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	<title>Amphore - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Amphore&amp;diff=229&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dk1909: Klammern korrigiert</title>
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		<updated>2025-07-05T09:00:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammern korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zur Wappenfigur siehe [[Amphore (Heraldik)]]}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Amphorae retouched.jpg|mini|Gebrauchsamphoren, [[Bodrum]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Amphora östliches Mittelmeer 750-600 v.Chr..JPG|mini|Amphore vom östl. Mittelmeer, ca. 750–600 v. Chr.]]&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amphore&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amphora&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[Altgriechische Sprache|altgriechisch]] {{lang|grc|ἀμφορεύς}} &amp;#039;&amp;#039;amphoreus&amp;#039;&amp;#039; ‚zweihenkliges Tongefäß‘; gebildet aus {{lang|grc|ἀμφί}} &amp;#039;&amp;#039;amphí&amp;#039;&amp;#039; ‚auf beiden Seiten‘ sowie {{lang|grc|φέρειν}} &amp;#039;&amp;#039;phérein&amp;#039;&amp;#039; ‚tragen‘)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Wilhelm Gemoll]] |Titel=Griechisch-Deutsches Schul- und Handwörterbuch |Verlag=G. Freytag Verlag/Hölder-Pichler-Tempsky |Ort=München/Wien |Datum=1965}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein bauchiges enghalsiges Gefäß mit zwei [[Henkel (Griff)|Henkeln]] meist aus Ton, aber auch aus Metall (Bronze, Silber, Gold). Durch zwei Henkel sollte ursprünglich das Tragen erleichtert werden. Die griechischen feinkeramischen Amphoren sind zu den antiken [[Vase#Antike Vasen|Vasen]] zu zählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Amphore wird jede Töpferware betrachtet, die zwei Henkel hat und deren Basis, die häufig aus einer Spitze oder einem Knopf besteht, die eine vertikale Aufrechthaltung schlecht oder gar nicht ermöglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=W. Schultheis |Titel=Amphoren. Bestimmung und Einleitung nach ihren Merkmalen |Ort=Bonn |Datum=1982 |Seiten=13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Amphora]] ist auch eine [[Alte Maße und Gewichte (Antike)|Maßeinheit]]. Das Volumen als [[Römisches Reich|römisches]] [[Raummaß|Hohlmaß]] beträgt einen römischen Kubikfuß, das sind etwa 26,026 [[Liter|l]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweck der Formgebung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Anfore sezione subacquea.jpg|mini|Amphoren, so wie sie in den Laderäumen aufgeschichtet wurden (Museo Archeologico Eoliano in [[Lipari]]),&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;(siehe auch: [[#Schemata der Stapelung|Schemata der Stapelung]])&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funde aus Schiffswracks haben gezeigt, dass die stehenden Amphoren in mehreren Schichten so verpackt waren, dass die „Böden“ einer darüber liegenden Schicht in die Zwischenräume zwischen die „Schultern“ der unteren Schicht passten. Somit wurden die Belastungspunkte durch die vier Kontaktpunkte mit den Amphorenböden der darüber liegenden Schicht und die vier Kontaktpunkte mit den Amphorenschultern darunter bestimmt. Jede Schicht würde einem zusätzlichen Gewicht von einem Viertel einer einzelnen Amphore an jedem Belastungspunkt entsprechen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Anno Hein, Victoria Georgopoulou, Eleni Nodarou, Vassilis Kilikoglou |Titel=Koan amphorae from Halasarna – investigations in a Hellenistic amphora production centre |Sammelwerk=Journal of Archaeological Science |Band=35 |Nummer=4 |Datum=2008-04 |DOI=10.1016/j.jas.2007.07.009 |Seiten=1049–1061 |Online=https://linkinghub.elsevier.com/retrieve/pii/S0305440307001537 |Abruf=2022-10-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amphoren wurden in der [[Antike]] als [[Behälter|Vorrats- und Transportgefäße]] unter anderem für [[Öle|Öl]], [[Olivenbaum|Oliven]] und [[Wein]]&amp;lt;ref&amp;gt;Brendan P. Foley u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Aspects of ancient Greek trade re-evaluated with amphora DNA evidence.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Archaeological Science.&amp;#039;&amp;#039; Band 39, 2012, S. 389–398 ([http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0305440311003529 Abstract]);  {{Webarchiv |url=http://news.sciencemag.org/sciencenow/2011/10/will-dna-swabs-launch-csi-cargo-.html |text=sciencemag.org |wayback=20111117052639}} vom 13. Oktober 2011: „Will DNA Swabs Launch CSI: Cargo Scene Investigation?“&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie für [[Honig]], [[Milch]], [[Getreide]], [[Garum]], Südfrüchte wie [[Dattelpalmen|Datteln]] und anderes benutzt. Sie wurden in jenen Regionen hergestellt, in denen die Transportgüter erzeugt wurden, also etwa dort, wo Wein- oder Olivenanbau stattfand. Je nach Inhalt ist das Volumen unterschiedlich, Fassungsvermögen betragen zwischen 5 und 50 Liter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig wurden sie als Einwegbehälter nach dem Transport weggeworfen, so besteht der [[Monte Testaccio]] in Rom zu großen Teilen aus Amphorenscherben. Andere Exemplare fanden eine neue Verwendung, etwa als Urne bei [[Feuerbestattung|Brandbestattungen]] oder zur Abdeckung der Toten bei [[Grab|Körpergräbern]]. Aufwändiger gestaltete Amphoren verfügen über, etwa mit Tierfiguren,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erika Bleibtreu]]: &amp;#039;&amp;#039;Achaimenidische Kunst.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wilfried Seipel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;7000 Jahre persische Kunst. Meisterwerke aus dem Iranischen Nationalmuseum in Teheran: Eine Ausstellung des Kunsthistorischen Museums Wien und des Iranischen Nationalmuseums in Teheran.&amp;#039;&amp;#039; Kunsthistorisches Museum, Wien 2001, ISBN 3-85497-018-8, S. 186–219, hier: S. 200 und 202 (&amp;#039;&amp;#039;Amphore mit Henkeln in Form von Ziegenböcken&amp;#039;&amp;#039; aus [[Ekbatana]] in [[Iran]], 5. Jahrhundert v. Chr.).&amp;lt;/ref&amp;gt; verzierte Henkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werden Amphoren nur mehr zu Zierzwecken, beispielsweise als [[Vase]], hergestellt. Eine besondere Rolle spielt die Amphore bis heute bei der Herstellung spezieller Weine, dem sogenannten „Amphorenwein“. Dieser [[Ausbau (Wein)|Ausbau]] ist vor allem bei „[[Biologisch-dynamische Landwirtschaft|biodynamischen]] Weinen“ beliebt, aber auch [[schwefelung|geschwefelte]] Weine aus [[Georgien]] werden häufig in speziellen Amphoren ausgebaut. Siehe auch: [[Quevri]]-Wein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archäologische Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Ein Wandel der Formen sowie häufige Aufschriften bieten Datierungsmöglichkeiten. Absolut datierbare Funde aus Schiffswracks und anderen [[Geschlossener Fund|geschlossenen Funden]] erlauben eine zeitliche Einordnung. Die [[Chronologie]] der vorrömischen Eisenzeit Mitteleuropas bezieht auch die Amphorenchronologie mit ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Herkunft und Inhalt vieler Amphorenformen bekannt sind, erlauben archäologische Funde darüber hinaus die Rekonstruktion von [[Handel]]sverbindungen. Zahlreiche Amphoren weisen auch Amphorenstempel auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Griechische Amphoren ==&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|2=In diesem Kapitel|1=Griechische Gebrauchskeramik inklusive Fernhandel kommt zu kurz}}&lt;br /&gt;
=== Typen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Athena Herakles Staatliche Antikensammlungen 2301 A full.jpg|mini|Bauchamphore des [[Andokides-Maler]]s, [[Athene|Athena]] (stehend) und [[Herakles]] (liegend), München, Staatliche Antikensammlung 2301&amp;amp;nbsp;A (um 520 v.&amp;amp;nbsp;Chr.)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt unterschiedliche Typen von Amphoren, die zu verschiedenen Zeiten gebräuchlich waren. Manche waren mit einem Deckel versehen. Für die Feinkeramik der archaischen und klassischen Zeit sind beispielhaft die folgenden Typen zu nennen. Bestimmte Typen finden sich auch in der Toreutik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== {{Anker|Halsamphora}} Halsamphora (ca. 6.–5. Jahrhundert v. Chr.) ====&lt;br /&gt;
Bei der Halsamphora sind die Henkel am Hals angebracht, der durch einen deutlichen Knick vom Bauch abgegrenzt ist. Es gibt zwei verschiedene Typen der Halsamphora:&lt;br /&gt;
* die [[Nolanische Amphora]] (Ende des 5. Jahrhunderts), welche nach dem Fundort [[Nola (Kampanien)|Nola]] bei Neapel benannt ist, und&lt;br /&gt;
* die [[Tyrrhenische Amphoren|Tyrrhenische Amphora]].&lt;br /&gt;
Einige Sonderformen der Halsamphora weisen gewisse Besonderheiten auf:&lt;br /&gt;
* die [[Spitzamphora]], deren unteres Ende spitz und teilweise knopfartig zuläuft.&lt;br /&gt;
* die [[Loutrophoros]], die zum Aufbewahren des Wassers während des Heirats- wie auch des Begräbnisrituals genutzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bauchamphora (ca. 640–450 v. Chr.) ====&lt;br /&gt;
Die [[Bauchamphora]] hat im Gegensatz zur Halsamphora keinen abgesetzten Hals, vielmehr geht der Bauch in einer Rundung in den Hals über. Ab der Mitte des 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurde sie kaum noch hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Pelike]] ist eine Sonderform der Bauchamphora, die gegen Ende des 6.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts aufkam. Bei ihr ist der Bauch nach unten versetzt, der größte Durchmesser liegt also im unteren Bereich des Vasenkörpers. Der tiefe Schwerpunkt und der breite Fuß verleihen diesen Gefäßen einen besonders stabilen Stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Panathenäische Preisamphora ====&lt;br /&gt;
Eine Sonderform sind die [[Panathenäische Preisamphoren|Panathenäischen Preisamphoren]] mit schwarzfiguriger [[Griechische Vasenmalerei|Bemalung]], die zum athenischen [[Panathenäen]]fest hergestellt wurden und – offenbar aus kultischen Gründen – die [[Schwarzfigurige Vasenmalerei|schwarzfigurige]] Malweise noch jahrhundertelang nach ‚Erfindung‘ der [[Rotfigurige Vasenmalerei|rotfigurigen]] Malweise beibehielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ähnliche Formen ===&lt;br /&gt;
Antiken Amphoren ähnlich sind der [[Amphoriskos]] und der [[Pithos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Römische Amphoren ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Amphora Dressel 1B.svg|mini|Römische Weinamphore vom Typ Dressel 1B. Legende: 1 = Mündung; 2 = Hals; 3 = Henkel; 4 = Schulter; 5 = Bauch; 6 = Fuß]]&lt;br /&gt;
{{PanoViewer|AmphorenausstellungRom(Pano).jpg| Ausstellung von antiken Amphoren im &amp;#039;&amp;#039;Museo dei Fori Imperiali&amp;#039;&amp;#039; in Rom ([[Trajansmärkte]])}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Römische Amphoren dienten vorwiegend zum Transport und zur Lagerung von Grundnahrungsmitteln wie [[Olivenöl]], Wein, [[Garum|Fischsaucen]], Früchten und Getreide. Die Kapazität lag häufig bei 25 bis 26 Litern, was erklärt, dass der Begriff &amp;#039;&amp;#039;amphora&amp;#039;&amp;#039; sich im Laufe der Zeit zu einer wichtigen Maßeinheit für Flüssigkeiten wandelte (26,2 l). Große bauchige Olivenölamphoren aus der [[Baetica]] vom Typ &amp;#039;&amp;#039;Dressel 20&amp;#039;&amp;#039; konnten mit einem Inhalt von 70 l bisweilen auch ein Gesamtgewicht von 100&amp;amp;nbsp;kg erreichen. Gelegentlich sind Stempel auf diesen angebracht worden, wobei die Forschung unsicher ist, ob diese von den Töpfereien der Amphoren oder vom Produzenten des Olivenöls aufgebracht wurden. Wie die aufgemalten oder eingeritzten Zahlen und Buchstaben (&amp;#039;&amp;#039;graffiti&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;tituli picti&amp;#039;&amp;#039;) sind sie eine bedeutende epigraphische Quelle zur Wirtschaftsgeschichte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Norbert Hanel]]: &amp;#039;&amp;#039;Schwerkeramik.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Thomas Fischer (Archäologe)|Thomas Fischer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die römischen Provinzen. Eine Einführung in ihre Archäologie.&amp;#039;&amp;#039; Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2001, ISBN 3-8062-1591-X, S.&amp;amp;nbsp;300f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die 1960er Jahre standen besonders die Amphorenstempel und -formen im Mittelpunkt. In den 1970er und 1980er Jahren fanden internationale Diskussionsforen zur Amphorenforschung, darunter zur Typologie und Chronologie, statt. Ungefähr 1990 wurden die Amphoren aus Augst/Kaiseraugst zum ersten Mal ausgewertet, die zur Grundlage der Bearbeitung von Amphoren aus Mainz dienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Typologische Klassifizierung ===&lt;br /&gt;
Als Zeugen einer vergangenen Handels- und Konsumware stellen die römischen Amphoren wichtige potenzielle Informationsträger zur Wirtschaftsgeschichte der Römerzeit dar und geben Auskunft über das Konsumverhalten der damaligen Bevölkerung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gisela Thierrin-Michael |Titel=Dissertation: Römische Weinamphoren. Mineralogische und chemische Untersuchungen zur Klärung ihrer Herkunft und Herstellungsweise |Ort=Freiburg |Datum=1990 |Seiten=17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Amphoren blieben eine lange Zeit unbeachtet. Die Amphoren werden wie die übrige Keramik häufig nach Form, Herkunft und zusätzlich nach Inhalt klassifiziert, da ihre Anzahl und Vielfalt zur Bestimmung nur nach Form oder Herkunft zu groß ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche Archäologe [[Heinrich Dressel]] stellte Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts die erste typologische Klassifizierung der zu seiner Zeit bekannten Amphoren auf. Die von ihm benannten Typen tragen seinen Namen, ergänzt um eine numerische Bezeichnung, die den Amphorentyp markiert (siehe Bildbeispiel „Dressel&amp;amp;nbsp;1B“). Teilweise dient seine Einteilung noch heute als Grundlage für die Bezeichnung der verschiedenen Amphorentypen: Weinamphoren, wie Dr.&amp;amp;nbsp;1, Dr.&amp;amp;nbsp;2–4, Dr.&amp;amp;nbsp;5, und Ölamphoren, wie Dr.&amp;amp;nbsp;20 und Dr.&amp;amp;nbsp;23, werden weiterhin nach ihm benannt (Dr.&amp;amp;nbsp;= Dressel).&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Dressel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Corpus Inscriptionum Latinarum.&amp;#039;&amp;#039; Band 15: &amp;#039;&amp;#039;Inscriptiones urbis Romae Latinae. Instrumentum domesticum.&amp;#039;&amp;#039; Reimer, Berlin 1891–1899.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dressels Arbeit entstand unter anderem aus der Beschäftigung mit stadtrömischen Funden, darunter mit dem [[Monte Testaccio]] einer der größten Fundkomplexe römischer Amphoren, und wurde aufgrund der Kleininschriften im &amp;#039;&amp;#039;[[Corpus Inscriptionum Latinarum]]&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht. Weitere römische Amphorentypen sind nach Forschern wie dem italienischen Unterwasserarchäologen [[Nino Lamboglia]] oder Fundorten wie [[Augusta Raurica|Augst]] benannt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Egnazia Museo Anfore.jpg|Amphoren aus [[Gnathia (Stadt)|Gnathia]] in [[Apulien]]&lt;br /&gt;
 Testaccio monte dei cocci a via Galvani 051204-02.JPG|[[Monte Testaccio]] in Rom&lt;br /&gt;
 Herculaneum Geschäft.jpg|Originale Ladeneinrichtung aus [[Herculaneum]] in [[Kampanien]] (79 n.&amp;amp;nbsp;Chr.)&lt;br /&gt;
 Gradski muzej Makarska - amfore.jpg|Amphoren im Stadtmuseum in [[Makarska]], [[Kroatien]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herstellung und geographische Klassifizierung ===&lt;br /&gt;
Die Behälter wurden meistens dort hergestellt, wo sie zur Abfüllung von Waren benötigt wurden und von wo aus sie verkehrsgünstig zu ihren Absatzgebieten und Bestimmungsorten abtransportiert werden konnten. Aus Form und Herkunft der Amphoren ist es möglich, die transportierten Produkte und ihre Handelswege zu bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die naturwissenschaftlichen Untersuchungen zur Herstellung der Amphoren werden zur Bestimmung der Herkunft die Art der Tonmischung und die Brenntemperatur erkundet. Zuerst wird geprüft, welche und wie viele Tonarten bei der Herstellung benutzt wurden und ob die Gefäße ein natürliches sedimentäres Gefüge haben, bzw. ob zusätzliche Magerungen zur Tonmischung hinzugefügt wurden. Danach bestimmt man die Brenntemperatur. Obwohl auch die Schwach- und Überbrandproben existieren, wurde als Normalbrand eine Brenntemperatur von ca. 950 °C für die meisten italischen Amphoren angestrebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Thierrin110.jpg|Brenntemperaturen der untersuchten italischen Importe aus Augst und Avenches/Vidy&lt;br /&gt;
 Thierrin23 schweizproben.jpg|Schweizer Fundorte der herkunftsmäßig zu bestimmenden Amphorenscherben. (Zahlen&amp;amp;nbsp;= Anzahl untersuchter Scherben)&lt;br /&gt;
 Thierrin158 schweizproben.jpg|Anteilsmäßige Aufteilung der Provenienzen: a)&amp;amp;nbsp;Italien, b)&amp;amp;nbsp;außerhalb des von den Referenzgruppen abgedeckten Gebietes, c)&amp;amp;nbsp;unbestimmt, d)&amp;amp;nbsp;Etrurien, e)&amp;amp;nbsp;Südlatium&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inhalt und Gebrauch ===&lt;br /&gt;
Amphoren wurden überwiegend als Transportmittel, Vorratsspeicher oder als Grabbeigaben verwendet. Aber sie dienten in der Antike hauptsächlich zum Transport bestimmter Lebensmittel, sozusagen als die Container der Antike. Die Amphoren wurden im Süden mit verschiedenen Waren gefüllt und speziell in den Norden verhandelt, wo wegen des anderen Klimas entsprechende Produkte nicht angebaut und hergestellt werden konnten. Die Haupthandelsrouten führten über das Mittelmeer und andere Wasserwege. Großsegler hatten Platz für bis zu 10.000 Amphoren, da sie mehrmals gestapelt werden konnten. In der Regel wurde die gleiche Ware in gleiche Gefäße abgefüllt. Nur in Einzelfällen gibt es Hinweise auf außergewöhnliche Amphoreninhalte. Zu den in den Amphoren importierten Waren kann man beispielsweise Olivenöl aus adriatischen Süditalien (Brindisi) und Nordafrika (Tripolitana I), eingelegte Oliven aus Marokko (Schörgendorfer 558), Weine aus Katalonien, Südfrankreich, Italien (Dressel 2–4), Kreta, Rhodos (Camulodunum 184) und Nordafrika, Fischsauce aus adriatischen Oberitalien (Dressel 6A) oder Feigen und Datteln aus Ägypten und Syrien zählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entweder dominieren innerhalb einer Warengruppe die Amphoren eines Typs oder es liegen Amphoren verschiedener Formen in mehr oder weniger gleichen Mengen vor. Bemerkenswert ist, dass sie, wenn sie ihre Funktion, den Warentransport, erfüllt hatten, kein zweites Mal in gleicher Weise verwendet wurden. Sie wurden entweder ohne weitere Nutzung als Müll entsorgt oder etwa zum Sarg, Urinal, Baumaterial oder auch antiken Molotow-Cocktail umfunktioniert. Sie waren für eine Weiterverwendung attraktiv aufgrund ihrer massenhaften Verfügbarkeit. In Augst und Kaiseraugst wurden knapp 6.000, in Mainz 5.000, im Mainzer Umland 7.500, in Legionslager von Dangstetten und in Neuss jeweils 1.500 Amphoren gefunden. Über ihre vielfältigen Einsatzbereiche geben neben den Schrift- und Bildquellen auch die archäologischen Befunde und Funde Auskunft. Einige der berühmtesten Beispiele zu den Schütthügeln bzw. Abfalldeponierungen, die aus Amphoren bestehen, wären der Schutthügel des Legionslagers auf dem Kästrich in Mainz und der Amphoren-Depot am Dimesser Ort und am Hopfengarten in Mainz.&lt;br /&gt;
{{Anker|Schemata der Stapelung}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Shultheis91.jpg|Schema der Stapelung der römischen Amphoren auf dem Frachter des M. Sestius (Darstellung von P. Pironin)&lt;br /&gt;
 Shultheis92.jpg|Schema der Stapelung der griechisch-italischen Amphoren&lt;br /&gt;
 Ehmig93.jpg|Außergewöhnliche Inhalte in Amphoren&lt;br /&gt;
 Ehmig 2003 müll.jpg|Vermutete Lage der Schutthügel des Legionslagers auf dem Kästrich in Mainz&lt;br /&gt;
 Ehmig dimesser10.jpg|Lage der Amphorendepots am Dimesser Ort und am Hopfengarten im römischen Mainz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Graffiti auf Mainzer Amphoren ===&lt;br /&gt;
In die noch ungebrannten Amphoren werden bestimmte Stempel eingedrückt, die man Graffiti oder Marken &amp;#039;&amp;#039;ante cocturam&amp;#039;&amp;#039; nennt. Bei den Mainzer Amphoren sind mehr als 200 Ritzungen und Marken zu verzeichnen. Nur wenige davon erlauben Aussagen zu Warenkennzeichnung und Warenbesitzern. &amp;#039;&amp;#039;Graffiti&amp;#039;&amp;#039; und Marken &amp;#039;&amp;#039;ante cocturam&amp;#039;&amp;#039; stehen in Zusammenhang mit der Gefäßproduktion und beziehen sich weder auf die abzufüllende Ware noch ihren späteren Besitzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche post cocturam-Ritzungen sind derart stark verkürzt oder fragmentiert erhalten, dass eine Deutung nicht möglich ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ulrike Ehmig |Titel=Die römischen Amphoren aus Mainz |Reihe=Frankfurter archäologische Schriften |BandReihe=4 |Verlag=Bibliopolis |Ort=Möhnesee |Datum=2003 |ISBN=3-933925-50-9 |Seiten=72–77}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;Graffiti post cocturam&amp;#039;&amp;#039; enthalten vor allem Hohlmaße und nennen Personen oder Gruppen, die als mögliche Produktbesitzer zu interpretieren sind. Die &amp;#039;&amp;#039;Graffiti&amp;#039;&amp;#039; vermitteln damit andere Informationen als die Pinselaufschriften.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmenzeichen wie Dreizack, Anker, Palmette oder Stern geben zusätzlich Auskunft über die Herkunft der Amphoren.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Ehmig Tafel102.jpg|Miniatur von Dressel&amp;amp;nbsp;20-Imitationen in Rotfirnisware (Trinkspruch lat.: „VIVAT QUI ME FERET PLENAM“, dt.: „Es lebe der, welcher mich voll/vollständig tragen wird!“)&lt;br /&gt;
 Shultheis89 stempel.jpg|Stempel ante cocturam, „SES“ für Sestius + Firmenzeichen&lt;br /&gt;
 Shultheis90 stempel.jpg|Hals der Amphore vom Wrack der Sainte Marie, Stempel: „L. Pomponius“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbreitung der Amphoren ===&lt;br /&gt;
Anders als das importierte Tafelgeschirr handelt es sich bei den Amphoren um reine Transportbehälter, die in Siedlungen, Gräbern und Schiffswracks gefunden werden und größtenteils aus dem Fernhandel stammen. Ihre geographische und teilweise weite Streuung entspricht dem Vertrieb und Absatz des Inhalts. Daher werden in den Verbreitungskarten die Liefergebiete dieser Amphoren dargestellt, nicht die Herstellungsgebiete, die nur durch die Stempel oder naturwissenschaftliche Untersuchungen lokalisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Analysen an den Resten der Inhalte werden Form, Chronologie, Herkunft und importierte Handelsware (meistens mediterrane Lebensmittel) bestimmt. Dies gilt insbesondere für die Amphoren der frühen und mittleren Kaiserzeit, während in der Spätantike der Zusammenhang von Form und Inhalt nicht immer klar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Ausnahmen abgesehen handelt es sich bei den kartierten Fundplätzen um Siedlungsfunde, also im Rahmen der Siedlungsaktivitäten geleerter und schließlich weggeworfener Amphoren, die aus der Literatur und durch Autopsie bekannt geworden sind. Die Verbreitung der Amphoren spiegelt allerdings – wie immer bei archäologischen Karten – auch den Forschungsstand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Stefanie Martin-Kilcher]] |Titel=Verbreitungskarten römischer Amphoren und Absatzgebiete importierter Lebensmittel |Sammelwerk=Münstersche Beiträge zur antiken Handelsgeschichte |Band=13 |Nummer=2 |Datum=1994 |Seiten=96}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Verbreitungskarten von Amphoren gab es bisher hauptsächlich für den Mittelmeerraum. Mit der Verteilung und damit den Fragen von Absatzgebieten und Handelswegen in den Provinzen nördlich der Alpen befasste man sich noch wenig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Verbreitung114.png|Die Formen einiger früh- und mittelkaiserzeitlichen (7 spätrömisch) Amphoren: 1)&amp;amp;nbsp;Dressel&amp;amp;nbsp;1, 2)&amp;amp;nbsp;Gauloise&amp;amp;nbsp;4, 3)&amp;amp;nbsp;Gauloise&amp;amp;nbsp;5, 4)&amp;amp;nbsp;Camulodunum 184, 5)&amp;amp;nbsp;Crétoise&amp;amp;nbsp;1, 6)&amp;amp;nbsp;Dressel&amp;amp;nbsp;43, 7)&amp;amp;nbsp;Keay&amp;amp;nbsp;25, 8)&amp;amp;nbsp;Dressel&amp;amp;nbsp;6, 9)&amp;amp;nbsp;Dressel&amp;amp;nbsp;20, 10)&amp;amp;nbsp;Dressel&amp;amp;nbsp;10 similis&amp;amp;nbsp;/ Lyonnaise&amp;amp;nbsp;3, 11)&amp;amp;nbsp;Dressel&amp;amp;nbsp;9 similis&amp;amp;nbsp;/ Lyonnaise&amp;amp;nbsp;3, 12)&amp;amp;nbsp;Augst&amp;amp;nbsp;17&amp;amp;nbsp;/ Lyonnaise, 13)&amp;amp;nbsp;Schörgendorfer 558&lt;br /&gt;
 Verbreitung115.png|Die Verbreitung der Inschriften in Gallien, Oberitalien und den Rheinprovinzen&lt;br /&gt;
 Verbreitung116.png|Die Verbreitung der italischen Weinamphoren der Form Dressel&amp;amp;nbsp;1 in den Gebieten nördlich des Mittelmeerraums&lt;br /&gt;
 Verbreitung118.png|Die Verbreitung der kretischen Weinamphoren (Formen Knossos 1/AC&amp;amp;nbsp;1 sowie Dressel 43/AC&amp;amp;nbsp;2)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hochwertige Amphoren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den für Handel, Transport und Lagerung von Waren verwendeten Spitzamphoren finden sich gelegentlich auch hochwertigere Amphoren, beispielsweise aus Glas und Metall. Diese Amphoren besitzen in der Regel einen Fuß. Die Form der Amphora wurde in römischer Zeit allerdings nur selten aufgegriffen, manchmal in der Art einer [[Pelike]]; andere Gefäßformen (etwa Kannen) sind sehr viel häufiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Portlandvase]] mit ihren Kameoglas-Reliefbildern hat im 18./19. Jahrhundert eine starke Vorbildwirkung auf die Kunst jener Zeit ausgeübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Glass amphora MET DP108760.jpg|Glas-Amphora, [[Metropolitan Museum of Art]]&lt;br /&gt;
 Bronze amphora (two-handled jar) MET DP21076.jpg|Bronze-Amphora in der Art einer Pelike, Metropolitan Museum of Art&lt;br /&gt;
 Portland Vase BM Gem4036 n4 resized white-balanced white bg.png|Portlandvase, [[British Museum]]&lt;br /&gt;
 Portland Vase BM Gem4036 n1 resized white-balanced white bg.png|Portlandvase, British Museum&lt;br /&gt;
 Portland Vase V&amp;amp;A.jpg|Nachbildung der Portlandvase in [[Wedgwoodware|Wedgwood-Keramik]], um 1790, [[Victoria and Albert Museum]]&lt;br /&gt;
 Hellenistic Glasamphora from Olbia 2 retouched.jpg|[[Berliner Glasamphora aus Olbia]], 2. Hälfte des 2. Jahrhunderts v. Chr., [[Antikensammlung Berlin]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Amphoren des Mittelalters und der Neuzeit ==&lt;br /&gt;
In der Tradition antiker Amphoren wurden diese im byzantinischen Raum aber auch in Spanien bis weit ins Mittelalter hinein produziert. In der frühen Neuzeit wurden Amphoren auch in Großbritannien hergestellt. Formal verändern sie sich gegenüber der Antike, indem sich anstelle der Spitzböden gerundete Boden durchsetzen, In der südspanischen Produktion verlieren sich in der frühen Neuzeit sogar die Doppelhenkel, so dass ein definierendes Merkmal der Amphoren verloren geht.&amp;lt;ref&amp;gt;J. Goggon: &amp;#039;&amp;#039;The Spanish Olive Jar. An Introductory Study&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Yale University Publications in Anthropology.&amp;#039;&amp;#039; Band 62). New Haven, CT, 1960.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{DNP|12/1|756|760|Transportamphoren|[[Roald Docter]]|}}&lt;br /&gt;
* V. Degrassi, D. Gaddi, L. Mandruzatto: &amp;#039;&amp;#039;Amphorae and coarse ware from late Roman-early medieval layers of the recent excavations in Tergeste/Trieste (Italy).&amp;#039;&amp;#039; In: M. Bonifay, J.-C. Tréglia (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;LRCW 2. Late Roman coarse wares, cooking wares, and amphorae in the Mediterranean&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;BAR International Series.&amp;#039;&amp;#039; 1662). Oxford 2007, ISBN 978-1-4073-0098-6, S. 503–510.&lt;br /&gt;
* [[Ulrike Ehmig]]: &amp;#039;&amp;#039;Dangstetten IV. Die Amphoren. Untersuchungen zur Belieferung einer Militäranlage in augusteischer Zeit und den Grundlagen archäologischer Interpretation von Fund und Befund&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen und Berichte zur Vor- und Frühgeschichte in Baden-Württemberg.&amp;#039;&amp;#039; 117). Stuttgart 2010, ISBN 978-3-8062-2394-1.&lt;br /&gt;
* Ulrike Ehmig: &amp;#039;&amp;#039;Die römischen Amphoren aus Mainz&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter archäologische Schriften.&amp;#039;&amp;#039; Band 4). Bibliopolis, Möhnesee 2003, ISBN 3-933925-50-9.&lt;br /&gt;
* Ulrike Ehmig: &amp;#039;&amp;#039;Die römischen Amphoren im Umland von Mainz&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter archäologische Schriften.&amp;#039;&amp;#039; Band 5). Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-89500-567-1.&lt;br /&gt;
* Ulrike Ehmig: &amp;#039;&amp;#039;Müll, Molotow, Missverständnisse. Der Umgang mit leeren Amphoren anderswo und im römischen Mainz.&amp;#039;&amp;#039; In: S. Wolfram (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Müll. Facetten von der Steinzeit bis zum Gelben Sack. Begleitschrift zur Sonderausstellung vom 06.06 bis 30. November 2003 in Oldenburg, anschließend in Hanau&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Landesmuseums für Natur und Mensch.&amp;#039;&amp;#039; Band 27). 2003, ISBN 3-8053-3284-X, S. 75–85.&lt;br /&gt;
* Ulrike Ehmig: &amp;#039;&amp;#039;Naturwissenschaftliche Untersuchungen an römischen Amphoren aus Mainz und ihre kulturhistorische Interpretation.&amp;#039;&amp;#039; In: Norbert Hanel, M. Frey (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Archäologie, Naturwissenschaften, Umwelt. Beiträge der Arbeitsgemeinschaft „Römische Archäologie“ auf dem 3. Deutschen Archäologenkongress in Heidelberg, 25.5-30.5.1999&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;BAR International Series.&amp;#039;&amp;#039; Band 929). Oxford 2001, ISBN 1-84171-223-X, S. 85–100.&lt;br /&gt;
* [[Norbert Hanel]]: &amp;#039;&amp;#039;Schwerkeramik.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Thomas Fischer (Archäologe)|Thomas Fischer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die römischen Provinzen. Eine Einführung in ihre Archäologie.&amp;#039;&amp;#039; Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2001, ISBN 3-8062-1591-X, S.&amp;amp;nbsp;300f.&lt;br /&gt;
* [[Stefanie Martin-Kilcher]]: &amp;#039;&amp;#039;Die römischen Amphoren aus Augst und Kaiseraugst. Ein Beitrag zur römischen Handels- und Kulturgeschichte&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen in Augst.&amp;#039;&amp;#039; Band 7,1–3). Römermuseum Augst, Augst 1987–1994, {{Falsche ISBN|3-7151-0007-2}} (Band 1), ISBN 3-7151-0107-5 (Band 2), ISBN 3-7151-0207-1 (Band 3) (Digitalisate: [https://www.augustaraurica.ch/assets/content/files/publikationen/Forschungen-in-Augst/FiA07_1.pdf Band 1], [https://www.augustaraurica.ch/assets/content/files/publikationen/Forschungen-in-Augst/FiA07_2.pdf Band 2], [https://www.augustaraurica.ch/assets/content/files/publikationen/Forschungen-in-Augst/FiA07_3.pdf Band 3]).&lt;br /&gt;
* Stefanie Martin-Kilcher: &amp;#039;&amp;#039;Verbreitungskarten römischer Amphoren und Absatzgebiete importierter Lebensmittel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Münstersche Beiträge zur antiken Handelsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 13, Nr. 2, 1994, S. 95–121.&lt;br /&gt;
* Stefanie Martin-Kilcher: &amp;#039;&amp;#039;Amphoren: Archäologische Fragen und Fragestellungen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Grabung – Forschung – Präsentation&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Xantener Berichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 14). Philipp von Zabern, Mainz 2006, S. 11–18.&lt;br /&gt;
* {{DNP|1|625|626|Amphora 1|[[Ingeborg Scheibler]]|}}&lt;br /&gt;
* F. Schimmer: &amp;#039;&amp;#039;Amphoren aus Cambodunum/Kempten. Ein Beitrag zur Handelsgeschichte der römischen Provinz Raetia&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Münchner Beiträge zur provinzialrömischen Archäologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 1; = &amp;#039;&amp;#039;Cambodunumforschungen.&amp;#039;&amp;#039; Band VII). Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-89500-659-3.&lt;br /&gt;
* W. Schultheis (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Amphoren. Bestimmung und Einleitung nach ihren Merkmalen.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1982, ISBN 3-7749-1913-5.&lt;br /&gt;
* Gisela Thierrin-Michael: &amp;#039;&amp;#039;Römische Weinamphoren. Mineralogische und chemische Untersuchungen zur Klärung ihrer Herkunft und Herstellungsweise.&amp;#039;&amp;#039; [[Dissertation]]. Universität Freiburg 1990, {{DNB|94009648X}}.&lt;br /&gt;
* Stephan Weiß-König: &amp;#039;&amp;#039;Graffiti auf römischer Gefäßkeramik aus dem Bereich der Colonia Ulpia Traiana, Xanten&amp;#039;&amp;#039; (= [[Xantener Berichte]], Band&amp;amp;nbsp;17). Philipp von Zabern, Mainz 2010, ISBN 978-3-8053-4273-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Amphoras}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|040017702|TEXT=Publikationen zum Suchbegriff}}&lt;br /&gt;
* {{DDB-Suche|Amphore OR Amphoren|Amphoren}}&lt;br /&gt;
* [http://www.amphoreus.org/ Bulletin amphorologique]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Typologie antike Keramik}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4001770-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologische Fundgattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Griechische Vasenform]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römische Keramik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transportbehälter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrargeschichte (Griechenland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dk1909</name></author>
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