennummer&amp;amp;nbsp;2&amp;amp;nbsp;R]] (R&amp;amp;nbsp;für Ring) vergeben, in [[Nürnberg]] für die &amp;#039;&amp;#039;Ringstraße&amp;#039;&amp;#039; die [[Bundesstraße 4 R|Bundesstraßennummer&amp;amp;nbsp;4&amp;amp;nbsp;R]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Teilung Berlins]] wurden in West-Berlin ersatzweise eigene Bundesstraßenabschnitte ausgewiesen. Diese erhielten zur Kennzeichnung jedoch keine Zahlen, sondern die Buchstaben&amp;amp;nbsp;[[Bundesstraße E|E]], [[Bundesstraße R|R]], [[Bundesstraße S (Berlin)|S]] und&amp;amp;nbsp;[[Bundesstraße Z|Z]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;suedwestbezirk&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://berlin.bahninfo.de/bundesstr.htm |titel=Westberliner Bundesstraßen. In Vergessenheit geraten sind Westberliner Bundesstraßen wie R, S und&amp;amp;nbsp;Z |werk=berlin.bahninfo.de |hrsg=[[Andreas Jüttemann]] |abruf=2021-01-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Da es sich um innerstädtische Verbindungen handelte, war, analog der Farbzuordnung, die in der Straßenverkehrs-Ordnung der Unterscheidung von über- und innerörtlichen Wegweisern dient (Zeichen&amp;amp;nbsp;419 und&amp;amp;nbsp;432), die Grundfarbe nicht Gelb, sondern Weiß.&amp;lt;ref&amp;gt;Erkennbar etwa in Berliner Stadtplänen des R+V-Verlags aus den 1980er Jahren&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Beschilderung&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;170&amp;quot; heights=&amp;quot;100&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Zeichen 401.svg|{{center|1=Zeichen 401&amp;lt;br /&amp;gt;„Bundesstraßennummer“}}&lt;br /&gt;
 Bundesstraße 28a number.svg|{{center|1=Abzweig der Bundesstraße 28}}&lt;br /&gt;
 Bundesstraße 71n number.svg|{{center|1=Ersatzbundesstraße 71}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herabstufung von Bundesstraßen ====&lt;br /&gt;
Nach § 2 Abs. 4 [[Fernstraßengesetz|FStrG]] sind Bundesstraßen herabzustufen oder aufzulassen, wenn die überregionale Verkehrsbedeutung durch eine inzwischen gebaute parallele Autobahn übernommen worden ist. Schon 1986 hat der Bundesrechnungshof gerügt, dass viele Abschnitte von Bundesstraßen immer noch als Bundesstraßen geführt und vom Bund unterhalten werden, obwohl diese Bedingung gegeben ist. Im Jahr 1995 hat die Bundesregierung ein Abstufungskonzept beschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.kommunen-in-nrw.de/mitgliederbereich/mitteilungen/detailansicht/dokument/abstufungskonzept-des-bmv-fuer-autobahnparallele-bundesstrassen-1.html?cHash=dfffeee6fdf7ca8c89b3625d1970ecf0 |text=Abstufungskonzept des BMV für autobahnparallele Bundesstraßen |wayback=20160704181706}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bundesländer haben sich dann bis zum Erfolg im Jahr 2000 vor dem [[Bundesverfassungsgericht]] gegen eine damit verbundene „zwangsweise“ Übernahme der Baulastträgerschaft gewehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/gs20000703_2bvg000196.html Urteil des BVerfG vom 3. Juli 2000]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe auch [https://rp-online.de/politik/bundesstrassen-bleiben-bundessache_aid-8253469 Bundesstraßen bleiben Bundessache] (Meldung von RP online)&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Im Jahr 2009 unternahm der Bundesrat einen Vorstoß zu einer einvernehmlichen Regelung zwischen Bund und Ländern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kommunen-in-nrw.de/mitgliederbereich/mitteilungen/detailansicht/dokument/abstufung-von-bundesfernstrassen.html?cHash=b1c8fab62638804cd59f34d29c8ca4cb |titel=Mitteilungen - Wirtschaft und Verkehr. Abstufung von Bundesfernstraßen |hrsg=Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen |datum=2009-06-24 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160304002500/http://www.kommunen-in-nrw.de/mitgliederbereich/mitteilungen/detailansicht/dokument/abstufung-von-bundesfernstrassen.html?cHash=b1c8fab62638804cd59f34d29c8ca4cb |archiv-datum=2016-03-04 |abruf=2021-01-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Verkehrsministerkonferenz stimmte im Oktober 2011 dem Abschluss entsprechender Bund-Ländervereinbarungen zu.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.veronika-bellmann.net/bundesstraseninvestitionen-zeigen-fruchte/ |titel=Bundesstraßeninvestitionen zeigen Früchte |hrsg=[[Veronika Bellmann]] |datum=2012-03-27 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120606115240/http://www.veronika-bellmann.net/bundesstraseninvestitionen-zeigen-fruchte/ |abruf=2021-01-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Österreich ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Bundesstraßen in Österreich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Systematik ====&lt;br /&gt;
===== Bundesstraßen A und S =====&lt;br /&gt;
[[Datei:A1-AT.svg|mini|hochkant=0.5|Verkehrsschild für Autobahn „A1“]]&lt;br /&gt;
[[Datei:S16-AT.svg|mini|hochkant=0.5|Verkehrsschild für Schnellstraße „S16“]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich}}&lt;br /&gt;
Die Bundesstraßen werden eingeteilt in:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bundesstraßen A (Bundesautobahnen)&amp;#039;&amp;#039; – das sind [[planfrei]] angelegte Straßen, die sich für den Schnellverkehr eignen und besondere Anschlussstellen für Zu- und Abfahrt aufweisen ([[Autobahn]]en);&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bundesstraßen S (Bundesschnellstraßen)&amp;#039;&amp;#039; – das sind andere für den Schnellverkehr geeignete Straßen.&lt;br /&gt;
Die Einordnung als Bundesautobahn oder Bundesschnellstraße sagt nichts über die Einordnung nach der Straßenverkehrsordnung. Mehrere Bundesschnellstraßen sind Autobahnen im Sinne der Straßenverkehrsordnung (planfrei, getrennte Richtungsfahrbahnen, zulässige Höchstgeschwindigkeit 130&amp;amp;nbsp;km/h statt 100&amp;amp;nbsp;km/h).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige dieser Straßenzüge, wie etwa die [[Linzer Autobahn|A26]] und [[Marchfeld Schnellstraße|S8]] sind erst in Planung oder in Bau, wurden aber schon in die Verzeichnisse der Bundesstraßen aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ehemalige Bundesstraßen B =====&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der ehemaligen Bundesstraßen Österreichs}}&lt;br /&gt;
[[Datei:B1-AT.svg|mini|hochkant=0.5|Hinweiszeichen „Straße mit Vorrang“ für Straße Nummer&amp;amp;nbsp;1 (Landesstraße&amp;amp;nbsp;B)]]&lt;br /&gt;
Die früheren &amp;#039;&amp;#039;Bundesstraßen&amp;amp;nbsp;B,&amp;#039;&amp;#039; die eigentlichen historischen Bundesstraßen, wurden zum 1.&amp;amp;nbsp;April 2002 in die Verwaltung der [[Land (Österreich)|Bundesländer]] übertragen, der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Bundesstraße&amp;amp;nbsp;B&amp;#039;&amp;#039; für diese Straßen entfiel damit im Bundesstraßengesetz &amp;#039;&amp;#039;(BStG&amp;amp;nbsp;1971)&amp;#039;&amp;#039; ersatzlos. Bezeichnet wurden diese Bundesstraßen mit einem großen „B“ und einer fortlaufenden Nummer (zum Beispiel B&amp;amp;nbsp;1, B&amp;amp;nbsp;10 oder B&amp;amp;nbsp;83). Unterschieden wurden die Bundesstraßen nach [[Straßenverkehrsordnung 1960|Straßenverkehrsordnung]] in &amp;#039;&amp;#039;Bundesstraße mit Vorrang&amp;#039;&amp;#039; (blaue quadratische Tafel mit der Bundesstraßennummer in weißer Schrift) und &amp;#039;&amp;#039;Bundesstraße ohne Vorrang&amp;#039;&amp;#039; (gelbe kreisrunde Tafel mit der Bundesstraßennummer in schwarzer Schrift). Mit der Übertragung der &amp;#039;&amp;#039;Bundesstraßen&amp;amp;nbsp;B&amp;#039;&amp;#039; in Landesverwaltung wurde auch die StVO geändert und wurden die &amp;#039;&amp;#039;Bundesstraßen mit Vorrang&amp;#039;&amp;#039; zu &amp;#039;&amp;#039;[[Straße mit Vorrang|Straßen mit Vorrang]].&amp;#039;&amp;#039; Die &amp;#039;&amp;#039;Bundesstraßen ohne Vorrang&amp;#039;&amp;#039; wurden nach StVO ersatzlos aufgehoben. Die zugehörigen Hinweistafeln auf diesen Straßen sollten bis Ende 2005 entfernt werden, neue durften nicht mehr aufgestellt werden. Dennoch sind vereinzelt noch solche Verkehrszeichen auf den ehemaligen „Bundesstraßen ohne Vorrang“ anzutreffen (→&amp;amp;nbsp;[[Straßensystem in Österreich#Historisch: Bundesstraße ohne Vorrang|Straßensystem in Österreich, „Historisch: Bundesstraße ohne Vorrang“]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Eigenschaften ====&lt;br /&gt;
Bundesstraßen in Österreich sind alle jene Straßenzüge, die in den zum Bundesstraßengesetz gehörenden Verzeichnissen als solche bestimmt oder die durch Bundesgesetz dazu erklärt werden. Im Detail wird der Verlauf durch eine [[Verordnung]] des Bundesministers für Verkehr, Innovation und Technologie bestimmt. Die Benützung der Bundesstraßen steht im Rahmen der straßenpolizeilichen und kraftfahrrechtlichen Bestimmungen jedermann offen. Träger der Baulast ist in Österreich der Bund. Dieser hat jedoch 1982 die Erhaltungs- und Finanzierungsaufgaben an die [[ASFINAG]] übertragen. Zu den Bundesstraßen gehören auch damit in Zusammenhang stehende Einrichtungen wie [[Lärmschutzwand|Lärmschutzeinrichtungen]], [[Tunnel]]s, [[Brücke]]n, Unterführungen, [[Stützwand|Stützmauern]] sowie Vorrichtungen zur Einhebung der [[Autobahnmaut]] und Ähnliches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten von Bundesstraßen sind Eingriffe in Rechte Dritter zulässig.&lt;br /&gt;
* Für die Errichtung, Erhaltung oder Umgestaltung von Bundesstraßen samt den dazugehörenden baulichen Anlagen sind [[Enteignung]]en (gegen Schadloshaltung im Sinne des §&amp;amp;nbsp;1323 [[Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch|ABGB]]) möglich.&lt;br /&gt;
* In einer Entfernung bis 40&amp;amp;nbsp;m von einer Autobahn und 25&amp;amp;nbsp;Meter von einer Schnellstraße dürfen keine Neu-, Zu- oder Umbauten vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
* Auch die Bewirtschaftung angrenzender [[Grundstück]]e kann wegen möglicher Gefährdung des Bestandes der Straße eingeschränkt oder an die Einholung einer Bewilligung geknüpft werden:&lt;br /&gt;
** Es kann angeordnet werden, dass angrenzende [[Wald|Wälder]] in einer Breite von vier Metern zu beiden Seiten zu schlägern, auszulichten oder in einer bestimmten Weise zu bewirtschaften sind.&lt;br /&gt;
** Akustische Werbungen sind in einer Entfernung von 100&amp;amp;nbsp;Meter unzulässig, optische Werbungen nur unter bestimmten Voraussetzungen und mit behördlicher Genehmigung gestattet.&lt;br /&gt;
** Grundeigentümer müssen das Aufstellen von Schneezäunen und dergleichen dulden, wobei etwaige Schäden vergütet werden.&lt;br /&gt;
** Die Ableitung von [[Wasser]] (etwa von [[Dach|Dächern]]) auf die Bundesstraße ist untersagt. Umgekehrt müssen die [[Anrainer]] den Abfluss des Wassers von der Bundesstraße und die Ablagerung von [[Schnee]] dulden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brasilien ===&lt;br /&gt;
[[Brasilianische Fernstraßen]] werden als &amp;#039;&amp;#039;rodovias federais&amp;#039;&amp;#039; (Bundesstraßen) bezeichnet, wenn sie durch mehrere brasilianische Bundesstaaten führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kanada ===&lt;br /&gt;
Das Netz der Bundesstraßen in Kanada besteht aus:&lt;br /&gt;
* dem [[Trans-Canada Highway]], der gemeinsam vom Bund und den Provinzen unterhalten wird&lt;br /&gt;
*den &amp;#039;&amp;#039;Federal Arteries&amp;#039;&amp;#039; in der [[National Capital Region (Kanada)|National Capital Region]], die von der [[National Capital Commission|NCC]] unterhalten werden, die  der [[Regierung Kanadas]] untersteht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Patricia Clough: &amp;#039;&amp;#039;Aachen – Berlin – Königsberg: Eine Zeitreise entlang der alten Reichsstraße&amp;amp;nbsp;1.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Verlagsanstalt, München 2007.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verkehrsrechtliche Mitteilungen.&amp;#039;&amp;#039; Kirschbaum Verlag GmbH, 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Federal roads|Bundesstraße}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4134527-7}}&lt;br /&gt;
* [http://www.sicherestrassen.de/VKZKatalog/Kat401.htm Der erläuterte Verkehrszeichenkatalog: Zeichen 401 Bundesstraße]&lt;br /&gt;
* [http://www.reichsstrassen.de.vu/ Verzeichnis und Geschichte der Bundes- und ehemaligen Reichsstraßen in Deutschland]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Bundesstraßen in Deutschland&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4134527-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bundesstrasse}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesstraße in Deutschland| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßentyp]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[sv:Riksväg#Andra länder]]&lt;/div&gt;</summary>
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