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	<title>BASIC - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=BASIC&amp;diff=364&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Siegbert v2: Stopp! Bitte nicht jedes triviale Wort verlinken, wie beispielsweise &quot;Wort&quot; selbst oder Jahreszahlen.</title>
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		<updated>2025-07-01T04:48:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stopp! Bitte nicht jedes triviale Wort verlinken, wie beispielsweise &amp;quot;Wort&amp;quot; selbst oder Jahreszahlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Programmiersprache. Zur Gruppe von vier großen Schwellenländern siehe [[BASIC-Staaten]] und für weitere Bedeutungen siehe [[Basic]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Listing1.jpg|mini|Ausschnitt aus einem BASIC-[[Programmausdruck|Listing]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;BASIC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Imperative Programmierung|imperative Programmiersprache]]. Sie wurde 1964 von [[John G. Kemeny]], [[Thomas E. Kurtz]] und [[Mary Kenneth Keller]] am [[Dartmouth College]] zunächst als [[Bildungsorientierte Programmiersprachen|Bildungsorientierte Programmiersprache]] entwickelt und verfügte in ihrer damaligen Form noch nicht über die Merkmale der [[Strukturierte Programmierung|strukturierten Programmierung]], sondern arbeitete mit Zeilennummern und [[Sprunganweisung]]en (GOTO). Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre entstand eine Vielzahl verschiedener [[Liste der BASIC-Dialekte|BASIC-Dialekte]], von denen einige alle Elemente höherer Programmiersprachen aufweisen, so etwa [[Objektorientierte Programmierung|Objektorientierung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;BasicManual&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://bitsavers.trailing-edge.com/pdf/dartmouth/BASIC_Oct64.pdf |titel=A Manual for Basic (1964) |datum=1964-10-01 |format=PDF |sprache=en |abruf=2020-05-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Akronym]] „BASIC“ steht für „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;B&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;eginners’ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ll-purpose &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ymbolic &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nstruction &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ode“, was so viel bedeutet wie „symbolische Allzweck-Programmiersprache für Anfänger“. Die Abkürzung als Wort gesehen bedeutet außerdem „grundlegend“. Dies zeigt das Design-Ziel klar: eine einfache, für Anfänger geeignete Programmiersprache zu erschaffen. Außer in manchen Produktnamen wird das Wort „BASIC“ grundsätzlich in Großbuchstaben geschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BasicManual&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
BASIC wurde 1964 von [[John G. Kemeny]], [[Thomas E. Kurtz]] und [[Mary Kenneth Keller]] am [[Dartmouth College]] entwickelt, um den Elektrotechnikstudenten den Einstieg in die Programmierung gegenüber [[Algol 60|Algol]] und [[Fortran]] zu erleichtern. Am 1.&amp;amp;nbsp;Mai 1964 um vier Uhr Ortszeit, New Hampshire, liefen die ersten beiden BASIC-Programme simultan auf einem [[GE-225]]-Computer von [[General Electric]] im Keller des Dartmouth College. BASIC wurde dann viele Jahre lang von immer neuen Informatikstudenten an diesem College weiterentwickelt, zudem propagierten es Kemeny und Kurtz ab den späten 1960er Jahren an mehreren Schulen der Gegend, die erstmals Computerkurse in ihr Unterrichtsprogramm aufnehmen wollten. BASIC war entsprechend dem Wunsch seiner „Väter“ für die Schulen kostenlos, im Gegensatz zu fast allen anderen damals üblichen Programmiersprachen, die meist mehrere tausend Dollar kosteten. Viele der damaligen großen Computerhersteller (wie etwa [[Digital Equipment Corporation|DEC]]) boten wegen der leichten Erlernbarkeit der Sprache und ihrer lizenzgebührfreien Verwendbarkeit bald BASIC-[[Interpreter]] für ihre neuen [[Minirechner|Minicomputer]] an; viele mittelständische Unternehmen, die damals erstmals in größerer Zahl Computer anschafften, kamen so mit BASIC in Berührung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Education: High Math at Hanover |Sammelwerk=Time |Datum=1959-02-23 |ISSN=0040-781X |Online=http://content.time.com/time/subscriber/article/0,33009,825616,00.html |Abruf=2020-05-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FiftyYears&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://time.com/69316/basic/ |titel=Fifty Years of BASIC, the Programming Language That Made Computers Personal |sprache=en |abruf=2020-05-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige der so mit BASIC vertrauten Schüler, Studenten und im Mittelstand tätigen Programmierer waren etwas später in der kurzlebigen Bastelcomputer-Szene Mitte der 1970er Jahre aktiv, die den kommerziellen [[Mikrocomputer|Microcomputern]] vorausging, und machten BASIC dort bekannt; kaum eine andere damals verbreitete Hochsprache eignete sich so gut wie (ein abgespecktes) BASIC für den extrem beschränkten Speicherplatz dieser ersten Microcomputer. Seinen Höhepunkt erlebte BASIC Ende der 1970er und Anfang der 1980er Jahre mit den aus den Bastelcomputern hervorgegangenen ersten [[Heimcomputer]]n, die nahezu alle als [[Benutzerschnittstelle|Benutzeroberfläche]] und Programmierumgebung einen BASIC-Interpreter besaßen. Bekannte Beispiele sind [[Sinclair Research|Sinclair-Computer]] der ZX-Reihe mit Sinclair-Basic ([[Sinclair ZX80|ZX80]], [[Sinclair ZX81|ZX81]] und [[Sinclair ZX Spectrum|ZX Spectrum]]), der [[Acorn BBC Micro]], der Tandy [[TRS-80]], der [[Texas Instruments TI-99/4A]], der [[Amstrad CPC|Schneider/Amstrad CPC]], der [[Commodore PET]], der [[Apple II]], die [[Atari-Heimcomputer|Atari 8-Bit-Heimcomputer]] oder der meistverkaufte Heimcomputer, der [[Commodore 64]]. Aber auch die Vorläufer der Personalcomputer, wie zum Beispiel von [[Philips]], konnten mit [[CP/M]]-BASIC interpretierend oder [[Compiler|kompiliert]] arbeiten. Die weitaus meisten dieser BASICs stammten von [[Microsoft]] ([[Microsoft BASIC]]). BASIC war Microsofts erstes und in den frühen Jahren wichtigstes Produkt, mehrere Jahre bevor mit [[MS-DOS]] das erste [[Betriebssystem]] dieser Firma auf den Markt kam.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FiftyYears&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während jedoch die Enthusiasten des [[Homebrew Computer Club]]s eine freie Kultur des Austausches pflegten, war BASIC von Microsoft ein kommerzielles Produkt. Die Hobbyisten tauschten ihre Programme untereinander aus, aber auch BASIC selbst, das von Microsoft für 150 [[US-Dollar]] (USD; nach heutiger [[Geldwert|Kaufkraft]] ca. {{Inflation|US|150|1975|r=-1}}&amp;amp;nbsp;USD) verkauft wurde. Dies führte zum {{lang|en|[[Open Letter to Hobbyists]]}} von [[Bill Gates]], in dem er dazu aufrief, seine [[proprietäre Software]] (wie Microsoft BASIC) nicht zu kopieren, sondern zu kaufen. Daraus entstand wiederum eine Gegenkultur: als direkte Reaktion darauf schrieb Dennis Allison für die {{lang|en|People’s Computer Company}} in [[Menlo Park]], [[Kalifornien]], eine komplett freie BASIC-Variante namens Tiny BASIC, die ebenfalls auf dem [[Altair 8800]] lief und anschließend auf weitere Heimcomputer und [[Personal Computer|PCs]] [[Portierung (Software)|portiert]] wurde. Im Gegensatz zu Microsofts BASIC war Tiny BASIC [[Gemeinfreiheit|gemeinfrei]] ({{enS|Public Domain}}). Indes wurde auf Heimcomputern durchwegs Microsofts BASIC lizenziert, z.&amp;amp;nbsp;B. als [[Commodore BASIC]] auf dem [[PET 2001]] oder dem [[Commodore 64|C64]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christian Preidel |Hrsg=Tobias Holischka, Klaus Viertbauer, Christian Preidel |Titel=Digitalisierung als Transformation?&amp;amp;nbsp;– Perspektiven aus Ethik, Philosophie und Theologie |Reihe=Digitalitätsforschung&amp;amp;nbsp;/ Digitality Research |Verlag=[[Springer Nature]] |Datum=2022 |ISBN=978-3-662-65349-4 |ISSN=2730-6909 |Kapitel=3 Pionier*innen; 3.2 BASIC, die Sprache kreativer Emanzipation (Sister Mary Kenneth Keller) |Seiten=226 |Zitat=Was in dieser Geschichte allerdings miterzählt werden muss ist erstens, dass BASIC auf den Heimcomputern ein kommerzielles Produkt war. Microsoft entwickelte eine Version für den C64 und lizenzierte sie an Commodore. Bill Gates war es auch, der sich in einer berühmt gewordenen offenen Letter to Hobbyists, über das Raubkopieren echauffierte. Es entsteht deshalb auch eine Gegenkultur: In 1975, volunteer programmers and the nonprofit People’s Computer Company (PCC) developed an alternative BASIC for the Altair 8800. Bob Albrecht […] had founded ‘probably the world’s first completely free, walk-in, public computer center –&amp;amp;nbsp;People’s Computer Center&amp;amp;nbsp;– in a storefront in Menlo Park, California’. (Montfort et al. 2013, S. 173)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praktisch alle Besitzer von Heimcomputern hatten damals zumindest Grundkenntnisse in BASIC, da die meisten Rechner beim Einschalten den BASIC-Interpreter starteten, welcher das Laden weiterer Programme unter Verwendung von BASIC-Befehlen erlaubte. Auch als Mitte der 1980er Jahre [[grafische Benutzeroberfläche]]n mit dem [[Apple Macintosh|Macintosh]], [[Amiga]] und dem [[Atari ST]] Einzug hielten, wurden bei diesen weiter BASIC-Interpreter mitgeliefert. Zudem gab es zusätzliche käufliche Versionen von BASIC-Dialekten. Mittels [[Compiler]]n konnten einige BASIC-Dialekte direkt in deutlich schnellere [[Maschinensprache|Maschinenprogramme]] übersetzt bzw. unter Umgehung des Interpreters direkt in Aufruflisten der zugrundeliegenden Interpreter-Funktionen übersetzt werden. Das seit 1981 verbreitete [[MS-DOS]] enthielt ebenfalls einen BASIC-Interpreter –&amp;amp;nbsp;zunächst [[BASICA]] bzw. [[GW-BASIC]], später [[QBasic]]&amp;amp;nbsp;– der in Deutschland an vielen Schulen eine Rolle im Unterricht der [[Informatik]] spielte. Zu dieser Zeit setzte aber ein Wandel ein, weil andere Hochsprachen wie beispielsweise [[C (Programmiersprache)|C]] für die [[Heimcomputer]] verfügbar wurden oder die Ressourcen des jeweiligen Systems vom mitgelieferten BASIC-Interpreter nur unzulänglich unterstützt wurden, was den Programmierer dazu zwang, sich mit [[Assemblersprache|Assembler]] vertraut zu machen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FiftyYears&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Microsoft]] besann sich auf die eigene Tradition und führte 1991 das kommerzielle [[Visual Basic Classic|Visual Basic]] für die schnelle Entwicklung von Windows-basierten Anwendungen ein. Kommerziell erfolgreich wurde sie ab Version 2, die [[Open Database Connectivity|ODBC]]-Datenbankunterstützung bot.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wenz 2011&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christian Wenz |Titel=ASP.NET 4.0 mit Visual Basic 2010: leistungsfähige Webapplikationen programmieren |Verlag=Pearson Deutschland |Ort= |Datum=2011 |ISBN=978-3-8273-2930-1 |Seiten=62}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei entwickelte es sich von einem [[Interpreter]] hin zu einer [[Compiler]]-Sprache mit objektorientierten Ansätzen, wobei weiterhin strukturell programmiert werden konnte. Mit Visual Basic ab Version 5 war es möglich, mit [[Klasse (Informatik)|Klassen]] zu arbeiten. Im Nachfolger Visual Basic 6 wurde [[Vererbung (Programmierung)|Vererbung]] eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jürgen Kotz |Titel=Visual Basic 2008: Einstieg für Anspruchsvolle |Verlag=Pearson Deutschland |Ort= |Datum=2008 |ISBN=978-3-8273-2595-2 |Seiten=91}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das mit Visual Basic 6 kompatible [[Visual Basic for Applications|VBA]] löste in [[Microsoft Office]] die vorherige Makrosprache ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Schmidt, Shichang Wang |Titel=Berechnungen in der Chemie und Verfahrenstechnik mit Excel und VBA |Verlag=John Wiley &amp;amp; Sons |Ort= |Datum=2014 |ISBN=978-3-527-68024-5 |Seiten=VIII}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Implementierung von Visual Basic innerhalb des [[.Net-Framework|.NET]]-Systems wurde die Sprache von Grund auf neu konzipiert, wodurch [[Abwärtskompatibilität]] nicht mehr möglich war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wenz 2011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programmiersprache ==&lt;br /&gt;
Zu Beginn der BASIC-Programmierung waren Programmzeilen nach folgendem Schema aufgebaut:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Zeilennummer Befehl [Parameter1, Parameter2 ...]&lt;br /&gt;
2. Zeilennummer Variable1=Variable2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeilennummer: Ein fortlaufender Wert, der i.&amp;amp;nbsp;d.&amp;amp;nbsp;R. in 10er-Schritten ansteigt, damit später nachträglich Zeilen (mit Befehlen) hinzugefügt werden können, die dann dazwischen liegende Nummern erhalten. Mit dem Befehl &amp;lt;code&amp;gt;RENUMBER&amp;lt;/code&amp;gt; kann ein Programm unter Berücksichtigung aller Sprungbefehle neu durchnummeriert werden. Um einzelne Befehle direkt im Interpreter auszuführen, darf keine Zeilennummer angegeben werden, da sonst die Zeile unter der angegebenen Zeilennummer im Programmspeicher abgelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl: Ein beliebiger Befehl wie &amp;lt;code&amp;gt;INPUT&amp;lt;/code&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Parameter (Informatik)|Parameter]]: Ein oder mehrere Werte, die einem Befehl übergeben werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zuweisung von Werten ist im obigen Beispiel 2 gezeigt. Die Variable, der ein Wert zugewiesen werden soll, steht vor dem Gleichheitszeichen; der Ausdruck, dessen Wert der Variablen zugewiesen werden soll, steht dahinter. Variablen müssen nur definiert werden, wenn sie [[Array (Datentyp)|Arrays]] sind. Der Typ der Variable ergibt sich durch ein Sonderzeichen am Ende des Namens, z.&amp;amp;nbsp;B. $ für [[Zeichenkette|String]] (A$, B$, …), % für [[Integer (Datentyp)|Integer]] (A%, B%), &amp;amp; für Long (A&amp;amp;, B&amp;amp;, …). Das % kann weggelassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für übliche Befehle:&lt;br /&gt;
&amp;lt;syntaxhighlight lang=&amp;quot;basic&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 INPUT [Text], Variable1 [,Variable2,...] - Per Eingabe werden der/den Variablen Werte zugewiesen, auf dem Bildschirm steht: Text&lt;br /&gt;
 PRINT [Text] - auf dem Bildschirm wird ein Text ausgegeben&lt;br /&gt;
 LOCATE X,Y - Legt die aktuelle Schreibposition des Cursors fest.&lt;br /&gt;
 PSET X,Y - Zeichnet einen Punkt auf dem Bildschirm&lt;br /&gt;
 CLS - Löscht den Anzeigebereich&lt;br /&gt;
 LET [Variable] = [Ausdruck] - weist einer Variablen einen Wert zu&lt;br /&gt;
&amp;lt;/syntaxhighlight&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In derselben Programmzeile können auch mehrere Befehle und Anweisungen angegeben werden. Zur Trennung wird ein Doppelpunkt verwendet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;syntaxhighlight lang=&amp;quot;basic&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
10 LET A$=&amp;quot;Hallo&amp;quot;:LET B$=&amp;quot;Welt!&amp;quot;:PRINT A$;:PRINT &amp;quot; &amp;quot;;:PRINT B$&lt;br /&gt;
&amp;lt;/syntaxhighlight&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine solche Schreibweise hat allerdings Vorteile. Die Verarbeitungsgeschwindigkeit von Sprüngen erhöht sich erheblich (Ausführungszeit ~ Anzahl der Zeilennummern bis zur gewünschten Zeilennummer) und es wird Speicherplatz gespart (5 Byte für jede Zeile vs. 1 Byte für den Doppelpunkt). Die Lesbarkeit von solchem Code ist jedoch schlecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise wird die erste Anweisung automatisch mit nur einem einzelnen Leerzeichen von der Zeilennummer getrennt eingerückt. Vor allem bei verschachtelten Programmschleifen verliert man jedoch schnell den Überblick. Der Doppelpunkt wird daher oft auch dazu verwendet, um Code eingerückt darzustellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;syntaxhighlight lang=&amp;quot;basic&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
10 FOR A=100 TO 200 STEP 10&lt;br /&gt;
20 :FOR B=1 TO 10&lt;br /&gt;
30 ::PRINT A + B&lt;br /&gt;
40 :NEXT B&lt;br /&gt;
50 NEXT A&lt;br /&gt;
&amp;lt;/syntaxhighlight&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige spätere Dialekte, z.&amp;amp;nbsp;B. [[AmigaBASIC]], können sogenannte [[Label (Programmierung)|Labels]] als Sprungziel verwenden. Labels werden mit einem Doppelpunkt beendet und somit als solche markiert. Mit Labels lassen sich Ziele unabhängig von einer Zeilennummer adressieren. Programme können gänzlich ohne Zeilennummern auskommen, auch wenn es diese Möglichkeit nach wie vor gibt. Ein Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;syntaxhighlight lang=&amp;quot;basic&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hauptprogramm:&lt;br /&gt;
FOR A=1 TO 10&lt;br /&gt;
  GOSUB Farbwechsel&lt;br /&gt;
  PRINT &amp;quot;Hallo Welt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
NEXT A&lt;br /&gt;
END&lt;br /&gt;
Farbwechsel:&lt;br /&gt;
COLOR A,0&lt;br /&gt;
RETURN&lt;br /&gt;
&amp;lt;/syntaxhighlight&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programmbeispiel ==&lt;br /&gt;
Das folgende Beispiel zeigt einen typischen BASIC-Code. Viele Befehle, die sich in neueren Sprachen und neueren BASIC-Dialekten etabliert haben, gibt es bei dem im Beispiel verwendeten BASIC noch nicht. Dadurch war der Programmierer gezwungen, [[Strukturierte Programmierung|unstrukturiert]] zu programmieren, beispielsweise durch die Nutzung von &amp;lt;code&amp;gt;GOTO&amp;lt;/code&amp;gt;. Ein Vorteil auch alter BASIC-Dialekte war allerdings, dass man damit [[Zeichenkette]]n einfach verarbeiten konnte (siehe die Zeilen 70–90 im Beispielprogramm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;syntaxhighlight lang=&amp;quot;basic&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
10 INPUT &amp;quot;Geben Sie bitte Ihren Namen ein: &amp;quot;; A$&lt;br /&gt;
20 PRINT &amp;quot;Guten Tag, &amp;quot;; A$&lt;br /&gt;
30 INPUT &amp;quot;Wie viele Sterne möchten Sie&amp;quot;; S&lt;br /&gt;
35 S$ = &amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
40 FOR I = 1 TO S&lt;br /&gt;
50 S$ = S$ + &amp;quot;*&amp;quot;&lt;br /&gt;
55 NEXT I&lt;br /&gt;
60 PRINT S$&lt;br /&gt;
70 INPUT &amp;quot;Möchten Sie noch mehr Sterne&amp;quot;; Q$&lt;br /&gt;
80 IF LEN(Q$) = 0 THEN GOTO 70&lt;br /&gt;
90 L$ = LEFT$(Q$, 1)&lt;br /&gt;
100 IF (L$ = &amp;quot;J&amp;quot;) OR (L$ = &amp;quot;j&amp;quot;) THEN GOTO 30&lt;br /&gt;
110 PRINT &amp;quot;Auf Wiedersehen&amp;quot;;&lt;br /&gt;
120 FOR I = 1 TO 10&lt;br /&gt;
130 PRINT A$; &amp;quot; &amp;quot;;&lt;br /&gt;
140 NEXT I&lt;br /&gt;
150 PRINT&lt;br /&gt;
&amp;lt;/syntaxhighlight&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Normen und Standards ==&lt;br /&gt;
* [[ANSI]]. [[Internationale Organisation für Normung|ISO]]-Standard for Minimal BASIC (ISO/IEC 6373:1984 &amp;#039;&amp;#039;Data Processing—Programming Languages—Minimal Basic&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* ANSI Standard. ISO-Standard für Vollbasic (ISO/IEC 10279:1991 &amp;#039;&amp;#039;Information Technology – Programming Languages – Full Basic&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* ANSI Addendum Defining Modules (X3.113 Interpretations-1992 &amp;#039;&amp;#039;Basic Technical Information Bulletin #1 Interpretations of ANSI 03.113-1987&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* ISO Addendum Defining Modules (ISO/IEC 10279:1991/Amd 1:1994 &amp;#039;&amp;#039;Modules and Single Character Input Enhancement&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Interpreter und Compiler halten sich allerdings nur teilweise an diese Vorgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dialekte ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste von BASIC-Dialekten}}&lt;br /&gt;
Neben den Standardbefehlen gibt es bei fast allen Interpretern zusätzliche Funktionalitäten und Spracherweiterungen, um die entsprechende [[Plattform (Computer)|Plattform]] vollständig und effektiver zu nutzen. Ein so erweiterter [[Befehlssatz]] wird als &amp;#039;&amp;#039;BASIC-Dialekt&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Hans-Joachim Sacht&lt;br /&gt;
   |Titel=BASIC-Dialekte&lt;br /&gt;
   |Verlag=Humboldt-Taschenbuchverlag&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=1985&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-581-66524-7}}&lt;br /&gt;
* Rüdeger Baumann: &amp;#039;&amp;#039;BASIC – Eine Einführung in das Programmieren.&amp;#039;&amp;#039; Klett Verlag, Stuttgart 1980, ISBN 3-12-717700-3&lt;br /&gt;
* Hans-Joachim Sacht: &amp;#039;&amp;#039;Programmiersprache BASIC – Schritt für Schritt.&amp;#039;&amp;#039; Humboldt-Taschenbuchverlag, München 1983, ISBN 3-581-66456-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Videos ==&lt;br /&gt;
* {{YouTube |id=WYPNjSoDrqw |titel=Birth of BASIC |upload=2014-08-05 |uploader=[[Dartmouth College|Dartmouth]] |sprache=en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|BASIC (programming language)|BASIC}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4004624-2}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.heise.de/news/60-Jahre-BASIC-Allzweck-Programmiersprache-fuer-Anfaenger-9706458.html 60&amp;amp;nbsp;Jahre BASIC: Allzweck-Programmiersprache für Anfänger]&amp;#039;&amp;#039; –&amp;amp;nbsp;[[Heise online]] vom 2.&amp;amp;nbsp;Mai 2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4004624-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BASIC| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Imperative Programmiersprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Programmiersprache mit einem ISO-Standard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildungsorientierte Programmiersprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Siegbert v2</name></author>
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