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	<title>Ballonett - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-06T19:34:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Ballonett&amp;diff=13267&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schrauber5: /* Technische Ausführung */Formulierung</title>
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		<updated>2024-05-12T06:54:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Technische Ausführung: &lt;/span&gt;Formulierung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ballonett&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (frz.-engl. &amp;#039;&amp;#039;kleiner Ballon&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[ballon]]artiger Luftsack im Inneren der Hülle eines [[Halbstarres Luftschiff|halbstarren]] oder [[Prallluftschiff]]s, mit dessen Hilfe die Volumenänderung des [[Traggas]]es innerhalb der Hülle ausgeglichen wird. Die Variation des Volumens des Ballonetts durch Füllung mit Außenluft oder Leerung sorgt dafür, dass im Inneren des Auftriebskörpers stets ein leichter [[Überdruck]] herrscht, um ihn dadurch prall zu halten. Dieser Überdruck beträgt nur wenige [[bar (Einheit)|Millibar]], typisch etwa fünf Millibar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgeschlagen wurde diese Lösung erstmals [[1784]] von [[Jean-Baptiste Meusnier de la Place]] (1754–1793).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Skizze Ballonetts Luftschiff.png|mini|Anordnung der Ballonetts in einem Luftschiff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theorie ==&lt;br /&gt;
Das Traggas ändert sein [[Volumen]] durch Änderung der [[Temperatur|Außentemperatur]] bzw. des [[Luftdruck|Außendruckes]] (sowohl wetterbedingt als auch durch Änderung der [[Flughöhe]]) gemäß der allgemeinen [[Gasgleichung]]:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\frac{p\cdot V} T = const.&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
mit&lt;br /&gt;
* p = Druck&lt;br /&gt;
* V = Volumen&lt;br /&gt;
* T = Temperatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Ausführung ==&lt;br /&gt;
Ballonetts werden innerhalb der Hülle mit Luft aufgeblasen, die vom Luftstrom des Antriebs[[Propeller|propellers]] abgezweigt wird. Bei einigen Modellvarianten kommen aber auch gesonderte [[Gebläse]] zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Größe von Ballonetts beträgt im voll aufgeblasenen Zustand üblicherweise etwa 25–40&amp;amp;nbsp;Prozent des gesamten Hüllenvolumens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den meisten Luftschiffen sind zwei Ballonetts vorhanden, die in der Nähe des [[Bug (Schiffbau)|Bugs]] und des [[Heck]]s innerhalb der Hülle angeordnet sind, um eine statische [[Trimmung]] des Luftschiffes um die [[Querachse]] ohne zusätzlichen [[Ballast]] zu ermöglichen. Der Pilot kann das Füllen und Leeren durch entsprechende [[Ventil|Ventile]] kontrollieren und den [[Massenmittelpunkt|Schwerpunkt]] des gesamten Luftschiffs durch unterschiedliche Füllgrade der Ballonetts verlagern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steigt der Druck des Traggases über einen Grenzwert an, dann öffnen sich die Ventile automatisch und lassen Luft aus den Ballonets in die Umgebung ab, um dem Traggas innerhalb der Hülle Raum zur Ausdehnung zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Höhe, in der die Ballonetts leer sind und das Traggas das gesamte Volumen der Hülle einnimmt, wird als [[Prallhöhe]] bezeichnet. Steigt ein Luftschiff über seine Prallhöhe, so steigt der Überdruck im Inneren weiter an, da bei sinkendem Außendruck das Traggasvolumen nicht mehr vergrößert werden kann. Automatische Sicherheitsventile lassen dann zusätzlich Traggas ab, um das Reißen der Hülle zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der Ballonetts verfügt meistens über eine [[Reißleine]], die es erlaubt, das Ballonett innerhalb der Hülle zu öffnen. Dies kommt zur Anwendung, wenn die Hülle selbst ein Leck hat und Traggas entweicht. Dann kann nach dem Öffnen des Ballonetts Luft direkt in die Hülle geblasen und der innere Überdruck und damit die Form und Steuerbarkeit des Schiffes erhalten werden, bis es gelandet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
Der [[Zeppelin NT]] als [[halbstarres Luftschiff]] verfügt über zwei Ballonetts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von [[WDL Luftschiffgesellschaft|WDL]] beim [[Flughafen Essen/Mülheim]] aktuell betriebene Prallluftschiff weist drei Ballonetts mit in Summe 27 % des Hüllenvolumens auf. Dieses Luftschiff ist nachts über zwei innenliegende 50-W-[[Leuchtdiode|LED]]-Ampeln beleuchtet. Die teiltransparenten Ballonetts werfen dann scharf konturierte Schatten auf die untere Hälfte der Hülle, die mit dem Auge klar zu erkennen sind. Die Variation des Füllgrads des mittleren Ballonetts, das über der [[Kabine|Gondel]] in der Hülle liegt, ändert die Trimmung nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftschifffahrttechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schrauber5</name></author>
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