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	<title>Baikonur - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Baikonur&amp;diff=14208&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stepan Sychev (Baldi) am 26. Juni 2025 um 17:12 Uhr</title>
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		<updated>2025-06-26T17:12:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Kasachstan&lt;br /&gt;
|Name              = Baiqoñyr&lt;br /&gt;
|NameKasachisch    = Байқоңыр&lt;br /&gt;
|NameRussisch      = Байконур&lt;br /&gt;
|Wappen            = Coat of arms Baikonur.svg&lt;br /&gt;
|Gegründet         = [[1955]]&lt;br /&gt;
|lat_deg           = 45&lt;br /&gt;
|lat_min           = 38&lt;br /&gt;
|lat_sec           = 0&lt;br /&gt;
|lon_deg           = 63&lt;br /&gt;
|lon_min           = 19&lt;br /&gt;
|lon_sec           = 0&lt;br /&gt;
|Höhe              = 100&lt;br /&gt;
|Einwohner         = 39108&lt;br /&gt;
|EinwohnerStand    = 1. Jan. 2019&lt;br /&gt;
|EinwohnerdatenRef = {{Internetquelle |url=http://stat.gov.kz/api/getFile/?docId=ESTAT297884 |titel=Численность населения Республики Казахстан по областям, городам и районам на 1 января 2019 года |hrsg=stat.gov.kz |format=RAR; 132 kB |sprache=ru |abruf=2019-08-04}}&lt;br /&gt;
|Fläche            = 54.98&lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl    = 33622, 73622&lt;br /&gt;
|Postleitzahl      = 46832x, 710501&lt;br /&gt;
|Gemeindeart       = Stadt mit Sonderstatus (Russisches Pachtgebiet)&lt;br /&gt;
|Gebiet            = Qysylorda&lt;br /&gt;
|Akim              = Konstantin Bussygin&lt;br /&gt;
|Webpräsenz        = www.baikonuradm.ru&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Baikonur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{kkS-Cyrl|Байқоңыр}}/&amp;#039;&amp;#039;Baiqoñyr&amp;#039;&amp;#039;; {{ruS|Байконур}}/&amp;#039;&amp;#039;Baikonur&amp;#039;&amp;#039;, bis 1995 &amp;#039;&amp;#039;Leninsk&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt im südlichen [[Kasachstan]], etwa 200 Kilometer östlich des [[Nördlicher Aralsee|Nördlichen Aralsees]] am Nordufer des Flusses [[Syrdarja]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltweit bekannt ist die Stadt vor allem für das ca. 38&amp;amp;nbsp;km nördlich befindliche [[Kosmodrom Baikonur]], von dem aus seit 1957 [[Sowjetunion|sowjetische]] bzw. russische Weltraum-Missionen starten. Die Stadt Baikonur wird seit Ende 1994 von [[Russland]] gepachtet, steht unter russischer Verwaltung und bildet daher einen eigenständigen Distrikt ({{lang|kk|Байқоңыр қаласы}}/&amp;#039;&amp;#039;Baiqoñyr qalasy&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb Kasachstans.&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Paul: [http://www.faz.net/aktuell/wissen/weltraum/50-jahre-baikonur-wo-moskaus-traeume-wahr-wurden-1235846/seit-50-jahren-von-baikonur-1243382.html &amp;#039;&amp;#039;50 Jahre Baikonur. Wo Moskaus Träume wahr wurden.&amp;#039;&amp;#039;] Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2. Juni 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1955 begann die Sowjetunion nahe der kleinen Siedlung &amp;#039;&amp;#039;Tjuratam&amp;#039;&amp;#039; den Bau eines Testgeländes für ihre ersten [[Interkontinentalrakete]]n. Tjuratam lag für den Zweck recht verkehrsgünstig am Ufer des Flusses Syrdarja und an der Eisenbahnstrecke [[Moskau]] – [[Taschkent]] ([[Trans-Aral-Eisenbahn]]). Die Gründung erfolgte am 2. Februar 1955.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.russland.ru/ruall0012/morenews.php?iditem=20 |titel=Putin und Nasarbajew wollen Abkommen über Baikonur unterzeichnen |datum=2004-01-09 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160208125944/http://www.russland.ru/ruall0012/morenews.php?iditem=20 |archiv-datum=2016-02-08 |abruf=2012-02-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den maßgeblichen Konstrukteuren des Weltraumbahnhofs gehörten unter anderem die russischen Ingenieure [[Sergei Pawlowitsch Koroljow|Sergei Koroljow]], [[Nikolai Alexejewitsch Piljugin|Nikolai Piljugin]] und [[Wladimir Pawlowitsch Barmin|Wladimir Barmin]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20131226084639/http://en.ria.ru/analysis/20090318/120627674.html RIA: The 100th birth anniversary of Vladimir Barmin]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namen und Tarnnamen ===&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung des Testgeländes lautete „Forschungs- und Versuchsgelände #&amp;amp;nbsp;5“, kurz NIIP-5. Den Namen &amp;#039;&amp;#039;Baikonur&amp;#039;&amp;#039; erhielt es zur Irreführung der [[Westmacht|Westmächte]]. Der Standort Tjuratam unterlag einerseits strengster Geheimhaltung, andererseits wollte die sowjetische Regierung sich ihrer Erfolge rühmen und nach [[Juri Alexejewitsch Gagarin|Juri Gagarins]] Raumflug 1961 in den öffentlichen Bekanntgaben auch einen Ort der Raketenstarts nennen. So wurde dann [[Baikonur (Gebiet Karaganda)|Baikonur]] im [[Gebiet Karaganda]], das keinen Bezug zum Weltraumprogramm hatte und etwa 320&amp;amp;nbsp;km nordöstlich von Tjuratam liegt, als Standort des sowjetischen Weltraumbahnhofs genannt. Öffentliche Bezeichnung von NIIP-5 war fortan „Kosmodrom Baikonur“. Die geografischen Koordinaten der Stadt [[Baikonur (Gebiet Karaganda)|Baikonur]] im Gebiet Karaganda sind {{Coordinate|text=DMS|NS=47/49/30/N|EW=66/02/40/E|type=city|region=KZ-62|name=Baikonur}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siedlung, die sich um das sowjetische Kosmodrom in Tjuratam rasch entwickelte, erhielt nach Namen wie &amp;#039;&amp;#039;Sarja&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Swesdograd&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Taschkent-90&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Leninski&amp;#039;&amp;#039; mit dem Stadtrecht 1966 schließlich den Namen &amp;#039;&amp;#039;Leninsk&amp;#039;&amp;#039;. Der Bahnhof heißt nach wie vor &amp;#039;&amp;#039;Tjuratam&amp;#039;&amp;#039;. Am 20. Dezember 1995 wurde Leninsk schließlich in &amp;#039;&amp;#039;Baikonur&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Didar Kassymova, Zhanat Kundakbaeva, Ustina Markus |Titel=Historical Dictionary of Kazakhstan |Verlag=[[Rowman &amp;amp; Littlefield|Scarecrow Press]] |Ort=Plymouth |Datum=2012 |ISBN=978-0-8108-6782-6 |Seiten=43}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Offizielle Bezeichnung des Raumfahrtzentrums ist mittlerweile „5.&amp;amp;nbsp;Staatliches Versuchskosmodrom der Russischen Föderation“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1957–1990 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Soyuz 18 booster.jpg|mini|[[Sojus (Rakete)|Sojus-Rakete]] mit [[Sojus (Raumschiff)|Sojus-Raumschiff]] auf der Startrampe in Baikonur (15. Juli 1975)]]&lt;br /&gt;
Angetrieben vom [[Kalter Krieg|Kalten Krieg]] wurde das Kosmodrom sehr schnell ausgebaut. Insbesondere [[Nikita Sergejewitsch Chruschtschow|Chruschtschow]] drängte auf immer neue und effektvolle Rekorde im prestigeträchtigen [[Wettlauf ins All]]. [[Sputnik]] 1, der erste künstliche Satellit im Weltraum (1957), [[Laika]], das erste (irdische) Lebewesen im Weltraum (1957), [[Belka und Strelka]], die ersten Lebewesen, die lebend wieder zurückkehrten (1960), [[Juri Alexejewitsch Gagarin|Juri Gagarin]], der erste Mensch im Weltraum (1961), [[Walentina Wladimirowna Tereschkowa|Walentina Tereschkowa]], die erste Frau im Weltraum (1963), [[Lunochod]] 1, das erste ferngesteuerte Mondfahrzeug (1970), [[Saljut 1]], die erste Raumstation (1971) und [[Mir (Raumstation)|Mir]], die erste ständig bemannte Raumstation (1986) starteten alle von Baikonur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der enorme Zeitdruck führte allerdings auch zu zahlreichen Unfällen. So ereignete sich am 24. Oktober 1960 in Baikonur der schwerste Unfall der Geschichte der Raketentechnik, die [[Nedelin-Katastrophe]]. Die Explosion einer [[Interkontinentalrakete]] vom Typ [[R-16]] bei den trotz offensichtlicher Mängel von Moskau angeordneten Startvorbereitungen kostete 126 Menschen das Leben, darunter auch [[Mitrofan Nedelin]], Chef der strategischen Raketentruppen. Das [[Zentralkomitee]] der [[Kommunistische Partei der Sowjetunion|KPdSU]] ließ in einer kurzen Notiz daraufhin lediglich verlauten, Marschall Nedelin sei bei einem Flugzeugabsturz umgekommen. Die Katastrophe gelangte erst 1989 an die Öffentlichkeit, die offizielle Liste der Todesopfer wurde erst unter Präsident [[Boris Nikolajewitsch Jelzin|Jelzin]] freigegeben. Die Startvorbereitungen der nächsten R-16-Rakete wurden bereits am 4. Januar 1961 fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erste Person aus dem Westen besuchte der französische Staatspräsident [[Charles de Gaulle]] am 20. Juni 1966 Baikonur. Dem ersten [[NASA]]-Team wurden am 28. April 1975 im Rahmen der gemeinsamen Sojus-Apollo-Docking-Mission Teile des Kosmodroms gezeigt. Bei solchen Besuchen versuchte die Sowjetunion, den militärischen Charakter des Geländes zu verschleiern. Alles militärische Personal, das in Sichtweite der ausländischen Besucher geraten konnte, erhielt die Anweisung, Zivilkleidung zu tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn Baikonur in der Welt vor allem für die bemannten Raumflüge bekannt wurde, lag der Hauptzweck der Einrichtung von Anfang an bis zum [[Zerfall der Sowjetunion]] 1991 im Test von flüssigkeitsgetriebenen Langstreckenraketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte der 1980er Jahre hatte die verbotene Stadt Leninsk nach offiziellen Angaben 100.000 Einwohner, 356 Wohnblöcke, 9 Schulen, 31 Kindergärten, 18 Hotels, einen eigenen Fernsehsender, mehrere Kinos, ein Stadion, eine Getränkefabrik und zwei Betonwerke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1991: Krise ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Baikonuriss.jpg|mini|Blick auf die Stadt]]&lt;br /&gt;
Der [[Zerfall der Sowjetunion]] und die [[Geschichte Kasachstans#Unabhängigkeit|Unabhängigkeit Kasachstans]] 1991 stürzten Baikonur und Leninsk in eine schwere Krise. Das bei weitem wichtigste Kosmodrom der Sowjetunion befand sich nun auf kasachischem Staatsgebiet. Die Startplätze auf russischem Territorium waren nur beschränkt geeignet, Baikonur zu ersetzen. Zwar vereinbarten Kasachstan und Russland sehr früh eine Zusammenarbeit; wie diese jedoch konkret aussehen sollte, war Gegenstand langer Verhandlungen. Ohnehin angeschlagen von der schwierigen wirtschaftlichen Situation beider Staaten, drohte Baikonur unter der vertrackten Rechtslage zusammenzubrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehälter und Renten wurden nicht mehr ausgezahlt. Wasser- und Energieversorgung brachen des Öfteren zusammen, Anwohner plünderten die Einrichtung, stahlen Autos, rissen Kabel aus technischen Anlagen, um sie als Wertmetall zu verkaufen. Im Januar 1992 war der Start eines Versorgungsschiffes zur Mir gefährdet, weil am Boden die unbezahlten Militärangestellten revoltierten. Etwa 40 % der Bevölkerung verließ die Gegend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach offiziellen Angaben verließen 1993 die letzten Atomsprengköpfe Baikonur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. März 1994 pachtete Russland schließlich für jährlich 115 Millionen Dollar das Gelände von Kasachstan. Im Dezember 1994 wurden letzte Details vereinbart und die Stadt Leninsk unter russische Verwaltung gestellt. Die Vertragslaufzeit betrug vorerst 20 Jahre, wurde am 9. Januar 2004 aber bis zum Jahr 2050 verlängert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Baikonur from top 2002.jpg|mini|Satellitenaufnahme der Stadt Baikonur (2002)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Russische Stadtverwaltung ===&lt;br /&gt;
Am 4. Januar 1995 trat die von den Präsidenten Kasachstans und Russlands ernannte russische Stadtverwaltung ihre Arbeit in der kasachischen Stadt an. Auf dem Gelände gilt seither sowohl russisches als auch kasachisches Recht, was zum Beispiel dazu führt, dass Kinder mit russischer Staatsangehörigkeit in der Schule etwas zu essen bekommen, Kinder mit kasachischer Staatsangehörigkeit hingegen nicht. Die Situation Baikonurs ist historisch und juristisch beispiellos. „Darüber werden noch viele Juristen ihre Doktorarbeiten schreiben“, sagte der Bürgermeister Baikonurs 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 waren im Haushaltsplan der Russischen Föderation 761 Milliarden Rubel für Baikonur vorgesehen, von denen aufgrund finanzieller Probleme lediglich 296 Milliarden die Stadt erreichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Schwierigkeiten ging es in Baikonur leicht aufwärts. Mit der Zunahme kommerzieller Aufträge und internationaler Zusammenarbeit wie zum Beispiel der [[Internationale Raumstation|Internationalen Raumstation ISS]] floss wieder Geld in die Stadt. Die Möglichkeit der Gewährung von Steuererleichterungen führte zur Scheinverlegung des Firmensitzes zahlreicher großer russischer Firmen, darunter [[Jukos]] und [[Lukoil]], nach Baikonur. Die großen Steuerverluste veranlassten Russland, im Mai 2002 den Bürgermeister zu ersetzen und den Russen Aleksei Malkow, Ex-Gouverneur des [[Oblast Leningrad|Leningrader Oblast]], mit der Stadtverwaltung zu beauftragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baikonur hatte 2002 etwa 70.000 Einwohner, davon 70 % Kasachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kosmodrom Baikonur ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kosmodrom Baikonur}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Soyuz tma-3 transported to launch pad.jpg|mini|Sojus-Rakete mit Raumschiff [[Sojus TMA-3]] wird zur Startrampe transportiert (16. Oktober 2003)]]&lt;br /&gt;
Baikonur ist der größte [[Raketenstartplatz]] der Welt. Nach offiziellen Angaben erstreckt sich das Kosmodrom Baikonur 2004 über eine Fläche von 6717 Quadratkilometern, 75 Kilometer von Norden nach Süden und 90 Kilometer von Westen nach Osten (siehe Weblinks). Hinzu kommen noch die Landegebiete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Bodeninfrastruktur gehören 9 Startkomplexe mit 15 Startvorrichtungen, 4 Abschusseinrichtungen zur Erforschung Interkontinentaler Langstreckenraketen, 11 Montage- und Versuchskomplexe, zwei Tankstellen, zwei Flugplätze, ein Messkomplex, ein 600-Megawatt-[[Wärmekraftwerk]], 470 Kilometer Eisenbahngleise, 1281 Kilometer Straßen und 6610&amp;amp;nbsp;Kilometer Elektroleitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Zerfall der UdSSR ging der Besitz an Kasachstan, Russland zahlt seitdem umgerechnet etwa 200 Mio. Euro jährlich an Pacht, um die Stätte weiter nutzen zu können. Mit dem [[Kosmodrom Wostotschny]] entstand deshalb ein neuer Weltraumbahnhof in der Region Amur im fernen Osten Russlands. Er ist seit 2016 in Betrieb, wird jedoch wenig genutzt. Es starten weiterhin etwa 70 % aller russischen [[Raumfahrtmission]]en von Baikonur und die übrigen größtenteils vom [[Kosmodrom Plessezk]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Baikonur city|Baikonur}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [http://www.russianspaceweb.com/baikonur.html Baikonur] im Russian Space Web (englisch)&lt;br /&gt;
* {{Astronautix|baikonur|Beschreibung und Karte des Kosmodroms Baikonur}}&lt;br /&gt;
* Zhulduz Baizakova: [http://www.laender-analysen.de/zentralasien/pdf/ZentralasienAnalysen75.pdf &amp;#039;&amp;#039;Das Raumfahrtzentrum Baikonur: Kooperation und Konflikte zwischen Russland und Kasachstan.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Zentralasien-Analysen, Nr. 75.&amp;#039;&amp;#039; 4. April 2014, S. 2–6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Audandar im Gebiet Qysylorda}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Kasachstan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Namensgeber für einen Marskrater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1966]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stepan Sychev (Baldi)</name></author>
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