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	<title>Balkankriege - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wikijunkie: /* Ergebnisse */ Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2025-09-12T21:29:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ergebnisse: &lt;/span&gt; Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Demo_Wiki:AWB&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Demo Wiki:AWB (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Kriege vor dem Ersten Weltkrieg. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Balkankonflikt]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Alfred-schmidt-cartoon-the-turks-power-in-europe-is-shaken-by-his-balkan-neighbours.jpg|mini|Zeitgenössische Karikatur des [[Dänemark|dänischen]] Karikaturisten [[Alfred Schmidt (Maler, 1858)|Alfred Schmidt]] zum Ersten Balkankrieg: Vier Figuren, die Griechenland, Bulgarien, Serbien und Montenegro darstellen, versuchen, die [[Hohe Pforte]] ([[dänische Sprache|dänisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Porten&amp;#039;&amp;#039;) zum Einsturz zu bringen, auf der Sultan [[Mehmed V.]] mit seinem [[Harem]] sitzt.]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Balkankriege&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren zwei Kriege der Staaten der [[Balkanhalbinsel]] in den Jahren 1912 und 1913 im Vorfeld des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]]. Als Folge wurde das [[Osmanisches Reich|Osmanische Reich]] in Europa bis in die heutigen Grenzen der [[Türkei]] verdrängt und musste große Gebiete an die Nachbarländer abtreten.[[Datei:Balkan troubles1.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;The Boiling Point&amp;#039;&amp;#039; („Der Siedepunkt“). Karikatur des britischen Zeichners Leonard Raven-Hill (1912): Deutschland, Frankreich, Russland, Österreich-Ungarn und Großbritannien versuchen, den Deckel auf dem überkochenden Kessel mit der Aufschrift &amp;#039;&amp;#039;Balkan Troubles&amp;#039;&amp;#039; zu halten.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erster Balkankrieg ==&lt;br /&gt;
=== Ausgangssituation und Balkanbund 1912 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Balkan 1912.svg|mini|Grenzen 1912 vor dem Ersten Balkankrieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Russisches Kaiserreich|Russland]] begegnete seiner diplomatischen Niederlage nach der [[Bosnische Annexionskrise|Annexion Bosniens]] im Jahr 1908 durch [[Österreich-Ungarn]] mit der Schaffung des [[Balkanbund]]s zwischen [[Königreich Serbien|Serbien]] und [[Zarentum Bulgarien|Bulgarien]] unter russischer [[Patronage]]. Das Bündnis der beiden Balkanstaaten weitete sich mit dem Anschluss [[Königreich Griechenland|Griechenlands]] und [[Königreich Montenegro|Montenegros]] aus, wodurch sich die sicherheitspolitischen Ziele des Bündnisses änderten. Nicht Österreich-Ungarn war nun das primäre Ziel, sondern das [[Osmanisches Reich|Osmanische Reich]]. Den letzten Anstoß für ein offensives Vorgehen des Bündnisses gegen die Osmanen gab deren Schwächung durch die Niederlage im [[Italienisch-Türkischer Krieg|Italienisch-Türkischen Krieg]] von 1911/12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bündnispartner Serbien und Bulgarien einigten sich darauf, einen Schiedsspruch des russischen [[Zar]]en bezüglich der Angliederung neu gewonnener Territorien zu akzeptieren. Griechenland dagegen – mit der politischen Unterstützung [[Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Irland|Großbritanniens]] und [[Dritte Französische Republik|Frankreichs]] – lehnte die russische Oberhoheit ab und wollte die Angliederung möglicher neu gewonnener Territorien durch eine internationale Konferenz regeln. Da Russland sich der Unterstützung seiner Verbündeten Frankreich und Großbritannien in der Balkanfrage nicht sicher war, stimmte es Anfang Oktober 1912 einer im Namen aller [[Großmacht|Großmächte]] abgegebenen diplomatischen Note zu, die auf dem territorialen Status quo am Balkan beharrte. Die Balkanstaaten missachteten diese Deklaration jedoch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mommsen256&amp;quot;&amp;gt;Wolfgang J. Mommsen: &amp;#039;&amp;#039;Das Zeitalter des Imperialismus&amp;#039;&amp;#039; (= Fischer-Weltgeschichte. Band&amp;amp;nbsp;28). Frankfurt am Main 1984, ISBN 3-596-60028-6, S.&amp;amp;nbsp;256.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bulgarian army adrinople.jpg|mini|Bulgarische Truppen während der Belagerung [[Edirne|Adrianopels]] (1913)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Averof Today2.jpg|mini|Der [[Panzerkreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Georgios Averoff (Schiff)|Georgios Averoff]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Flaggschiff]] der griechischen Kriegsmarine während der Balkankriege (1912–1913)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Krieges waren die [[Bulgarische Streitkräfte#Geschichte|bulgarischen Streitkräfte]] etwa 233.000&amp;amp;nbsp;Mann stark, die [[Streitkräfte Serbiens|serbischen]] rund 130.000, die [[Streitkräfte Montenegros#Geschichte|montenegrinischen]] 31.000 und die [[Griechische Streitkräfte#Geschichte|griechischen]] etwa 80.000.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Boeckh&amp;quot;&amp;gt;Katrin Boeckh: &amp;#039;&amp;#039;Von den Balkankriegen zum Ersten Weltkrieg. Kleinstaatenpolitik und ethnische Selbstbestimmung auf dem Balkan.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Oldenbourg, München 1996, ISBN 3-486-56173-1, S.&amp;amp;nbsp;35, 72 und 121.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen waren das bei Kriegsbeginn 474.000 Soldaten. Während der Kriege wurden weitere Soldaten eingezogen: Serbien hielt letztlich 350.000 bis 400.000 Mann unter Waffen, Bulgarien 600.000 und Griechenland 300.000.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Boeckh&amp;quot; /&amp;gt; Als einziger Balkanstaat unterhielt Griechenland auch eine nennenswerte [[Griechische Marine#Geschichte|Kriegsmarine]]. Die [[Osmanische Armee|osmanischen Truppen]] auf der Balkanhalbinsel umfassten rund 290.000 Mann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Boeckh&amp;quot; /&amp;gt; Das Osmanische Reich entsandte Verstärkung aus Asien erst nach Ende der entscheidenden Kampfhandlungen. Gründe dafür waren, dass die [[Hohe Pforte]] eine russische Invasion über den [[Kaukasus]] fürchtete, vor allem aber, dass sich das Reich noch im [[Italienisch-Türkischer Krieg|Krieg mit Italien]] befand. Zudem waren die osmanischen Truppen schlechter ausgerüstet als die Soldaten des Balkanbundes und hatten eine veraltete (noch aus der ersten Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts stammende) Kommunikationsstruktur. Eine nicht unwesentliche Rolle spielte auch die Behinderung des Nachschubes durch die griechische und die bulgarische Marine.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rahten&amp;quot;&amp;gt;Andrej Rahten: &amp;#039;&amp;#039;Sto let po izbruhu balkanskih vonj-Kraljev sin sproži prvi topovski strel, godba zaigra himno.&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Hundert Jahre nach Ausbruch der Balkankriege-Der Sohn des Königs löst den ersten Kanonenschuss aus, die Blaskapelle spielt die Hymne.&amp;#039;&amp;#039;) Samstagsbeilage (Sobotna priloga) der slowenischen Zeitung [[Delo (Tageszeitung)|Delo]], Ljubljana, 6.&amp;amp;nbsp;Oktober 2012, S.&amp;amp;nbsp;16 (Andrej Rahten, damals wissenschaftlicher Mitarbeiter der [[Slowenische Akademie der Wissenschaften und Künste|Slowenischen Akademie der Wissenschaften und Künste]], {{Webarchiv|text=Botschafter in Wien |url=http://dunaj.veleposlanistvo.si/index.php?L=2&amp;amp;id=27%27 |wayback=20160324074947 }}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriegsverlauf ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Map of the First Balkan War.png|mini|links|Verlauf des Ersten Balkankriegs]]&lt;br /&gt;
Montenegro erklärte dem Osmanischen Reich am {{JULGREGDATUM|08|10|1912}}&amp;lt;ref&amp;gt;Alle Daten nach dem [[Gregorianischer Kalender|gregorianischen Kalender]]. Für die Umrechnung zum [[Julianischer Kalender|julianischen Kalender]], der in der Literatur zu diesem Thema oft verwendet wird, siehe &amp;#039;&amp;#039;[[Umrechnung zwischen julianischem Datum und gregorianischem Kalender]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 16.&amp;amp;nbsp;Oktober das Osmanische Reich Bulgarien den Krieg. Am Tag darauf erklärten Serbien, Bulgarien und Griechenland gemeinsam dem Osmanischen Reich den Krieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden militärischen Niederlagen des Osmanischen Reiches, das durch den 1912 verlorenen [[Italienisch-Türkischer Krieg|Italienisch-Türkischen Krieg]] und verschiedene Aufstände in den Balkanprovinzen schon vorher geschwächt war, belegten, dass es seine europäische Herrschaft nicht länger aufrechterhalten konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mommsen256&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:PosicionesPrimeraGuerraBalcánica-de.svg|mini|Im Ersten Balkankrieg bis zum Waffenstillstand eroberte Gebiete]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21.&amp;amp;nbsp;Oktober 1912 wurden die [[Osmanische Armee|osmanischen Streitkräfte]] beim [[Sarandaporos|Sarantaporos]]-Fluss von der griechischen Armee geschlagen und am 24.&amp;amp;nbsp;Oktober marschierten die griechischen Streitkräfte in [[Kozani]] ein. Am 31.&amp;amp;nbsp;Oktober wurden die osmanischen Truppen bei [[Giannitsa]] erneut besiegt und am nächsten Tag wurde die Stadt von den griechischen Truppen eingenommen. Die griechische Armee marschierte anschließend Richtung Monastir (heutiges [[Bitola]]), wechselte aber ihre Stoßrichtung und erreichte [[Thessaloniki|Saloniki]] am 7.&amp;amp;nbsp;November, wenige Stunden vor dem Einmarsch der bulgarischen Streitkräfte. Das türkische Oberkommando in der Stadt mit etwa 26.000 Soldaten kapitulierte gegenüber der griechischen Armee und durfte unbehelligt abziehen. Erste Auseinandersetzungen zwischen griechischen und in Saloniki einrückenden [[Bulgarisches Heer#Geschichte|bulgarischen Verbänden]] zeichneten sich bereits zu diesem Zeitpunkt ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21.&amp;amp;nbsp;Februar 1913 wurde [[Ioannina]], nach einer mehrtägigen Schlacht bei Bizani, von der griechischen Armee eingenommen. Etwa 33.000 türkische Soldaten gingen in Gefangenschaft. Die griechischen Truppen erreichten am 6.&amp;amp;nbsp;März die Hafenstadt Valona (heutiges [[Vlora]]) am [[Adriatisches Meer|Adriatischen Meer]]. Die griechische Kriegsmarine zwang die [[Osmanische Marine|osmanische Flotte]], in den [[Dardanellen]] Schutz zu suchen, und schnitt dadurch die logistische Unterstützung des osmanischen Heeres aus [[Kleinasien]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die serbischen Streitkräfte [[Schlacht von Kumanovo|besiegten]] die osmanische Armee am 3.&amp;amp;nbsp;und 4.&amp;amp;nbsp;November 1912 in [[Kumanovo]]. Am 6. November rückten sie in Üsküb (heutiges [[Skopje]]) ein. Mitte November nahmen sie die Region [[Prilep]] und am 29.&amp;amp;nbsp;November Monastir ein. Danach unterstützten sie die montenegrinischen Verbände in der Region um [[Novi Pazar]] und am 3.&amp;amp;nbsp;Mai 1913 eroberten sie zusammen nach einer mehrmonatigen Belagerung die Stadt [[Shkodra]]. Etwa 20.000 osmanische Soldaten verließen die umkämpfte Region und suchten Anschluss an die gegen die griechischen Truppen kämpfenden osmanischen Verbände in [[Epirus (historische Region)|Epirus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bulgarische Armee besiegte die osmanischen Truppen in der Schlacht von [[Kırklareli|Kirk Kilisse]] (21./22.&amp;amp;nbsp;Oktober 1912) und erneut Ende Oktober in der [[Schlacht von Lüleburgaz]]. Auf beiden Seiten sind in der Schlacht jeweils über 20.000 Soldaten gefallen, verwundet oder gefangen worden. Ende Oktober marschierten Verbände des bulgarischen [[Makedonisch-Adrianopeler Landwehr|Makedonien-Adrianopel-Freiwilligen-Korps]] durch die östliche [[Rhodopen]] Richtung Süden und eroberten am 2. November den wichtigen [[Ägäisches Meer|Ägäishafen]] [[Alexandroupoli|Dedeağaç]]. Sie unterbrachen dadurch die osmanischen Versorgungsrouten in [[Thrakien (geographische Region Griechenlands)|West-, und Ostthrakien]] und nahmen in Richtung [[Soufli]] die Verfolgung der von Mehmed Yaver Pasha angeführten Kırcaali-Reservedivision (Kırcaali Redif Fırkası) Süden aus, der zuvor bereits bei [[Kardschali]] geschlagen wurde. Angesichts der drohenden Umzingelung befahl letztere den Rückzug der Truppen nach [[Gallipoli (Türkei)|Gallipoli]]. In der [[Schlacht von Merhamli]] vereinigten sich die vom Süden kommenden freiwilligen Verbände mit der von Norden dazustoßenden regulären bulgarischen Armee und schlugen die sich zurückziehenden Osmanen unter Mehmed Yaver Pasha. Fast 10.000 Soldaten der Kırcaali-Division gerieten in Gefangenschaft. Die Erfolge der Bulgaren veranlassten [[Russisches Kaiserreich|Russland]] sogar zu der Erwägung, ob man nicht dem Osmanischen Reich zu Hilfe kommen sollte. Truppenlandungen am [[Bosporus]] sollten eine bulgarische Kontrolle der Meerengen verhindern.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang J. Mommsen: &amp;#039;&amp;#039;Das Zeitalter des Imperialismus&amp;#039;&amp;#039; (= Fischer-Weltgeschichte. Band 28). Frankfurt am Main 1984, ISBN 3-596-60028-6, S.&amp;amp;nbsp;257.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen dem 4. und 8. November versuchten die Bulgaren dann, geschwächt durch die Cholera&amp;lt;ref&amp;gt;[[Nicolai Guleke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kriegschirurgie und Kriegschirurgen im Wandel der Zeiten. Vortrag gehalten am 19. Juni 1944 vor den Studierenden der Medizin an der Universität Jena.&amp;#039;&amp;#039; Gustav Fischer, Jena 1945, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; ohne Erfolg, [[Konstantinopel]] einzunehmen. Bulgarien schloss daraufhin am 20.&amp;amp;nbsp;November 1912 einen separaten Waffenstillstand mit der osmanischen Regierung ([[Hohe Pforte]]). Am 2.&amp;amp;nbsp;Februar 1913 begannen die bulgarischen Verbände jedoch erneut mit militärischen Operationen nach einem [[Jungtürken#Der Militärputsch des Triumvirats Enver-Cemal-Talât 1913|Staatsstreich der Jungtürken]] unter [[Enver Pascha|Ismail Enver]] in Konstantinopel. Adrianopel (heutiges [[Edirne]]) fiel nach einer Belagerung am 26.&amp;amp;nbsp;März 1913 den bulgarischen Verbänden in die Hände, nachdem ihnen zwei serbische [[Division (Militär)|Divisionen]] zu Hilfe gekommen waren. Insgesamt gingen etwa 65.000 osmanische Soldaten in bulgarische Kriegsgefangenschaft. Die [[Schlacht von Vasopetra]] am 27. April 1913 forderte das Leben amerikanischer griechischstämmiger Kriegsteilnehmer. Am 1.&amp;amp;nbsp;Mai 1913 erreichten die Osmanen einen erneuten Waffenstillstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Eindruck der Ereignisse hatte das [[Fürstentum Albanien]] bereits am 28.&amp;amp;nbsp;November 1912 seine Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich erklärt. Die Proklamation wurde in Windeseile abgehalten, da die in das albanische Siedlungsgebiet einrückenden Montenegriner, Serben und Griechen große Gebiete erobert hatten. Zur Zeit der Unabhängigkeitserklärung besaß Albanien nur zwischen den Städten [[Korça]], [[Tepelena]] und [[Vlora]] eine nennenswerte Staatsmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zapleneti turski topovi od strana na srpskata vojska pred crkata vo Kumanovo, Balkanska vojna, 1912.tif|mini|Durch die serbische Armee erbeutete osmanische Kanonen, vor einer Kirche in [[Kumanovo]], 1912]]&lt;br /&gt;
Unter Vermittlung der europäischen [[Großmacht|Großmächte]] kam es ab Dezember 1912 in London zu Friedensverhandlungen. Mit der Unterzeichnung des [[Londoner Vertrag (1913)|Londoner Vertrags]] endete der Krieg am 30. Mai 1913.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Osmanen verzichteten auf alle europäischen Gebiete westlich der Linie zwischen [[Kıyıköy|Midia]] am [[Schwarzes Meer|Schwarzen Meer]] und [[Enez]] an der [[Ägäis]]küste, ihre jahrhundertelange Herrschaft auf der Balkanhalbinsel fand damit binnen weniger Monate ihr Ende. In der Folge kam es zu einer Massenflucht hunderttausender [[Islam|Muslime]] nach Kleinasien. Die siegreichen Staaten verboten in den von ihnen eroberten Gebieten &amp;#039;&amp;#039;mohammedanische&amp;#039;&amp;#039; Kleidung, [[Moschee]]n wurden dem Verfall preisgegeben oder in Kirchen umfunktioniert bzw. zurückgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unabhängigkeit Albaniens wurde anerkannt. Mit italienischer und deutscher Unterstützung konnte Österreich-Ungarn erreichen, dass der neu entstandene Staat auch Gebiete zugesprochen bekam, die im Kriegsverlauf von den Staaten des Balkanbundes besetzt worden waren. Die [[Festlegung der albanischen Grenze]] sah schließlich ein Territorium vor, das knapp die Hälfte des albanischen Siedlungsraumes umfasste. Dies war eine Niederlage für Serbien und Griechenland, die sich zuvor auf eine Aufteilung der albanischen Gebiete geeinigt hatten. Durch die Schaffung Albaniens erreichte die [[Wien]]er Diplomatie ihr Ziel, Serbien von der [[Adriatisches Meer|Adria]] fernzuhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Dörte Löding: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands und Österreich-Ungarns Balkanpolitik von 1912 bis 1914 unter besonderer Berücksichtigung ihrer Wirtschaftsinteressen.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1969, S.&amp;amp;nbsp;38 und 157.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Frage des serbischen Adriazugangs bei [[Shkodra|Skutari]] stießen die russische und die österreichische Balkanpolitik direkt aufeinander; es kam zu einer schweren internationalen Krise.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang J. Mommsen]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Zeitalter des Imperialismus&amp;#039;&amp;#039; (= Fischer-Weltgeschichte. Band 28). Frankfurt am Main 1984, ISBN 3-596-60028-6, S.&amp;amp;nbsp;258.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thrakien sollte an Bulgarien fallen, [[Makedonien]] zwischen Serbien, Griechenland und Bulgarien aufgeteilt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Kretischer Staat|Kretische Staat]] vereinigte sich offiziell mit Griechenland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweiter Balkankrieg {{Anker|Zweiter Balkankrieg (1913)}} ==&lt;br /&gt;
=== Balkanbund 1913 ===&lt;br /&gt;
Nach der vereinbarten Waffenruhe mit den Osmanen kam es wenig später zum Streit über die Verteilung der Territorien. Die bulgarische Führung war nicht zufrieden mit der den Vorkriegsvereinbarungen widersprechenden Grenzziehung in [[Makedonien]] und verlangte die Abtretung der von Serbien okkupierten Gebiete. Darüber hinaus überschätzte die bulgarische Regierung die Stärke der eigenen Armee und verkannte auch die strategische Lage auf dem Balkan, die sich mit dem Verteidigungsbündnis vom 19.&amp;amp;nbsp;Mai 1913 zwischen [[Belgrad]] und [[Athen]] manifestierte. Die Serben waren damit unzufrieden, dass Albanien ihren angestrebten Zugang zur Adria versperrte. [[Königreich Rumänien|Rumänien]], das im Ersten Balkankrieg neutral geblieben war, agierte im Zweiten Balkankrieg selbstständig gegen Bulgarien. Das Osmanische Reich ergriff schließlich ebenfalls die Gelegenheit, während der Kriegshandlungen zwischen den serbischen, griechischen und bulgarischen Truppen verlorene Territorien zurückzugewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriegshandlungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Second Balkan War.png|mini|links|Verlauf des Zweiten Balkankriegs]]&lt;br /&gt;
In der Nacht vom 29. Juni 1913 griffen bulgarische Truppen gleichzeitig die griechischen und serbischen Armeen an, ohne dass Bulgarien den beiden Staaten offiziell den Krieg erklärt hatte. Die Kämpfe zwischen [[Serres (Griechenland)|Serres]] und Saloniki endeten mit einem Sieg der vorbereiteten Verteidiger.&amp;lt;ref&amp;gt;Katrin Boeckh: &amp;#039;&amp;#039;Von den Balkankriegen zum Ersten Weltkrieg. Kleinstaatenpolitik und ethnische Selbstbestimmung auf dem Balkan&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Oldenbourg, München 1996, ISBN 3-486-56173-1, S.&amp;amp;nbsp;58.&amp;lt;/ref&amp;gt; Serbien und Griechenland erklärten Bulgarien am 8. Juli 1913 den Krieg. Am 10. Juli folgte die Kriegserklärung Rumäniens, am 11. Juli die des Osmanischen Reiches. Damit wurde Bulgarien von allen Seiten angegriffen. Die Masse seiner Streitkräfte war zu dem Zeitpunkt in heftige Kämpfe mit griechischen Verbänden verwickelt. Ohne nennenswerten Widerstand erreichten daher die [[Armata Română#Geschichte|rumänischen Truppen]] binnen weniger Tage die Vororte von [[Sofia]], während die osmanischen Truppen am 21. Juli in das nicht verteidigte Adrianopel einmarschierten. Das gegen diese Kräftekoalition weit unterlegene Bulgarien musste sich innerhalb weniger Wochen geschlagen geben. In den letzten Kriegstagen zeichneten sich auch noch Auseinandersetzungen zwischen verbündeten griechischen und serbischen Verbänden in der Region Kozani ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ===&lt;br /&gt;
Nach dem Waffenstillstand musste Bulgarien im [[Friede von Bukarest (1913)|Friedensvertrag von Bukarest]] vom 10. August 1913 fast alle im Ersten Balkankrieg erzielten Eroberungen wieder abtreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Teil der Region Makedonien fiel an Griechenland (das [[Makedonien (geographische Region)|Ägäis-Makedonien]]) und Serbien (das [[Vardar-Mazedonien]], heutiges [[Nordmazedonien]]), der Süden der [[Dobrudscha]] ging an Rumänien und [[Ostthrakien]] mit Adrianopel zurück an das Osmanische Reich. Der Eintritt Rumäniens im Krieg gegen Bulgarien „vergiftete“ das Verhältnis zwischen den beiden Ländern für Jahre. Noch heute spürt man eine Animosität im Verhalten beider Länder zueinander. Solche Feindschaften gibt es jedoch zwischen vielen Balkanvölkern, ausgelöst vor allem durch die vielen Kriegsverbrechen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hilke Gerdes: &amp;#039;&amp;#039;Rumänien. Mehr als Dracula und Walachei.&amp;#039;&amp;#039; Bonn, 2007, ISBN 978-3-89331-871-1, S. 36.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bulgarien behielt vorerst nur einen kleinen Teil der östlichen Region Makedoniens. Mit dem Eingreifen Russlands in die Verhandlungen erhielt Bulgarien letztendlich mit dem [[Vertrag von Konstantinopel (1913)|Vertrag von Konstantinopel]] am 29. September 1913 mit Westthrakien doch noch einen Zugang zur Ägäis.&amp;lt;ref&amp;gt;Katrin Boeckh: &amp;#039;&amp;#039;Von den Balkankriegen zum Ersten Weltkrieg. Kleinstaatenpolitik und ethnische Selbstbestimmung auf dem Balkan&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Oldenbourg, München 1996, ISBN 3-486-56173-1, S.&amp;amp;nbsp;78–82.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies verursachte einen neuen Konflikt mit Griechenland, das die Region für sich beanspruchte. Die Osmanen hatten am Ende des Zweiten Balkankriegs mit Hilfe der Freischärler von „[[Teşkilât-ı Mahsusa]]“ – einer osmanischen, meist von der Hohen Pforte unabhängig agierenden, jedoch vom Militär unterstützten [[Geheimorganisation]] – Ostthrakien mit Edirne (Adrianopel) zurückerobert und wie später beim [[Völkermord an den Armeniern]] nahezu die gesamte [[Thrakische Bulgaren|bulgarische Minderheit dort]] vertrieben oder ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Westthrakien wurde ebenso mit Unterstützung der „Teșkilât-ı Mahsusa“ die Kontrolle wieder übernommen und die [[Provisorische Regierung Westthrakien]] gegründet. Die Hohe Pforte forcierte aufgrund politischer Ängste die Unabhängigkeitsbewegung in der Region Westthrakiens nicht, denn in West-, Nord- und Ostthrakien lebten ebenfalls hunderttausende Muslime und Christlich-Orthodoxe. Der Vertrag von Konstantinopel bildete neben dem Vertrag von Bukarest den zweiten wichtigen Vertrag am Ende des Zweiten Balkankriegs. Damit wurde Westthrakien mit Einverständnis des Osmanischen Reichs Bulgarien überlassen (mit dem [[Vertrag von Lausanne|Lausanner Vertrag von 1923]] fiel die Region an Griechenland). Der Vertrag von Konstantinopel befasste sich jedoch nicht mit der Flüchtlingsproblematik zwischen Bulgarien und dem Osmanischen Reich; diese wurde erst 1925 im [[Friedens- und Freundschaftsvertrag von Angora|Vertrag von Angora]] geregelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verluste ===&lt;br /&gt;
Die Kriege forderten an toten und verwundeten Soldaten: Serbien 71.000, Montenegro 11.200, Bulgarien 156.000, Griechenland 48.000 und Osmanisches Reich rund 100.000. Nicht einberechnet sind dabei Opfer unter den Zivilisten.&amp;lt;ref&amp;gt;Katrin Boeckh: &amp;#039;&amp;#039;Von den Balkankriegen zum Ersten Weltkrieg. Kleinstaatenpolitik und ethnische Selbstbestimmung auf dem Balkan.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Oldenbourg, München 1996, ISBN 3-486-56173-1, S.&amp;amp;nbsp;72.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgen und Bewertung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:The Balkan boundaries after 1913.jpg|mini|Grenzverlauf nach 1913 und territoriale Zugewinne der einzelnen Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Muhajir.jpg|mini|[[Muhacir|Muhadschir]], die vom Balkan vertrieben wurden, beim Überqueren der [[Galatabrücke|Galata-Brücke]] in [[Istanbul]]]]&lt;br /&gt;
Die Balkankriege waren Wegbereiter für den Eintritt der [[Südosteuropa|südosteuropäischen]] Staaten in den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. Das Osmanische Reich trat ebenso wie das auf dem Balkan isolierte Bulgarien an der Seite der [[Mittelmächte]] in den Krieg ein. Beide Mächte strebten eine Revision der neu gezogenen Grenzen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zum Leitbild der „politischen Kriege“, das zu dieser Zeit in Europa herrschte, waren die Balkankriege von einem hohen Maß an [[Ethnie|ethnisch]] begründeter Gewalt geprägt. Alle Seiten ermordeten und vertrieben zahlreiche Zivilisten der jeweils anderen Völker. Der Frieden von Konstantinopel von 1913 gilt als der erste Friedensvertrag der Geschichte, der einen geplanten Bevölkerungsaustausch zwischen den Vertragspartnern mit dem Ziel einer ethnischen Entmischung vorsah. Im Frühsommer 1914 folgte ein ähnliches Abkommen zwischen Griechenland und dem Osmanischen Reich, das wegen des beginnenden Ersten Weltkrieges jedoch kaum umgesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balkankriege und der folgende Erste Weltkrieg vergifteten für Jahrzehnte die Beziehungen zwischen den Balkanvölkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg vertiefte die Spaltungen innerhalb der [[Habsburgermonarchie|Donaumonarchie]] [[Österreich-Ungarn]]. Teile der slowenischen und kroatischen intellektuellen Eliten und Politiker zeigten offen Sympathien für die Serben. Am 20. Oktober traf sich in Ljubljana das erste kroatisch-slowenische Parlament, das sich für eine [[Trialismus|trialistische Lösung]] einsetzte (gleiches Mitspracherecht für alle slawischen Völker in der Donaumonarchie, gegen den österreichisch-ungarischen [[Dualismus]]). So wie die meisten anderen europäischen Politiker prognostizierte man auf [[Kaiserlich und königlich|k.u.k.]]-Seite einen Sieg des Osmanischen Reiches. Österreich-Ungarn wollte unbedingt einen Zugang der Serben zur Adria verhindern und versuchte, entsprechend politischen Einfluss auf Serbien zu nehmen. Demgegenüber meinten slowenische und kroatische Politiker, dass der Stabilität der Monarchie am besten gedient wäre, wenn man auch die Interessen der slawischen Völker, die außerhalb der Donaumonarchie lebten, berücksichtigen und diese nicht mit faulen Kompromissen abspeisen würde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rahten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1913 bis 1914 beschäftigte sich eine von der [[Carnegie-Stiftung für Internationalen Frieden]] finanzierte internationale Kommission mit den Folgen des Krieges und den Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung. Der [[Carnegie-Bericht der Internationalen Kommission zur Untersuchung der Ursachen und des Verhaltens der Balkankriege|Carnegie-Bericht]] der Kommission, der [[Paul Henri d’Estournelles de Constant]], [[Henry Noel Brailsford]], [[Pawel Nikolajewitsch Miljukow|Pawel Miljukow]], [[Samuel Train Dutton]], [[Josef Redlich]], [[Walther Schücking]], Francis W. Hirst und [[Justin Godart]] angehörten,&amp;lt;ref&amp;gt;{{archive.org|reportofinternat00inteuoft|Mitglieder der Carnegie-Kommission|Blatt=n7}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde im Frühjahr 1914 veröffentlicht, fand jedoch in Europa wegen des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges kurz darauf kaum Beachtung.&amp;lt;ref&amp;gt;Dietmar Müller: &amp;#039;&amp;#039;Die Balkankriege und der Carnegie-Bericht. Historiographie und völkerrechtliche Bedeutung.&amp;#039;&amp;#039; In: Zeitschrift [[Comparativ]], Vol. 24 No. 6 (2014), S. 7–25, hier S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die große Politik der europäischen Kabinette 1871–1914&amp;#039;&amp;#039;. Band 36,2: &amp;#039;&amp;#039;Die Liquidierung der Balkankriege 1913–1914&amp;#039;&amp;#039;. Teil 2, Berlin 1926. (Quellenedition).&lt;br /&gt;
* Karl Adam: &amp;#039;&amp;#039;Großbritanniens Balkandilemma. Die britische Balkanpolitik von der bosnischen Krise bis zu den Balkankriegen 1908–1913.&amp;#039;&amp;#039; Kovač, Hamburg 2009, ISBN 978-3-8300-4741-4.&lt;br /&gt;
* Katrin Boeckh: &amp;#039;&amp;#039;Von den Balkankriegen zum Ersten Weltkrieg. Kleinstaatenpolitik und ethnische Selbstbestimmung am Balkan&amp;#039;&amp;#039;. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München 1996, ISBN 3-486-56173-1.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Joachim Böttcher]]&amp;#039;&amp;#039;: Ferdinand von Sachsen-Coburg und Gotha 1861–1948: Ein Kosmopolit auf dem bulgarischen Thron&amp;#039;&amp;#039;. Osteuropazentrum-Berlin-Verlag (Anthea Verlagsgruppe), Berlin 2019, ISBN 978-3-89998-296-1, S. 219–268.&lt;br /&gt;
* Edward J. Erickson: &amp;#039;&amp;#039;Defeat in Detail. The Ottoman Army in the Balkans, 1912–1913.&amp;#039;&amp;#039; Greenwood Publishing Group, 2003, ISBN 0-275-97888-5.&lt;br /&gt;
* Richard C. Hall: &amp;#039;&amp;#039;Balkan Wars 1912–1913. Prelude to the First World War.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, London 2000, ISBN 0-415-22946-4.&lt;br /&gt;
* Magarditsch A. Hatschikjan: &amp;#039;&amp;#039;Tradition und Neuorientierung in der bulgarischen Außenpolitik&amp;#039;&amp;#039;. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München 1988, ISBN 3-486-55001-2.&lt;br /&gt;
* [[Gunnar Hering]]: &amp;#039;&amp;#039;Die politischen Parteien in Griechenland 1821–1936&amp;#039;&amp;#039;. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München 1992, ISBN 3-486-55871-4.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Höpken: &amp;#039;&amp;#039;Archaische Gewalt oder Vorboten des „totalen Krieges“? Die Balkankriege 1912/13 in der europäischen Kriegsgeschichte des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ulf Brunnbauer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schnittstellen. Gesellschaft, Nation, Konflikt und Erinnerung in Südosteuropa. Festschrift für Holm Sundhaussen zum 65. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München 2007, ISBN 978-3-486-58346-5, S. 245–260.&lt;br /&gt;
* Catherine Horel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Les guerres balkaniques (1912–1913): Conflits, enjeux, mémoires&amp;#039;&amp;#039;. Peter Lang, Brüssel 2014, ISBN 978-2-87574-185-1.&lt;br /&gt;
* Florian Keisinger: &amp;#039;&amp;#039;Unzivilisierte Kriege im zivilisierten Europa? Die Balkankriege und die öffentliche Meinung in England, Deutschland und Irland 1876–1913.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Paderborn 2008, ISBN 978-3-506-76689-2.&lt;br /&gt;
* Peter Mario Kreuter: &amp;#039;&amp;#039;The Flâneur of Salonica. The First Balkan War in the Private Correspondence of King George I of Greece with Fritz Peter Uldall (1847–1931).&amp;#039;&amp;#039; In: Thede Kahl, Johannes Kramer, Elton Prifti (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Romanica et Balcanica. Wolfgang Dahmen zum 65. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. München 2015, S. 761–778.&lt;br /&gt;
* Ioannis Kyrochristos (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;A concise history of the Balkan Wars, 1912–1913.&amp;#039;&amp;#039; Hellenic Army General Staff, Army History Directorate, Athen 1998, ISBN 960-7897-07-2.&lt;br /&gt;
* Dimitris Michalopoulos: &amp;#039;&amp;#039;The First Balkan War. What went on behind the Scenes.&amp;#039;&amp;#039; In: Mehmet Ersan, Nuri Karakaş (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Osmanlı Devleti’nin Dağılma Sürecinde Trablusgarp ve Balkan Savaşları, 16–18 Mayıs 2011/İzmir.&amp;#039;&amp;#039; Türk Tarih Kurumu, Ankara 2013, ISBN 978-975-16-2654-7, S. 183–191.&lt;br /&gt;
* [[Leo Trotzki]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Balkankriege (Trotzki)|Die Balkankriege]] 1912–1913&amp;#039;&amp;#039;. Arbeiterpresse Verlag, Essen 1996, ISBN 3-88634-058-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Balkan Wars|Balkankriege}}&lt;br /&gt;
* [https://www.osmikon.de/themen/balkankriege-191213/ Themenportal Balkankriege 1912–1913] auf [[Osmikon|osmikon, dem Forschungsportal zu Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa]]&lt;br /&gt;
* [http://www.balkantale.com/de/project_about.php A Balkan Tale]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://archive.org/details/reportofinternat00inteuoft/mode/2up |titel=Report of the International Commission to Inquire into the Causes and Conduct of the Balkan War|abruf=2022-01-13 |autor=[[Carnegie Endowment for International Peace]]. Division of Intercourse and Education |werk=archive.org |datum= 1914 |sprache=en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4603806-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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