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	<title>Asen (Mythologie) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Asen_(Mythologie)&amp;diff=286&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phi: Änderung 257986662 von El Cazangero rückgängig gemacht; ein 200 Jahre altes Buch bildet nicht den aktuellen Kenntnisstand ab</title>
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		<updated>2025-07-26T06:29:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php?title=Spezial:Diff/257986662&quot; title=&quot;Spezial:Diff/257986662&quot;&gt;257986662&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Spezial:Beitr%C3%A4ge/El_Cazangero&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/El Cazangero&quot;&gt;El Cazangero&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; ein 200 Jahre altes Buch bildet nicht den aktuellen Kenntnisstand ab&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Ase|Zu anderen Bedeutungen siehe [[ASE]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Mårten Eskil Winge - Tor&amp;#039;s Fight with the Giants - Google Art Project.jpg|mini|[[Mårten Eskil Winge]]: &amp;#039;&amp;#039;Thor&amp;#039;&amp;#039;, 1872]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Asen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[Altnordische Sprache|altnordisch]] &amp;#039;&amp;#039;áss&amp;#039;&amp;#039; „Ase“, Plural: &amp;#039;&amp;#039;æsir&amp;#039;&amp;#039; „Asen“), eine [[Nordgermanische Sprachen|nordische Bezeichnung]] der [[Germanische Gottheit|germanischen Götter]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Kluge]], [[Alfred Götze (Philologe)|Alfred Götze]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]].&amp;#039;&amp;#039; 20. Auflage. Hrsg. von [[Walther Mitzka]]. De Gruyter, Berlin / New York 1967; Neudruck („21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 33 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; sind nach [[Snorri Sturluson]] in der [[Snorra-Edda|Prosa-Edda]] ein Göttergeschlecht der [[Nordische Mythologie|nordischen Mythologie]]. Dieses Geschlecht ist nach der Zahl der ihm zugehörigen Gottheiten größer als das ebenfalls nordische Göttergeschlecht der [[Wanen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Asen werden von ihrer Mentalität als kriegerische und herrschende Götter geschildert, wohingegen die Wanen als Fruchtbarkeitsgottheiten stilisiert werden. Bei Snorri findet jedoch eine stringente Trennung der Geschlechter nicht statt. Zudem wird der Begriff „Ase“ in Quellen auch als ein genereller Begriff für (heidnischer) „Gott“ gebraucht (siehe auch: [[Gott#Etymologie im germanischen Sprachraum|Abschnitt Etymologie im germanischen Sprachraum]] bei &amp;#039;&amp;#039;Gott&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der Begriff „Ase“ ist inschriftlich zuerst fassbar belegt in einer Runeninschrift aus dem 2. Jahrhundert aus [[Moorfund von Vimose|Vimose]] in Dänemark: &amp;#039;&amp;#039;asau wija&amp;#039;&amp;#039; „ich weihe dem Asen/Gott“. Ein weiterer Beleg ist die Form &amp;#039;&amp;#039;Ansis&amp;#039;&amp;#039; bei [[Jordanes]] (Getica 13,78), hier werden diese als mythische Vorfahren der Goten als &amp;#039;&amp;#039;semideos&amp;#039;&amp;#039;, lateinisch für „Halbgötter“, bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutet wird, dass die Herkunft des Wortes Asen auf die Pfahlidole oder [[Anthropomorphe Pfahlgötter|Pfahlgötter]] zurückgehen könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Delphin Verlag |Titel=Nordische Mythen streitbare Götter, sagenhafte Stätten, tragische Helden |Ort=Köln |Datum=2019 |ISBN=978-3-96128-352-1 |Seiten=175}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wurzel der heutigen Worte „Balken“ und „Pfosten“ haben eine nahe Verwandtschaft zu den Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;æsir&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;áss&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Arnulf Krause |Titel=Die Götterlieder der älteren Edda |Ort=Stuttgart |Datum=2006 |ISBN=978-3-15-018426-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Historiker [[Friedrich Rühs]] spekulierte 1812, das Wort sei später entstanden, nachdem sich bei den Mönchen und Gelehrten ein System über die Bevölkerung des Nordens von [[Asien]] her gebildet habe; daher erscheine das Wort so isoliert, in einer so bestimmten Bedeutung, in keinem verwandten Dialekt wiederkehrend, und gehe in der lebendigen Sprache endlich völlig unter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=[[Friedrich Rühs]] | Titel=Die Edda nebst einer Einleitung über nordische Poesie und Mythologie | Seiten=10 | Online=https://archive.org/details/bub_gb_kGYAAAAAcAAJ/page/n19/mode/1up}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das altisländische, beziehungsweise altnordische &amp;#039;&amp;#039;áss&amp;#039;&amp;#039; weist durch den runischen Beleg einen u-Stamm auf, wodurch auf ein germanisches &amp;#039;&amp;#039;*ansu-z&amp;#039;&amp;#039; zu schließen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Bammesberger: &amp;#039;&amp;#039;Gotisch ansis und urgermanisch *ans(u)&amp;#039;&amp;#039;, S. 233.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Sitzmann, Friedrich E. Grünzweig: &amp;#039;&amp;#039;Die altgermanischen Ethnonyme&amp;#039;&amp;#039;, S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch den Beleg bei Jordanes wird in der Forschung diskutiert, ob durch die Form &amp;#039;&amp;#039;ansis&amp;#039;&amp;#039;, neben der altnordischen Form mit dem u-Stamm, berechtigt ein i-Stamm anzunehmen ist und in der Folge auf ein germanisches &amp;#039;&amp;#039;*ansi-z&amp;#039;&amp;#039; rückzuführen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Sitzmann, Friedrich E. Grünzweig: &amp;#039;&amp;#039;Die altgermanischen Ethnonyme,&amp;#039;&amp;#039; S. 34, 35&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vladimir Orel: &amp;#039;&amp;#039;Handbook of Germanic Etymology&amp;#039;&amp;#039;, S. 21.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im deutschsprachigen Raum hat sich das Wort Asen (über &amp;#039;&amp;#039;āss&amp;#039;&amp;#039; entwickelt aus germanisch &amp;#039;&amp;#039;ans-&amp;#039;&amp;#039; „Gott“; vgl. auch &amp;#039;&amp;#039;anses&amp;#039;&amp;#039; „Halbgötter“, bei Jordanus um 550) als Bezeichnung der germanischen Götter im 19. Jahrhundert eingebürgert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Kluge]], [[Alfred Götze (Philologe)|Alfred Götze]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]].&amp;#039;&amp;#039; 20. Auflage. Hrsg. von [[Walther Mitzka]]. De Gruyter, Berlin / New York 1967; Neudruck („21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 33.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Asen der Edda ==&lt;br /&gt;
Nach der [[Edda|Jüngeren Edda]] wohnen die Asen in [[Asgard (Mythologie)|Asgard]] (Sitz der Götter). Sie herrschen über die Welt und die Menschen. Ihnen werden Eigenschaften wie Stärke, Macht und Kraft zugeschrieben. Sie sind weitgehend vermenschlicht, haben also einen irdischen Alltag. Wie die Menschen sind sie sterblich. Nur durch die Äpfel der [[Idun (Göttin)|Idun]] halten sie sich jung, bis fast alle von ihnen zur [[Ragnarök]] getötet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammbaum der nordischen Gottheiten ==&lt;br /&gt;
Die folgende Übersicht zeigt die verwandtschaftlichen Beziehungen zwischen den bekanntesten nordischen Gottheiten aus den Geschlechtern der Asen und [[Wanen]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Stammbaum Asen und Wanen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das goldene Zeitalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Tefldu í túni,&lt;br /&gt;
: teitir váru,&lt;br /&gt;
: var þeim vettergis&lt;br /&gt;
: vant ór gulli,&lt;br /&gt;
: uns þrjár kvámu&lt;br /&gt;
: þursa meyjar&lt;br /&gt;
: ámáttkar mjök&lt;br /&gt;
: ór Jötunheimum.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.heimskringla.no/wiki/V%C3%B6lusp%C3%A1 |titel=Völuspá |abruf=2021-10-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das goldene Zeitalter wird beschrieben als eine glückliche Zeit, in der die Götter ohne Menschen auf einer grünen Erde wie Kinder lebten. In dieser Zeit legten sie Essensvorräte an, fertigten Zangen, Ambosse und Hämmer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wilhelm Wägner |Titel=Asgard and the gods: the tales and traditions of our northern ancestors |Seiten=266}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Åsa (Vorname)]] (weiblicher Vorname)&lt;br /&gt;
* [[Ásatrú]] (germanisches Neuheidentum)&lt;br /&gt;
* [[Germanische Gottheit]]&lt;br /&gt;
* [[Nordgermanische Religion]]&lt;br /&gt;
* [[Nordische Mythologie]]&lt;br /&gt;
* [[Angelsächsische Religion]]&lt;br /&gt;
* [[Kontinentalgermanische Mythologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alfred Bammesberger: &amp;#039;&amp;#039;Gotisch ansis und urgermanisch *ans(u)-.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Beiträge zur Namenforschung]].&amp;#039;&amp;#039; Band 31, 1999, S. 231–240.&lt;br /&gt;
* Vladimir Orel: &amp;#039;&amp;#039;A Handbook of Germanic Etymology.&amp;#039;&amp;#039; Brill, Leiden/Boston 2003, ISBN 90-04-12875-1.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Simek]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der germanischen Mythologie&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 368). 3., völlig überarbeitete Auflage. Kröner, Stuttgart 2006, ISBN 3-520-36803-X.&lt;br /&gt;
* Alexander Sitzmann, Friedrich E. Grünzweig: &amp;#039;&amp;#039;Die altgermanischen Ethnonyme.&amp;#039;&amp;#039; Fassbaender, Wien 2008, ISBN 978-3-902575-07-4.&lt;br /&gt;
* [[Jan de Vries (Philologe)|Jan de Vries]]: &amp;#039;&amp;#039;Altgermanische Religionsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 3., unveränderte Auflage. De Gruyter, Berlin/New York 1970, Reprint 2010, Band 1: ISBN 978-3-11-002678-8, Band: 2 ISBN 978-3-11-002807-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122914880|VIAF=35350367}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanische Gottheit| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gruppe von Gottheiten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phi</name></author>
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