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	<title>Anke Fuchs - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Anke_Fuchs&amp;diff=10999&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Veröffentlichungen (Auswahl) */</title>
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		<updated>2025-04-07T03:20:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Veröffentlichungen (Auswahl)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die SPD-Politikerin Anke Fuchs. Zur Slam-Poetin siehe [[Anke Fuchs (Autorin)]]; zur CDU-Politikerin siehe [[Anke Fuchs-Dreisbach]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F062763-0010, München, SPD-Parteitag, Anke Fuchs.jpg|mini|hochkant|Anke Fuchs, 1982]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F079276-0012, Münster, SPD-Parteitag, Anke Fuchs.jpg|mini|Anke Fuchs 1988 auf dem SPD-Parteitag in Münster]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anke Fuchs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geborene &amp;#039;&amp;#039;Nevermann&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Juli]] [[1937]] in [[Hamburg]]; † [[14. Oktober]] [[2019]] in [[Wilhelmshaven]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/politik/deutschland/article201931262/Fruehere-Gesundheitsministerin-SPD-Politikerin-Anke-Fuchs-gestorben.html &amp;#039;&amp;#039;SPD-Politikerin Anke Fuchs gestorben.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Die Welt]], 15. Oktober 2019. Abgerufen am 15. Oktober 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fes.de/beitraege/wir-trauern-um-anke-fuchs Friedrich Ebert Stiftung vom 14. Oktober 2019: &amp;#039;&amp;#039;Wir trauern um Anke Fuchs&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 15. Oktober 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;), war eine [[Deutschland|deutsche]] [[Politiker]]in ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fuchs war von April bis Oktober 1982 [[Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend|Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit]] und von 1998 bis 2002 [[Präsident des Deutschen Bundestages#Stellvertreter|Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Beruf ==&lt;br /&gt;
Anke Fuchs war die Tochter des früheren Hamburger [[Erster Bürgermeister|Ersten Bürgermeisters]] [[Paul Nevermann]] (SPD).&amp;lt;ref&amp;gt;Udo Kempf (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kanzler und Minister 1949–1998. Biografisches Lexikon der deutschen Bundesregierungen.&amp;#039;&amp;#039; Westdeutscher Verlag, Wiesbaden 2001, S. 261.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Abitur]] 1956 begann sie ein Studium der [[Rechtswissenschaft]], das sie mit dem Ersten Staatsexamen beendete. 1964 legte sie das [[Juristenausbildung in Deutschland|Zweite Juristische Staatsexamen]] ab. Danach war sie bis 1968 Referentin für Arbeitsrecht und Sozialpolitik beim [[Deutscher Gewerkschaftsbund|DGB]]-Bezirk Nordmark. 1971 bis 1977 übernahm sie die Funktion eines geschäftsführenden Vorstandsmitglieds der [[IG Metall]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Anke Fuchs war verheiratet mit dem früheren [[Bremer Staatsräte und Stellvertreter von Senatoren|Bremer Staatsrat]] Andreas Fuchs und Mutter zweier Kinder, darunter der Hamburger Datenschutzbeauftragte [[Thomas Fuchs (Manager)|Thomas Fuchs]]. Ihre Brüder [[Jan Nevermann]] (1935–2018) und [[Knut Nevermann]] (1944–2024)  traten auch der SPD bei und gingen in die Politik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Seit 1956 war Fuchs Mitglied der SPD. Ab 1979 gehörte sie dem SPD-Bundesvorstand an. Für die [[Landtagswahl in Niedersachsen 1986|Landtagswahl in Niedersachsen am 15. Juni 1986]] war sie zunächst als SPD-Spitzenkandidatin im Gespräch. Nachdem allerdings der frühere Juso-Vorsitzende und jüngere Vertreter [[Gerhard Schröder]] seine Kandidatur angekündigt hatte und sich dazu der Unterstützung mehrerer Kreisverbände seiner Partei versichert hatte, verzichtete Fuchs. Von 1986 bis 1991 war sie zudem Mitglied im Präsidium der SPD. Vom 15. Juni 1987 bis 1991 war sie als erste Frau Bundesgeschäftsführerin der SPD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl des ersten [[Sächsischer Landtag|Sächsischen Landtags]] nach dem Ende der DDR [[Landtagswahl in Sachsen 1990|am 14. Oktober 1990]] kandidierte sie als Spitzenkandidatin der SPD. Sie war damit die erste Frau, die bei Landtagswahlen in Deutschland an der Spitze einer [[Volkspartei (Parteityp)|Volkspartei]] stand. Anders als ihr CDU-Kontrahent [[Kurt Biedenkopf]], der schon vor dem Mauerfall mehrmals in der DDR weilte und seit April 1990 eine Gastprofessur an der [[Universität Leipzig]] innehatte, trat sie in Sachsen erst gut zwei Monate vor der Landtagswahl in Erscheinung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rätsch 63&amp;quot; /&amp;gt; Der Zweitstimmenanteil von 19,1 % ist das bis einschließlich 2024 beste Landtagswahlergebnis der [[SPD Sachsen|sächsischen SPD]] seit der Wiedervereinigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordnete ==&lt;br /&gt;
Als 1971 die [[Verfassung der Freien und Hansestadt Hamburg]] derart geändert wurde, dass das Bürgerschaftsmandat von Senatoren fortan ruhte, gelangte sie am 19. Februar 1971 zur Ausübung des Mandats eines Senators in die [[Hamburgische Bürgerschaft]]. Sie legte das Mandat jedoch bereits zum 31. Dezember 1971 wegen ihrer Gewerkschaftstätigkeit wieder nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1980 bis 2002 war sie [[Mitglied des Deutschen Bundestages]]. Von April 1993 bis Oktober 1998 war sie hier Stellvertretende Vorsitzende der [[SPD-Bundestagsfraktion]]. Von Oktober 1998 bis Oktober 2002 bekleidete sie dann das Amt der [[Präsident des Deutschen Bundestages#Stellvertreter|Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anke Fuchs war [[Bundestagswahl 1980|1980]] und [[Bundestagswahl 1998|1998]] als direkt gewählte Abgeordnete des [[Bundestagswahlkreis Köln II|Wahlkreises Köln II]] und sonst stets über die [[Landesliste]] [[Nordrhein-Westfalen]] in den [[Deutscher Bundestag|Bundestag]] eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Zitat aus ihrer Rede am 12. Dezember 1985 in der 184. Sitzung des Bundestages wurde 1988 von der Popband [[Okay (Band)|O.K.]] für ihre Hitsingle &amp;#039;&amp;#039;Okay!&amp;#039;&amp;#039; gesampelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Am 26. April 1977 wurde sie zur [[Staatssekretär]]in im [[Bundesministerium für Arbeit und Soziales|Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Bundestagswahl 1980]] wurde sie zur [[Parlamentarischer Staatssekretär|Parlamentarischen Staatssekretärin]] beim Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge einer Kabinettsumbildung wurde sie noch kurz vor dem Ende der [[Sozialliberale Koalition|sozialliberalen Koalition]] am 28.&amp;amp;nbsp;April 1982 zur Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit ernannt. Nach der Wahl von [[Helmut Kohl]] zum [[Bundeskanzler (Deutschland)|Bundeskanzler]] schied sie am 4.&amp;amp;nbsp;Oktober 1982 aus der [[Bundesregierung (Deutschland)|Bundesregierung]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesellschaftliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Von 1995 bis 2007 war sie die Präsidentin des [[Deutscher Mieterbund|Deutschen Mieterbundes]]. Das Amt hatte auch ihr Vater Paul Nevermann innegehabt. Außerdem war sie von 2003 bis 2010 Vorsitzende der [[Friedrich-Ebert-Stiftung]]. Des Weiteren war sie Vorsitzende des Aufsichtsrates der [[DMB Rechtsschutz-Versicherung AG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=mit [[Herbert Ehrenberg]] |Titel=Sozialstaat und Freiheit: von der Zukunft des Sozialstaats |Verlag=Suhrkamp |Ort=Frankfurt am Main |Datum=1981 |ISBN=3-518-37233-5}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Anke Fuchs |Titel=Mut zur Macht. Selbsterfahrung in der Politik |Verlag=Hoffmann und Campe |Ort=Hamburg |Datum=1991 |ISBN=3-455-08428-1}}&lt;br /&gt;
**  Aktualisierte Taschenbuchauflage: &amp;#039;&amp;#039;Mut zur Macht. Selbsterfahrung in der Politik.&amp;#039;&amp;#039; Droemer Knaur, München 1993, ISBN 3-426-80018-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Paul Nevermann&lt;br /&gt;
   |Titel=Metaller – Bürgermeister – Mieterpräsident. Rosinen aus meinem Lebenskuchen.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag Deutscher Mieterbund&lt;br /&gt;
   |Ort=Köln&lt;br /&gt;
   |Datum=1977}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Sibylle Plogstedt]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Wir haben Geschichte geschrieben. Zur Arbeit der DGB-Frauen 1945–1990.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Psychosozial Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Gießen&lt;br /&gt;
   |Datum=2013&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8379-2318-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland]] mit Großem Verdienstkreuz (1986) mit Stern (1997) und Schulterband (2002)&lt;br /&gt;
* 2024 wird der &amp;#039;&amp;#039;Anke-Fuchs-Platz&amp;#039;&amp;#039; in [[Zollstock (Köln)|Köln-Zollstock]] nach ihr benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Stadt Köln |Titel=Neubenennungen, Umbenennungen, Einbeziehung und Aufhebung von Straßen in Köln |Sammelwerk=235/1 - Zentrales Namensarchiv |Datum=2024-03-22 |Online=https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/bekanntmachungen/2024/2024.03.22_0071-01_neu-umbenennung_strassen_koeln_vm221.pdf |Format=PDF |KBytes=157}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Schmidt III]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|13566179X}}&lt;br /&gt;
* {{Biographie beim Deutschen Bundestag|Anke Fuchs (Köln)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zeitzeugen.fes.de/anke-fuchs?vid=0_i66wx2yk Anke Fuchs Zeitzeugin im Videointerview]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rätsch 63&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Anke Rätsch |Titel=Der Sächsische Landtag in den ersten beiden Wahlperioden (1990–1999): Tätigkeit, Professionalisierung und Selbstbild seiner Abgeordneten |TitelErg=Dissertation |Ort=Chemnitz |Datum=2008 |Seiten=63 f. |Online=https://monarch.qucosa.de/api/qucosa%3A18923/attachment/ATT-0/ |Format=PDF |KBytes=2100}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Bundesfamilienminister&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Bundesgesundheitsminister&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett Schmidt III&lt;br /&gt;
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|Navigationsleiste Vorsitzende der Friedrich-Ebert-Stiftung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13566179X|LCCN=n80004574|VIAF=76876646}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fuchs, Anke}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsvizepräsident (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienminister (Bundesrepublik Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheitsminister (Bundesrepublik Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesgeschäftsführer der SPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamteter Staatssekretär (Bundesrepublik Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parlamentarischer Staatssekretär (Bundesrepublik Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:IG-Metall-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1937]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2019]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fuchs, Anke&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Nevermann, Anke (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (SPD), MdHB, MdB und Bundesministerin, MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Juli 1937&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Oktober 2019&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wilhelmshaven]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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