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	<title>Bärlauch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=B%C3%A4rlauch&amp;diff=11259&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ziv: (GR)  File:Unterramsern-blason.png → File:Unterramsern-blazon.svg → File replacement: jpg/png/gif to svg vector image (c::c:GR)</title>
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		<updated>2025-05-31T04:50:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;(&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:GR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:GR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;GR&lt;/a&gt;)  &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Unterramsern-blason.png&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Unterramsern-blason.png (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:Unterramsern-blason.png&lt;/a&gt; → &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Unterramsern-blazon.svg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Unterramsern-blazon.svg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:Unterramsern-blazon.svg&lt;/a&gt; → File replacement: jpg/png/gif to svg vector image (&lt;a href=&quot;/index.php?title=C::c:GR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C::c:GR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;c::c:GR&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|ist eine Weiterleitung von &amp;#039;&amp;#039;Wilder Knoblauch&amp;#039;&amp;#039;. Zu einer ebenfalls gelegentlich so bezeichneten Allium-Art siehe [[Schlangen-Lauch]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name = Bärlauch&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName = Allium ursinum&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name = Lauch&lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName = Lauch (Gattung)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName = Allium&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_LinkName = nein&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName = Allieae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name = Lauchgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName = Allioideae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name = Amaryllisgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName = Amaryllidaceae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name = Spargelartige&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName = Asparagales&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild = Ramsons 700.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Bärlauch (&amp;#039;&amp;#039;Allium ursinum&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bärlauch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Allium ursinum&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] aus der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] &amp;#039;&amp;#039;[[Lauch (Gattung)|Allium]]&amp;#039;&amp;#039; und somit verwandt mit [[Schnittlauch]], [[Zwiebel]] und [[Knoblauch]]. Die in Europa und Teilen Asiens vor allem in Wäldern verbreitete und häufige, früh im Jahr austreibende Pflanzenart ist ein geschätztes [[Wildgemüse]] und wird vielfach gesammelt. Für viele Tiere ist Bärlauch dagegen giftig (→ [[Zwiebelvergiftung]]). Bärlauch wird auch &amp;#039;&amp;#039;Bärenlauch&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmeil1951&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Knoblauchspinat&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;wilder Knoblauch&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Waldknoblauch&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Rinsenknoblauch&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Löhr1817&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Hundsknoblauch&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Löhr1817&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Hexenzwiebel&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ramsen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Waldherre&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Allium ursinum — Flora Batava — Volume v11.jpg|mini|links|Illustration aus &amp;#039;&amp;#039;Flora Batava&amp;#039;&amp;#039;, Volume 11]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Allium ursinum (Bärlauch) - Blüte.jpg|mini|Blütenstand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Allium ursinum HC1.JPG|mini|Detailansicht der radiärsymmetrischen, dreizähligen Blüten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der Bärlauch ist eine [[Ausdauernde Pflanze|ausdauernde]] [[krautige Pflanze]], die eine Wuchshöhe von etwa 20 bis 30 Zentimetern erreicht. Die sehr schlanke, längliche [[Zwiebel (Pflanzenteil)|Zwiebel]] wird aus den Ansätzen der beiden Laubblätter gebildet und ist 2 bis 4, selten bis 6 Zentimeter lang. Sie ist umgeben von durchsichtigen, weißlichen oder gelblichen Häuten, die sich später bis auf einige Borsten reduzieren. Nebenzwiebeln werden nur vereinzelt gebildet oder sie fehlen ganz. Der aufrechte, kompakte Blütenstandsstiel ist dreikantig bis annähernd rund und nur am Ansatz beblättert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1939&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind meist zwei, selten ein oder drei grundständige, langgestielte&amp;lt;ref name=&amp;quot;Garcke&amp;quot; /&amp;gt; [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] vorhanden. Ausgehend vom Blattstiel verbreitern sie sich abrupt in die 2 bis 5 Zentimeter breite&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt; flache, elliptisch-lanzettliche [[Blattspreite]]. Die Blattoberseite glänzt und ist von dunklerem Grün als die matte Unterseite. Der Geruch ist typisch lauchartig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1939&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allium ursinum sl14.jpg|Zwiebel&lt;br /&gt;
Deggenhausertal-1552.jpg|Die ersten Blätter&lt;br /&gt;
Deggenhausertal-1554.jpg|Frischer Austrieb&lt;br /&gt;
Allium ursinum.JPG|Pflanze vor der Blüte&lt;br /&gt;
Baerlauch-Blaetter.Hainich.jpg|Blätter&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Blütezeit reicht von April bis Mai. Der [[Blütenstand]] wird umschlossen von einer zwei- oder dreiklappigen, zugespitzten eiförmig-länglichen Hülle, die ebenso lang oder länger ist als die Blütenstiele und bald abfällt. Die duftenden,&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt; wenigen bis mehr als zwanzig Blüten stehen in einer flachen Scheindolde, Brutzwiebeln fehlen stets. Die geraden Blütenstiele sind bis 2 Zentimeter lang.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwittrigen [[Blüte]]n sind radiärsymmetrisch und dreizählig. Das reinweiße [[Perigon]] besteht aus sechs linealisch-lanzettlichen, 8 bis 10 Millimeter langen [[Blütenhüllblatt|Blütenhüllblättern]], die spitz oder abgestumpft sein können und aufrecht abstehen. Die pfriemlichen [[Staubblatt|Staubblätter]] sind etwa halb so lang wie die Blütenhüllblätter und am Ansatz verwachsen. Der Griffel endet mit einer einfachen Narbe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt; Die Fruchtstiele sind direkt unter dem Perigon leicht geschwollen, der Fruchtknoten ist tief dreifach gefurcht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1939&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kapselfrucht]] enthält wenige Samen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmeil-FitschenCD&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 14.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmeil-FitschenCD&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Daslook. Allium ursinum, zwellende bloemknop. 18-04-2022 (actm.) 02.jpg|Aufplatzende Knospe eines Blütenstands&lt;br /&gt;
Daslook. Allium ursinum, zwellende bloemknop. 18-04-2022 (actm.) 03.jpg|Weiter aufgeplatzte Knospe eines Blütenstands&lt;br /&gt;
Allium ursinum sl17.jpg|Einzelne Blüte aus mehreren Blickwinkeln&lt;br /&gt;
Allium ursinum sl18.jpg|Einzelne Blüte im Detail&lt;br /&gt;
Allium ursinum sl1.jpg|Frucht mit Samen&lt;br /&gt;
Allium ursinum sl4.jpg|Samen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Standorte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stara Planina-03.JPG|mini|Bärlauch[[Aspekt (Biologie)|aspekt]] im April]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bärlauch blühend.JPG|mini|Bärlauch zur Blütezeit]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bärlauch im Schnee.JPG|mini|Früher Austrieb im März]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bärlauch ist in fast ganz [[Europa]] mit Ausnahme der immergrünen, mediterranen Region sowie der ungarischen Tiefebene bis nach [[Westasien]] (Kleinasien, Kaukasusraum) verbreitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt; Er gedeiht in Höhenlagen von Meereshöhe bis in 1900 Metern (Voralpen).&lt;br /&gt;
In den [[Allgäuer Alpen]] steigt er im Inneren [[Höfats]]-Tobel in Bayern in Höhenlagen bis zu 1400 Metern auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland wächst der Bärlauch besonders im Süden, im Norden seltener.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmeil-FitschenCD&amp;quot; /&amp;gt; Er bevorzugt Beckenlagen und die Auenbereiche größerer Flüsse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stolz2013&amp;quot; /&amp;gt; In [[Brandenburg]] und [[Hamburg]] wird der Bärlauch in der [[Rote Liste gefährdeter Arten|Roten Liste]] in der Kategorie&amp;amp;nbsp;1 (vom Aussterben bedroht) geführt. In [[Freie Hansestadt Bremen|Bremen]] gilt er als extrem selten und in [[Schleswig-Holstein]] wird er als potenziell gefährdet (Kategorie&amp;amp;nbsp;4) eingestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://s4ads.com/rotelisten/redlists/getknoten.php3?knoten_id=27210&amp;amp;taxon=Allium+ursinum+L.&amp;amp;test=xxx Online-Abfrage der Roten Liste für die BRD und aller Bundesländer].&amp;lt;/ref&amp;gt; In Österreich ist er häufig bis zerstreut vorkommend, sehr stark im [[Leithagebirge]], in [[Osttirol]] fehlt er, im westlichen und südlichen Alpengebiet Österreichs ist er gefährdet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer2008&amp;quot; /&amp;gt; In der Schweiz sind ebenfalls Vorkommen in tieferen und mittleren Lagen nachgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://n.ethz.ch/student/seana/download/Botanische_Exkursion_Sarnen.pdf |text=Bärlauchvorkommen |wayback=20151208052958}} (PDF; 154&amp;amp;nbsp;kB) in der Region [[Sarnen]], [[Kanton Obwalden|OW]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht an allen Standorten, an denen er in Form großer Bestände vorkommt, ist der Bärlauch auch einheimisch. Mancherorts hat er sich von künstlichen Anpflanzungen aus selbstständig ausgebreitet und ist daher eine [[Stinsenpflanze]]. Im Norden von [[Schleswig-Holstein]] und im [[Taunus]] konnte das anhand mehrerer Vorkommen nachgewiesen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stolz2013&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er findet sich teils in großen Beständen in schattigen, feuchten und humusreichen [[Auwald|Auwäldern]] und Laubwäldern, in [[Flussaue|Auen]], Schluchten, unter Sträuchern oder an Bächen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1939&amp;quot; /&amp;gt; Der Bärlauch ist ein Nährstoffzeiger, schätzt tiefgründige und humose, lockere, anhaltend feuchte [[Boden (Bodenkunde)|Böden]]. Zusammen mit dem [[Buschwindröschen]], dem [[Gelbsterne|Gelbstern]], der [[Frühlingsknotenblume]] und dem [[Lerchensporn]] gehört er zur Corydalis-Gruppe, die für mäßig feuchte bis feuchte, kalkreiche Böden kennzeichnend ist. Bevorzugte [[Waldgesellschaften Mitteleuropas|Waldgesellschaften]] sind [[Ahorne|Ahorn]]-, [[Eschen (Pflanzengattung)|Eschen]]-, [[Eichen]]- oder [[Ulmen]]-[[Mischwald|Mischwälder]], in denen er bei entsprechenden Bodenverhältnissen eine [[Differentialart]] kalk- und nährstoffreicher Böden ist. Besonders häufig tritt er in [[Bärlauch-Buchenwald|Bärlauch-Buchenwäldern]] (Kalkbuchenwäldern oder Braunmullbuchenwäldern) auf und ist in seiner natürlichen Verbreitung an ozeanische Klimate oder geschützte Standorte gebunden. In solchen geophytenreichen [[Waldgesellschaften Mitteleuropas|Waldgesellschaften]] bedecken die Blätter des Bärlauches im zeitigen Frühjahr den gesamten Waldboden. Der Bärlauch kommt in Mitteleuropa zwar nur zerstreut vor, bildet aber häufig Massenvorkommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ellenberg1986&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] [[et al.]] 2010 sind in der [[Schweiz]]: Feuchtezahl F = 4w (sehr feucht aber mäßig wechselnd), Lichtzahl L = 2 (schattig), Reaktionszahl R = 4 (neutral bis basisch), Temperaturzahl T = 3+ (unter-montan und ober-kollin), Nährstoffzahl N = 3 (mäßig nährstoffarm bis mäßig nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 2 (subozeanisch).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Zwei bis drei Monate nach dem Austrieb vergilben die Blätter durch Erwärmung der oberen Bodenschicht und verströmen dabei den typischen Knoblauchgeruch. Innerhalb dieser Zeit müssen die Samen ausgebildet bzw. in den Zwiebeln wieder genügend Nährstoffe für den Austrieb im nächsten Frühjahr gespeichert sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ellenberg1986&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbreitung ===&lt;br /&gt;
Die Samen des Bärlauchs tragen zwar [[Elaiosom]]en, werden aber dennoch nicht von [[Ameisen]] verbreitet. Bärlauch breitet sich durch Anhaftungen von [[Lehm]]boden an Tierfüßen ([[Epizoochorie]]) aus. Das erklärt auch das häufig sehr fleckenweise Auftreten des Bärlauchs. In Ahorn-Eschenwäldern und [[Hartholz]]-[[Auwald|Auwäldern]] kommt auch fließendes Wasser als Ausbreitungsmedium in Frage. Bärlauch bildet sehr viele Samen, ein Quadratmeter Bärlauchbestand kann 9000 Samen pro Jahr bilden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ellenberg1986&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist ein [[Kaltkeimer]], die Samen müssen also eine [[Frost]]periode durchlebt haben, bevor sie [[Keimung|keimen]]. Trotz seiner langen Keimdauer von zwei Jahren vermehrt sich Bärlauch schnell über seine [[Zwiebel (Pflanzenteil)|Zwiebeln]] und bildet so innerhalb weniger Jahre große [[Horst (Botanik)|Horste]]. Beim Anbau im Garten muss der Bestand daher gelegentlich eingedämmt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christine Riel |url=https://www.gartenjournal.net/baerlauch-wurzel |titel=Bärlauch: Wurzel, Wachstum und Verwendung im Garten |werk=gartenjournal.net |datum=2023-06-03 |abruf=2024-03-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nahrungsbeziehungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:cheilosia fasciata fg01.jpg|mini|Larve von &amp;#039;&amp;#039;Cheilosia fasciata&amp;#039;&amp;#039; im Blatt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Insekten, die den Bärlauch als Wirts- und Nahrungspflanzen nutzen, sind die beiden [[Schwebfliegen]] &amp;#039;&amp;#039;[[Cheilosia fasciata]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Portevinia maculata]]&amp;#039;&amp;#039; zu nennen. Die Larven der erstgenannten Art [[Minierer|minieren]] in den Blättern des Bärlauchs, die der zweiten Art im Blattstiel.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Kormann: &amp;#039;&amp;#039;Schwebfliegen aus der Umgebung von Karlsruhe (Diptera, Syrphidae)&amp;#039;&amp;#039; In: Entomofauna – Zeitschrift für Entomologie, Band 14, Heft 3, S. 46, 1993.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krankheiten ===&lt;br /&gt;
Bärlauch wird von den [[Rostpilze]]n &amp;#039;&amp;#039;[[Melampsora allii-fragilis]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Melampsora allii-populina]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Melampsora salicis-albae]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Puccinia sessilis]]&amp;#039;&amp;#039; [[Varietät (Biologie)|var.]] &amp;#039;&amp;#039;sessilis&amp;#039;&amp;#039; mit [[Spermogonie]]n und [[Aecidie]]n und &amp;#039;&amp;#039;[[Puccinia allii]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Uredie]]n und [[Telie]]n befallen.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Zwetko: &amp;#039;&amp;#039;[{{ZOBODAT/URL|pdf/BioEco_16_0001-0067.pdf}} Die Rostpilze Österreichs.] Supplement und Wirt-Parasit-Verzeichnis zur 2.&amp;amp;nbsp;Auflage des Catalogus Florae Austriae, III.&amp;amp;nbsp;Teil, Heft&amp;amp;nbsp;1, Uredinales.&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 1,8&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Der Artname &amp;#039;&amp;#039;Allium ursinum&amp;#039;&amp;#039; wurde 1753 von [[Carl von Linné]] in &amp;#039;&amp;#039;[[Species Plantarum]]&amp;#039;&amp;#039; Tomus I, S. 300 erstveröffentlicht. [[Synonym (Taxonomie)|Synonyme]] für &amp;#039;&amp;#039;Allium ursinum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}} sind: &amp;#039;&amp;#039;Aglitheis ursina&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.) Raf.}}, &amp;#039;&amp;#039;Cepa ursina&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.) Bernh.}}, &amp;#039;&amp;#039;Geboscon ursinum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.) Raf.}}, &amp;#039;&amp;#039;Hylogeton ursinum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.) Salisb.}}, &amp;#039;&amp;#039;Ophioscorodon ursinum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.) Wallr.}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{Tropicos|ID=18400122|WissName=Allium ursinum}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Epitheton#Biologie|Artepitheton]] geht auf das lateinische Adjektiv &amp;#039;&amp;#039;ursinus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bär-, Bären-&amp;#039;&amp;#039; zurück und wurde schon in vorlinnéischer Zeit für den Bärlauch verwendet. [[Plinius der Ältere]] bezeichnete den Bärlauch schon als &amp;#039;&amp;#039;allium ursinum&amp;#039;&amp;#039;, [[Johann Bauhin]] als &amp;#039;&amp;#039;allium ursinum bifolium vernum sylvaticum&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Genaust1996&amp;quot; /&amp;gt; Woher die Namensbeziehung zum Bären kommt, ist unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der [[Nominotypisches Taxon|Nominatform]] &amp;#039;&amp;#039;Allium ursinum&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;ursinum&amp;#039;&amp;#039; mit rauen Blütenstielen findet sich im Osten des Verbreitungsgebietes die [[Unterart]] &amp;#039;&amp;#039;Allium ursinum&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;ucrainicum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Oksner &amp;amp; Kleopow}} (Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Allium ursinum&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;ucrainicum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Oksner &amp;amp; Kleopow) Soó}}), die sich durch glatte Blütenstiele auszeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltsstoffe ==&lt;br /&gt;
Frische Blätter enthalten rund 0,005 % [[Allicin]], getrocknete rund 0,07 %. Frischmaterial enthält rund 0,5 % [[Alliin]] und 0,07 % [[Methyl-L-cysteinsulfoxid]]. Neben diesen schwefelhaltigen Verbindungen kommen noch [[Flavonoide]], in Spuren [[Prostaglandine]] A, B und F, sowie blattspezifische [[Lectin]]e vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wichtl2002&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bärlauch-Ernte.jpg|mini|Frisch gepflückter Bärlauch]]&lt;br /&gt;
Der Bärlauch ist eine altbekannte [[Gemüse]]-, [[Gewürz]]- und [[Heilpflanze]].&lt;br /&gt;
=== Essbare Wildpflanze ===&lt;br /&gt;
Der Grundgeschmack des Bärlauchs ist scharf, intensiv knoblauchartig und aromatisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fleischhauer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Pflanzenteile des Bärlauchs sind essbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fleischhauer&amp;quot; /&amp;gt; Genutzt werden aber vorwiegend die Laubblätter, oft auch mit den Stängeln, frisch als Gewürz z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Dip (Sauce)#Kalte Saucen|Dip-Saucen]], [[Kräuterbutter]], Kräuterquark, Kräuterkäse, als Brotbelag, in [[Pesto]] oder ganz allgemein in Gemüsegerichten der Frühjahrsküche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fleischhauer&amp;quot; /&amp;gt; Erntezeit für die Blätter ist März bis April.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fleischhauer&amp;quot; /&amp;gt; Durch [[Milchsäuregärung]] erzeugtes Bärlauch-[[Kimchi]] kann auch für viele Monate haltbar bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Hitzeeinwirkung werden die schwefelhaltigen Stoffe verändert, wodurch der Bärlauch viel von seinem charakteristischen Geschmack verliert. Daher wird er meist roh und kleingeschnitten unter Salate oder andere Speisen gemischt. Im Frühjahr kann Bärlauch auch den Schnittlauch oder das Zwiebelkraut ersetzen. Eine Paste aus [[Wunder-Lauch]] hingegen ist markant schärfer und wenig schmackhaft. &lt;br /&gt;
Nicht so bekannt ist die Verwendung der Knospen der Blütenstände zur Herstellung von Antipasti durch deren Einlegen in Öl, Essig oder Salzlake&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fleischhauer&amp;quot; /&amp;gt; bzw. von „Bärlauchkapern“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://lamiacucina.wordpress.com/2010/04/17/von-barlauchkapern-wildpflanzen-und-einem-buch/ Von Bärlauchkapern, Wildpflanzen und einem Buch] vom 17. April 2010, abgerufen am 1. April 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heilpflanze ===&lt;br /&gt;
Im Mittelalter wurde Bärlauch als &amp;#039;&amp;#039;Herba Salutaris&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet und als Arznei- und Nahrungspflanze genutzt. Ihm wurden unheilabwehrende Eigenschaften zugeschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wichtl2002&amp;quot; /&amp;gt; Wegen der nützlichen Eigenschaften ist er in der Landgüterverordnung [[Capitulare de villis]] Karls des Großen unter den anzupflanzenden Nutzpflanzen und Heilkräutern aufgeführt. Auch im Werk &amp;#039;&amp;#039;De materia medica&amp;#039;&amp;#039; des [[Pedanios Dioskurides]] wird er, als eine der Arten der Zwiebeln, als entgiftend beschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sobolewska2015&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Volksmedizin]] wird der Bärlauch heute bei Magen-Darm-Störungen eingesetzt, aufgrund seiner antibakteriellen Wirkung gegen Gärungs[[dyspepsie]]n sowie als [[Karminativum]]. Weitere Einsatzbereiche sind als [[Antihypertonikum]] und [[Arteriosklerose|Antiarteriosklerotikum]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wichtl2002&amp;quot; /&amp;gt; Ihm wird eine verdauungsfördernde, entgiftende, antimikrobielle und kreislauffördende Wirkung zugesprochen, die teilweise in pharmakologischen Tests auch bestätigt werden konnte. Alkoholische Extrakte zeigten eine hemmende Wirkung auf die [[Thrombozytenaggregation]]. Auch eine Wirksamkeit als [[ACE-Hemmer]] und antibakterielle Wirkung wurde nachgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sobolewska2015&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentliche Inhaltsstoffe des Bärlauch mit pharmakologischer Wirkung sind verschiedene schwefelhaltige Verbindungen wie [[Alliin]] und [[Methiin]], die beim Abbau niedermolekulare organische [[Disulfide]] bilden, die für den charakteristischen Geruch verantwortlich sind. Außerdem ist der hohe Gehalt an Phenolen und [[Saponine]]n erwähnenswert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sobolewska2015&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwechslungsgefahr mit Giftpflanzen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bärlauch und seine giftigen Doppelgänger.png|mini|links|Bärlauch und seine giftigen Doppelgänger]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Allium ursinum, Arum maculatum.jpg|mini|Bärlauch (links) und Gefleckter Aronstab (rechts) am gleichen Standort]]&lt;br /&gt;
Trotz der leichten Identifikation durch den knoblauchartigen Geruch, der beim Reiben der Blätter entsteht, wird Bärlauch von unerfahrenen Sammlern immer wieder mit dem [[Maiglöckchen]], den im Frühjahr austreibenden Blättern der [[Herbstzeitlose]]n oder den meist ungefleckten Blättern jüngerer Pflanzen des [[Gefleckter Aronstab|Gefleckten Aronstabs]] verwechselt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kostbarenatur.net&amp;quot;&amp;gt;[https://www.kostbarenatur.net/verwechslung-baerlauch-maigloeckchen-herbstzeitlose/#disqus_thread Verwechslungsgefahr: Bärlauch von Maiglöckchen, Herbstzeitlose und anderen Pflanzen unterscheiden]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kostbarenatur.net/verwechslung-baerlauch-maigloeckchen-herbstzeitlose/#disqus_thread |titel=Verwechslungsgefahr: Bärlauch von Maiglöckchen, Herbstzeitlose und anderen Pflanzen unterscheiden |hrsg=Marco Eder, Sebastian Knecht – Stachelbartweg 3 12683 Berlin |abruf=2019-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese drei Pflanzen sind äußerst giftig und es kommt so immer wieder zu Vergiftungen, teils mit tödlichem Ausgang.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bfr.bund.de/de/presseinformation/2005/10/verwechslungsgefahr_bei_baerlauch-6225.html Bundesinstitut für Risikobewertung warnt Sammler vor fatalen Folgen durch Verwechslung von Bärlauch mit giftigen Pflanzen in freier Natur]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.ages.at/ages/ernaehrungssicherheit/pflanzliche-lebensmittel/baerlauch/ |wayback=20140831114307 |text=Bärlauch – Vorsicht vor Verwechslung mit giftigen Doppelgängern; AGES – Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit |archiv-bot=2023-03-27 06:17:19 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ua-bw.de/pub/beitrag.asp?subid=0&amp;amp;Thema_ID=2&amp;amp;ID=1551&amp;amp;Pdf=No |titel=Bärlauch – Vorsicht schützt |hrsg=Untersuchungsämter für Lebensmittelüberwachung und Tiergesundheit |datum=2012-04-26 |abruf=2015-06-29 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außer dem Geruch ist die Blattunterseite eine weitere Möglichkeit zur Unterscheidung des Bärlauchs von den giftigen Maiglöckchen und Herbstzeitlosen. Beim Bärlauch ist die Blattunterseite immer matt, bei Maiglöckchen und Herbstzeitlose glänzend.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.plantopedia.de/baerlauch-maigloeckchen/ |titel=Bärlauch und Maiglöckchen verwechseln: wir zeigen die Unterschiede |hrsg=Advanco GmbH Äußere Schneeberger Straße 6 08056 Zwickau |datum=2019-04-19 |abruf=2019-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein charakteristisches Merkmal zur Unterscheidung von Bärlauch und Geflecktem Aronstab ist die unterschiedliche Blattnervatur der Pflanzen. Bärlauchblätter sind parallelnervig, Blätter des Gefleckten Aronstabes netznervig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kostbarenatur.net&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kostbarenatur.net/verwechslung-baerlauch-maigloeckchen-herbstzeitlose/#disqus_thread/ |titel=Verwechslungsgefahr: Bärlauch von Maiglöckchen, Herbstzeitlose und anderen Pflanzen unterscheiden |hrsg=Marco Eder, Sebastian Knecht – Stachelbartweg 3 12683 Berlin |abruf=2019-04-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der ungiftige [[Wunder-Lauch]] mit bärlauchartigem Geruch stammt aus derselben Gattung Allium und wird gelegentlich als &amp;#039;&amp;#039;Berliner Bärlauch&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Seltsamer Lauch&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rechtliches zur Sammlung von Wildpflanzen in Deutschland ===&lt;br /&gt;
Bärlauch steht zwar nicht unter Naturschutz, doch ist das Sammeln innerhalb von [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebieten]] und Naturdenkmälern nur dann gestattet, wenn die entsprechende Schutzverordnung es zulässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach {{§|39|BNatSchG|buzer}} des [[Bundesnaturschutzgesetz]]es genießt der Bärlauch auch außerhalb von Schutzgebieten einen Mindestschutz, der es untersagt, „ohne vernünftigen Grund wildlebende Pflanzen von ihrem Standort zu entnehmen oder zu nutzen oder ihre Bestände niederzuschlagen oder auf sonstige Weise zu verwüsten“ sowie deren „Lebensstätten zu beeinträchtigen oder zu zerstören“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{§|39|BNatSchG|dejure|text=§&amp;amp;nbsp;39 BNatSchG}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Pflanzenteile dürfen nur für den Eigenbedarf gesammelt werden; die gewerbliche Nutzung von Bärlauchbeständen hingegen bedarf der behördlichen Genehmigung und der des Flächeneigentümers.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/pflanzen/pflanzen-schuetzen/blumen-pfluecken.html |titel=Pflücken verboten? |hrsg=NABU-TV |abruf=2015-06-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stadtgebiet von Leipzig gibt es Bärlauchdiebstahl in größerem Umfang. Von 2018 bis 2022 gab es 15 Fälle und von Januar bis März 2023 acht Diebstahlfälle. Ende Januar 2023 erwischte die Polizei Personen mit 140 Kilogramm Bärlauch. Im Februar 2023 kam es beim bis dahin größten Fall zum Fund von fast einer Tonne illegal ausgerissener Pflanzen in 40 Säcken verpackt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/panorama/justiz/leipzig-baerlauch-in-rauen-mengen-geklaut-jetzt-reagiert-die-stadt-a-b86eba69-8603-4157-af47-de3719d520e9 &amp;#039;&amp;#039;Leipzig, Zentrum der Bärlauchdelikte&amp;#039;&amp;#039;] bei spiegelonline; in Der Spiegel, Peter Maxwill: &amp;#039;&amp;#039;auf Lauchdiebjagd&amp;#039;&amp;#039;. 14/2023:37&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei [[Kupferzell]] im [[Hohenlohekreis]] fasste die Polizei im April 2024 Diebe mit fast 2,5 Tonnen Bärlauch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.n-tv.de/regionales/baden-wuerttemberg/Mutmassliche-Diebe-wollen-tonnenweise-Baerlauch-stehlen-article24845268.html |titel=Mutmaßliche Diebe wollen tonnenweise Bärlauch stehlen |werk=[[n-tv]] |datum=2024-04-02 |sprache=de |abruf=2024-04-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivialnamen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Unterramsern-blazon.svg|mini|Bärlauchblüte im Wappen von [[Unterramsern]]]]&lt;br /&gt;
Weitere zum Teil auch nur regional gebräuchliche Bezeichnungen für den Bärlauch sind oder waren: &amp;#039;&amp;#039;Bärenknufla&amp;#039;&amp;#039; ([[Göttingen]]), Germsel, Hollauch ([[mittelhochdeutsch]]), &amp;#039;&amp;#039;Hollouch&amp;#039;&amp;#039; (mittelhochdeutsch), großer Knoblauch (mittelhochdeutsch), Kremser ([[Aargau]]), Paules (mittelhochdeutsch), Rämsche ([[niederdeutsch]]), Rämsen (Göttingen), Rämtern ([[Entlebuch (Region)|Entlebuch]], [[Bern]]), Rame ([[althochdeutsch]]), Rames-adra (althochdeutsch), Rames-öre (althochdeutsch), Rampen, Rampsen, Ramsche (Göttingen), Ramsen ([[Allgäu]]), Rambs ([[Schlesien]]), Ramisch (Schlesien), Ramsel (Schlesien, [[Thüringen]]), Ramser (Schlesien, Bern, mittelhochdeutsch), Ramseren, Ransericht (Schlesien), Räpschala ([[St. Gallen]] bei [[Sargans]]), Ränze (Aargau), Räzschala (St. Gallen), Remese (mittelhochdeutsch), Remsa (St. Gallen, [[Oberrhein]]), Remschala (St. Gallen bei Sargans), Remsen (Göttingen) und Zigeunerknoblauch (St. Gallen bei [[Werdenberg SG|Werdenberg]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jessen1882&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bärlauchvorkommen gibt es auch in Schweden und Norwegen (hier nur in geschützten Standorten) unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Ramslök&amp;#039;&amp;#039; bzw. Ramsløk/Ramslauk in Anlehnung an die mittelhochdeutsche Bezeichnung, die damals durch [[Carl von Linné]] übernommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Illustrationen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allium ursinum Sturm36 - clean - no border.jpg|Illustration von [[Jacob Sturm (Kupferstecher)|Jacob Sturm]]&lt;br /&gt;
387 Allium ursinum.jpg|Illustration aus &amp;#039;&amp;#039;Bilder ur Nordens Flora&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Wild flowers (Pl. 57) (8512692527).jpg|Illustration von [[Anne Pratt]]&lt;br /&gt;
318 Allium ursinnum L.jpg|Illustration aus dem &amp;#039;&amp;#039;Atlas des plantes de France&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Evelyn Lawrenz: &amp;#039;&amp;#039;Bärlauch Allium ursinum L. in seinem natürlichen Lebensraum und daraus abgeleitete Schlussfolgerungen für einen nachhaltigen Feldanbau.&amp;#039;&amp;#039; [[Versuchszentrum Laimburg|Fachschule für Obst-, Wein- und Gartenbau Laimburg]], Auer 2016 ([http://www.fachschule-laimburg.it/download/Kulturanleitung_Baerlauch_LawrenzEvelyn.pdf als PDF online])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Allium ursinum|Bärlauch (&amp;#039;&amp;#039;Allium ursinum&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Bärlauch}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|320}}&lt;br /&gt;
* {{VKFloraweb|320}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|153}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|320}}&lt;br /&gt;
* {{PFAF|Allium ursinum}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Einkeimblaettrige/Liliengewaechse/weiss_scheindolde.htm#B%C3%A4r-%20Lauch Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)].&lt;br /&gt;
* [http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Alli_urs.html Eintrag &amp;#039;&amp;#039;Bärlauch&amp;#039;&amp;#039;] auf [http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/index.html Gernot Katzers Gewürzseiten].&lt;br /&gt;
* {{IUCN |Year=2022.2 |ID=172110 |ScientificName=Allium ursinum |AssessmentID=6826231 |YearAssessed=2010 |Assessor=Korpelainen, H., Labokas, J., Draper, D., Eliáš, P., Tavares, M., Strajeru, S., Smekalova, T. &amp;amp; Bulińska, Z. |Download=2023-03-28}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{GRIN|ID=2413|WissName=Allium ursinum|Abruf=2022-04-27}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{InfoFlora|ID=1002790|WissName=Allium ursinum L.|Abruf=2022-04-25}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FloraWeb|320|Allium ursinum L., Bär-Lauch}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Löhr1817&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Johann Andreas Christian Löhr: &amp;#039;&amp;#039;Gemeinnützige und vollständige Naturgeschichte für Liebhaber und Lehrer.&amp;#039;&amp;#039;, 3. Band, &amp;#039;&amp;#039;Die Pflanzen, erste Abtheilung&amp;#039;&amp;#039;, mit 57 Abb., Verlag G. Fleischer, Leipzig, 1817, S. 332.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jessen1882&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Carl Jessen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Volksnamen der Pflanzen&amp;#039;&amp;#039;, Verlag von Philipp Cohen, Hannover 1882, S. 20. [https://archive.org/details/diedeutschenvol00pritgoog eingescannt].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1939&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gustav Hegi]]: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa&amp;#039;&amp;#039;, Band II Teil 2, 2. Auflage, Carl Hanser Verlag, München 1939, S. 286–288; [https://dfg-viewer.de/show?id=9&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fdigital.ub.uni-duesseldorf.de%2Foai%2F%3Fverb%3DGetRecord%26metadataPrefix%3Dmets%26identifier%3D1720929&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=274 Digitalisat der Version von 1907]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmeil1951&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Otto Schmeil, Wilhelm J. Fischer (Bearb.) |Titel=Pflanzenkunde |TitelErg=Zweiter Band |Auflage=172. |Verlag=Verlag Quelle &amp;amp; Meyer/Lehrmittel-Verlag |Ort=Heidelberg/Offenburg |Datum=1951 |Seiten=222}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ellenberg1986&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Heinz Ellenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Vegetation Mitteleuropas mit den Alpen in ökologischer Sicht.&amp;#039;&amp;#039; 4., verbesserte Auflage. Ulmer, Stuttgart 1986, ISBN 3-8001-3430-6, S. 125–129.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Genaust1996&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Helmut Genaust: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen.&amp;#039;&amp;#039; 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Birkhäuser, Basel/Boston/Berlin 1996, ISBN 3-7643-2390-6 (Nachdruck ISBN 3-937872-16-7).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert2001&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erhard Dörr, [[Wolfgang Lippert (Botaniker)|Wolfgang Lippert]]: &amp;#039;&amp;#039;Flora des Allgäus und seiner Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, IHW, Eching 2001, ISBN 3-930167-50-6.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmeil-FitschenCD&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Siegmund Seybold (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schmeil-Fitschen interaktiv&amp;#039;&amp;#039; (CD-Rom), Quelle &amp;amp; Meyer, Wiebelsheim 2001/2002, ISBN 3-494-01327-6&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wichtl2002&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Max Wichtl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Teedrogen und Phytopharmaka.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart, 2002. ISBN 3-8047-1854-X, S. 23f.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer2008&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Manfred Adalbert Fischer|Manfred A. Fischer]], Karl Oswald, Wolfgang Adler: &amp;#039;&amp;#039;Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol.&amp;#039;&amp;#039; 3., verbesserte Auflage. Land Oberösterreich, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen, Linz 2008, ISBN 978-3-85474-187-9.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stolz2013&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Christian Stolz: &amp;#039;&amp;#039;Archäologische Zeigerpflanzen: Fallbeispiele aus dem Taunus und dem nördlichen Schleswig-Holstein. Plants as indicators for archaeological find sites: Case studies from the Taunus Mts. and from the northern part of Schleswig-Holstein (Germany).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Arbeitskreises Landes- und Volkskunde&amp;#039;&amp;#039;, Band 11, 2013, S. 1–30.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sobolewska2015&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danuta Sobolewska, Irma Podolak, Justyna Makowska-Wąs: &amp;#039;&amp;#039;Allium ursinum: botanical, phytochemical and pharmacological overview.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Phytochemistry Reviews&amp;#039;&amp;#039;, Volume 14, 2015, S. 81–97. [[doi:10.1007/s11101-013-9334-0]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot;&amp;gt;[https://powo.science.kew.org/taxon/urn:lsid:ipni.org:names:529088-1 Datenblatt &amp;#039;&amp;#039;Allium ursinum&amp;#039;&amp;#039; L.] In: &amp;#039;&amp;#039;Plants of the World Online&amp;#039;&amp;#039; von Royal Botanic Gardens, Kew&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fleischhauer&amp;quot;&amp;gt;S. G. Fleischhauer, J. Guthmann, R. Spiegelberg, Essbare Wildpflanzen, AT-Verlag, Baden und München, 8. Auflage, 2010, ISBN 978-3-03800-335-9, S. 73–74, 215&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Garcke&amp;quot;&amp;gt;August Garcke: &amp;#039;&amp;#039;Garcke, Illustrierte Flora&amp;#039;&amp;#039;, 23. Auflage, Verlag Paul Parey, Berlin/Hamburg, 1972, S. 128.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4305690-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Barlauch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lauch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wildkraut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Blattgewürz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kräuter (Gewürz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilpflanze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Blattgemüse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ziv</name></author>
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