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	<title>Billie Holiday - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Billie_Holiday&amp;diff=13358&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jürgen Engel: Titel verschoben.</title>
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		<updated>2025-09-17T16:22:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Titel verschoben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Billie Holiday, Downbeat, New York, N.Y., ca. Feb. 1947 (William P. Gottlieb 04251).jpg|mini|Billie Holiday, 1947&amp;lt;br /&amp;gt;Foto: [[William Gottlieb]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rosie Findlay et al. |Hrsg=Paul Lowe |Titel=1001 photographies qu’il faut avoir vues dans la vie; Billie Holiday au &amp;#039;&amp;#039;Downbeat Club&amp;#039;&amp;#039; de New York |Verlag=Éditions Flammarion |Ort=Paris |Datum=2018 |ISBN=978-2-08-142221-6 |Seiten=373 |Kommentar=Originalausgabe: &amp;#039;&amp;#039;1001 Photographs You Must See In Your Lifetime&amp;#039;&amp;#039;, Quintessence Edition, 2017}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Billie Holiday&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geboren als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elionora Harris&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und ursprünglich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eleanora Fagan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Manchmal wird auch „Gough“, der Name ihres späteren Stiefvaters, angegeben. Bis sie ihren Künstlernamen annahm, nannte sie selbst sich Eleanora Fagan. Es handelte sich dabei um den Nachnamen ihres Großvaters mütterlicherseits, den auch ihre Mutter benutzte.&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt, (* [[7. April]] [[1915]] in [[Philadelphia]];&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. hierzu die Angaben vom [http://www.accuracyproject.org/miscbioerrors.html Accuracy Project]. Geburtsnamen und -datum sind in vielen Nachschlagewerken falsch angegeben.&amp;lt;/ref&amp;gt; †&amp;amp;nbsp;[[17. Juli]] [[1959]] in [[New York City]]) zählt mit [[Ella Fitzgerald]] und [[Sarah Vaughan]] zu den bedeutendsten [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischen]] [[Jazzsänger]]innen. Sie war eine der wichtigsten Künstlerinnen der [[Swing (Musikrichtung)|Swing]]-Ära und landete Welthits wie &amp;#039;&amp;#039;[[I’ll Be Seeing You]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Strange Fruit]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;What a little Moonlight can do&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.superillu.de/magazin/heimat/kultur/musik/die-10-groessten-jazz-legenden-538 |titel=Die 10 größten Jazz-Legenden aller Zeiten! |sprache=de |abruf=2024-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kindheit (1915–1929) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Billie Holiday 1917.jpg|mini|Die zweijährige Billie Holiday im Jahr 1917]]&lt;br /&gt;
Billie Holiday wurde vor der Annahme ihres Künstlernamens meist Eleanora Fagan genannt, auch wenn ihre Geburtsurkunde den Namen &amp;#039;&amp;#039;Elionora Harris&amp;#039;&amp;#039; aufweist. Später erhielt sie von ihrem Freund [[Lester Young]] den Spitznamen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lady Day&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Großteil der Informationen über ihre Kindheit beruhen auf ihrer [[Autobiografie]] &amp;#039;&amp;#039;Lady Sings the Blues&amp;#039;&amp;#039;, die sie ab 1956 dem Journalisten William Dufty diktierte. Allerdings ist deren Wahrheitsgehalt umstritten. Bereits der erste Satz deutet ihre ganz persönliche Sicht auf die Lebensumstände ihrer Kindheit an: „Mam und Dad waren noch Kinder, als sie heirateten. Er war achtzehn, sie war sechzehn, und ich war drei.“ Tatsächlich war ihre Mutter bei der Geburt der Tochter neunzehn Jahre alt, und sie war mit Billies vermutlichem&amp;lt;ref&amp;gt;Die Geburtsurkunde listet einen Frank DeVriese als ihren Vater.&amp;lt;/ref&amp;gt; leiblichen Vater nie verheiratet und lebte mit ihm nie unter einem Dach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Mutter Sarah „Sadie“ Fagan, geborene Harris, (1896–1945) behauptete, Clarence Halliday (1898–1937) alias [[Clarence Holiday]] sei Billies leiblicher Vater, ein Jazz-Gitarrist, der später unter anderem im [[Fletcher Henderson]] Orchestra spielte. Nach Billies Geburt arbeitete sie eine Zeit lang als Serviererin in Zügen, weshalb Billie im Laufe ihrer ersten zehn Lebensjahre größtenteils bei der Schwiegermutter ihrer Halbschwester, Martha Miller, in [[Baltimore]] aufwuchs.&amp;lt;ref&amp;gt;Stuart Nicholson: &amp;#039;&amp;#039;Billie Holiday&amp;#039;&amp;#039;, S. 18–23, ISBN 978-1-55553-303-8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Billie elf Jahre alt war, eröffnete ihre Mutter das Restaurant &amp;#039;&amp;#039;The East Side Grill&amp;#039;&amp;#039;, in dem das Mädchen oft viele Stunden arbeiten musste. Kurze Zeit später brach sie die Schule ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicholson, S. 22–24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Dezember 1926, Billie war elf Jahre alt, entdeckte ihre Mutter, als sie von der Arbeit zurückkam, wie ihr Nachbar, Wilbur Rich, gerade das Kind [[Vergewaltigung|vergewaltigte]].&amp;lt;ref&amp;gt;Nicholson, S. 25.&amp;lt;/ref&amp;gt; Rich wurde verhaftet, und Billie kam „zu ihrem Schutz“ in das katholische [[Heimerziehung|Erziehungsheim]] &amp;#039;&amp;#039;The House of the Good Shepherd&amp;#039;&amp;#039;. Mit zwölf wurde Billie aus dem Erziehungsheim entlassen. Kurz darauf begann ihre Mutter, in einem [[Bordell]] zu arbeiten. Billie arbeitete dort ebenfalls als Botenmädchen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/radiowissen/billie-holiday-saengerin-und-jazzlegende-100.html Beitrag] bei [[Radiowissen]], abgerufen am 2. Februar 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier lernte sie auf dem Grammophon des Etablissements die Musik von [[Louis Armstrong]] und [[Bessie Smith]] kennen. Nach ein paar Monaten wurden Mutter und Tochter während einer Razzia verhaftet. Danach zog die Mutter nach [[Harlem]] und ließ ihre Tochter abermals bei Martha Miller zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicholson, S. 27 und S. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt; Billie arbeitete damals vermutlich noch einige Zeit in einem Bordell in Baltimore als Prostituierte. In dieser Zeit begann sie mit dem Singen. Anfang 1929 folgte sie dann ihrer Mutter nach New York. Die dortige Vermieterin, Florence Williams, betrieb ein Bordell, in dem Mutter und die dreizehnjährige Tochter „für 5 $ pro [[Kunde (Prostitution)|Freier]]“ als [[Prostitution|Prostituierte]] arbeiteten.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicholson, S. 32.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 2. Mai 1929 kam es erneut zu einer [[Razzia]], und wieder wurde Billie verhaftet und kam ins Gefängnis. Erst im Oktober desselben Jahres wurde sie wieder entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die frühe Gesangskarriere (1929–1935) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1929 begann Elinore Harris in Clubs unter dem Namen aufzutreten, unter dem sie bekannt wurde: Billie Holiday. Er setzt sich zusammen aus dem Vornamen der Stummfilmschauspielerin [[Billie Dove]] und dem Nachnamen ihres vermutlichen Vaters Clarence Holiday,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.biography.com/people/billie-holiday-9341902 Billie Holiday biography.]&amp;#039;&amp;#039; In: biography.com&amp;lt;/ref&amp;gt; wobei sie ihren Nachnamen anfänglich noch &amp;#039;&amp;#039;Halliday&amp;#039;&amp;#039; schrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit ihrem Nachbarn, dem Tenorsaxofonisten Kenneth Hollan, trat Holiday von 1929 bis 1931 in Clubs wie dem &amp;#039;&amp;#039;Grey Dawn&amp;#039;&amp;#039;, dem &amp;#039;&amp;#039;[[Pod’s and Jerry’s]]&amp;#039;&amp;#039; und dem &amp;#039;&amp;#039;Brooklyn Elks’ Club&amp;#039;&amp;#039; auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ken Vail]]: &amp;#039;&amp;#039;Lady Day’s Diary.&amp;#039;&amp;#039; Sanctuary Publishing, London 1997, ISBN 1-86074-131-2, S. 32.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1933 wurde sie von den Plattenproduzenten [[John Hammond]] und [[Bernie Hanighen]] entdeckt, die von ihrem Improvisationstalent beeindruckt waren. Man organisierte im November 1933 Aufnahmen mit [[Benny Goodman]] für die achtzehnjährige Sängerin. Sie nahmen die Songs &amp;#039;&amp;#039;Your Mother’s Son-In-Law&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Riffin’ the Scotch&amp;#039;&amp;#039; auf; Letzterer wurde mit einer Auflage von 5.000 Stück Billie Holidays erster Hit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Titel &amp;#039;&amp;#039;Saddest Tale&amp;#039;&amp;#039; sang Holiday 1935 in [[Duke Ellington]]s &amp;#039;&amp;#039;Symphony in Black: A Rhapsody of Negro Life.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teddy Wilson und Brunswick Records (1935–1938) ==&lt;br /&gt;
Im gleichen Jahr nahm Hammond die aufstrebende Künstlerin für [[Brunswick Records]] unter Vertrag. Hier nahm sie, zusammen mit dem Jazzpianisten [[Teddy Wilson]], bekannte Stücke im neu aufkommenden [[Swing (Musikrichtung)|Swing]]-Stil für die immer populärer werdenden [[Jukebox]]es auf. Holiday konnte bei diesen Aufnahmen frei improvisieren und erfand dabei jenen einzigartigen, höchst eigenwilligen Stil, mit den Melodien frei zu spielen, der zu ihrem Markenzeichen werden sollte. Zu ihren Aufnahmen aus der ersten Session gehörten &amp;#039;&amp;#039;What a Little Moonlight Can Do&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Miss Brown to You&amp;#039;&amp;#039;, zwei Titel, die der Plattenfirma anfangs nicht besonders zusagten. Doch als die Platten erfolgreich verkauft wurden, begann man auch Platten unter ihrem eigenen Namen zu produzieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicholson, S. 65.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wilson und Holiday nahmen viele populäre Songs der damaligen Zeit auf und machten sie damit zu Jazzklassikern. Stephan Richter schreibt hierzu: &amp;#039;&amp;#039;(…) in Wahrheit lebten in Holidays Liedern nicht die Komponisten auf, sondern ihre Stimme, ihre Persönlichkeit, die jedes Wort zu ihrem eigenen macht, jede Textzeile in ihrem Sinn neu schreibt.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter Niklas Wilson]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jazz Klassiker.&amp;#039;&amp;#039; Reclam, ISBN 978-3-15-030030-5, S. 221.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An vielen dieser Aufnahmen wirkte auch [[Lester Young]] mit, mit dem sie fortan eine lebenslange Freundschaft verbinden sollte. Er gab ihr den Spitznamen &amp;#039;&amp;#039;Lady Day&amp;#039;&amp;#039;, sie nannte ihn &amp;#039;&amp;#039;Prez.&amp;#039;&amp;#039; Außerdem meinte Young, ihre Mutter sollte den Spitznamen &amp;#039;&amp;#039;The Duchess&amp;#039;&amp;#039; („Die Herzogin“) erhalten, wenn ihre Tochter &amp;#039;&amp;#039;Lady&amp;#039;&amp;#039; heißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Lieder nicht aufwendig arrangiert, sondern über weite Teile improvisiert wurden, waren diese Aufnahmen für Brunswick nicht teuer. Holiday bekam dafür eine Einmalzahlung und erhielt keinerlei Geld aus den Plattenverkäufen und Radioaufführungen, obwohl sich Aufnahmen wie &amp;#039;&amp;#039;I Cried for You&amp;#039;&amp;#039; 15.000 Mal und mehr verkauften, was ungefähr das Fünffache sonstiger Brunswick-Platten ausmachte.&amp;lt;ref&amp;gt;Billie Holiday Companion: Seven Decades of Commentary (Companion Series) von Leslie Gourse, S. 73f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Count Basie und Artie Shaw (1937–1938) ==&lt;br /&gt;
Als Nächstes sang sie bei [[Count Basie]]. Er gewöhnte sich schnell daran, dass Billie starken Einfluss auf die Melodiefindung nahm, denn sie wusste schon damals genau, wie ihr Gesang klingen sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicholson, S. 93f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch wenn sie nie mit Basie ins Studio ging – es gibt nur die Liveaufnahme &amp;#039;&amp;#039;I Can’t Get Started&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[They Can’t Take That Away from Me]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Swing It Brother Swing&amp;#039;&amp;#039; aus der Zeit – so nahm sie doch viele seiner Musiker mit ins Studio zu Aufnahmen mit Teddy Wilson.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.billieholidaysongs.com/recording-sessions/1937-sessions/ 1937 sessions.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Billieholidaysongs.com&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 21. April 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Februar 1938 kam es zum Bruch; laut Billie Holiday wegen eines Streits über zu niedrige Bezahlung und Änderungswünsche an ihrem Gesangsstil, laut Basie aufgrund ihrer Unzuverlässigkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicholson, S. 96f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach sang sie bei [[Artie Shaw]], der bereits im März 1936 ihre erste Radioübertragung beim Sender [[WABC (Mittelwellensender)|WABC]] organisiert hatte. Aufgrund des großen Erfolgs der Sendung ließ ABC im April eine Sondersendung folgen. Da Shaw weniger Gesangsstücke im Programm hatte als Basie, konnte Holiday bei ihm weniger singen. Außerdem übte das Management Druck auf den Bandleader aus, lieber die weiße Sängerin Nita Bradley zu beschäftigen, mit der sie sich nicht sehr gut verstand. Als sie im November 1938 im Lincoln Hotel aufgrund von Beschwerden des Hotelmanagements gezwungen wurde, den Lastenaufzug und den Hinterausgang zu benutzen, war das Maß voll, und sie entschloss sich, die Band zu verlassen. Die einzige erhaltene Aufnahme aus dieser Zeit ist &amp;#039;&amp;#039;Any Old Time.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie trat als eine der ersten Jazzsängerinnen mit weißen Musikern auf und überwand damit Rassengrenzen. Trotz dieser Vorreiterrolle wurde sie weiterhin gezwungen, Hintereingänge zu benutzen. Sie berichtete später, dass sie in dunklen, abgelegenen Räumen auf ihre Auftritte warten musste. Auf der Bühne verwandelte sie sich in Lady Day mit der weißen [[Gardenie]] im Haar. Die tiefe emotionale Wirkung ihres Gesangs erklärte sie mit der Bemerkung: „Ich habe diese Songs gelebt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Billie Holiday litt unter ihrer [[Diskriminierung]] als Schwarze. Vor allem bei den Tourneen mit gemischten Bands wie der von Artie Shaw 1938 machten sie und die anderen schwarzen Musiker täglich entwürdigende Erfahrungen. Als besonders demütigend empfand sie Auftritte, für die ihr Gesicht mit Make-up dunkler geschminkt wurde, da dem weißen Publikum angeblich Billie Holidays Teint zuweilen als zu hell erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz aller Schwierigkeiten wurde 1938 ein sehr erfolgreiches Jahr für die Sängerin; im September erreichte ihre Aufnahme &amp;#039;&amp;#039;I’m Gonna Lock My Heart&amp;#039;&amp;#039; Platz 6 in den Charts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mainstream-Erfolg (1939–1947) ==&lt;br /&gt;
1939 sang sie erstmals den Song &amp;#039;&amp;#039;[[Strange Fruit]]&amp;#039;&amp;#039;, der auf dem gleichnamigen Gedicht des jüdischen Lehrers [[Abel Meeropol]] (alias Lewis Allan) basiert und eindringlich die [[Lynchjustiz]] an Schwarzen thematisiert. Während die Produzenten von Columbia das Thema „zu heiß“ fanden, erklärte [[Commodore Records]] sich bereit, es aufzunehmen, und die Platte wurde einer ihrer größten Erfolge. Seither verband das Publikum Billie Holiday mit diesem Stück und wollte es immer wieder von ihr hören. Die Aufführungen im [[Café Society]] waren minutiös inszeniert; bevor sie das Stück sang, ließ sie die Kellner das Publikum um Ruhe bitten. Das Licht wurde während des langen Intros heruntergedimmt und ein einziger Scheinwerfer erhellte Billie Holidays Gesicht. Mit dem Verklingen des letzten Tons erlosch das Licht, worauf sie dann im Dunkeln verschwand.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicholson, S. 113.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Billie Holiday war ein Star geworden. Ihre Mutter Sadie Fagan nannte ihr Restaurant jetzt &amp;#039;&amp;#039;Mom Holiday&amp;#039;&amp;#039;. Gleichzeitig verspielte sie das Geld ihrer Tochter beim Würfeln. Als Billie Holiday eines Abends Geld von ihr haben wollte, zeigte ihre Mutter ihr die kalte Schulter. Angeblich verließ Billie Holiday daraufhin fluchend das Restaurant und rief: „God bless the child that’s got its own!“, woraus später die Titelzeile des Liedes &amp;#039;&amp;#039;God Bless the Child&amp;#039;&amp;#039; werden sollte. Der Song erreichte Platz 3 in den Billboards des Jahres und verkaufte sich über eine Million Mal.&amp;lt;ref&amp;gt;Jazz History: The Standards (1940s). Jazzstandards.com.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1943 schrieb das [[Life Magazine]] über Billie Holiday, sie besitze den individuellsten Stil aller populären Sängerinnen und werde damit von vielen kopiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicholson, S. 133.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sie 1944 &amp;#039;&amp;#039;[[Lover Man]]&amp;#039;&amp;#039; für [[Decca Records|Decca]] aufnahm, flehte sie ihren Produzenten Milt Gabler an, wie Ella Fitzgerald und [[Frank Sinatra]] Streicher für die Aufnahme zu bekommen. Als sie dann am 4. Oktober ins Studio kam, war sie zu Tränen gerührt, weil sie dort tatsächlich ein Streicherensemble erwartete. Von da an wurde ihre Stimme häufiger von Streichern untermalt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.jazzstandards.com/compositions-0/loverman.htm Lover Man (Oh, Where Can You Be?) (1942).]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;jazzstandards.com&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Billie Holiday 5.jpg|alt=Billie Hollyday in Washington 1948 mit Al Dunn (Trommler), Bobby Tucker (Pianist) und Benny Fonsville (Bassist).|mini|Billie Holiday im Club Bali in Washington (1948)]]&lt;br /&gt;
Einen weiteren Erfolg erlebte Holiday, als sie 1944 in der [[Metropolitan Opera]] in New York als erste Jazz-Sängerin gefeiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Auftritt im Film &amp;#039;&amp;#039;[[New Orleans (Film)|New Orleans]]&amp;#039;&amp;#039; (1947) neben ihrem Vorbild Louis Armstrong war für sie und ihre Fans hingegen enttäuschend. Sie durfte nur eine solche Rolle spielen, wie sie Hollywood damals für Schwarze meistens vorgesehen hatte, nämlich das „Dienstmädchen“. Billie, die glaubte, sich selbst spielen zu dürfen, war maßlos enttäuscht. Während der Dreharbeiten ließ sich außerdem ein Problem nicht mehr verbergen, das sie schon seit den frühen 1940er Jahren begleitete: ihre [[Heroin]]sucht. [[Joe Guy]], ihr Ehemann und Dealer, erhielt deshalb Set-Verbot.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicholson, S. 152–157.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Billie Holiday 1949 b.jpg|mini|hochkant|Billie Holiday, 1949&amp;lt;br /&amp;gt;Foto: [[Carl van Vechten]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Billie Holiday 1949.jpg|mini|hochkant|Billie Holiday, 1949&amp;lt;br /&amp;gt;Foto: [[Carl van Vechten]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Carnegie Hall, Prozess wegen Drogenbesitzes (1947–1949) ==&lt;br /&gt;
Am 16. Mai 1947 wurde Billie Holiday wegen Drogenbesitzes verhaftet. Im darauffolgenden Prozess bekannte sie sich schuldig und bat darum, in ein Krankenhaus eingewiesen zu werden, nachdem ihr Anwalt ihr hatte ausrichten lassen, er habe keine Lust, sie in dem Verfahren zu vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Lady Sings the Blues.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 978-84-399-2465-4, S. 147–149.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie erhielt eine Gefängnisstrafe, kam ins Alderson Federal Prison Camp in West Virginia und wurde am 16. März 1948 wegen guter Führung vorzeitig entlassen.&lt;br /&gt;
Ihr Manager Ed Fishman wollte daraufhin ein Konzert in der [[Carnegie Hall]] veranstalten, doch Holiday zögerte, da sie nicht wusste, ob das Publikum nach ihrer Verhaftung noch zu ihr stehen würde. Schließlich gab sie nach. Das ausverkaufte Konzert vom 27. März 1948 wurde zu einem beispiellosen Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund ihrer Vorstrafe hatte Holiday ihre Cabaret-Lizenz verloren und durfte nicht an Orten mit Alkoholausschanklizenz auftreten, was ihr Einkommen erheblich minderte, zumal sie immer noch nicht angemessen an den Lizenzen beteiligt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicholson, S. 167.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Januar 1949 wurde sie erneut wegen Drogenbesitzes festgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die letzten Jahre (1950–1959) ==&lt;br /&gt;
Fortan beschleunigte sich ihr gesundheitlicher Abstieg. Weiterhin hatte sie Beziehungen mit gewalttätigen Männern, Entzugsversuche blieben erfolglos. Der eskalierende Drogenkonsum wirkte sich auch auf ihre Stimme aus: In ihren späteren Aufnahmen bei [[Verve Records]] weicht ihr jugendlicher Elan zusehends einer merklichen [[Melancholie|Schwermut]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 erschien ihre Autobiografie &amp;#039;&amp;#039;Lady Sings the Blues.&amp;#039;&amp;#039; Die gleichnamige LP enthielt bis auf den Titelsong keine neuen Aufnahmen, wurde jedoch vom [[Billboard Magazine]] als „würdige musikalische Ergänzung ihrer Autobiografie“ gelobt.&amp;lt;ref&amp;gt;Billboard Magazine vom 22. Dezember 1956.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November dieses Jahres hatte sie ihre letzten beiden ausverkauften Konzerte in der Carnegie Hall, was für jeden Künstler eine große Auszeichnung war, besonders jedoch für eine schwarze Sängerin in den späten 1950er Jahren. 13 Aufnahmen aus dem zweiten Konzert erschienen 1961 postum auf dem Album &amp;#039;&amp;#039;[[The Essential Billie Holiday – Carnegie Hall Concert]]&amp;#039;&amp;#039;. Gilbert Milstein von der [[New York Times]] schrieb dazu in seinem Covertext:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Die Probe war zusammenhangslos, ihre Stimme klang dünn und schleppend, ihr Körper müde gebeugt. Aber ich werde niemals die Metamorphose an diesem Abend vergessen. Das Licht erlosch, die Musiker begannen zu spielen und die Erzählung begann. Miss Holiday trat zwischen den Vorhängen hervor in das sie erwartende Scheinwerferlicht, in eine weiße Robe gehüllt und mit einer weißen Gardenie im schwarzen Haar. Aufrecht und schön, souverän und lächelnd. Und als sie den ersten Teil ihrer Erzählung beendet hatte, begann sie zu singen – mit unverminderter Kraft – mit all ihrer Kunst. Ich war sehr bewegt. Mein Gesicht und meine Augen brannten in der Dunkelheit. Und ich erinnere mich an eine Sache. Ich lächelte.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tod ==&lt;br /&gt;
Anfang 1959 diagnostizierte ihr Arzt eine [[Leberzirrhose]] und verbot Holiday das Trinken; sie blieb jedoch nur kurzzeitig [[Abstinenz|abstinent]] vom Alkohol. Im Mai hatte sie zehn Kilogramm Gewicht verloren. Am 31. Mai wurde sie ins Metropolitan Hospital eingeliefert, wo sie unter entwürdigenden Umständen starb; Polizisten standen um das Krankenbett herum, um sie wegen Drogenbesitzes zu verhaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie im Juli 1959 im Alter von 44 Jahren starb, hatte sie 0,70 US-Dollar auf dem Konto und ein Zeitschriftenhonorar von 750 Dollar in bar bei sich.&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.zeit.de/online/2009/29/billie-holiday/seite-2 Zwischen Satin und Zuckerrohr.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, 17. Juli 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Billie Holiday wurde auf dem &amp;#039;&amp;#039;Saint Raymond&amp;#039;s Cemetery&amp;#039;&amp;#039; in der [[Bronx]] bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigungen ==&lt;br /&gt;
Billie Holiday wurde in die [[Blues Hall of Fame]] und auf dem [[Hollywood Walk of Fame]] aufgenommen. Der [[Liste der Venuskrater/H|Venuskrater]] Holiday ist nach ihr benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Beziehungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Orson Welles]] (Schauspieler/Regisseur)&amp;lt;ref&amp;gt;{{NNDB Name|461/000032365|Orson Welles|Abruf=2021-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.popstarsplus.com/directorsproducers_orsonwelles.htm |titel=Orson Welles biography, information, news, links, pictures (pics) and products (director/actor) |datum=2006-11-18 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20061118060425/http://www.popstarsplus.com/directorsproducers_orsonwelles.htm |archiv-datum=2006-11-18 |abruf=2024-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Tallulah Bankhead]] (Schauspielerin)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv |url=http://illkeepyouposted.typepad.com/ill_keep_you_posted/2009/02/gettin-funky-with-billie-holiday-and-tallulah-bankhead.html |text=Gettin’ Funky With Billie Holiday And Tallulah Bankhead! |wayback=20130911031703}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.whosdatedwho.com/dating/billie-holiday-and-tallulah-bankhead |titel=Billie Holiday and Tallulah Bankhead |abruf=2024-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://examiner.com/ |titel=Examiner is back - Examiner.com |datum=2022-05-03 |sprache=en-US |abruf=2024-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* John Levy&lt;br /&gt;
* Jimmy Monroe, Ehemann, Hochzeit am 25. August 1941, geschieden 1947&lt;br /&gt;
* Joe Guy, Ehemann nach &amp;#039;&amp;#039;[[common law]],&amp;#039;&amp;#039; getrennt 1957 (Trompeter und [[Drogendealer]])&lt;br /&gt;
* Louis McKay, Ehemann nach &amp;#039;&amp;#039;common law,&amp;#039;&amp;#039; Hochzeit am 28. März 1957, bis zu ihrem Tod&amp;lt;ref&amp;gt;{{NNDB Name|106/000023037|Abruf=2021-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einfluss ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Billie Holiday hatte in allen Phasen ihrer Karriere einen großen Einfluss auf andere Künstler. Nach ihrem Tod beeinflusste sie Sängerinnen wie [[Janis Joplin]] und [[Nina Simone]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre späten Aufnahmen für das [[Schallplattenlabel]] [[The Verve Music Group|Verve]], darunter [[Solitude (Album)|Solitude]] 1952 und [[Music for Torching]] 1955, haben genauso überlebt wie jene früheren Aufnahmen, die von 1933 an für [[Columbia Records]], [[Commodore Records|Commodore]] (&amp;#039;&amp;#039;[[The Complete Commodore Recordings]]&amp;#039;&amp;#039;) und [[Decca Records]] entstanden. Viele ihrer Stücke, unter anderem &amp;#039;&amp;#039;God Bless the Child&amp;#039;&amp;#039;, [[George Gershwin]]s &amp;#039;&amp;#039;I Loves You Porgy&amp;#039;&amp;#039; und ihr reuevoller [[Blues]] &amp;#039;&amp;#039;Fine and Mellow&amp;#039;&amp;#039; sind Jazzklassiker geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Billie Holiday besaß eine unverwechselbare Stimme. Obwohl sie keine musikalische Ausbildung hatte und nur über einen begrenzten Stimmumfang verfügte, war sie eine außergewöhnliche Sängerin; zugleich herb und zerbrechlich, sowohl unterkühlt als auch leidenschaftlich.&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=&amp;#039;&amp;#039;Bei Holiday gerät man in einen existentiellen Strudel, ein wirkliches Einlassen auf diese Musik schaltet das Gehirn aus wie eine Droge. Nur mit größten Schwierigkeiten wird man sich zu einem analytischen Hören dieser Lieder zwingen können, Holidays Stimme allein greift direkt an die Nervenbahnen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 |Autor=Stephan Richter&amp;lt;ref&amp;gt;Jazz Klassiker, Reclam S. 226.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige der bekanntesten [[Jazzstandard|Standards]], die sie mit ihrer Interpretation geprägt hat, sind &amp;#039;&amp;#039;A Fine Romance&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[All of Me]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[As Time Goes By]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Autumn in New York]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;But Beautiful&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Do You Know What It Means&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Embraceable You]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Fine and Mellow]]&amp;#039;&amp;#039; (Billie Holiday 1939), &amp;#039;&amp;#039;[[Gloomy Sunday (Lied)|Gloomy Sunday]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[God Bless the Child]]&amp;#039;&amp;#039; (Billie Holiday 1939), &amp;#039;&amp;#039;Good Morning Heartache&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[I Cover the Waterfront]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;I Gotta Right to Sing the Blues&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[I Loves You, Porgy]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[It’s Easy to Remember (And So Hard to Forget)]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Yesterdays (Jazzstandard)|Yesterdays]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Lover, Come Back to Me]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Love for Sale]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Lover Man&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[The Man I Love]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Mean to Me]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Nice Work If You Can Get It]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Night and Day (Lied)|Night and Day]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Solitude (Lied)|Solitude]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Stormy Weather&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Summertime (Gershwin)|Summertime]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[There Is No Greater Love]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[These Foolish Things (Remind Me of You)]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[The Way You Look Tonight]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Willow Weep for Me]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Lady Sings the Blues]]&amp;#039;&amp;#039;, amerikanischer Spielfilm, 1972, Regie von [[Sidney J. Furie]], das Drehbuch basierte auf der Autobiographie von 1956. Produziert von den [[Motown|Motown Productions]] im Auftrag der Paramount Pictures. Neben [[Diana Ross]] in der Hauptrolle, die für ihre Darstellung eine &amp;#039;&amp;#039;[[Oscar]]nominierung als beste Hauptdarstellerin&amp;#039;&amp;#039; erhielt, hatten [[Billy Dee Williams]], [[Richard Pryor]], James T. Callahan und [[Scatman Crothers]] Hauptrollen.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Billie Holiday forever.&amp;#039;&amp;#039; Dokumentarfilm, Frankreich, 2012, 52:40 Min., Buch und Regie: [[Frank Cassenti]], Produktion: [[arte]] France, Oléo Films, Erstsendung: 12. Dezember 2012 bei arte, {{Webarchiv |url=http://www.arte.tv/de/programm/244,broadcastingNum=1393018,day=5,week=50,year=2012.html |text=Inhaltsangabe von arte, |wayback=20121218021435}}. „Das Porträt ist eine Hommage an die Jazzlegende, die so intensiv sang, wie sie lebte.“&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Billie Holiday – A Sensation.&amp;#039;&amp;#039; Biografischer Dokumentarfilm, Deutschland, 2015, 52 Min., Buch und Regie: [[Katja Duregger]], Produktion: Tag/Traum, [[SWR]], [[Arte]], Erstsendung: 12. April 2015 bei arte, [http://www.arte.tv/guide/de/055894-000/billie-holiday-a-sensation Inhaltsangabe] von arte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.swrfernsehen.de/-/id=4141492/sdpgid=1388282/jwc0ly/index.html |text=Inhaltsangabe von swr |wayback=20170921103857}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Billie – Legende des Jazz]] &amp;#039;&amp;#039;(Billie)&amp;#039;&amp;#039;, Biografischer Dokumentarfilm, Großbritannien 2019, 98 Min., Buch und Regie: [[James Erskine (Regisseur)|James Erskine]]&lt;br /&gt;
* [[The United States vs. Billie Holiday]], US-amerikanischer Spielfilm, 2021, inszeniert von [[Lee Daniels]], basierend auf dem Buch &amp;#039;&amp;#039;Chasing the Scream: The First and Last Days of the War on Drugs&amp;#039;&amp;#039; von [[Johann Hari]]. In der Hauptrolle ist [[Andra Day]] zu sehen. In weiteren Rollen spielen [[Trevante Rhodes]], [[Garrett Hedlund]] und [[Natasha Lyonne]].&lt;br /&gt;
* Ansonsten existieren von ihr nur wenige Dokumentarfilmaufnahmen, unter anderem aus der TV-Sendung &amp;#039;&amp;#039;[[The Sound of Jazz]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kompositionen ==&lt;br /&gt;
Holiday hat mehrere Songs allein geschrieben, einige auch in Zusammenarbeit mit anderen Autoren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.billieholidaysongs.com/composers-2/ |titel=composers {{!}} Billie Holiday Songs |sprache=en-US |abruf=2024-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1936: &amp;#039;&amp;#039;Billie’s Blues alias: I Love My Man&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1939: &amp;#039;&amp;#039;Our Love Is Different&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1939: &amp;#039;&amp;#039;Long Gone Blues&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1939: &amp;#039;&amp;#039;Fine and Mellow&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1939: &amp;#039;&amp;#039;Everything Happens for the Best&amp;#039;&amp;#039; (mit [[Tab Smith]])&lt;br /&gt;
* 1940: &amp;#039;&amp;#039;Tell Me More and More and Then Some&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1941: &amp;#039;&amp;#039;God Bless the Child&amp;#039;&amp;#039; (mit [[Arthur Herzog Jr.]])&lt;br /&gt;
* 1944: &amp;#039;&amp;#039;Don’t Explain&amp;#039;&amp;#039; (mit Arthur Herzog Jr.)&lt;br /&gt;
* 1949: &amp;#039;&amp;#039;Somebody’s on My Mind&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1949: &amp;#039;&amp;#039;Now or Never&amp;#039;&amp;#039; (mit Curtis R. Lewis)&lt;br /&gt;
* 1950: &amp;#039;&amp;#039;You Gotta Show Me&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1954: &amp;#039;&amp;#039;Stormy Blues&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1956: &amp;#039;&amp;#039;Lady Sings the Blues&amp;#039;&amp;#039; (mit Alberta Nichols)&lt;br /&gt;
* 1956: &amp;#039;&amp;#039;My Man&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie ==&lt;br /&gt;
Ihre Diskografie nennt 127 Singles (78/min und 45/min), Singlealben, E.P.s, zahlreiche Studio- und Live-Langspielplatten sowie mehr als 1200 Kompilationsalben, Boxsets und andere Wiederveröffentlichungen, die nach ihrem Tod erschienen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sängerin hatte von 1933 bis 1942 für die [[Columbia Records]] aufgenommen, von 1939 bis 1944 überwiegend für [[Commodore Records]] und das Army-Label [[V-Disc]], von 1944 bis 1950 folgten Aufnahmen bei [[Decca Records]]. 1951 entstanden einige Titel für Aladdin. Von 1952 bis 1957 war sie bei [[Norman Granz]] unter Vertrag (Labels: Clef, Mercury und Verve). Ihr vorletztes Album &amp;#039;&amp;#039;[[Lady in Satin]]&amp;#039;&amp;#039; erschien bei Columbia Records und ihre letzten Aufnahmen 1959 bei [[MGM Records]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ab hier chronologisch ??? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu den von ihr interpretierten bekanntesten Titeln zählen nach den Charts u. a.:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The way you look tonight; Who Loves You?, I Can’t Give You Anything but Love,&amp;#039;&amp;#039; alle 1936&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pennies from Heaven, I’ve Got My Love to Keep Me Warm, Carelessly,&amp;#039;&amp;#039; alle 1937&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;I’m Gonna Lock My Heart,&amp;#039;&amp;#039; 1938&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Eingebundene Diskografie|Billie Holiday/Diskografie|Überschrift=Studioalben|Liste der Top-30-Schellackplatten von Billie Holiday}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Autobiografie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Billie Holiday zusammen mit William Dufty: &amp;#039;&amp;#039;Schwarze Lady – sings the Blues.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem amerikanischen Englisch übersetzt von [[Werner Burkhardt]]. Hoffmann und Campe, Hamburg 1957. &lt;br /&gt;
* Billie Holiday zusammen mit William Dufty: &amp;#039;&amp;#039;Lady sings the Blues.&amp;#039;&amp;#039; Edition Nautilus, Hamburg 1999, ISBN 3-89401-110-6; 6. Auflage, 2013, ISBN 978-3-89401-781-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;- chronologisch -&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* John Chilton: &amp;#039;&amp;#039;Billie’s Blues&amp;#039;&amp;#039;. Da Capo Press, 1989, ISBN 0-306-80363-1.&lt;br /&gt;
* Robert O’Meally: &amp;#039;&amp;#039;Billie Holiday – Lady Day.&amp;#039;&amp;#039; Hannibal, St. Andrä-Wördern 1995, ISBN 3-85445-111-3.&lt;br /&gt;
* Donald Clarke: &amp;#039;&amp;#039;Billie Holiday – Wishing on the Moon. Eine Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Piper, München 1995, ISBN 3-492-03756-9.&lt;br /&gt;
* [[Stuart Nicholson (Autor)|Stuart Nicholson]]: &amp;#039;&amp;#039;Billie Holiday&amp;#039;&amp;#039;. Weidenfeld &amp;amp; Nicolson, 1995, ISBN 0-575-05631-2.&lt;br /&gt;
* [[Studs Terkel]]: &amp;#039;&amp;#039;Giganten des Jazz&amp;#039;&amp;#039;. Zweitausendeins, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-86150-723-4.&lt;br /&gt;
* Julia Blackburn: &amp;#039;&amp;#039;Billie Holiday.&amp;#039;&amp;#039; Berlin Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-8270-0663-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118706454}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0390507}}&lt;br /&gt;
* {{FemBio|http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/billie-holiday/}}&lt;br /&gt;
* [http://www.billieholiday.com/ billieholiday.com] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.billieholiday.be/other/photo.html billieholiday.be: Fotos und Diskographie] (englisch)&lt;br /&gt;
* Harry Lachner: {{Webarchiv |url=http://www.arte.tv/de/kunst-musik/cd-tipps/Jahrhundertwerke/30_20Jahrhundertaufnahmen_20des_20Jazz/1152534.html |text=Billie Holiday: „The Complete Commodore Recordings“. |wayback=20120426120637}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[arte]]&amp;#039;&amp;#039;, Reihe: &amp;#039;&amp;#039;30 Jahrhundertaufnahmen des Jazz&amp;#039;&amp;#039;, 20. März 2006&lt;br /&gt;
* [http://topics.nytimes.com/topics/reference/timestopics/people/h/billie_holiday/index.html Billie-Holiday-Dossier] aus dem Archiv der [[New York Times]] (englisch)&lt;br /&gt;
* Volker Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.zeit.de/online/2009/29/billie-holiday Erinnerung an Billie Holiday. Zwischen Satin und Zuckerrohr.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, 17. Juli 2009&lt;br /&gt;
* Georg Gruber: [https://www.br.de/mediathek/podcast/radiowissen/billie-holiday-saengerin-und-jazz-legende/1817021 &amp;#039;&amp;#039;Billie Holiday - Sängerin und Jazz-Legende&amp;#039;&amp;#039;] [[Bayern 2]] [[Radiowissen]]. Ausstrahlung am 2. Februar 2021 (Podcast)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118706454|LCCN=n50033023|NDL=00522683|VIAF=14857262}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Holiday, Billie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Billie Holiday| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jazz-Sänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Blues-Sänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudonym]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Blues Hall of Fame]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Rock and Roll Hall of Fame]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grammy-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Venuskrater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Holiday, Billie&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Harris, Elinore (Geburtsname); Fagan, Eleonora; Fagan Gough, Eleonora; Gough McKay, Eleanora; Gough Harris, Eleonora; Fagan, Elionor&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanische Jazz-Sängerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. April 1915&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Philadelphia]], [[Pennsylvania]], USA&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Juli 1959&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[New York City|New York]], USA&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jürgen Engel</name></author>
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