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	<title>Böhmen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<title>imported&gt;JKowar: /* Geografie */ Analog zu Sachsen / Bayern.</title>
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		<updated>2025-07-23T10:49:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geografie: &lt;/span&gt; Analog zu Sachsen / Bayern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Small coat of arms of the Czech Republic.svg|mini|Das historische Wappen Böhmens als kleines [[Wappen Tschechiens|Staatswappen Tschechiens]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Königreich Böhmen.png|mini|Wappen des [[Königreich Böhmen|Königreichs Böhmen]] mit der [[Wenzelskrone]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Böhmen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{csS|Čechy}}, {{laS|Bohemia}}) war eines der [[Länder der Böhmischen Krone]]. Als ehemaliges [[Königreich Böhmen]] bildet es mit [[Mähren]] und [[Schlesien (Tschechien)|dem tschechischen Teil Schlesiens]] das Staatsgebiet des heutigen [[Tschechien]], ist aber keine eigenständige administrative Einheit mehr. Die historische Hauptstadt Böhmens ist [[Prag]], seit 1918 die Hauptstadt der [[Tschechoslowakei]] bzw. Tschechiens. Der böhmische [[Landespatron]] ist der heilige [[Wenzel von Böhmen|Wenzel]], dem die [[Wenzelskrone]] gewidmet ist. Ein weiterer [[Schutzpatron]] des Landes ist [[Johannes von Nepomuk]]. Die Bewohner werden unabhängig von ihrer Nationalität &amp;#039;&amp;#039;Böhmen&amp;#039;&amp;#039; (Plural von &amp;#039;&amp;#039;Böhme&amp;#039;&amp;#039;) genannt, daneben wurde aber bis zum [[Zerfall der Habsburgermonarchie]] die [[tschechische Sprache]] als „böhmisch“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Flag of Bohemia.svg|mini|Flagge Böhmens (ab 19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
Der [[Böhmischer Löwe|Böhmische Löwe]] ist ein aufgerichteter silberner, doppelschwänziger Löwe mit goldener Blätterkrone auf Rot. Er ist in Gold [[Bewehrung (Heraldik)|bewehrt]] und bezungt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flagge war weiß-rot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Böhmens Fläche beträgt etwa 52.065&amp;amp;nbsp;km². Es grenzt im Nordosten an [[Schlesien]], im Osten an die historische Region [[Mähren]], im Süden an [[Oberösterreich|Ober-]] und [[Niederösterreich]], im Südwesten und Westen an [[Bayern]] und im Nordwesten an [[Sachsen]]. Als geometrischer Mittelpunkt wurde der [[Ďábel]] bei [[Petrov u Prahy|Petrov]] ermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das historische Dreiländereck mit Mähren und Österreich befindet sich an der Spitze der [[Böhmische Saß|Böhmischen Saß]] am Hohen Stein bei [[Staré Město pod Landštejnem]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Böhmen wird im Wesentlichen begrenzt durch seine vier Randgebirge:&lt;br /&gt;
* [[Böhmerwald]] (südwestliche Grenze zum österreichischen [[Mühlviertel]] und [[Bayern]])&lt;br /&gt;
* [[Erzgebirge]] (nordwestliche Grenze zu [[Sachsen]])&lt;br /&gt;
* [[Sudeten]] (nördliche und nordöstliche Grenze zur [[Oberlausitz]] und zu [[Schlesien]])&lt;br /&gt;
* [[Böhmisch-Mährische Höhe]] (östliche Grenze zu [[Mähren]] und südliche zum [[Waldviertel]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit bildet es einen Landschaftskessel, bis auf kleine Ausnahmen eingegrenzt durch die [[Wasserscheide]]n der [[Einzugsgebiet]]e von [[Moldau (Fluss)|Moldau]] (Vltava) und [[Elbe]] (Labe) (bis zur Grenze mit Deutschland). In Letztere mündet auch die [[Eger (Elbe)|Eger]] (Ohře), deren [[Quellgebiet]] im [[Fichtelgebirge]] in [[Franken (Region)|Franken]] liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gliederung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Czech kraje and historic regions.svg|mini|Landesteile Tschechiens:&amp;lt;br /&amp;gt;{{Farblegende|#bbff99|Böhmen}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#99ddff|[[Mähren]]}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#ffd599|[[Schlesien (Tschechien)|Schlesien]]}}]]&lt;br /&gt;
Böhmen umfasst die westlichen zwei Drittel [[Tschechien]]s. Dazu gehören heute die tschechische Hauptstadt [[Prag]] (Praha), die sie umgebende [[Středočeský kraj|Mittelböhmische Region]] (Středočeský kraj) und die um diese Region im Uhrzeigersinn liegenden Regionen Reichenberg ([[Liberecký kraj]]), Königgrätz ([[Královéhradecký kraj]]), der größere Teil des [[Pardubický kraj]], die Westhälfte des [[Kraj Vysočina]], fast die ganze [[Jihočeský kraj|Südböhmische Region]] (Jihočeský kraj), die [[Plzeňský kraj|Region Pilsen]] (Plzeňský kraj), der [[Karlovarský kraj]], der [[Ústecký kraj]] um [[Ústí nad Labem|Ústí]] (Aussig) und das heute zur [[Jihomoravský kraj|Südmährischen Region]] (Jihomoravský kraj) gehörende [[Jobova Lhota]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaft ===&lt;br /&gt;
Die heutigen Grenzen Böhmens sind weit über 1000 Jahre alt. Nur das [[Egerland]] kam erst im späten [[Mittelalter]] dazu. Böhmen wird auf drei Seiten durch Berglandschaften umfasst. Es schließt mit dem [[Fichtelgebirge]] an die mitteldeutschen Terrassenlandschaften an. Böhmen hängt mit [[Mähren]] so eng zusammen, dass man im Raum zwischen [[Eger (Elbe)|Eger]], [[Elbe]] und [[Donau]] einerseits und [[March (Fluss)|March]] und [[Naab]] andererseits ein gemeinsames böhmisch-mährisches Terrassenland sehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einzugsgebiete der Donau und der [[Oder]] betragen nur 6,4 % der Landesfläche (3184&amp;amp;nbsp;km²), während das Einzugsgebiet der Elbe 48.772&amp;amp;nbsp;km² einnimmt. Zum Flusssystem der Elbe gehört auch die [[Moldau (Fluss)|Moldau]], die bei [[Mělník]] in die Elbe mündet. Im äußersten Osten gibt es einige Bäche, die zur [[March (Fluss)|March]] entwässern, damit geht die [[Europäische Hauptwasserscheide]] durch Böhmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Terrassenland Böhmens wird durch Elbe und Eger, [[Sázava]] und [[Berounka]] und durch die tiefe Meridianfurche der Moldau gegliedert. Die kleinen, rings umschlossenen Tiefebenen sind:&lt;br /&gt;
[[Datei:Podjestedi.JPG|[[Jeschkengebirge|Jeschkenvorland]] bei [[Proseč pod Ještědem|Proschwitz]]|miniatur]]&lt;br /&gt;
* [[Nordböhmisches Becken]]&lt;br /&gt;
* [[Dolnooharská tabule]]&lt;br /&gt;
* [[Laun-Saazer Ebene]]&lt;br /&gt;
* [[Theresienstädter Ebene]]&lt;br /&gt;
* [[Melniker Ebene]]&lt;br /&gt;
* [[Nimburger Ebene]]&lt;br /&gt;
* [[Pardubitzer Ebene]]&lt;br /&gt;
* [[Südböhmischer Talkessel]]&lt;br /&gt;
** [[Budweiser Becken]]&lt;br /&gt;
** [[Wittingauer Becken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier findet man auch zahlreiche Berge:&lt;br /&gt;
* [[Burg Andělská Hora|Andělská hora]] (&amp;#039;&amp;#039;Engelhäuser Berg&amp;#039;&amp;#039; 713&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
* [[Úhošť]] (&amp;#039;&amp;#039;Burberg&amp;#039;&amp;#039;, 591&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
* [[Říp]] (&amp;#039;&amp;#039;Georgenberg&amp;#039;&amp;#039; 455&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
* [[Tok (Berg)|Tok]] (&amp;#039;&amp;#039;Tockberg&amp;#039;&amp;#039; 853&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
* [[Třemšín]] (&amp;#039;&amp;#039;Trschemschinberg&amp;#039;&amp;#039; 822&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
* [[Boubín]] (&amp;#039;&amp;#039;Kubany&amp;#039;&amp;#039; 1358&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die natürliche Grenze Böhmens nach Westen bildet der [[Böhmerwald]], der durch das Plateau von [[Waldsassen]] mit dem [[Fichtelgebirge]] in Verbindung steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Begriff ==&lt;br /&gt;
Der Name leitet sich von dem [[Kelten|keltischen]] Stamm der [[Boier]] (&amp;#039;&amp;#039;Boiohaemum&amp;#039;&amp;#039; =&amp;amp;nbsp;Heim der Boier, spätlat.: &amp;#039;&amp;#039;Bohemia&amp;#039;&amp;#039;) ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Geschichte Böhmens|Königreich Böhmen}}&lt;br /&gt;
Nach Erlass der [[Goldene Bulle|Goldenen Bulle]] durch [[Karl IV. (HRR)|Karl IV.]] im Jahr 1356 war der König von Böhmen einer der sieben [[Kurfürst]]en, die den [[Römisch-deutscher König|römisch-deutschen König]] wählten. 1806 wurde Böhmen Teil des [[Kaisertum Österreich|Kaisertums Österreich]] und 1918 Teil der [[Erste Tschechoslowakische Republik|Tschechoslowakei]].&lt;br /&gt;
{{Panorama|Balduineum Wahl Heinrich VII.jpg|300|Die sieben Kurfürsten wählen 1308 in Frankfurt am Main [[Heinrich VII. (HRR)|Heinrich VII.]] aus dem Haus Luxemburg zum römisch-deutschen König. Es sind (siehe Wappen über den Köpfen) von links nach rechts die Erzbischöfe von Köln, Mainz und Trier, der Pfalzgraf bei Rhein, der Herzog von Sachsen, der Markgraf von Brandenburg und der König von Böhmen. Tatsächlich war der König von Böhmen nicht anwesend.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Verwaltungsgliederung ==&lt;br /&gt;
=== Alte böhmische Kreise ===&lt;br /&gt;
[[Karl IV. (HRR)|Karl IV.]] begann in der Mitte des 14. Jahrhunderts, sein Königreich in große Verwaltungseinheiten einzuteilen. Eine solche Verwaltungseinheit hieß in den Urkunden auf Deutsch &amp;#039;&amp;#039;Kreis&amp;#039;&amp;#039;, auf Tschechisch &amp;#039;&amp;#039;[[kraj]]&amp;#039;&amp;#039; und auf Lateinisch &amp;#039;&amp;#039;circulus&amp;#039;&amp;#039;. Es gab in Böhmen sieben bis sechzehn Kreise. In Mähren bestanden zwei bis sechs Kreise, in [[Österreichisch-Schlesien]] waren es zwei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzahl der Kreise und somit auch deren Größe änderte sich mehrmals. Diese Kreiseinteilung galt bis 1862, spielte aber schon kurz nach der Revolution von 1848 praktisch keine Rolle mehr für die Verwaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kreisgliederung (16 Kreise) zwischen 1833 und 1849 nach [[Johann Gottfried Sommer]] war:&lt;br /&gt;
* [[Berauner Kreis]] ([[Beroun]])&lt;br /&gt;
* [[Bidschower Kreis]] ([[Nový Bydžov]])&lt;br /&gt;
* [[Budweiser Kreis]] ([[Budweis]])&lt;br /&gt;
* [[Bunzlauer Kreis]] ([[Mladá Boleslav]])&lt;br /&gt;
* [[Caslaver Kreis]] ([[Čáslav]])&lt;br /&gt;
* [[Chrudimer Kreis]] ([[Chrudim]])&lt;br /&gt;
* [[Elbogener Kreis]] ([[Loket]])&lt;br /&gt;
* [[Kaurimer Kreis]] ([[Kouřim]])&lt;br /&gt;
* [[Klattauer Kreis]] ([[Klatovy]])&lt;br /&gt;
* [[Königgrätzer Kreis]] ([[Hradec Králové]])&lt;br /&gt;
* [[Leitmeritzer Kreis]] ([[Litoměřice]])&lt;br /&gt;
* [[Pilsner Kreis]] ([[Pilsen]])&lt;br /&gt;
* [[Prachiner Kreis]] ([[Písek]], benannt nach der [[Burg Prácheň]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://mapy.vugtk.cz/homann/sheets.php?rs=2&amp;amp;lg=cze&amp;amp;id=10&amp;amp;print=Pr%C3%A1che%C5%88sk%C3%BD%20kraj |text=Landkarte Prachiner Kreis |wayback=20141229162927}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Rakonitzer Kreis]] ([[Rakovník]], [[Slaný]])&lt;br /&gt;
* [[Saazer Kreis]] ([[Žatec]])&lt;br /&gt;
* [[Taborer Kreis]] ([[Tábor]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Bezirke und Gerichtsbezirke 1850–1938 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Verwaltungsgliederung des Königreichs Böhmen 1893.svg|mini|Verwaltungsgliederung des Königreichs Böhmen 1893]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Bezirke in Böhmen|Liste der Gerichtsbezirke in Böhmen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1850 wurden in allen Gebieten der Monarchie außer Ungarn die alten großen Kreise durch politische Bezirke (Verwaltungsbezirke) ersetzt, von denen jeder aus einem oder mehreren Gerichtsbezirken (der Judikative) bestand. In den österreichischen [[Land (Österreich)|Bundesländern]] besteht diese Einteilung bis heute. Normalerweise war ein politischer Bezirk (tschechisch: &amp;#039;&amp;#039;politický okres&amp;#039;&amp;#039;) kleiner als ein ehemaliger alter Kreis, und ein Gerichtsbezirk (tschechisch: &amp;#039;&amp;#039;soudní okres&amp;#039;&amp;#039;) ist kleiner als ein politischer Bezirk. Es gab im [[Kronland (Österreich)|Kronland]] Böhmen 104 politische Bezirke und darin 229 Gerichtsbezirke. Mähren hatte 32 und Österreichisch-Schlesien neun politische Bezirke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Bezirkseinteilung&amp;lt;ref&amp;gt;Asch, Eger, Graslitz, Neudek, St. Joachimsthal, Falkenau, Elbogen, Karlsbad, Marienbad, Tepl, Plan, Tachau, Mies, Bischofteinitz, Taus, Preßnitz, Komotau, Kaaden, Podersam, Luditz, Kralowitz, Pilsen, Presnitz, Klattau, Brüx, Dux, Teplitz-Schönau, Bilin, Saaz, Laun, Rakonitz, Horowitz, Rokitzan, Blatna, Strakonitz, Aussig, Tetschen, Schluckenau, Leitmeritz, Raudnitz, Melnik, Kralup, Schlan, Kladno, Prag, Beraun, Pribram, Sedltschan, Mühlhausen, Pisek, Moldauthein, Prachatitz, Böhmisch Krumau, Rumburg, Warnsdorf, Deutsch Gabel, Böhmisch Leipa, Münchengrätz, Jungbunzlau, Brandeis a.d. Elbe, Böhmisch Brod, Ritschan, Eule, Beneschau, Tabor, Wittingau, Budweis, Kaplitz, Friedland, Reichenberg, Gablonz, Semil, Turnau, Starkenbach, Jitschin, Nimburg, Neu Bydschow, Podenbrad, Kolin, Kuttenberg, Tschaslau, Ledetsch a.d. Sasau, Gumpolds, Pilgram, Kamnitz a.d. Linde, Neuhaus, Hohenelbe, Trautenau, Königinhof, Königgrätz, Pardubitz, Chrudim, Chotebor, Deutsch Brod, Braunau, Nachod, Neustadt a.d. Mettau, Reichenau, Senftenberg, Hohenmauth, Landskron, Leitomischl, Politschka&amp;lt;/ref&amp;gt; galt in Böhmen abgesehen von kleineren Änderungen bis 1938, also auch in der [[Erste Tschechoslowakische Republik|Ersten Tschechoslowakischen Republik]]. Zur Entwicklung in Mähren und der Slowakei siehe &amp;#039;&amp;#039;[[Okres#Geschichte|Okres]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreise und Bezirke nach 1938 ===&lt;br /&gt;
Durch das [[Münchner Abkommen]] vom 29. September 1938 wurde der vorwiegend deutschsprachige Teil Böhmens dem [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] zugeschlagen und in [[Stadtkreis (Deutschland)|Stadt-]] und [[Landkreis]]e eingeteilt; übergeordnet waren [[Regierungsbezirk]]e (die südwestlichen Teile kamen an den [[Reichsgau Oberdonau]], die Gebiete im Böhmerwald an Bayern und der große Rest bildete den [[Reichsgau Sudetenland]]). Im Reichsgau Sudetenland gab es fünf Stadtkreise und 52 Landkreise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das übrige Böhmen blieb weiterhin in politische Bezirke und Gerichtsbezirke eingeteilt. Dies änderte sich auch nach der  [[Zerschlagung der Tschechoslowakei]] und der Errichtung des &amp;#039;&amp;#039;[[Protektorat Böhmen und Mähren|Protektorats Böhmen und Mähren]]&amp;#039;&amp;#039; am 15. März 1939 nicht, wobei allerdings über je einer Gruppe von politischen Bezirken noch ein Oberlandratsbezirk eingeführt wurde. Im Protektorat gab es 67 böhmische und 30 mährische politische Bezirke. Diese Verwaltungsgliederung galt bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Böhmische Kultur ==&lt;br /&gt;
Böhmen war stets eine europäische Region, in der religiöse und ethnische Gegensätze aufeinander trafen. Dies erzeugte Konflikte, aber auch produktive Wechselwirkungen. Die böhmische Kultur ist in ihrer Vielfalt geprägt vom Zusammenwirken und Aufeinanderprallen von tschechischen, deutschen und jüdischen Einflüssen. So war beispielsweise [[Prag]] unter den [[Haus Luxemburg|Luxemburgern]] maßgeblich an der Ausprägung der internationalen Kunst der [[Parler (Familie)|Parlerzeit]] beteiligt. Im 19. und 20. Jahrhundert schöpften Schriftsteller wie [[Adalbert Stifter]], [[Rainer Maria Rilke]], [[Jaroslav Hašek]], [[Franz Kafka]], [[Max Brod]], [[Karel Čapek]], [[Franz Werfel]], [[Johannes Urzidil]] und [[Friedrich Torberg]] sowie Komponisten wie  [[František Xaver Brixi]], [[Bedřich Smetana]], [[Antonín Dvořák]], [[Leoš Janáček]], [[Gustav Mahler]], [[Julius Fučík (Komponist)]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;und [[Viktor Ullmann]] in ihren Werken aus der reichen kulturellen Tradition des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstand eine alle Disziplinen umfassende tschechische Wissenschafts- und Kulturszene, deren Anspruch sich unter anderem in der Prager Architektur um 1900 ausdrückt. Die [[Deutschböhmen und Deutschmährer|deutschböhmische]] Minderheit (nach 1945 mehrheitlich [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei|vertrieben]]) war nicht weniger produktiv; sie wetteiferte mit dem gesamten deutschen Sprachraum. Das &amp;#039;&amp;#039;[[Prager Tagblatt]]&amp;#039;&amp;#039; galt als eine der besten deutschsprachigen Zeitungen ihrer Zeit. Die Industrie Böhmens war in [[Österreich-Ungarn]] sowie Europa führend. Das Kronland wurde das wohlhabendste [[Cisleithanien]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich der Tierzucht sind die goldenen [[Kinsky-Pferd]]e zu nennen, eine seltene Rasse, deren Zucht 1838 in [[Chlumec nad Cidlinou|Chlumec]] von [[Octavian Joseph Graf Kinsky]] begründet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berühmt sind die [[Böhmische Küche]], das böhmische [[Bier]] und die böhmische [[Blasmusik]]. Typisch für die böhmische Küche sind Knödel, deftige Fleischgerichte und süße [[Mehlspeise#Heutiger Sprachgebrauch|Mehlspeisen]] (in der österreichischen Wortbedeutung) als Nachtisch. Die kulturellen Traditionen Böhmens sind eng mit denen in [[Bayern]] und [[Österreich]] verwandt – in der [[Wiener Küche]] etwa sind böhmische Einflüsse unverkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff „[[Bohème]]“ leitet sich von der französischen Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;bohémien&amp;#039;&amp;#039; (ab dem 15. Jahrhundert) für die aus Böhmen kommenden [[Roma]] ab. Der Charakter der Herkunftsbezeichnung verlor sich im Französischen wie im Deutschen, so dass &amp;#039;&amp;#039;bohémien&amp;#039;&amp;#039; zu einer Bezeichnung unordentlicher, liederlicher Sitten bzw. für die unstete Lebensart in Künstlerkreisen wurde und sich nicht mehr auf die ethnische Zugehörigkeit bezog.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Stichwort „Boheme“ in: Duden. Etymologie, Mannheim 1963, S. 75.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wenzel von Böhmen]] und [[Johannes Nepomuk]] werden von den [[Tscheche]]n hoch verehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der böhmischen Herrscher]]&lt;br /&gt;
* [[Böhmen am Meer]], nach einer Ortsangabe in Shakespeares „Wintermärchen“&lt;br /&gt;
* [[Böhmischer Sprachenkonflikt]]&lt;br /&gt;
* [[Böhmisches Dorf]]&lt;br /&gt;
* [[Exulanten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Böheim |Band=11 |Seite=3–9}}&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
* [[Manfred Alexander]]: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Geschichte der böhmischen Länder.&amp;#039;&amp;#039; Reclam, Ditzingen 2008, ISBN 978-3-15-010655-6 ([http://d-nb.info/986748161/04 Inhaltsverzeichnis] – aktuelle Überblicksdarstellung).&lt;br /&gt;
* [[Joachim Bahlcke]], Winfried Eberhard und Miloslav Polívka (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der historischen Stätten Böhmen und Mähren&amp;#039;&amp;#039;. Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 1998, ISBN 978-3-520-32901-1.&lt;br /&gt;
* Joachim Bahlcke: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Tschechiens. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 2014, ISBN 978-3-406-66179-2.&lt;br /&gt;
* [[Karl Bosl]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Geschichte der böhmischen Länder.&amp;#039;&amp;#039; Vier Bände. Hiersemann, Stuttgart 1966–1974; ISBN 978-3-7772-6707-4, ISBN 978-3-7772-7414-0, ISBN 978-3-7772-6827-9 bzw. ISBN 978-3-7772-7012-8 ([http://www.collegium-carolinum.de/publ/hgbl.htm Inhaltsverzeichnis] – detailliertes Standardwerk auf dem Forschungsstand der 1960er Jahre).&lt;br /&gt;
* [[Collegium Carolinum (Institut)|Collegium Carolinum]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur Geschichte der böhmischen Länder.&amp;#039;&amp;#039; Vier Bände, bislang drei erschienen. Oldenbourg/München 1979&amp;amp;nbsp;ff.; ISBN 978-3-486-49491-4, ISBN 978-3-486-52551-9 u. ISBN 978-3-486-55973-6 ([http://www.collegium-carolinum.de/publ/biolex.htm Inhaltsangabe]).&lt;br /&gt;
* [[Peter Hilsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Die böhmischen Länder im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;. Kohlhammer, Stuttgart 2023, ISBN 978-3-17-041704-5.&lt;br /&gt;
* Collegium Carolinum (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ortslexikon der böhmischen Länder. 1910–1965.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München/Wien 1983, ISBN 3-486-51761-9.&lt;br /&gt;
* [[Jörg K. Hoensch]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Böhmens. Von der slavischen [sic] Landnahme bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039; (Beck’s historische Bibliothek). 3., aktualisierte und erg. Auflage. Beck, München 1997, ISBN 3-406-41694-2 (wissenschaftliches Standardwerk).&lt;br /&gt;
* [[Walter Koschmal]], [[Marek Nekula]], Joachim Rogall (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche und Tschechen. Geschichte – Kultur – Politik&amp;#039;&amp;#039; (Becksche Reihe, 1414). 2., durchges. Aufl., Beck, München 2003, ISBN 3-406-45954-4.&lt;br /&gt;
* [[Jan Křen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Konfliktgemeinschaft. Tschechen und Deutsche 1780–1918&amp;#039;&amp;#039; (= Veröffentlichungen des Collegium Carolinum, Band 71). Übersetzer Peter Heumos. 2. Auflage. Studienausg. Oldenbourg, München 1999, ISBN 3-486-56449-8 (Standardwerk).&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Kunstmann (Slawist)|Heinrich Kunstmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Böhmens Urslaven und ihr troianisches Erbe. Aus der Vorgeschichte der Přemysliden.&amp;#039;&amp;#039; [[Verlag Dr. Kovač]], Hamburg 2000, ISBN 3-8300-0102-9.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Prinz]]: &amp;#039;&amp;#039;Böhmen im mittelalterlichen Europa. Frühzeit, Hochmittelalter, Kolonisationsepoche.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1984, ISBN 3-406-30228-9 (wissenschaftliches Standardwerk zur mittelalterlichen Geschichte Böhmens).&lt;br /&gt;
* Friedrich Prinz: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Böhmens 1848–1948.&amp;#039;&amp;#039; Langen Müller, München 1988, ISBN 3-7844-2190-3 (Standardwerk).&lt;br /&gt;
* Friedrich Prinz: &amp;#039;&amp;#039;Böhmen und Mähren&amp;#039;&amp;#039; (= Deutsche Geschichte im Osten Europas). Siedler, Berlin 1993, ISBN 3-88680-202-7 (populärwissenschaftlich, aber auf breitem wissenschaftlichem Fundament).&lt;br /&gt;
* [[Bernd Rill]]: &amp;#039;&amp;#039;Böhmen und Mähren – Geschichte im Herzen Mitteleuropas&amp;#039;&amp;#039;. Zwei Bände. Katz, Gernsbach 2006, ISBN 3-938047-17-8 (ausführlich, populärwissenschaftlich).&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Seibt]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutschland und die Tschechen. Geschichte einer Nachbarschaft in der Mitte Europas&amp;#039;&amp;#039; (= Serie Piper, 1632). 3., aktualisierte Auflage. Piper, München/Zürich 1997, ISBN 3-492-21632-3 (Standardwerk zu den nachbarschaftlichen Beziehungen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulturgeschichte ===&lt;br /&gt;
* [[Erich Bachmann (Kunsthistoriker)|Erich Bachmann]], [[Karel Schwarzenberg|Karl Schwarzenberg]] u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Romanik in Böhmen. Geschichte, Architektur, Malerei, Plastik und Kunstgewerbe.&amp;#039;&amp;#039; Prestel, München 1977, ISBN 3-7913-0391-0.&lt;br /&gt;
* [[Jiří Holý]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der tschechischen Literatur des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Übers. v. Dominique Fliegler u. Hanna Vintr. [[Edition Praesens]], Wien 2003, ISBN 3-7069-0145-5.&lt;br /&gt;
* [[Antonín Měšt&amp;#039;an]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der tschechischen Literatur im 19. und 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln/Wien 1984, ISBN 3-412-01284-X.&lt;br /&gt;
* [[Hugo Rokyta]]: &amp;#039;&amp;#039;Die böhmischen Länder. Handbuch der Denkmäler und Gedenkstätten europäischer Kulturbeziehungen in den böhmischen Ländern.&amp;#039;&amp;#039; Drei Bände. Bd.&amp;amp;nbsp;1: &amp;#039;&amp;#039;Prag.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarb. und erw. Auflage. Vitalis, Prag 1995, ISBN 80-901621-7-7; Bd.&amp;amp;nbsp;2: &amp;#039;&amp;#039;Böhmen.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarb. und erw. Auflage. Vitalis, Prag 1997, ISBN 80-85938-23-5.&lt;br /&gt;
* [[Lillian Schacherl]]: &amp;#039;&amp;#039;Böhmen. Kulturbild einer Landschaft.&amp;#039;&amp;#039; Prestel, München 1966.&lt;br /&gt;
* [[Walter Schamschula]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der tschechischen Literatur.&amp;#039;&amp;#039; Drei Bände. Böhlau, Köln/Weimar/Wien 1990–2004; ISBN 3-412-01590-3, ISBN 3-412-02795-2 bzw. ISBN 3-412-07495-0.&lt;br /&gt;
* Ferdinand Seibt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Böhmen im 19. Jahrhundert. Vom Klassizismus zur Moderne.&amp;#039;&amp;#039; Propyläen, Berlin/Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-549-05448-3.&lt;br /&gt;
* Ferdinand Seibt, [[Božena Borgesa-Kormundová]] u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Renaissance in Böhmen. Geschichte, Wissenschaft, Architektur, Plastik, Malerei, Kunsthandwerk.&amp;#039;&amp;#039; Prestel, München 1985, ISBN 3-7913-0737-1.&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Serke]]: &amp;#039;&amp;#039;Böhmische Dörfer. Wanderungen durch eine verlassene literarische Landschaft.&amp;#039;&amp;#039; Zsolnay, Wien/Hamburg 1987, ISBN 3-552-03926-0 (populärwissenschaftliches Standardwerk zur deutschsprachigen Literatur der böhmischen Länder).&lt;br /&gt;
* [[Karl Maria Swoboda]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Barock in Böhmen.&amp;#039;&amp;#039; Prestel, München 1964.&lt;br /&gt;
* Karl Maria Swoboda (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gotik in Böhmen. Geschichte, Gesellschaftsgeschichte, Architektur, Plastik und Malerei.&amp;#039;&amp;#039; Prestel, München 1969.&lt;br /&gt;
* Ivonna Balgova (Übers.): &amp;#039;&amp;#039;Böhmische Dörfer …? Fragen an die deutsch-tschechische Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Dokumentation des Potsdamer Forums vom 2.&amp;amp;nbsp;Oktober 2002 im Alten Rathaus Potsdam. [[Deutsches Kulturforum östliches Europa]] e.&amp;amp;nbsp;V., 2.&amp;amp;nbsp;Auflage, Potsdam 2006, ISBN 978-3-936168-39-6.&lt;br /&gt;
* F. C. Watterich v. Watterichsburg: &amp;#039;&amp;#039;Handwörterbuch der Landeskunde des Königreichs Böhmen&amp;#039;&amp;#039;. Prag/Leitmeritz 1862, Neue Ausgabe ([http://books.google.de/books?id=JL8AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PP7 Volltext]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bohemia}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bohemistik.de/index.html Bohemistik.de, Bohemistik (Zentrum gegen Vertreibungen)]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://ekeil.gmxhome.de/vwe-bms.htm#link |text=Verwaltungsgliederungen in Böhmen bis 1945 (alte Kreise; Bezirke; Stadt-/Landkreise) |wayback=20200201050802}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hdbg.eu/karten/karten/detail/id/24 Karte: Königreich Böhmen um 1619: Historische Karten (Haus der Bayerischen Geschichte)]&lt;br /&gt;
* [http://oldmaps.geolab.cz/?z_height=900&amp;amp;z_width=1100&amp;amp;z_newwin=1&amp;amp;&amp;amp;lang=de Alte Landkarten Böhmen, Mähren und Schlesien]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://alex.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=lbo&amp;amp;datum=1849 |text=Landesgesetzblatt für das Königreich Böhmen 1848–1918 |wayback= 20190325103604}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4007467-5|LCCN=n83139163|VIAF=146618861}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bohmen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Böhmen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichisches Kronland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Tschechien)|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Landschaft oder Region in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungseinheit als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JKowar</name></author>
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