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	<title>Bundesstaat (föderaler Staat) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Bundesstaat_(f%C3%B6deraler_Staat)&amp;diff=548&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RoBri: Änderungen von 2003:DF:3F19:409C:BC63:77B6:AD95:1ACA (Diskussion) auf die letzte Version von FNFH zurückgesetzt</title>
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		<updated>2025-02-19T05:35:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Spezial:Beitr%C3%A4ge/2003:DF:3F19:409C:BC63:77B6:AD95:1ACA&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/2003:DF:3F19:409C:BC63:77B6:AD95:1ACA&quot;&gt;2003:DF:3F19:409C:BC63:77B6:AD95:1ACA&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:2003:DF:3F19:409C:BC63:77B6:AD95:1ACA&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:2003:DF:3F19:409C:BC63:77B6:AD95:1ACA (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:FNFH&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:FNFH (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;FNFH&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Map of federal states.svg|mini|Weltweit gibt es 24 föderative Staaten, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz. Auf der Karte nicht oder kaum sichtbar eingezeichnet: Komoren und Mikronesien. Außerdem eingezeichnet: Sudan, Südsudan und der Grenzfall Russland.]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bundesstaat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird ein [[Liste der Staaten der Erde|Staat]] bezeichnet, der aus mehreren Teil- oder [[Gliedstaat]]en zusammengesetzt ist. Rechtlich besteht ein solcher Bundesstaat aus mehreren [[Staatsrecht (Deutschland)|Staatsrechtssubjekten]], das heißt [[Politisches System|politischen Ordnungen]] mit [[Staat]]squalität, und vereint deshalb in der Regel verschiedene [[politische Ebene]]n in sich: eine [[Bundesebene]] und mindestens eine Ebene der Gliedstaaten. Damit unterscheidet sich der [[Föderalismus#Abgrenzung zu Einheitsstaaten und Staatenbünden|föderal organisierte Staat]] sowohl von einem locker gefügten [[Staatenbund]] als auch von einem zentralistischen [[Einheitsstaat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bundesstaat ist demnach eine staatsrechtliche Verbindung von (nichtsouveränen oder zu teilsouveränen Gebilden degradierten) Staaten zu einem ([[Souveränität#Souveränität im Völkerrecht|souveränen]]) Gesamtstaat. Die Beziehungen zwischen diesem Bund und den Gliedstaaten und zwischen Letzteren untereinander sind staatsrechtlicher (nicht [[völkerrecht]]licher) Art.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Literatur |Autor=[[Ingo von Münch]], [[Ute Mager]] |Titel=Staatsrecht I. Staatsorganisationsrecht unter Berücksichtigung der europarechtlichen Bezüge |Auflage=7 |Ort=Stuttgart |Datum=2009 |Seiten=370&amp;amp;nbsp;ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im deutschen [[Verfassungsrecht]] ist der Begriff des Bundesstaates ein [[normativ]]er Begriff und nicht vorgegeben (also nicht über der [[Rechtsordnung]] stehend).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Konrad Hesse]]: &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge des Verfassungsrechts der Bundesrepublik Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Neudruck der 20. Aufl., C.F. Müller, Heidelberg 1999, [http://books.google.de/books?id=kLzeQ5df4AgC&amp;amp;pg=PA96 Rn. 217]; Edin Šarčević: &amp;#039;&amp;#039;Das Bundesstaatsprinzip. Eine staatsrechtliche Untersuchung zur Dogmatik der Bundesstaatlichkeit des Grundgesetzes&amp;#039;&amp;#039;, Mohr Siebeck, Tübingen 2000 (&amp;#039;&amp;#039;Jus Publicum&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 55), [http://books.google.de/books?id=I-zw-U6vax4C&amp;amp;pg=PA36 S. 36], [https://books.google.de/books?id=I-zw-U6vax4C&amp;amp;pg=PA53 53].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation ==&lt;br /&gt;
Ein Staat oder Land kann [[Zentralismus|zentralistisch]] oder föderativ &amp;#039;&amp;#039;(bundesstaatlich)&amp;#039;&amp;#039; organisiert sein. In diesem Sinne ist er entweder ein Einheitsstaat oder ein Bundesstaat (weitere Differenzierungen wie &amp;#039;&amp;#039;[[Unitarisierung|unitarischer]] Bundesstaat&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Dazu [[Konrad Hesse]]: &amp;#039;&amp;#039;Der unitarische Bundesstaat.&amp;#039;&amp;#039; C.F. Müller, Karlsruhe 1962.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;föderaler&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;kooperativer Bundesstaat&amp;#039;&amp;#039; sind möglich,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Uwe Barschel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Staatsqualität der deutschen Länder. Ein Beitrag zur Theorie und Praxis des Föderalismus in der Bundesrepublik Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Lorenz-von-Stein-Instituts&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2), R. v. Decker, Heidelberg/Hamburg 1982, S.&amp;amp;nbsp;39.&amp;lt;/ref&amp;gt; vgl. [[kooperativer Föderalismus]]). Ein traditionelles Beispiel für einen Einheitsstaat ist [[Politisches System Frankreichs|Frankreich]]. Dort verfügt allein die oberste, die nationale Ebene im Staatsaufbau über [[Souveränität]] und [[Staatlichkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;float-left&amp;quot;&amp;gt;{{Deutsche Bundesländer}}&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Austria, administrative divisions - de-.svg|mini|[[Österreich]]s Bundesländer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Switzerland, administrative divisions - de - colored.svg|mini|Schweizer [[Kanton (Schweiz)|Kantone]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz dazu besitzen föderale Systeme wie das der [[Föderalismus in den Vereinigten Staaten|Vereinigten Staaten von Amerika]] oder der [[Föderalismus in Deutschland|Bundesrepublik Deutschland]] neben einem souveränen Gesamtstaat – mit [[republik]]anischer [[Staatsform]] wird dieser häufig als &amp;#039;&amp;#039;Bundesrepublik&amp;#039;&amp;#039;, ansonsten als föderale Republik bezeichnet – auch untergeordnete Einheiten mit staatlicher Qualität ([[Gliedstaat]]en/Bundesländer). Diese Gliedstaaten sind auf dem Gebiet ihrer staatlichen [[Zuständigkeit]] Teilstaaten. Sie haben das Recht, vieles selbstständig und ohne Einmischung der [[Bundesebene]] zu regeln, wobei dort angesiedelte [[Staatsorgan]]e (vor allem &amp;#039;&amp;#039;[[Verfassungsorgan|oberste Bundesorgane]]&amp;#039;&amp;#039; wie das Bundesparlament oder oberste Bundesgerichte) ihnen – im hierarchischen Sinn – übergeordnet sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Gruner, Beat Junker: &amp;#039;&amp;#039;Bürger, Staat und Politik in der Schweiz. Lehrbuch für den staatsbürgerlichen Unterricht an höheren Mittelschulen der deutschen Schweiz&amp;#039;&amp;#039;, Basel 1978.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Schulwesen]] in den [[Vereinigte Staaten|USA]] und in [[Deutschland]] wird beispielsweise in den Gliedstaaten organisiert, während die nationale Ebene etwa die [[Verteidigungspolitik|Verteidigung]] und [[Außenpolitik]] bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem föderativen Staat besteht das [[Parlament]] typischerweise aus [[Zweikammersystem|zwei Kammern]]. Die eine dient der direkten [[Volksvertretung]] und repräsentiert das Volk als Ganzes. Die andere vertritt grundsätzlich die Interessen der Gliedstaaten ([[Vertretung der Gliedstaaten|Länderkammer]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung und Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Ein [[Föderalismus#Bundesstaaten|föderativer Staat]] oder &amp;#039;&amp;#039;Föderation&amp;#039;&amp;#039; ([[Verfassungsrecht|staatsrechtliche]] Staatenverbindung) ist nicht nur vom Einheitsstaat abzugrenzen, sondern ebenso vom [[Staatenbund]] ([[völkerrecht]]liche Staatenverbindung, ggf. &amp;#039;&amp;#039;Konföderation&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Dazu Reinhold Zippelius, &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Staatslehre&amp;#039;&amp;#039;, 16. Aufl., Beck, München 2010, §&amp;amp;nbsp;9 IV; [[Theodor Schweisfurth]]: &amp;#039;&amp;#039;Völkerrecht&amp;#039;&amp;#039;, Mohr Siebeck, Tübingen 2006, [http://books.google.de/books?id=SbnGHvVLzE4C&amp;amp;pg=PA36 S. 36&amp;amp;nbsp;f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Frage nach dem Sitz der Souveränität zur [[Föderalismus#Abgrenzung zu Einheitsstaaten und Staatenbünden|Abgrenzung]] staatlicher Organisationsverbände heißt: Bundesstaat oder Staatenbund? Dabei ist ein Staatenbund eine lose Verbindung von Einzelstaaten, die ihre Souveränität behalten, sodass die föderale Struktur ohne Preisgabe wesentlicher staatlicher [[Zuständigkeit|Kompetenzen]] besteht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Wilms]]: &amp;#039;&amp;#039;Staatsrecht I. Staatsorganisationsrecht unter Berücksichtigung der Föderalismusreform.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, 2007, [http://books.google.de/books?id=ANpQMW0Pwn4C&amp;amp;pg=PA79 Rn. 234].&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Staatenbund als solcher kann somit nur Entscheidungen treffen, wenn die Einzelstaaten diese gutheißen. Dementgegen sind die Gliedstaaten gegenüber dem Bundesstaat zur [[Bundestreue|Bündnistreue]] verpflichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber einer Föderation fehlt den Landesteilen beispielsweise im [[Vereinigtes Königreich|Vereinigten Königreich]], einem &amp;#039;&amp;#039;Unionsstaat&amp;#039;&amp;#039;, wo an der [[Parlamentssouveränität]] festgehalten wird, die verfassungsrechtliche Sicherung der [[Autonomie (Politikwissenschaft)|Autonomie]]. Man spricht hier von [[Devolution (Staatsrechtslehre)|Devolution]].&amp;lt;ref&amp;gt;Näher dazu [[Roland Sturm]], &amp;#039;&amp;#039;Politik in Großbritannien&amp;#039;&amp;#039;, VS Verlag, Wiesbaden 2009, S.&amp;amp;nbsp;54&amp;amp;nbsp;ff.; Ders., &amp;#039;&amp;#039;Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland – Devolution und Parlamentssuprematie&amp;#039;&amp;#039;, in: Roland Sturm, Jürgen Dieringer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Regional Governance in EU-Staaten&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Barbara Budrich, Opladen 2010, [https://books.google.de/books?id=f3WhyT9brKkC&amp;amp;pg=PA107 S. 107&amp;amp;nbsp;ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Föderalismus in Deutschland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Geschichte Deutschlands|deutschen Geschichte]] gilt der [[Deutscher Bund|Deutsche Bund]] (1815–1866) als wichtigstes Beispiel für einen Staatenbund, der [[Norddeutscher Bund|Norddeutsche Bund]] von 1867 bis 1871 hingegen war der erste deutsche Bundesstaat. Das [[Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland]] spricht in [[Artikel 20 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland|Artikel 20]] erstmals ausdrücklich von einem „Bundesstaat“ zur Verankerung des föderativen Prinzips, also des &amp;#039;&amp;#039;Bundesstaatsprinzips&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Norddeutsche Bund entstand aus einem Verteidigungsbündnis Preußens mit weiteren Staaten. Die Regierungen einerseits und ein vom Volk gewähltes Gremium andererseits [[Verfassungsvereinbarung|vereinbarten]] gemeinsam eine Verfassung für einen Bundesstaat. Diese [[Verfassung des Norddeutschen Bundes|Bundesverfassung]] trat am 1. Juli 1867 in Kraft. Diesem norddeutschen Bundesstaat traten [[Verfassung des Deutschen Bundes|zum 1. Januar 1871]] die süddeutschen Staaten bei. Der gemeinsame Staat wurde in Deutsches Reich umbenannt (im Rückblick „[[Deutsches Kaiserreich|Kaiserreich]]“ genannt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wurde der Bundesstaat zweimal erneuert: Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gab eine [[Weimarer Nationalversammlung|Nationalversammlung]] dem deutschen Staat die [[Weimarer Verfassung]] vom 11. August 1919. An ihrer Entstehung waren die Gliedstaaten nicht direkt beteiligt. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] hingegen wählten die [[Trizone|westzonalen]] Landtage den [[Parlamentarischer Rat|Parlamentarischen Rat]]. Die Länder der [[Sowjetische Besatzungszone|Ostzone]] bzw. der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] traten der Bundesrepublik [[Deutsche Wiedervereinigung|am 3. Oktober 1990]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am 23. Mai 1949 in den drei westlichen [[Besatzungszone]]n gegründete Bundesrepublik bestand zunächst aus zwölf Ländern (&amp;#039;&amp;#039;siehe auch&amp;#039;&amp;#039; [[Berlin-Frage]]). Durch den Zusammenschluss der Länder [[Württemberg-Baden]], [[Baden (Südbaden)|Baden]] und [[Württemberg-Hohenzollern]] änderte sich die Zahl im Jahr 1952 auf zehn. 1957 kam durch Beitritt des [[Saarland]]es ein elftes Bundesland hinzu. Aufgrund der durch Art.&amp;amp;nbsp;4 [[Einigungsvertrag]] vorgenommenen „[[Beitrittsgebiet|beitrittsbedingten]]“ [[Verfassungsänderung|Änderungen]] des [[Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland|Grundgesetzes]] am 3.&amp;amp;nbsp;Oktober 1990 bilden insgesamt 16 Bundesländer den gemeinsamen deutschen Staat.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter Badura]], &amp;#039;&amp;#039;Verfassungsänderung, Verfassungswandel, Verfassungsgewohnheitsrecht&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Josef Isensee]]/[[Paul Kirchhof]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Staatsrechts der Bundesrepublik Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Bd. XII, 3. Aufl., Heidelberg 2014, §&amp;amp;nbsp;270 Rn.&amp;amp;nbsp;37.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grundgesetz legt fest, welche Staatsaufgaben durch den Bundesstaat, welche durch die Länder und welche von beiden gemeinsam erledigt werden. Für die Zusammenarbeit mit der [[Bundesebene (Deutschland)|Bundesebene]] gibt es ein eigenes Bundesorgan, den [[Bundesrat (Deutschland)|Bundesrat]]. Dieser entscheidet über Bundesgesetze, die der Zustimmung durch die Länder bedürfen. Der Bundesrat arbeitet außerdem bei der [[Bundesverwaltung (Deutschland)|Verwaltung]] des [[Bundesebene (Deutschland)|Bundes]] sowie in Angelegenheiten der [[Europäische Union|Europäischen Union]] mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Österreich ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Föderalismus in Österreich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Österreich]] ist nach der [[Bundesverfassung (Österreich)|Bundesverfassung]] von 1920 in der Fassung von 1929, die 1945 wieder in Kraft gesetzt wurde, eine [[Föderalismus|föderale]], parlamentarisch-demokratische [[Republik]], bestehend aus neun [[Land (Österreich)|Ländern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bundesrat (Österreich)|Bundesrat]] als Vertretung der Länderinteressen hat nur in Fällen, in denen in die Rechte der Bundesländer eingegriffen wird, ein absolutes [[Vetorecht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schweiz ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Föderalismus in der Schweiz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Schweiz]] ist seit 1848 ein Bundesstaat. Die Kantone sind souverän, soweit ihre Souveränität nicht durch die [[Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft|Bundesverfassung]] beschränkt ist; sie üben alle Rechte aus, die nicht dem [[Politisches System der Schweiz#Bundesebene|Bund]] übertragen sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Art.&amp;amp;nbsp;3 [[Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft]] vom 18. April 1999.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Listen ==&lt;br /&gt;
=== Aktuell ===&lt;br /&gt;
{{Tabellenstile}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable toptextcells mw-datatable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=hintergrundfarbe6&lt;br /&gt;
! Staat !! Staatsform !! Gliedstaaten !! Bundesunmittelbare Gebiete !! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{ARG}} || präsidiale Bundesrepublik&lt;br /&gt;
| [[Liste der Provinzen Argentiniens|23 Provinzen]]&lt;br /&gt;
| [[Buenos Aires|Autonome Stadt Buenos Aires]] ([[Hauptstadtdistrikt]])&lt;br /&gt;
| Verfassung von 1853 in der Fassung von 1994&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{AUS}} || föderale parlamentarische Monarchie&lt;br /&gt;
| [[Bundesstaaten, Territorien und Außengebiete Australiens|6 Bundesstaaten]]&lt;br /&gt;
| [[Bundesstaaten, Territorien und Außengebiete Australiens|3 Territorien, 7&amp;amp;nbsp;Außengebiete]]&lt;br /&gt;
| Verfassung von 1901&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{ETH}} || parlamentarische Bundesrepublik&lt;br /&gt;
| 9 Bundesstaaten,&amp;lt;br /&amp;gt;2 eigenständige Städte&lt;br /&gt;
| || Verfassung von 1995&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{BEL}} || föderale parlamentarische Monarchie&lt;br /&gt;
| 3 Regionen,&amp;lt;br /&amp;gt;3 Gemeinschaften (überschneidend)&lt;br /&gt;
| || Verfassung von 1994&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{BIH}} || parlamentarische Bundesrepublik&lt;br /&gt;
| 2 Entitäten&lt;br /&gt;
| [[Brčko-Distrikt]] (ein [[Kondominium]] der&amp;amp;nbsp;beiden&amp;amp;nbsp;Entitäten)&lt;br /&gt;
| [[Abkommen von Dayton]] von 1995&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{BIH|Ziel=Föderation Bosnien und Herzegowina}}&lt;br /&gt;
| [[Gliedstaat|Entität]] von Bosnien und Herzegowina&lt;br /&gt;
| [[Liste der Kantone der Föderation Bosnien und Herzegowina|10 Kantone]]&lt;br /&gt;
| || &amp;lt;small&amp;gt;Bosniakisch-kroatische Entität innerhalb von Bosnien-Herzegowina (selbst kein souveräner Staat, sondern nur Gliedstaat)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{BRA}} || präsidiale Bundesrepublik&lt;br /&gt;
| [[Liste der Bundesstaaten Brasiliens|26 Bundesstaaten]]&lt;br /&gt;
| [[Distrito Federal do Brasil|Bundesdistrikt]] mit [[Brasília]]&lt;br /&gt;
| Verfassung von 1988&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{DEU}} || parlamentarische Bundesrepublik&lt;br /&gt;
| [[Land (Deutschland)|16 Länder]]&lt;br /&gt;
| || [[Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland|Grundgesetz]] von 1949 ([[Gesamtdeutschland|gesamtdeutsche]] Verfassung seit Änderung 1990)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{IND}} || parlamentarische Bundesrepublik&lt;br /&gt;
| [[Liste der Bundesstaaten und Unionsterritorien in Indien|28 Bundesstaaten]]&lt;br /&gt;
| [[Unionsterritorium|8 Unionsterritorien]] (einschl. [[Delhi|Nationales Hauptstadtterritorium Delhi]] – &amp;#039;&amp;#039;National Capital Territory of Delhi&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
| Verfassung von 1950&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{IRQ}} || Bundesrepublik&lt;br /&gt;
| 18 Gouvernements&lt;br /&gt;
| || Verfassung von 2005&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{CAN}} || föderale parlamentarische Monarchie&lt;br /&gt;
| [[Provinzen und Territorien Kanadas|10 Provinzen]]&lt;br /&gt;
| [[Provinzen und Territorien Kanadas|3 Territorien]]&lt;br /&gt;
| Verfassung von 1867/1982&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{COM}}&lt;br /&gt;
| islamische Bundesrepublik&lt;br /&gt;
| 3 Inseln&lt;br /&gt;
| || Verfassung von 2001&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{MYS}} || föderale parlamentarische Wahlmonarchie&lt;br /&gt;
| 13 Bundesstaaten&lt;br /&gt;
| 3 Territorien&lt;br /&gt;
| Verfassung von 1957&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{MEX}} || präsidiale Bundesrepublik&lt;br /&gt;
| [[Liste mexikanischer Staaten|31 Bundesstaaten]]&lt;br /&gt;
| Bundesdistrikt [[Mexiko-Stadt]]&lt;br /&gt;
| Verfassung von 1917&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{FSM}} || Bundesrepublik&lt;br /&gt;
| 4 Teilstaaten&lt;br /&gt;
| || Verfassung von 1979&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{NPL}} || parlamentarische Bundesrepublik&lt;br /&gt;
| 7 Provinzen&lt;br /&gt;
| || Verfassung von 2015&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{NGA}} || Bundesrepublik&lt;br /&gt;
| [[Bundesstaaten Nigerias|36 Bundesstaaten]]&lt;br /&gt;
| [[Federal Capital Territory|Bundeshauptstadtterritorium]] mit [[Abuja]]&lt;br /&gt;
| Verfassung von 1979&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{AUT}} || parlamentarische Bundesrepublik&lt;br /&gt;
| [[Land (Österreich)|9 Länder]]&lt;br /&gt;
| || Verfassung von 1920 in der Fassung von 1929&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{PAK}}&lt;br /&gt;
| islamische, parlamentarische Bundesrepublik&lt;br /&gt;
| [[Verwaltungsgliederung Pakistans|4 Provinzen, 1 teilautonomes Gebiet]]&lt;br /&gt;
| [[Hauptstadtterritorium Islamabad]] und Sonderterritorium [[Gilgit-Baltistan]]&lt;br /&gt;
| Verfassung von 1973&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{CHE}} || Bundesrepublik&lt;br /&gt;
| [[Kanton (Schweiz)|26 Kantone]]&lt;br /&gt;
| || Verfassung von 1848 (Totalrevisionen von 1874 und 1999)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{SOM}} || Bundesrepublik&lt;br /&gt;
| 6 Bundesstaaten&lt;br /&gt;
| Hauptstadtterritorium [[Banaadir]] mit [[Mogadischu]] &amp;#039;&amp;#039;(Banadir Regional Administration)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| provisorische Verfassung von 2012&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{VEN}} || präsidiale Bundesrepublik&lt;br /&gt;
| [[Staaten Venezuelas|23 Bundesstaaten]]&lt;br /&gt;
| [[Distrito Capital (Venezuela)|Hauptstadtdistrikt]] aus Teilen [[Caracas]], [[Dependencias Federales|Bundesterritorien]] (küstenferne Inseln)&lt;br /&gt;
| Verfassung von 1999&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{UAE}} || föderale Erbmonarchie&lt;br /&gt;
| 7 Emirate&lt;br /&gt;
| || Verfassung von 1971&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{USA}} || präsidiale Bundesrepublik&lt;br /&gt;
| [[Bundesstaat der Vereinigten Staaten|50 Bundesstaaten]]&lt;br /&gt;
| Hauptstadtdistrikt [[Washington, D.C.]], 14 [[Außengebiet der Vereinigten Staaten|Außengebiete]]&lt;br /&gt;
| Verfassung von 1787&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grenzfälle ===&lt;br /&gt;
Die folgenden Staaten weisen zwar eine föderalistische Struktur auf, die Befugnisse der Gliedstaaten sind aber so gering ausgestaltet, dass sie weder eindeutig als Bundesstaaten noch als Einheitsstaaten eingestuft werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;Haller, Kölz, Gächter: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeines Staatsrecht&amp;#039;&amp;#039;, 2013, Rn.&amp;amp;nbsp;501 (S.&amp;amp;nbsp;155).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zu Russland vgl. z.&amp;amp;nbsp;B. Anja Schlage: &amp;#039;&amp;#039;Die Verteilung der Staatsmacht zwischen der Russländischen Föderation und ihren Subjekten. Darstellung des Föderalismus in Russland aus deutscher Sicht.&amp;#039;&amp;#039; Lit&amp;amp;nbsp;Verlag, 2011, [https://books.google.de/books?id=knfUn9bxA1wC&amp;amp;pg=PA13 S.&amp;amp;nbsp;13&amp;amp;nbsp;f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=hintergrundfarbe6&lt;br /&gt;
! Staat !! Gliedeinheiten !! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{RUS}} || Insgesamt 85&amp;amp;nbsp;[[Föderationssubjekt]]e&amp;lt;ref&amp;gt;2008–2014 betrug die Anzahl der Subjekte aufgrund von Zusammenschlüssen nicht mehr 89, sondern nur noch&amp;amp;nbsp;83.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;([[Politische Gliederung Russlands|22 Teilrepubliken, 9&amp;amp;nbsp;Regionen, 46&amp;amp;nbsp;Oblaste, 3&amp;amp;nbsp;„Städte [von] föderaler Bedeutung“, 1&amp;amp;nbsp;autonome Oblast, 4&amp;amp;nbsp;autonome Kreise]])&lt;br /&gt;
| Verfassung von 1993 in der Fassung von 2014. Die Gebietseinheiten (&amp;#039;&amp;#039;Föderationssubjekte&amp;#039;&amp;#039;) sind zu neun [[Föderationskreis]]en zusammengefasst. [[Föderalismus#Typen des Föderalismus|Asymmetrischer Föderalismus]]: Der Grad der Autonomie ist unter den verschiedenen Typen von Föderationssubjekten unterschiedlich stark.&amp;lt;ref&amp;gt;Dazu [[Andreas Heinemann-Grüder]]: &amp;#039;&amp;#039;Der asymmetrische Föderalismus Russlands und die Rolle der Regionen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Russland unter neuer Führung. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft am Beginn des 21.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Agenda, Bremen 2001, S.&amp;amp;nbsp;78–88; Jakob Fruchtmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung des russischen Föderalismus – eine Zwischenbilanz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Russland heute. Rezentralisierung des Staates unter Putin.&amp;#039;&amp;#039; VS&amp;amp;nbsp;Verlag, Wiesbaden 2007, S.&amp;amp;nbsp;67–68; [[Daniel Thym]]: &amp;#039;&amp;#039;Ungleichzeitigkeit und europäisches Verfassungsrecht.&amp;#039;&amp;#039; Nomos, Baden-Baden 2004, S.&amp;amp;nbsp;349&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{ZAF}} || [[Provinzen Südafrikas|9 Provinzen]] || Verfassung von 1996&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Italien]], [[Spanien]] und dem [[Vereinigtes Königreich|Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland]] ist die &amp;#039;&amp;#039;[[Devolution (Vereinigtes Königreich)|Devolution]]&amp;#039;&amp;#039; hin zu den Regionen bzw. Landesteilen so stark ausgeprägt, dass sie ebenfalls eine „Kreuzung aus föderalen und einheitsstaatlichen Elementen“ darstellen. Spanien ist dem kanadischen Politikwissenschaftler [[Ronald L. Watts]] zufolge „praktisch ein Bundesstaat“ bzw. – wie Südafrika – eine „Quasi-Föderation“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ronald L. Watts: &amp;#039;&amp;#039;Typologies of federalism.&amp;#039;&amp;#039; In: John Loughlin u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Routledge Handbook of Regionalism and Federalism.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, Abingdon (Oxon)/New York 2013, S. 19–33, hier S. 19&amp;amp;nbsp;f., 22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historisch ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-datatable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=hintergrundfarbe6&lt;br /&gt;
! Staat !! Gliedstaaten !! Bundes&amp;amp;shy;unmittel&amp;amp;shy;bare Gebiete !! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{DEU-1867}} (1867–1871)&lt;br /&gt;
| 22 Bundesstaaten / Bundesglieder&lt;br /&gt;
| || Südteil des [[Großherzogtum Hessen|Großherzogtums Hessen]] [[bundesfreies Gebiet]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{DEU-1871|Ziel=Deutsches Reich}} (1871–1918)&lt;br /&gt;
| 25 Bundesstaaten (Bundesglieder)&lt;br /&gt;
| 1 [[Reichsland Elsaß-Lothringen|Reichsland]] ||| [[Deutsches Kaiserreich|Kaiserreich]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{DEU-1919}} (1919–1933)&lt;br /&gt;
| 18 Länder,&amp;lt;br /&amp;gt;ab 1929 17&amp;amp;nbsp;Länder |||| [[Weimarer Republik]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{DDR}} (1949–1952)&lt;br /&gt;
| 5 [[Land (DDR)|Länder]] (und [[Ost-Berlin]] als Hauptstadt)&lt;br /&gt;
| || &amp;lt;small&amp;gt;Laut dem Verfassungsjuristen Karl Brinkmann war die frühe DDR nur scheinbar ein Bundesstaat: Es „steckte insgesamt hinter der Fassade des Bundesstaates ein [[Einheitsstaat]], überdies als gewaltenvereinigender, zentralistischer. Es bestand keinerlei Föderalismus, doch ein strenger Unitarismus“.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Brinkmann: &amp;#039;&amp;#039;Verfassungslehre&amp;#039;&amp;#039;. 2., ergänzte Auflage, R. Oldenbourg Verlag, München/Wien 1994, ISBN 978-3-486-78678-1, S. 372&amp;amp;nbsp;f. (abgerufen über [[Verlag Walter de Gruyter|De Gruyter]] Online).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die DDR erfüllte nach Ansicht des Verfassungsrechtlers [[Siegfried Mampel]] formal die Merkmale einer föderativen Struktur, bis 1958 habe sie noch ein – für eine mögliche [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] günstiges – „föderatives Gepräge“ gehabt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Siegfried Mampel]], zitiert nach [[Michael Richter (Historiker)|Michael Richter]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bildung des Freistaates Sachsen. Friedliche Revolution, Föderalisierung, deutsche Einheit 1989/90&amp;#039;&amp;#039;, Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2004, ISBN 3-525-36900-X, S.&amp;amp;nbsp;40, 45, Zitat S.&amp;amp;nbsp;55.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Ansicht der Historiker Detlef Kotsch und Harald Engler wurde die DDR {{&amp;quot;|zunächst als Bundesstaat definiert und in wichtigen Bereichen auch als Bundesstaat organisiert}}, jedoch habe sie „in der Praxis […] nicht einen einzigen Tag als wirklicher Bundesstaat funktioniert“, da die Entscheidungskompetenz zentral bei der [[Sowjetische Kontrollkommission|Sowjetischen Kontrollkommission]] lag.&amp;lt;ref&amp;gt;Detlef Kotsch und Harald Engler: &amp;#039;&amp;#039;Staat und Staatspartei. Die Verwaltungsreform der SED in Brandenburg 1952–1960.&amp;#039;&amp;#039; In: dieselben und Oliver Werner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bildung und Etablierung der DDR-Bezirke in Brandenburg. Verwaltung und Parteien in den Bezirken Potsdam, Frankfurt/Oder und Cottbus 1952–1960.&amp;#039;&amp;#039; BWV, Berlin 2017, S. 18–21.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der westdeutsche Politikwissenschaftler [[Heinz Laufer (Politikwissenschaftler)|Heinz Laufer]] charakterisierte die frühe DDR als „dezentralisierte[n] Einheitsstaat im Gewande des Bundesstaates“.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Laufer: &amp;#039;&amp;#039;Föderalismus. Die Bundesrepublik Deutschland als Bundesstaat.&amp;#039;&amp;#039; Informationen zur politischen Bildung Nr. 169, 1976, S.&amp;amp;nbsp;8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Staatsrechtler [[Theodor Maunz]] und [[Reinhold Zippelius]] stuften sie vor Auflösung der [[Länderkammer der DDR|Länderkammer]] (1958) als „dezentralisierten […] Einheitsstaat“ ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Theodor Maunz, Reinhold Zippelius: &amp;#039;&amp;#039;Ein Studienbuch.&amp;#039;&amp;#039; 28. Auflage, C.H. Beck, München 1991, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Obwohl der Ostteil [[Berlin]]s zur „Hauptstadt der Republik“ oder „Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin“ deklariert worden war,&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. hierzu Art.&amp;amp;nbsp;4 [http://www.documentarchiv.de/ddr/lk_prov_ges.html &amp;#039;&amp;#039;Gesetz über die Bildung einer Provisorischen Länderkammer der Deutschen Demokratischen Republik&amp;#039;&amp;#039; vom 7. Oktober 1949].&amp;lt;/ref&amp;gt; konnte es in die Länderkammer lediglich Beobachter entsenden. Die [[Alliierte#Die Drei Mächte bzw. die Vier Mächte|Vier Mächte]] hielten bis 1990 am [[Viermächte-Status]] für ganz Berlin fest, wonach der [[Ost-Berlin|sowjetische Sektor von Berlin]] 1949 „kein integrierter Bestandteil der DDR“ geworden sein konnte. Während die [[Sowjetunion]] die stufenweise Integration Ost-Berlins in die DDR stillschweigend hinnahm, erkannten die [[Westmächte]] den Hauptstadtcharakter Ost-Berlins nur unter Vorbehalt an.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Schweitzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Staatsrecht III. Staatsrecht, Völkerrecht, Europarecht.&amp;#039;&amp;#039; 10. Aufl., C.F. Müller, Heidelberg 2010, S. 263&amp;amp;nbsp;f., Rn.&amp;amp;nbsp;642.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Udo Wetzlaugk: &amp;#039;&amp;#039;Sonderstatus Berlins 1945–90.&amp;#039;&amp;#039; In: Presse- und Informationsamt des Landes Berlin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Berlin-Handbuch. Das Lexikon der Bundeshauptstadt&amp;#039;&amp;#039;, FAB, Berlin 1993, ISBN 3-927551-27-9, S. 1171–1194.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{IDN|Indonesien|Vereinigte Staaten von Indonesien}} (1949–1950)&lt;br /&gt;
| 16 Teilstaaten || Bundeshauptstadt [[Jakarta]] ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{YUG}} (1945–1992)&lt;br /&gt;
| 6 Teilrepubliken ||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{SCG|Serbien und Montenegro#Bundesrepublik Jugoslawien|Bundesrepublik Jugoslawien}} (1992–2003)&lt;br /&gt;
| 2 Teilrepubliken&lt;br /&gt;
| [[United Nations Interim Administration Mission in Kosovo|Kosovo unter UN-Verwaltung]] (seit 1999) ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{COL|#}} [[Vereinigte Staaten von Kolumbien]] (1863–1886)&lt;br /&gt;
| 9 Staaten ||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{CSA-1865}} (1861–1865)&lt;br /&gt;
| 13 Staaten || 1 Territorium ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{COD-1963|Ziel=Demokratische Republik Kongo}} (1964–1967)&lt;br /&gt;
| 26 Provinzen |||| zeitweise auch &amp;#039;&amp;#039;Kongo-Kinshasa&amp;#039;&amp;#039; genannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{NGA}} (1954–1963)&amp;lt;ref&amp;gt;Ronald L. Watts: &amp;#039;&amp;#039;Typologies of federalism.&amp;#039;&amp;#039; In: John Loughlin u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Routledge Handbook of Regionalism and Federalism.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, Abingdon (Oxon)/New York 2013, S. 19–33, hier S. 22, 28.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 3 Regionen || || bis 1960 als britische [[Kolonie]], anschließend [[Staatliche Unabhängigkeit|unabhängig]]&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| {{AUT|Österreich|Republik Österreich}} (1918–1934)&lt;br /&gt;
| 9 [[Land (Österreich)|(Bundes-)Länder]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [[Bundes-Verfassungsgesetz]] vom 1. Oktober 1920; Gliederung in neun selbständige Länder ab 1. Januar 1922, für die Vorgeschichte siehe [[Geschichte Österreichs#Erste Republik und Austrofaschismus (1918–1938)|Geschichte Österreichs]] und [[Deutschösterreich]].&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{AUT-1934|Ständestaat (Österreich)|Bundesstaat Österreich}} (1934–1938)&lt;br /&gt;
| 8 (Bundes-)Länder || [[Bundeshauptstadt]] [[Wien]]&lt;br /&gt;
| [[Geschichte Österreichs#Austrofaschismus und Bundesstaat Österreich (1934–1938)|Austrofaschismus]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Die [[Maiverfassung]] 1934 proklamierte den [[Politisches System Österreichs|österreichischen Staat als Bundesstaat]]. Die Ernennung der [[Landeshauptmann|Landeshauptmänner]] durch den [[Bundespräsident (Österreich)|Bundespräsidenten]] und das absolute Vetorecht des [[Bundeskanzler (Österreich)|Bundeskanzlers]] bei der Landesgesetzgebung räumten „einer eigenständigen Landespolitik […] nur einen sehr beschränkten Spielraum ein.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor=[[Emmerich Tálos]]| Titel=Das austrofaschistische Herrschaftssystem: Österreich 1933–1938 |Reihe=Politik und Zeitgeschichte |BandReihe=8 |Auflage=2 |Verlag=Lit Verlag |Ort=Berlin/Münster/Wien |Seiten=86 |Datum=2013 |ISBN=978-3-64350-494-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Länder waren dem Bund „fast völlig untergeordnet“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor=[[Wilhelm Brauneder]] |TitelErg=Unter Mitw. von Friedrich Lachmayer |Titel=Österreichische Verfassungsgeschichte: Einführung in Entwicklung und Strukturen |Datum=1976 |Verlag=Manz |Ort=Wien |ISBN=3-21404-868-6}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. auch Dirk Hanschel: &amp;#039;&amp;#039;Konfliktlösung im Bundesstaat. Die Lösung föderaler Kompetenz-, Finanz- und Territorialkonflikte in Deutschland, den USA und der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;, Mohr Siebeck, Tübingen 2012, S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{PAK}} (1956–1971)&amp;lt;ref&amp;gt;Ronald L. Watts: &amp;#039;&amp;#039;Typologies of federalism.&amp;#039;&amp;#039; In: John Loughlin u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Routledge Handbook of Regionalism and Federalism.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, Abingdon (Oxon)/New York 2013, S. 19–33, hier S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 2 Provinzen ||[[Stammesgebiete unter Bundesverwaltung]], &amp;#039;&amp;#039;Federal Capital Territory&amp;#039;&amp;#039; (Karachi; bis 1958), [[Hauptstadtterritorium Islamabad]] (ab 1970)||West- und [[Ostpakistan]]; Auflösung infolge des [[Bangladesch-Krieg]]s, der zur Unabhängigkeit [[Bangladesch]]s führte.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Flag of Rhodesia and Nyasaland (1953–1963).svg|20px]] [[Föderation von Rhodesien und Njassaland|Rhodesien]] (1953–1963)&lt;br /&gt;
| 3 Teilstaaten |||| [[Föderation von Rhodesien und Njassaland]] innerhalb des [[Commonwealth of Nations|britischen Commonwealth]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{URS}} (1922–1991)&lt;br /&gt;
| [[Unionsrepublik|15 Unionsrepubliken]] |||| &amp;lt;small&amp;gt;Die Sowjetunion war formal föderal strukturiert (aufgrund einer Vielzahl von Sowjetrepubliken).&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Thüsing, zit. nach Michael Richter: &amp;#039;&amp;#039;Die Bildung des Freistaates Sachsen. Friedliche Revolution, Föderalisierung, deutsche Einheit 1989/90&amp;#039;&amp;#039;, Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2004, S.&amp;amp;nbsp;55.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Wahrheit wurde sie zentralistisch regiert. Die [[Sowjetische Verfassung von 1936|Stalin-Verfassung]], die von 1936 bis 1977 galt, war offen zentralistisch.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Brinkmann: &amp;#039;&amp;#039;Verfassungslehre&amp;#039;&amp;#039;. 2., ergänzte Auflage, R. Oldenbourg Verlag, München/Wien 1994, S. 366 und 373&amp;amp;nbsp;ff. (abgerufen über [[Verlag Walter de Gruyter|De Gruyter]] Online).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Flag of Syria French mandate.svg|20px]] [[Syrische Föderation]] (1922–1924)&lt;br /&gt;
| 3 Staaten ||||Föderaler Staat unter [[Völkerbundmandat für Syrien und Libanon|französischem Mandat]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Hauptstadt: {{nowrap|[[Aleppo]] (1922–1923)}} {{nowrap|[[Damaskus]] (1923–1924)}}&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Flag of the Transcaucasian Federation.svg|20px]] [[Transkaukasische Demokratisch-Föderative Republik]] (1918)&lt;br /&gt;
| 3 Teilrepubliken |||| &amp;lt;small&amp;gt;Proklamation der TDFR am 22. April 1918 (hervorgegangen aus dem Transkaukasischen Kommissariat); nach gescheiterten Friedensverhandlungen mit dem [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reich]] erklärte am 26. Mai zunächst [[Demokratische Republik Georgien|Georgien]] seine Unabhängigkeit, am 28. Mai folgten [[Demokratische Republik Armenien|Armenien]] und [[Demokratische Republik Aserbaidschan|Aserbaidschan]].&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{CSK}} (1968–1992)&lt;br /&gt;
| 2 Republiken |||| 1968 Bildung der Teilrepubliken &amp;#039;&amp;#039;Tschechische Sozialistische Republik&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Slowakische Sozialistische Republik&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{BWI}} (1958–1962)&lt;br /&gt;
| 12 Provinzen |||| Aus 10 britischen Kolonien gebildet; zerbrach, bevor sie als Bundesstaat in die vorgesehene Unabhängigkeit entlassen werden konnte.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Staatenverbund]], ein speziell deutscher Begriff für das System der [[Europäische Union|EU]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von unterstaatlichen Verwaltungseinheiten nach Fläche]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von unterstaatlichen Verwaltungseinheiten nach Einwohnerzahl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Doehring]]: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Staatslehre.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, C.F. Müller, Heidelberg 2004, §&amp;amp;nbsp;6, Rn. 155–173 (S. 68–75).&lt;br /&gt;
* Ann L. Griffiths (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbook of Federal Countries.&amp;#039;&amp;#039; McGill-Queen’s University Press, Montreal 2005.&lt;br /&gt;
* [[Walter Haller]], [[Alfred Kölz]], Thomas Gächter: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeines Staatsrecht.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage, Nomos, Baden-Baden 2013, §§&amp;amp;nbsp;19–23, S. 154–191.&lt;br /&gt;
* Thomas O. Hueglin, Alan Fenna: &amp;#039;&amp;#039;Comparative Federalism. A Systematic Inquiry.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, University of Toronto Press, Toronto [u.&amp;amp;nbsp;a.] 2015.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Hans Kristoferitsch |Titel=Vom Staatenbund zum Bundesstaat? Die Europäische Union im Vergleich mit den USA, Deutschland und der Schweiz |Verlag=Springer |Ort=Wien/New York |Datum=2007 |Kommentar=Diss. [[Universität Wien|Univ. Wien]] |ISBN=978-3-211-35201-4}}&lt;br /&gt;
* Thomas Krumm: &amp;#039;&amp;#039;Föderale Staaten im Vergleich. Eine Einführung.&amp;#039;&amp;#039; Springer VS, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-04955-3.&lt;br /&gt;
* [[Burkhard Schöbener]], [[Matthias Knauff]]: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Staatslehre.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, C.H. Beck, München 2013, §&amp;amp;nbsp;6, Rn. 5–22 (S. 256–262).&lt;br /&gt;
* [[Klaus Stern (Rechtswissenschaftler)|Klaus Stern]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Staatsrecht.&amp;#039;&amp;#039; Band I, 2. Auflage, §&amp;amp;nbsp;19, C.H. Beck, München 1984, ISBN 3-406-09372-8.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Reinhold Zippelius]] |Titel=Allgemeine Staatslehre |Auflage=16 |Verlag=C.H. Beck |Ort=München |Datum=2010 |Kommentar=§&amp;amp;nbsp;39. Bundesstaaten und Staatenbünde |Seiten=311–318}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Bundesstaat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4009006-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4009006-1|LCCN=sh85047611|NDL=00569402}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verfassungsrecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Föderalismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Geographie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungseinheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsmodell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatenverbindung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RoBri</name></author>
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