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	<title>Bewegte Bilder - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-06T21:05:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Bewegte_Bilder&amp;diff=8434&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Boonekamp: Leerraum</title>
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		<updated>2025-01-23T07:19:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerraum&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bewegte Bilder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nennt man eine Folge von [[Fotografie|Bildern]], die durch Anzeigen in kurzen Zeitabständen mit geeigneter Technik für den Betrachter die [[Illusion]] der [[Bewegung (Physik)|Bewegung]] erzeugen. Meist wird der Begriff synonym zu „[[Einzelbild (Film)|Filmbildern]]“ verwendet. Für die menschliche [[Wahrnehmung]] genügen bereits etwa 16 bis 18 Bilder pro [[Sekunde]], um die Illusion von fließender Bewegung zu erzeugen, sofern sich die Einzelbilder nur geringfügig voneinander unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Spiegelkreisel.gif|mini|Achteckiger Spiegelkreisel zur spielerischen Darstellung eines bewegten Pferdes mit Reiter]]&lt;br /&gt;
Die Erfindung&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. [[Lars Christian Grabbe|Lars C. Grabbe]], Dimitri Liebsch, Patrick Rupert-Kruse (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Sprung zum bewegten Bild. Narration, Serie und (proto-)filmische Apparate.&amp;#039;&amp;#039; Herbert von Halem Verlag, Köln 2014, ISBN 9783869621173.&amp;lt;/ref&amp;gt; der bewegten Bilder (Laufbilder) beruht darauf, Serien von Bildern oder [[Serienfotografie|Momentfotografien]] in natürlicher Folge (1, 2, 3, 4, 5) darzubieten. Die ersten „bewegten Bilder“ waren technische Weiterentwicklungen des [[Daumenkino]]s, wie das [[Phenakistiskop]], das [[Zoetrop]] oder das [[Praxinoskop]]. Mit dem [[Elektrotachyscop]], der Möglichkeit zur vergrößerten [[Projektion (Optik)|Wandprojektion]], führten sie schließlich zum [[Film]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prinzip ==&lt;br /&gt;
Die [[Fotografie]]n selbst oder ein [[Bildträger]] werden stillstehend gesehen. Man spricht vom unterbrochenen oder intermittierenden Transport in Verbindung mit einem Verschluss bei der Aufnahme bzw. einer Blende bei der Wiedergabe. Zwischen den Moment- oder [[Phasenbild]]ern gibt es eine Dunkelpause. Bei der gewöhnlichen [[Filmkamera]] zerfällt ein sogenannter [[Periodizität|Zyklus]] in zwei Teile, die durch die komplementären Winkel im kreisförmigen [[Umlaufverschluss]] ausgedrückt sind, zum Beispiel 190 Grad Transport-Dunkelphase und 170 Grad Belichtungs- oder Beleuchtungsphase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Eigenheiten des menschlichen [[Gesichtssinn]]s tragen wesentlich zu einer realitätsnahen Wahrnehmung bei: Zunächst muss für eine flimmerfreie Wahrnehmung die [[Bildfrequenz]] über der [[Flimmerfusionsfrequenz]] liegen. Die eigentliche Bewegungswahrnehmung entsteht durch relativ geringfügige Unterschiede des Inhalts aufeinanderfolgender Bilder, die im Gehirn als Positionsänderung und somit als Bewegung interpretiert werden. Dieser Effekt wird [[stroboskopische Bewegung]] oder Beta-Bewegung genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Goldstein2010&amp;quot;&amp;gt;E. Bruce Goldstein: &amp;#039;&amp;#039;Encyclopedia of Perception.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Sage Publications, Thousand Oaks 2010, ISBN 1412940818, S. 458 ([https://books.google.de/books?id=6M3NSNm6MlkC&amp;amp;pg=PA458 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nichols1980&amp;quot;&amp;gt;Bill Nichols, Susan J. Lederman: &amp;#039;&amp;#039;Flicker and Motion in Film.&amp;#039;&amp;#039; In: Teresa DeLauretis, Stephen Heath: &amp;#039;&amp;#039;Cinematic Apparatus.&amp;#039;&amp;#039; Springer, London 1980, S. 96–105 ([https://books.google.de/books?id=mcLtCwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA96 Google books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flimmerfreie Darstellung ist ab ungefähr 45 Hell-Dunkel-Wechseln pro Sekunde möglich, bei denen die meisten Menschen das Flimmern nur noch unbewusst wahrnehmen. Allerdings können sehr helle und kontrastreiche Bilder auch hier noch zum Flimmern führen. Dies kann sich nach längerer Zeit der Betrachtung bewegter Bilder durch Ermüdung der Augen oder Kopfschmerzen bemerkbar machen. Ab etwa 60 Hell-Dunkel-Wechseln pro Sekunde ist die Gefahr solcher Wirkungen weitgehend ausgeschaltet. Ein Verfahren mit 60 Bildern in der Sekunde ist [[Showscan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlegende Technik ==&lt;br /&gt;
Um nicht tatsächlich 50 oder 100 Einzelbilder pro Sekunde aufnehmen zu müssen, wurde beim Film schon früh der Trick angewandt, jedes der aufgenommenen Bilder mehrmals wiederzugeben. 16 ([[Phasenbild|Phasen]]-) Bilder pro Sekunde kommen bei Verwendung einer Dreiflügelblende oder einer dreifach übersetzt rotierenden Blende mit 48 Hell-Dunkel-Wechseln zur Darstellung. Aus 24 pro Sekunde aufgenommenen Filmbildern, die Bildfrequenz des Tonfilms, werden mit Hilfe einer zweiflügeligen Blende 48 projizierte Bilder, was ein Kompromiss ist zwischen ruckelfreier Darstellung, minimalem Materialverbrauch und als flimmerfrei empfundener Vorführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Video und Fernsehen werden in den europäischen Verfahren [[Phase Alternating Line|PAL]] und [[SECAM]] 25 Bilder bzw. 50 [[Halbbild]]er pro Sekunde gezeigt, da dies der in europäischen Stromnetzen üblichen [[Wechselstrom]]frequenz von 50 [[Hertz (Einheit)|Hertz]] entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem bis jetzt beschriebenen Simplex-Verfahren gibt es das [[Duplex-Verfahren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Wiedergabe bewegter Bilder gibt es verschiedene Techniken. Die wichtigsten sind:&lt;br /&gt;
* [[Filmprojektor]]en&lt;br /&gt;
* [[Filmbetrachter]]&lt;br /&gt;
* [[Kathodenstrahlröhrenbildschirm]]e&lt;br /&gt;
* [[Plasmabildschirm]]e&lt;br /&gt;
* [[Flüssigkristallbildschirm]]e&lt;br /&gt;
* [[OLED]]s&lt;br /&gt;
* [[Videoprojektor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plasma-, Flüssigkristall-Bildschirme und OLEDs sind aufgrund ihrer Funktionsweise nicht vom Flimmern betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls gleichzeitig mit den bewegten Bildern auch noch Klänge wiedergegeben werden, so handelt es sich dann um eine [[audiovisuelle Sequenz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeittafel ==&lt;br /&gt;
{{Bildfrequenz |Zeittafel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Fototechnik]]&lt;br /&gt;
* [[Film]]&lt;br /&gt;
* [[Videotechnik]] (Video)&lt;br /&gt;
* [[Duplex-Verfahren]]&lt;br /&gt;
* [[Audiovisuelle Sequenz]]&lt;br /&gt;
* [[Lernen mit bewegten Bildern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Bewegtbild}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fototechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Videotechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Boonekamp</name></author>
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