<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Au%C3%9Fenpolitik_Polens</id>
	<title>Außenpolitik Polens - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Au%C3%9Fenpolitik_Polens"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Au%C3%9Fenpolitik_Polens&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-10T18:33:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Au%C3%9Fenpolitik_Polens&amp;diff=12812&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Au%C3%9Fenpolitik_Polens&amp;diff=12812&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-19T23:50:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Diplomatic missions of Poland.png|mini|hochkant=1.3|Staaten mit polnischen Botschaften]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Diplomatic missions in Poland.png|mini|hochkant=1.3|Staaten mit Botschaften in Polen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Podpisanie traktatu UE.jpg|mini|Die Unterzeichnung des Vertrages über den Beitritt Polens zur Europäischen Union durch Präsident Aleksander Kwaśniewski.]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Außenpolitik Polens&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; der [[Dritte Polnische Republik|Dritten Republik]] wird von der [[Geschichte Polens|Geschichte]] und der geographischen Lage des Landes bestimmt. Verantwortlich zeichnet der Außenminister, derzeit [[Zbigniew Rau]], unterstützt vom [[Staatspräsident (Polen)|Staatspräsidenten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Außenminister ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Außenminister Polens}}&lt;br /&gt;
* 1989–1993: [[Krzysztof Skubiszewski]]&lt;br /&gt;
* 1993–1995: [[Andrzej Olechowski]]&lt;br /&gt;
* 1995–1995: [[Władysław Bartoszewski]]&lt;br /&gt;
* 1995–1997: [[Dariusz Rosati]]&lt;br /&gt;
* 1997–2000: [[Bronisław Geremek]]&lt;br /&gt;
* 2000–2001: [[Władysław Bartoszewski]]&lt;br /&gt;
* 2001–2005: [[Włodzimierz Cimoszewicz]]&lt;br /&gt;
* Januar – Oktober 2005 [[Adam Daniel Rotfeld]]&lt;br /&gt;
* Oktober 2005 – April 2006: [[Stefan Meller]]&lt;br /&gt;
* Mai 2006 – November 2007: [[Anna Fotyga]]&lt;br /&gt;
* November 2007 – September 2014: [[Radosław Sikorski]]&lt;br /&gt;
* September 2014 – November 2015: [[Grzegorz Schetyna]]&lt;br /&gt;
* November 2015 – Januar 2018: [[Witold Waszczykowski]]&lt;br /&gt;
* Januar 2018 – August 2020: [[Jacek Czaputowicz]]&lt;br /&gt;
* August 2020 – November 2023: [[Zbigniew Rau]]&lt;br /&gt;
* November 2023 – Dezember 2023: [[Szymon Szynkowski vel Sęk]]&lt;br /&gt;
* seit Dezember 2023: [[Radosław Sikorski]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Außenministerium (Polen)|Liste der Auslandsvertretungen Polens|Liste der diplomatischen Vertretungen in Polen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Europapolitik ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Polnische Europapolitik}}&lt;br /&gt;
Unmittelbar vor und nach dem [[EU-Beitritt]] zeigte sich die [[polnische Regierung]] unter dem Druck der europaskeptischen [[Opposition (Politik)|Opposition]], eher als Bremser auf dem Weg zu einer vertieften EU-Erweiterung. Gründe dafür waren einerseits die Sorgen um eine zu dominante Rolle vor allen Dingen Deutschlands in der EU, historisch begründete Ängste vor einem Souveränitätsverlust an Brüssel und anderseits die kritische Einschätzung der Brüsseler Bürokratie und der im Kerneuropa (Deutschland, Belgien, Frankreich), aus Sicht Polens, gegen Polen gerichteten Außenpolitik.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gabriele Lesser |Titel=Polen: Die antideutsche Karte ausgespielt |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2007-08-16 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/Polen/!5196473/ |Abruf=2024-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den ehemaligen [[Ostblock]]-Bündnispartnern versucht die polnische Regierung stabile, freundschaftliche, für die [[Wirtschaft Polens]] günstige Beziehungen aufrechtzuerhalten und auszubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die polnische Außenpolitik ist bis zu einem gewissen Grad an den eigenen Vorstellungen von nationaler Größe und möglichst uneingeschränkter Souveränität ausgerichtet: In der EU sucht man ein hohes Maß an Eigenständigkeit. Deswegen unterstützte die Regierung [[Leszek Miller]] die [[US-Außenpolitik]] im [[Irak-Konflikt]] und hat sich skeptisch über einige Punkte der EU-Verfassung (zusammen mit [[José María Aznar]]) ausgesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Polen in der NATO ==&lt;br /&gt;
Polen tritt als NATO-Mitglied für einen engen sicherheitspolitischen Schulterschluss zwischen Europa und USA ein. Dazu gehört insbesondere die Verlegung der NATO-Truppen auf Rotationsbasis nach Polen und in die [[Baltische Staaten|baltischen Staaten]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;AA&amp;quot;&amp;gt;{{Cite web | title = Außenpolitik | url = https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/polen-node/aussen/199206 | publisher = Auswärtiges Amt | accessdate = 2018-07-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilaterale Beziehungen ==&lt;br /&gt;
=== Beziehungen zu Deutschland ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Deutsch-polnische Beziehungen}}{{Bilaterale Beziehungen|deutsch-polnische Beziehungen|Deutschland|Polen|Germany Poland Locator.png}}&lt;br /&gt;
==== Zusammenfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutsch-polnische Beziehungsgeschichte hat [[Herbert Ludat]] in sechs Epochen zusammengefasst:&lt;br /&gt;
# Staatswerdung ([[962]] bzw. [[1000]]), Christianisierung und Festigung der Staatlichkeit: 10. bis 12. Jahrhundert (erste [[Verwestlichung]]sphase).&lt;br /&gt;
# 12. bis 14. Jahrhundert: Epoche der „Kolonisation“ ([[Deutsche Ostsiedlung|Landesausbau]]) und zweite Verwestlichungs- und Angleichungsetappe.&lt;br /&gt;
# Das 15. Jahrhundert mit der politischen Ostwendung Polens (nach [[Litauen]]: [[Jagiellonen]]), dem Aufhören des deutschen Siedlerstroms, der gewaltlosen [[Polonisierung]] des deutschen Bürgertums und der Niederringung des Ordensstaats durch Polen.&lt;br /&gt;
# Die Entstehung der [[Adelsrepublik]] als Verfassungssystem in ihrer produktiven Bedeutung für die Beziehungen zu den Nachbarn.&lt;br /&gt;
# Die Epoche des Vorrangs der äußeren staatlichen Beziehungen zu Preußen und Österreich im 17. und 18. Jahrhundert, in der sich in der außenpolitischen Zuspitzung aber doch noch selbstständige deutsch-polnische [[Solidarität]] im Kampf gegen den [[Absolutismus]] zeigt.&lt;br /&gt;
# Seit den Teilungen Ende des 18. Jahrhunderts der moderne deutsch-polnische [[Gegensatz|Antagonismus]] mit der katastrophalen Verschlechterung des Beziehungsbildes bis 1945.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Punkte 1 bis 6 nach Herbert Ludat in: &amp;#039;&amp;#039;Nachrichten der Gießener Hochschulgesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; 26, 1957, S. 171–196, zitiert nach Klaus Zernack: &amp;#039;&amp;#039;Das Jahrtausend deutsch-polnischer Beziehungsgeschichte als geschichtswissenschaftliches Problemfeld und Forschungsaufgabe.&amp;#039;&amp;#039; In: Klaus Zernack: &amp;#039;&amp;#039;Preußen – Deutschland – Polen. Aufsätze zur Geschichte der deutsch-polnischen Beziehungen.&amp;#039;&amp;#039; hrsg. v. Wolfram Fischer und Michael Müller. Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 1991, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
# In der Zeit von 1949 bis 1989 bestanden zwei deutsche Staaten mit unterschiedlichen Beziehungen aufgrund ihrer jeweiligen Blockzugehörigkeit. Die DDR fühlte sich dem „sozialistischen Brudervolk“ durch [[Warschauer Pakt]] und [[Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe|Comecon]] verbunden, während die BRD der NATO und der EU angehörte. Der [[Ostpolitik der Bundesrepublik Deutschland bis 1990|neuen Ostpolitik]] Willy Brandts standen die Forderungen der [[Vertriebenenverbände]] gegenüber.&lt;br /&gt;
# Die Auflösung der beiden großen Machtblöcke des Kalten Krieges bot ab 1989 die Chance für bessere Beziehungen, vor allem weil Polen bald der NATO und der EU angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beziehungen zum vereinten Deutschland ====&lt;br /&gt;
Im [[Zwei-plus-Vier-Vertrag]] vom September 1990, der außenpolitisch den Weg für die [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung Deutschlands]] frei machte, erkannten die Deutschen die [[Oder-Neiße-Grenze]] an. Die deutsch-polnische Grenze ist 442 Kilometer lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Revolutionen im Jahr 1989|Fall des Kommunismus]] in Osteuropa 1989/1990 entwickelten sich die deutsch-polnischen Beziehungen zunächst sehr positiv. Deutschland war ein entschiedener Unterstützer Polens bei dessen Beitrittsbemühungen zur [[NATO]] sowie zur Europäischen Union. Die Beziehungen wurden jedoch durch Diskussionen und Meinungsverschiedenheiten über das von [[Erika Steinbach]] und anderen Persönlichkeiten geforderte [[Zentrum gegen Vertreibungen]], die [[Fall Preußische Treuhand gegen Polen|Entschädigungsansprüche der Preußischen Treuhand]] und den Bau der [[Nord Stream|Nordeuropäischen Gasleitung]] überschattet. Der spätere polnische Staatspräsident [[Lech Kaczyński]] wurde in Teilen der deutschen Presse kritisiert, er habe im [[Präsidentschaftswahl in Polen 2005|Wahlkampf 2005]] deutschfeindliche Ressentiments geschürt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. August 2004 erklärte Bundeskanzler [[Gerhard Schröder]], dass die Bundesrepublik keine Forderungen gegen Polen wegen Vermögensfragen aus dem Zweiten Weltkrieg erheben oder unterstützen werde. Der polnische [[Sejm]] verabschiedete im selben Jahr eine Resolution, dass Polen bisher keine Entschädigung von Deutschland erhalten habe und entsprechende Schritte gegen die Bundesrepublik eingeleitet werden sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;Adam Hoelsch, Axel Birkenkämper: &amp;#039;&amp;#039;Von Kaczyński zu Tusk.&amp;#039;&amp;#039; 2008, S. 297–298.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die polnische Regierung war die Resolution nicht bindend und die Regierung unter [[Marek Belka]] wehrte die Forderung schließlich ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Adam Hoelsch, Axel Birkenkämper: &amp;#039;&amp;#039;Von Kaczyński zu Tusk.&amp;#039;&amp;#039; 2008, S. 299.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. April 2005 eröffneten Bundespräsident [[Horst Köhler]] und sein polnischer Kollege [[Aleksander Kwaśniewski]] offiziell das Deutsch-Polnische Jahr. In dessen Rahmen sollten bis zum Frühjahr 2006 mehr als 1000 Veranstaltungen in beiden Ländern stattfinden, darunter Ausstellungen, Konzerte, Theater- und Filmaufführungen sowie wissenschaftliche Tagungen. Einen besonderen Stellenwert sollten dabei Begegnungen von Jugendlichen aus beiden Ländern haben. Auch an der Buchmesse Warschau, einem wichtigen Drehkreuz für Buchvermittlung aus westlichen in östliche Länder, nahm 2006 Deutschland als Gastland auf 300 zusätzlichen Quadratmetern (18.–21. Mai) teil. Polen liegt als Abnehmer deutscher Lizenzen auf Platz drei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein erster offizieller Auslandsbesuch führte Außenminister [[Guido Westerwelle]] nach Polen. Dies wurde als Beleg für seine Aussagen gewertet, dass er sich verstärkt um die Staaten östlich Deutschlands bemühen wolle.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.tagesschau.de:80/ausland/westerwellepolen102.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Antrittsbesuch von Außenminister Westerwelle - Die erste Reise führt nach Polen.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20091101093724}} auf: &amp;#039;&amp;#039;tagesschau.de&amp;#039;&amp;#039;, 31. Oktober 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.polskieradio.pl/zagranica/de/news/artykul119070.html |text=Westerwelle: „Deutsch-polnische Beziehungen sind Kernanliegen!“ |archive-today=20120907060514}}In: &amp;#039;&amp;#039;Polskie Radio.&amp;#039;&amp;#039; 31. Oktober 2009, polnisch&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine große Mehrheit der Bevölkerung sowohl in Deutschland als auch in Polen sieht die deutsch-polnischen Beziehungen als gut bzw. sehr gut an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des [[Russisch-Ukrainischer Krieg|Russisch-Ukrainischen Kriegs]] ab 2014 wurden in Polen Befürchtungen laut, dass die [[Bundeswehr]] zu schwach sei, um Polen nötigenfalls gegen Russland effektiv beizustehen. Nach einer fast sechzig Jahre währenden Phase in der Deutschland als Bedrohung empfunden wurde, sorgte der marode Zustand des militärischen Geräts der Bundeswehr bei polnischen Politikern und Zeitungen für einige Besorgnis.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michał Kokot |Titel=Nato: Die marode Bundeswehr ängstigt Polen –  ausgerechnet |Sammelwerk=Die Zeit |Ort=Hamburg |Datum=2014-10-07 |ISSN=0044-2070 |Online=https://www.zeit.de/politik/ausland/2014-10/nato-jens-stoltenberg-polen-bundeswehr/seite-2 |Abruf=2024-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Umfragen sehen nur 7 % der polnischen Bevölkerung Deutschland als Bedrohung an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polen warnte 2016 gemeinsam mit der Ukraine Deutschland vor der Errichtung von [[Nord Stream|Nord Stream 2]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Polen und Ukraine warnen vor Bau von Pipeline Nord Stream II |Sammelwerk=Reuters |Datum=2016-02-13 |Online=https://www.reuters.com/article/russland-nordstream-gas-idDEKCN0VM0FV |Abruf=2023-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Beginn des [[Russischer Überfall auf die Ukraine seit 2022|Russischen Überfalls auf die Ukraine 2022]] gaben Teile der polnischen Öffentlichkeit den Deutschen aufgrund ihrer Haltung gegenüber Russland eine Mitschuld am Krieg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.capital.de/wirtschaft-politik/viele-polen-unterstellen-deutschland-eine-mitschuld-am-ukrainekrieg-33313572.html |titel=Viele Polen unterstellen Deutschland eine Mitschuld am Ukrainekrieg |datum=2023-03-25 |sprache=de |abruf=2023-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch wurde die deutsche Unterstützung der Ukraine von Polen als nicht ausreichend kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.merkur.de/politik/polen-vorwuerfe-kritik-deutschland-wegen-ukraine-hilfen-morawiecki-scholz-92174467.html |titel=„Mehr Waffen, mehr Munition, mehr Geld“: Polen erhebt im Ukraine-Krieg Vorwürfe gegen Deutschland |datum=2023-03-27 |sprache=de |abruf=2023-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Deutsch-polnischer Nachbarschaftsvertrag|Deutsch-polnischer Grenzvertrag}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit|Stiftung Polnisch-Deutsche Aussöhnung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der polnischen Botschafter in Deutschland|Liste der deutschen Botschafter in Polen|Polnische Botschaft in Berlin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungen zu Österreich ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Österreichisch-polnische Beziehungen}}{{Bilaterale Beziehungen|österreichisch-polnische Beziehungen|Österreich|Polen|Austria Poland Locator.png}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Juliusz Kossak Sobieski pod Wiedniem.jpeg|mini|links|[[Jan Sobieski]] in der [[Schlacht am Kahlenberg]]]]&lt;br /&gt;
Die polnisch-österreichischen Kontakte haben ihren Ursprung in den guten Beziehungen der Dynastien der [[Jagiellonen]] und [[Habsburger]], die durch mehrere Eheschlüsse im 15. und 16. Jh. untermauert wurden. Schließlich erbten die Habsburger von den Jagiellonen 1526 Böhmen und Ungarn. Seit dieser Zeit hatten die Habsburger Lande eine gemeinsame Grenze mit Polen in Schlesien sowie den [[Beskiden]] und [[Karpaten]]. Aus diesen dynastischen Verbindungen leitete Maximilian I. seinen Anspruch auf den polnischen Thron nach dem Tod des letzten polnischen Jagiellonen [[Sigismund II. August]] 1572 ab. Diesen konnte er jedoch nicht durchsetzen, nachdem er vom [[Hetman]]en [[Jan Zamoyski]] 1576 besiegt und in Gefangenschaft genommen wurde. Beide Staaten verband auch die jeweils relativ erfolgreiche Gegenreformation. Obwohl polnische Truppen auf der Seite der Habsburger in der [[Schlacht am Weißen Berg]] 1619 teilnahmen, blieben die polnischen Könige [[Sigismund III. Wasa]] und [[Władysław IV. Wasa]] im Dreißigjährigen Krieg neutral. 1683 rettete der polnische König [[Jan Sobieski]] Wien in der [[Schlacht am Kahlenberg]] vor den osmanischen Truppen [[Kara Mustafa]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beziehungen verschlechterten sich 1772 mit der [[Erste Teilung Polens|Ersten Teilung Polens]], in der [[Maria Theresia]] [[Galizien und Lodomerien]] besetzen ließ. Gleichwohl hat sie bekundet, dass sie die Teilung als Unrecht ansehe, das noch großes Unheil bringen würde. Friedrich der Große schrieb dazu „Sie weinte, aber sie nahm“. Auch an der Dritten Teilung Polens beteiligten sich die Habsburger. Nach dem [[Wiener Kongress]] 1815 behielt Österreich Galizien und Lodomerien und erhielt 1846 die [[Republik Krakau]]. Nach 1867 bekam dieses Gebiet eine gewisse Autonomie mit einem eigenen [[Galizischer Landtag|Parlament]] in [[Lemberg]]. Auch die [[polnische Sprache]] wurde an den Universitäten und den Ämtern wieder eingeführt, nachdem sie 1850 dort verboten worden war. Polnische Politiker, Künstler und Gelehrte machten oft Karriere in Wien bis hin zum Parlamentspräsidenten. Insgesamt stellten die Polen mit über 10 % die viertgrößte Bevölkerungsgruppe Österreich-Ungarns. Die kulturellen Beziehungen zwischen Südpolen und Österreich sind bis auf den heutigen Tag von dieser Zeit geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Ersten Weltkriegs kämpften viele Polen sowohl auf Seiten der [[Österreich-Ungarn|k.&amp;amp;nbsp;u.&amp;amp;nbsp;k. Monarchie]] als auch von Russland gegeneinander in Galizien und den Karpaten. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren die Beziehungen der Volksrepublik Polen zu dem neutralen Österreich besser als zu allen anderen Staaten des Westens.&amp;lt;!--Auch heute sind die österreichisch-polnischen Beziehungen enger als zwischen Polen und anderen EU-Staaten.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der polnischen Botschafter in Österreich|Liste der österreichischen Botschafter in Polen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungen zur Schweiz ===&lt;br /&gt;
{{Bilaterale Beziehungen|polnisch-schweizerische Beziehungen|Schweiz|Polen|Poland Switzerland Locator.svg}}&lt;br /&gt;
Im Mittelalter und der frühen Neuzeit bestanden die schweizerisch-polnischen Kontakte vor allem im wissenschaftlichen Austausch, der durch das Studium der Schweizer Oberschicht an der Krakauer Akademie (vor allem Mathematik und Astronomie) und polnischer Magnaten an der [[Universität Basel|Basler Universität]] (vor allem humanistische Fachbereiche) begann. Schweizer Künstler, Baumeister, Ärzte und Soldaten wurden von den polnischen Königen und Stadträten angeworben. So errichtete z.&amp;amp;nbsp;B. [[Bernardo Quadro]] aus [[Lugano]] das [[Rathaus von Posen]]. Die Schweizer Reformatoren standen in regem Briefkontakt zu den polnischen Humanisten, vor allem [[Johannes a Lasco|Jan Łaski]] und König Sigismund II. August, die offene Ohren für die Ideen der Reformation hatten. Der letzte polnische König [[Stanislaus II. August Poniatowski|Stanisław August Poniatowski]] beschäftigte besonders viele Schweizer Ärzte und Architekten an seinem Hof. Nach den [[Teilungen Polens]] und insbesondere nach dem [[Novemberaufstand]] 1830 emigrierte ein großer Teil der polnischen Intelligenz in die Schweiz. [[Tadeusz Kościuszko]] verbrachte seinen Lebensabend in [[Solothurn]] und Graf [[Władysław Plater|Plater]] in [[Rapperswil SG|Rapperswil]], wo er auf dem Schloss das [[Polenmuseum Rapperswil]] gründete, das bis heute besteht und das lange Zeit von [[Stefan Żeromski]] geleitet wurde. Die großen Romantiker [[Adam Mickiewicz]] und [[Juliusz Słowacki]] priesen die Landschaft der Schweiz in ihren Gedichten, ersterer war auch Professor in Genf. Die bedeutendsten polnischen Politiker der [[Zweite Polnische Republik|Zweiten Republik]] kamen aus dem Schweizer Exil, wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Józef Piłsudski]] (Zürich), [[Ignacy Jan Paderewski]] (Morges), [[Gabriel Narutowicz]] (Zürich) etc. Viele von ihnen gehörten der [[Front von Morges]] an, die sich mit der Unterstützung vieler Schweizer für die polnische Unabhängigkeit einsetzte. Der Nobelpreisträger [[Henryk Sienkiewicz]] gründete in der Schweiz eine karitative Organisation, die sich polnischer Verwundeter im Ersten Weltkrieg annahm. Auch während des Zweiten Weltkriegs gelang vielen Polen die Flucht in die Schweiz. Ein ganzes Regiment ließ sich in der Schweiz internieren und half danach bei dem Ausbau vieler Schweizer Großprojekte mit. Auch während des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] emigrierten viele Polen in die Schweiz, wo sie zumeist sehr freundlich aufgenommen wurden. In einem Referendum im Jahre 2005 entschlossen sich die Schweizer, ihren Arbeitsmarkt für Arbeitnehmer aus Polen zu öffnen. 2006 ist der polnisch-schweizerische Doppelbürger [[Claude Janiak]] als solcher der erste Nationalratspräsident der Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der polnischen Botschafter in der Schweiz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungen zu Frankreich ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Donald Tusk and Emmanuel Macron signed a new treaty in Nancy (2025).jpg|mini|[[Donald Tusk]] und [[Emmanuel Macron]], 2025]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Französisch-polnische Beziehungen}}Ab dem 16. Jahrhundert versuchten die beiden Länder mehrfach, Bündnisse zu schließen und politisch zusammenzuarbeiten, und das französische und das polnische Herrscherhaus heirateten mehrmals miteinander. Die Beziehungen gewannen während der Herrschaft von [[Napoleon I.]] an Bedeutung, als die Polen Verbündete von Napoleon waren und begeistert in den [[Napoleonische Kriege|Napoleonischen Kriegen]] auf Seite der Franzosen kämpften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wiedergeburt des [[Zweite Polnische Republik|unabhängigen Polens]] nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] waren Polen und Frankreich während der [[Zwischenkriegszeit]] und des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] Verbündete. Frankreich erklärte [[NS-Deutschland]] den Krieg, als es 1939 in [[Deutscher Überfall auf Polen|Polen einmarschierte]], aber Frankreich beteiligte sich größtenteils nicht an militärischen Aktionen und wurde daher beschuldigt, nicht entsprechend der Bündnisverpflichtungen mit Polen gehandelt zu haben. Dieses Gefühl eines „westlichen Verrats“ belastete spätere Beziehungen, welche deshalb bis heute eine gewisse Ambivalenz aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] waren beide auf entgegengesetzten Seiten des [[Eiserner Vorhang|Eisernen Vorhangs]], weshalb die diplomatischen Beziehungen zwischen [[Frankreich]] und der [[Volksrepublik Polen]] nur wenig intensiv waren. Nach dem Zusammenbruch des Ostblocks trat Polen der NATO und der EU bei, wodurch die Beziehungen deutlich an Gewicht gewinnen konnten. Beide Staaten arbeiten zudem seit 1991 eng als Teil des [[Weimarer Dreieck]]s mit der [[Bundesrepublik Deutschland]] zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungen zu den USA ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Prime Minister Morawiecki met with US President Joe Biden at the Royal Castle in Warsaw in 2023 (8).jpg|mini|US-Präsident [[Joe Biden]] und der polnische Premierminister [[Mateusz Morawiecki]] während der Gespräche in Warschau, 2023]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Beziehungen zwischen Polen und den Vereinigten Staaten}}&lt;br /&gt;
Polen und die USA sind enge politische und militärische Verbündete. Am 14. August 2008 unterzeichnete Polen einen vorläufigen Vertrag über die militärische Unterstützung durch die USA. Hauptpunkt des Vertrages war die Genehmigung zur Stationierung von zehn US-Abfangraketen bei [[Słupsk]] im Rahmen des [[National Missile Defense]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der polnischen Botschafter in den Vereinigten Staaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungen zu Russland ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Polnisch-russische Beziehungen}}&lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung Russlands ist in Polen historisch geprägt von den [[Teilungen Polens]] im 18. Jahrhundert, dem [[Sowjetische Besetzung Ostpolens|Überfall und der Besetzung Ostpolens]] in der Folge des „[[Hitler-Stalin-Pakt]]es“ (1939) sowie der Errichtung der kommunistischen Diktatur und Hegemonie der Sowjetunion nach dem Zweiten Weltkrieg bis zur Wende 1989.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das polnisch-russische Verhältnis nach dem Auseinanderfallen des [[Warschauer Pakt]]es ist von Spannungen geprägt. Zuerst gab es zu Beginn der 1990er Jahre positive Anzeichen für einen Neubeginn der bilateralen Beziehungen. 1993 vereinbarten beide Seiten ein gemeinsames Nachbarschaftsabkommen, und Polen galt als einer der größten Befürworter der [[Erdgasleitung Jamal–Europa|Erdgasleitung Jamal-Europa]]. Allerdings nahmen die Beziehungen ab 1994 mit Polens Bekenntnis zur Westintegration einen negativen Lauf. Warschau entwickelte sich mit der Zeit zur Hochburg osteuropäischer Demokratie und verlangte von Moskau die Aufarbeitung der sowjetischen Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erneute Aufbruchstimmung 2008 zwischen [[Donald Tusk]] und [[Dmitri Anatoljewitsch Medwedew|Dmitri Medwedew]] bekam durch das russische Eingreifen und den [[Kaukasuskrieg 2008|Kaukasuskrieg um Südossetien]] einen starken Dämpfer. Wie die baltischen Staaten verurteilte Polen aufgrund seiner nachbarlichen Erinnerungen das russische Eingreifen aufs Schärfste. Der polnische Präsident [[Lech Kaczyński|Lech Kaczynski]] sprach von einem Akt der russischen Aggression und besuchte die georgische Hauptstadt. Entsprechend wurde Polen im Kreml als Feindbild gesehen, wie auch bei der Unterstützung der [[Östliche Partnerschaft|Östlichen Partnerschaft]] der EU und der die [[Orange Revolution|Farbrevolution in der Ukraine]]. Durch enge Kooperation mit Deutschland und Frankreich versuchte Russland den polnischen Einfluss einzudämmen, der aus Sicht des Kremls vermeintlich darauf gerichtet war, Moskau aus seiner angeblich „natürlichen Interessenszone“ fernzuhalten. Rückblickend wird Russland in Polen stets als Bedrohung und Besatzungsmacht wahrgenommen. Auf der anderen Seite preist sich der Kreml als Befreier Polens von der Naziherrschaft und bewertet die Westorientierung des Landes als Zeichen der Undankbarkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Das schwierige polnisch-russische Verhältnis oder Polens Nachbarschaftspolitik im Schatten Russlands |Sammelwerk=Polen Heute |Datum=2015-02-20 |Online=http://polen-heute.de/das-schwierige-polnisch-russische-verhaeltnis-oder-polens-nachbarschaftspolitik-im-schatten-russlands-12031/ |Abruf=2017-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der polnischen Botschafter in Russland|Russische Botschaft in Warschau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungen zu Ukraine ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Donald Tusk, Volodymyr Zelenskyy 2 (2024).jpg|mini|Präsident der Ukraine [[Wolodymyr Selenskyj]] und Premierminister Polens [[Donald Tusk]] in Kiew, 2024]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Polnisch-ukrainische Beziehungen}}&lt;br /&gt;
Polen sieht sich als Anwalt der Ukraine in Beziehungen zur NATO und EU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Konfliktes um die [[Präsidentschaftswahlen in der Ukraine 2004|Präsidentschaftswahlen in der Ukraine im November und Dezember 2004]] engagierte sich der damalige polnische Staatspräsident [[Aleksander Kwaśniewski]] zusammen mit dem litauischen Präsidenten [[Valdas Adamkus]] als Vermittler zwischen den Konfliktparteien der sogenannten [[Orange Revolution|Orangen Revolution]], während die polnische Öffentlichkeit und die Medien in besonders hohem Ausmaß Solidarität mit der Ukraine und ihrem neuen Präsidenten [[Wiktor Juschtschenko]] übten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2014 vertrat Außenminister [[Radosław Sikorski]] während der [[Euromaidan|Unruhen in der Ukraine]] mit [[Frank-Walter Steinmeier]] und [[Laurent Fabius]] die [[Europäische Union]] bei der Unterzeichnung einer [[Vereinbarung über die Beilegung der Krise in der Ukraine|Übereinkunft]] zwischen dem damaligen ukrainischen Präsidenten [[Wiktor Janukowytsch]] und den Vertretern der Regierungsgegner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Lars Leschewitz |url=https://polen-heute.de/politik/kompromiss-in-kiew-sikorski-erleichtert-53685/ |titel=Kompromiss in Kiew – Sikorski erleichtert |werk=Polen Heute |datum=2014-02-22 |sprache=de |abruf=2024-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2017 wurde eine [[Litauisch-Polnisch-Ukrainische Brigade]] aufgestellt. Nach dem [[Russischer Überfall auf die Ukraine seit 2022|russischen Überfall auf die Ukraine 2022]] zählte Polen zu den stärksten Unterstützern der Ukraine und nahm zahlreiche Flüchtlinge aus dem Land auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungen zu Litauen ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Litauisch-polnische Beziehungen}}&lt;br /&gt;
Beide Länder betonen gemeinsame Interessen auf dem Gebiet der Sicherheits-, Energie- und Wirtschaftspolitik. Die seit Jahren vorgebrachten Forderungen der [[Polnische Minderheit in Litauen|polnischen Minderheit]] nach polnischer Namensschreibung, zweisprachigen Orts- und Straßenschildern und Erhaltung des polnischen Minderheitsschulwesens bleiben offen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungen zu Belarus ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Polnisch-belarussische Beziehungen}}&lt;br /&gt;
Polen setzt sich in der EU dafür ein, den politischen Dialog mit [[Belarus]] schrittweise zu normalisieren. Wichtiges Thema ist für die polnische Regierung die Situation der polnischen Minderheit in Belarus, was auch zu bilateralen Belastungen führt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Januar 2011 wurden die Visa für [[Belarussen]] kostenlos erteilt. Bis dahin kostete ein Visum etwa 20 Euro und etwa 50.000 wurden jährlich erteilt. Nach Aussagen des Außenministeriums ist die Abschaffung der Gebühren ein Zeichen der Solidarität mit dem belarussischen Volk in Hinblick auf die [[Präsidentschaftswahl in Belarus 2010]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www2.polskieradio.pl/zagranica/de/news/artykul146664.html &amp;#039;&amp;#039;Kostenlose Visa für Weißrussen.&amp;#039;&amp;#039;]{{Toter Link |url=http://www2.polskieradio.pl/zagranica/de/news/artykul146664.html |date=2024-11 |fix-attempted=1}} In: &amp;#039;&amp;#039;Polskie Radio.&amp;#039;&amp;#039; 3. Januar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den späten 2010er Jahren wurden die Beziehungen aufgrund des Bündnisses von Belarus mit Russland stark belastet. Die [[Grenze zwischen Belarus und Polen|gemeinsame Grenze]] wurde von Polen geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungen zu Portugal ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Polnisch-portugiesische Beziehungen}}&lt;br /&gt;
Die heutigen EU- und NATO-Mitglieder Polen und Portugal sind seit dem 15. Jahrhundert verbunden. Ihre bilateralen Beziehungen sind heute gekennzeichnet durch wirtschaftliche, politische und kulturelle Bezugspunkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verweise ==&lt;br /&gt;
* [[Portal:Polen|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Portal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Polen in der Wikipedia]]&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Daria Dylla:&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Die Europapolitik der neuen Regierung Polens. Eine Bestandsaufnahme.&amp;#039;&amp;#039; In: Winand Gellner, Martin Reichinger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die neuen deutsch-amerikanischen Beziehungen. Nationale Befindlichkeiten zwischen supranationalen Visionen und internationalen Realitäten.&amp;#039;&amp;#039; Nomos, Baden-Baden 2007, S. 123–130.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Nationalinteresse und Wahltaktik. Europapolitik und Öffentlichkeit im heutigen Polen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;WeltTrends.&amp;#039;&amp;#039; 56/2007, S. 113–112.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Bezpieczni dzięki USA?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nowe Sprawy Polityczne.&amp;#039;&amp;#039; 33, 2007.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;US-Raketenabwehrbasis und polnische Sicherheitsinteressen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Europäische Sicherheit.&amp;#039;&amp;#039; 7, 2007, S. 20–22. [https://www.jaeger.uni-koeln.de/fileadmin/templates/publikationen/aufsaetze/US-Raketenabwehrsystem_Polen_Dylla_Kommentar_7.2007.pdf (PDF)]&lt;br /&gt;
* Daria Dylla, [[Thomas Jäger (Politikwissenschaftler)|Thomas Jäger]]:&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Politik und Öffentlichkeit in Polen. Zur Legitimation des EU-Beitritts.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Vorgänge.&amp;#039;&amp;#039; 6, 2, 2003, S. 26–35.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Deutsch-Polnische Europavisionen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[APuZ]].&amp;#039;&amp;#039; 5–6, 2005.&lt;br /&gt;
** (als Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Deutschland und Polen. Die europäische und internationale Politik.&amp;#039;&amp;#039; VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2008, ISBN 978-3-531-15933-1.&lt;br /&gt;
* Heiko Fürst: &amp;#039;&amp;#039;Europäische Außenpolitik zwischen Nation und Union. Die polnische, rumänische und ungarische Diskursstruktur zur GASP.&amp;#039;&amp;#039; Nomos, Baden-Baden 2008.&lt;br /&gt;
* Thomas Goll, Thomas Leuerer: &amp;#039;&amp;#039;Polen und Deutschland nach der EU-Erweiterung. Eine schwierige Nachbarschaft.&amp;#039;&amp;#039; Nomos, Baden-Baden 2005.&lt;br /&gt;
* Adam Holesch: &amp;#039;&amp;#039;Verpasster Neuanfang? Deutschland, Polen und die EU.&amp;#039;&amp;#039; Bouvier-Verlag, Bonn 2007.&lt;br /&gt;
* Andreas Lawaty, Hubert Orlowski (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche und Polen. Geschichte, Kultur, Politik.&amp;#039;&amp;#039; München 2003.&lt;br /&gt;
* Krzysztof Miszczak:&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Poland and the development of the European Security and Defence Policy (ESDP).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Central European Review.&amp;#039;&amp;#039; 46, 2007.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Die Außen- und Sicherheitspolitik Polens.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Franz Merli]], Gerhard Wagner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das neue Polen in Europa. Politik, Recht, Wirtschaft, Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Studienverlag, Innsbruck 2005, ISBN 3-7065-4319-2.&lt;br /&gt;
* Burkhard Olschowsky: &amp;#039;&amp;#039;Einvernehmen und Konflikt. Das Verhältnis zwischen der DDR und der Volksrepublik Polen 1980–1989.&amp;#039;&amp;#039; Osnabrück 2005, ISBN 3-929759-94-2.&lt;br /&gt;
* Olaf Osica:&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Poland: A New European Atlanticist at a crossroads?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;European Security.&amp;#039;&amp;#039; 13, 4, 2004, S. 301–322.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Irak – poczatek nowej epoki w polityce zagranicznej III RP?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;CSM Raporty i Analizy.&amp;#039;&amp;#039; 4, 2004.&lt;br /&gt;
* [[Joachim Rogall]]: [http://www.bpb.de/gesellschaft/migration/dossier-migration/56431/die-deutschen-in-polen?p=all &amp;#039;&amp;#039;Die Deutschen in Polen.&amp;#039;&amp;#039;] 2005.&lt;br /&gt;
* Jan-Philipp Sommer: &amp;#039;&amp;#039;Normen als Grund bilateraler Außenpolitik – Die deutsche Außenpolitik gegenüber Polen am Anfang des 21. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation. Springer VS, 2015, ISBN 978-3-658-10123-7.&lt;br /&gt;
* Marcin Zaborowski: &amp;#039;&amp;#039;From America´s Protege …&amp;#039;&amp;#039; 2004.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Zernack]]: &amp;#039;&amp;#039;Preußen – Deutschland – Polen. Aufsätze zur Geschichte der deutsch-polnischen Beziehungen.&amp;#039;&amp;#039; hrsg. v. [[Wolfram Fischer]] und [[Michael G. Müller]]. 2., akt. Auflage. Berlin 2001, ISBN 3-428-10652-0.&lt;br /&gt;
* Adrian Hartschuh: &amp;#039;&amp;#039;Der Wandel in den deutsch-polnischen Beziehungen von 1989 bis 1998&amp;#039;&amp;#039;. Magisterarbeit. Heidelberg 2010, ISBN 3-640-68165-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&amp;lt;!-- auskommentiert, da 404 und kein Archiv. ggf. nach Prüfung löschen. &lt;br /&gt;
Text: Ausgewählte Dokumente zur Außenpolitik Polens ab 1990 (poln./engl.)&lt;br /&gt;
Link: http://www.zbiordokumentow.pl/1990/index.html --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [https://www.gov.pl/web/diplomacy Webpräsenz des Polnischen Außenministeriums] (poln./engl.)&lt;br /&gt;
* [https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/29240/deutschland-und-polen/ Deutschland und Polen] – [[Aus Politik und Zeitgeschichte]] (APuZ 5–6/2005)&lt;br /&gt;
* [https://www.bpb.de/themen/europaeische-geschichte/deutsch-polnische-beziehungen/ Deutsch-polnische Beziehungen] Dossier, [[Bundeszentrale für politische Bildung]]&lt;br /&gt;
* [https://polen-pl.eu/ueber-uns/redaktionsteam/ Polen.pl (private deutschsprachige Webseite)]&lt;br /&gt;
* [https://iloggo.pl/i/east-west_integration.pdf 25 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs] (Engl.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fußnoten ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Bilaterale Beziehungen Polens in Afrika&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Bilaterale Beziehungen Polens in Amerika&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Bilaterale Beziehungen Polens in Asien&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Bilaterale Beziehungen Polens in Europa&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Bilaterale Beziehungen Polens in Ozeanien&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Aussenpolitik (Polen)}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenpolitik (Polen)| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>