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	<title>Blue Note - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-15T00:01:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Blue_Note&amp;diff=10270&amp;oldid=prev</id>
		<title>78.51.157.44: &quot;Kleine Oktave&quot; durch &quot;kleine Septime&quot; ersetzt</title>
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		<updated>2025-06-20T10:07:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&amp;quot;Kleine Oktave&amp;quot; durch &amp;quot;kleine Septime&amp;quot; ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blue Notes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (englisch &amp;#039;&amp;#039;blue notes&amp;#039;&amp;#039;) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bluestöne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man Töne, die in besonderem Maß den [[Blues|Bluescharakter]] von [[Melodie]]n prägen. Im engeren Sinne versteht man darunter die kleine [[Terz (Musik)|Terz]], die kleine [[Septime]] und die verminderte [[Quinte]] ([[Tritonus]], „flatted fifth“), deren Intonation sich jedoch von den gleichnamigen Tonstufen im westlichen Tonsystem unterscheidet.&amp;lt;ref&amp;gt;Teilweise (etwa bei Jost) wird in der Literatur der Begriff alleine auf die neutral intonierten Intervallstufen Terz und Septime bezogen.&amp;lt;/ref&amp;gt; So wird die Terz gemeinhin zwischen kleiner und großer Terz intoniert. Die Septime als Blue Note wird zwischen kleiner und großer Septime oder zwischen großer Sexte und kleiner Septime nahe der für den Blues typischen [[Naturseptime]] intoniert. Die Quinte als Blue Note wird meist zwischen verminderter und reiner Quinte intoniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Die Blue Notes können auf eine [[Pentatonik|pentatonische]] Tonleiter afrikanischer Herkunft zurückgeführt werden, die sich nicht in das klassische europäische Tonsystem einfügen lässt und sich stark an der [[Naturtonreihe]] orientiert. Die Blue Notes variieren in ihrer Höhe gegenüber den Tönen des heutigen westlichen Tonartensystems und nicht mehr ausschließlich an der Naturtonreihe.&amp;lt;ref&amp;gt;„In der afro-amerikanischen Musikentwicklung haben sich durch den Zusammenstoß mit der europäischen Tonalität die [[Sekunde (Musik)|Sekunde]], [[Quarte]], [[Sexte]]  und [[Oktave (Musik)|Oktave]] der afrikanischen Leiter abgeschliffen, da ihre Differenz nicht allzu groß war. Die Terz und Septime aber haben ihren eigenartigen Charakter bewahrt und sind zu hervorragenden Ausdrucksträgern geworden.“ [[Alfons M. Dauer]] &amp;#039;&amp;#039;Jazz - die magische Musik&amp;#039;&amp;#039; Bremen 1961&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Blue Notes werden, zum Beispiel während einer Improvisation, über die normalen, dem [[Dur]]- oder [[Moll]]-Tonsystem entnommenen Akkorde gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Blue Notes aus dem abendländischen Tonsystem herausfallen, wurden sie häufig als einfache Ergänzung zu einer Durtonleiter erklärt und notiert: Einer Durtonleiter wurde die kleine Terz, die verminderte Quinte und die kleine [[Septime]] hinzugefügt. Die so entstandene zehntönige Tonleiter ist aber wegen ihrer hohen Zahl [[Chromatik|chromatisch]] aufeinander folgender Töne in der Praxis kaum verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;score vorbis=&amp;quot;1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
\new Staff \with { \remove &amp;quot;Time_signature_engraver&amp;quot; \remove &amp;quot;Bar_engraver&amp;quot; } &lt;br /&gt;
\relative c&amp;#039;  { \tempo 1 = 100 \set Score.tempoHideNote = ##t&lt;br /&gt;
  \time 11/1&lt;br /&gt;
  c1 d es e \parenthesize fis ges g a bes b c &lt;br /&gt;
} &lt;br /&gt;
\addlyrics {_ _ &amp;quot;♭3&amp;quot; _ &amp;quot;(♯4)&amp;quot; &amp;quot;♭5&amp;quot; _ _ &amp;quot;♭7&amp;quot; _ _ }&lt;br /&gt;
&amp;lt;/score&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Blue Notes trotzdem in unserem Tonsystem notieren und praktikabel spielbar machen zu können, wurde die [[Bluestonleiter]] aus der pentatonischen Tonleiter in Moll durch Ergänzen der verminderten Quinte gebildet. Diese lässt sich nun zum Beispiel in der [[Improvisation]] über einen Blues gut anwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spielbarkeit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Blue Note Scale A-moll.jpg|mini|hochkant=2.0|Die A-Moll-[[Pentatonik]] (erweitert um die &amp;#039;&amp;#039;„Blue Note“&amp;#039;&amp;#039;) auf dem Griffbrett einer Gitarre]]&lt;br /&gt;
Blasinstrumente sowie Saiteninstrumente (insbesondere die [[Gitarre]]) sind in der Lage, durch Ansatzveränderungen (Bläser) oder [[Bending|Saitenziehen]] (Gitarren) die Blue Notes zwischen kleiner und großer Terz, Tritonus und Quinte und kleiner und großer Septime zu treffen. Auf Tasteninstrumenten und anderen Instrumenten, auf denen eine freie Intonation nicht möglich ist, werden die Blue Notes wie folgt gespielt: b3 als kleine Terz, b5 als Tritonus und b7 als kleine Septime.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine exakte Tonhöhe der Blue Note unterliegt dem subjektiven Empfinden in ihrer [[Artikulation (Musik)|Artikulation]]. Für den speziellen Klang vieler Bluesmusiker wie zum Beispiel der Gitarristen [[Albert King]], [[Robert Johnson (Bluesmusiker)|Robert Johnson]] oder [[Eric Clapton]], der Sängerinnen [[Bessie Smith]], [[Ella Fitzgerald]], [[Billie Holiday]] oder den [[Bluesharp]]-Spielern [[Little Walter]] oder [[Sonny Terry]] ist sie wesentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Frank Haunschild]]: &amp;#039;&amp;#039;Die neue Harmonielehre. Band I&amp;#039;&amp;#039;, Musikalisches Arbeitsbuch für Klassik, Rock, Pop und Jazz; ISBN 3-927190-00-4&lt;br /&gt;
* Frank Haunschild: &amp;#039;&amp;#039;Die neue Harmonielehre. Band II&amp;#039;&amp;#039;, Musikalisches Arbeitsbuch für Klassik, Rock, Pop und Jazz; ISBN 3-927190-08-X&lt;br /&gt;
* [[Frank Sikora]]: &amp;#039;&amp;#039;Neue Jazz-Harmonielehre.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-7957-5124-1&lt;br /&gt;
* [[Andre Asriel]]: Jazz – Analysen und Aspekte, VEB Lied der Zeit, Berlin 1985&lt;br /&gt;
* [[Ekkehard Jost]]: &amp;#039;&amp;#039;Sachlexikon&amp;#039;&amp;#039; in: [[Wolf Kampmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Reclams Jazzlexikon]].&amp;#039;&amp;#039; Reclam, Stuttgart 2003, ISBN 3-15-010528-5.&lt;br /&gt;
* [[Hans Heinrich Eggebrecht]]: &amp;#039;&amp;#039;Handwörterbuch der musikalischen Terminologie&amp;#039;&amp;#039;, Steiner, Wiesbaden 1972. (Stw. „Blues“ Abschnitt 5a. 3.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=7852500-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tonstufe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stimmung (Musik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musizierpraxis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jazzharmonik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Blues]]&lt;/div&gt;</summary>
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