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	<title>Budweis - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Budweis&amp;diff=14706&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lopatalopez: added of czech pronunciation</title>
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		<updated>2025-08-22T06:16:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;added of czech pronunciation&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort = České Budějovice&lt;br /&gt;
| Wappen = [[Datei:Coat of arms of České Budějovice.svg|111px|Wappen von České Budějovice]]&lt;br /&gt;
| Land = Böhmen&lt;br /&gt;
| Kraj = Jihočeský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link = &lt;br /&gt;
| Lageplan = Ceske Budejovice CB CZ.png&lt;br /&gt;
| Lageplanbeschreibung = &lt;br /&gt;
| Okres = České Budějovice&lt;br /&gt;
| Fläche = 5571&amp;lt;ref&amp;gt;[https://csu.gov.cz/docs/107508/eef97976-2f98-6e4f-a05a-cc7582c3a71e/17200124k6.pdf?version=1.1]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe = 381&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer = 544256&lt;br /&gt;
| Postleitzahl = 370 01&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = C&lt;br /&gt;
| Straßen = [[Silnice I/3|I/3]]: [[Prag]] – [[Linz]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Silnice I/20|I/20]]: Budweis – [[Písek]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Silnice I/34|I/34]]: Budweis – [[Jindřichův Hradec]]&lt;br /&gt;
| Schienen = [[Bahnstrecke České Budějovice–Plzeň|České Budějovice–Plzeň]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bahnstrecke České Budějovice–Veselí nad Lužnicí|České Budějovice–Veselí nad Lužnicí]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bahnstrecke České Velenice–České Budějovice|České Velenice–České Budějovice]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bahnstrecke St. Valentin–České Budějovice|St. Valentin–České Budějovice]]&lt;br /&gt;
| Flughafen = [[Flughafen Budweis]]&lt;br /&gt;
| GemeindeArt = [[Statutarstadt (Tschechien)|Statutarstadt]]&lt;br /&gt;
| Ortsteile = 7&lt;br /&gt;
| BürgermeisterArt = Oberbürgermeisterin&lt;br /&gt;
| Bürgermeister = Dagmar Škodová Parmová&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2022&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße = nám. Přemysla Otakara II. 1/1&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt = 370 92 České Budějovice&lt;br /&gt;
| Website = www.c-budejovice.cz&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 48/58/27/N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 14/28/28/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Budweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{csS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;České Budějovice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}} {{Audio|Cs České Budějovice.ogg|Aussprache}}; deutsch auch &amp;#039;&amp;#039;Böhmisch-Budweis&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;1920 wurde der tschechische Name Budějovice in České Budějovice und der deutsche Name Budweis in Böhmisch-Budweis geändert und durch die Verordnung des Innenministeriums Nr. 20/1921 Sb der Tschechoslowakei verkündet. In der Zeit des Zweiten Weltkrieges führte die Stadt nochmals kurz ihren ursprünglichen Namen. 1946 wurde schließlich der Name České Budějovice zum einzigen amtlichen Namen der Stadt. Der erste Teil des Namens &amp;#039;&amp;#039;České&amp;#039;&amp;#039; („Böhmisch“) dient zur Unterscheidung von der Stadt [[Moravské Budějovice]] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Mährisch-Budwitz&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;Böhmisch-Budwitz&amp;#039;&amp;#039;) ist mit etwa 97.000 Einwohnern die größte Stadt in [[Böhmen|Südböhmen]] ([[Tschechien]]) und Verwaltungssitz der [[Jihočeský kraj|Südböhmischen Region]]. Weltweit bekannt ist die Stadt wegen des &amp;#039;&amp;#039;[[Budweiser Budvar|Budweiser Bieres]]&amp;#039;&amp;#039;, sie ist auch [[Universitätsstadt]] und Sitz des [[Bistum Budweis|Bistums Budweis]]. Das historische Stadtzentrum wurde 1980 in die [[Liste der städtischen Denkmalreservate in Tschechien]] aufgenommen. Im Jahr 2028 wird Budweis [[Kulturhauptstadt Europas|Europäische Kulturhauptstadt]] sein.&amp;lt;ref&amp;gt;https://landesecho.cz/kultur/budweis-wird-europaeische-kulturhauptstadt-2028/0016190/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Budweis liegt etwa 120 Kilometer südlich von [[Prag]] und etwa 80 Kilometer nördlich der österreichischen Stadt [[Linz]]. Diese wirtschaftlich und militärisch strategisch günstige Lage spielt seit Gründung der Stadt eine sehr wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Budweis by Johann Georg Vogt 1712.tiff|mini|Budweis um 1710]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Budweis-Ondrej-Puklice-1467.jpg|mini|Darstellung der Ermordung von Bürgermeister Ondřej Puklice, 1467, am Haus Krajinská 2]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Den Zusammenfluss der Flüsse [[Moldau (Fluss)|Moldau]] und [[Maltsch]] wählte 1265 der böhmische König [[Ottokar II. Přemysl|Přemysl Ottokar II.]] als Ausgangspunkt für die Gründung der [[Königsstadt (Böhmen)|Königsstadt]] Budweis, mit der er seine Machtstellung gegenüber den Herren von [[Rosenberg (böhmisches Adelsgeschlecht)|Rosenberg]] in Südböhmen festigen wollte. Dafür überließ der König dem Fürsten Čéč von Budweis († ca. 1270) als Austausch die Burg und den Flecken [[Velešín]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt wurde durch Handwerker und Handelsleute besiedelt, aufgebaut und wuchs dank der königlichen Gunst, der günstigen Lage und den Einnahmen durch [[Maut]] und Zölle an der Kreuzung von Handelswegen wirtschaftlich schnell. Vor 1300 war der Baubeginn der bedeutendsten Baugruppe der Stadt, des [[Dominikanerkloster Budweis|Dominikanerklosters]] mit Kreuzgang und Kirche und des benachbarten Salzstadels, ein Zeugnis der [[Gotik]] in Südböhmen. Für die Treue zur Krone wurde Budweis immer wieder belohnt und mit Vorteilen und Privilegien versehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Gottfried Gengler: &amp;#039;&amp;#039;Regesten und Urkunden zur Verfassung- und Rechtsgeschichte der deutschen Städte im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;, Erlangen 1863, S. 435 ff. ([http://books.google.de/books?id=NdkcAAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA435 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende des 13. und Anfang des 14. Jahrhunderts wurden zwei Kirchen erbaut und die Stadt mit neuen Mauern umgeben. Im 14. Jahrhundert wurde Budweis, dank seiner günstigen Lage, zu einem wichtigen diplomatischen Schauplatz. [[Karl IV. (HRR)|Karl IV.]] besuchte die Stadt für diplomatische Verhandlungen mit seinen Nachbarn. Während seines letzten Besuchs ließ er Häuser auf dem Stadtplatz einreißen. Er ließ für den Fleischmarkt ein eigenes Haus bauen, in dem sich heute unter dem tschechischen Namen „[[Fleischbänke (Budweis)|Masné Krámy]]“ ein traditionelles Restaurant befindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.c-budejovice.cz/z-historie |titel=Z historie |werk=c-budejovice.cz |sprache=cs |abruf=2020-07-16 |kommentar=„Aus der Geschichte“}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die links und rechts vom Mittelschiff befindlichen Seitenräume erinnern an die alten Verkaufsräume. Im Verlauf des unruhigen 15. Jahrhunderts war das katholisch ausgerichtete Budweis eine wichtige Stütze gegen die Angriffe der [[Hussiten]] und beteiligte sich an deren Niederschlagung. Die Stadt selbst wurde dank ihrer gut ausgebauten Verteidigungsanlagen nie angegriffen. [[Ladislaus Postumus]] gab die Stadt 1453 den Rosenbergern als Lehen. Da die Rosenberger seit der Stadtgründung Erzfeinde von Budweis waren, widersetzte sich die Stadtbevölkerung dem König. Erst [[Georg von Podiebrad]] konnte den Streit zwischen den Rosenbergern und Budweis lösen, mit dem Ergebnis, dass Budweis eine Königsstadt blieb. Mit seinen rund 4500 Einwohnern gehörte es zu den größten und wichtigsten Städten des böhmischen Königreiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Das 16. Jahrhundert brachte der Stadt starkes wirtschaftliches Wachstum, vor allem durch die Förderung von [[Silber]]. Sie erhielt 1541 die [[Bergfreiheit]], um Erzlager auf eigenem Grund ausbeuten zu können und der wirtschaftlichen Konkurrenz der nahen Bergstadt Rudolfstadt zu widerstehen. 1550 fuhr das erste Salzschiff mit 125 Kufen [[Speisesalz|Salz]] von Budweis auf der Moldau nach [[Prag]]. Auch die [[Fischzucht]] in den nahe gelegenen Teichgebieten bei Wodnian und deren Vermarktung brachten Gewinn. In Budweis wurden Bauwerke im Stil der [[Renaissance]] errichtet. In den [[Fleischbänke (Budweis)|Fleischbänken]] entstand 1560 ein Speiselokal für Durchreisende. 1569 wurde in Budweis eine eigene Münzstätte errichtet, die auch Silber verarbeitete, das in den Schachtrevieren um das Städtchen [[Rudolfov|Rudolfstadt]] (heute Rudolfov) gefördert wurde. 1577 wurde der Stadtturm „[[Schwarzer Turm (Budweis)|Černá věž]]“ (Schwarzer Turm) neben der St.-Nikolaus-Kirche fertiggestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{EncyklopedieCB|id=cerna-vez|titel=Černá věž}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf des [[Ständeaufstand in Böhmen (1618)|Ständeaufstands]] und des darauffolgenden [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] blieb Budweis treu kaiserlich und hatte dadurch viel zu leiden. So war 1618 Feldmarschall [[Charles Bonaventure de Longueval]] Comte de Boucquoi dort eingeschlossen; es entstand große Not, und es gab kaum Brot zu kaufen. 1620 schlug Feldmarschall [[Baltasar von Marradas]] in Budweis sein Hauptquartier auf. Die damaligen Befestigungen machten aus der Stadt eine strategisch wichtige Festung, wohin 1631 die böhmischen Kronjuwelen in Sicherheit gebracht und in der St.-Nikolaus-Kirche aufbewahrt wurden. Einige Male flüchteten auch die höchsten Landesbeamten in die Festung Budweis. So wurde die Stadt während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] zur Verwaltungsstadt im [[Königreich Böhmen]]. Während die eigentlichen Kriegsgeschehnisse nur geringe Schäden an der Bausubstanz anrichteten, vernichtete ein Großbrand im Juli 1641 226 Häuser, mehr als die Hälfte der Stadt. Nach Ende des Krieges im Jahr 1648 begann ein langsamer Wiederaufbau der Stadt, der einige Jahrzehnte dauerte. Für die Stadtkirche wurde eine Bettelreise durch Südböhmen und Österreich gestattet. Es kam viel Geld und Material zusammen. Der Abt von [[Stift Schlägl]] schenkte zum Beispiel 47.060 kleine Glasscheiben für die neuen Kirchenfenster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ära des [[Barock]]s veränderte deutlich das Aussehen der Stadt, bereicherte Budweis um eine Reihe religiöser Bauten, unter anderem auch um eines der Symbole der Stadt, den [[Samsonbrunnen (Budweis)|Samsonbrunnen]], das Rathaus am Marktplatz und die St.-Nikolaus-Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Theresianische Reformen|Theresianischen Reformen]] und der [[Josephinismus]] in der Mitte des 18. Jahrhunderts machten aus Budweis den Sitz eines neu gebildeten Kreises. Zur weiteren kulturellen Bedeutung der Stadt trug der [[Piaristen]]orden bei, der sich hier 1762 ansiedelte, ein [[Gymnasium]] mit der Unterrichtssprache [[Latein]] einrichtete und für begabte Burschen des Böhmerwaldes eine Ausbildungsstätte wurde. In dieselbe Zeit fällt auch die Entstehung des Stadttheaters. Unter Kaiser [[Joseph II.]] wurde 1785 das [[Bistum Budweis|Budweiser Bistum]] gegründet. Zwei Jahrzehnte später wurden ein Priesterseminar und ein Philosophisches Institut eröffnet. 1795 gründete die deutsche Bürgerschaft der Stadt das [[Budweiser Bürgerbräu]]. Die Einnahmen flossen zum Teil in die Stadtkasse und wurden zum anderen Teil an die beteiligten Bürger der Stadt ausgeschüttet. Im 19. Jahrhundert machte das Bier die Stadt international bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sprachenkarte Boehem Heinrich Rauchberg 1904 Bohemia.jpg|mini|Böhmisch Budweis war für hunderte Jahre eine deutschsprachige Insel. Erst Ende des 19. Jahrhunderts erlangte die tschechische Sprache die Mehrheit. Sprachkarte, 1904.]]&lt;br /&gt;
Das 19. Jahrhundert brachte der Stadt einen bemerkbaren Aufschwung in einer bürgerlich gewordenen Gesellschaft. Ein besonders erfolgreicher Unternehmer war der Eisenbahn-Ingenieur [[Franz Anton von Gerstner]]. Die [[Pferdeeisenbahn Budweis–Linz–Gmunden|Pferdebahn von Linz nach Budweis]], errichtet zwischen den Jahren 1825 und 1832 als eine der beiden ersten auf dem europäischen Kontinent,&amp;lt;ref&amp;gt;Die andere erste Überland-Pferdebahn auf dem Kontinent war die [[Bahnstrecke Saint-Étienne–Andrézieux]], Güterverkehr ab 30. Juni 1827, Personenverkehr ab 1. März 1832.&amp;lt;/ref&amp;gt; verband Budweis als Kopfstation mit der Stadt [[Linz]] in Oberösterreich, und gemeinsam mit dem Schiffsverkehr auf der Moldau, der von dem Unternehmer [[Adalbert Lanna der Ältere|Adalbert Lanna]] modernisiert und rationalisiert wurde, verbesserte sich der Transport von Waren nach Prag und elbabwärts sowie donauabwärts nach Wien. Dadurch wuchs auch die Bedeutung der Industrie und des Handels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1841 zählte Budweis 13.097 Einwohner, von denen 8.135 in der Stadt und 4.962 in den umliegenden, zur Stadt gehörenden Ortschaften lebten. Die „herrschende Sprache in der Stadt und in den Ortschaften Rudolphstadt, Brod, Dubiken, [[Rožnov (Budweis)|Strodenitz]], Vierhöf, Gauerndorf, Leitnowitz, Hackelhöf, Plan, Dirnfellern, Hlinz, Lodus, Pfaffendorf, Böhmischfellern, Pfaffenhöf, Schindelhöf, Ruden, Humeln, Bucharten, Meß, Gutwasser und Strups ist die deutsche. Indessen findet man überall, besonders in der Stadt, Leute, welche beider Landessprachen kundig sind.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Johann Gottfried Sommer |Hrsg= |Titel=Das Königreich Böhmen: Bd. Budweiser Kreis. 1841 |TitelErg=Statistisch-topographisch dargestellt |Band=9 |Auflage= |Verlag=Friedrich Ehrlich |Ort=Prag |Datum=1841 |ISBN= |Seiten=3 |Online=https://books.google.at/books?hl=de&amp;amp;id=4KMxAQAAIAAJ&amp;amp;q=Budweis#v=snippet&amp;amp;q=Budweis&amp;amp;f=false |Abruf=2017-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1847 verlegten die Söhne des Architekten [[Joseph Hardtmuth]] aus Asparn bei Wien die Firma nach Budweis, als in Mugrau in der Nähe der Stadt [[Graphit]] gefunden wurde und es entstand als Nachfolger die heutige Firma [[Koh-i-Noor Hardtmuth]], eine Produktion von Bleistiften und keramischen Waren. Die Stadt erhielt durch die Söhne des Joseph Hardtmuth ihre erste große Fabrik mit 2000 Beschäftigten. 1871 entstand die [[Bahnstrecke St. Valentin–České Budějovice|Summerauer Bahn]] über [[Kaplice|Kaplitz]] (Kaplice) nach Linz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1880 lebten in Budweis 11.829 deutschsprachige Bürger und 11.812 tschechische Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Moritz Gehre: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Sprachinseln in Österreich&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Hentze, 1886, S. 7f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1890 war noch eine Mehrheit in Budweis deutschsprachig und bildete mit 23 Dörfern der Umgebung eine deutsche [[Sprachinsel]], allerdings war um 1880 keines der Dörfer rein deutschsprachig. Die gesamte Sprachinsel umfasste um 1880 16.025 Deutschsprachige und 13.738 Tschechen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Durch Massenzuzug von Fabrik- und Landarbeitern aus dem Umland bildeten die Tschechen allmählich die Mehrheit. Diese Entwicklung wurde durch den Umstand begünstigt, dass Budweis lange Zeit die Anbindung an den deutschen Sprachraum fehlte, während aus den tschechischen Gebieten bereits zwei Eisenbahnlinien nach Budweis führten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Bürgermeister]] blieben jedoch bis 1918 und der Entstehung der [[Tschechoslowakei]] deutschsprachige Persönlichkeiten – aufgrund des bis dahin geltenden [[Zensuswahlrecht]]s. Bei der Volkszählung im Jahre 1930 machten die Deutschen etwa 14 % der Einwohner der Stadt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 entstand eine von Tschechen gegründete Aktienbrauerei, die heutige Brauerei [[Budweiser Budvar]], als Gegenstück zum Budweiser Bürgerbräu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Im Januar 1915 rückte [[Jaroslav Hašek]] in die Kaserne am Marienplatz (Mariánské náměstí) ein und diente bis September im Budweiser [[Liste der k.u.k. Kampftruppen|k.u.k. Böhmischen Infanterie-Regiment „Freiherr von Czibulka“ Nr.&amp;amp;nbsp;91]] an der [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]]. Seine Erlebnisse während dieser Zeit verarbeitete er im [[Antimilitarismus|antimilitaristischen]] und [[Satire|satirischen]] [[Schelmenroman]] &amp;#039;&amp;#039;[[Der brave Soldat Schwejk]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
[[Datei:Synagogue in České Budějovice 16.jpg|mini|Die 1942 gesprengte Synagoge]]&lt;br /&gt;
Budweis wurde 1939 durch die deutsche [[Wehrmacht]] besetzt und Teil des [[Protektorat Böhmen und Mähren|Protektorats Böhmen und Mähren]]. Ab dem ersten Tag der Besatzung von Budweis war unter der Leitung von Heinz Stossberg die [[GeStaPo|Gestapo]] maßgeblich an der Unterdrückung und Verfolgung der Stadtbevölkerung beteiligt. Die meisten tschechischen Vereine (Junák, [[Sokol (Turnbewegung)|Sokol]], Orel) wurden aufgelöst und Symbole der Tschechoslowakei wurden entfernt. Die größten Repressionen der Besatzungsmacht erfuhren die [[Juden]]. Die meisten wurden ins [[KZ Theresienstadt]] deportiert und die [[Synagoge (Budweis)|neugotische Synagoge]] wurde gesprengt. Vom 13.&amp;amp;nbsp;April 1942 bis 23.&amp;amp;nbsp;Juni 1943 bestand am Stadtrand ein Außenlager des KZ Theresienstadt. Am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde Budweis ein Ziel amerikanischer Bombardements, das ungefähr 220 Menschen zum Opfer hatte. Am 5.&amp;amp;nbsp;Mai 1945 übernahmen tschechische Aufständische die Stadtverwaltung. Die deutschen Truppen zogen am 8.&amp;amp;nbsp;Mai 1945 ab; einen Tag später erreichte die [[Rote Armee]] Budweis.&amp;lt;ref&amp;gt;{{EncyklopedieCB|id=druha-svetova-valka|titel=druhá světová válka}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges im Mai 1945 wurde Budweis Teil der wiedererrichteten [[Tschechoslowakische Republik (1948–1960)|Tschechoslowakischen Republik]]. Der größte Teil der Deutschen wurde [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei|vertrieben]] und gelangte in Eisenbahntransporten nach Österreich und Bayern. Budweis blieb wirtschaftliches und kulturelles Zentrum von Südböhmen und wurde 1949 zum Sitz des neu gebildeten Budweiser Kreises.&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Bezeichnung ist irreführend. Budweiser Kreis war einer der [[Böhmen#Alte böhmische Kreise]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1991 ist es Sitz der [[Südböhmische Universität in Budweis|Südböhmischen Universität in Budweis]] und seit 2000 Verwaltungssitz der [[Jihočeský kraj|Südböhmischen Region]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Juden in Budweis ===&lt;br /&gt;
Seit dem 14. Jahrhundert lebten in der Stadt auch jüdische Familien. Die jüdische Gemeinde wurde jedoch mehrfach an den Rand der Existenz gebracht und zeitweise aus der Stadt vertrieben. In der Stadt befanden sich eine [[Synagoge]], eine jüdische Schule, ein jüdischer Friedhof und eine [[Mikwe]]. Da die jüdische Gemeinde bis zum 19. Jahrhundert nie mehr als 100 Mitglieder zählte, waren diese nie gezwungen in einem [[Ghetto]] zu leben. Die meisten Juden und alle ihre Einrichtungen befanden sich in der damaligen Judenstraße (heutiger Straßenname &amp;#039;&amp;#039;U Černé věže&amp;#039;&amp;#039; – „Am [[Schwarzer Turm (Budweis)|Schwarzen Turm]]“) in der sie mit Christen zusammenlebten. 1505 wurden die in Budweis lebenden Juden eines [[Ritualmordlegende|Ritualmordes]] an einem Kind in [[Niederösterreich]] beschuldigt. Ihre misslungene Flucht aus der Stadt galt als ein Schuldeingeständnis. Daraufhin wurden 7 Jüdische Mitbürger auf dem jüdischen Friedhof verbrannt, 13 weitere wurden in der [[Moldau (Fluss)|Moldau]] ertränkt und der Rest wurde aus der Stadt verwiesen. Erst nach der rechtlichen [[Jüdische Emanzipation|Gleichstellung der Juden 1848]] siedelten sich Juden wieder in Budweis an. Sie errichteten eine [[Synagoge (Budweis)|neue Synagoge]] und einen bis heute [[Jüdischer Friedhof (Budweis)|erhaltenen Friedhof]]. 1942 wurde zum zweiten Mal die jüdische Gemeinde ausgelöscht, als die jüdischen Bewohner durch die deutsche Besatzungsmacht zuerst in das [[KZ Theresienstadt]] und später in das [[KZ Auschwitz]] deportiert wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{EncyklopedieCB|id=zide|titel=Židé}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Demographie ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung bis 1945&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner !! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1830 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | {{0}}7.426 || in 784 Häusern&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Jahrbücher des böhmischen Museums für Natur- und Länderkunde, Geschichte, Kunst und Literatur&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, Prag 1831, [https://books.google.de/books?id=SEtFAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA206 S. 206, Ziffer 1.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1840 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | {{0}}8.135 || ohne die Eigentumsortschaften (4.962 deutsche und böhmische Einwohner), in der eigentlichen Stadt meist deutsche Einwohner, darunter fünf protestantische Familien&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Gottfried Sommer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Königreich Böhmen&amp;#039;&amp;#039;. Band 9: &amp;#039;&amp;#039;Budweiser Kreis&amp;#039;&amp;#039;, Prag 1841, [https://books.google.it/books?id=5Ao5AQAAMAAJ&amp;amp;pg=PA3 S. 3.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1849 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | ca. 9.000 || deutsche und [[Tschechen|tschechische]] Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Topographisches Lexikon von Böhmen&amp;#039;&amp;#039;. Prag 1852, [https://books.google.it/books?id=XaQDAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA44 S. 44.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1857 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 16.730 || davon 16.469 Katholiken, elf sonstige Christen und 250 Israeliten&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Trajer: &amp;#039;&amp;#039;Historisch-statistische Beschreibung der Diöcese Budweis&amp;#039;&amp;#039;. Budweis 1862, [https://books.google.it/books?id=yMEAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA1 S. 1.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 39.328 || mit der Garnison (2.155 Mann), 40 % Deutsche, 60 % [[Tschechen]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meyers Großes Konversations-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. 6. Auflage, Band 3, Leipzig und Wien 1905, [http://www.zeno.org/Meyers-1905/A/Budweis?hl=budweis S. 567] auf [[zeno.org]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Blasonierung|Beschreibung]]: In Rot eine schwarzgefugte gemauerte silberne aus dem [[Schildfuß]] aufragende [[Mauer (Heraldik)|Mauer]] mit drei aufgesetzten ebenso gebildeten Türmen mit goldenem Spitzdach und goldenen Ringen, der mittlere Turm ist der höhere und breitere. Vor allen ein roter [[Schild (Schutzwaffe)|Schild]] mit dem [[Böhmischer Löwe (Wappentier)|böhmischen silbernen Löwen]], der [[Bewehrung (Heraldik)|goldbewehrt]], so gekrönt und doppelschwänzig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehrsanbindung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:České Budějovice, Lidická třída, Trolejbus Škoda 25Tr.JPG|mini|Obus Škoda 25Tr]]&lt;br /&gt;
Budweis liegt an den beiden Hauptverkehrsachsen [[Prag]]–[[Linz]] sowie [[Wien]]–Budweis–[[Pilsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Straße&lt;br /&gt;
Die Nord-Süd-Verkehrsachse (Dopravní koridor Sever-Jih) von Prag zur österreichischen Grenze ist Teil der Autobahn [[Dálnice 3|D&amp;amp;nbsp;3]], die abschnittsweise noch nicht fertiggestellt ist. Sie ist Teil der [[Europastraße 55]]. Die zweite Achse von Budweis nach Pilsen ist als [[Silnice I/20|Fernverkehrsstraße I/20]] ausgeführt. Sie ist Teil der [[Europastraße 49]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Eisenbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof České Budějovice]] ist Knotenpunkt der überregionalen Eisenbahnverbindungen [[Bahnstrecke České Velenice–České Budějovice|(Wien-) České Velenice–České Budějovice]][[Bahnstrecke České Budějovice–Plzeň|–Plzeň (–Cheb)]] und [[Bahnstrecke St. Valentin–České Budějovice|Linz–České Budějovice]][[Bahnstrecke České Budějovice–Veselí nad Lužnicí|–Veselí nad Lužnicí (–Praha)]]. Beide Strecken sind elektrifiziert. Daneben existieren einige Nebenbahnen von und zum Eisenbahnknoten Budweis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ÖPNV&lt;br /&gt;
Zwischen 1909 und 1914 verkehrte in der Stadt die [[Gleislose Bahn Budweis]], einer der ersten [[Oberleitungsbus]]-Betriebe der Welt. Die [[Straßenbahn České Budějovice]] verkehrte zwischen 1909 und 1950 und wurde durch ein neuzeitliches Obussystem abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Flugverkehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 gründete die Stadt zusammen mit dem Jihočeský kraj eine gemeinsame Trägergesellschaft für den früheren Militärflugplatz [[Planá u Českých Budějovic|Planá]] an der südwestlichen Peripherie, der zu Jahresbeginn 2006 durch [[Luftstreitkräfte der Tschechischen Republik]] einer zivilen Nutzung übergeben wurde und zum internationalen [[Flughafen České Budějovice]] ausgebaut werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schifffahrt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die durch die Stadt fließende Moldau ist seit 2011 zum Teil schiffbar.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kampocesku.cz/clanek/7950/ahoooj-z-ceskych-budejovic Bericht von Kam po Česku]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf einem Abschnitt von gut 8&amp;amp;nbsp;km findet Personenschifffahrt statt. Das von der Europäischen Gemeinschaft geförderte Projekt ist Teil des Planes, die Moldau bis Budweis schiffbar zu machen. 2010 war die Moldau bis [[Týn nad Vltavou|Tyn]] (Moldautein) schiffbar. Derzeit laufen die Bauarbeiten für die Staustufen Richtung Budweis. Es wurde geplant, die Baumaßnahmen bis 2014 fertigzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Budweis hat eine lange Brauereitradition. Die ortsansässigen Brauereien setzen wieder verstärkt auf den Namen „Budweis“ bzw. „Budweiser“&amp;lt;ref&amp;gt;„And we’re not using so much the term Ceske Budejovice – for two reasons; one, that most people refer to the city as Budweis and secondly, most Americans can’t pronounce Ceske Budejovice.“ – http://www.radio.cz/en/article/69857&amp;lt;/ref&amp;gt; und halten verschiedene Namensrechte, abgesehen von den USA:&lt;br /&gt;
* [[Budweiser Bürgerbräu]] seit (1795)&lt;br /&gt;
* [[Budweiser Budvar]] seit (1895)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadt befindet sich außerdem der Firmensitz des ältesten Bleistiftherstellers der Welt, [[Koh-i-Noor Hardtmuth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Die [[Südböhmische Universität in Budweis|Südböhmische Universität]] bietet Studiengänge in den Fachrichtungen Wirtschaft, Geisteswissenschaften, Lehrerbildung, Naturwissenschaft, Theologie, Kunst, Gesundheit und Soziales und Agrarfächer an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtgliederung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Katastrální mapa Českých Budějovic.PNG|mini|Katasterplan der Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:České Budějovice - centrum letecky.jpg|mini|Luftaufnahme des heutigen Stadtzentrums]]&lt;br /&gt;
Die Stadt České Budějovice gliedert sich in sieben Ortsteile,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.uir.cz/casti-obce-obec/544256/Obec-Ceske-Budejovice uir.cz]&amp;lt;/ref&amp;gt; 69 Grundsiedlungseinheiten&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.uir.cz/zsj-obec/544256/Obec-Ceske-Budejovice uir.cz]&amp;lt;/ref&amp;gt; und elf Katastralbezirke:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.uir.cz/katastralni-uzemi-obec/544256/Obec-Ceske-Budejovice uir.cz]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* České Budějovice 1 (zugleich Katastralbezirk): České Budějovice-střed &amp;#039;&amp;#039;(Innenstadt)&amp;#039;&amp;#039; und Sokolský ostrov &amp;#039;&amp;#039;(Sokol-Insel)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* České Budějovice 2:&lt;br /&gt;
** Katastralbezirk České Budějovice 2: Čtyři Dvory &amp;#039;&amp;#039;(Vierhöf)&amp;#039;&amp;#039;, Čtyři Dvory-střed, Sídliště Máj, Sídliště Šumava, Sídliště Vltava, Stromovka, Švábův Hrádek, U Vávrovského rybníka, Vysoká škola und Zavadilka&lt;br /&gt;
** Katastralbezirk České Vrbné: České Vrbné &amp;#039;&amp;#039;(Böhmisch Fellern)&amp;#039;&amp;#039; und Přístav&lt;br /&gt;
** Katastralbezirk Haklovy Dvory: Haklovy Dvory &amp;#039;&amp;#039;(Hackelhöf)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Datei:Budweis 068.JPG|mini|Die Herrenstraße (Panská) mit [[Rabensteiner Turm]] in Hintergrund             ]]České Budějovice 3 (zugleich Katastralbezirk): Dolní Světlíky, Kněžské Dvory &amp;#039;&amp;#039;(Pfaffenhöf)&amp;#039;&amp;#039;, Na sadech, Nemanice &amp;#039;&amp;#039;(Nemanitz)&amp;#039;&amp;#039;, Nemanický rybník, Sídliště Na pražské, U Čertíka, U hřbitova, U Pekárenské, U požární zbrojnice, U pražské silnice, Za poliklinikou, Za Voříškovým Dvorem und Zahrádky – sog. Pražské předměstí &amp;#039;&amp;#039;(Prager Vorstadt)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* České Budějovice 4 (zugleich Katastralbezirk): Husova Kolonie, Husova Kolonie-zahrádky, Nové Vráto &amp;#039;&amp;#039;(Neu Brod)&amp;#039;&amp;#039;, Nové Vráto-průmyslový obvod, Světlík, U křížku, U Rozumova Dvora und Za Otýlií&lt;br /&gt;
* České Budějovice 5:&lt;br /&gt;
** Katastralbezirk České Budějovice 5: Pětidomí, Pohůrka &amp;#039;&amp;#039;(Neu Bucharten)&amp;#039;&amp;#039;, Suché Vrbné &amp;#039;&amp;#039;(Dürrnfellern)&amp;#039;&amp;#039;, Suché Vrbné-průmyslový obvod, U Dobrovodského potoka, U křížku, U rybníčků und U Vrbného&lt;br /&gt;
** Katastralbezirk Kaliště u Českých Budějovic: Kaliště &amp;#039;&amp;#039;(Kalischt)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Katastralbezirk Třebotovice: Třebotovice &amp;#039;&amp;#039;(Trebotowitz)&amp;#039;&amp;#039; und Třebotovice-u Dobré Vody&lt;br /&gt;
* České Budějovice 6 (zugleich Katastralbezirk): Brněnské Předměstí &amp;#039;&amp;#039;(Wiener Vorstadt)&amp;#039;&amp;#039;, Havlíčkova Kolonie, Mladé-Červený Dvůr &amp;#039;&amp;#039;(Lodus-Rothe Hof)&amp;#039;&amp;#039;, Nové Hodějovice &amp;#039;&amp;#039;(Neu Hodowitz)&amp;#039;&amp;#039;, Nové Hodějovice-východ, U Malého jezu-U Špačků, U nádraží, U Novohradské, U Špačků-za hřbitovem und Za potokem&lt;br /&gt;
* České Budějovice 7 (zugleich Katastralbezirk): Krumlovské Předměstí &amp;#039;&amp;#039;(Linzer Vorstadt)&amp;#039;&amp;#039;, Nemocnice, Nové Roudné &amp;#039;&amp;#039;(Neu Ruden)&amp;#039;&amp;#039;, Rožnov-jih &amp;#039;&amp;#039;(Strodenitz-Süd)&amp;#039;&amp;#039;, Rožnov-sever &amp;#039;&amp;#039;(Strodenitz-Nord)&amp;#039;&amp;#039;, U Malše, U Matice školské, U nemocnice, U pivovaru, U plavské silnice, V háječku und Za lineckou tratí.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Katastralbezirke Kaliště u Českých Budějovic und Třebotovice liegen – abgetrennt durch die Gemeinde [[Dobrá Voda u Českých Budějovic]] – als Exklave östlich des Stadtgebietes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
Budweis unterhält [[Städtepartnerschaft]]en mit folgenden Städten:&amp;lt;ref&amp;gt;Website der Stadt Budweis: {{Webarchiv |url=http://www.c-budejovice.cz/de/statutarische-stadt/profil/stranky/partnerstadte.aspx |text=Partnerstädte |wayback=20150827011405 |archiv-bot=2023-06-19 13:22:05 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{AUT|#}} [[Linz]], [[Österreich]], seit 1987&lt;br /&gt;
* {{DEU|#}} [[Passau]], [[Deutschland]], seit 1993&lt;br /&gt;
* {{DEU|#}} [[Suhl]], Deutschland, seit 1979&lt;br /&gt;
* {{FRA|#}} [[Lorient]], [[Frankreich]], seit 1997&lt;br /&gt;
* {{SVK|#}} [[Nitra]], [[Slowakei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rathaus BUDWEIS.jpg|mini|Rathaus von Budweis]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Budweis Marktplatz Schwarzer Turm.JPG|mini|Marktplatz mit Schwarzem Turm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cerna vez.jpg|mini|alt=|Černá věž (Schwarzer Turm)]]&lt;br /&gt;
=== Theater und Museen ===&lt;br /&gt;
* Südböhmisches Theater, Dr. Stejskala 424/19&lt;br /&gt;
* Südböhmisches Museum, Dukelská 242/1&lt;br /&gt;
* Museum zeitgenössischer Kunst, Náměstí Přemysla Otakara II. 127/38&lt;br /&gt;
* [[Pferdeeisenbahnmuseum Budweis]], Mánesova 10&lt;br /&gt;
* Brauereimuseum der Brauerei Budvar, Karoliny Světlé 4&lt;br /&gt;
* Motorradmuseum, Piaristícké náměstí 1&lt;br /&gt;
* Das Filmtheater Cinestar befindet sich am Einkaufszentrum Čtyři dvory.&lt;br /&gt;
* Das Open Air Kino &amp;#039;&amp;#039;Letní kino Háječek&amp;#039;&amp;#039; befindet sich am Zusammenfluss von Moldau und Maltsch&lt;br /&gt;
[[Datei:Koldům CB.jpg|mini|hochkant|Kulturdenkmal Koldům]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* Die gotische Kathedrale [[St. Nikolaus (Budweis)|St. Nikolaus]] (Katedrála svatého Mikuláše) ist die Hauptkirche der Diözese Budweis.&lt;br /&gt;
* Den [[Schwarzer Turm (Budweis)|Schwarzen Turm]] (Černá věž) kann man auf 225 Stufen besteigen.&lt;br /&gt;
* Der [[Rabensteiner Turm]] stammt aus dem 14. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Das 1531 erbaute [[Salzhaus (Budweis)|Salzhaus]] (Solnice) diente ursprünglich als Getreidelager, später als Zeughaus und schließlich als Salzlager.&lt;br /&gt;
* Das barocke [[Rathaus (Budweis)|Rathaus]] gehört zu den schönsten Gebäuden in Tschechien.&lt;br /&gt;
* Die [[Mariä Opferung (Budweis)|Kirche Mariä Opferung]] (Kostel Obětování Panny Marie) liegt am Piaristenplatz (Piaristické náměstí)&lt;br /&gt;
* Der [[Samsonbrunnen (Budweis)|Samson-Brunnen]] (Samsonová kašna) am Hauptplatz gehört zu den Symbolen der Stadt.&lt;br /&gt;
* Die [[Eiserne Jungfrau (Budweis)|Eiserne Jungfrau]] (Železná panna) ist ein Festungsturm.&lt;br /&gt;
* Das Planetarium (Hvězdárna) liegt im Park Háječek direkt am Zusammenfluss von Moldau und Maltsch.&lt;br /&gt;
* Das Gemeinschaftshaus Koldům (kolektivní dům) an der Prager Straße wurde 2012 zum Kulturdenkmal erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grünflächen und Naherholung ===&lt;br /&gt;
* Stromovka ist der größte Budweiser Park mit einer Fläche von 68 ha und einer Gesamtlänge von 6,7 km.&lt;br /&gt;
* Schwimmende Insel (Sokolský ostrov)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Auf dem Ausstellungsgelände findet jedes Jahr das zweitägige internationale Bierfest statt.&lt;br /&gt;
* Budweiser Advent, letzte Novemberwoche bis 6. Januar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste von Persönlichkeiten der Stadt Budweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
;in der Reihenfolge des Erscheinens&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Budweiß (Böhmen) |Band=11 |Seite=15–16}}&lt;br /&gt;
* [[Jaroslaus Schaller]]: &amp;#039;&amp;#039;Topographie des Königreichs Böhmen&amp;#039;&amp;#039;. Band 13: &amp;#039;&amp;#039;Budweiser Kreis&amp;#039;&amp;#039;, Prag und Wien 1797, S. 6–26 ([https://books.google.it/books?id=tRhkAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA6 books.google.it]).&lt;br /&gt;
* [[Johann Gottfried Sommer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Königreich Böhmen&amp;#039;&amp;#039;. Band 9: &amp;#039;&amp;#039;Budweiser Kreis&amp;#039;&amp;#039;, Prag 1841, S. 1–34 ([https://books.google.it/books?id=5Ao5AQAAMAAJ&amp;amp;pg=PA1 books.google.it]).&lt;br /&gt;
* Franz Seraphin Seyser und Franz Xaver Illing: &amp;#039;&amp;#039;Kurz gefaßte Chronik der königlich priviligirten und freiem Berg- und Kreisstadt Budweis, (Budowice) im Königreiche Böhmen, seit ihrem Ursprunge bis zum Jahre 1840&amp;#039;&amp;#039;. Budweis 1841 ([https://books.google.it/books?id=fwlLAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover books.google.it]).&lt;br /&gt;
* Johann Trajer: &amp;#039;&amp;#039;Historisch-statistische Beschreibung der Diöcese Budweis&amp;#039;&amp;#039;. Budweis 1862, S. 1–12 ([https://books.google.it/books?id=yMEAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA1 books.google.it]).&lt;br /&gt;
* Karl Kratochwil, Alois Meerwald: &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch der Berg- und Kreisstadt Böhmisch-Budweis mit einer Sammlung von alten und neueren Sagen.&amp;#039;&amp;#039; Karl Kratochwil &amp;amp; Co, Verlag des &amp;#039;&amp;#039;Sonntagboten&amp;#039;&amp;#039;, Böhmisch Budweis 1930.&lt;br /&gt;
* Lilian Schacherl: &amp;#039;&amp;#039;Böhmen. Kulturbild einer Landschaft.&amp;#039;&amp;#039; Prestel Verlag, München 1968, S. 190–192 (Budweis im Abschnitt „Königliche Diasporen“).&lt;br /&gt;
* [[Johanna von Herzogenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Donau und Moldau. Bayerischer Wald und Böhmerwald. Das Mühlviertel und Südböhmen.&amp;#039;&amp;#039; Passau 1968; 2. Auflage: Prestel Verlag, München 1973, ISBN 978-3-7913-0249-2, S. 178–184 (Kapitel über Budweis).&lt;br /&gt;
* Karl M. Swoboda: &amp;#039;&amp;#039;Barock in Böhmen.&amp;#039;&amp;#039; Prestel Verlag, München 1984, S. 154 (Böhmisch-Budweis) und 217 (Niklaskirche und Rathaus; Hinweise zu deren Freskanten Johann Adam Schöpf).&lt;br /&gt;
* Josef Wenzel Sailer: &amp;#039;&amp;#039;Budweiser Notizen.&amp;#039;&amp;#039; Hess Verlag, 2019, ISBN 978-3-87336-577-3, 231 Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|České Budějovice|Budweis}}&lt;br /&gt;
* [http://www.c-budejovice.cz/de Offizielle Homepage von České Budějovice] auf c-budejovice.cz (de, cz, en)&lt;br /&gt;
* [http://www.virtualczech.cz/kraj-jihocesky/397-ceske-budejovice Virtual show] auf virtualczech.cz (nur mit FlashPlayer Plugin)&lt;br /&gt;
* {{OoeGeschichte |suche1=Budweis |name=Bibliographie zu Budweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres České Budějovice}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4008698-7|LCCN=n81080131|VIAF=153562408}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ceske Budejovice}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachinsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Budweis| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Statutarstadt (Tschechien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechische Hochschul- oder Universitätsstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Städtisches Denkmalreservat in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lopatalopez</name></author>
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