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	<title>Basilikum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Basilikum&amp;diff=374&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kuhni74: /* Anbau und Ernte */tf</title>
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		<updated>2025-08-27T22:02:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Anbau und Ernte: &lt;/span&gt;tf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Art Basilikum, zur gleichnamigen Gattung siehe [[Basilikum (Gattung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Taxobox&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Basilikum&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Ocimum basilicum&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Basilikum&lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = Basilikum (Gattung)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Ocimum&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_LinkName  = nein&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Ocimeae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Nepetoideae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Lippenblütler&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Lamiaceae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Lippenblütlerartige&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Lamiales&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Ocimum basilicum 001.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Basilikum (&amp;#039;&amp;#039;Ocimum basilicum&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Basilikum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Ocimum basilicum&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Basilie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Basilienkraut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Königskraut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine Pflanzenart aus der gleichnamigen [[Gattung (Biologie)|Gattung]] [[Basilikum (Gattung)|Basilikum]] (&amp;#039;&amp;#039;Ocimum&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der Familie der [[Lippenblütler]] (Lamiaceae). Ihre Sorten werden als [[Gewürzpflanze]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Kulturformen unterscheiden sich in Blattfarbe, Größe, Aroma, Wachstumsart und Ansprüchen. Basilikum wird in den gemäßigten Breiten meist als [[einjährige Pflanze]] kultiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ocimum basilicum 05 ies.jpg|mini|[[Zygomorph]]e Blüten mit den vier Staubblättern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ocimum basilicum 06 ies.jpg|mini|Zygomorphe Blüte von der Seite, dadurch ist auch der Kelch zu sehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Basilikum ist eine aufrecht wachsende, einjährige [[krautige Pflanze]], die Wuchshöhen von 12 bis 70 Zentimetern erreicht. Sie bildet eine [[Pfahlwurzel]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=S. B. Wetzel, H. Krüger &amp;amp; K. Hammer |Titel=Variabilität von Basilikum (Ocimum basilicum L.) |Hrsg=K. Hammer und Th. Gladis |Sammelwerk=Schriften zu Genetischen Ressourcen |Band=16 |Seiten=242–247 |Online=[https://www.genres.de/fileadmin/SITE_MASTER/content/Schriftenreihe/Band16_Gesamt.pdf#page=252 PDF]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Alle Pflanzenteile duften aromatisch. [[Stängel]], Blütenhüllblätter und oft die Laubblätter sind behaart ([[Indument]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gegenständig am Stängel angeordneten [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die kurzen Blattstiele weisen eine Länge von 5 bis 20 Millimeter auf. Die einfache [[Blattspreite]] ist bei einer Länge von 1,5 bis 5 Zentimetern sowie einer Breite von 0,8 bis 3,2 Zentimetern oft eiförmig. Der Blattrand ist glatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Blütezeit reicht hauptsächlich von Juni bis September. Der vielblütige [[Ähre|ährige]] [[Blütenstand]] enthält auch zwei- bis dreiblütige [[Zyme]]n. Der Blütenstiel ist 2,5 Millimeter lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwittrige [[Blüte]] ist [[zygomorph]] und fünfzählig mit doppelter [[Blütenhülle]]. Die fünf [[Kelchblätter]] sind glockenförmig verwachsen und weisen die gleiche Farbe wie die Laubblätter auf. Der Kelch ist während der [[Anthese]] 1,5 bis 3 Millimeter lang und vergrößert sich bis zur Fruchtreife auf etwa 9 Millimeter. Die fünf [[Kronblätter]] sind zu einer 8 bis 9 Millimeter langen, zweilippigen Krone verwachsen. Die Kronröhre weist eine Länge von etwa 3 Millimeter auf. Die breite, mehr oder weniger flache Oberlippe ist vierlappig, etwa 3 Millimeter lang und etwa 4,5 Millimeter breit. Die Unterlippe ist etwa 6 Millimeter groß. Es sind zwei ungleiche Paare von [[Staubblatt|Staubblättern]] vorhanden, die mit der Krone verwachsen sind, aber untereinander frei sind. Die [[Staubbeutel]] öffnen sich mit einem Längsschlitz. Der [[Fruchtknoten]] ist oberständig. Der Griffel endet in einer zweilappigen Narbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frucht ist 1,5 bis 2 Millimeter lang und vom vergrößerten Kelch eingehüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 48.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltsstoffe ==&lt;br /&gt;
Gehalt und Zusammensetzung des [[Ätherisches Öl|ätherischen Öls]] sind je nach Sorte, Herkunft und Erntezeitpunkt stark unterschiedlich. Der Gehalt schwankt zwischen 0,04 und 0,70 %, wobei das [[Deutsches Arzneibuch|Deutsche Arzneibuch]] einen Mindestgehalt von 0,4 % vorschreibt (bezogen auf die Trockensubstanz). Die wichtigsten Bestandteile des ätherischen Öls sind dabei [[Linalool]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;DrDuke&amp;quot; /&amp;gt; mit bis zu 85 % Anteil, [[Estragol]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;DrDuke&amp;quot; /&amp;gt; mit bis zu 90 % und [[Eugenol]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;DrDuke&amp;quot; /&amp;gt; mit bis zu 20 %. Daneben sind eine Reihe weiterer Inhaltsstoffe, wie [[Monoterpene]] (z.&amp;amp;nbsp;B.  [[Citral]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;DrDuke&amp;quot; /&amp;gt; [[Limonen]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;DrDuke&amp;quot; /&amp;gt; [[Geraniol]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;DrDuke&amp;quot; /&amp;gt; [[Borneolacetat]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;DrDuke&amp;quot; /&amp;gt; [[Terpinylacetat|α-Terpinylacetat]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;DrDuke&amp;quot; /&amp;gt; [[Ocimen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;DrDuke&amp;quot; /&amp;gt; und [[1,8-Cineol]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;DrDuke&amp;quot; /&amp;gt;),  [[Sesquiterpene]] (wie [[Citronellol]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;DrDuke&amp;quot; /&amp;gt; [[Cadinene|δ-Cadinen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;DrDuke&amp;quot; /&amp;gt; und [[Caryophyllen|β-Caryophyllen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;DrDuke&amp;quot; /&amp;gt;) und [[Phenylpropanoide|Phenylpropane]] (wie [[Methyleugenol]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;DrDuke&amp;quot; /&amp;gt; und [[Zimtsäuremethylester]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;DrDuke&amp;quot; /&amp;gt;) enthalten. Außer ätherischem Öl sind noch Gerbstoffe, Flavonoide, [[Linolensäure]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;DrDuke&amp;quot; /&amp;gt;  [[Kaffeesäure]] und [[Äsculosid]] in nennenswerten Mengen enthalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wichtl&amp;quot; /&amp;gt; Das [[Bundesinstitut für Risikobewertung]] warnt vor im Basilikum enthaltenen Estragol und Methyleugenol, die in hohen Dosen als krebserregend gelten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Minimierung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfr.bund.de/cm/343/minimierung_von_estragol_und_methyleugenol_gehalten_in_lebensmitteln.pdf |titel=Minimierung von Estragol- und Methyleugenol-Gehalten in Lebensmitteln |werk= |hrsg=Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin |format=pdf |datum=2002-01-15 |abruf=2021-05-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basilikum besitzt einen Nährwert von knapp 100 kJ je 100 Gramm, an dem Eiweiß und Kohlenhydrate den größten Teil ausmachen. Es enthält eine hohe Menge an Vitamin K und ist reich an Mineralstoffen, darunter Eisen, Mangan und Kupfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;11&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 100 g Basilikum (roh) enthalten durchschnittlich:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Inhaltsstoffe Basilikum&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.food-compare.com/datapanel?item=478;0;501_5;10;basedata;dtb;075035175031000;10010000 |titel=Inhaltsangaben Basilikum |abruf=2023-05-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Physiologischer Brennwert|Energie]] || [[Wasser]] || [[Fette|Fett]] || [[Kohlenhydrate]] || [[Protein|Eiweiß]]|| [[Eisen]] || [[Kupfer]] || [[Magnesium]] || [[Mangan]] || [[Vitamin A]] || [[Vitamin K]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 96 [[Kilojoule|kJ]] (23 [[kcal]]) || 92,1 g || 0,64 g || 2,65 g || 3,15 g || 3,17 mg || 0,39 mg || 64 mg || 1,15 mg || 0,26 mg || 0,42 mg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ocimum basilicum Pollen 400x.jpg|mini|Pollenkörner (400×)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Der Artname &amp;#039;&amp;#039;Ocimum basilicum&amp;#039;&amp;#039; wurde 1753 durch [[Carl von Linné]] in &amp;#039;&amp;#039;[[Species Plantarum]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SpPl&amp;quot; /&amp;gt; erstveröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Autor gibt es bei Basilikum etwa zwei Unterarten,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vogel&amp;quot; /&amp;gt; daneben gibt es noch andere Unterteilungen in verschieden viele Varietäten:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ocimum basilicum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}} subsp. &amp;#039;&amp;#039;basilicum&amp;#039;&amp;#039;, die in Europa vorkommende Form.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ocimum basilicum&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;minimum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}}, wird in Indien vielfach als Zierpflanze kultiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Autor gibt es mehrere Varietäten (Auswahl):&amp;lt;ref name=&amp;quot;FOC&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ocimum basilicum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}} var. &amp;#039;&amp;#039;basilicum&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ocimum basilicum&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;pilosum&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|Willd.}}) {{Person|Bentham}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BasilikumrotblättrigOpal.jpg|mini|Die rotblättrige Sorte ‘Opal’]]&lt;br /&gt;
Es gibt eine Anzahl von Sorten, die sich in Größe, Blattform, Blattfarbe und Duft unterscheiden. ‘Opal’ ist eine rotblättrige Sorte. Häufig angebaute Sorten sind &amp;#039;Großes Grünes&amp;#039;, &amp;#039;Genoveser&amp;#039; und &amp;#039;Opal&amp;#039;. Die Sorte &amp;#039;Cinnamon&amp;#039; hat einen zimtartigen Duft und wird auch Zimtbasilikum genannt. Die Sorte [[Limonenbasilikum|&amp;#039;Lemon&amp;#039; oder Zitronenbasilikum]] hat einen zitronen-thymian-ähnlichen Duft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vogel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Ocimum basilicum&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;thyrsiflorum&amp;#039;&amp;#039; (L.) Benth. ist als [[Thai-Basilikum]] bekannt, jedoch werden auch Zitronenbasilikum sowie [[Indisches Basilikum]] so genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Busch- oder Zwergbasilikum ist eine nur 15&amp;amp;nbsp;cm hohe Zierform.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pflanzenbau&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Epitheton#Biologie|Artepitheton]] &amp;#039;&amp;#039;basilicum&amp;#039;&amp;#039; geht aus {{grcS|βασιλικόν|basilikón|de=königliches}}&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa Wouter S. van den Berg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Eene Middelnederlandsche vertaling van het Antidotarium Nicolaï (Ms. 15624–15641, Kon. Bibl. te Brussel) met den latijnschen tekst der eerste gedrukte uitgave van het Antidotarium Nicolaï.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Sophie J. van den Berg, [[Brill (Verlag)|N. V. Boekhandel en Drukkerij E. J. Brill]], Leiden 1917, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Otto Zekert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dispensatorium pro pharmacopoeis Viennensibus in Austria 1570.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom österreichischen Apothekerverein und der Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie. Deutscher Apotheker-Verlag Hans Hösel, Berlin 1938, S. 158 (&amp;#039;&amp;#039;Unguentum basilicon:&amp;#039;&amp;#039; Königliche Salbe).&amp;lt;/ref&amp;gt; hervor und deutet an, dass das Basilikum als königliches Gewürz angesehen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vogel&amp;quot; /&amp;gt; Weitere deutsche Bezeichnungen für Basilikum sind Basilienkraut, Königskraut, Josefskraut, Suppenbasil, Braunsilge und Deutscher Pfeffer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pflanzenbau&amp;quot; /&amp;gt; Zum auf den griechisch-lateinischen Pflanzennamen &amp;#039;&amp;#039;Ocimum&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa Otto Zekert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dispensatorium pro pharmacopoeis Viennensibus in Austria 1570.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom österreichischen Apothekerverein und der Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie. Deutscher Apotheker-Verlag Hans Hösel, Berlin 1938, S. 149.&amp;lt;/ref&amp;gt; (für &amp;#039;&amp;#039;Ocimum basilicum&amp;#039;&amp;#039;; {{grcS|ὤκιμον|ōkimon}}) zurückgehenden Gattungsnamen siehe [[Basilikum (Gattung)#Systematik|Basilikum (Gattung)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Einige Quellen geben als natürliche Verbreitungsgebiet des Basilikums das subtropische bis tropische Asien an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Florabase&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch die Herkunft des Basilikums ist nicht mehr feststellbar. Als Herkunftsgebiet wird Nordwest-Indien vermutet. In [[Vorderindien]] wurde Basilikum bereits rund 1000 v. Chr. als Gewürz-, Heil- und Zierpflanze kultiviert. Funde in Pyramiden belegen den Anbau in Ägypten bereits im Altertum. Die Bezeichnung des Basilienkrauts (siehe dazu auch den [[Basilikum (Gattung)#Trivialnamen|Gattungsartikel]]) ist als &amp;#039;&amp;#039;Basilicum&amp;#039;&amp;#039; latinisiert aus dem [[Griechische Sprache|Griechischen]] &amp;#039;&amp;#039;basilicon&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Otto Beßler]]: &amp;#039;&amp;#039;Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart.&amp;#039;&amp;#039; Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 161 („Basilicon – basilien, garofilatum, ozimum berengemisch, (i.T.:) berengemis – Ozimum – naterworz, basilicon“).&amp;lt;/ref&amp;gt; (später auch &amp;#039;&amp;#039;basylicon&amp;#039;&amp;#039; geschrieben) übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa Otto Zekert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dispensatorium pro pharmacopoeis Viennensibus in Austria 1570.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom österreichischen Apothekerverein und der Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie. Deutscher Apotheker-Verlag Hans Hösel, Berlin 1938, S. 136.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Griechenland gibt es bis heute zahlreiche Volkssagen um das Basilikum und dessen Herkunft. Neben der [[Griechische Küche|griechischen]] wird Basilikum traditionell auch in der [[Italienische Küche|italienischen Küche]] häufig verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Deutschland dürfte das Basilikum im [[12. Jahrhundert]] n. Chr. gekommen sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vogel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultivierung ==&lt;br /&gt;
=== Anbau und Ernte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:210704 basilikum-ocimum-basilicum-marktware 1-640x480.jpg|mini|Basilikum ([[Marktware]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ocimum basilicum for home growing.jpg|mini|Basilikum als Topfpflanze auf dem Tisch]]&lt;br /&gt;
Der Anbau erfolgt großteils in subtropischen Gebieten, aber auch in den Tropen und gemäßigten Gebieten. Basilikum wird im [[Flur (Gelände)|Freiland]] wie im [[Gewächshaus]] angebaut. Es wird als Topf- und Bundware angebaut&amp;lt;!--angeboten? Bundware stellt man in die Vase, die ist wohl bereits abgerupft--&amp;gt;. Im Freiland benötigt Basilikum lockere, wasserdurchlässige, sich gut erwärmende [[Boden (Bodenkunde)|Böden]]. Der [[Boden-pH]]-Wert liegt optimalerweise zwischen 6,5 und 7,2. Basilikum ist eine wärmebedürftige Pflanze, unter 12 °C findet praktisch kein Wachstum statt, dafür steigt der Pilzbefall stark an. In Deutschland kommt Freilandware zwischen etwa Ende Juni und Anfang Oktober auf den Markt, Gewächshausware das ganze Jahr. Für die Sortierung wie die Verpackung gibt es keine speziellen Vorschriften. [[Bundware]] sind häufig 30 bis 40&amp;amp;nbsp;g schwere, in Folie verpackte Bunde. Im Gewächshaus wird vor allem [[Topfware]] angebaut. Die [[Kultur]] dauert zwischen 40 Tagen im Sommer und 80 bis 100 Tagen im Winter. Aber auch als Topfpflanze ist es gut haltbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Basilikumwurzling.jpg|mini|Abgeschnittener Trieb mit ausgebildeten Wurzeln]]&lt;br /&gt;
Abgeschnittene Triebe, welche in Wasser gestellt werden, bilden nach wenigen Wochen neue Wurzeln aus. Auf diese Weise kann Basilikum auch in Privathaushalten günstig und ohne großen Aufwand vermehrt werden. Basilikum kann ab 12&amp;amp;nbsp;°C Außentemperatur&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gartenjournal.net/basilikum-balkon So pflanzen Sie Basilikum auf dem Balkon mit Sachverstand. Gartenjournal]&amp;lt;/ref&amp;gt; problemlos im Freien&amp;lt;ref&amp;gt;[https://utopia.de/ratgeber/basilikum-pflanzen-zeitpunkt-standort-und-die-richtige-pflege/ Basilikum auf dem Balkon und im Garten pflanzen]&amp;lt;/ref&amp;gt; angebaut werden. Bei entsprechendem Licht, wobei im Sommer Halbschatten bevorzugt wird, wächst die Pflanze krautig&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.balkon-oase.de/pflanzenlexikon/basilikum-auf-dem-balkon Basilium]&amp;lt;/ref&amp;gt; und ist auch wesentlich beständiger als Basilikum als Topfpflanze im Gebäude. Das im Einzelhandel erhältliche Basilikum ist eine im [[Gewächshaus |Treibhaus]] gezogene Jungpflanze, die sehr dicht und eng in einem stark durchwurzelten Plastiktopf vertrieben wird und nicht als [[Zimmerpflanze]] gedacht ist. Dieses Basilikum ist nur für den schnellen Verzehr&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.t-online.de/heim-garten/id_47984784/basilikum-warum-geht-es-zuhause-immer-ein-.html Warum geht Basilikum zuhause immer ein? T-Online, 6. November 2018]&amp;lt;/ref&amp;gt; geeignet und erleidet beim Transport durch unzureichende Lichtverhältnisse, durch wenig Nährstoffe und niedrige Temperaturen eine Schwächung. Daher sollten die Pflanzen vereinzelt und mit ausreichendem Platz&amp;lt;ref&amp;gt;[https://utopia.de/ratgeber/basilikum-pflanzen-zeitpunkt-standort-und-die-richtige-pflege/ Basilikum auf dem Balkon und im Garten pflanzen]&amp;lt;/ref&amp;gt; für eine intensive Bewurzelung in ein neues Pflanzgefäß umgetopft werden, wo sie erst im Freien ihre Robustheit&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/stil/balkonzeit-zu-basilikum-co-so-gedeihen-kraeuter-wie-am-mittelmeer-1.2097887-2 Balkonzeit zu Basilikum &amp;amp; Co.:Aussäen oder Pflanzen und wo überhaupt? Süddeutsche Zeitung, 21. August 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt; entwickeln kann. Neben dem Auspflanzen ganzer Pflanzen kann Basilikum auch ausgesät oder durch Bilden von Wurzeln in einem mit Wasser gefüllten Gefäß&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.garten-fraeulein.de/basilikum-richtig-pflegen/ Nie wieder Ärger mit dem Basilikum – so pflegst du das Kraut richtig. Garten Fräulein]&amp;lt;/ref&amp;gt; gezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krankheiten und Schädlinge ===&lt;br /&gt;
Bedeutendste Virenerkrankung ist das von Blattläusen übertragene [[Luzernemosaikvirus]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Alfalfa mosaic virus]]&amp;#039;&amp;#039; (AMV)), das Blattvergilbungen auslöst. Bei den Pilzerkrankungen steht die Blattfleckenkrankheit (ausgelöst durch &amp;#039;&amp;#039;[[Septoria]]&amp;#039;&amp;#039;-Arten) an erster Stelle, die während Regenperioden auftritt. Daneben ist im Freiland wie im Gewächshaus die [[Fusarium-Welke]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Fusarium oxysporum]]&amp;#039;&amp;#039;) von Bedeutung. An tierischen Schädlingen sind solche von Bedeutung, die an den Blättern fressen: [[Zwergzikaden]], Raupen der [[Ampfereule]] (&amp;#039;&amp;#039;Acronycta rumicis&amp;#039;&amp;#039;), [[Gemeine Wiesenwanze]]n (&amp;#039;&amp;#039;Lygus pratensis&amp;#039;&amp;#039;) und Schnecken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vogel&amp;quot; /&amp;gt; Geschwächte Pflanzen können unter einem starken Blattlausbefall, vor allem an den jungen Trieben, leiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
=== Küche ===&lt;br /&gt;
Die frischen wie die getrockneten Blätter werden als Küchengewürz verwendet. Basilikum ist in der südeuropäischen, besonders der [[Italienische Küche|italienischen Küche]] eines der meist verwendeten Gewürze. Beim Trocknen ergeben sich allerdings Verluste des Aromas. Basilikum wird auch in der Fleischkonservenindustrie verwendet. Basilikummazerat und -destillat sind Bestandteil mancher Kräuterliköre. Das [[Ätherisches Öl|ätherische Öl]] wird in der Kosmetikindustrie für Duftmischungen eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vogel&amp;quot; /&amp;gt; Das feine Aroma der Blätter passt hervorragend zu Tomaten. Basilikum ist fast immer Bestandteil von [[Pesto]] und unverzichtbar für die traditionelle neapolitanische [[Pizza]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgequollene Samen (Basil seeds) werden, ähnlich wie [[Mexikanische Chia]], in manchen Modegetränken verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medizinische Bedeutung ===&lt;br /&gt;
Seit dem Altertum wird Basilikum in der [[Heilkunde]] verwendet. So wurde die Pflanze eingesetzt bei der Therapie von Kopfschmerzen und [[Tränendrüsenentzündung|Tränenfisteln]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Zotter]]: &amp;#039;&amp;#039;Antike Medizin. Die medizinische Sammelhandschrift Cod. Vindobonensis 93 in lateinischer und deutscher Sprache.&amp;#039;&amp;#039; Akademische Druck- u. Verlagsanstalt, Graz 1980 (= &amp;#039;&amp;#039;Interpretationes ad codices.&amp;#039;&amp;#039; Band 2); 2., verbesserte Auflage ebenda 1986, ISBN 3-201-01310-2, S. 184 f. (&amp;#039;&amp;#039;Ocymum&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Droge (Pharmazie)|pharmazeutische Droge]] wird als &amp;#039;&amp;#039;Basilici herba&amp;#039;&amp;#039; (lat.: &amp;#039;&amp;#039;des Basilikums Kraut&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet. Basilikum wird in der [[Volksmedizin]], vor allem im mediterranen Raum, bei Appetitlosigkeit ([[Stomachikum]]), bei Blähungen und Völlegefühl ([[Karminativum]]) und seltener als [[Diuretikum]], [[Laktagogum]] und bei Rachen-Entzündungen zum Gurgeln eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wichtl&amp;quot; /&amp;gt; Basilikum wird in Volksheilkunde-Praktiken verwendet, wie beispielsweise in der Ayurveda oder der traditionellen chinesischen Medizin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dawn C. P. Ambrose, Annamalai Manickavasagan, Ravindra Naik |Titel=Leafy Medicinal Herbs: Botany, Chemistry, Postharvest Technology and Uses |Verlag=CABI |Datum=2016-07-25 |ISBN=978-1-78064-559-9 |Online=https://books.google.de/books?id=wwLpDAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA27&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false |Abruf=2023-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ätherische Öl besitzt [[Anthelmintikum|anthelmintische]] (entwurmende) und [[Antiphlogistikum|antiphlogistische]] (entzündungshemmende) Eigenschaften und hemmt die Bildung von Magengeschwüren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wichtl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basilikumsamen werden aufgrund ihres Gesundheitsversprechens in einigen asiatischen Ländern oder in der Ayurveda eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ernst Schrott]], Hermann Philipp, [[Hermann Ammon |Theodor Ammon]] |Titel=Heilpflanzen der ayurvedischen und der westlichen Medizin: Eine Gegenüberstellung |Verlag=Springer-Verlag |Datum=2012 |ISBN=978-3-642-13125-7 |Seiten=266 |Online=https://books.google.de/books?id=-uIfBAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA266&amp;amp;dq=Basilikum+Samen+Tulsi&amp;amp;hl=de&amp;amp;newbks=1&amp;amp;newbks_redir=0&amp;amp;source=gb_mobile_search&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjfltmCx8eLAxX62QIHHUxEIG4Q6AF6BAgNEAM#v=onepage&amp;amp;q=Basilikum%20Samen%20Tulsi&amp;amp;f=false |Abruf=2025-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Basilikumsamen werden üblicherweise nicht als Lebensmittel verwendet, obwohl einige Studien ihnen nicht nur Nährwert, sondern auch antidiabetische, antimikrobielle, antioxidative und krebsbekämpfende Wirkung zuschreiben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Héctor Calderón Bravo, Natalia Vera Céspedes, Liliana Zura-Bravo, Loreto A. Muñoz |Titel=Basil Seeds as a Novel Food, Source of Nutrients and Functional Ingredients with Beneficial Properties: A Review |Sammelwerk=Foods |Band=10 |Nummer=7 |Datum=2021-06-24 |ISSN=2304-8158 |DOI=10.3390/foods10071467 |PMC=8303141 |PMID=34202798 |Seiten=1467 |Online=https://pmc-ncbi-nlm-nih-gov.translate.goog/articles/PMC8303141/?_x_tr_sl=en&amp;amp;_x_tr_tl=de&amp;amp;_x_tr_hl=de |Abruf=2025-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Aufguss mit Samen des Basilienkrauts war früher auch in Deutschland zum Beispiel als kühlendes Getränk bei Fieber bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Christoph Wilhelm Hufeland]] |Titel=Allgemeine Hausapotheke: Ausführliche Beschreiburg aller Pflanzen Kräuter, Erden und Salze in Bezug auf ihrer Nutzen, ihre Wirkung und Anwendung in medicinischer Beziehung, ihre Einsammlung und Aufbewahrung etc. nebst einer Beschreibung der deutschen Heilquellen und ihrer Wirkungen, nach den besten Quellen und nach dem neuesten Stande der Heilmittellehre bearbeitet von Dr. Hufeland |Verlag=Stahl |Datum=1876 |Seiten=102-103 |Online=https://books.google.de/books?id=EctKjiqJfJoC&amp;amp;pg=PA103&amp;amp;dq=Basilienkraut+Samen&amp;amp;hl=de&amp;amp;newbks=1&amp;amp;newbks_redir=0&amp;amp;source=gb_mobile_search&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwiw1cmSy8eLAxWfSP4FHbNNAKwQ6AF6BAgJEAM#v=onepage&amp;amp;q=Basilienkraut%20Samen&amp;amp;f=false |Abruf=2025-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind zwar bei Einnahme therapeutischer Dosen keine Nebenwirkungen bekannt, jedoch wird aufgrund des Gehaltes an [[Estragol]] eine arzneiliche Anwendung für nicht vertretbar angesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wichtl&amp;quot; /&amp;gt; Das [[Bundesinstitut für Risikobewertung]] stellte 2002 im Tierversuch fest, dass Estragol [[karzinogen]]e Wirkungen und in [[In-vitro]]- und in [[In vivo|In-vivo]]-Untersuchungen [[Genotoxizität|genotoxische]] Effekte zeigen, wobei die Datenlage für eine endgültige wissenschaftliche Bewertung unzureichend ist. Die [[Kommission E]] kam hinsichtlich des Basilienkrauts und des Basilikumöls zu folgender Beurteilung: &amp;#039;&amp;#039;Da die Wirksamkeit bei den beanspruchten Anwendungsgebieten nicht belegt ist und aufgrund der Risiken kann eine therapeutische Anwendung nicht vertreten werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kommission E Basilici herba&amp;quot;&amp;gt;Kommission für Phytotherapie (Kommission E) des ehemaligen Bundesgesundheitsamtes (BGA), heute Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): [https://www.heilpflanzen-welt.de/Basilici-herba-Basilienkraut/ &amp;#039;&amp;#039;Basilici herba&amp;#039;&amp;#039; (Basilienkraut)]. Bundesanzeiger 54, 18.3.1992.&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;www.heilpflanzen-welt.de&amp;#039;&amp;#039;.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kommission E Basilici aetheroleum&amp;quot;&amp;gt;Kommission für Phytotherapie (Kommission E) des ehemaligen Bundesgesundheitsamtes (BGA), heute Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): [https://www.heilpflanzen-welt.de/Basilici-aetheroleum-Basilikumoel/ &amp;#039;&amp;#039;Basilici aetheroleum&amp;#039;&amp;#039; (Basilikumöl)]. Bundesanzeiger 54, 18.3.1992.&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;www.heilpflanzen-welt.de&amp;#039;&amp;#039;.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Gegen die Verwendung des Basilikumkrauts als Geruchs- und Geschmackskorrigens bis 5 % in Zubereitungen bestehen keine Bedenken.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kommission E Basilici herba&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Küchenkräuter und Gewürzpflanzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Amanda Spooner: &amp;#039;&amp;#039;Ocimum basilicum.&amp;#039;&amp;#039; In: Western Australian Herbarium (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;FloraBase. The Western Australian Flora.&amp;#039;&amp;#039; Department of Environment and Conservation 2007, [http://florabase.dec.wa.gov.au/browse/profile/6907 (online)]. (Abschnitte Beschreibung und Verbreitung)&lt;br /&gt;
* Xi-wen Li, Ian C. Hedge: &amp;#039;&amp;#039;Ocimum.&amp;#039;&amp;#039; In: {{BibISBN|091527924X|Seite=296|URL=http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=2&amp;amp;taxon_id=200019914 |Kapitel=&amp;#039;&amp;#039;Ocimum basilicum&amp;#039;&amp;#039;|Linktext=online}} (Abschnitte Beschreibung, Systematik und Verbreitung)&lt;br /&gt;
* Avril Rodway: &amp;#039;&amp;#039;Kräuter und Gewürze. Die nützlichsten Pflanzen der Natur – Kultur und Verwendung.&amp;#039;&amp;#039; Tessloff, Hamburg 1980, ISBN 3-7886-9910-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{POWO|Ocimum basilicum|Abruf=2025-08-27}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Florabase&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Amanda Spooner: &amp;#039;&amp;#039;Ocimum basilicum.&amp;#039;&amp;#039; In: Western Australian Herbarium (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;FloraBase. The Western Australian Flora.&amp;#039;&amp;#039; Department of Environment and Conservation 2007, {{Webarchiv|url=http://florabase.dec.wa.gov.au/browse/profile/6907 |wayback=20080816085843 |text=(online) |archiv-bot=2022-10-08 23:24:13 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 10. Jänner 2010.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;SpPl&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Carl von Linné: &amp;#039;&amp;#039;Species Plantarum.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Lars Salvius, Stockholm 1753, S. 597 ({{Digitalisat|1=http://www.biodiversitylibrary.org/openurl?pid=title:669&amp;amp;volume=2&amp;amp;issue=&amp;amp;spage=597&amp;amp;date=1753}}).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FOC&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Xi-wen Li, Ian C. Hedge: &amp;#039;&amp;#039;Ocimum.&amp;#039;&amp;#039; In: {{BibISBN|091527924X|Seite=296|URL=http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=2&amp;amp;taxon_id=200019914 |Kapitel=&amp;#039;&amp;#039;Ocimum basilicum&amp;#039;&amp;#039;|Linktext=textgleich online wie gedrucktes Werk}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pflanzenbau&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibISBN|3800132036}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vogel&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibISBN|3800152851|Seiten=569–576}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wichtl&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Max Wichtl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Teedrogen und Phytopharmaka.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 2002, ISBN 3-8047-1854-X, S. 84–86.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibISBN|3800131315|Seite=818}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DrDuke&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{DrDukesDB|ID=6183 |Typ=p |Name=Ocimum basilicum (Lamiaceae) |Abruf=2021-05-24}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ocimum basilicum|Basilikum (&amp;#039;&amp;#039;Ocimum basilicum&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Ocim_bas.html Gernot Katzers Gewürzseiten: Basilikum.]&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/Lippenbluetler/basilikum.htm#Basilikum Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4196840-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lippenblütler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kräuter (Gewürz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilpflanze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kuhni74</name></author>
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