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	<title>Bauhaus-Archiv - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Bauhaus-Archiv&amp;diff=5853&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;0000ff: /* Neubaupläne */ typo</title>
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		<updated>2025-09-22T11:13:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Neubaupläne: &lt;/span&gt; typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bauhaus-Archiv-Logo-2017.svg|mini|Logo des Bauhaus-Archivs, im September 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bauhaus Archiv Berlin 2.jpg|mini|Bauhaus-Archiv, Ansicht von Südwesten, im September 2011]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bauhaus-Archiv /&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Museum für Gestaltung in [[Berlin-Tiergarten]] sammelt Arbeiten, Dokumente und Literatur, die in Zusammenhang mit dem [[Bauhaus]] stehen, und macht sie der Öffentlichkeit zugänglich. Es besitzt die weltweit größte Sammlung zur Geschichte des Bauhauses (1919–1933). Bis voraussichtlich 2025&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://arthist.net/archive/35164 |titel=Projektleitung Digitales Bauhaus-Archiv, Berlin |abruf=2022-04-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist das Museum aufgrund von Umbauarbeiten geschlossen und nutzt einen temporären Standort in Berlin-Charlottenburg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Birgit Rieger |Titel=Bauhaus-Archiv zieht vorübergehend ins Haus Hardenberg |Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online |Datum=2018-06-29 |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-charlottenburg-bauhaus-archiv-zieht-voruebergehend-ins-haus-hardenberg/22753248.html |Abruf=2018-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Bauhaus-Archiv wurde 1960 von [[Hans Maria Wingler]] in [[Darmstadt]] gegründet. [[Walter Gropius]] und andere Bauhaus-Angehörige unterstützten das Vorhaben. Die Sammlung wuchs schnell, man dachte an ein eigenes Museumsgebäude und fragte bei Gropius an, ob er den Entwurf dafür übernehmen würde. So entstanden die Pläne für ein neues Museum auf der Darmstädter [[Park Rosenhöhe|Rosenhöhe]], das sich aber kommunalpolitisch nicht durchsetzen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einem seiner Berlin-Besuche gelang es Gropius, den damaligen Bausenator [[Rolf Schwedler]] für das &amp;#039;&amp;#039;Bauhaus-Archiv&amp;#039;&amp;#039; zu interessieren. Der Senat von Berlin war bereit, Grundstück und Geldmittel für den Museumsbau zur Verfügung zu stellen. 1971 bezog das Bauhaus-Archiv eine vorübergehende Unterkunft in Berlin. Die starke Veränderung der Baupläne zur Anpassung an das Grundstück am [[Landwehrkanal]] durch Gropius’ Mitarbeiter [[Alexander Cvijanović]] (bei [[The Architects Collaborative]] – TAC), aber auch politische Entscheidungen und finanzielle Engpässe verzögerten das Projekt. Erst 1976 konnte der Grundstein gelegt werden, 1979 wurde der Neubau übergeben. An Gropius’ Entwurf von 1964 erinnert die markante Silhouette der [[Sheddach|Shed-Dächer]], darüber hinaus gibt es nicht mehr viele Gemeinsamkeiten. 1997 wurde der Bau unter [[Denkmalschutz]] gestellt. 2005 diente es als Außenkulisse für die Filme &amp;#039;&amp;#039;[[V wie Vendetta (Film)|V wie Vendetta]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Æon Flux]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. November 2005 wurde der Wettbewerb für die Erweiterung des Bauhaus-Archivs entschieden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=BauNetz |url=https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Wettbewerb_zum_Bauhaus-Archiv_in_Berlin_entschieden_21856.html |titel=Blaupause in Weiß - Wettbewerb zum Bauhaus-Archiv in Berlin entschieden |datum=2005-11-07 |sprache=de |abruf=2022-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Tokioter Büro [[SANAA]] konnte die Konkurrenz von sechs eingeladenen Büros für sich entscheiden. Der kooperative Einladungswettbewerb mit dem auch Investoren gesucht wurden, um den westlichen Teil des Grundstücks zu erwerben und damit die Erweiterung mitzufinanzieren war ein Anlauf, die notorische Platznot zu lindern und die Zugänglichkeit zu verbessern. Die Investorensuche blieb erfolglos, die Erweiterung wurde auf Eis gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 ließ sich das Bauhaus-Archiv eine eigene Schrift entwickeln, die dem Gebäude und allen Veröffentlichungen eine unverwechselbare Handschrift geben soll.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url= http://www.bauhaus.de/de/bauhaus-archiv/828_neues_corporate_design/ | wayback = 20140714201455 | text = Mitteilung zum neuen corporate design}}, abgerufen am 6. Juli 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie heißt &amp;#039;&amp;#039;bayer next&amp;#039;&amp;#039; und wurde nach dem Bauhausschüler und -lehrer [[Herbert Bayer (Künstler)|Herbert Bayer]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sammlungen ==&lt;br /&gt;
Die Sammlungen dokumentieren die Geschichte des Bauhauses und zeigen die Ergebnisse seiner Arbeit in Kunst, Unterricht, Architektur und [[Design]]. Zum Bestand gehören Unterrichtsergebnisse, Werkstattarbeiten, Architekturpläne und -modelle, Photographien, Dokumente und eine Bibliothek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Archiv betreut eine bedeutende Kollektion von Gemälden, Zeichnungen und Plastiken der Meister und Schüler des Bauhauses, darunter Arbeiten von [[Lyonel Feininger|Feininger]], [[Johannes Itten|Itten]], [[Paul Klee|Klee]], [[Kandinsky]], [[Laszlo Moholy-Nagy|Moholy-Nagy]] und [[Oskar Schlemmer|Schlemmer]]. Die umfangreiche grafische Sammlung enthält Zeichnungen, [[Aquarell]]e und Druckgraphik, von vielen Künstlern auch Beispiele ihres Schaffens vor oder nach der Bauhauszeit. Zum Bestand gehören ferner [[Gebrauchsgrafik|gebrauchsgraphische]] Arbeiten sowie Materialien aus dem Unterricht am Bauhaus, also aus den verschiedenen Kursen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Aspekt der Arbeit ist seit Gründung des Bauhaus-Archivs die Sammlung &amp;#039;&amp;#039;aller auf die Tätigkeit und das kulturelle Ideengut des Bauhauses bezogenen Dokumente&amp;#039;&amp;#039;. Gesammelt werden Briefe, [[Manuskript]]e und Druckschriften. Walter Gropius stellte dem Museum sein Privatarchiv zur Geschichte des Bauhauses zur Verfügung. Das beispiellos reichhaltige Material bildet den Mittelpunkt der Dokumentensammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktivitäten ==&lt;br /&gt;
Neben der ständigen Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Die Sammlung Bauhaus&amp;#039;&amp;#039; werden jährlich mehrere Sonderausstellungen gezeigt. Hinzu kommen Vorträge, Workshops und Podiumsdiskussionen. Zunehmend beschäftigt sich das Bauhaus-Archiv auch mit aktuellen Fragestellungen zu Design und zeitgenössischer Architektur. 2014 wurde dazu der temporäre Veranstaltungspavillon &amp;#039;&amp;#039;bauhaus re use&amp;#039;&amp;#039; auf dem Vorplatz des Bauhaus-Archivs errichtet. Bis zum Start der Bauarbeiten für den Erweiterungsbau des Bauhaus-Archivs im Mai 2018 finden hier regelmäßig Veranstaltungen statt. Im März und April 2018 können die leeren und von nachträglichen Einbauten befreiten Ausstellungshallen des Bauhaus-Archivs im lichtdurchfluteten Originalzustand besichtigt werden – auch begleitet von Architekturführungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neubaupläne ==&lt;br /&gt;
Ende 2013 vereinbarte die Große Koalition in ihrem Koalitionsvertrag, dass der Bund die Hälfte der mit 56,3 Millionen € geschätzten Kosten für eine Erweiterung des Bauhaus-Archivs übernehmen wird. Die andere Hälfte trägt das Land Berlin, das diesen Betrag bereits in den Landeshaushalt eingestellt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;GroKo beschließt&amp;#039;&amp;#039; in [[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]] vom 17. Dezember 2013, Seite 29.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2015 lobte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt einen nichtoffenen Wettbewerb aus; das Preisgericht empfahl am 22. Oktober 2015 den Entwurf des Berliner Architekten [[Volker Staab]] zur Realisierung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bauhaus.de/de/neubau/ |titel=Bauhaus-Archiv |abruf=2020-07-19 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Ende April 2018 ist das Museum aufgrund der Umbauarbeiten geschlossen. Der temporäre Standort „the temporary bauhaus-archiv“ wurde Ende Juni 2018 in der Knesebeckstr. 1–2 eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Ausquartiert: Das Bauhaus-Archiv öffnet seine Türen im Haus Hardenberg |Sammelwerk=Detail.de |Online=https://www.detail.de/artikel/ausquartiert-das-bauhaus-archiv-oeffnet-seine-tueren-im-haus-hardenberg-32397/ |Abruf=2018-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Bauhaus Archiv Berlin 4.jpg|Bauhaus-Archiv, Ansicht von Westen&lt;br /&gt;
 Bauhaus Archiv Berlin 6.jpg|Bauhaus-Archiv, Ansicht von Südosten&lt;br /&gt;
 Bauhaus-archiv-halle-20180405-115124.jpg|Bauhaus-Archiv Berlin, große Halle&lt;br /&gt;
 Bauhaus-archiv-seitensaal-links-20180405-120139.jpg|Bauhaus-Archiv Berlin, Raum links der Halle&lt;br /&gt;
 Bauhaus-archiv-halle-panorama-20180405-115443.jpg|Bauhaus-Archiv Berlin, Halle mit Seiten-Sälen, Panorama&lt;br /&gt;
 Bauhaus-archiv-foyer-20180405-115304.jpg|Bauhaus-Archiv Berlin, Foyer / Eingangsbereich&lt;br /&gt;
 Skulptur Klingelhöferstr 14 (Tierg) Zwei Säulen&amp;amp;Max Bill&amp;amp;1985.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Zwei Säulen&amp;#039;&amp;#039; von [[Max Bill]], 1985&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dorothea Bethke: &amp;#039;&amp;#039;Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung&amp;#039;&amp;#039;. In: Bauhaus Kooperation Berlin, Dessau, Weimar: &amp;#039;&amp;#039;Bauhaus 100 Orte der Moderne: eine Grand Tour&amp;#039;&amp;#039;. Hatje Cantz, Berlin 2019, ISBN 978-3-7757-4613-7, S. 144–147.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bauhaus.de/ bauhaus.de]&lt;br /&gt;
* [https://bauhauskooperation.de/ bauhauskooperation.de] Berlin/Dessau/Weimar&lt;br /&gt;
* {{LDLBerlin|09050377|Eintrag in der Berliner Landesdenkmalliste: Klingelhöferstraße 14, Bauhaus-Archiv}}&lt;br /&gt;
* [http://www.museumsplanung.com/de/projekte/highlights/highlight_berlin-bauhaus.php?navanchor=2110010 Bauhaus-Archiv: Museum für Gestaltung]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=swATp4lDNFs Live-Stream zur Baustelle des Bauhaus-Archivs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=52/30/22/N|EW=13/21/15/E|type=landmark|region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4129019-7|VIAF=132121653}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industriedesign]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekturausstellung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstmuseum in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archiv (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Bauhaus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwehrkanal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klingelhöferstraße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archivbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsgründung 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekturmuseum (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Designmuseum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsbau in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsbau in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
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