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	<title>Anhalt - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Rustikalinski am 23. August 2025 um 09:29 Uhr</title>
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		<updated>2025-08-23T09:29:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den früheren Gliedstaat des Deutschen Reiches, weitere Bedeutungen siehe unter [[Anhalt (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Bundesstaat des Deutschen Reiches||Landesname = Anhalt&lt;br /&gt;
|Flagge             = [[Datei:Flagge Herzogtum Anhalt.svg|150px|rand|Flagge von Anhalt]]&lt;br /&gt;
|BILD-FLAGGE-RAHMEN = ja&lt;br /&gt;
|Wappen             = [[Datei:Coat of Arms of the Duchy of Anhalt.svg|125px|Wappen von Anhalt]]&lt;br /&gt;
|Karte Kaiserreich  = [[Datei:German Empire - Anhalt (1871).svg|300px|Lage des Herzogtums Anhalt im Deutschen Kaiserreich]]&lt;br /&gt;
|Karte = [[Datei:Herzogtum anhalt 1863-1918.svg|300px|Anhalt 1863–1942]]&lt;br /&gt;
|Hauptstadt         = [[Dessau]]&lt;br /&gt;
|Regierungsform     = [[Monarchie]], [[Republik]]&lt;br /&gt;
|Staatsoberhaupt    = [[Herzog]] (bis 1918), ab 1918 [[Ministerpräsident]]&lt;br /&gt;
|Dynastie           = [[Askanier]]&lt;br /&gt;
|Periode            = 1212/1863-1945&lt;br /&gt;
|Fläche             = 2299 km² (1925)&lt;br /&gt;
|Einwohner          = 351.045 (1925)&lt;br /&gt;
|Bevölkerungsdichte = 153 Einwohner pro km²&lt;br /&gt;
|Vorläufer = [[Anhalt-Dessau]], [[Fürstentum Anhalt-Zerbst|Anhalt-Zerbst]], [[Anhalt-Köthen]], [[Anhalt-Bernburg]]&lt;br /&gt;
|Nachfolger         = [[Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
|Hymne              = Anhalt-Lied&lt;br /&gt;
|Bundesrat          = 1 Stimme&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anhalt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Region]] [[Mitteldeutschland]]s, die ab 1871 als [[Herzogtum Anhalt]] und von 1918 bis 1945 als [[Freistaat Anhalt]] bzw. als Land Anhalt ein [[Gliedstaat]] des [[Deutsches Reich|Deutschen Reiches]] war. Erstmals war Anhalt zwischen 1947 und 1952 Teil des Landes [[Sachsen-Anhalt]] und ist seit der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]] im Jahr 1990 erneut zugehörig zum gleichnamigen [[Neue Länder|neuen Bundesland]]. In der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] gehörte das Gebiet Anhalts zu den [[Bezirk]]en [[Bezirk Halle|Halle]] und [[Bezirk Magdeburg|Magdeburg]]. Eng verbunden mit der Geschichte Anhalts ist das [[Deutscher Adel|Adelsgeschlecht]] der [[Askanier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Fürstentum Anhalt ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Blaeu 1645 - Archiepiscopatus Maghdeburgensis et Anhaltinus Ducatus cum terris adjacentibus.jpg|mini|links|Anhaltinus Ducatus im Jahr 1645]]&lt;br /&gt;
[[Datei:TS-00005.jpg|mini|links|Das Fürstentum Anhalt, Karte von [[Peter Schenk der Ältere|Peter Schenk]] (1710)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Map of Anhalt (1259).svg|mini|Die anhaltischen Fürstentümer nach der ersten Teilung von 1252]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Map of Anhalt (1747-1793).svg|mini|Die anhaltischen Fürstentümer 1747 bis 1793]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Askanier}}&lt;br /&gt;
Das Fürstentum Anhalt entwickelte sich seit 1212 aus einer Erbteilung des (viel später so genannten) [[Adel|Hauses]] der Askanier. Erstmals nachweisbar ist der Titel „Fürst von Anhalt“ 1215 bei [[Heinrich I. (Anhalt)|Heinrich I. von Anhalt]]. Der Name „Anhalt“ geht auf die askanische Stammburg, [[Burg Anhalt]] bei [[Harzgerode]], zurück. Für seine wohl erst in der Neuzeit auch das Land, seine Bewohner und ihre Identität erfassende Verbreitung war der an der Burg hängende Fürstentitel aber entscheidend. Der Name „Askanier“ wiederum rührt von der Residenz des Hauses in [[Aschersleben]] (lateinisch: &amp;#039;&amp;#039;Ascharia&amp;#039;&amp;#039;). Sie gab wiederum jener älteren Grafschaft Aschersleben ihren Namen, die bereits vom [[Sachsenspiegel]] als eines der sieben [[Fahnlehen]] Sachsens erwähnt wird. Das Fürstentum Anhalt wurde im Laufe der Zeit mehrfach durch [[Erbteilung]] zersplittert, unter anderem in [[Anhalt-Aschersleben]], [[Anhalt-Bernburg]], [[Anhalt-Dessau]], [[Anhalt-Köthen]], [[Fürstentum Anhalt-Zerbst|Anhalt-Zerbst]]. Diese Namen verdanken sich späterer historischer Zuschreibung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals wieder vereinigt wurde das [[Fürstentum]] Anhalt 1570. Bereits 1603 wurde es aber wieder in die [[Kleinstaat]]en Anhalt-Bernburg, Anhalt-Dessau, Anhalt-Köthen, Anhalt-Zerbst (und 1611 [[Anhalt-Plötzkau]] durch Teilung des Fürstentums Anhalt-Bernburg) aufgeteilt. 1665 übernahm die Anhalt-Plötzkauer Fürstenlinie nach Aussterben der Anhalt-Köthener deren Fürstentum. Das Anhalt-Plötzkauer Teilfürstentum fiel gleichzeitig an Anhalt-Bernburg zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1797 wurde Anhalt-Zerbst nach Aussterben der Zerbster Fürstenlinie auf die anderen anhaltischen Fürstentümer [[Zerbster Teilung|aufgeteilt]]. 1806 erhielt [[Alexius Friedrich Christian (Anhalt-Bernburg)|Fürst von Anhalt-Bernburg]] vom letzten Kaiser des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reichs]], [[Franz II. (HRR)|Franz II.]], das Recht, sich „Herzog“ zu nennen, 1807 wurden die beiden verbleibenden Fürstentümer Anhalt-Dessau und Anhalt-Köthen von Napoleon I. zu Herzogtümern erhoben und traten am 18. April 1807 dem [[Rheinbund]] bei. Nach dem Ende der [[Befreiungskriege]] wurden sie als souveräne Kleinstaaten Mitglieder des [[Deutscher Bund|Deutschen Bundes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzogtum Anhalt 1863–1918 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte-Anhalt-1908.jpg|mini|Der Freistaat Anhalt]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Askanier#Herzogtum Anhalt|titel1=Askanier, Abschn. Herzogtum Anhalt}}&lt;br /&gt;
Nach dem Erlöschen der [[Stammlinie|Linien]] in Köthen (1847) und Bernburg (1863) kam es zum Zusammenschluss der drei Herzogtümer zu einem vereinigten Herzogtum Anhalt mit [[Dessau]] als [[Hauptstadt]]. 1867 trat Anhalt als [[Gliedstaat|Bundesstaat]] dem unter [[Königreich Preußen|preußischer]] Führung entstandenen [[Norddeutscher Bund|Norddeutschen Bund]] und 1871 dem [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Reich]] bei. Im [[Bundesrat (Deutsches Reich)|Bundesrat]] in Berlin hatte es eine Stimme, wie auch vorher schon im [[Bundestag (Deutscher Bund)|Bundestag]] in Frankfurt am Main.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Regener: &amp;#039;&amp;#039;Das Herzogtum Anhalt in der Zeit der Reichseinigungskriege (1864-1871)&amp;#039;&amp;#039; In: Mitteilungen des Vereins für Anhaltische Landeskunde 32 (2023), S. 257–271.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freistaat Anhalt 1918–1934, seit 1934 Land Anhalt ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Freistaat Anhalt}}&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Novemberrevolution]] 1918 wurden auch in Anhalt [[Arbeiter- und Soldatenrat|Arbeiter- und Soldatenräte]] gebildet. Diese arbeiteten eher pragmatisch und stellten keine radikalen Forderungen. Am 12. November verkündete Prinzregent [[Aribert von Anhalt|Aribert]] stellvertretend für den minderjährigen Herzog [[Joachim Ernst von Anhalt|Joachim Ernst]] die Abdankung und den Thronverzicht für die regierende Familie der Askanier. Anhalt wurde zu einem [[Freistaat (Republik)|Freistaat]] in der [[Weimarer Republik]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Regener: &amp;#039;&amp;#039;Der Sturz der Askanier 1918 in Anhalt.&amp;#039;&amp;#039; In: Justus H. Ulbricht (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Anhalts Weg ins „Zeitalter der Extreme“ 1871–1945.&amp;#039;&amp;#039; Halle (Saale) 2014, S. 29–49.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den Landtagswahlen im April 1932 wurde die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] mit 15 [[Mandat (Politik)|Mandaten]] (6 Mandatsträger waren aus Dessau) stärkste Fraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anhalt nach 1945 ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kam es zum Zusammenschluss mit der ehemaligen [[Preußen|preußischen]] [[Provinz Sachsen]] zum [[Land (DDR)|Land]] Sachsen-Anhalt in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]]. Dieses Land hatte aber nur kurz Bestand: Bei der [[Verwaltungsreform von 1952]] wurde das Land Sachsen-Anhalt aufgeteilt, und der ehemals anhaltische Teil gehörte danach zu den [[Bezirk]]en [[Bezirk Halle|Halle]] und [[Bezirk Magdeburg|Magdeburg]] in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] 1990 wurde das Land [[Sachsen-Anhalt]] in leicht veränderten Grenzen, unter Einschluss aller anhaltischen Gebiete, wieder errichtet. Im Zeitraum zwischen den [[Kreisreform]]en von 1994 und 2007 gab es einen [[Landkreis Anhalt-Zerbst]], der seit 1. Juli 2007 zumindest teilweise in den neu gebildeten [[Landkreis Anhalt-Bitterfeld]] aufgegangen ist (teilweise im Landkreis Jerichower Land). Das Anhalt im Namen des Landkreises bezieht sich aber auf die Kreisstadt Köthen/Anhalt und die Stadt Zerbst/Anhalt; der historische Name „Anhalt“ lebt somit im Landes- und Kreis- und Stadtnamen weiter. Das Gebiet der [[Evangelische Landeskirche Anhalts|Evangelischen Landeskirche Anhalts]] entspricht noch heute dem ehemaligen Herzogtum bzw. Freistaat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Anhalt“ befindet sich auch im Namen des [[Berlin Anhalter Bahnhof|Anhalter Bahnhofs]] in [[Berlin]], der den nördlichen Endpunkt der [[Berlin-Anhaltische Eisenbahn-Gesellschaft|Berlin-Anhaltischen Eisenbahnstrecke]] ([[Bahnstrecke Berlin–Halle]]) bildete und heute nur noch ein unterirdischer [[S-Bahn Berlin|S-Bahnhof]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Blason Duché d&amp;#039;Anhalt.svg|mini|Wappen von Anhalt]]&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: Das Wappen ist dreimal geteilt und zweimal gespalten mit Mittelschild im fünften Feld. In den Feldern:&lt;br /&gt;
* [[Herzschild]] (Feld 5): Gespalten, rechts in Silber ein am Spalt hervorbrechender roter Adler, links neunmal von Schwarz und Gold geteilt, belegt mit einem schrägen grünen [[Rautenkranz (Heraldik)|Rautenkranz]]. (Stammwappen der Askanier und Kleines Staatswappen des Herzogtums Anhalt mit dem brandenburgischen Adler und dem sächsischen Rautenwappen)&lt;br /&gt;
* Feld 1: Neunmal von Schwarz und Gold geteilt. ([[Herzogtum Sachsen (1180–1422)|Herzogtum Sachsen]], Anspruchswappen)&lt;br /&gt;
* Feld 2: In Blau ein gekrönter goldener Adler. ([[Pfalzgrafschaft zu Sachsen]], Anspruchswappen)&lt;br /&gt;
* Feld 3: In Silber drei rote Seeblätter (2:1). ([[Herzogtum Engern]], Anspruchswappen)&lt;br /&gt;
* Feld 4: In Silber eine schräglinke rote Zinnenmauer mit geschlossenem goldenen Tor, darauf linksgewendet ein schwarzer Bär mit goldener Krone und silbernem Halsband schreitend. (Geschlecht der Beringer und Herzogtum Bernburg)&lt;br /&gt;
* Feld 6: Neunmal von Schwarz und Gold geteilt. (Herrschaft [[Ballenstedt]] im gleichnamigen Kreis)&lt;br /&gt;
* Feld 7: Zweimal gespalten und viermal geteilt von Schwarz und Silber. (Grafschaft Aschersleben bzw. [[Askanier|Askanien]])&lt;br /&gt;
* Feld 8: Geteilt und gespalten von Gold und Rot. ([[Waldersee (Adelsgeschlecht)]], umgedeutet zur Grafschaft Waldersee)&lt;br /&gt;
* Feld 9: In Blau zwei goldene Schräglinksbalken. (Angebliche Grafschaft Warmsdorf im Kreis [[Bernburg]], die „Goschaft“ (Untergericht) [[Warmsdorf (Güsten)|Warmsdorf]])&lt;br /&gt;
* Feld 10: In Blau ein linksgewendeter silberner Adler. ([[Grafschaft Mühlingen]])&lt;br /&gt;
* Feld 11 Rot. [[Regalienfeld]]&lt;br /&gt;
* Feld 12: In Silber eine schräge rote Zinnenmauer mit offenem Tor, darauf rechtsgewendet ein schreitender, schwarzer Bär mit silbernem Halsband. (Herrschaft [[Bernburg]])&lt;br /&gt;
Normative Festlegung des Wappens in der Herzoglichen Wappenrolle von 1887.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landesfarben waren Rot-Grün-Weiß, manchmal nur Grün-Weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Staatsoberhäupter ===&lt;br /&gt;
Die Staatsoberhäupter waren bis zur Revolution 1918 die Herzöge von Anhalt (&amp;#039;&amp;#039;siehe auch:&amp;#039;&amp;#039; [[ Askanier#Fürstentum Anhalt-Dessau|Askanier]]):&lt;br /&gt;
* 1863 bis 1871: [[Leopold IV. (Anhalt-Dessau)|Leopold IV.]] (* 1794, † 1871)&lt;br /&gt;
* 1871 bis 1904: [[Friedrich I. (Anhalt)|Friedrich I.]] (* 1831, † 1904)&lt;br /&gt;
* 1904 bis 21. April 1918: [[Friedrich II. (Anhalt)|Friedrich II.]] (* 1856, † 1918)&lt;br /&gt;
* 22. April bis 13. September 1918: [[Eduard (Anhalt)|Eduard]] (* 1861, † 1918)&lt;br /&gt;
* 14. September bis 12. November 1918: [[Joachim Ernst von Anhalt|Joachim Ernst]] (* 1901, † 1947) unter Vormundschaft des Regenten [[Aribert von Anhalt|Aribert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatsminister ===&lt;br /&gt;
Vorsitzende des Herzoglich-Anhaltischen Staatsministeriums beziehungsweise Staatsminister waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1863 bis 1868: [[Karl Friedrich Ferdinand Sintenis]] (1804–1868)&lt;br /&gt;
* 1868 bis 1875: [[Alfred von Larisch (Staatsmann)|Alfred von Larisch]] (1819–1897)&lt;br /&gt;
* 1875 bis 1892: [[Anton von Krosigk]] (1820–1892)&lt;br /&gt;
* 1892 bis 1903: [[Kurt von Koseritz]] (1838–1916)&lt;br /&gt;
* 1903 bis 1909: [[Johann von Dallwitz|Johann (Hans) Nikolaus Michael Louis von Dallwitz]] (1855–1919)&lt;br /&gt;
* 1910 bis 1918: [[Ernst von Laue]]&lt;br /&gt;
* 1918: [[Max Gutknecht]] (1876–1935)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltungsgliederung Anhalts bis 1932 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Anhalt1897.jpg|mini|hochkant=2|Karte von Anhalt (1897) aus Meyers. Alle zu Anhalt gehörigen Gebiete sind schwarz umrandet.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Landkreis Ballenstedt|Kreis Ballenstedt]]&lt;br /&gt;
# [[Landkreis Bernburg|Kreis Bernburg]]&lt;br /&gt;
# [[Kreis Dessau]]&lt;br /&gt;
# [[Landkreis Köthen|Kreis Köthen]]&lt;br /&gt;
# [[Landkreis Zerbst|Kreis Zerbst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten ==&lt;br /&gt;
* [[Landesfarben]]: rot - grün - weiß&lt;br /&gt;
* Bevölkerung:  193.046 (1864), 431.422 (1939)&lt;br /&gt;
* Städte: [[Ballenstedt]], [[Stadt Gernrode|Gernrode]], [[Stadt Gröbzig|Gröbzig]], [[Harzgerode]], [[Stadt Hoym|Hoym]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bernburg (Saale)]], [[Güntersberge]], [[Güsten]], [[Hecklingen]], [[Leopoldshall]], [[Nienburg (Saale)|Nienburg]], [[Sandersleben (Anhalt)|Sandersleben]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Dessau]], [[Radegast (Südliches Anhalt)|Radegast]], [[Jeßnitz (Anhalt)]], [[Raguhn]], [[Roßlau (Elbe)|Roßlau]], [[Köthen (Anhalt)|Köthen]], [[Zerbst/Anhalt|Zerbst]], [[Coswig (Anhalt)|Coswig]]&lt;br /&gt;
* Exklaven: [[Stadt Großalsleben|Großalsleben]], [[Gödnitz]], Groß- und Klein-Mühlingen, [[Dornburg (Gommern)|Dornburg]], Tilkerode&lt;br /&gt;
* Preußische Enklaven: Löbnitz a. d. Linde, Repau, Pösigk, Priorau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1942 wurden die preußischen Gemeinden Löbnitz a. d. Linde,&lt;br /&gt;
Repau, Pösigk, [[Schierau]], Priorau, Möst und [[Oranienbaum#Goltewitz|Goltewitz]] in das Land Anhalt eingegliedert sowie die Gemeinden [[Abberode|Tilkerode]], Unterwiederstedt und [[Zörbig|Wadendorf]] in die [[Provinz Sachsen]] des Landes Preußen ausgegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung und Fläche ==&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Einwohnerzahl ===&lt;br /&gt;
75.523 Einwohner; 2299&amp;amp;nbsp;km² (1871)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
100.702 Einwohner; 2299&amp;amp;nbsp;km² (1910)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
351.045 Einwohner; 2299&amp;amp;nbsp;km² (1925)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
436.213 Einwohner; 2314&amp;amp;nbsp;km² (Mai 1939)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Kreis !! Einwohner 1871&amp;lt;ref&amp;gt;Volkszählung 1871&amp;lt;/ref&amp;gt; !! Einwohner 1910&amp;lt;ref&amp;gt;Mitteilungen des Herzoglichen Anhaltischen Bureaus 1912 Nr. 50 der Veröffentlichungen&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistischebibliothek.de/mir/servlets/MCRFileNodeServlet/STHeft_derivate_00001573/6V002_2011.pdf statistischebibliothek.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Landkreis Ballenstedt|Ballenstedt]] ||align=&amp;quot;right&amp;quot;| 25.623 ||align=&amp;quot;right&amp;quot;| 31.179&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Landkreis Bernburg|Bernburg]] ||align=&amp;quot;right&amp;quot;| 53.940 ||align=&amp;quot;right&amp;quot;| 90.736&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Landkreis Dessau|Dessau]] ||align=&amp;quot;right&amp;quot;| 45.353 ||align=&amp;quot;right&amp;quot;| 94.854&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Landkreis Köthen|Köthen]] ||align=&amp;quot;right&amp;quot;| 42.361 ||align=&amp;quot;right&amp;quot;| 55.043&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Landkreis Zerbst|Zerbst]] ||align=&amp;quot;right&amp;quot;| 36.077 ||align=&amp;quot;right&amp;quot;| 29.316&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Größte Städte 1939 ===&lt;br /&gt;
# [[Dessau]] (mit [[Roßlau (Elbe)|Roßlau]]): 117.110 Einwohner&lt;br /&gt;
# [[Bernburg (Saale)|Bernburg]]: 40.732 Einwohner&lt;br /&gt;
# [[Köthen (Anhalt)|Köthen]]: 32.037 Einwohner&lt;br /&gt;
# [[Zerbst/Anhalt|Zerbst]]: 22.149 Einwohner&lt;br /&gt;
# [[Coswig (Anhalt)|Coswig]]: 12.645 Einwohner&lt;br /&gt;
# [[Jeßnitz (Anhalt)|Jeßnitz]]: 11.817 Einwohner&lt;br /&gt;
# [[Leopoldshall]]: 7.485 Einwohner&lt;br /&gt;
# [[Ballenstedt]]: 6.729 Einwohner&lt;br /&gt;
# [[Raguhn]]: 6.038 Einwohner&lt;br /&gt;
# [[Güsten]]: 5.997 Einwohner&lt;br /&gt;
# [[Nienburg (Saale)|Nienburg]]: 5.961 Einwohner&lt;br /&gt;
# [[Hecklingen]]: 5.183 Einwohner&lt;br /&gt;
# [[Kochstedt]]: 5.173 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Der [[Asteroid]] des Hauptgürtels &amp;#039;&amp;#039;[[(6120) Anhalt]]&amp;#039;&amp;#039; ist nach Anhalt benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Christoph Beckmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Historie des Fürstenthums Anhalt.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bde. Zimmermann, Zerbst 1710; Erg.-Bd. &amp;#039;&amp;#039;Accessiones.&amp;#039;&amp;#039; Zerbst 1716  (Neudruck: Dessau 1995, {{DNB|947263349}})&lt;br /&gt;
* [[Jan Brademann]]: Der lange Weg nach Anhalt. Zur Genese eines Fürstentums vom 13. bis 16. Jahrhundert, in: Anhaltischer Heimatbund e. V. (Hg.), 800 Jahre Anhalt. Geschichte, Kultur, Perspektiven, Dößel 2012, ISBN 978-3-89923-296-7, S.&amp;amp;nbsp;211–223.&lt;br /&gt;
* Walther Eggert: &amp;#039;&amp;#039;Anhaltisches Mosaik: Landschafts- und Kulturbilder aus dem ehemaligen Land Anhalt.&amp;#039;&amp;#039; Weidlich,  Frankfurt am Main 1971, ISBN 3-8035-0555-0.&lt;br /&gt;
* [[Bernd Feicke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;800 Jahre Anhalt 1212-2012&amp;#039;&amp;#039; (= Harz-Zs. 64, Berlin u. Wernigerode 2012), ISBN 978-3-86732-137-2.&lt;br /&gt;
* [[Werner Freitag (Historiker)|Werner Freitag]], [[Michael Hecht (Historiker)|Michael Hecht]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Fürsten von Anhalt. Herrschaftssymbolik, dynastische Vernunft und politische Konzepte in Spätmittelalter und Früher Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; Halle (Saale) 2009, ISBN 978-3-89812-199-6.&lt;br /&gt;
* [[Otto von Heinemann]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Codex diplomaticus Anhaltinus]]&amp;#039;&amp;#039; 6 Tle. 1867–1883.&lt;br /&gt;
* Johannes Jansson: &amp;#039;&amp;#039;Das Fürstentum Anhalt und das Erzbistum Magdeburg – 1647.&amp;#039;&amp;#039; (Historische Karte: Principatus Anhaldinus et Magdeburgensis Archiepiscopatu). (Neudruck: Rockstuhl, Bad Langensalza  2003, ISBN 3-932554-92-2).&lt;br /&gt;
* Wilhelm van Kempen: &amp;#039;&amp;#039;Schlösser und Herrensitze in Provinz Sachsen und in Anhalt&amp;#039;&amp;#039;. Weidlich, Frankfurt am Main 1961.&lt;br /&gt;
* [[Gottlieb Krause (Historiker)|Gottlieb Krause]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Urkunden, Aktenstücke und Briefe zur Geschichte der anhaltischen Lande.&amp;#039;&amp;#039; 7 Teile in 5 Bänden, Leipzig 1861–1866.&lt;br /&gt;
* Heinrich Lindner: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Beschreibung des Landes Anhalt.&amp;#039;&amp;#039; Dessau 1833.&lt;br /&gt;
* Hermann Lorenz: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte Anhalts in Wort und Bild.&amp;#039;&amp;#039; Verlag von Otto Schulze, Cöthen 1900.&lt;br /&gt;
* Oberst a. D. Ferdinand von Losch: &amp;#039;&amp;#039;Denkschrift der Herzoglich Anhaltischen Jägerbrigade 1810-1910&amp;#039;&amp;#039;, Dessau (Dünnhaupt) 1910.&lt;br /&gt;
* Norbert Michels (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Anhalt in alten Ansichten: Landschaft, Baukunst, Lebenswelten.&amp;#039;&amp;#039; Mitteldeutscher Verlag, Halle 2006, ISBN 3-89812-350-2.&lt;br /&gt;
* Ralf Regener (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[http://edoc2.bibliothek.uni-halle.de/hs/id/56037 800 Jahre Anhalt. Ausstellungsschrift. Ausstellung vom 16. Januar bis 17. Dezember 2012 in der Universitätsbibliothek Magdeburg]&amp;#039;&amp;#039; Magdeburg 2016.&lt;br /&gt;
* Ralf Regener: &amp;#039;&amp;#039;Das anhaltische Dreiherzogsjahr 1918&amp;#039;&amp;#039;, in: Sachsen-Anhalt. Journal für Natur- und Heimatfreunde 25 (2015), H. 1, S. 19–21.&lt;br /&gt;
* Ralf Regener: &amp;#039;&amp;#039;Der Sturz der Askanier 1918 in Anhalt. Bedingungen, Verlauf und Nachwirkungen des Untergangs einer kleinstaatlichen deutschen Monarchie&amp;#039;&amp;#039;, 2. Aufl. Dessau-Roßlau 2014; {{doi|10.25673/13730}}&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Winfried Schubart]]: &amp;#039;&amp;#039;Die [[Glocke]]n im Herzogtum Anhalt - ein Beitrag zur Geschichte und Altertumskunde Anhalts und zur allgemeinen Glockenkunde&amp;#039;&amp;#039;. Mit dreihundert Abbildungen gezeichnet von W. Peters, Dessau : Baumann, 1896.&lt;br /&gt;
* Reinhold Specht: &amp;#039;&amp;#039;Bibliographie zur Geschichte Anhalts.&amp;#039;&amp;#039; 1930/1935.&lt;br /&gt;
* Studium Hallense e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Anhalts in Daten&amp;#039;&amp;#039;. Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2014, ISBN 978-3-95462-229-0.&lt;br /&gt;
* [[Justus H. Ulbricht]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Anhalts Weg ins „Zeitalter der Extreme“ 1871–1945.&amp;#039;&amp;#039; Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2013, ISBN 978-3-95462-111-8.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Wäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Anhaltische Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; 3 Bände, Cöthen 1912/1913.&lt;br /&gt;
* [[Manfred Wilde]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Hexenprozesse]] in den anhaltischen Fürstentümern.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Weg zu einer Geschichte Anhalts. Mitteilungen des Vereins für Anhaltische Landeskunde.&amp;#039;&amp;#039; 21. Jahrgang 2012, Sonderband (Tagungsband). Köthen 2012, S.&amp;amp;nbsp;133–157.&lt;br /&gt;
* J. Wütschke: &amp;#039;&amp;#039;Territorialentwicklung Anhalts.&amp;#039;&amp;#039; (Atlas des Saale- und mittleren Elbegebiets) 1958.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.anhalt-geschichte.de/ |wayback=20100209232229 |text=Die Geschichte Anhalts}}&lt;br /&gt;
* [http://www.harzlife.de/extra/burgruine_anhalt.html Die Burgruine Anhalt]&lt;br /&gt;
* [http://www.deutsche-schutzgebiete.de/herzogtum_anhalt.htm Herzogtum Anhalt]&lt;br /&gt;
* [http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?anhalt1900.htm Herzogtum Anhalt (Kreise und Gemeinden) 1910]&lt;br /&gt;
* [http://www.andat.de/anhalt/anhalt_fr.htm Geschichte des Landes]&lt;br /&gt;
* [http://www.hoeckmann.de/deutschland/sachsen-anhalt-karte.htm Karte Anhalt Ende des 18. Jahrhunderts]&lt;br /&gt;
* Adolf Kirchner: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.digizeitschriften.de/dms/img/?PID=GDZPPN000392073 Das anhaltische Salzwerk Leopoldshall und sein Einfluss auf den anhaltischen Staatshaushalt].&amp;#039;&amp;#039; [[FinanzArchiv]], 39. Jahrgang, Heft 2 (1922), Seiten 56–101 (46 Seiten), [[Mohr Siebeck Verlag|Mohr Siebeck GmbH &amp;amp; Co. KG]], Tübingen 1922&amp;lt;ref&amp;gt;{{JSTOR|40907404}}, abgerufen am 6. Januar 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
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