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	<title>Astrachan - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Astrachan&amp;diff=9748&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schilderwaldmeister: /* Astrachan in der Literatur */</title>
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		<updated>2025-08-15T15:26:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Astrachan in der Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Russland&lt;br /&gt;
|deutscher Name                   = Astrachan&lt;br /&gt;
|Bild                             = &lt;br /&gt;
|Name in Landessprache            = Астрахань&lt;br /&gt;
|Wappen                           = Coat of Arms of Astrakhan.svg&lt;br /&gt;
|Flagge                           = Flag of Astrakhan.svg&lt;br /&gt;
|lat_deg                          = 46&lt;br /&gt;
|lat_min                          = 20&lt;br /&gt;
|lat_sec                          = 00&lt;br /&gt;
|lon_deg                          = 48&lt;br /&gt;
|lon_min                          = 01&lt;br /&gt;
|lon_sec                          = 00&lt;br /&gt;
|Art des Gebietes                 = Stadtkreis&lt;br /&gt;
|Gebiet                           = &lt;br /&gt;
|Gebiet in der Tabelle            = &lt;br /&gt;
|innere Gliederung                = &lt;br /&gt;
|Bezeichnung des Oberhaupts       = &lt;br /&gt;
|Oberhaupt                        = Aljona Gubanowa&lt;br /&gt;
|Gründungsjahr                    = 1558&lt;br /&gt;
|erste Erwähnung                  = &lt;br /&gt;
|frühere Namen                    = Etil, [[Itil (Stadt)|İtil]]&lt;br /&gt;
|Status                           = Stadt&lt;br /&gt;
|Status seit                      = 1717&lt;br /&gt;
|Fläche                           = 500&lt;br /&gt;
|Art der Höhe                     = &lt;br /&gt;
|Höhe des Zentrums                = −28&lt;br /&gt;
|offizielle Sprache               = &lt;br /&gt;
|offizielle Sprache-ref           = &lt;br /&gt;
|Ballungsraum                     = &lt;br /&gt;
|nationale Zusammensetzung        = &lt;br /&gt;
|Zusammensetzung nach Religionen  = &lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl                   = (+7) 8512&lt;br /&gt;
|Postleitzahl                     = 414000–414058&lt;br /&gt;
|OKATO                            = 12401&lt;br /&gt;
|Webseite                         = [http://www.astrgorod.ru/ www.astrgorod.ru]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Astrachan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Астрахань}}; {{audio|Ru-Астрахань.oga|Aussprache}}) ist eine Stadt an der [[Wolga]] in [[Russland]] mit {{EWZ|RU|12401}} Einwohnern (Stand {{EWD|RU|12401}}).&amp;lt;ref name=&amp;quot;einwohner_aktuell&amp;quot; /&amp;gt; Als alte Städtenamen sind &amp;#039;&amp;#039;Etil&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Itil (Stadt)|İtil]]&amp;#039;&amp;#039; bekannt; beide Namen bezeichnen auch die Wolga. In der Stadt befindet sich das [[Hauptquartier]] der [[Kaspische Flottille|Kaspischen Flottille]] der [[Russische Seekriegsflotte|Russischen Marine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Seit dem 6. Jahrhundert war Astrachan ein wichtiger Warenumschlagplatz zwischen [[Europa]] und den Anrainern des [[Kaspisches Meer|Kaspischen Meeres]]. Davon zeugt auch die Bezeichnung „Astrachan“ für das lockige Fell des Lamms des [[Karakulschaf]]s (auch „[[Persianer]]“), das hauptsächlich über diesen Platz gehandelt wurde. Seit dem 13. Jahrhundert von [[Wolga-Ural-Tataren#Sonderfall Astrachan-Tataren|Wolga-Tataren]] besiedelt (mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Aschtarchan&amp;#039;&amp;#039;), war Astrachan lange Zeit Sitz des tatarischen [[Khanat]]es [[Khanat Astrachan|Astrachan]]. 1556 ließ Zar [[Iwan IV. (Russland)|Iwan der Schreckliche]] die Stadt belagern und vollständig niederbrennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Astrachan2.jpg|mini|links|&amp;#039;&amp;#039;Rasinsche Rebellen in Astrachan&amp;#039;&amp;#039;, holländischer Kupferstich von 1681]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung durch das [[Zarentum Russland]] wurde die Stadt 1558 als hölzerne Festung an ihrer jetzigen Lage auf einer von Wolgaarmen umflossenen Anhöhe, 12&amp;amp;nbsp;km stromabwärts, neu aufgebaut. Ein krimtatarisch-osmanischer Angriff auf die Stadt 1569 scheiterte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus Kreiser]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Osmanische Staat&amp;#039;&amp;#039;, Oldenbourg Verlag, München 2008, S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1582 erhielt der Ort eine Zitadelle, den [[Astrachaner Kreml]] mit einer steinernen Mauer mit acht Türmen und eine [[Karawanserei]]. Um den Kreml herum bildeten sich Freie Siedlungen (eine sogenannte [[Sloboda-Siedlung]]) der Astrachaner Tataren, Armenier und Russen. Die an der Peripherie des russischen Zarenreichs gelegene Festung war den Angriffen der an den Flüssen Don, Terek und Wolga siedelnden [[Kosaken]], der ursprünglichen regionalen Bevölkerung und benachbarter Nachfolgereiche der ehemaligen Goldenen Horde wie des [[Krimkhanat]]es ausgesetzt. Sie wehrten sich gegen die vom Astrachaner Kreml ausgehende Herrschaft oder sahen diese und die russische Ansiedlung als Fremdherrschaft und Bedrohung an (Aufstand von 1605/06, Eroberung der Stadt durch die Donkosaken unter [[Rasin-Aufstand|Stepan Rasin 1670/71]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des 17. Jahrhunderts gewann Astrachan als Transitpunkt des internationalen Rohseidehandels eine wachsende Bedeutung. Die Route von [[Iran|Persien]] über das Kaspische Meer die Wolga aufwärts an die Ostsee und nach Nord- und Westeuropa (Holland, England) war zwar ökonomisch interessant, sie war und blieb jedoch nur eine Nebenroute, die nie die Bedeutung des Landhandelsweges durch das Osmanische Reich zum Mittelmeer erreichte. Im innerrussischen Handel mit [[Nischni Nowgorod]] und [[Moskau]] blieben Salz und Fisch die wichtigsten Güter. Seit 1717 war Astrachan die Hauptstadt des [[Gouvernement Astrachan|Gouvernements Astrachan]], seit 1787 Bestandteil einer kaukasischen Statthalterschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zar [[Peter der Große|Peter I.]] ließ ab 1722 eine Admiralität, eine [[Werft]] sowie einen [[Hafen]] errichten und eine Flotte aufbauen (vgl. [[Kaspische Flottille]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fischfang ([[Störe|Stör]], [[Kaviar]]) entwickelte sich zum wichtigsten Wirtschaftszweig; der Weinanbau blieb hinter den hohen Erwartungen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert ging die wirtschaftliche Bedeutung Astrachans immer stärker zurück.&amp;lt;!-- ? Beleg ?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Herbst 1823 gab es Fälle epidemischer [[Cholera]] in Astrachan. Es war das erste Mal, dass diese auf europäischem Boden beobachtet wurde. 1829 brach die Cholera erneut aus; kurz darauf trat sie auch in Moskau auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Irene Poczka (2017): [https://www.degruyter.com/downloadpdf/book/9783839436950/10.14361/9783839436950-004.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die Cholera als diskursives Ereignis 1829–1892&amp;#039;&amp;#039;], S. 1 (pdf). In: &amp;#039;&amp;#039;Die Regierung der Gesundheit.&amp;#039;&amp;#039; S. 217 (= Seite 1 des pdf).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ende des 19. Jahrhunderts führte die [[Baku|Erdölgewinnung in Baku]] zu einem neuen Aufschwung. Im [[Russischer Bürgerkrieg|Russischen Bürgerkrieg von 1918 bis 1920]] war die Stadt zwischen [[Weißgardisten]] und der [[Rote Armee|Roten Armee]] umkämpft. In der frühen Sowjetunion wurde die Stadt administrativ der nördlich gelegenen Nachbarstadt [[Wolgograd]] untergeordnet, 1943 aber zu einer Gebietshauptstadt erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Astrachan war als südliches Ende der sogenannten [[AA-Linie]] ein Ziel des deutschen Angriffs auf die Sowjetunion.&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Fall Blau|&amp;#039;&amp;#039;Operation Blau&amp;#039;&amp;#039;]] und der Offensive auf [[Schlacht von Stalingrad|Stalingrad]] flog die [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|deutsche]] [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] im Sommer 1942 mehrere Bombenangriffe auf Astrachan mit seinen Ölraffinerien. Ein [[Fernspäher|Fernspähtrupp]] der [[Heeresgruppe A]] näherte sich Astrachan am 16. September 1942 bis auf 35&amp;amp;nbsp;km, südwestlich der heutigen Stadt [[Narimanow]], was den wahrscheinlich östlichsten während des Krieges von der deutschen [[Wehrmacht]] erreichten Punkt darstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Oleg Wassiljewitsch Schein: &amp;#039;&amp;#039;Richtung Astrachan&amp;#039;&amp;#039; (На астраханском направлении). 2007 (russisch, [http://militera.lib.ru/h/shein_ov/index.html online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadt bestand das [[Liste sowjetischer Kriegsgefangenenlager des Zweiten Weltkriegs|Kriegsgefangenenlager]] &amp;#039;&amp;#039;204&amp;#039;&amp;#039; für [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|deutsche Kriegsgefangene]] des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erich Maschke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der deutschen Kriegsgefangenen des zweiten Weltkrieges.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Ernst und Werner Gieseking, Bielefeld 1962–1977.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schwer Erkrankte wurden in den beiden Kriegsgefangenenhospitälern &amp;#039;&amp;#039;5613&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;5761&amp;#039;&amp;#039; versorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die folgende Übersicht zeigt die Entwicklung der Einwohnerzahl von Astrachan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1897 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 112.880&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 253.595&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1959 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 295.768&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 410.473&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1979 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 461.003&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1989 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 509.210&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 504.501&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 520.339&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung:&amp;#039;&amp;#039; Volkszählungsdaten&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
In Astrachan herrscht [[Kontinentalklima|kontinentales]] [[Semiarides Klima|Steppenklima]], bestehend aus warmen bis heißen Sommern und kalten Wintern. Die Extremtemperaturen liegen bei 41,0&amp;amp;nbsp;°C und −33,6&amp;amp;nbsp;°C.&lt;br /&gt;
{{Klimatabelle&lt;br /&gt;
| TABELLE =&lt;br /&gt;
| DIAGRAMM TEMPERATUR = rechts&lt;br /&gt;
| DIAGRAMM NIEDERSCHLAG = deaktiviert&lt;br /&gt;
| DIAGRAMM NIEDERSCHLAG HÖHE = 200&lt;br /&gt;
| QUELLE = DWD, Daten: 1961–1990, ausgenommen max. Temperatur: 1896–1969, min. Temperatur: 1891–1969, Regentage und Luftfeuchtigkeit: bis 1960, Wassertemperatur: bis 1935&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Deutscher Wetterdienst |url=https://www.dwd.de/DWD/klima/beratung/ak/ak_348800_kt.pdf |titel=Klimainformationen Astrachan |hrsg=Deutscher Wetterdienst |format=PDF |abruf=2021-06-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Überschrift = Klimadaten Astrachan&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Station Astrachan (Flughafen) / Russische Föderation, -23 m über NHN&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ort = Astrachan&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Höchsttemperatur für den jeweiligen Monat in °C --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hmjan = -3.3&lt;br /&gt;
| hmfeb = -1.7&lt;br /&gt;
| hmmär =  5.1&lt;br /&gt;
| hmapr = 15.7&lt;br /&gt;
| hmmai = 23.8&lt;br /&gt;
| hmjun = 27.6&lt;br /&gt;
| hmjul = 30.6&lt;br /&gt;
| hmaug = 29.6&lt;br /&gt;
| hmsep = 23.3&lt;br /&gt;
| hmokt = 15.1&lt;br /&gt;
| hmnov =  6.2&lt;br /&gt;
| hmdez = -0.3&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Niedrigsttemperatur für den jeweiligen Monat in °C --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| lmjan = -10.1&lt;br /&gt;
| lmfeb =  -9.4&lt;br /&gt;
| lmmär =  -4.1&lt;br /&gt;
| lmapr =   4.2&lt;br /&gt;
| lmmai =  12.4&lt;br /&gt;
| lmjun =  17.8&lt;br /&gt;
| lmjul =  20.0&lt;br /&gt;
| lmaug =  17.8&lt;br /&gt;
| lmsep =  11.9&lt;br /&gt;
| lmokt =   5.1&lt;br /&gt;
| lmnov =  -1.1&lt;br /&gt;
| lmdez = -6.2&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Temperatur für den jeweiligen Monat in °C --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| avjan = -5.5&lt;br /&gt;
| avfeb = -5.0&lt;br /&gt;
| avmär = 1.3&lt;br /&gt;
| avapr = 11.1&lt;br /&gt;
| avmai = 18.2&lt;br /&gt;
| avjun = 22.8&lt;br /&gt;
| avjul = 25.2&lt;br /&gt;
| avaug = 23.3&lt;br /&gt;
| avsep = 17.4&lt;br /&gt;
| avokt = 9.2&lt;br /&gt;
| avnov = 3.2&lt;br /&gt;
| avdez = -1.8&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Niederschlagsmenge für den jeweiligen Monat in mm --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| nbjan = 15.1&lt;br /&gt;
| nbfeb = 10.4&lt;br /&gt;
| nbmär = 16.1&lt;br /&gt;
| nbapr = 25.3&lt;br /&gt;
| nbmai = 22.1&lt;br /&gt;
| nbjun = 20.6&lt;br /&gt;
| nbjul = 14.6&lt;br /&gt;
| nbaug = 17.7&lt;br /&gt;
| nbsep = 23.6&lt;br /&gt;
| nbokt = 17.2&lt;br /&gt;
| nbnov = 17.3&lt;br /&gt;
| nbdez = 15.5&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Anzahl täglicher Sonnenstunden für den jeweiligen Monat in h/d --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| shjan =  2.8&lt;br /&gt;
| shfeb =  3.8&lt;br /&gt;
| shmär =  5.3&lt;br /&gt;
| shapr =  7.5&lt;br /&gt;
| shmai =  9.5&lt;br /&gt;
| shjun = 10.5&lt;br /&gt;
| shjul = 10.4&lt;br /&gt;
| shaug = 10.0&lt;br /&gt;
| shsep =  8.4&lt;br /&gt;
| shokt =  5.8&lt;br /&gt;
| shnov =  2.8&lt;br /&gt;
| shdez = 1.9&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Wassertemperatur (Meere, Seen u.ä.) für den jeweiligen Monat in °C --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wtjan = 0.0&lt;br /&gt;
| wtfeb = 0.0&lt;br /&gt;
| wtmär = 2.0&lt;br /&gt;
| wtapr = 7.0&lt;br /&gt;
| wtmai = 14.0&lt;br /&gt;
| wtjun = 21.0&lt;br /&gt;
| wtjul = 25.0&lt;br /&gt;
| wtaug = 24.0&lt;br /&gt;
| wtsep = 19.0&lt;br /&gt;
| wtokt = 12.0&lt;br /&gt;
| wtnov = 5.0&lt;br /&gt;
| wtdez = 1.0&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Regentage für den jeweiligen Monat in d --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rdjan = 9.0&lt;br /&gt;
| rdfeb = 8.0&lt;br /&gt;
| rdmär = 7.0&lt;br /&gt;
| rdapr = 5.0&lt;br /&gt;
| rdmai = 5.0&lt;br /&gt;
| rdjun = 5.0&lt;br /&gt;
| rdjul = 5.0&lt;br /&gt;
| rdaug = 4.0&lt;br /&gt;
| rdsep = 5.0&lt;br /&gt;
| rdokt = 6.0&lt;br /&gt;
| rdnov = 8.0&lt;br /&gt;
| rddez = 11.0&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Luftfeuchtigkeit für den jeweiligen Monat in % --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| lfjan = 86&lt;br /&gt;
| lffeb = 83&lt;br /&gt;
| lfmär = 77&lt;br /&gt;
| lfapr = 62&lt;br /&gt;
| lfmai = 58&lt;br /&gt;
| lfjun = 54&lt;br /&gt;
| lfjul = 56&lt;br /&gt;
| lfaug = 60&lt;br /&gt;
| lfsep = 66&lt;br /&gt;
| lfokt = 74&lt;br /&gt;
| lfnov = 82&lt;br /&gt;
| lfdez = 86&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Uspenskii sobor astrakhan 2006 2.JPG|mini|Mariä-Entschlafens-Kathedrale]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Panarama astrakhan 2009.jpg|mini|Das Panorama des zentralen Teiles Astrachans von der „neuen Brücke“]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Astrakhan Russia-v2-p168.jpg|mini|Historische Ansicht von Astrachan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Astrachan ist in großem Maße historische Bausubstanz aus den verschiedensten Epochen erhalten. Die Stile reichen von [[Renaissance]] über [[Klassizismus]] bis hin zu [[Orientalisierende Architektur|(neo)maurischen]] sowie speziell [[Russische Architektur|russischen]] und [[Orthodoxe Kunst|orthodoxen]] Einflüssen. Bekannte Sehenswürdigkeiten sind der [[Astrachaner Kreml]] nebst [[Mariä-Entschlafens-Kathedrale (Astrachan)|Mariä-Entschlafens]]- und Dreifaltigkeits-Kathedrale, der Englische Hof, die Kaufmannshäuser (u.&amp;amp;nbsp;a. das Gebäude der Börse und der Komplex der Stadtverwaltung), die zahlreichen Kirchen (u.&amp;amp;nbsp;a. die Ioann-Slatoust-Kirche, die Pokrowski-Kirche u.&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;a.), die Gemäldegalerie (umfangreiche Sammlung von russischer Kunst), das Heimatkundemuseum, das [[Welimir Chlebnikow|Chlebnikow]]-Museum, das Museum des Zweiten Weltkrieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Moscheen ==&lt;br /&gt;
In Astrachan sind sechs Moscheen zu finden: Die &amp;#039;&amp;#039;Weiße Moschee&amp;#039;&amp;#039;, auch als Tatarische Moschee bezeichnet, ist die älteste Moschee Astrachans. Bereits 1777 berichtet Gmelin von einer damals noch hölzernen Weißen Moschee. Sie war die wichtigste Moschee der Tataren in der Stadt. 1810 wurde ein Steingebäude gebaut. Bis zur Revolution gab es eine zur Moschee gehörende Schule. 1930 wurde die Weiße Moschee durch die Sowjetbehörden geschlossen und später als Kindergarten verwendet. 1992, ein Jahr nach dem Untergang der Sowjetunion, gab man die Moschee den Gläubigen zurück. 1997 wurde die erste [[Madrasa|„Medresse“]] (muslimische Religionsschule) in der Oblast Astrachan eingerichtet, 2000–2008 wurde die Moschee renoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Schwarze Moschee&amp;#039;&amp;#039; war die Moschee der Kaufleute aus [[Buchara]] in Astrachan. Das Steingebäude wurde 1816 errichtet, die Moschee wurde 1930 geschlossen, einer Schule übergeben und später zerstört. 2005–2008 wurde die Moschee wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Rote&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Kasaner Moschee&amp;#039;&amp;#039; wurde am Ende des 19. Jahrhunderts aus privaten Mitteln des tatarischen Mullah Abdrachman Abdul Wagap Alijew erbaut; da er jedoch selbst zu wenig Geld hatte, war er auf die Unterstützung des tatarischen Händlers Schakir Kasakow angewiesen. 1898 wurde die Moschee vollendet – der Name „Kasaner Moschee“ hat nichts mit der Stadt Kasan zu tun, sondern meint, dass die Moschee ebenso schön wie die Kasaner Moscheen sei. Während der sowjetischen Zeit war die Moschee eine von nur zwei geöffneten Moscheen Astrachans. 1941 wurde sie geschlossen und ihr Gebäude von einer Handwerkswerkstatt genutzt, 1950 wurde sie jedoch den Gläubigen zurückgegeben. Heute ist sie die Residenz des Muftis von Astrachan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Kruischiner Moschee&amp;#039;&amp;#039; wurde am Anfang des 20. Jahrhunderts gemäß mündlicher Zeugnisse etwa 1907–1909 erbaut. 1932 wurde sie von der Sowjetmacht geschlossen und als Abstellraum benutzt. 1990 war sie beinahe vollständig zerstört. Nach der Rückgabe der Moschee an die Gläubigen im Jahr 1997 begann die aserbaidschanische Diaspora 2004 mit der Rekonstruktion der Moschee. Da sie eine schiitische Moschee ist, von der aserbaidschanischen Diaspora verwaltet wird und sich überdies an der Baku-Straße befindet, heißt sie auch &amp;#039;&amp;#039;Bakuer Moschee&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Persische Moschee&amp;#039;&amp;#039; wurde 1860 von der Gemeinschaft der Perser in Astrachan erbaut. Sie wurde von einem speziellen Rat geleitet und konnte von Neugierigen nur mit besonderer Erlaubnis betreten werden. 1939 wurde die Moschee geschlossen, und in eine Nähfabrik umgewandelt. Durch Umbauten wurde das Gebäude stark beeinträchtigt, die vier Minaretttürme an den Seiten fehlen nach wie vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Kaukasische Moschee&amp;#039;&amp;#039;, die am beliebten städtischen Markt &amp;#039;&amp;#039;Bolschije Issady&amp;#039;&amp;#039; gelegen ist, wurde 1894 oder 1900 erbaut. Mullah der Moschee war im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts der Tatare Feisulla Fetchullin. 1935 wurde die Moschee geschlossen und einer Hygiene-Aufklärungseinrichtung übergeben. 1990 gab man die Moschee der Gemeinschaft zurück, ab 1993 bis 2000 rekonstruierte man sie. Die Moschee wird vor allem von Kaukasiern besucht – [[Awaren (Kaukasus)|Awaren]], [[Darginer]], [[Laken (Volk)|Laken]], [[Lesgier]], sunnitische [[Aserbaidschaner]], aber auch [[Tataren]], [[Nogaier]] und [[Kasachen]] –, daher ihr Name. Die Gemeinschaft der Gläubigen besteht aus etwa 300 bis 500 Personen, an Feiertagen besuchen bis zu 1500 Gläubige die Moschee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Katoliceskaja cerkov Astrakhan.jpg|mini|Die katholische Kirche in Astrachan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Astrachan in der Literatur ==&lt;br /&gt;
[[Paul Fleming]] verfasste als Mitglied der Holsteinischen Expedition Gedichte über Astrachan. Astrachan wird auch in einer Episode von Grimmelshausens [[Der abenteuerliche Simplicissimus|Simplicissimus]] erwähnt.&lt;br /&gt;
Astrachan als literarischer Ort in der russischen Literatur wird vor allem durch den wichtigsten gebürtigen Astrachaner Schriftsteller, [[Welimir Chlebnikow]] geprägt, aber auch [[Konstantin Paustowski]] schrieb aus und über Astrachan. Der Historiker, Religions- und Heimatkundler Alexander Markow wählt Astrachan als Schauplatz für seine historischen Romane, wie beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;Tainy sowetnik (Der Geheimrat).&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Joseph Roth]] gibt es im Rahmen seiner in der Frankfurter Zeitung 1926 erschienenen Reiseberichte aus der damaligen Sowjetunion eine lesenswerte Beschreibung seines Besuchs dort. &amp;quot;In Astrachan beschäftigen sich viele Menschen mit Fischfang und Kaviarhandel. Der Geruch dieser Tätigkeit ist in der ganzen Stadt verbreitet. Wer nicht nach Astrachan kommen muss, der vermeidet es. Wer einmal nach Astrachan gekommen ist, der bleibt nicht lange dort.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Bildungseinrichtungen ==&lt;br /&gt;
=== Staatliche Hochschulen ===&lt;br /&gt;
* Staatliche Medizinakademie Astrachan AGMA&lt;br /&gt;
* Staatliche Universität Astrachan AGU (früher &amp;#039;&amp;#039;Pädagogische Hochschule&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Staatliche Technische Universität Astrachan („Rybwtus“) AGTU&lt;br /&gt;
* Staatliches Konservatorium Astrachan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Filialen und Technische Institute ===&lt;br /&gt;
* Fakultät der Staatlichen Akademie für Wasserstraßenverkehr des Wolgagebiets&lt;br /&gt;
* Fakultät des Instituts für Wasserstraßenverkehrsingenieure [[Nischni Nowgorod]]&lt;br /&gt;
* Filiale der Akademie für Staatsdienst [[Wolgograd]]&lt;br /&gt;
* Filiale der Offenen Sozialuniversität [[Moskau]]&lt;br /&gt;
* Filiale der Staatlichen Rechtsakademie [[Saratow]]&lt;br /&gt;
* Filiale des Südrussischen Geisteswissenschaftlichen Instituts&lt;br /&gt;
* Institut der Internationalen Universität für Business und Verwaltung Astrachan&lt;br /&gt;
* Institut für Bauingenieure Astrachan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fernverkehr ==&lt;br /&gt;
=== Luftverkehr ===&lt;br /&gt;
Der nach [[Nəriman Nərimanov]] benannte Flughafen Narimanowo (IATA: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ASF&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein internationaler Flughafen in Astrachan. Er wird vom Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;[[Offene Aktiengesellschaft|OAO]] Aeroport Astrachan&amp;#039;&amp;#039; betrieben. Nach seiner Renovierung, dem Neubau des internationalen Sektors, der im Februar 2011 eröffnet wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://alexandr-jilkin.livejournal.com/41446.html alexandr-jilkin.livejournal.com] Bericht von der Eröffnung des internationalen Sektors und Fotos auf dem Blog von Alexander Schilkin&amp;lt;/ref&amp;gt; und weiteren im Jahre 2011 durchzuführenden Arbeiten zählt er zu den modernsten Regionalflughäfen Russlands. Es gibt Direktflüge aus Astrachan nach [[Aqtau]], [[Jerewan]] und [[Moskau]].&lt;br /&gt;
Zudem wurden neue Verbindungen durch die Regionalfluggesellschaft Ak Bars Aero von und nach Kasan, Istanbul und [[Sankt Petersburg|St. Petersburg]] aufgenommen. Im Sommer wird auch Sotschi am Schwarzen Meer angeflogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eisenbahn ===&lt;br /&gt;
Astrachan wurde 1907 mit einer Seitenlinie der Rjasan-Ural-Eisenbahn (Рязано-Уральская железная дорога) von [[Werchni Baskuntschak]] aus erschlossen. Der Hauptbahnhof war ursprünglich als Sackbahnhof ausgelegt. Um die Versorgung des Ostkaukasus sicherzustellen, wurde im Herbst 1942 die Strecke bis [[Kisljar]] zum Anschluss an die [[Nordkaukasische Eisenbahn]] verlängert. Es existieren 4 tägliche Verbindungen nach Moskau sowie mindestens einmal täglich in alle größeren Städte Russlands, unter anderem auch direkt bis Murmansk. Die Strecken gehören zur [[Wolga-Eisenbahn]] (Приво́лжская желе́зная доро́га). Neben den Fernstrecken werden 4 Vorortlinien, [[Elektritschka]] genannt, betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fernstraßen ===&lt;br /&gt;
Astrachan ist Endpunkt der Fernstraßen [[R22 (Russland)|R22 Kaspi]] ([[Moskau]] – [[Wolgograd]] – Astrachan), [[R216 (Russland)|R216]] ([[Tscherkessk]] – [[Stawropol]] – [[Swetlograd]] – Astrachan) sowie [[A340 (ehemalige, Russland)|A340]] (als [[A27 (Kasachstan)|A27]] von [[Aqtöbe]] über [[Atyrau]] aus Kasachstan kommend). R22 und A340 sind Teil des Europäischen West-Ost Korridors [[Europastraße 40|E40]] von [[Calais]] bis [[Ridder]] an der chinesischen Grenze in Kasachstan. Die R22 ist ebenfalls Teil der [[Europastraße 119|E119]] von Moskau nach [[Baku]]. Zwischen Astrachan und [[Machatschkala]] existiert jedoch derzeit keine Verbindung. Aktuell&amp;lt;sup&amp;gt;seit wann?&amp;lt;/sup&amp;gt;wird an einer Nordumgehung zur Verbindung von M6 und A340 gebaut um den Durchgangsverkehr von und nach Kasachstan aus der Innenstadt zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nahverkehr ==&lt;br /&gt;
=== Vorortverkehr ===&lt;br /&gt;
Es werden vier Vorortlinien ([[Elektritschka]]) mit knapp 150&amp;amp;nbsp;km Streckenlänge betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kutum – Aksaraiskaja&lt;br /&gt;
* Kutum – GPP&lt;br /&gt;
* Kutum – Delta&lt;br /&gt;
* Astrachan – Oleinikowa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden Züge vom Typ [[SŽD-Baureihe ЭД9|ED9T]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßenbahn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 24. Juni 1900 bis zum 25. Juli 2007 besaß Astrachan ein Straßenbahnnetz mit zuletzt sechs Linien und 42 Solo-Fahrzeugen der Typen [[KTM-5]] und [[KTM-8]]. Das Netz wurde ursprünglich in Meterspur errichtet und in den Jahren 1952 bis 1957 auf russische Breitspur umgespurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== O-Bus ===&lt;br /&gt;
Astrachan besitzt seit dem 5. November 1967 ein [[Oberleitungsbus|O-Bus]]-Netz mit vier im Fahrplan 2012 ausgewiesenen Linien (1, 1A, 2, 3). Die Linie 4 wurde im Jahr 2011 gestrichen, da sie weitgehend der Linie 2 entspricht. Die zusätzlichen zwei Stationen zum Zwestnij-Stadion wurden abgebaut. Die Linie 1A ist eine Verlängerung der Linie 1 zum Flughafen und wird nur in den Sommermonaten betrieben. Die Line 3 (Soljanka – Flughafen) wird nur bei Bedarf besetzt. Es stehen derzeit (2012) 24 Busse zur Verfügung, von denen 20 täglich eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Busse ===&lt;br /&gt;
Es werden derzeit (2012) 22 Buslinien betrieben, davon zwei als Metrobusse und zwei, die an Privatunternehmen vergeben wurden. Außerdem sind 79 Linien für kleine Sammelbusse ([[Marschrutka]]) lizenziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Astrachan sind mehrere große Schiffswerften in Betrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;aszil.ru, aossrc.ru, star.ru/Filiali/Astrahan&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Der Fußballclub FK [[Wolgar Astrachan]] pendelt zwischen der drittklassigen [[Perwenstwo PFL]] und der zweitklassigen [[Perwenstwo FNL]]. Die Heimspiele werden im 17.712 Zuschauer fassenden [[Zentralstadion (Astrachan)|Zentralstadion]] ausgetragen. Von 1931 bis 2016 gab es mit dem [[FK Astrachan]] einen weiteren Fußballklub. Der FK Astrachan war früher der Klub der Schiffswerft und nannte sich dementsprechend &amp;#039;&amp;#039;Sudostroitel&amp;#039;&amp;#039;, Schiffswerftarbeiter. Er trug seine Heimspiele im städtischen Stadion im Süden der Stadt im Stadtteil Narimanowo in der Nähe des Flughafens aus. In der Stadt ist mit der [[GK Astrachanotschka]] ein bekannter Frauen[[handball]]verein der russischen Liga ansässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Astrakhan music theatre.jpg|mini|Das neue Musiktheater in Astrachan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Astrachan gibt es eines der ältesten Schauspielhäuser Russlands sowie ein Theater, das auf Kinder- und Jugendkultur spezialisiert ist und das „Südrussische Staatliche Opernhaus von Astrachan“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Chronologisch sortiert nach Geburtsjahr. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Wassili Kirillowitsch Trediakowski|Wassili Trediakowski]] (1703–1769), Schriftsteller, zählt zu den Begründern des russischen Klassizismus&lt;br /&gt;
* [[Georg Andreas Weise]] (1737–1792), deutscher lutherischer Theologe&lt;br /&gt;
* [[Dmitri Irinarchowitsch Sawalischin|Dmitri Sawalischin]] (1804–1892), Marineoffizier und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Iwan Iwanowitsch Sokolow|Iwan Sokolow]] (1823–1910), Genre- und Porträtmaler&lt;br /&gt;
* [[Ilja Nikolajewitsch Uljanow|Ilja Uljanow]] (1831–1886), Mathematik- und Physiklehrer; Vater von [[Wladimir Iljitsch Lenin|Lenin]]&lt;br /&gt;
* [[Joseph Deniker]] (1852–1918), russisch-französischer Anthropologe&lt;br /&gt;
* [[Lidija Petrowna Zeraskaja]] (1855–1931), Astronomin&lt;br /&gt;
* [[Sergei Iwanowitsch Korschinski|Sergei Korschinski]] (1861–1900), Botaniker, Genetiker und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Alexander Eduardowitsch Schmidt|Alexander Schmidt]] (1871–1939), Arabist und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Vachan Fomič Totomianc|Vachan Totomianc]] (1875–1964), Hochschullehrer, Publizist und Buchautor, Theoretiker und Propagandist der Genossenschaftsbewegung&lt;br /&gt;
* [[Boris Michailowitsch Kustodijew|Boris Kustodijew]] (1878–1927), Maler und Grafiker&lt;br /&gt;
* [[Michail Abramowitsch Trilisser|Michail Trilisser]] (1883–1940), Revolutionär, Politiker und Geheimdienstchef&lt;br /&gt;
* [[Alexander Ignatjewitsch Tarassow-Rodionow|Alexander Tarassow-Rodionow]] (1885–1938), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Wladimir Nikolajewitsch Sarabjanow|Wladimir Sarabjanow]] (1886–1952), Philosoph, Historiker und Wirtschaftswissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Boris Jewsejewitsch Gusman|Boris Gusman]] (1892–1944), Journalist und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Walerija Wladimirowna Barsowa|Walerija Barsowa]] (1892–1967), Sopranistin, Opernsängerin und Hochschullehrerin&lt;br /&gt;
* [[Pelageja Jakowlewna Polubarinowa-Kotschina|Pelageja Polubarinowa-Kotschina]] (1899–1999), Mathematikerin&lt;br /&gt;
* [[Marija Petrowna Maksakowa|Marija Maksakowa]] (1902–1974), Opernsängerin&lt;br /&gt;
* [[Alexei Alexejewitsch Jepischew|Alexei Jepischew]] (1908–1985), Armeegeneral&lt;br /&gt;
* [[Eugen Kapp]] (1908–1996), sowjetisch-estnischer Komponist&lt;br /&gt;
* [[Boris Lasarewitsch Kljusner|Boris Kljusner]] (1909–1975), Komponist&lt;br /&gt;
* [[Boris Dmitrijewitsch Urlapow|Boris Urlapow]] (1912–1982), Flugzeugkonstrukteur&lt;br /&gt;
* [[Mariam Semjonowna Atlas|Mariam Atlas]] (1912–2006), Ökonomin und Hochschullehrerin&lt;br /&gt;
* [[Wieńczysław Gliński]] (1921–2008), polnischer Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Maja Chaschetdinowna Schigajewa|Maja Schigajewa]] (1927–2017), sowjetisch-kasachische Mikrobiologin und Hochschullehrerin&lt;br /&gt;
* [[Wjatscheslaw Michailowitsch Andrejew|Wjatscheslaw Andrejew]] (* 1941), Physiker und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Juri Alexandrowitsch Susdalzew|Juri Susdalzew]] (* 1945), Schwimmer&lt;br /&gt;
* [[Boris Georgijewitsch Kusnezow|Boris Kusnezow]] (1947–2006), Boxer und Olympiasieger [[Olympische Sommerspiele 1972/Boxen|1972]]&lt;br /&gt;
* [[Vladimir Jarmolenko]] (* 1948), litauischer Politiker&lt;br /&gt;
* [[Ljudmila Iljinitschna Maslakowa|Ljudmila Maslakowa]] (* 1952), Sprinterin&lt;br /&gt;
* [[Rinat Faisrachmanowitsch Dassajew|Rinat Dassajew]] (* 1957), Fußballtorwart&lt;br /&gt;
* [[Galina Pawlowna Beloglasowa|Galina Beloglasowa]] (* 1967), rhythmische Sportgymnastin und Weltmeisterin&amp;lt;ref&amp;gt;[http://infosport.ru/person/gimnastika-hudojestvennaya/beloglazova-galina-pavlovna Белоглазова Галина Павловна], &amp;#039;&amp;#039;infosport.ru&amp;#039;&amp;#039; (russisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Dmitri Nikolajewitsch Kobylkin|Dmitri Kobylkin]] (* 1971), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Anastassija Jurjewna Saworotnjuk|Anastassija Saworotnjuk]] (1971–2024), Schauspielerin&lt;br /&gt;
* [[Lew Gennadijewitsch Woronin|Lew Woronin]] (* 1971), Handballspieler und -trainer&lt;br /&gt;
* [[Oleg Wassiljewitsch Schein|Oleg Schein]] (* 1972), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Pjotr Anatoljewitsch Guschwin|Pjotr Guschwin]] (* 1973), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Sergey Lagodinsky]] (* 1975), deutscher Rechtsanwalt und Publizist&lt;br /&gt;
* [[Pawel Jewgenjewitsch Baschkin|Pawel Baschkin]] (* 1978), Handballspieler&lt;br /&gt;
* [[Dmitri Petrowitsch Djuschew|Dmitri Djuschew]] (* 1978), Schauspieler&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.imdb.com/name/nm1282927/ Dmitriy Dyuzhev], &amp;#039;&amp;#039;imdb.com&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://mxat.ru/actors/dyuzhev/ Дмитрий Петрович Дюжев], &amp;#039;&amp;#039;mxat.ru&amp;#039;&amp;#039; (russisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Jelena Wladimirowna Schalamowa|Jelena Schalamowa]] (* 1982), rhythmische Sportgymnastin und Olympiasiegerin [[Olympische Sommerspiele 2000/Rhythmische Sportgymnastik|2000]]&lt;br /&gt;
* [[Jelena Wiktorowna Dmitrijewa|Jelena Dmitrijewa]] (* 1983), Handballspielerin&lt;br /&gt;
* [[Waldemar Feifer]] (* 1983), deutsch-russischer Filmregisseur, Filmeditor, Stuntman, Kameramann und Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Julija Alexandrowna Kalinowskaja|Julija Kalinowskaja]] (* 1983), Ruderin&lt;br /&gt;
* [[Oxana Igorewna Koroljowa|Oxana Koroljowa]] (* 1984), Handballspielerin&lt;br /&gt;
* [[Emilija Chalsberijewna Turei|Emilija Turei]] (* 1984), Handballspielerin&lt;br /&gt;
* [[Walentin Igorewitsch Busmakow|Walentin Busmakow]] (* 1985), Handballspieler und -trainer&lt;br /&gt;
* [[Darja Witaljewna Pischtschalnikowa|Darja Pischtschalnikowa]] (* 1985), Diskuswerferin&lt;br /&gt;
* [[Sergei Wassiljewitsch Kudinow|Sergei Kudinow]] (* 1991), Handballspieler&lt;br /&gt;
* [[Kristina Michailowna Tarassowa|Kristina Tarassowa]] (* 1991), Handballspielerin&lt;br /&gt;
* [[Julija Jurjewna Chawronina|Julija Chawronina]] (* 1992), Handballspielerin&lt;br /&gt;
* [[Wjatscheslaw Alexandrowitsch Krotow|Wjatscheslaw Krotow]] (* 1993), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Albina Musfarewna Mursalijewa|Albina Mursalijewa]] (* 1996), Handballspielerin&lt;br /&gt;
* [[Karina Ibragimowna Sabirowa|Karina Sabirowa]] (* 1998), Handballspielerin&lt;br /&gt;
* [[Milana Jelamanowna Taschenowa|Milana Taschenowa]] (* 1999), Handballspielerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenbürger ==&lt;br /&gt;
Der ehemalige deutsche Bundestagsabgeordnete [[Wolf Bauer (Politiker)|Wolf Bauer]] wurde 2001 für seinen langjährigen Einsatz für Völkerverständigung als erster Ausländer seit 1917 mit der Ehrenbürgerwürde ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
Astrachan listet elf [[Gemeindepartnerschaft|Partnerstädte]] auf:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ast.aif.ru/archive/1742844 |titel=Сколько у Астрахани городов-побратимов? – Архив – АиФ Астрахань |abruf=2015-12-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Stadt!!Land!!seit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Atyrau]]||{{KAZ}}||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Brest (Belarus)|Brest]]||{{BLR}}||1999&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Fort Lauderdale]]||{{USA|Florida|Vereinigte Staaten, Florida}}||1996&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Grand-Popo]]||{{BEN}}||2003&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Iwanowo]]||{{RUS}}||1998&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Jerewan]]||{{ARM}}||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Joschkar-Ola]]||{{RUS}}||2001&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kasan]]||{{RUS}}||1997&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kislowodsk]]||{{RUS}}||1998&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Ljubljana]]||{{SVN}}||1997&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Pembroke Pines]]||{{USA|Florida|Vereinigte Staaten, Florida}}||1996&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Russe (Stadt)|Russe]]||{{BGR}}||1998&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Stawropol]]||{{RUS}}||1998&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Olga Litzenberger: &amp;#039;&amp;#039;Astrachan.&amp;#039;&amp;#039; In: Dies.: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon der Wolgadeutschen.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–B&amp;#039;&amp;#039;. BKDR Verlag, Nürnberg 2021, ISBN 978-3-948589-21-9, S. 117–128.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Astrakhan|Astrachan}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.astrakhan.ws/ www.astrakhan.ws] (russisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.astrachan.org/1.html www.astrachan.org] – Informationen zu Astrachan und dem Gebiet (deutsch)&lt;br /&gt;
* [http://www.mojgorod.ru/astrahan_obl/astrahan/index.html Astrachan auf &amp;#039;&amp;#039;mojgorod.ru&amp;#039;&amp;#039;] (russisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4334369-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort mit Seehafen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oblast Astrachan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Wolga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astrachan| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschul- oder Universitätsstadt in Russland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptstadt eines Föderationssubjekts Russlands]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schilderwaldmeister</name></author>
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