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	<title>Blauer Pfau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Blauer_Pfau&amp;diff=13514&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Regi51: Änderungen von ~2025-19374-6 (Diskussion) rückgängig gemacht (HG) (3.4.12)</title>
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		<updated>2025-07-14T14:02:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2025-19374-6&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2025-19374-6&quot;&gt;~2025-19374-6&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2025-19374-6&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2025-19374-6 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) rückgängig gemacht (&lt;a href=&quot;https://en.wikipedia.org/wiki/Huggle&quot; class=&quot;extiw&quot; title=&quot;wikipedia:Huggle&quot;&gt;HG&lt;/a&gt;) (3.4.12)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Blauer Pfau&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Pavo cristatus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Asiatische Pfauen&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Pavo&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Pavonini&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Pavoninae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Fasanenartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Phasianidae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Hühnervögel&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Galliformes&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Peacockbench.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Pfau (&amp;#039;&amp;#039;Pavo cristatus&amp;#039;&amp;#039;), ♂&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfauenküken.jpg|mini|Pfauenküken]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blaue Pfau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Pavo cristatus&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Vögel|Vogel]][[Art (Biologie)|art]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Fasanenartige]]n (Phasianidae). Er gehört zur Ordnung der [[Hühnervögel]] und ist neben dem [[Fasan]] und dem [[Haushuhn]] einer der bekanntesten Vertreter dieser Vogelgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund ihres auffälligen Aussehens gelten vor allem die Männchen als die ältesten Ziervögel. Bereits in den [[Liste griechischer Sagen|Sagen der griechischen Antike]] wurden sie erwähnt. Auch am Hofe von König Salomon gab es den Pfau.&amp;lt;ref&amp;gt; Die Bibelstelle, die den Pfau erwähnt, ist 1 Könige 10,22 und 2 Chronik 9,21 &amp;lt;/ref&amp;gt; Als standorttreue Vögel werden die ursprünglich in [[Indien]] und [[Sri Lanka]] beheimateten Tiere heute weltweit als [[Haustier]]e gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussehen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pavo Real Venezolano.jpg|mini|links|Kopfschmuck des Pfauenhahns]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Peahen at Parsonage Farm, Bramshaw, New Forest - geograph.org.uk - 439293.jpg|mini|Pfauenhenne]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Male Peacock in courtship display at Ranthambhore Tiger Reserve.jpg|mini|[[Balz]]ender Pfauenhahn mit ausgebreiteter Federkrone]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Blauer Pfau (4).JPG|mini|Balzender Pfauenhahn von hinten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hahn ist an Hals, Brust und Bauch leuchtend blau. Je nach Lichteinfall kann das Gefieder grünlich und golden schimmern. Ein von den Nasenlöchern bis zum Auge reichendes, schmales Band sowie eine breite, halbovale Fläche unter dem Auge sind weiß und nackt. Im Verhältnis zum Körper fällt der Kopf eher klein aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Schleppe]] der Männchen besteht aus sehr stark verlängerten, ein bis eineinhalb Meter langen [[Schwanzdecken|Oberschwanzdeckfedern]]. Diese können zu einem fächerförmigen Rad aufgestellt werden. Die plastisch leuchtende Federzeichnung von großen, blau [[irisieren]]den „[[Augenfleck (Abwehr)|Augen]]“ dient der Abschreckung von Fressfeinden, die diese als Augen von großen Säugetieren interpretieren sollen. Wenn dies nicht genügt, um einen Angreifer in die Flucht zu schlagen, versetzt der Hahn die gefächerten Schwanzfedern in eine laut [[Instrumentallaut|rasselnde]] Bewegung. Der eigentliche Schwanz ist mit etwa 40 bis 45&amp;amp;nbsp;cm viel kürzer. Er ist braun und besteht aus mehrstufig angeordneten [[Steuerfeder]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schimmern der Federstrahlen wird durch eine feine kristallähnliche Struktur erreicht, die gitterförmig aufgebaut ist. Diese umgibt die Federenden und ist so angeordnet, dass sie Licht, ähnlich schillernden [[Seifenblase]]n oder Ölflecken auf Wasserpfützen, in unterschiedlichen Winkeln reflektiert. Die Strukturen bestehen aus [[Melanin]] und [[Keratin]]. Das prächtige Gefieder des Hahns mit den auffälligen Deckfedern wird in der [[Verhaltensbiologie]] als [[Ornament (Verhaltensbiologie)|visuelles Ornament]] bezeichnet und ist quasi ein Indikator für seine genetische Fitness. Zwar ist die lange [[Schleppe]] im Allgemeinen eher hinderlich und bewirkt eine Verminderung des Flugvermögens, nach dem sogenannten [[Handicap-Prinzip]] ist aber gerade dieser Umstand für die Weibchen bei der Paarung ein Indiz für gesunden, lebensfähigen Nachwuchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Geschlechter tragen eine kleine [[Haube (Vögel)|Federkrone]] auf dem Scheitel. Die Hähne sind mit Schwanzschleppe etwa zwei Meter lang und wiegen vier bis sechs Kilogramm. Die Hennen sind im Vergleich zum Hahn kleiner und wesentlich unauffälliger gezeichnet, ihre Körperlänge liegt bei nur etwa einem Meter. Sie wiegen zwischen 2,7 und 4 Kilogramm. Ihr Gefieder ist überwiegend grünlich-grau. Die Weibchen sind schleppenlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sinne ==&lt;br /&gt;
Der Blaue Pfau hat einen stark entwickelten Geruchs- und Gehörsinn. Außerdem ist er sehr wachsam und warnt mit seinen lauten,&lt;br /&gt;
durchdringenden Schreien auch andere Tiere frühzeitig vor Gefahren. In Indien werden die Töne mit &amp;#039;&amp;#039;minh-ao&amp;#039;&amp;#039; gedeutet,&lt;br /&gt;
was so viel heißt wie: „Regen kommt!“ Und in der Tat ertönt sein charakteristischer Schrei oft vor [[Unwetter]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Map-World-South-Asia.png|miniatur|hochkant=1.8|links|Der indische Subkontinent auf der Weltkarte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Blaue Pfau stammt ursprünglich vom [[Indischer Subkontinent|indischen Subkontinent]]. Dort lebte er bevorzugt in hügeligem Gelände im [[Dschungel]], besonders in Wassernähe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Nahrungssuche kommen manche Blaue Pfauen in den Morgen- und Abendstunden in Familiengruppen auf die [[Acker|Felder]]. Da Blaue Pfauen junge [[Schlangen]] fressen, sind sie in Teilen Indiens beliebt und werden in den Ortschaften geduldet. Dort können sie sehr [[Zähmung|zutraulich]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut der [[IUCN]] nahm der Bestand des Blauen Pfaus &amp;lt;!--wann?--&amp;gt;in der letzten Zeit ab, allerdings gilt die Art in Teilen ihres Verbreitungsgebietes noch immer als „häufig“, so dass der Blaue Pfau als „nicht [[Rote Liste gefährdeter Arten|gefährdet]]“ eingestuft wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon vor 4.000 Jahren wurden die ersten &amp;lt;!-- Blauen?--&amp;gt;Pfauen in den [[Mittelmeerraum]] gebracht&amp;lt;!-- bitte belegen: „und sind somit die ersten Ziervögel“--&amp;gt;. Auch ihr Fleisch war bei den [[Altes Ägypten|Ägyptern]], den [[Römisches Reich|Römern]] sowie im Europa des [[Mittelalter]]s, wo es gerne stark gewürzt serviert wurde, sehr beliebt. Da der Pfau standorttreu ist, wird er in vielen [[Park]]anlagen frei gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Domestikation]] entstandene Formen sind der [[Schwarzflügelpfau]] und der [[Weißer Pfau|Weiße Pfau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fressfeinde ==&lt;br /&gt;
Zu den natürlichen Feinden des Pfaus gehören unter anderem Tiger und Leoparden. Daneben war der Pfau in seiner Ursprungsheimat Indien auch als Fleischlieferant ein beliebter Hausgenosse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flugfähigkeit ==&lt;br /&gt;
Trotz ihrer Größe und des langen Schwanzes können auch männliche Pfauen fliegen, jedoch weder weit noch hoch. Bei Gefahr erheben sie sich in die Luft, flüchten ins Gebüsch oder suchen auf einem Baum Schutz. Auf Bäumen verbringen sie auch die Nacht, um vor Raubtieren geschützt zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Chicken and egg of peacock (zoo d&amp;#039;Attilly).jpg|miniatur|links|Küken und Eier unter der Mutter]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pavo cristatus MWNH 1075.JPG|miniatur|Ei, Sammlung [[Museum Wiesbaden]]]]&lt;br /&gt;
Pfauen sind [[Monogamie|polygame]] Vögel. Die Hähne machen sich durch wiederholte, halbsekündige, schrille Rufe&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=tjUoOtzRXUg &amp;#039;&amp;#039;Blauer Pfau schreit und schlägt sein Rad. Pfaueninsel Berlin 2016.&amp;#039;&amp;#039;] Youtube-Video&amp;lt;/ref&amp;gt; bemerkbar und rufen so nach den Weibchen. Bei Pfauen im Allgemeinen gilt das Prinzip der größten Behinderung. Die Pfauenmännchen mit den größten Federn sind am meisten in ihren Flugeigenschaften beeinträchtigt und somit die stärksten Exemplare, was sie für Weibchen attraktiv macht. Sie leben nach der Findung in kleineren Familienverbänden, die aus einem Hahn und mehreren Hennen mitsamt der sie begleitenden Jungvögel bestehen. Die Fortpflanzungszeit ist regions- und wetterbedingt April bis August. In dieser Zeit schart jeder Hahn drei bis fünf Hennen um sich. Der Pfauenhahn wählt dann ein [[Revier (Tier)|Territorium]] aus, das er besetzt und gegen andere Hähne verteidigt, wobei er passierende Hähne zwar beobachtet, aber nicht angreift, da diese in der Regel sein Revier nur morgens und abends durchstreifen und seinen Revierstand akzeptiert haben und nur von und zu ihren Übernachtungsbäumen unterwegs sind. Während der ausgiebigen [[Balz]] richtet der Pfauenhahn seine Augenfedern zu einem Rad auf und präsentiert seinen prächtigen Federfächer. Dabei lässt er wiederholt seine Federn erzittern, die ein lautes Raschelgeräusch erzeugen. Er kehrt der Henne mehrmals den Rücken zu, sobald sie sich ihm nähert, wie es bei fast allen Fasanenartigen – darunter bei allen [[Tragopane]]n – üblich ist. Dieses Verhalten wiederholt sich solange, bis sich die Henne vor dem Hahn niederlegt und er sie in Hühnermanier begattet oder fachsprachlich „tritt“ (s. [[Tretakt]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach der Paarung gehen die Hennen ihrem Brutgeschäft nach und suchen einen geeigneten Platz, um ihre Eier abzulegen. Sie bauen ihr [[Nest]] am Waldrand in dichtem Unterholz. Ein Gelege besteht gewöhnlich aus 4–6, maximal 8 Eiern. Die Eier des Pfaus sind hellweiß bis zartgelblich. Die Hennen bebrüten die Eier für eine Dauer von ca. 28–30 Tagen. Dies richtet sich nach der Temperatur des Nistplatzes und der Bodenfeuchtigkeit. Das Gelege wird nur zur Nahrungsaufnahme und zum Trinken verlassen. Die geschlüpften [[Küken]] wachsen langsam und halten sich vorzugsweise unter dem Schwanz der Mutter auf. Die jungen Küken haben ein helles, isabellbraunes Nest- oder Daunenkleid. Auf der Oberseite ist ihr Gefieder etwas dunkler. Ein [[Geschlechtsdimorphismus]] ist anfangs nicht zu erkennen. Nach einem Monat bekommen die Küken ihre Krone in Form von fächerförmig angerichteten Federn auf dem Kopf. Als Jungvögel sind die männlichen Pfauen ähnlich wie die Pfauenweibchen gefärbt. Im Alter von drei Jahren bekommen die Männchen ihr leuchtendes Federkleid und die prächtige Schleppe, deren volle Länge erst im Alter von sechs Jahren erreicht wird. Nach 2–3 Jahren erreichen sie ihre [[Geschlechtsreife]], haben jedoch mehr Fächerfedern als Augenfedern. Die Augenfedern werden ausgeprägter und wesentlich länger, wenn sie älter werden. Die Federn können nach sechs Jahren eine Länge von über zwei Metern erreichen und werden nach der Balz jedes Jahr mit der [[Mauser (Vögel)|Mauser]] abgeworfen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Peacock mating dance 01.ogv|mini|Balzender Pfau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandte Arten ==&lt;br /&gt;
Eine zweite Art der [[Gattung (Biologie)|Gattung]], der [[Ährenträgerpfau]] (&amp;#039;&amp;#039;Pavo muticus&amp;#039;&amp;#039;), kommt in [[Südostasien]] vor. Die beiden Arten sind miteinander kreuzbar. Verwandtschaftlich ferner steht der [[Kongopfau]] (&amp;#039;&amp;#039;Afropavo congensis&amp;#039;&amp;#039;) aus [[Zentralafrika]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Farbvarianten und Hybride ==&lt;br /&gt;
Der [[Schwarzflügelpfau]] (&amp;#039;&amp;#039;Pavo cristatus&amp;#039;&amp;#039; mut. nigripennis) ist eine durch [[Mutation]] entstandene Variante des Blauen Pfaus (&amp;#039;&amp;#039;Pavo cristatus&amp;#039;&amp;#039;). Er lässt sich mit dem Grünen oder [[Ährenträgerpfau]] (&amp;#039;&amp;#039;Pavo muticus&amp;#039;&amp;#039;) kreuzen. Es entsteht der sogenannte Spaulding oder Spalding. Der ursprüngliche „Spalding“ war eine Kreuzung zwischen einem weiblichen Schwarzflügelpfau und einem männlichen Exemplar eines Ährenträgerpfaues. Pfauen sind in der westlichen Welt vorrangig in vielen Zoologischen Gärten, Parkanlagen und sonstigen weitläufigen Grünanlagen ein gern gesehener Blickfang. Zunehmend entdecken auch Privatpersonen und Tierliebhaber den Vogel als [[Haustier]], da er ohne Meldebestätigung gehalten werden kann (in NRW beitragsfrei meldepflichtig). Er benötigt aber viel Freilauf. Auch für Vogelzüchter besteht ein Anreiz, künstliche Mutationen zu züchten. Dies ist vor allem in den [[Vereinigte Staaten|USA]] beliebt. Es gibt eine Reihe verschiedener Mutationen, wie beispielsweise&lt;br /&gt;
* Weißer Pfau (&amp;#039;&amp;#039;Pavo cristatus&amp;#039;&amp;#039; mut. alba)&lt;br /&gt;
* Bronze-Pfau (&amp;#039;&amp;#039;Pavo cristatus&amp;#039;&amp;#039; mut. bronze)&lt;br /&gt;
* Schwarzflügelpfau (&amp;#039;&amp;#039;Pavo cristatus&amp;#039;&amp;#039; mut. nigripennis)&lt;br /&gt;
* Midnight-Pfau (&amp;#039;&amp;#039;Pavo cristatus&amp;#039;&amp;#039; mut. nigripennis &amp;amp; mut. midnight)&lt;br /&gt;
* Schwarzflügelpfau gescheckt (&amp;#039;&amp;#039;Pavo cristatus&amp;#039;&amp;#039; mut. nigripennis &amp;amp; mut. pied)&lt;br /&gt;
* Hafer-Pfau (&amp;#039;&amp;#039;Pavo cristatus&amp;#039;&amp;#039; mut. oaten)&lt;br /&gt;
* Opal-Pfau (&amp;#039;&amp;#039;Pavo cristatus&amp;#039;&amp;#039; mut. opal)&lt;br /&gt;
* Blau Gescheckter Pfau (&amp;#039;&amp;#039;Pavo cristatus&amp;#039;&amp;#039; mut. pied)&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* Bronze-Creme-Pfau&lt;br /&gt;
* Buff-Pfau&lt;br /&gt;
* Cameo-Pfau&lt;br /&gt;
* Opalweißaugenspaldingpfau&lt;br /&gt;
* Purple&lt;br /&gt;
* Violetter Pfau&lt;br /&gt;
* Violetter Spaldingpfau&lt;br /&gt;
* Violetter Schwarzflügelpfau --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Pfau wird oft für einen [[Albinismus|Albino]] gehalten, es handelt sich hierbei jedoch nicht um Albinismus, sondern um [[Leuzismus]], weshalb seine [[Iris (Auge)|Iris]] dunkel und nicht rot ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:White peacock Keukenhof.JPG|Weißer Pfauenhahn (&amp;#039;&amp;#039;Pavo cristatus&amp;#039;&amp;#039; mut. alba) balzt vor einer Pfauenhenne&lt;br /&gt;
Datei:Paon1.jpg|Hahn des Schwarzflügelpfaus (&amp;#039;&amp;#039;Pavo cristatus&amp;#039;&amp;#039; mut. nigripennis)&lt;br /&gt;
Datei:Pavo cristatus (male).jpg|Hahn des gescheckten Schwarzflügelpfaus (&amp;#039;&amp;#039;Pavo cristatus&amp;#039;&amp;#039; mut. nigripennis &amp;amp; mut. pied)&lt;br /&gt;
Datei:Pavo cristatus -Oak Mountain Petting Zoo, Alabama, USA -colour mutant-8.jpg|Hahn des Blau gescheckten Pfaus (&amp;#039;&amp;#039;Pavo cristatus&amp;#039;&amp;#039; mut. pied)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pfauen in Religion und Mythologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stammbuch distel 0004 cropped.jpg|Der Pfau als Symbol der Unsterblichkeit der Seele auf dem gebrochenen Lebensbaum|mini]]&lt;br /&gt;
Der Pfau als [[Symbol]] von Schönheit, Reichtum, Königlichkeit, Stolz, Liebe und Leidenschaft, aber auch von Unsterblichkeit, Arroganz und Eitelkeit, nimmt seit jeher eine besondere Stellung im Tierreich ein. Um ihn ranken sich [[Mythos|Mythen]] und [[Legende]]n verschiedener Kulturen und Epochen. In [[Indien]] ist er neben seiner Stellung als [[heiliges Tier]] gleichzeitig der [[Nationales Symbol|Nationalvogel]]. Die &amp;#039;&amp;#039;[[Mayuri vina]]&amp;#039;&amp;#039; ist ein nordindisches Streichinstrument mit einem Korpus in Pfauenform. Im kurdischen [[Jesiden]]tum stellt das Tier den für die Jesiden heiligen „Engel Pfau“ dar, welcher &amp;#039;&amp;#039;[[Melek Taus|Tausi Melek]]&amp;#039;&amp;#039; genannt wird und der von Gott zum obersten Engel und zum Beschützer und Verwalter der Erde ernannt wurde. In der [[Sufismus|sufistischen]] Geschichte &amp;#039;&amp;#039;[[Die Konferenz der Vögel]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Fariduddin Attar]] nimmt der Pfau (als „[[Gabriel (Erzengel)|Gabriel]]“ unter den Vögeln, der im [[Garten Eden]] Freundschaft mit der [[Schlangen#Bibel|Schlange]] geschlossen hatte) ebenfalls eine herausragende Rolle ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Schlamminger, [[Peter Lamborn Wilson]]: &amp;#039;&amp;#039;Weaver of Tales. Persian Picture Rugs / Persische Bildteppiche. Geknüpfte Mythen.&amp;#039;&amp;#039; Callwey, München 1980, ISBN 3-7667-0532-6, S, 144 f. (&amp;#039;&amp;#039;Der Pfau&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Griechische Mythologie|griechischen Mythologie]] erschuf die Göttin [[Hera]] das „hundertäugige“ Federkleid des Pfaus aus dem vieläugigen Riesen [[Argos (Riese)|Argos]], der mit seinen [[Argusaugen]] [[Io (Mythologie)|Io]] bewachte und schließlich von [[Hermes]] getötet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für persische Dichter symbolisiert der Pfau Schönheit und Stolz, aber auch deren Unvollkommenheit, wie sie sich in den unschönen Füßen und der nur bedingten Flugfähigkeit des schönen und stolzen Tieres zeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Schlamminger, Peter Lamborn Wilson (1980), S. 145.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im [[Islam]] gelten diese Tiere als äußerst sauber und rein. Der Dichter [[Saadi]] hielt im 13. Jahrhundert in seinem Werk [[Golestan (Saadi)|Golestan]] („Rosengarten“) einzig die [[Pfauenfeder]] für würdig, als Lesezeichen im [[Koran]] zu liegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Philipp Wolff (Übers.): &amp;#039;&amp;#039;Sadi’s Rosengarten.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1841, S. 175.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Goethe]] übernahm im &amp;#039;&amp;#039;[[West-östlicher Divan|West-Östlichen Divan]]&amp;#039;&amp;#039; dieses Motiv und sprach der Pfauenfeder ein göttliches Wesen zu&amp;lt;ref&amp;gt;Goethe: &amp;#039;&amp;#039;West-östlicher Divan.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Werke.&amp;#039;&amp;#039; Band 5, Stuttgart 1828, S. 227 ([http://books.google.de/books?id=9J06AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA227&amp;amp;dq=pfauenfeder+koran&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=9IAhUrrPJIjWswawhIHICg&amp;amp;ved=0CD0QuwUwAQ#v=onepage&amp;amp;q=pfauenfeder%20koran&amp;amp;f=false bei Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symbolische Darstellungen des Pfaus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Trevarno, pavo cristatus06.jpg|mini|Pfauenfeder-Detail mit „Pfauenauge“]]&lt;br /&gt;
Die einstige britische Kolonialflagge von [[Burma]] (heute Myanmar) zierte der Vogel 1939–1941 und 1945–1948, sowie die aktuelle Präsidentenflagge. Der Vogel findet auch als [[Unternehmenslogo]] Verwendung, beispielsweise bei der [[National Broadcasting Company]] und der [[SriLankan Airlines]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Pfau in Stadt- und Gemeindewappen ==&lt;br /&gt;
Der Pfau in Wappen der Stadt Neuwied und einigen Ortsgemeinden des Landkreises Neuwied deutet auf die ehemalige [[Grafschaft Wied|Wiedsche Landeshoheit]] hin.&lt;br /&gt;
* Stadt [[Neuwied]]&lt;br /&gt;
* Ortsgemeinde [[Steimel]]&lt;br /&gt;
* Weiteres zum [[Pfau (Wappentier)|Pfau als Wappentier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Peter H. Barthel, Christine Barthel, [[Einhard Bezzel]], Pascal Eckhoff, [[Renate van den Elzen]], [[Christoph Hinkelmann]], [[Frank Dieter Steinheimer]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Vögel der Erde – Arten, Unterarten, Verbreitung und deutsche Namen&lt;br /&gt;
   |Auflage=3&lt;br /&gt;
   |Verlag=Deutsche Ornithologen-Gesellschaft&lt;br /&gt;
   |Ort=Radolfzell&lt;br /&gt;
   |Datum=2022&lt;br /&gt;
   |Online=http://www.do-g.de/fileadmin/Die_Vo%CC%88gel_der_Erde__DO-G_2021_doi.pdf}}&lt;br /&gt;
*Josef Bergmann (1980): &amp;#039;&amp;#039;The Peafowl of the world&amp;#039;&amp;#039;. ISBN 0-904558-51-7&lt;br /&gt;
*Ernst Thomas Reimbold (1983): &amp;#039;&amp;#039;Der Pfau, Mythologie und Symbolik&amp;#039;&amp;#039;. - München: Callwey. ISBN 3-7667-0682-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pavo cristatus|Pfau}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote|Pfau|Pfau}}&lt;br /&gt;
* [http://www.pfauenforum.de Pfauenforum mit „Wörterbuch“ und Bildern]&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
| Year           = 2023.1&lt;br /&gt;
| ID             = 22679435&lt;br /&gt;
| ScientificName = Pavo cristatus&lt;br /&gt;
| YearAssessed   = 2016&lt;br /&gt;
| Assessor       = BirdLife International&lt;br /&gt;
| Download       = 28. Februar 2024&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Avibase|ID=A8C34DC9655204ED|ScientificName=Pavo cristatus|CommonName=Pfau}}&lt;br /&gt;
* {{eBird.org |ID= compea |Name= Pfau (&amp;#039;&amp;#039;Pavo cristatus&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{xeno-canto|ID=Pavo-cristatus|ScientificName=Pavo cristatus|Name=Pfau}}&lt;br /&gt;
* {{Encyclopedia of Life|ID=45510662|Name=Asiatic Peafowl|Wissenschaftlich=Pavo cristatus}}&lt;br /&gt;
* [http://www.vogelfedern.de/pfau.htm Federn des Pfaus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pfau}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fasanenartige]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationales Symbol (Indien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Regi51</name></author>
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