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	<title>Bergulme - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Bergulme&amp;diff=13629&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bertramz: /* Verwendung */ ausdruck</title>
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		<updated>2025-02-26T08:08:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verwendung: &lt;/span&gt; ausdruck&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Berg-Ulme&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Ulmus glabra&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[William Hudson|Huds.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Ulmen&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Ulmus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Ulmoideae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Ulmengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Ulmaceae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Rosenartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Rosales&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Eurosiden I&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Ulmus glabra nf.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Berg-Ulme (&amp;#039;&amp;#039;Ulmus glabra&amp;#039;&amp;#039;), Illustration&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bergulme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Ulmus glabra&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Huds.}}, [[Synonym (Taxonomie)|Synonym]]: &amp;#039;&amp;#039;Ulmus scabra&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Mill.}}, &amp;#039;&amp;#039;Ulmus montana&amp;#039;&amp;#039; {{Person|With.}}), in [[Schreibweise deutscher Pflanzennamen|fachsprachlicher Rechtschreibung]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Berg-Ulme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist ein großer [[Baum]] aus der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] der [[Ulmen]] (&amp;#039;&amp;#039;Ulmus&amp;#039;&amp;#039;) und gehört in die Familie der [[Ulmengewächse]] (Ulmaceae). Seit einigen Jahrzehnten wird sie stark vom [[Ulmensterben]] bedroht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jilm drsný Starý Telečkov.JPG|mini|[[Habitus (Biologie)|Habitus]] der Bergulme]]&lt;br /&gt;
Die Bergulme wächst als sommergrüner Baum, sie erreicht Wuchshöhen von bis über 40 Meter und Stammdurchmesser von bis über 2,7 Meter und ein Alter von bis über 400 Jahren. Die jungen Zweige sind olivgrün bis dunkelbraun und abstehend behaart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Knospen und Blätter ===&lt;br /&gt;
Die Blütenknospen sind kugelig und die Blattknospen zugespitzt eiförmig. Die Seitenknospen sind vom Zweig abstehend. Die Knospenschuppen sind dunkelbraun/schwarz, abgerundet und deutlich eingekerbt. Beide Knospentypen sind 5–7 mm (maximal 9 mm) lang. Die Knospen sind anfangs rostrot bis bräunlich behaart, später verkahlend und nur noch am Rand der Knospenschuppen bewimpert. Die Blütenknospen treiben in Abhängigkeit von der Witterung in der Zeit von Februar bis April aus, die Laubknospen erst im späten Frühjahr (Mai, Juni). Zu diesem Zeitpunkt sind die Früchte schon weit entwickelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Godet&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweizeilig angeordneten Laubblätter der Bergulme sind kurz gestielt. Die Länge des Blattstiels beträgt 3–6&amp;amp;nbsp;mm. Er wird oft vom unteren Ende der längeren Seitenhälfte (teilweise) verdeckt. Die 5–16&amp;amp;nbsp;cm langen Blätter sind elliptisch, eiförmig oder verkehrt-eiförmig, wobei sie dann im oberen Drittel am breitesten sind. Das Blattende ist bespitzt bis schmal zugespitzt oder geschwänzt. Es kommen auch zwei- bis vierspitzige Blätter vor, die neben der normalen Blattspitze jeweils Nebenspitzen aufweisen. Die für Ulmen typische Asymmetrie der Spreitenbasis ist bei der Bergulme nur schwach ausgeprägt, z.&amp;amp;nbsp;B. weniger schwach als bei der Flatterulme. Der Blattrand ist meist grob doppelt gesägt und manchmal im unteren Bereich einfach gesägt. Die Blattoberseite ist dunkelgrün und fühlt sich rau an. Die Blattunterseite ist mittelgrün und auf den größeren Adern fein weißhaarig. Jede Blattseite besitzt 13–20 Seitenadern, die zum Blattrand hin meist gegabelt sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gehölzführer&amp;quot;&amp;gt;Jean-Denis Godet: &amp;#039;&amp;#039;Der Godet Gehölzführer, Bäume und Sträucher.&amp;#039;&amp;#039; Weltbild Verlag GmbH, Augsburg, 1987, S. 192–193.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Ulmus glabra sl3.jpg|Blatt-Seitenknospe&lt;br /&gt;
 Ulmus glabra sl6.jpg|Blatt-Endknospe&lt;br /&gt;
 Ulmus glabra.jpg|Zweig mit Laubblättern und Früchten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blüten und Früchte ===&lt;br /&gt;
Die Blütezeit reicht von März bis April, wobei die unauffälligen, sehr kurz gestielten, kleinen Blüten vor den Blättern erscheinen. Die Blüten stehen dicht und sind zu 20–30 in kugeligen Büscheln vereinigt. Sie haben ein trichterförmiges, hell-grünliches bis rötliches, [[Blütenhülle#Formen|einfaches Perianth]], d.&amp;amp;nbsp;h., dass die Blütenhülle nicht in Kelch und Krone untergliedert ist. Das Perianth ist 4–6-teilig (meist 5-teilig), wobei die [[Perigonblatt|Perigonblätter]] im unteren Bereich miteinander verwachsen sind. Die kurzen Zipfel tragen rosarote Wimpern. Die Blüten sind zwittrig, wobei die 4–6 (meist 5) dunkelvioletten [[Staubblatt|Staubblätter]] etwas vorstehen. Der [[Fruchtknoten]] ist oberständig und trägt eine zweispaltige, drüsige [[Narbe (Botanik)|Narbe]] mit zwei weißlichen oder rötlichen Narbenästen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Godet&amp;quot;&amp;gt;Jean-Denis Godet: &amp;#039;&amp;#039;Einheimische Bäume und Sträucher.&amp;#039;&amp;#039; Eugen Ulmer KG, Stuttgart, 2019, ISBN 978-3-8186-0945-0, S. 230–231.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt&amp;quot;&amp;gt;Schütt, Weisgerber, Schuck, Lang, Stimm, Roloff: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie der Laubbäume.&amp;#039;&amp;#039; Nikol-Verlag, 2006, ISBN 978-3-937872-39-1, S. 623–635.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Früchte der Bergulme sind kurz gestielte, ringsum dünn geflügelte, breit-eiförmige bis rundliche 20–30&amp;amp;nbsp;mm große [[Flügelnuss (Botanik)|Flügelnüsse]]. Der einzige Samen liegt bei der Bergulme fast in der Mitte der Frucht. Die früh reifenden, grünen Früchte übernehmen die Photosynthese solange die Blätter noch nicht ausgetrieben sind. Die Samenreife erfolgt zwei Monate nach der Blüte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hecker&amp;quot;&amp;gt;Ulrich Hecker: &amp;#039;&amp;#039;Bäume und Sträucher.&amp;#039;&amp;#039; BLV Verlagsgesellschaft mbH, München, 2003, ISBN 3-405-16621-7, S.&amp;amp;nbsp;126–127.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Ulmus glabra sl8.jpg|Blütenbüschel mit jüngeren Blüten&lt;br /&gt;
 Ulmus glabra flowers - Keila.jpg|Blütenbüschel mit älteren Blüten&lt;br /&gt;
 Ulmus glabra sl16.jpg|Büschel mit unreifen Früchten&lt;br /&gt;
 UlmusGlabra1.JPG|Einzelne, reifere Früchte mit Blatt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chromosomensatz ===&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 28.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://legacy.tropicos.org/Name/33300069?projectid=9 &amp;#039;&amp;#039;Ulmus glabra Huds.&amp;#039;&amp;#039;] auf Tropicos.org, IPCN Chromosome Reports&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GTH Bergulme 4.jpg|mini|[[Borke]] und Blätter einer alten Bergulme in [[Gotha]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hoffmann-Dennert botanischer Bilderatlas (Taf. 27) (6424994901).jpg|mini|Gegenüberstellung von Bergulme (unten) und Flatterulme (oben rechts) aus [[Carl Hoffmann (Verleger)|Hoffmann-]][[Eberhard Dennert |Dennert]], Botanischer Bilderatlas, nach dem natürlichen Pflanzensystem, 1911]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die Bergulme (&amp;#039;&amp;#039;Ulmus glabra&amp;#039;&amp;#039;) wird wie die [[Feldulme]] (&amp;#039;&amp;#039;Ulmus minor&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der Gattung [[Ulmen]] (&amp;#039;&amp;#039;Ulmus&amp;#039;&amp;#039;) in die Untergattung &amp;#039;&amp;#039;Ulmus&amp;#039;&amp;#039; und dort in die Sektion &amp;#039;&amp;#039;Ulmus&amp;#039;&amp;#039; eingeordnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN-Ulmus glabra&amp;quot;&amp;gt;[https://npgsweb.ars-grin.gov/gringlobal/taxon/taxonomydetail?id=40834 &amp;#039;&amp;#039;Ulmus glabra&amp;#039;&amp;#039; Huds.] auf GRIN-Global (U.S. National Plant Germplasm System)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Berg- und die Feldulme bilden die [[Holländische Ulme]] (&amp;#039;&amp;#039;Ulmus × hollandica&amp;#039;&amp;#039;) als Hybridform.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN-Ulmus xhollandica&amp;quot;&amp;gt;[https://npgsweb.ars-grin.gov/gringlobal/taxon/taxonomydetail?id=40837 &amp;#039;&amp;#039;Ulmus × hollandica&amp;#039;&amp;#039; Mill.] auf GRIN-Global (U.S. National Plant Germplasm System)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wie die Berg- und die Feldulme einheimische [[Flatterulme]] (&amp;#039;&amp;#039;Ulmus laevis&amp;#039;&amp;#039;) ist verwandtschaftlich weiter von der Bergulme entfernt als die Feldulme und wird innerhalb der Gattung Ulmen wie die [[Amerikanische Ulme]] (&amp;#039;&amp;#039;Ulmus americana&amp;#039;&amp;#039;) in die Untergattung &amp;#039;&amp;#039;Oreoptelea&amp;#039;&amp;#039; und dort in die Sektion &amp;#039;&amp;#039;Blepharocarpus&amp;#039;&amp;#039; eingeordnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN-Ulmus laevis&amp;quot;&amp;gt;[https://npgsweb.ars-grin.gov/gringlobal/taxon/taxonomydetail?id=40842 &amp;#039;&amp;#039;Ulmus laevis&amp;#039;&amp;#039; Pall.] auf GRIN-Global (U.S. National Plant Germplasm System)&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Gegensatz zur Feldulme bildet die Flatterulme auch keinen Hybrid mit der Bergulme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Die Berg-Ulme kann bis 400 Jahre alt werden. Die [[Umtriebszeit]] in der [[Forstwirtschaft]] beträgt 120 bis 140 Jahre. Stamm und Äste werden mehrfach übergipfelt durch Seitensprosse (Verzweigung [[sympodial]] monochasial). Die Laubblätter ebenso wie die Seitenzweige sind zweizeilig angeordnet (Lichtschutz). Bei den [[Ulmen]] wird die [[Photosynthese]] im Frühjahr, bevor die Laubblätter erscheinen, schon von den blattartigen Flügeln der heranreifenden grünen Früchte übernommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bergulmen haben in der Jugend ein Pfahlwurzelsystem. Im Alter bildet sich ein [[Herzwurzel|Senkerwurzelsystem]] mit einer Tendenz zur [[Herzwurzel]] (viele Senker aus flach bis schräg streichenden Hauptwurzeln) aus. Die Wurzeln bilden eine [[Arbuskuläre Mykorrhiza]] aus, frühere Angaben über eine [[Ektomykorrhiza]] wurden nicht bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blütenknospen überwintern. Blütenökologisch handelt es sich um den „vorlaufend“, d.&amp;amp;nbsp;h. vor dem Laubaustrieb erscheinenden und windblütigen „Hängeblütigen Typ“. Reste von [[Pollenkitt]], wie er für die [[Insektenbestäubung]] üblich ist, sind vorhanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll&amp;quot; /&amp;gt; Die Blüten sind streng vormännliche Zwitterblüten. Reste von [[Nektardrüse]]n produzieren am Grunde der Staubblätter Spuren von [[Nektar (Botanik)|Nektar]], so dass auch an dieser Stelle die prinzipielle Anlage zur Insektenbestäubung zu erkennen ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll&amp;quot; /&amp;gt; Der [[Pollen]] ist zudem eine wichtige Bienennahrung im Frühjahr. Die Blühfähigkeit der Bergulme beginnt nach 30 bis 40 Jahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Meteorochorie|Flügelfrüchte]] sind [[Gleitflug|Gleitflieger]] mit einer Sinkgeschwindigkeit von 0,67&amp;amp;nbsp;m/s. Sie werden nur bei starkem Wind weit forttransportiert. Auch durch Wasserhaftung an Tieren ist Ausbreitung möglich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll&amp;quot; /&amp;gt; Die frühe Fruchtreife wird durch die in den heranreifenden Früchten stattfindende [[Photosynthese]] ermöglicht. Die Samen sind [[Lichtkeimer]], aber nur wenige Tage keimfähig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raupen folgender Schmetterlingsarten sind von der Bergulme als Nahrungsquelle abhängig (Auswahl):&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Welt der Schmetterlinge&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;bkmakro.de&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;schmetterlingeinwildauundberlin&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[C-Falter]] (&amp;#039;&amp;#039;Nymphalis c-album&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Ulmen-Fleckenspanner]] (&amp;#039;&amp;#039;Abraxas grossulariata&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Großer Rindenspanner]] (&amp;#039;&amp;#039;Hypomecis roboraria&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Weißstirn-Weißspanner]] (&amp;#039;&amp;#039;Cabera pusaria&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Ulmen-Zipfelfalter]] (&amp;#039;&amp;#039;Satyrium w-album&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Bergulmen-Spanner]] (&amp;#039;&amp;#039;Venusia blomeri&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Discoloxia blomeri&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Ulmus glabra range.svg|mini|Verbreitung der Bergulme (grüne Flächen: ursprüngliches Vorkommen, grünes X: isolierte Vorkommen, oranges Dreieck: eingeführt)&amp;lt;ref name=&amp;quot;EUFORGEN&amp;quot;&amp;gt;[https://www.euforgen.org/species/ulmus-glabra/ &amp;#039;&amp;#039;Ulmus glabra&amp;#039;&amp;#039;, Wych elm] auf EUFORGEN&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Die Bergulme ist fast über ganz Europa verbreitet, von Mittelspanien, Italien und Südosteuropa bis Südskandinavien, von den Britischen Inseln bis zum Ural. Sie ist vom Tiefland bis in eine Höhenlage von etwa 1300 Metern anzutreffen. In den Allgäuer Alpen steigt sie bis zu einer Höhenlage von 1500 Metern auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EUFORGEN&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berg-Ulme kommt zerstreut in Schluchtwäldern und schattigen Hangwäldern vor. Sie bevorzugt sickerfeuchte, nährstoff- und basenreiche, auch bewegte [[Lehm]]- und [[Ton (Bodenart)|Tonböden]]. Nach [[Zeigerwerte nach Ellenberg|Ellenbergs Zeigerwerten]] ist sie ein Mäßigwärmezeiger, ein Schwachsäure- bis Schwachbasezeiger, an stickstoffreichen Standorten wachsend und eine Verbandscharakterart der Linden-Ahorn- und Ahorn-Buchen-[[Mischwald|Mischwälder]] (Tilio platyphylli-Acerion pseudoplatani).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ellenberg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung ==&lt;br /&gt;
Das bekannte [[Ulmensterben]] wird durch den [[Schlauchpilz]] &amp;#039;&amp;#039;[[Ophiostoma ulmi]]&amp;#039;&amp;#039; verursacht. Er lebt in den [[Trachee (Pflanze)|Tracheen]] der jüngsten Jahresringe und regt zur [[Verthyllung]] an, die zur Verstopfung der Tracheen und damit zum Absterben des Baumes führt. Der Pilz wird durch einen [[Borkenkäfer]], den [[Ulmensplintkäfer]] (&amp;#039;&amp;#039;Scolytus scolytus&amp;#039;&amp;#039;) übertragen, vor allem, wenn die Bäume – wie in Anpflanzungen an Straßen – ungünstige Standortbedingungen haben und eng beisammenstehen. Die Krankheit wird durch [[Grundwasserabsenkung]] deutlich gefördert. Erkrankte Äste (oder auch die ganzen Bäume) sollten sofort beseitigt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wood Ulmus glabra.jpg|mini|Holz der Bergulme]]&lt;br /&gt;
Auch als Alleebaum wird sie gepflanzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer&amp;quot; /&amp;gt; Mancherorts zählen Bergulmen zum Baumbestand in städtischen Anlagen. Zahlreiche alte Bergulmen sind als Naturdenkmale geschützt, beispielsweise eine Bergulme in der Altstadt von Gotha (Lutherstraße).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittelschwere, elastische und zähe, moderat beständige [[Holz]] der Berg-Ulme zeigt eine schöne [[Maserung]], ist schön gezeichnet. Es ist unter der Bezeichnung „Rüster“ im Handel und liefert vor allem [[Furnier]] für Möbel und den Innenausbau. Auch zum [[Drechseln]] wird es verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll&amp;quot; /&amp;gt; Das [[Kernholz]] der Bergulme ist blassbraun.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Harz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rekorde und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Der älteste, dickste und größte Baum der Art in Europa war die „Bergulme am [[Grenzhammer (Ilmenau)|Grenzhammer]]“ im thüringischen [[Ilmenau]], die 2015 einem Unwetter zum Opfer fiel. Nach bisherigen Erkenntnissen war sie die einzige, die gegen den Pilzbefall immun war, welcher durch den [[Ulmensplintkäfer]] hervorgerufen wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TA-Ilmenau&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bergulme wurde 1992 zum [[Baum des Jahres]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Margot Spohn, [[Marianne Golte-Bechtle]]: &amp;#039;&amp;#039;Was blüht denn da? Die Enzyklopädie: über 1000 Blütenpflanzen Mitteleuropas.&amp;#039;&amp;#039; Kosmos, Stuttgart 2005, ISBN 3-440-10326-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ulmus glabra|Bergulme (&amp;#039;&amp;#039;Ulmus glabra&amp;#039;&amp;#039;)|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4144664-1}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|6137}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|6137}}&lt;br /&gt;
* [http://www.infoflora.ch/de/flora/253-ulmus-glabra.html#map &amp;#039;&amp;#039;Ulmus glabra.&amp;#039;&amp;#039;] In: [http://www.infoflora.ch/ &amp;#039;&amp;#039;Info Flora (Das nationale Daten- und Informationszentrum der Schweizer Flora).&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Hauptgruppen/ulmus.htm#Berg-%20Ulme  Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
* [https://www.baumkunde.de/baumdetails.php?baumID=0079 Steckbrief bei &amp;#039;&amp;#039;www.baumkunde.de&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.wald.de/die-bergulme-ulmus-glabra-hudson/ Steckbrief bei &amp;#039;&amp;#039;www.wald.de&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Harz&amp;quot;&amp;gt;Kurt Harz: &amp;#039;&amp;#039;Bäume und Sträucher. Blätter, Blüten, Früchte der heimischen Arten&amp;#039;&amp;#039; (= BLV-Naturführer). 12., durchgesehene Auflage. blv, München 2005, ISBN 3-405-15107-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3800131315|Seiten=319}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert&amp;quot;&amp;gt;Erhard Dörr, [[Wolfgang Lippert (Botaniker)|Wolfgang Lippert]]: &amp;#039;&amp;#039;Flora des Allgäus und seiner Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, IHW, Eching 2001, ISBN 3-930167-50-6, S. 427.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ellenberg&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3825281043}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|9783494014241}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot;&amp;gt;[https://www.floraweb.de/pflanzenarten/schmetterlinge.xsql?suchnr=6137&amp;amp;sipnr=6137 Die Bergulme als Schmetterlingspflanze bei &amp;#039;&amp;#039;FloraWeb&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Welt der Schmetterlinge&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.welt-der-schmetterlinge.de/schmetterling-traubenkirschenharlekin-abraxas_sylvata.html |wayback=20190726210339 |text=&amp;#039;&amp;#039;Welt der Schmetterlinge&amp;#039;&amp;#039; }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Baum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bertramz</name></author>
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